2 Promotionsstipendien "Historische Antiziganismusforschung" (Univ. Heidelberg)

Ort
Heidelberg
Institution
Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften)
Von
Reuter, Frank

Das Forschungsprojekt soll im Bereich der historischen Antiziganismusforschung (19. oder 20. Jahrhundert) verortet sein, wobei interdisziplinäre Ansätze ausdrücklich erwünscht sind.

Mögliche Themenfelder sind:

- Gesellschaftliche Entstehungsbedingungen und geistig-ideologische Grundlagen antiziganistischer Vorurteilsbildung
- Soziale Praktiken und politische Handlungsmuster des Antiziganismus in nationalen, regionalen oder lokalen Kontexten (auch in vergleichender Perspektive)
- Mediale Repräsentationen und Tradierungswege von „Zigeuner“-Bildern

Voraussetzungen:

- Abgeschlossenes Hochschulstudium
- Überdurchschnittlicher Studienabschluss

Wir erbitten eine Skizze von 5 Seiten plus Literaturliste, in der das geplante Dissertationsprojekt im aktuellen Forschungskontext situiert wird, Forschungshypothesen und -ziele klar umrissen und Quellenbestände benannt werden. Außerdem wird ein Zeit- und Arbeitsplan erbeten.

Eine Übersicht zum bisherigen Studienverlauf und zu den Studienabschlüssen sowie ein tabellarischer Lebenslauf und ein Gutachten von einem Hochschullehrer oder einer Hochschullehrerin sind beizufügen.

Die Promotion wird vom Wissenschaftlichen Leiter der Forschungsstelle, Prof. Dr. Edgar Wolfrum, betreut. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden in den wissenschaftlichen Dialog innerhalb der Forschungsstelle Antiziganismus mit einbezogen. Ihre Anwesenheit in Heidelberg während der Vorlesungszeiten ist daher erwünscht. Außerdem findet regelmäßig ein Forschungskolloquium am Lehrstuhl für Zeitgeschichte statt, in dem das geförderte Dissertationsprojekt vorgestellt und diskutiert werden kann.

Die Stipendien in Höhe von 1.100 Euro monatlich werden zunächst für zwei Jahre vergeben, die Verlängerung um ein drittes Jahr ist auf Antrag möglich.

Bewerbungen mit einer Kopie des Hochschulzeugnisses werden per Mail in einem einzigen pdf-Dokument (ohne Anhänge) bis zum 30. April 2018 erbeten an den Wissenschaftlichen Geschäftsführer der Forschungsstelle Antiziganismus Dr. Frank Reuter, frank.reuter@zegk.uni-heidelberg.de.

Kontakt

Frank Reuter

Forschungsstelle Antiziganismus, Hauptstraße 216, 69117 Heidelberg

frank.reuter@zegk.uni-heidelberg.de

Zitation
2 Promotionsstipendien "Historische Antiziganismusforschung" (Univ. Heidelberg), Heidelberg, in: H-Soz-Kult, 02.03.2018, <www.hsozkult.de/grant/id/stipendien-16159>.
Redaktion
Veröffentlicht am
02.03.2018
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