Wiss. Mitarb. "Vergleichende Extremismusforschung" (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung)

Ort
Dresden
Institution
Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. (HAIT)
Datum
01.01.2020 - 31.12.2022
Bewerbungsschluss
30.06.2019
Von
Prof. Dr. Thomas Lindenberger

Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V. (HAIT) ist ein vom Freistaat Sachsen finanziertes und von Prof. Dr. Thomas Lindenberger, TU Dresden, geleitetes An-Institut der TU Dresden mit derzeit 11 wissenschaftlichen und 7 nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Haushaltsstellen. Das HAIT befindet sich auf dem Campus der TU Dresden und erforscht gemäß Satzung auf interdisziplinärer Grundlage "die politischen und gesellschaftlichen Strukturen von NS-Diktatur und SED-Regime sowie ihre Folgen für die Gestaltung der deutschen Einheit"; für weiterführende Informationen s. http://www.hait.tu-dresden.de.

Im HAIT ist ab 01.01.2020 für die Dauer von zunächst drei Jahren die Stelle einer/eines

wissenschaftlichen Mitarbeiterin/wissenschaftlicher Mitarbeiters (Post-Doc) (m/w/d) auf dem Feld der vergleichenden Extremismusforschung zu besetzen.

Die Stelle wird nach E 13 TV-L vergütet. Die Besetzung erfolgt auf der Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes § 2 Absatz 1.

Inhaltliche Schwerpunkte bilden Studien zur Entwicklung extremistischer Ideologien, zu den Erfolgsbedingungen rechtsextremer und rechtspopulistischer Parteien, zur politisch motivierten Gewalt sowie zum Problemkomplex Fremdenfeindlichkeit und Integration.

Einstellungsvoraussetzungen sind die Promotion in einer sozial- bzw. kulturwissenschaftlichen Disziplin, einschlägige Publikationen (u.a. in referierten Fachzeitschriften), Projekterfahrung und internationale Vernetzung im Forschungsfeld, Vertrautheit mit qualitativen wie quantitativen sozialwissenschaftlichen Analysemethoden sowie Teamfähigkeit. Darüber hinaus sind sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse erforderlich. Neben durch Publikationen nachgewiesenen Kompetenzen auf dem Feld Extremismus wird die Bereitschaft zur Kooperation auf dem Gebiet der vergleichenden Autokratie- und Transformationsforschung und zur Einwerbung von Drittmitteln erwartet.

Wir bieten Ihnen
- die Mitarbeit in einer intellektuell vielseitigen interdisziplinären Forschungseinrichtung, die sich mit Grundfragen der Zeitgeschichte und Politikwissenschaft vom 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart befasst
- die Zusammenarbeit mit der Exzellenzuniversität TU Dresden
- Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung
- flache Hierarchien und ein familienfreundliches Arbeitsklima

Als Ansprechpartnerin für eventuelle Nachfragen steht Ihnen Frau Dr. Claudia Böttcher (claudia.boettcher@mailbox.tu-dresden.de) zur Verfügung.

Das Hannah-Arendt-Institut strebt einen höheren Anteil von Frauen in Wissenschaft und Lehre an. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen sind deshalb nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem europäischen oder außereuropäischen Ausland werden eigens ermutigt, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen bei der Stellenbesetzung bevorzugt behandelt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Urkunden, Publikationsliste, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen) ausschließlich in elektronischer Form in einem PDF-Dokument bis zum 30.06.2019 an hait@msx.tu-dresden.de.

Kontakt

Dr. Claudia Böttcher

Technische Universität Dresden, Tillich-Bau, Helmholtzstraße 6, 01069 Dresden

0351 463 36045

claudia.boettcher@mailbox.tu-dresden.de

Zitation
Wiss. Mitarb. "Vergleichende Extremismusforschung" (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung), 01.01.2020 – 31.12.2022 Dresden, in: H-Soz-Kult, 13.05.2019, <www.hsozkult.de/job/id/stellen-18469>.
Redaktion
Veröffentlicht am
13.05.2019
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