Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 31 (2020), 1

Titel
Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 31 (2020), 1.
Weitere Titelangaben
Migrationswege / Ways to Migrate


Hrsg. v.
Gerhard Baumgartner, Wien; Stefan Bedenik, Wien; Laurence Cole, Salzburg; Franz X. Eder, Wien; Peter Eigner, Wien; Johanna Gehmacher, Wien; Elizabeth Harvey, Nottingham; Gabriella Hauch, Wien; Kerstin S. Jobst, Wien; Oliver Kühschelm, Wien; Erich Landsteiner, Wien; Ernst Langthaler, Linz; Peter Melichar, Bregenz; Maria Mesner, Wien; Ursula Mindler-Steiner, Graz/Budapest; Albert Müller, Wien; Ulrich Schwarz-Gräber, St. Pölten; Reinhard Sieder, Wien; Anton Staudinger, Wien; Brigitte Studer, Bern; Regina Thumser-Wöhs, Linz
Heft(e)
1
Erschienen
Innsbruck 2020: StudienVerlag
Umfang
260 S.
Preis
34,-
Herausgeber d. Zeitschrift
Gerhard Baumgartner, Wien; Stefan Bedenik, Wien; Laurence Cole, Salzburg; Franz X. Eder, Wien; Peter Eigner, Wien; Ellinor Forster, Innsbruck; Johanna Gehmacher, Wien; Elizabeth Harvey, Nottingham; Gabriella Hauch, Wien; Clemens Jobst, Wien; Kerstin S. Jobst, Wien; Claudia Kraft, Wien; Oliver Kühschelm, Wien; Erich Landsteiner, Wien; Ernst Langthaler, Linz; Peter Melichar, Bregenz; Maria Mesner, Wien; Ursula Mindler-Steiner, Graz/Budapest; Albert Müller, Wien; Ulrich Schwarz-Gräber, St. Pölten; Reinhard Sieder, Wien; Anton Staudinger, Wien; Brigitte Studer, Bern; Regina Thumser-Wöhs, Linz
Erscheinungsweise
drei Bände pro Jahr
Kontakt
Redaktionsanschrift: Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte Universität Wien Universitätsring 1 A-1010 Wien oezg.journal@univie.ac.at

Herausgeberinnen dieses Bandes: Jessica Richter und Anne Unterwurzacher

In öffentlichen Debatten und Teilen der Forschung dominiert die Vorstellung von Migration als Wanderung von einem Herkunfts- in einen Ankunftskontext, in dem sich Migrantinnen dauerhaft niederlassen. Demgegenüber nimmt dieser Band die Komplexität von Migration von der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart zum Ausgangspunkt. Die mobilen Protagonistinnen der Beiträge wanderten auf vielfältige Weisen in unterschiedliche Richtungen, sei es innerhalb eines Territoriums oder über Grenzen hinweg. Neben dem Pendeln, Zirkulieren, Zurückkehren oder Weiterwandern waren einmalige Umzüge an einen anderen Ort lediglich eine Variante von Migration unter vielen. Die Autorinnen untersuchen Handlungsweisen, -möglichkeiten und Eigensinn von Migrantinnen sowie die strukturellen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen ihres jeweiligen Forschungskontexts und nähern sich ihrem Gegenstand aus unterschiedlichen Disziplinen an.

7–23
Jessica Richter, Annemarie Steidl, Anne Unterwurzacher
editorial: auf neuen wegen, in jede richtung

24–47
Josef Löffler
Zur Rolle des Transfers von Dingen und Dienstleistungen für soziale Bindungen im Exil Das Beispiel der österreichischen Exulantin Esther von Starhemberg im 17. Jahrhundert

48–67
Evguenia Davidova
Circuits of Mobile Workers in the 19th-Century Central Balkans

68–89
Eleonora Naxidou
Mobile Intellectuals as Agents of Nationalism in the 19th-Century Balkans

90–113
Katrin Lehnert
Von Mobilität zu Migration Ländlicher Alltag und die Entstehung des sächsisch-böhmischen Grenzregimes im 19. Jahrhundert

114–138
Jessica Richter
Geordnete Wanderungen, gesteuerte Arbeitssuche? Arbeitsmarktausgleich in der österreichischen Landwirtschaft (1918–1938)

139–163
Dieter Bacher
Zwischen Bleiben, Rückkehr und Weiterwandern? Fremdsprachige Displaced Persons in Niederösterreich 1945–1955

164–186
Anne Unterwurzacher
„Bei der Abwanderung nach Deutschland scheint eine Ruhe eingetreten zu sein” Migrationsmuster und lokales Aushandeln von Migration am Beispiel der Glanzstoff Fabrik in St. Pölten

187–208
Katharina Auer-Voigtländer
Migrationsprozesse und Verortungen geflüchteter Menschen in Österreich

209–223
Christopher Birkett
America’s Revolutionary Great Migration

essay

224–238
Regina Wonisch
Zur Repräsentation von Migration in Ausstellungen: aktuelle Entwicklungen in Österreich

open space

239–260
Heinz P. Wassermann
Wenn die Einen ohne die Anderen offensichtlich ganz gut können oder: Mediengeschichte ohne Zeitgeschichte und Zeitgeschichte ohne Mediengeschichte Anmerkungen zum zweiten Band der österreichischen Mediengeschichte

HINWEIS:
Mit Beginn des Jahrgangs 2020 hat die "Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften (OeZG)" vom Grünen Weg des Open-Access-Publizierens (kostenfreier Zugang ein Jahr nach Veröffentlichung) auf den Goldenen Weg (freie Verfügbarkeit sofort bei Erscheinen) umgestellt. Alle Beiträge werden unter der Creative-Commons-Lizenz CCBY 4.0 über das Open Journal Systems (OJS3) veröffentlicht: univie.ac.at/oezg

Zitation
Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 31 (2020), 1. in: H-Soz-Kult, 10.11.2020, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-12699>.
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