Jahrbuch für Universitätsgeschichte 21 (2018)

Titel
Jahrbuch für Universitätsgeschichte 21 (2018).


Hrsg. v.
Begründet von: Rüdiger vom Bruch; herausgegeben von: Martin Kintzinger Wolfgang E. Wagner
Heft(e)
21
Erschienen
Stuttgart 2018: Franz Steiner Verlag
Umfang
275 S.
Preis
Abo jährl. € 58,00, Einzelheft € 62,00
Herausgeber d. Zeitschrift
Begründet von: Rüdiger vom Bruch; herausgegeben von: Martin Kintzinger / Wolfgang E. Wagner
Erscheinungsweise
jährlich
Kontakt
Redaktion: Prof. Dr. Martin Kintzinger, Universität Münster, Historisches Seminar, Domplatz 20–22, 48143 Münster; E-Mail: <m.kintzinger@uni-muenster.de>

Themenschwerpunkt: Studentische Gewalt im 19. und 20. Jahrhundert

Der aktuelle Band des Jahrbuchs berichtet über die jüngsten Forschungen zu Formen des studentischen Protests und der Gewalt an Universitäten in Deutschland und Österreich in der Moderne, vom 19. Jahrhundert bis zur heutigen Gegenwart. Er nimmt damit ein Thema auf, das von besonderer Brisanz in der öffentlichen Diskussion ist und leistet einen wichtigen Beitrag zum gegenwärtigen internationalen Diskurs über die Rolle von Universitäten in der Gesellschaft. Die Einzelbeiträge informieren über neue Erkenntnisse zur Methodengeschichte der historischen Forschung über das Mittelalter, die literarische Produktion der mittelalterlichen Expertenkultur, die Forschungsgeschichte der Chemie unter schwierigen politischen Rahmenbedingungen in der Neuzeit und die wenig bekannte Entwicklung einer agrarwissenschaftlichen Lehreinrichtung im 20. Jahrhundert.

Martin Kintzinger
Editorial
Seite 7

Aufsätze

Simon Groth
Das Mittelalter – Eine „endliche“ Geschichte. Über einen Denkstil der deutschen Mediävistik
Seite 11

Marcel Bubert
Empiricism and the Construction of Expertise in Handbooks of the Later Middle Ages
Seite 41

Benjamin Johnson
Combinations of Knowledge: The Science Behind Ammonia Synthesis
Seite 51

Karsten Linne
Witzenhausen: Von der Lehranstalt zur Universität
Seite 67

Themenschwerpunkt

Oliver Auge und Martin Göllnitz
Radikale Überzeugungstäter? Studentische Gewalt im 19. und 20. Jahrhundert: Konzeption und Fragestellung
Seite 89

Konrad H. Jarausch
Studentischer Protest im Wandel der Zeiten. Ideologische Seitenwechsel der Studierenden im 19. und 20. Jahrhundert
Seite 103

Dirk Alvermann
Demagogische Theoretiker oder radikale Sozialisten? Das Ende der Greifswalder Burschenschaft
Seite 119

Miriam Rürup
Eine Frage der Ehre. Anerkennungskämpfe jüdischer Studentenverbindungen in Kaiserreich und Weimarer Republik
Seite 135

Martin Göllnitz
Spirale der Gewalt. Radikalisierungsprozesse studentischer Gewalttäter in den Anfangsjahren der Weimarer Republik und der Ersten Republik Österreich
Seite 155

Michael Grüttner
Nationalsozialistische Gewaltpolitik an den Hochschulen 1929–1933
Seite 179

Jan Mittenzwei
Der „Greifswalder Blutsonntag“ und die Universität – studentische Gewalt und ihre Folgen
Seite 203

Wolfgang Kraushaar
Die „Tupamaros West-Berlin“ im Kontext des Transformationszusammenhangs studentischer in terroristische Gewalt
Seite 221

Elisabeth Westphal
Die Bologna Reform und studentischer Protest. Im Fokus: die uni-brennt-Bewegung 2009/2010
Seite 235

Holger Zinn
Ergebnisse und Ausblick
Seite 257

Berichte und Rezensionen

Gisela Boeck
Briefwechsel von Leonhard Euler mit Johann Andreas von Segner und anderen Gelehrten aus Halle (Leonhardi Euleri Opera Omnia, Ser. IVA: Commercium epistolicum 8)
Seite 273

Zitation
Jahrbuch für Universitätsgeschichte 21 (2018). in: H-Soz-Kult, 01.04.2021, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-12975>.
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