Werkvertrag: "coronarchiv" (Univ. Hamburg)

Werkvertrag: "coronarchiv"

Arbeitgeber
Universität Hamburg (Fachbereich Geschichte | Public History)
PLZ
22297
Ort
Hamburg
Land
Deutschland
Vom - Bis
01.09.2020 - 31.10.2020
Bewerbungsschluss
26.07.2020
Von
Nils Steffen, Fachbereich Geschichte / Public History, Universität Hamburg

Werkvertrag zur Erstellung eines Antrags bei einer großen nationalen Einrichtung zur Förderung eines transnationalen Forschungsprojekts

Werkvertrag: "coronarchiv"

Das coronarchiv ist eine Citizen-Science-Crowdsourcing-Plattform, die eine Dokumentation von Alltagserfahrungen während der Corona-Krise durch die BürgerInnen selbst ermöglicht. Eingereicht und veröffentlicht werden können unterschiedliche digitale Objekte: Fotos, Videos, Audios, Texte, Dokumente usw., die im weitesten Sinne in einem Zusammenhang stehen mit der Corona-Situation. Das Projekt ermöglicht somit die Selbstdokumentation und Sammlung individueller Alltagserfahrung in größtmöglicher Diversität und möchte einen Beitrag dazu leisten, potentiell allen BürgerInnen die Hinterlassung ihrer Alltagserfahrungen für zukünftige Historiographien zu ermöglichen. Das coronarchiv wurde Ende März 2020 als Public-History-Intervention gemeinsam von den Universitäten Hamburg (Prof. Dr. Thorsten Logge, Nils Steffen), Bochum (Prof. Dr. Christian Bunnenberg) und Gießen (Benjamin Roers) aufgesetzt. Seither wurden auf der Seite knapp 4.000 Beiträge eingereicht. Es gehört damit zu den weltweit größten Sammlungen dieser Art.

Zum Auf- und Ausbau internationaler und vernetzender Forschungsaktivitäten vergibt das Arbeitsfeld Public History am Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg (Prof. Dr. Thorsten Logge) einen Werkvertrag zur Erstellung eines Antrags bei einer großen nationalen Einrichtung zur Förderung eines transnationalen Forschungsprojekts zwischen den Partnerinstitutionen des coronarchivs und einem ausländischen Kooperationspartner. Die Aufgabe besteht in der Bedarfsermittlung, Konzeption und Niederschrift des Antragsentwurfs in enger Abstimmung mit allen vier beteiligten Partnern. Dafür sind in Abstimmung vor Beginn der Vertragslaufzeit Arbeitspakete und Meilensteine zu definieren.

Für die erfolgreiche Erstellung des Werkes wird ein Werklohn in Höhe von insgesamt 5.000 Euro brutto gezahlt. Das Werk muss innerhalb des Haushaltsjahres 2020 vollständig erstellt sein, bevorzugte Arbeitsphase sind die Monate September und Oktober 2020. Der Textumfang beträgt maximal 25 Seiten; Antragssprache ist Englisch. Die Einwerbung eigener Stellenanteile ist grundsätzlich möglich.

Sie passen zu unserem Projekt, wenn Sie …
… ein Studium der Geschichtswissenschaft, Public History oder benachbarten Disziplinen mitbringen,
… Erfahrung in der Konzeption und Umsetzung von Forschungsförderanträgen haben,
… digitalaffin sind und ein grundlegendes Interesse haben an technischen, rechtlichen und sozialen Aspekten von Citizen Science, Crowdsourcing und Langzeitarchivierung,
… kommunikativ, organisiert und eigenständig arbeiten.

Interessierte (w/d/m) schicken Ihre Unterlagen (per E-Mail, ausschließlich als PDF) bis zum 26.07.2020 an den Koordinator des Arbeitsfeldes Public History: Nils Steffen, nils.steffen@uni-hamburg.de.

Bitte fügen Sie Ihrem Schreiben einen Lebenslauf, Zeugnisse und ggf. Referenzen bei.

Hinweis: Mit der Zusendung von Unterlagen erklären Sie sich einverstanden, dass wir diese erfassen, den beteiligten Projektpartner geschützt zugänglich machen und nach einer Frist von zwei Monaten löschen.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Thorsten Logge, Universität Hamburg, thorsten.logge@uni-hamburg.de.