Vorstandsunterlagen der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) vollständig erschlossen

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Eva Schrepf, Öffentlichkeitsarbeit, BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation

Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes wurden im Archiv der BBF, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF, Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation Schriftgutunterlagen des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) aus den Jahren 1964 bis 2010 erschlossenen und stehen nun für die wissenschaftliche Auswertung zur Verfügung.

Die Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) (https://www.dgfe.de) wurde im Jahr 1963 von Mitgliedern der Konferenz der Westdeutschen Universitätspädagogen unter der Beteiligung von Mitgliedern des Arbeitskreises Pädagogischer Hochschulen gegründet und 1964 formell konstituiert. Neben der Konferenz der Westdeutschen Universitätspädagogen ging auch die Konferenz Pädagogischer Hochschulen in der DGfE auf.

Die DGfE gilt mit gegenwärtig ca. 3.600 Mitgliedern als größte Fachorganisation der Erziehungswissenschaft in Deutschland und ist damit eine tragende Organisation für die Weiterentwicklung der Disziplin. Ziel der Fachgesellschaft ist nach eigenen Angaben „die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Pädagogik“ (https://www.dgfe.de/dgfe-wir-ueber-uns).
Das Schriftgut des DGfE-Vorstandes wurde 1999 an das BBF-Archiv zunächst zur Aufbewahrung übergeben und schließlich 2010 übereignet.

Im Rahmen des DFG- Projektes wurden die Unterlagen aus den Jahren 1964 bis 2010 im Umfang von zwölf laufenden Metern erschlossen.

Im Schriftgutbestand finden sich neben den Gründungsunterlagen überwiegend Dokumente, die die Arbeitsprozesse der wissenschaftlichen Fachgesellschaft mit verschiedenen Sektionen und Arbeitsgruppen abbilden, z. B. Protokolle des Vorstands und der Mitgliederversammlungen, Unterlagen zu Kongressen, Tagungen, Workshops und Konferenzen sowie Stellungnahmen zu erziehungswissenschaftlichen Kontroversen. Die überlieferten Korrespondenzen der Vorstandsvorsitzenden und weiterer Mitglieder der DGfE mit unterschiedlichen – darunter vielfach sehr bedeutenden – Vertreter:innen der Erziehungswissenschaft ermöglichen darüber hinaus Einblicke in die allgemeinen wie auch speziellen Belange der Organisation selbst sowie in deren Teilhabe an bildungspolitischen Entscheidungen.

Die Erschließungsangaben können online in der Archivdatenbank der BBF (https://archivdatenbank.bbf.dipf.de) recherchiert werden, entweder als Freitextrecherche über alle Datenfelder oder als erweiterte Suche über spezielle Felder, wie Personen, Institutionen, Laufzeit bzw. Signatur. Zudem kann durch die hierarchische Struktur des Bestandes gebrowst werden. Das Findbuch wird außerdem als PDF in peDOCS (https://www.pedocs.de), dem Open Access Repositorium für erziehungs- und bildungswissenschaftliche Fachliteratur, zum Herunterladen angeboten. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, wird die Bestandsbeschreibung auch über das überregionale Archivportal-D (https://www.archivportal-d.de) zugänglich gemacht und von dort aus weiter verlinkt auf die Archivdatenbank der BBF.

Links:

BBF, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung
des DIPF, Leibniz-Institut für Bildungsforschung in Bildungsinformation
Warschauer Straße 34-38
10243 Berlin
https://bbf.dipf.de

Archivdatenbank, Bestand Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft – Vorstand:
https://archivdatenbank.bbf.dipf.de/actaproweb/archive.xhtml?id=Best++++85df54ea-6cc7-4899-ba9c-d497c33e0167#Best____85df54ea-6cc7-4899-ba9c-d497c33e0167

Findbuch:
Lehr, Sabine / Otto, Caterina: Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft – Vorstand. Findbuch 1964 – 2016. Berlin : BBF 2020
URN: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0111-pedocs-217922/

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Published on
19.04.2021
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