Wiss. Mitarb. (Postdoc) "NS-Belastung zentraler deutscher Behörden" (Institut f. donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen)

Place
Tübingen
Institution
Innenministerium Baden-Württemberg
Date
15.02.2018 - 31.12.2020
Deadline
15.01.2018
By
Dr. Mathias Beer

Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen
Bewerbungsschluss 15.01.2018

Beim Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen (IdGL) ist ab Februar 2018 eine auf drei Jahre befristete Teilzeitstelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (Postdoc) (TV-L EG 13) mit einem Beschäftigungsumfang von 65% zu besetzen.

Das IdGL, eine national und international anerkannte Forschungseinrichtung der deutschen Südosteuropaforschung, widmet sich der interdisziplinären Erforschung und Dokumentation von Geschichte, Landeskunde, Sprache und Kultur des nördlichen Südosteuropa sowie den wechselseitigen Beziehungen dieser Region zum deutschen Sprachraum. Einem vergleichenden und verflechtungsgeschichtlichen Ansatz verpflichtet, stehen die Begriffe migrations, minorities, memories für das Forschungsprogramm des Instituts.

Im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ausgeschriebenen Forschungsprogramms zur Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit zentraler deutscher Behörden wird im Rahmen des Forschungsbereichs Zeitgeschichte des IdGL ein auf drei Jahre angelegtes Drittmittelprojekt zum „Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (BMVt) – NS-Geschichte, Netzwerke und Diskurse (1949-1969)“ durchgeführt.

Arbeitsschwerpunkte:
Koordination der Projektarbeit, Bearbeitung eines Teilprojektes, Archivrecherchen, Redaktionsarbeiten, Tagungsorganisation. Im Rahmen der Stelle ist die wissenschaftliche Weiterqualifikation möglich.

Anforderungsprofil:
Eine überdurchschnittliche Promotion neueren Datums im Bereich der Zeitgeschichte oder Wissenschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert; Interesse an der Geschichte des Nationalsozialismus und der frühen Bundesrepublik sowie der Geschichte der Zwangsmigrationen; Erfahrung in der Archivarbeit, Redaktionstätigkeit und bei Tagungsorganisation; Teamfähigkeit. Die persönliche Präsenz am Institut bei der Wahrnehmung der Arbeiten wird erwartet.

Die Einstellung erfolgt auf der Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Frauen werden ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben.

Bewerbungen mit den nachfolgenden Unterlagen erbitten wir bis zum 15.01.2018:
- Motivationsschreiben
- Lebenslauf mit Publikationsliste und drei neueren Publikationen in PDF-Format
- Kopien der bisher erworbenen Hochschulabschlusszeugnisse
- ein Empfehlungsschreiben

Die Unterlagen in PDF–Format senden Sie bitte per E-Mail an den Projektleiter, Dr. Mathias Beer (mathias.beer@idgl.bwl.de oder mathias.beer@uni-tuebingen.de).

Nähere Auskünfte: Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, 72074 Tübingen, Mohlstr. 18, www.idglbw.de, Tel. 07071-9992 500 E-Mail: poststelle@idgl.bwl.de.

Kontakt

Dr. Mathias Beer

Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
72074 Tübingen Mohlstraße 18
07071-9992-500
07071-9992-501
mathias.beer@idgl.bwl.de
mathias.beer@uni-tuebingen.de

Citation
Wiss. Mitarb. (Postdoc) "NS-Belastung zentraler deutscher Behörden" (Institut f. donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen), 15.02.2018 – 31.12.2020 Tübingen, in: H-Soz-Kult, 07.12.2017, <www.hsozkult.de/job/id/stellen-15751>.
Editors Information
Published on
07.12.2017
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