: Vikings in the East. Essays on Contacts Along the Road to Byzantium (800–1100). Uppsala  2013. ISBN 978-91-554-8815-4

Androshchuk, Fedir; Shepard, Jonathan; White, Monica (Hrsg.): Byzantium and the Viking World. . Uppsala  2016. ISBN 978-91-554-9462-9

Rezensiert für H-Soz-Kult von
Christian Oertel, Historisches Seminar, Universität Erfurt

Spätestens seit den 1990er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts und Robert Bartletts einflussreichem Buch über Zentren und Peripherien im mittelalterlichen Europa waren die Beziehungen Skandinaviens zum europäischen Kontinent unter verschiedenen Herangehensweisen und Forschungsparadigmen (zum Beispiel Europäisierung vs. Selbsteuropäisierung, Kulturtransfer, Akkulturation) Gegenstand der skandinavischen und internationalen Forschung.[1] Dabei lag der Fokus vor allem auf der Betrachtung von Interaktionen zwischen den Skandinaviern und den Europäern in den Gebieten Westeuropas, die von Wikingern heimgesucht wurden bzw. in denen skandinavische Siedlungen zu verzeichnen waren (West- und Ostfrankenreich, Britische Inseln, Inseln im Nordatlantik) und auf der Rückwirkung dieser Prozesse auf Skandinavien. Ein wenig ins Hintertreffen gerieten dabei die Kontakte, die die wikingerzeitlichen Skandinavier über die „Ostroute“ nach Byzanz und in den Vorderen Orient pflegten. Vor allem die kulturellen Rückwirkungen dieser Kontakte auf die skandinavischen Gesellschaften wurden lange als vernachlässigbar betrachtet.[2] Dies änderte sich im Laufe des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends langsam, und in neueren Forschungen wird diesen Einflüssen deutlich mehr Gewicht beigemessen.[3]

Teil und Ausdruck dieser größeren Aufmerksamkeit für die Vorgänge in Ost- und Südosteuropa sind die beiden hier zu besprechenden Bände die sich mit diesen Problematiken beschäftigen. Das Buch Fedir Androshchuks aus dem Jahr 2013 vereint mehrere längere thematisch verwandte Beiträge des Archäologen, während die Anthologie von 2016 eine Reihe kleinerer Beiträge enthält, die um das Thema der Beziehungen zwischen Byzanz und Skandinavien kreisen.

Zunächst zu den „Vikings in the East“. Androshchuk erklärt in seiner Einführung (S. 1–10), dass er vor allem vier Aspekte in den Mittelpunkt seiner Untersuchungen stellen wolle: (a) zu zeigen, dass die Funde skandinavischer Herkunft im Osten im Verhältnis wesentlich zahlreicher sind als die in Westeuropa; (b) zu untersuchen, ob in erster Linie Handelskontakte für diese Häufung von skandinavischen Objekten verantwortlich waren, ober ob sie Ausdruck der dauerhaften Anwesenheit von Nordmännern in Osteuropa waren; (c) zu zeigen, welche Aussagen archäologische Funde und Befunde über die Identität der ehemaligen Bewohner einer Fundstelle zulassen. Schließlich möchte er (d) aus dem gleichen Grund eine vergleichende Untersuchung der Bestattungssitten anstellen (S. 4f.). Darüber hinaus sei es ein wichtiges Anliegen des Buches, „to present the hitherto inaccessible evidence to non-Slavic readers" (S. 8). Gleichzeitig schränkt er seinen Untersuchungsraum auf das Gebiet der heutigen Ukraine ein, um „the significance of the region of modern Ukraine for the interaction between the Scandinavians and Byzantium“ (S. 6) darzulegen.

Nichtsdestotrotz gibt der Autor im ersten Kapitel „Vikings in the East – A General Outline“ (S. 11–44) zunächst einen Überblick über die wichtigsten Fundplätze, der auch die nördlicher gelegenen Plätze Staraja Ladoga, Rjurikovo Gorodišče und weitere angehören. Außerdem präsentiert er einen Abriss der Forschungsgeschichte und macht den Leser mit der seinen Untersuchungen zugrunde liegenden These vertraut, dass nicht versucht werden solle, archäologische Funde und Befunde ethnisch zu interpretieren. Vielmehr könne man von ihnen (bestenfalls) erwarten, Auskunft über die kulturelle Identität derjenigen zu bekommen, die sie zurückließen. Diesen überzeugenden Ansatz führt Androshchuk im nächsten Kapitel „Identifying Northmen in Southern Rus‘“ (S. 45–64) weiter aus. Beim Betrachten der Karte auf S. 12 ist auffällig, dass offenbar zahlreiche Funde skandinavischer Herkunft in der Ukraine und weitere in Russland und mehreren osteuropäischen Staaten gemacht wurden. Auf dem Gebiet des heutigen Weißrussland scheinen hingegen (fast) keine archäologischen Funde und Befunde bekannt zu sein. Einige kurze Ausführungen zu (wissenschafts)politischen Verhältnissen und den Grabungsaktivitäten in der Sowjetunion und den Nachfolgestaaten wären hier hilfreich gewesen, um die Funde, ihre Verteilung und Häufigkeit einordnen zu können.

Den Hauptteil des Buches bilden eine Reihe von Fallstudien. Zunächst fokussiert Androshchuk im Kapitel „The role of Dereva and Volhynia in contacts between Northmen and Slavs in the 9th–11th centuries“ (S. 65–90) auf das Gebiet der heutigen Nordwestukraine und möchte in den drei Funden skandinavischer Herkunft aus dem 8. und 9. Jahrhundert in diesem Gebiet auf skandinavische „Scouts“ schließen, die sich ein Bild von den Ressourcen der Gegend gemacht hätten. Um das Vorhandensein von verhandelbaren Gütern zu belegen, führt er die reichen Bestattungen in Alt-Ikorosten des 9. Jahrhunderts an. Als Grundlage des darin dokumentierten Reichtums identifiziert der Archäologe einen bestimmten Schiefer (Ovruč-Schiefer), aus dem vor allem Wirtel (Handspindeln) hergestellt worden seien, die man sehr weit verhandelt habe. Während für die wenigen skandinavischen Funde sicher auch andere Gründe denkbar wären, überzeugt Androshchuk mit letzterer These ebenso wie mit seiner Annahme, dass dieser Reichtum der Grund dafür gewesen sein dürfte, dass das Gebiet Ende des 10. Jahrhunderts von den Kiewer Fürsten erobert wurde, die nun den Handel mit Spinnwirteln aus Ovruč-Schiefer selbst in die Hand nahmen. Die Tatsache, dass diese Wirtel in Funden aus dem schwedischen Sigtuna ab dem späten 10. Jahrhundert auftauchen, spricht für die skandinavischen Kontakte dieser Fürsten, kann aber nicht als Hinweis auf derartige Kontakte der ursprünglichen Eliten Iskorostens nach Skandinavien dienen.

Im nächsten Kapitel „Byzantium and the Viking World – Archaeological Evidence for Contacts (9th–10th c.)“ (S. 91–130) weitet Androshchuk den Blick und gibt einen Überblick sowohl über byzantinische Funde aus Skandinavien als auch über byzantinische und skandinavische Funde in Osteuropa, die dort häufig im Zusammenhang miteinander aufträten. Überzeugend legt er dar, dass die wenigen byzantinischen Bleisiegel des 9. Jahrhundert, die sowohl in Rjurikovo Gorodišče (nahe Nowgorod) als auch in einigen dänischen Orten (Haithabu, Ribe, Tissø) gefunden wurden, auf die zeitweilige Anwesenheit byzantinischer Beamter hindeuteten. Möglicherweise hätten sich diese auf der Suche nach Kriegern befunden, die bereit waren, sich in den Dienst ihres Kaisers zu stellen. Im Gegensatz dazu seien die Funde des 10. Jahrhunderts aufgrund ihrer großen Zahl und Varianz eher als Ausdruck intensiver Handelskontakte zu verstehen. Eine Elite aus Händlern skandinavischer Identität habe diesen abgewickelt, für die es prestigeträchtig gewesen sei, mit dem Ostkaiser in Kontakt zu stehen. Um diese Kontakte zu dokumentieren, hätten sie wertvolle Objekte byzantinischer Herkunft besessen und zur Schau gestellt, was das häufige gemeinsame Auftreten skandinavischer und byzantinischer Objekte in Fundzusammenhängen der Rus‘ erkläre.

In Kapitel fünf „Rituals of Power: Great Mounds and ‚Mount-Sitting‘ in Rus’ and Scandinavia“ (S. 131–144) vergleicht Androshchuk die monumentalen Hügelgräber, die sowohl in Skandinavien als auch auf dem Gebiet der Rus‘ zu finden sind. Insbesondere betrachtet er die Hügelgräber von Jelling (Dänemark) und von Černihiv (Ukraine) und stellt fest, dass beide Komplexe Bedeutung hatten als „monuments to the dead, as well as centres for religious ceremonies in which rituals of power played a prominent role“ (S. 144). Im nächsten Kapitel untersucht Androshchuk die „Contacts between Sweden and Southern Rus‘ (11th–12th c.)“ (S. 145–168) anhand von Waffen- und Hortfunden. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Kontakte zwischen Skandinavien und der Rus‘ in dem in diesem Kapitel untersuchten Zeitraum am engsten gewesen sein müssen, da sowohl zahlreiche skandinavische Artefakte (Waffen, Schmuck, Gewandschließen) in Gräbern der südlichen Rus‘ als auch einige slawische Objekte in Funden aus Schweden vertreten sind.

In Kapitel sieben „Symbols of Faith or Symbols of Status? Christian Objects in Viking Rus‘ Contexts“ (S. 169–186) weist Androshchuk zunächst überzeugend die Annahme einiger Forscher zurück, die in der Benutzung einer bestimmten Art von Krügen („Tating-ware jugs“) ein Zeichen für eine frühe Verbreitung des christlichen Kult in der Rus‘ im 9. Jahrhundert sehen wollen. Im weiteren Verlauf des Kapitels wertet er Kreuzanhänger, die vor allem in Gräbern mit weiblichen Bestatteten des 10. Jahrhunderts gefunden wurden eher als „display of wealth“ denn als Ausdruck eines christlichen Bekenntnisses der Verstorbenen und kommt zu dem Schluss, dass “these pendants were social rather than religious markers“ (S. 184). Auf der anderen Seite erlaube die Abwesenheit derartiger Anhänger in Männergräbern nicht zwangsläufig den Schluss, dass diese keine Christen gewesen seien: „our traditional interpretation of individuals buried in chamber graves with weapons as high-status warriors should be modified so as to see at least some of them also as 'defenders of Christ'“ (S. 186). Hinter der paradox anmutenden These, dass in Gräbern, in denen Kreuzanhänger gefunden wurden, keine Christinnen bestattet, in Männergräbern ohne derartige Artefakte aber möglicherweise schon Anhänger des neuen Glaubens zu finden seien, steht die Annahme, dass die Rus‘ ausschließlich von Byzanz aus (unter anderem durch heimkehrende Mitglieder der Waräger-Garde) christianisiert worden wäre. Diese Annahme wird aber seit einigen Jahren mit guten Gründen in Frage gestellt und es werden christliche Einflüsse sowohl der lateinischen als auch der orthodoxen Kirche vermutet.[4]

In die Richtung relativ enger religiöser Verbindungen ins lateinisch-christliche Skandinavien deuten auch die Ergebnisse seiner letzten Fallstudie, in der sich der Autor „Cemetaries and the Shaping of an Early Christian Landscape in Scandinavia and Rus’” (S. 187–212) widmet. Im Gegensatz zur Grundannahme des vorherigen Kapitels stellt er hier beim Vergleich der als christlich angesprochenen Gräberfelder des 10. Jahrhunderts von Birka, Sigtuna (beide Uppland, Schweden) und Kiew fest, dass sich viele Gemeinsamkeiten zwischen ihnen finden und dass im letzteren auch einige Elemente auf südskandinavische Einflüsse deuten.

Im Blick auf die Gesamtheit der Fallstudien wäre es schön gewesen, wenn der Autor darauf hingewiesen hätte, dass es sich nicht bei allen Kapiteln um originäre Forschung handelt, sondern dass er einiges bereits an anderer Stelle veröffentlich hat. So stellen zumindest die Kapitel 3 und 7 leicht überarbeitete Wieder-Abdrucke zweier Aufsätze Androshchuks aus den Jahren 2009 und 2011 dar und auch Kapitel 5 scheint bereits an anderer Stelle veröffentlicht worden zu sein.[5]

In den abschließenden „Some Final Remarks: Vikings in the East – Cultural Adaptation and Shaping Identities“ (S. 213–228) versucht Androshchuk dem Band eine gewisse Kohärenz zu verleihen, was ihm deshalb nur teilweise gelingt, da er sich bei dieser (exzellenten) Gesamtschau der frühen Geschichte der Rus‘ und ihrer „außenpolitischen“ Verbindungen nur teilweise auf die Ergebnisse der vorhergehenden Kapitel berufen kann und vieles aus anderen eigenen und fremden Arbeiten schöpft. Hier zeigt sich – trotz der zu den einzelnen Kapiteln geäußerten Detailkritik – dass Androshchuk einer der momentan besten Kenner dieser Materie ist.

Als solcher agiert er als Mitherausgeber des zweiten hier zu besprechenden Bandes zusammen mit dem Byzantinisten Jonathan Shepard und der Slawistin Monica White. Die Aufsatzsammlung enthält 19 kleinere Studien, denen mehrere ausgezeichnete Karten vorangestellt sind. Die meisten Aufsätze beschränken sich zwar – wie der Großteil der bisherigen Veröffentlichungen zum Thema – auf Ostskandinavien und die Rus‘ als Partner der Byzantiner. In zwei Beiträgen wird aber ein (zumindest zeitweiliger) direkter und intensiver Kontakt zwischen Byzanz auf der einen und England sowie Dänemark auf der anderen Seite postuliert. Während an dieser Stelle, aufgrund des begrenzten Rahmens einer Rezension, nicht alle Aufsätze ausführlich gewürdigt werden können, sollen die Beiträge Jonathan Shepards und Roland Scheels aufgrund dieser, die bisherige Forschung geographisch transzendierenden, Sichtweise näher betrachtet werden.

Sowohl den englischen als auch den dänischen Raum bezieht Jonathan Shepard in seinem einführenden Aufsatz „Small worlds, the general synopsis, and the British ‘way from the Varangians to the Greeks‘“ (S. 3–35) mit ein. Er umreißt zunächst eine mögliche strukturelle Parallele zwischen den Beziehungen Dänemarks zum ottonischen Reich auf der einen und der Rus‘ zu Byzanz auf der anderen Seite. Sie hätten ihre Ursache darin, dass die „culturo-religious tentacles“ (S. 16) der beiden Imperien in die benachbarten Gebiete hineinreichten, mit ähnlichen Folgen in beiden Fällen. Dieser Gedanke wäre es wert, in einer ausführlicheren Studie vertieft zu werden. Darüber hinaus charakterisiert Shepard die Beziehungen Englands nach Byzanz als deutlich enger als in der bisherigen Forschung wahrgenommen. Dass ähnlich enge Beziehungen zwischen Dänemark und Byzanz zumindest für das letzte Drittel des 12. Jahrhunderts angenommen werden müssen, legt Roland Scheel in seinem Beitrag „Concepts of cultural transfer between Byzantium and the north“ (S. 53–87) überzeugend dar. Er verweist dabei vor allem auf die mit dem dänischen Königshaus verwandte Familie der Hvide, zu der mehrere Linien der von ihm entdeckten dänisch-byzantinischen Kontakte führten. Während die Forschung bisher von über den Mittelmeerraum und das ostfränkisch/deutsche Reich vermittelten Impulsen ausging, kann Scheel direkte Verbindungen zwischen beiden Reichen vor allem anhand kunstgeschichtlicher (zum Beispiel Ørnetæppet, Kreuzanhänger, Kirchenmalereien) aber auch schriftlicher (zum Beispiel Niketas Choniates, Nicholas Mesarites, Saxo Grammaticus) Quellen wahrscheinlich machen.

Während sich diese beiden Aufsätze also bisher in diesem Zusammenhang kaum behandelten Gegenden Europas zuwenden, liefern zahlreiche weitere Beiträge des Bandes vor allem Bausteine für ein besseres Verständnis der Interaktionen zwischen den Skandinaviern, die in Skandinavien und der Rus‘ siedelten auf der einen und Byzanz auf der anderen Seite. Die Autorinnen und Autoren untersuchen diese Beziehungen auf der Grundlage zahlreicher verschiedener Quellentypen, zum Beispiel Münzen (Marek Jankowiak, Florent Audy), Runenritzungen (Magnus Källström, Thorgunn Snædal), Keramik (Mathias Bäck), Textilien (Inga Hägg), Reliquien (Monica White), Waffenfunden (Fedir Androshchuk/Gülgün Köroğlu, Lesley Abrams) und natürlich schriftlichen Quellen (Elena Mel’nikova, Anna Litvina/Fjodor Uspenskij, Sverrir Jakobsson) ohne dabei geographisch weitere Wechselwirkungen sowohl in den asiatischen (Androshchuk/Köroğlu) oder in den nordamerikanischen Raum (Scott Ashley) als auch auf den Balkan (Valeri Yotov) außer Acht zu lassen. Ein abschließender, die verschiedenen Perspektiven zusammenführender Beitrag fehlt leider.

Mit dieser großen Sammlung von Perspektiven und quellenmäßigen Zugängen kommt die Anthologie zweifellos dem im Vorwort (S. IX–XI) formulierten Anspruch der Herausgeber nach, die Forschungsergebnisse, die in den letzten Jahren in verschiedenen Disziplinen zu den Beziehungen zwischen Byzanz und der „Welt der Wikinger“ vorgelegt wurden, gesammelt zu präsentieren.

Anmerkungen:
[1] Robert Bartlett, The Making of Europe. Conquest, Colonization and Cultural Change 950–1350, London 1993. Vgl. z. B. die Publikationen der skandinavischen Langzeitprojekte Sveriges Kristnande (Schweden), Culture Clash or Compromise? The Europeanization of the Baltic Rim, 1100–1400 AD (Schweden) und Periphery and Centre in Medieval Europe (Norwegen).
[2] Vgl. z. B. die Beiträge von Wladyslaw Duczko, Signe Horn Fuglesang, Carl F. Hallenkreutz und Michael Müller-Wille in: Michael Müller-Wille (Hrsg.), Rom und Byzanz im Norden. Mission und Glaubenswechsel im Ostseeraum während des 8. –14. Jahrhunderts, 2 Bde, Mainz 1997, Bd. 1.
[3] Vgl. z. B. die Beiträge in Henrik Janson (Hrsg.), Från Bysans till Norden. Östliga kyrkoinfluenser under vikingatiden och tidig medeltid, Skellefteå 2005; Ildar H.Garipzanov / Oleksiy Tolochko (Hrsg.), Early Christianity on the Way from the Varangians to the Greeks, Kiev 2011. Über die Gründe dieser Verschiebung der Forschungsperspektiven spekuliert anregend John Lind, Darkness in the East. Scandinavian scholars on the question of Eastern influence in Scandinavia during the Viking Age and Early Middle Ages, in: Line Bjerg / John Lind / Søren Sindbæk (Hrsg.), From Goths to Varangians. Communication and Cultural Exchange between the Baltic and the Black Sea, Aarhus 2012, S. 341–367.
[4] Vgl. z. B. Henrik Janson, Scythian Christianity, in: Ildar H. Garipzanov / Oleksiy Tolochko (Hrsg.), Early Christianity on the Way from the Varangians to the Greeks, Kiev 2011, S. 33–57; John H. Lind, Varangians in Europe’s Eastern and Northern Periphery. The Christianization of North- and Eastern Europe c. 950–1050 – A Plea for a Comparative Study, in: Ennen ja nyt 4 (2004), S. 1–18.
[5] zu Kap. 3: Fedir Androshchuk, The Place of Dereva and Volhynia in Norse–Slav Relations in the 9th to 11th Centuries, in: Situne Dei (2009), S. 7–20; zu Kap. 7: Fedir Androshchuk, Symbols of Faith or Symbols of Status? Christian Objects in Tenth-Century Rus´, in: Ildar H. Garipzanov / Oleksiy Tolochko (Hrsg.), Early Christianity on the Way from the Varangians to the Greeks, Kiev 2011, S. 70–89; zu Kap. 5: Fedir Androshchuk, Rituals of Power: Great mounds and ‘Mound-Sitting’ in Rus’ and Scandinavia, in: P. P. Tolochko (Hrsg.), Druzginni starozgitnosti Pivdenno-Shidnoi Evropi 8–10 st. Chernihiv 2003, S. 5–10 (auf Ukrainisch).