Digitale Edition 2.0 der Tagebücher von Andreas Okopenko jetzt online!

Von
Desiree Hebenstreit, Institut für Germanistik, Universität Wien

Die digitale Edition 2.0 der Tagebücher von Andreas Okopenko ist online! Mit der neuen Version sind zahlreiche neue Features unter https://edition.onb.ac.at/okopenko verfügbar.

Die digitale Edition 2.0 der Tagebücher von Andreas Okopenko ist online! Mit der neuen Version sind zahlreiche neue Features unter https://edition.onb.ac.at/okopenko verfügbar.
Die Edition entstand im Rahmen des FWF-Projekts „Andreas Okopenko: Tagebücher aus dem Nachlass (Hybridedition)“, das von 2015–2018 als Kooperation zwischen dem Institut für Germanistik der Universität Wien und dem Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek durchgeführt wurde. Grundlage des Projekts war der 2012 vom Literaturarchiv erworbene Nachlass des österreichischen Schriftstellers Andreas Okopenko (1930–2010). Es wurden 29 Tagebücher mit insgesamt über 3000 Seiten aus dem Zeitraum 1949–1954 digital ediert. Die Materialien geben nicht nur Einblicke in Okopenkos literarische Anfänge, sondern beinhalten auch Kommentare zum österreichischen Literaturbetrieb und zur Zeitgeschichte.
Die Tagebücher werden in synoptischer Ansicht dargestellt. Damit wird eine gleichzeitige Anzeige von Digitalisat und verschiedenen Textfassungen (diplomatische Transkription und Lesefassung) sowie der XML/TEI-Codierung ermöglicht. Inhaltlich sind die Tagebücher über mehrere Register (Personen, Orte, Institutionen und Werke) erschlossen und durch eine Biographie sowie drei Themenkommentare kontextualisiert. Aus den Registern erfolgt eine direkte Verlinkung in die Tagebücher.
Version 2.0 bietet mit dem jeweils aktuellen "Eintrag des Tages" und der "Objektgalerie" weitere Wege ins Material. Die Registerfunktionen wurden außerdem umfassend verbessert: Sowohl im Personenregister als auch im Werkregister kann nach verschiedenen Kategorien gefiltert werden. Dadurch sind alle künstlerischen Werke, die in den Tagebüchern vorkommen und von Andreas Okopenko selbst verfasst oder rezipiert wurden, mit den entsprechenden Tagebuchstellen verlinkt.
Durch die Mitarbeit von Studierenden der Universität Wien konnte die Edition außerdem mit autobiographischen Fragmenten aus dem Nachlass, zwei Konvoluten zur Zeitschrift "Neue Wege", einem Briefwechsel Okopenkos mit seinen Eltern aus dem Jahre 1944 sowie Teilen seines Tagebuchs vom 3. März bis 15. Mai 1954 ergänzt werden.

Redaktion
Veröffentlicht am
13.01.2020
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