Journal of Modern European History 7 (2009), 2

Titel
Journal of Modern European History 7 (2009), 2.
Weitere Titelangaben
Health and Safety at Work. A Transnational History. Edited by Paul-André Rosental


Hrsg. v.
Permanent Editors: Jörg Baberowski, Eugenio Biagini, Wlodzimierz Borodziej, Philippe Burrin, Andreas Eckert, Jose Harris, Ulrich Herbert, Manfred Hildermeier, Jörn Leonhard, Norman N. Naimark, Lutz Raphael, Paul-André Rosental, Andreas Wirsching
Heft(e)
2
Erschienen
München 2009: C.H. Beck Verlag
Umfang
144 S.
Preis
Abonnement Print € 54; Abonnement Pront & Online € 78; Abonnement Online 54
Herausgeber d. Zeitschrift
Editors: J. Baberowski, A. Eckert, R. Gerwarth, C. von Hodenberg, S. Kott, J. Leonhard, A. Nützenadel, I. Porciani, T. Snyder, D. Süß, H. te Velde, A. Wirsching
Erscheinungsweise
vierteljährlich
Kontakt
Schriftleitung: Jörg Baberowski, Andreas Eckert, Jörn Leonhard Kontakt: Jörg Später Historisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau Rempartstraße 15 – KG IV 79085 Freiburg

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz in transnationaler Perspektive

Die Geschichte des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit am Arbeitsplatz ist eine transnationale. Sie begann Ende des 19. Jahrhunderts mit reformerischen internationalen Netwerken, setzte sich mit internationalen Organisationen wie der ILO (International Labour Organisation) fort und mündete in Richtlinien und Standards der Europäischen Union fort. Ihre juristischen und institutionellen Grundlagen nahmen mit der in Europa stattfindenden Verbreitung der legalen Konzepte von „Arbeitsunfall“ und „Berufskrankheiten“ um 1900 Gestalt an. In den darauffolgenden Jahrzehnten fanden die Rivalitäten zwischen dem Internationalen Arbeitsamt und den anderen internationalen Instanzen vor allem in aufeinanderfolgenden ausgearbeiteten Handlungsmodellen Ausdruck. Diese eignete sich jeder Staat anschließend auf seine eigene Art und Weise an: Davon zeugen sowohl die Fälle Deutschland und der Schweiz, als auch das Beispiel der sozialistischen Tschechoslowakei. Auch heutzutage ist es symptomatisch, dass die Anerkennung von Schädigungen des Muskelapparates und Skelettes – die häufigsten arbeitsbedingten Krankheiten–, eine schwierige internationale Standardisierung der medizinischen Konzeptionen voraussetzt.

INHALTSVERZEICHNIS

Paul-André Rosental
Health and Safety at Work: An Issue in Transnational Hostory - Introduction

Thomas Cayet, Paul-André Rosental, Marie Thébaud-Sorger
How International Organisations Compete: Occupational Safety and Health at the ILO, a Diplomacy of Expertise

Julia Moses
Foreign Workers and the Emergence of Minimum International Standards for the Compensation of Workplace Accidents, 1880-1914

Martin Lengwiler
Internationale Expertennetzwerke und nationale Sozialstaatsgeschichte: Versicherung der Silikose in Deutschland und der Schweiz (1900-1945)

Emanuela Mackova et Paul-André Rosental
Les démocraties populaires d’Europe de l’Est ont-elles protégé la santé de leurs travailleurs? La Tchécoslovaquie socialiste face à la silicose

Nicolas Hatzfeld
Expertise transnationale, pouvoirs nationaux et acteurs sociaux. Deux moments d’attention aux troubles musculosquelettiques

Forum
Jörn Leonhard
Historik der Ungleichzeitigkeit

Zitation
Journal of Modern European History 7 (2009), 2. in: H-Soz-Kult, 30.09.2009, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-5096>.
Weitere Hefte ⇓