Berliner Blätter 45 (2008)

Titel
Berliner Blätter 45 (2008).
Weitere Titelangaben
Perspektive ländlicher Raum. Leben in Wallmow/Uckermark


Hrsg. v.
Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Gesellschaft für Ethnographie e.V. (GfE)
Heft(e)
45
Erschienen
Münster 2008: LIT Verlag
Umfang
200 S.
Preis
19,80 €
Herausgeber d. Zeitschrift
Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Gesellschaft für Ethnographie e.V. (GfE)
Erscheinungsweise
unregelmäßig, mindestens 2 Ausgaben pro Jahr
Kontakt
Kontaktadresse Redaktion: Geschäftsstelle der Gesellschaft für Ethnographie (GfE) am Institut füt Europäische Ethnologie z.Hd. Geschäftsführerin Beate Binder Mohrenstraße 41 10117 Berlin E-Mail: <beate.binder@rz.hu-berlin.de> Kontaktadresse Verlag: Panama Verlag Stargarder Str. 13 10437 Berlin E-Mail: <info@panama-verlag.de>

Perspektive ländlicher Raum. Leben in Wallmow/Uckermark
herausgegeben von Leonore Scholze-Irrlitz

In diesem Band gilt das Interesse einem fast tot geglaubten Lebensumfeld: dem ländlichen Raum und seinen Bewohnern. Neue Arbeits- und Lebensformen bieten heute einer allmählich größer werdenden Zahl von Menschen berufliche und persönliche Perspektiven. Leben auf dem Land bezeichnet ein lebendiges soziokulturelles Handlungsfeld und ist in vielerlei Hinsicht damit ein interessanter Fokus für die Forschung, in dem sich manche der gegenwärtigen gesellschaftlichen Strukturveränderungen zeitlich und räumlich verdichten.
Angehende Europäische Ethnologen der Humboldt-Universität zu Berlin haben sich deshalb im Rahmen eines Studienprojektes forschend unter dem Thema: „Nachhaltigkeit als Lebensform“ dem Ort und Umfeld von Wallmow/Uckermark zugewandt und dort die beste-henden kulturellen und sozialen Netzwerke untersucht. Wallmow steht gegen den Trend der Ausblutung ländlicher Räume und für neuartige Formen ländlichen Zusammenlebens: Zuzug bestimmt die Bevölkerungsstruktur, Eigen- und Subsistenzarbeit jenseits der Erwerbsarbeit erlangen neue Bedeutung, eine Freie Schule ohne Schülermangel probiert selbständige Wege.
Als offene Frage bleibt: Wie können solche Potenziale genutzt werden, um in Brandenburg jenseits einer Politik mit „Speckgürtel“perspektive die Entwicklung von Lebensqualität und Wertschöpfung in den Regionen zu befördern?

Leonore Scholze-Irrlitz
Perspektive ländlicher Raum

Martina Rudolph
Gegen den Trend: neue Lebensformen auf dem Land

Anja Decker
Eigenarbeit: Chancen nachhaltiger Entwicklung

Andreas Boyke, Mike Schmidt
Grundschulen in Aktion

Josephine Links, Christin Weber
Musik und Bewegung als Gemeinschaftserlebnis

Mariann Hertel, Jan-Friedrich Klein
„Pottkieken“: Essen in Wallmow

Stefan Dietrich
Psychiatrie in der Gemeinde: das Beispiel "Land in Sicht e. V.“

Vanessa Pertsch
Handwerk im dörflichen Wandel

Paul Buerschaper
Dorferneuerung „von unten“?

Zitation
Berliner Blätter 45 (2008). in: H-Soz-Kult, 19.01.2009, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-4505>.
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