Sprache und Identität in multiethnischen Regionen Osteuropas: Bukovina und Moldova

Sprache und Identität in multiethnischen Regionen Osteuropas: Bukovina und Moldova

Projektträger
Forschungsgruppe Europa am Zentrum für Höhere Studien der Universität Leipzig
Ort des Projektträgers
Leipzig
Land
Deutschland
Vom - Bis
17.01.2003 -
Von
Troebst, Stefan

"Sprache und Identität in multiethnischen Regionen Osteuropas: Bukovina und Moldova": VolkswagenStiftung fördert Leipziger Forschungsprojekt

Im Rahmen ihres Förderschwerpunkts "Einheit in der Vielfalt? Grundlagen und Voraussetzungen eines erweiterten Europas" fördert die VolkswagenStiftung im Zeitraum 2003-2006 ein Leipziger Forschungsprojekt über sprachliche Individuation in Situationen der Mehrsprachigkeit am Beispiel der nördlichen Bukovina in der Ukraine und der Republik Moldau mit bis zu 267.500 Euro. Ziel ist es, Aufschluß über die Spezifik der Identitätsbestimmung mittels Sprache zu gewinnen. Um ein über offizielle Verlautbarungen und historische Meistererzählungen hinausgehendes Verständnis für aktuelle Einstellungen zur Sprachproblematik zu gewinnen, werden mittels qualitativer Befragung die "Sprachbiographien" systematisch erfaßt und mit offiziösen Quellen abgeglichen.

Das Projekt, das im Rahmen der Forschungsgruppe Europa am Zentrum für Höherer Studien der Universität Leipzig betrieben wird, wird von dem Romanisten Klaus Bochmann und dem Osteuropahistoriker Stefan Troebst geleitet. Die Koordination des in Zusammenarbeit mit rumänischen, ukrainischen und moldauischen Wissenschaftlern durchgeführten Vorhabens liegt in den Händen von Vasile Dumbrava (Chisinau/Leipzig).

Redaktion
Veröffentlicht am
14.01.2003
Beiträger
Klassifikation
Region(en)
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