Präsentation eigener Forschungen zur deutschen Einheit im Rahmen der Ausstellung „Umbruch Ost“

Von
Tilman Günther

Die Ausstellung „Umbruch Ost“ bietet Geschichts- und Sozialwissenschaft die Möglichkeit, eigene Forschungen zur deutschen Einheit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Ab März 2020 steht die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“ als Poster-Set im Format DIN A1 in über 2.000 Exemplaren für die historisch-politische Bildung zur Verfügung. Die Schau wirft auf 20 Tafeln Schlaglichter auf die Folgen der Wiedervereinigung für den Alltag insbesondere der Ostdeutschen. Institutionen, die die Ausstellung bundesweit präsentieren, haben die Möglichkeit, die Ausstellung mit eigenen Tafeln zu erweitern, die sich zum einen auf die Lokalgeschichte beziehen können. Zum anderen können Historikerinnen und Historiker sowie Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler die Ausstellung nutzen, um eigene Forschungen zur Politik-, Wirtschafts-, Sozial- oder Alltagsgeschichte der deutschen Einheit einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Herausgeber der Ausstellung, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, stellen hierfür Handreichungen zur Verfügung, die die Erarbeitung solcher inhaltlichen Zusatzmodule stark vereinfachen. Die Ergänzungstafeln können zu gegebener Zeit nicht nur zusammen mit der Ausstellung „Umbruch Ost“ in der Universität, im Forschungsinstitut, Museum oder in der Gedenkstätte gezeigt werden, in deren Kontext sie erarbeitet wurden. Diese Tafeln würden dann auch auf der Ausstellungswebseite http://www.umbruch-ost.de den über 1000 Schulen, Volkshochschulen, Bibliotheken, Rathäusern, Kirchgemeinden etc. angeboten werden, die die Ausstellung „Umbruch Ost“ in den Jahren 2020 und 2021 zeigen werden. Die Ausstellung „Umbruch Ost“ bietet somit Zeithistorikerinnen und Zeithistorikern sowie Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftlern, aber auch Gedenkstätten und Aufarbeitungsinitiativen die Möglichkeit des Wissenstransfers in eine breite Öffentlichkeit. Ausführliche Informationen finden sich in der Rubrik „Begleitangebote“ auf der Webseite http://www.umbruch-ost.de

Redaktion
Veröffentlicht am
19.12.2019
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