Berliner Debatte Initial 23 (2012), 3

Titel
Berliner Debatte Initial 23 (2012), 3.
Weitere Titelangaben
Jenseits der Orthodoxie: Ansätze für einen Paradigmenwechsel in der Wirtschaftstheorie


Hrsg. v.
GSFP – Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Forschung und Publizistik mbH. Im Auftrag des Vereins Berliner Debatte INITIAL e.V.
Heft(e)
03
Erschienen
Berlin 2012: Selbstverlag
Umfang
160 S.
Preis
€ 15,00
Herausgeber d. Zeitschrift
Berliner Debatte Initial e.V.
Erscheinungsweise
4 Ausgaben jährlich
Kontakt
Berliner Debatte Initial, PF 580254, 10412 Berlin, Tel.: (+49-331) 977 4540, Fax: (+49-331) 977 4696, E-Mail: redaktion@berlinerdebatte.de; Redaktion: Ulrich Busch, Erhard Crome, Wolf-Dietrich Junghanns, Raj Kollmorgen, Thomas Möbius, Thomas Müller (verantwortlicher Redakteur), Gregor Ritschel, Robert Stock, Matthias Weinhold, Johanna Wischner. Redaktionelle Mitarbeit: Adrian Klein, Benjamin Sonntag.

Seit Beginn der aktuellen Krise sind fünf Jahre vergangen: Die Wirtschaft Europas scheint in einem Teufelskreis aus Banken-, Finanz-, Wirtschafts-, Schulden- und Währungskrise gefangen. Ein Ende ist nicht abzusehen, ebenso wenig die Wirkungen und Folgen. Die Zeitschrift Berliner Debatte Initial hat regelmäßig Texte zu diesem Thema publiziert, insbesondere die Hefte 4-2008, 2-2009, 4-2009, 2-2011 und 3-2011, darüber hinaus Einzelbeiträge zur Analyse der Krise, deren Folgen sowie zu theoretischen Konsequenzen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Beiträge in diesem Heft widmen sich schwerpunktmäßig der Analyse bemerkenswerter Entwicklungsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft, deren wissenschaftliche Bearbeitung gerade erst begonnen hat. Über eine Reihe von Einzelstudien, die sich mit der Emergenz verschiedener Konzepte sowie dem Bedeutungsgewinn einzelner Theoretiker, insbesondere von H. P. Minsky, der wachsenden Rezeption ihrer Ideen und möglichen (wirtschafts-)politischen Konsequenzen derselben beschäftigen, wird versucht, zu neuen Einsichten und Wertungen über das Gewicht und die Tendenzen dieser Prozesse und Phänomene gelangen.

JENSEITS DER ORTHODOXIE – ANSÄTZE FÜR EINEN PARADIGMENWECHSEL IN DER WIRTSCHAFTSTHEORIE. ZUSAMMENGESTELLT VON ULRICH BUSCH

INHALTSVERZEICHNIS

Editorial (S. 3)

Jürgen Leibiger: Hamlet und der Untergang der „Titanic“. Über die Krisen und die Krise des Kapitalismus (S. 4–17)

Ulrich Busch: Komparative Krisenanalyse. Gottfried Haberler und die Lehren aus der Depression der 1930er Jahre (S. 18–32)

Arne Heise, Jan Herntrich: ‚It happened again‘ oder: Hyman P. Minskys Beitrag zu einer Neuausrichtung der Wirtschaftswissenschaft (S. 33–48)

Detlev Ehrig, Uwe Staroske: Das Auf und Ab der Finanz- und Gütermärkte oder: Ist Minsky der moderne Marx? (S. 49–62)

Fritz Helmedag: Die Beschäftigungstheorie von Keynes: Dichtung und Wahrheit (S. 63–76)

Horst Müller: Sozialkapitalismus und Systemtransformation (S. 77–93)

Günter Krause: Elinor Ostroms Forschungen – ein Beitrag zu einem „anderen Kanon“ in der Wirtschaftstheorie (S. 94–108)

Weitere Beiträge:

Georg Simmerl: „Europäische Schuldenkrise“ als Demokratiekrise. Zur diskursiven Interaktion zwischen Politik und Finanzmarkt (S. 108–124)

Daniel Grummt, Peter Hausdorf: Alternative Aufstiegswege in der Marktgesellschaft (S. 125–134)

André Häger, Stefan Meretz: Fahnder nach „Auswegen aus dem Kapitalismus“ – eine Erinnerung an André Gorz (S. 135–147)

Besprechungen und Rezensionen:

Wladislaw Hedeler: Zur Ausgabe der Werke von E. A. Preobraženskij in Russland (S. 148–150)

Andreas Arndt: Karl Marx. Versuch über den Zusammenhang seiner Theorie. Rezensiert von Christine Weckwerth (S. 151–159)

Zitation
Berliner Debatte Initial 23 (2012), 3. in: H-Soz-Kult, 30.01.2013, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-7385>.
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