0,5 Datenkurator/in (m/w/d) "Digitale Langzeitarchivierung" (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte, Marburg)

Datenkurator/in in für die fotografischen Sammlungsbestände und digitale Langzeitarchivierung

Arbeitgeber
Philipps Universität Marburg (Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg)
Arbeitstelle
Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg
PLZ
35037
Ort
Marburg
Land
Deutschland
Bewerbungsschluss
09.10.2020
Von
Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg

Am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg (DDK) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die unbefristete Teilzeitstelle (50 % der regelmäßigen Arbeitszeit) einer/eines Datenkuratorin / Datenkurators (m/w/d) für die fotografischen Sammlungsbestände und digitale Langzeitarchivierung zu besetzen.

Datenkurator/in in für die fotografischen Sammlungsbestände und digitale Langzeitarchivierung

Befristet für 36 Monate ist zur Durchführung von Projektaufgaben eine Erhöhung der Arbeitszeit auf Vollzeit vorgesehen. Die Eingruppierung erfolgt je nach Qualifikation und Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen bis Entgelt-gruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Zu Ihren Aufgaben gehören das Datenqualitätsmanagement von Datenbeständen der fotografischen Sammlung, die Unterstützung, Beratung und Schulung der Datenproduzentinnen und -produzenten sowie die Weiterentwicklung der hauseigenen Datenstrukturen im Hinblick auf Präsentations- und Archivierungsfunktionen für Digitalisate und zugehörige Metadaten von Sammlungsbeständen. Weitere Tätigkeiten sind der analytische Vergleich von Erschließungsdaten und Austauschformaten zur Vorbereitung von Daten-Ingest für Repositorien sowie die Konzeption und Weiterentwicklung von Schnittstellen zwischen datenproduzierenden bzw. -haltenden Systemen, Repositorien und Langzeitarchiv über den gesamten Datenlebenszyklus. Sie entwickeln Vorgaben für die Weiterentwicklung von Formaten digitaler und digitalisierter Objekte, für beschreibende Metadaten und für allgemeine sowie formatspezifische Qualitätsstandards im Rahmen koordinierter Projektverbünde. Sie vertreten das DDK in den Arbeitsgruppen und Gremien, die genannten Themenbereiche betreffen. Die Universität erwartet von ihren Beschäftigten die Bereitschaft und Fähigkeit, sich ggf. in andere Aufgabenfelder einzuarbeiten und sie zu über-nehmen.

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Bereich der Informatik, Geistes-/Kulturwissenschaften, Informations-/Bibliothekswissenschaften und/oder wissenschaftlicher Dokumentation oder verwandter Gebiete. Erwartet werden umfassende und vielseitige Kenntnisse der einschlägigen Fach-vokabulare und Regelwerke, insbesondere der kunsthistorischen Fachterminologie (z.B. AAT, MIDAS), einschlägiger semantischer Standards bzw. Austauschformate (z.B. CIDOC-CRM, LIDO) sowie fundierte technologische Kenntnisse im Bereich Datenmanagement und digitaler Repositorien, insbesondere zu Programmier-, Skript- und Markupsprachen (Java, Python, JavaScript, XML, HTML etc.), Datenbanksystemen (PostgreSQL, MySQL etc.) und Schnittstellen (REST, OAI-PMH etc.). Erwartet werden darüber hinaus ausgeprägte Kommunikationskompetenz an der Schnittstelle zwischen kulturwissenschaftlicher Dokumentation und Informatik sowie Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Datenmanagement und Datenformate, insbesondere im Hinblick auf Text- und Bilddateien. Allgemeine Kenntnisse und Erfahrungen in Bezug auf Archivierungssysteme oder Repositorien, die Erstellung von Datenmanagementplänen und die Anforderungen des Preservation Planning sind von Vorteil. Analytisches, konzeptionelles und kreatives Denkvermögen, eine ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie eine hohe Belastbarkeit in Arbeitsspitzen und Serviceorientierung werden vorausgesetzt.

Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Christian Bracht unter bracht@fotomarburg.de oder Tel. 06421/28-23604 gerne zur Verfügung.

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Personen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 09.10.2020 unter Angabe der Kennziffer ZE-0031-bild-ma-2020 in einer PDF-Datei an den Direktor des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Herrn Dr. Christian Bracht, bildarchiv@fotomarburg.de.

Redaktion
Veröffentlicht am
16.09.2020
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