: Politics and the People in Revolutionary Russia. A Provincial History. Cambridge 2007: Cambridge University Press , ISBN 978-0-521-87623-0, 280 S. € 74,99.

: Die bolschewistische Machtergreifung im Gouvernement Voronez (1917-1919). . Stuttgart 2006: Franz Steiner Verlag , ISBN 978-3-515-08815-2, 348 S. € 54,00.

Rezensiert für H-Soz-Kult von
Walter Sperling, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Universität Bielefeld

Böse Zungen behaupten, Frankreichhistoriker arbeiten sich entweder am Mythos von 1789 ab oder beschäftigen sich mit wichtigen Fragen. Die Osteuropäische Geschichte hingegen kennt kein Diesseits und Jenseits des Großen Oktobers. An 1917 kommt niemand vorbei. Kaum ein Hochschullehrer, der keine Überblicksdarstellung verfasst, kaum eine Nachwuchsgeneration, die die Revolution ausspart.[1] Von Hungerrevolten getrieben begann das Jahr der Doppelrevolution als 'bürgerlicher' Umsturz. Die Hoffnungen waren groß, doch die gebildete Gesellschaft versagte. Was folgte, war das Chaos des Bürgerkrieges. Warum bekam die Demokratie in Russland keine echte Chance? Warum konnte eine kleine und in der russischen Provinz schlecht organisierte Minderheit der Bolschewiki die Macht an sich reißen?

Sarah Badcock und Stefan Karsch nähern sich diesen alten Fragen aus der Perspektive der Regionen. Die Geschichte Russlands, so streichen sie heraus, gehe nicht in der Geschichte der Ereignisse in St. Petersburg und Moskau auf. Ohne die Regionen einzubeziehen, könnten wir die russische Revolution weder verstehen noch erklären. Denn nach der Abdankung des Zaren und dem Sturm auf die Symbole des 'Ancien Regime' verlor der Zentralstaat seine Bindekraft. Wenige Monate nach der Einrichtung der 'Doppelherrschaft', der Provisorischen Regierung und der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte, brach das Imperium auseinander. "Russland wurde balkanisiert".[2]

Der Blick in die Regionen ist indes für 1917 nicht neu. Bereits vor der Öffnung der Regionalarchive entstanden Arbeiten, die nach regionalen Verläufen und Eigenheiten fragten.[3] Die Neuentdeckung der Regionen und des Imperiums im Laufe der 1990er-Jahre differenzierten unsere Vorstellungen über die Rolle der Peripherien. Diese Arbeiten bieten Einblicke in die verheerenden Wechselwirkungen zwischen 'emanzipatorischem' Anspruch der Revolution, den Herrschaftspraktiken der neuen Eliten und der ungezügelten Sprache der Gewalt. Neuere Studien betonen eher die Normalstrukturen der Katastrophe, statt die Oktoberrevolution als tragische Abweichungen vom (europäischen) Entwicklungspfad von einer Monarchie hin zur Demokratie zu beschreiben.[4]

Mit diesen Thesen setzen sich Sarah Badcock und Stefan Karsch in unterschiedlicher Weise auseinander und möchten dabei Unterschiedliches erreichen. Angeregt von Heinrich Popitz’s 'Phänomenologie der Macht' will Stefan Karsch die "konstitutiven Elemente" der bolschewistischen Machtübernahme am Beispiel von Woronesch möglichst genau beschreiben – von der Februarrevolution bis zur Stabilisierung der roten Herrschaft 1919. Sein Blick richtet sich auf institutionelle Strukturen, ökonomische Verhältnisse, militärische Macht und die Ideologie, die er als kohärente "Einstellungen der Arbeiter, Soldaten, Bauern und Stadtbürger" fasst (S. 11). Was er liefert, ist eine wenig reflektierte, wenn auch gut erzählte Ereignisgeschichte. Sein Buch leidet daran, dass die getrennte Behandlung der vier Machtressourcen Zusammenhängendes auseinander reißt und Wiederholungen unvermeidbar macht. Was seine Geschichte zusammenhält, sind scheinbar 'neutrale' Zusammenfassungen der "Ereignisse", die den drei Hauptkapiteln jeweils vorangestellt sind. Lesenswert ist die Arbeit vor allem dort, wo Stefan Karsch die Dynamiken von Meetings, den politischen 'Hooliganismus' sowie die Eigendynamik von Gewalt beschreibt (Kap. 2.5).

Sarah Badcock will den historischen Subjekten der Provinzen, der Gouvernements Nischni Nowgorod und Kasan an der Mittleren Wolga, möglichst nahe kommen. Ihr geht es um den 'gemeinen Mann'. Der "durchschnittliche Iwan" (S. 2), betont sie, handelte eigenständig und verfolgte andere Ziele als der Staat. Das Design der Arbeit erinnert an modernisierungshistorische Regionalstudien zur 'politischen Kultur' wie sie Karl Rohe und andere Anfang der 1990er-Jahre verfassten. Die Kontexte, in denen Menschen handelten, sollen zwar im Mittelpunkt stehen (S. 3), bleiben jedoch bei der Auswertung von Protokollen, Berichten, Eingaben, Zeitungen, einigen Tagebüchern und Memoiren auf der Strecke. Sarah Badcock hängt zu sehr einer Abstraktionshistorik von Tabellen und Graphen nach. Ihre Regionen sind farblos, ihre Durchschnittsmenschen schemenhaft.

Abgesehen von dieser methodischen Behäbigkeit hat Sarah Badcock, die an der Universität zu Nottingham lehrt, Spannendes zu erzählen. Ihr Buch beginnt mit der Geschichte darüber, wie die Nachricht von der Abdankung Nikolaus II. in die Provinzen kam und wie unterschiedliche Gruppen ihr Revolutionsnarrativ durchzusetzen suchten. Während Stefan Karsch atemlos von Meeting zu Meeting eilt, zeigt Sarah Badcock, dass Macht stets auch Deutungsmacht war. Die 'richtige' Lesart der Ereignisse musste erst entworfen und verbreitet werden. Die Demonstrationen und Proklamationen der öffentlich tagenden Komitees zogen auch Kleinbürger, Bauern und Soldaten an. Mit ihren Pressekampagnen suchten die Provisorische Regierung, die Staatsduma und die Sowjets die Erzählung der "revolutionary orthodoxy" (S. 39) zu etablieren. Was dieser widersprach, wurde zurückgewiesen: Die Gerüchte über die Erscheinung des Antichristen galt es auszumerzen, die Zweifel der Zarentreuen als 'Gegenrevolution' zu diskreditieren. Jeder sollte wissen, wer die Bösen waren, wer die Helden seien und wem die Zukunft gehöre.

Bereits hier deutet sich die vertraut klingende Kernthese der Autorin an, die das Scheitern der kurzlebigen Demokratie auf die zu hohen Erwartungen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zurückführt. Statt das langwierige Wahlverfahren der Konstituierenden Versammlung abzuwarten, nahmen die Menschen ihr Schicksal selbst in die Hand und interpretierten das Endziel der Revolution entsprechend ihren eigenen, widersprüchlichen und kurzfristigen Interessen um. In der spezifischen Situation von 1917 schenkten sie weder der Demokratie als Ordnungsprinzip, den Programmen von Parteien noch den Versprechungen der gewählten Vertreter Gehör. Der Verlust der Deutungsmacht über die Wege, Ziele und das Wesen der Revolution war die erste Schlacht, die die Intelligenzija verloren hatte. Die Niederlage führt Sarah Badcock im Unterschied zu Stefan Karsch nicht auf die Unfähigkeit der neuen Institutionen zurück. Statt die aufklärungsnotorischen Bildungseliten an den Pranger zu stellen, interessiert sie sich dafür, wie Politik und Menschen zusammenkamen. Dabei wendet sie sich klassischen Themen zu: den Personalstrukturen der Sozialrevolutionäre, der Parteipolitik vor Ort, den Wahlverfahren, den Propaganda- und Aufklärungskampagnen auf dem Land sowie den Problemen, die die neue politische Elite nicht in den Griff bekam: die Gewalt der Soldaten und die mangelnde Versorgung in Zeiten von Inflation und Spekulation.

Was als differenzierende Regionalgeschichte des Altbekannten erscheinen mag, ist auch als Dekonstruktion des revolutionären Anspruchs zu lesen. Auch wenn die Parteien die Handlungsinitiative rasch verloren haben, so müssen Historiker diese Institutionen dennoch ernst nehmen. Und zwar als Ordnungsvorstellung der Intelligenzija, die die 'Massen' durch Parteibindung vereinnahmen wollte. Sie scheiterte nicht nur daran, dass zu wenige das Idealbild der Demokratie teilten und nicht bereit waren, ihre individuellen Interessen zurück zu stellen. Sarah Badcock wendet ein altes politikgeschichtliches Organisationsargument kulturologisch um: Die fehlende Einheitlichkeit der anfänglich beliebten Sozialrevolutionäre habe letztlich bei der Wählerschaft ein Wahrnehmungsproblem produziert. Statt der Verschmelzung von Partei und Masse sei es zur Entfremdung der schmalen Elite gekommen.

Die Intelligenzija gab sich aber große Mühe, verstanden zu werden. Propaganda, betont Sarah Badcock, betrieben sie als Aufklärung. Die Revolution bot eine lang ersehnte Möglichkeit, die Unterschichten aus der unverschuldeten Unmündigkeit zu befreien. Unter der Schirmherrschaft des 'Sowjet-Komitees für Kultur und Aufklärung' waren in Kasan 18 unterschiedliche Organisationen tätig. Sie bauten auf Erfahrungen, die die Bildungseliten in den ländlichen Selbstverwaltungen gesammelt hatten. Die 'Missionare', so Sarah Badcock, waren sich des Problems des Verstehens bewusst. Die Flut der Anweisungsliteratur für Agitatoren warnte vor der Predigt und riet zum Gespräch; empfahl die Veranschaulichung, die 'Revolution im Kleinen' und den Verzicht auf Abstraktion. Als moderne Politiker verließen sich die Sozialisten nicht auf die Kraft des Wortes, sondern lockten mit dem Eros der Populärkultur: Lieder, Theater, Spektakel. Die Revolution ging als Fest auf Tournee.

Während Sarah Badcock fokussiert auf die nichtbolschewistische Intelligenzija eine Geschichte des Möglichen beschreibt, macht Stefan Karsch die scheinbar unüberbrückbare Differenz der gebildeten Eliten und der Unterschichten stark. Er kennt den Ausgang der Geschichte – den blutigen Sieg der Bolschewiki. Deshalb richtet sich sein Blick darauf, wie die straff organisierte Partei aus der Kriegsmüdigkeit und Rachsucht von Soldaten, Arbeitern und Bauern vor Ort Kapital schlagen konnte. Aus regionaler Perspektive kann er zeigen, dass diese Annäherung eher einen kontingenten als kausalen Charakter hatte. Meist waren es nicht Überzeugungen, die den Bolschewiki in die Hände spielten. Vielmehr war es ihr Vermögen, Stimmungen geschickt aufzufangen, die ihnen Machtpotentiale sicherte: Bolschewismus, so ein Stimmungsbericht, verstanden die Soldaten oftmals als Aufruf, "alles fallen lassen und nach Haus [zu] fahren" (S. 86).

Das Imperium befand sich im Krieg und weder die Liberalen noch die Sozialrevolutionäre waren gewillt, ihn vorzeitig zu beenden. Es sei dahin gestellt, ob die neue politische Ordnung das vorzeitige Kriegsende und die Herausforderung der Demobilisierung eines Massenheeres hätte bewältigen können. Statt sich auf Kritik und Schelte der neuen Machthaber einzulassen, macht Sarah Badcock anschaulich, wie die Kriegserfahrungen, die Versorgungsansprüche der Bevölkerung und die sich verfestigende 'Staatsgläubigkeit' der Eliten die neue Ordnung erschütterten. Sarah Badcock und Stefan Karsch heben hervor, dass die in den Städten stationierten Soldaten nicht nur wichtige politische Akteure waren. In Woronesch kam auf vier Zivilisten ein Bauern-Soldat, in der Kreisstadt Ostrogoschsk stand das Verhältnis fast eins zu eins. In den überfüllten Kasernen gärte ein explosives Gemisch. Nach Emanzipation von ihren Offizieren suchten die Regimenter nach Zerstreuung im Rausch. So verschafften sich die Soldaten in Ziwilsk, einer Kasaner Kreisstadt, Zugang zu den Kellern einer Brauerei. Der Exzess von Suff und Gewalt hielt die Stadt eine Woche in Atem, bis die machtlose Kreisverwaltung das Bier mit Kerosin verdünnte (S. 152). Beide Arbeiten untermauern die bekannte Tatsache, dass der Befehl zur Verlegung von Einheiten aus der Etappe an die Front oftmals heftige Unruhen auslöste.

Die Revolution verschärfte den Krieg an der Heimatfront. "The language of the battlefield" (S. 172) eigneten sich, wie Sarah Badcock zeigen kann, alle an: die neuen Eliten ebenso wie die neuen Akteure wie etwa die 'Soldatenfrauen' (soldatki). Die Metapher der Gleichheit nahmen sie beim Wort und setzten Provisorische Regierung und Sowjetkomitees mit Eingaben und Protesten unter Druck. Während die Regierung nachgab, galoppierte die Inflation auf und davon. Verzicht üben wollte niemand! Am allerwenigsten die bäuerliche Bevölkerung, die zwischen Saat und Ernte aufbrach, um alte Rechnungen zu begleichen. Auch Bauern rechtfertigten sich in der Sprache der Revolution. Gemeinsam fassten sie Beschlüsse, unterzeichneten Protokolle, richteten sich in der neuen 'Gerechtigkeit' auf Dauer ein. Strafexpeditionen unterblieben – von der neuen Elite hatten sie lange nichts zu befürchten.

Im Unterschied zur bisherigen Forschung argumentiert Sarah Badcock, dass der Konflikt zwischen den Eliten und den Bauern in der Frage des Landeigentums kein unlösbarer war. Statt die Klärung der Eigentumsfrage durch die Konstituierende Versammlung abzuwarten, überführte der 'Sowjet der Bauerndeputierten' und das 'Landkomitee' von Kasan den Boden eigenmächtig in den Besitz lokaler Subkomitees (S. 203f.). Dies habe, so Sarah Badcock, im Vergleich zur Nachbarprovinz Nischni Nowgorod Übergriffe und unrechtmäßige Landaneignung verringert. Mit diesem Befund untermauert sie ihre These, die Eliten und die Bevölkerung hätten sich grundsätzlich verstehen können. Nicht die Sprachen standen sich im Wege, wie Orlando Figes behauptete[5], sondern die Tatsache, dass die Eliten "preached a message that was not accepted by ordinary rural people." (S. 236, 239)

Warum verbreitete aber diese Elite Botschaften, die nicht verstanden wurden? Der Rhetorik des Voluntarismus verhaftet gibt Stefan Karsch darauf keine Antwort. Statt dessen betont er, dass in der Situation der Revolution nur derjenige Macht über die 'Masse' erwerben konnte, "wer die Forderungen des Moments am deutlichsten artikulierte" (S. 97). Wer die Furie der Gewalt nicht antrieb, ging unter. Warum zögerte aber die etablierte Intelligenzija, auf der Welle der Destruktion mitzureiten? Wir können nicht so tun, als gäbe es keine Wissenshorizonte und Temporalstrukturen, in die Sprechen, Verstehen und Handeln eingelassen sind. Auch der Inakzeptanz wohnt ein Nichtverstehen inne. Verstehen ist situativ immer möglich, unabhängig davon, ob Menschen dieselbe Sprache sprechen. Was Bauern, Soldaten, Arbeiter und die gebildete Gesellschaft aber trennte, waren ihre Zielutopien.

Um die Revolution besser zu erklären, reicht es nicht, sich den 'einfachen Menschen' zuzuwenden und Interpretationsfiguren zu dekonstruieren. Gefragt sind Einblicke, die das Sprechen und Handeln von Akteuren aufeinander beziehen. Geschichten von Situationen, nicht Regionen. Arbeiten, die zeigen können, wie Vorstellungen herausgefordert wurden und ins Leere liefen. Das Buch von Sarah Badcock geht in diese Richtung. Nicht zuletzt die Versorgungsengpässe führten dazu, dass ein Teil der Eliten die Bevölkerung auf eine neue Weise wahrzunehmen und neue Handlungsstrategien zu entwickeln begann: 'Durchklärung' statt Aufklärung, 'Staatsversessenheit' statt Abwendung vom zarischen Staat. Produktion und Verbrauch – es gab für sie nichts, was nicht Komitees hätten regeln können. Hier schließt Sarah Badcock an die Pionierstudie von Peter Holquist an, der bei der gebildeten Gesellschaft die Kontinuität eines "parastatal complex" ausmacht.[6] Die Bereitschaft, das eingeführte staatliche Monopol auf Getreidehandel mit Waffengewalt durchzusetzen, war in Kasan seit dem Spätsommer 1917 groß (S. 228ff.). Der Unterschied zum bolschewistischen 'Kriegskommunismus' bestand lediglich darin, dass diese Kommissare häufig noch zu schießen zögerten. Die Emanzipation war am Ziel und übertraf in Machtanspruch und Terror den Zarismus: Nichts, bemerkt Bruno Latour "erlaubt mehr zu sagen, ob die Revolutionen den alten Regimes den Garaus machen oder sie vollenden."[7] Was folgte, war ein langer Kampf um Ressourcen mit Mitteln entgrenzter Gewalt. Doch seine Sieger, bemerkt Stefan Karsch, gehörten zwei Jahrzehnte später zu den sicheren Verlierern.

Anmerkungen:
[1] Vgl. Dietrich Geyer, Die Russische Revolution, Darmstadt 1974; Manfred Hildermeier, Die russische Revolution, 1905-1921, Frankfurt am Main 1989; Bernd Bonwetsch, Die Russische Revolution 1917. Eine Sozialgeschichte von der Bauernbefreiung bis zum Oktoberumsturz, Darmstadt 1991; Helmut Altrichter, Russland 1917. Ein Land auf der Suche nach sich selbst, Paderborn 1997; Dietrich Beyrau, Petrograd, 25. Oktober 1917. Die russische Revolution und der Aufstieg des Kommunismus, München 2001; Heiko Haumann (Hrsg.), Die Russische Revolution 1917, Köln 2007; Jörg Baberowski, Was war die Oktoberrevolution?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 44/45 (2007), S. 7-13; Orlando Figes, Die Tragödie eines Volkes. Die Epoche der Russischen Revolution 1891-1924, Berlin 1998; Rex Wade (Hrsg.), Russian Revolution: New Approaches, New York 2004.
[2] Orlando Figes, Die Tragödie eines Volkes. Die Epoche der Russischen Revolution 1891-1924, Berlin 1998, S. 384.
[3] Vgl. Reginald G. Suny, The Baku Commune 1917-18, Princeton 1972; Donald Raleigh, Revolution on the Volga: 1917 in Saratov, New York 1986; Orlando Figes, Peasant Russia, Civil War: The Volga Countryside in Revolution, Oxford 1989.
[4] Vgl. Tanja Penter, Odessa 1917: Revolution an der Peripherie, Köln u.a. 2000; Igor Narski, Schisn w katastrofe. Budni naselenija Urala w 1917-1922, Moskau 2001; Donald Raleigh, Experiencing Russia’s Civil War: Politics, Society, and Revolutionary Culture in Saratov 1917-1922, Princeton 2002. Vor allem Peter Holquist, Making War, Forging Revolution: Russia’s Continuum of Crisis, 1914-1921, Cambridge, M.A. 2002; Joshua A. Sanborn, Drafting the Russian Nation. Military Conscription, Total War, and Mass Politics, 1905-1925, DeKalb 2003.
[5] Orlando Figes, The Russian Revolution and its Language in the Villages, in: Russian Review 58 (1997), S. 323-345. Vgl. auch ders.; Boris Kolonitskii, Interpreting the Russian Revolution. The Language and Symbols of 1917, New Haven/London 1999.
[6] Peter Holquist, Making War, Forging Revolution: Russia's Continuum of Crisis, 1914-1921, Cambridge, M.A. 2002, S.284f.
[7] Bruno Latour, Wir sind nie modern gewesen. Versuch einer symmetrischen Anthropologie, Frankfurt am Main 2008, S. 19.

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07.10.2008
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