Aus Politik und Zeitgeschichte 66 (2016), 20–22

Titel
Aus Politik und Zeitgeschichte 66 (2016), 20–22.
Weitere Titelangaben
Kulturpolitik


Hrsg. v.
Bundeszentrale für politische Bildung
Heft(e)
20–22
Erschienen
Preis
kostenlos
Herausgeber d. Zeitschrift
Bundeszentrale für politische Bildung
Erscheinungsweise
27 Ausgaben pro Jahr
Kontakt
Redaktion „Aus Politik und Zeitgeschichte“ Bundeszentrale für politische Bildung Adenauerallee 86 53113 Bonn Redaktion: Johannes Piepenbrink <johannes.piepenbrink@bpb.de> Anne Seibring <anne.seibring@bpb.de> Anne-Sophie Friedel <anne-sophie.friedel@bpb.de> Frederik Schetter (Volontär) <frederik.schetter@bpb.de>

Der Begriff "Kultur" geht zurück auf das lateinische Wort cultura, das übersetzt Landbau, Bearbeitung oder Pflege bedeutet. In der Tat stand Kulturpolitik bis in die 1970er Jahre primär für "Kulturpflege": etwa für die Unterhaltung von Theatern und Opernhäusern. Die "Neue Kulturpolitik" hatte sich des Elitären zu entledigen – ein erweiterter Kulturbegriff nicht mehr nur für die Kunst und Literatur zu stehen, sondern ebenso für Lebensstile, Werte und Überzeugungen. Mehr Kultur bedeutet entsprechend mehr Kosten. Gleichzeitig lebt Kunst vom Ideal, sich frei von Interessen entfalten zu können; ein Ideal, das durch Bestrebungen infrage gestellt wird, Kultur in den Dienst von "Heimat" und "Nation" zu stellen.

Inhalt

Lorenz Abu Ayyash, Editorial

Shermin Langhoff, „Kulturpolitik kann Räume schaffen“ – ein Gespräch

Tobias J. Knoblich, Kulturförderung zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Volker Kirchberg, Künste, Kultur und Künstler im Verständnis der Stadtentwicklung

Olaf Zimmermann, Kulturwirtschaft und Globalisierung

Bård Kleppe, Kulturpolitik und ihre Folgen für darstellende Künstler

Jens Adam, Wohin treibt die deutsche Auswärtige Kulturpolitik?

Sabine Dengel, Kultur und politische Bildung

Zitation
Aus Politik und Zeitgeschichte 66 (2016), 20–22. in: H-Soz-Kult, 22.06.2016, <www.hsozkult.de/journal/id/zeitschriftenausgaben-9749>.
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