Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 61 (2013), 3

Titel
Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 61 (2013), 3.


Hrsg. v.
Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte herausgegeben von Helmut Altrichter, Horst Möller und Andreas Wirsching
Heft(e)
03
Erschienen
München 2013: Oldenbourg Verlag
Preis
Jahresabo: 69,80€, Stud.abo: 39,80€ Mitgl.abo. hist. u pol. Fachverbände: 54,80€, Online-Zugang: 66€, Print+Online-Abo 69,80€
Herausgeber d. Zeitschrift
Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte herausgegeben von Helmut Altrichter, Horst Möller, Margit Szöllösi-Janze und Andreas Wirsching
Erscheinungsweise
vierteljährlich
Kontakt
Redaktion Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte Institut für Zeitgeschichte Leonrodstraße 46b 80636 München

Heft 61.3 der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte ist erschienen. Wir wünschen anregende Lektüre!

INHALTSVERZEICHNIS

Aufsätze

Paul Nolte,
Jenseits des Westens? Überlegungen zu einer Zeitgeschichte der Demokratie

Die Geschichte der deutschen Demokratie nach der NS-Diktatur ist lange als eine Geschichte der „Ankunft im Westen“, beschrieben worden, in Institutionen und Kulturen der ehemaligen westlichen Alliierten, vor allem der USA. 1989/90 schien sich diese Perspektive noch einmal zu bestätigen, doch fast ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall genügt sie nicht mehr – aus verschiedenen Gründen. Die politische Kultur der Demokratie hat sich seitdem verändert, und in jüngster Zeit löst ein Krisennarrativ das Erfolgsnarrativ immer mehr ab. Bezugspunkt dieses Wandels ist weniger die Zäsur von 1989, sondern eher diejenige der 1970er Jahre. Außerdem werden Begriff und empirische Einheit des „Westens“ nach dem Ende des Kalten Krieges diffuser. Zumal die USA sind nicht mehr Vorbild und Pionier Europas, sondern folgen einem eigenen Pfad demokratischer Dynamik. Und schließlich muss eine Zeitgeschichte der Demokratie als eine Globalgeschichte gedacht werden, in der es eigene, postkoloniale Formen der Demokratie zu analysieren gilt. Der Aufsatz skizziert diese Herausforderung der Forschung in drei Schritten, von Deutschland über die USA zur globalen Situation. Das westliche Modell, so wird argumentiert, hat seine Kohärenz nicht nur nach innen verloren, sondern auch nach außen: Es nimmt, etwa in Formen des Protests, Impulse aus der nichtwestlichen, postkolonialen Demokratie auf; eine globale Verflechtungsgeschichte entsteht.

Paul Nolte,
Beyond the West? Thoughts about a Contemporary History of Democracy

The history of the German democracy which developed after the Nazi dictatorship has long been described as a history of “arrival in the West”, and written in the context of the institutions and cultures of the former Western Allies, especially the US. This perspective once again seemed to be confirmed in 1989/90, but almost a quarter of a century after the fall of the Berlin Wall it is no longer sufficient – for a number of reasons. The political culture of democracy has since changed, and most recently the crisis narrative has increasingly replaced the success narrative. The focus of this change is less the caesura of 1989, but rather that of the 1970s. Additionally the term and empirical unit of the “West” has become more diffuse since the end of the Cold War. Also, the US are no longer the role model and pioneer of Europe, but rather follow their own path of democratic dynamics. Finally the history of democracy has to be conceived as a global history, in which it is necessary to analyse a distinct, post-colonial form of democracy. The essay provides an overview of this challenge for research in three steps, from Germany via the US to the global situation. It argues that the Western model has lost its coherence not only internally, but also externally: It is taking up impulses from the non-Western, post-colonial democracies, for instance in forms of protest; a global history of entanglements emerges.
S. 275–301

Peter Lieb,
Erwin Rommel. Widerstandskämpfer oder Nationalsozialist?

Erwin Rommel ist sicherlich der bekannteste deutsche General des Zweiten Weltkriegs. Vor allem in englischsprachigen Ländern wird er bis heute als „ritterlicher“ Gegner und militärisches Genie gesehen. In Deutschland ist dieser Ruf in den letzten 20 Jahren teilweise verblasst, ja Rommel gilt heute sogar als einer der umstrittensten Generäle der Wehrmacht. Seine Kritiker werfen ihm vor, am 20. Juli gänzlich unbeteiligt und stattdessen bis zu seinem erzwungenen Selbstmord Hitler treu gewesen zu sein. Zudem tauchten auch einige Stimmen auf, die Rommel als Kriegsverbrecher bezeichneten. Dieser Artikel fasst die langen und teils heftigen Diskussionen in Forschung wie in Öffentlichkeit zusammen und zieht darüber hinaus einige neue Primärquellen heran. Mehrmals in seiner Karriere ignorierte Rommel nachweislich verbrecherische Hitler- oder OKW-Befehle, war aber während seiner Zeit in Norditalien 1943 selbst in eine radikale Kriegführung eingebunden. Er war sicherlich keine zentrale Persönlichkeit des 20. Juli, doch zeigt eine Vielzahl von teils neuen Indizien, dass er der Verschwörung deutlich näher stand, als in letzter Zeit angenommen wurde.

Peter Lieb,
Erwin Rommel. Member of the Resistance or Nazi?

Field Marshal Erwin Rommel is certainly the most widely known German General of the Second World War. Particularly in English-speaking countries, the image of a “gallant” officer and military genius has persisted until today. In Germany this reputation has somewhat faded during the past 20 years; in fact, Rommel has become one of the most controversial Wehrmacht generals. His critics deny his participation in the 20 July plot against Hitler and, instead, emphasise his loyalty to the dictator until his forced suicide. Besides, the opinion has emerged that Rommel was even a war criminal. This article summarises the lengthy and partly passionate discussions in academia and in the general public and also scrutinises new primary sources. On several occasions in his career Rommel demonstrably ignored criminal orders by Hitler and the OKW, but was also integrated into a radical occupation policy during his short spell in Northern Italy in 1943. While he was definitely not a central figure in the 20 July plot, (new) evidence also suggests that he was closer to the military resistance than has been claimed in recent times
S. 303–343

David Egner,
Zur Stellung des Antisemitismus im Denken Carl Schmitts

Der Artikel will Carl Schmitt Verhältnis zum Nationalsozialismus durch die Analyse der systematischen Stellung von Schmitts Antisemitismus in dessen Werk klären. Auf der Grundlage von Schmitts Begriff des Politischen wird zunächst der Frage nachgegangen, ob Schmitt das Judentum als politischen Feind betrachtet. Dies wird verneint. Dagegen lässt sich anhand Schmitts Politischer Theologie zeigen, dass er das Judentum als Feind des jus publicum Europaeum und damit als Feind des Politischen betrachtet. Im Kontext von Schmitts christlich-eschatologischem Geschichtsverständnis fällt dem Judentum damit die Rolle des Antichristen zu. Gleichzeitig kann das Dritte Reich als der „Aufhalter“ dieses Antichristen, als Katechon gedeutet werden: Anhand von Schmitts völkerrechtlichen Schriften lässt sich zeigen, dass dessen Reichsbegriff mit zugehörigem Großraum genau die Charakteristika erfüllt, die er dem christlichen Katechon zuschreibt. Die Wendung zum Nationalsozialismus liegt daher in der Konsequenz von Schmitts Denken, so dass abschließend die Frage gestellt wird, welche Relevanz dieses Denken heute noch besitzt.

David Egner,
On the Position of Antisemitism in the Thinking of Carl Schmitt

The article seeks to clarify Carl Schmitt’s relationship with National Socialism through an analysis of the systematic position of Schmitt’s antisemitism in his work. On the basis of Schmitt’s Concept of the Political, the question of whether he considers Jewry as a political enemy is investigated first. The answer is negative. On the contrary however, it is possible to deduce from Schmitt’s Political Theology that he sees Jewry as an enemy of the jus publicum Europaeum and thus as an enemy of the political. In the context of Schmitt’s Christian-eschatological understanding of history, Judaism now fulfils the role of the Antichrist. At the same time, the Third Reich can be interpreted as the “restrainer” of this Antichrist, i.e. as the Katechon: Schmitt’s writings on international law show that his concept of Reich (with its associated Großraum) contains exactly the characteristics which he attributes to the Christian Katechon. The turn towards National Socialism is therefore a consequence of Schmitt’s thinking, so that finally the question is raised what relevance such thinking has today.
S. 345–361

Stephan Lehnstaedt,
Wiedergutmachung im 21. Jahrhundert. Das Arbeitsministerium und die Ghettorenten

Der Aufsatz untersucht das Handeln des auf Regierungsebene für das „Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungen in einem Ghetto“ (ZRBG) zuständigen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zwischen 1997 und 2012. Grundlage dafür sind zahlreiche Quellen, die dank des Informationsfreiheitsgesetzes eingesehen werden konnten, was auch die Nützlichkeit dieser Regelung für die Geschichtswissenschaft zeigt. Mit dem 2002 beschlossenen ZRBG sollten ehemalige Insassen nationalsozialistischer Ghettos, die dort aus „eigenem Willensentschluss“ einer „entlohnten“ Tätigkeit nachgegangen waren, eine Rente aus der deutschen Sozialversicherung erhalten. Trotz der offensichtlich hochproblematischen Verweigerungshaltung der Rentenversicherer und teilweise deutlicher wissenschaftlicher und internationaler Kritik verteidigte das Ministerium das Gesetz als sinnvoll und erfolgreich, denn dies war die offizielle Linie der Bundesregierung. So war es erst 2009 das Bundessozialgericht, das eine klare Abkehr von der bisherigen ZRBG-Praxis durchsetzte. Insgesamt erwies sich das Arbeitsministerium als hinhaltender Verteidiger einer Politik, die auch im 21. Jahrhundert vorwiegend von den Finanznöten des Staates und seiner Regierung bestimmt wurde. So zeigt sich Wiedergutmachung erneut als eine nur von den Umständen diktierte Pflicht, die viele alte Probleme und Fehler wiederholt.

Stephan Lehnstaedt,
Compensation in the 21st Century. The Ministry of Labour and the Ghetto Pensions

The article investigates the actions of the German Federal Ministry of Labour and Social Matters between 1997 and 2012 regarding the Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungen in einem Ghetto (Payment of Pensions Deriving from Work in a Ghetto Act, abbrev. ZRBG), for which the Ministry was responsible on the governmental level. The investigation is based on numerous sources made accessible even now under the Freedom of Information Act and is thus an example for the perspectives offered by this form of regulation to contemporary history research. With the passage of the ZRBG in 2002, former inmates of National Socialist ghettos were supposed to receive a German social security service pension for any “salaried” work taken up there “out of their own free will”. Despite the obviously highly problematic general position of rejection exhibited by the pension providers and often explicit criticism from researchers as well as from abroad, the Ministry defended the Act as sensible and successful, since this was the official position of the Federal Government. Thus it was only the Federal Social Court which forced a clear turn away from the past application of the ZRBG in 2009. On the whole, the Ministry of Labour proved to be a delaying defender of a policy predominantly shaped by financial concerns of the state and its government even in the 21st century. Thus Wiedergutmachung (making amends) once again revealed itself as a duty merely dictated by circumstance.
S. 363–390

Marie-Carmen Garcia/Abdellali Hajjat/Patricia Mercader/Michelle Zancarini-Fournel,
Der „Marsch für Gleichheit und gegen Rassismus“ von 1983. Sein Stellenwert im Handlungsrepertoire von Jugendlichen aus den französischen Vorstädten

In mittelfristiger Sicht zeigen die französischen urbanen Rebellionen im Oktober-November 2005 Charakteristika früherer solcher Episoden während der Periode seit 1968. Dieser Aufsatz sucht eine soziologische Geschichte des gewalttätigen wie friedlichen Handlungsrepertoires in Arbeitervierteln von Lyon (Frankreich) während der letzten vierzig Jahre darzulegen. Er beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen dem Aufkommen urbaner Rebellionen, der sozialen Konstruktion von Gender und der politischen Verankerung Jugendlicher, besonders während und nach dem „Marsch für Gleichheit und gegen Rassismus“ 1983. Dabei stehen die Rezeption des Marsches durch die Gewerkschaften 1983, durch die französische öffentliche Meinung 2003 und durch neue Organisationen wie „Ni Putes Ni Soumises“ und „Parti des Indigènes de la République“ im Zentrum. Wir analysieren die Rolle der Erinnerung an und der Rekonstruktion des Ereignisses, um die politische Nutzung der Vergangenheit und den gegenwärtigen Kampf um das Vermächtnis des Marsches offenzulegen.

Marie-Carmen Garcia/Abdellali Hajjat/Patricia Mercader/Michelle Zancarini-Fournel,
The “March for Equality and Against Racism” of 1983. Its Importance to the Repertoire of Action of Youths from French Suburbs

In a medium-term perspective, the French urban rebellions in October-November 2005 exhibit characteristics of previous such episodes in the post-1968 period. This article intends to build a sociological history of the violent and non-violent ‘repertoires of action’ in working-class neighbourhoods of Lyon during the past forty years. It deals with the relationship between the emergence of urban rebellions, the social construction of gender and youth political commitment, in particular during and after the 1983 March for Equality and against Racism. We focus on the reception of the March by trade unions in 1983, by French public opinion in 2003 and by new organisations such as Ni Putes Ni Soumises and Parti des Indigènes de la République. We analyse the role of commemoration and the reconstruction of the event, revealing the political uses of the past and the current struggle for the legacy of the March.
S. 391–408

Diskussion

Udo Wengst,
Der „Fall Theodor Eschenburg“. Zum Problem der historischen Urteilsbildung
Theodor Eschenburg, einer der Gründer des Fachs Politikwissenschaft im Nachkriegsdeutschland und langjähriger Mitherausgeber der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, war seit den 1950er Jahren bis zu seinem Tod im Jahr 1999 ein hoch angesehener Gelehrter. 2011 löste ein Aufsatz von Rainer Eisfeld eine Debatte über Eschenburg aus, die bis heute nicht zum Abschluss gekommen ist. Hierin wurde Eschenburg sein Verhalten im Dritten Reich, insbesondere seine Mitwirkung an einem Arisierungsfall im Jahr 1938, vorgeworfen. Ebenso kritikwürdig erschien aber auch seine Einstellung zur Demokratie vor 1933, und es wurde die Frage nach der „Diktaturanfälligkeit“ dieses großen Politologen nach 1945 gestellt. In den Fokus der Kritik geriet aber auch der Umgang Eschenburgs mit seiner Vergangenheit im Dritten Reich. Vor allem im Hinblick hierauf diskutiert die Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft bis heute die Frage, ob der von ihr vergebene Eschenburg-Preis umbenannt werden soll. Der hier publizierte Aufsatz versteht sich als ein Beitrag zu der laufenden Debatte, deren Verlauf einleitend nachgezeichnet wird. Daran anschließend setzt er sich mit dem Umgang Eschenburgs mit seiner „NS-Vergangenheit“ auseinander und diskutiert schließlich Eschenburgs Einstellung zu Demokratie und Diktatur, wobei seine Beziehung zu und seine Einschätzung von Carl Schmitt einen besonderen Stellenwert einnimmt. Eschenburgs Verhalten im Dritten Reich wird weitgehend ausgeblendet, da es einer eingehenderen Untersuchung bedarf, die im Rahmen eines Aufsatzes nicht geleistet werden kann. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass Eschenburgs Umgang mit der NS-Vergangenheit sich nicht wesentlich von dem Verhalten seiner intellektuellen Zeitgenossen unterschied. Was sein Demokratieverständnis anbelangt, so muss er spätestens ab Mitte der 1920er Jahre als ein Anhänger dieser Regierungsform gelten. Auch nach 1945 war Eschenburg ein dezidierter Befürworter der parlamentarischen Demokratie, trotz missverständlicher Äußerungen und seiner Hochschätzung der „Verfassungslehre“ von Carl Schmitt.

Udo Wengst,
The „Theodor Eschenburg Case“. On the Problem of Historical Judgement
Theodor Eschenburg, one of the founders of the discipline of political science in post-war Germany and for many years one of the chief editors of the Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, was a highly respected academic from the 1950s up to his death in 1999. In 2011, an article by Rainer Eisfeld started a debate about Eschenburg, which has not been concluded to this day. The article reproaches Eschenburg for his behaviour during the Third Reich, and especially for his participation in a case of Aryanisation in 1938. Similarly it considers his attitude to democracy before 1933 worthy of criticism, raising questions as to what extent the great political scientist was susceptible to dictatorship after 1945. Critique was however also focussed on Eschenburg's handling of his Third Reich past. Especially due to this last point, the Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft (German Association for Political Science) to date discusses the question, whether its Eschenburg Prize should be renamed. The present article is designed as a contribution to the ongoing debate, the course of which is summarised in the introduction. Subsequently it deals with Eschenburg's handling of his “Nazi past” and finally discusses Eschenburg's position towards democracy and dictatorship, with special attention to his relationship with and appraisal of Carl Schmitt. Eschenburg's behaviour during the Third Reich is only treated insofar as it is necessary to the understanding of the debate about his examination of the Nazi period. One result that can be noted is that Eschenburg's handling of the Nazi past was not substantially different from that of his intellectual contemporaries. Regarding his understanding of democracy, there is sufficient evidence that at least as of the mid-1920s he was a proponent of this form of government. Similarly after 1945, Eschenburg was a pronounced advocate of parliamentary democracy, despite mistakable statements and his esteem for Carl Schmitt's “Constitutional Theory”.
S. 411–440

Zitation
Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 61 (2013), 3. in: H-Soz-Kult, 18.07.2013, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-7731>.
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Veröffentlicht am
18.07.2013
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