Berliner Blätter 48 (2008)

Titel
Berliner Blätter 48 (2008).
Weitere Titelangaben
zweitausend8undsechzig


Hrsg. v.
Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Gesellschaft für Ethnographie e.V. (GfE)
Heft(e)
48
Erschienen
Münster 2008: LIT Verlag
Umfang
172 S.
Preis
19,80 €
Herausgeber d. Zeitschrift
Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Gesellschaft für Ethnographie e.V. (GfE)
Erscheinungsweise
unregelmäßig, mindestens 2 Ausgaben pro Jahr
Kontakt
Kontaktadresse Redaktion: Geschäftsstelle der Gesellschaft für Ethnographie (GfE) am Institut füt Europäische Ethnologie z.Hd. Geschäftsführerin Beate Binder Mohrenstraße 41 10117 Berlin E-Mail: <beate.binder@rz.hu-berlin.de> Kontaktadresse Verlag: Panama Verlag Stargarder Str. 13 10437 Berlin E-Mail: <info@panama-verlag.de>

Die 1968er Studentenbewegung – sichtweisenabhängig auch als Revolte oder sogar Revolution bezeichnet – und der sie umgebende Mythos ist Thema dieses Bandes.

Es liegt der Gedanke nah, dass im auslaufenden Jahr 2008 dazu schon alles gesagt worden sei. Dass dem so nicht ist, zeigen die hier versammelten 18 Beiträge. Im Mittelpunkt dieses Projektes, kommen unterschiedliche Sichtweisen, Kommentare, Interviewauszüge, Archivmaterialien und Bewertungsperspektiven zur Sprache. Akteure, Befürworter wie Gegner dieser Revolte, theoretische Vordenker wie Marcuse oder führende Gesichter dieser Zeit wie Rudi Dutschke, Rainer Langhans oder Christian Ströbele sind mit ihren jeweiligen Geschichten Gegenstand der Untersuchung. Ebenso werden bisher unveröffentlichte Dokumente, neuartige Themenschwerpunkte und Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert und bisher gültige Aussagen in Frage gestellt.

Wichtig erschienen uns Positionen der „68er“ zum Hier und Jetzt, einerseits die historische Recherche und andererseits die gegenwärtigen Betrachtungsebenen.

Was hat diese Zeit des Umbruchs in den 60er Jahren mit uns heute zu tun? Welche Spuren sind für uns noch sichtbar? Was bedeutet so ein Bruch in einer Gesellschaft und was macht er mit ihr? Was tun wir heute, um die Zustände, in denen wir leben, zu verändern? Ist das einfacher oder schwerer als damals?

Einstiege
Falk Blask, Thomas Friedrich: 68.heute

INHALTSVERZEICHNIS

Michael Sacher, Christine Wehner: „Ich frage mich, in welcher Reihe ich gestanden hätte.“

Nach-Wirkungen
Michael Metzger: Verspäteter Straßenkampf

Robert Claus: Nationale Restauration und der Mythos 1968. Gedanken zur Karriere eines Begriffs

Susanne Hauer: Die Mensafalle oder Bist du politisch?

Janna Schlender, Urszula Wozniak: Marcuse entfällt

Franziska Langner, Janna Schlender, Urszula Wozniak: Anti-Repressiva

Unschärfen
Anna Straube, Ulrike Hamann: ”Es lebe die Prager Kommune!“ – Von den Leerstellen der Geschichte_n um 68/Ost

Ulrike Schulz: Die Revolte in der Revolte

Yuca Meubrink: Sie sind noch immer „Die Verdammten dieser Erde“. Eine Rezension

Rückblicke
Franziska Langner: Der unverbesserliche Romaniker

Kathrin Friedrich: Berliner Kinderläden

Anne-Kathrin Sonnenberg: people in motion

Erinnerung
Christine Wehner: Die von der Zeit zeugen

Sandra Bieler, Carmen Lind: Die Erinnerte Revolte

Sandra Bieler: Die 68er und ihre Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

Carmen Lind: Gewalterfahrung und Repression. Der 2. Juni 1967 als Wendepunkt der Studentenbewegung

Melanie Held: Vom Verstecken, vergessen und verdrängen. Der Verlust an Öffentlichkeit in der DDR nach den Prager Ereignissen 1968

Literaturverzeichnis
Fotonachweis

Zitation
Berliner Blätter 48 (2008). in: H-Soz-Kult, 08.02.2009, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-4563>.
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Redaktion
Veröffentlicht am
08.02.2009
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