M. Meier / S. Patzold: Gene und Geschichte

Cover
Titel
Gene und Geschichte. Was die Archäogenetik zur Geschichtsforschung beitragen kann


Autor(en)
Meier, Mischa; Patzold, Steffen
Reihe
Zeitenspiegel Essay
Erschienen
Stuttgart 2021: Anton Hiersemann
Anzahl Seiten
168 S.
Preis
€ 28,00
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Elsbeth Bösl, Historisches Seminar, Professur für Wirtschafts-, Sozial und Technikgeschichte, Universität der Bundeswehr München

In ihrem Essay erkunden Mischa Meier, Althistoriker, und Steffen Patzold, Mediävist, womit die Archäogenetik die Geschichtswissenschaft bereichern könnte. Das ist angebracht angesichts der medialen Präsenz paläogenetischer Studien und des wachsenden Interesses an dieser neuen Form der Vergangenheitsforschung. Eine Reihe von Themenheften und Sammelbänden aus Archäologien und Geschichtswissenschaft widmen sich diesem Thema bereits.[1] So befasst sich die Kulturwissenschaftlerin Stefanie Samida mit den Konsequenzen der archäogenetischen Forschung für Selbstverständnis und Vorgehensweisen der Archäologien. Der Mediävist Patrick Geary reflektiert über die Herausforderung, Genomdaten mit anderen Quellen zur Geschichte des Frühmittelalters in Beziehung zu setzen.[2]

Der Ansatz von Meier und Patzold ist wünschenswert, jedoch ist nicht klar, an wen sich der Essay richtet und was er bewirken soll: Die Autoren konzentrieren sich so stark auf ihre Kritik an dem populärwissenschaftlichen Buch „Die Reise unserer Gene“, das der Paläogenetiker Johannes Krause 2019 zusammen mit dem Journalisten Thomas Trappe veröffentlicht hat, sowie auf andere Titel des MPI für Menschheitsgeschichte in Jena, dass sich ihr Essay wie eine Sammelrezension der MPI-Publikationen liest.

Ihre propädeutischen Ausführungen über das Wesen der Geschichtswissenschaft eignen sich als Einführung in das Geschichtsstudium. Doch wer soll sie beherzigen? Studierende würden davon profitieren, aber sie sollten wir nicht dazu anleiten, Gräben zwischen den Disziplinen zu vertiefen, sondern die Vielfalt der Wissenschaften als etwas Produktives zu verstehen. Jene Historiker:innen, die Meier und Patzold für die Probleme der Archäogenetik sensibilisieren wollen, sollten über das präsentierte Methodenwissen verfügen. Um Forscher:innen aus natur- und technikwissenschaftlichen Fächern anzusprechen, müsste der Tonfall weniger polemisch, der Stil unprätentiös sein. Eine gute, leicht zugängliche Einführung in das historische Denken für Archäogenetiker:innen – etwa wie umgekehrt die Einführung in die aDNA-Forschung für Archäolog:innen[3] – wäre sogar sehr nützlich. Diesen Zweck erfüllt der Essay aber nicht. Er verbleibt meist bei berechtigter, aber nicht neuer Kritik an der Archäogenetik. Die Autoren haben sich dafür intensiv in Originalpublikationen eingearbeitet und bereits 2018 zum NTM-Forum: Genetic History I beigetragen.[4]

Meier und Patzold beginnen damit, zu definieren, was Geschichte ist – im Unterschied zur Menschheitsgeschichte – und wie sie entsteht. Sie sei nicht einfach da wie ein „Knochen oder ein DNA-Molekül“ (S. 19). Doch auch ein DNA-Molekül tritt uns, als epistemisches Objekt im Sinne Hans-Jörg Rheinbergers, nicht von selbst entgegen. DNA-Sequenzen müssen mit aufwändigen technischen Mitteln regelrecht hergestellt werden, um Quelle zu sein. Weiter diskutieren Meier und Patzold gelungen das Verhältnis von Geschichte und Erzählung, erklären den „Sehepunkt“ und wenden sich gegen die Vorstellung, Vergangenes rekonstruieren zu können. Allerdings vertreten sie ein statisches Verständnis von Geschichtswissenschaft, was ihre Quellen (S. 17), Arbeitsorte und -weisen (S. 123) angeht. Kann die Disziplin so wenige Innovationen aushalten?

Im Folgenden geht es um Unterschiede zwischen den Fachkulturen wie gegensätzliche Publikationsregimes und Karrierelogiken sowie verschiedene epistemische Grundlagen. Die Archäogenetik sei wegen ihres anderen Evidenzverständnisses nicht kompatibel. Doch bezieht sich diese Kritik hier auf wenige Fälle. So wirkt sie überzogen, obwohl es zweifellos große Unterschiede im Denken über die Strategien wissenschaftlicher Rationalität gibt. Wer bei den Naturwissenschaften ein gegensätzliches Wissenschaftsverständnis erwarte, so Michael Gordin, finde es in deren Studien allzu leicht.[5] Zutreffend ist die Beobachtung, dass die Archäogenetik häufig große Durchbrüche und haltbare Wahrheiten verkündet, dies aber mitunter rasch revidiert. Archäolog:innen problematisieren dies seit Jahren.[6] Meier und Patzold beanstanden zudem, die Archäogenetik benutze Geschichte als „Resonanzraum, um sich Geltung und Relevanz zu verschaffen“ (S. 37). Archäolog:innen sprechen hier von der „Archäologie als Kosmetik“.

Wie Meier und Patzold warnen Archäolog:innen längst vor Essentialismus, verkürzten Identitätskonzepten, objektivistischen Sichtweisen. Sie markieren die erkenntnistheoretischen Grenzen der Archäogenetik, drängen auf methodologische Selbstkritik und zeigen die politischen und ethischen Risiken auf. Anders als Historiker:innen haben sie Erfahrung mit der überfachlichen Kooperation, auch wenn es sich nicht immer um echte, zufriedenstellende Interdisziplinarität handelt. Leider kommen die in den Archäologien geführten Diskussionen im Essay zu kurz.

Stattdessen geht es oft um das Verhältnis zu den Medien, wo tatsächlich vieles verkürzt und dramatisiert wird. Statt aber die agile Wissenschaftskommunikation der archäogenetischen Forschungsgruppen nur zu verurteilen, wäre es wirksamer, zu überlegen, wie Geisteswissenschaftler:innen ihre kritischen Positionen effektiver in den Medien platzieren können.

Im Kapitel V, überschrieben mit „‘Unermesslicher Erkenntnisgewinn‘? Ein Blick auf das Erreichte“ befassen sich Meier und Patzold mit konkreten Studien. Ihre Kritik an einigen Studien aus der Pestforschung, zur Angelsachsenfrage und zur Völkerwanderungszeit ist angemessen.[7] Die Archäogenetik hat nicht nur beeindruckende Fortschritte gemacht, sondern auch Unsinn und Kontroversen hervorgebracht, denen sich Archäologien und Geschichtswissenschaft selbstbewusst stellen müssen. Das Gesamturteil ist vernichtend – die Archäogenetik formuliere weder neue Fragen an die Vergangenheit, noch revidiere sie etablierte Narrative oder führe neue Methoden ein, mit der man traditionelle Quellen neu auswerten könne. Das paläogenetische Wissen trage nichts zu den Themen bei, für die sich Historiker:innen interessierten: Erleben, Fühlen, Denken, politisches und kulturelles Handeln (S. 85). Das Handeln von Menschen werde nicht von Faktoren geprägt, die sie nicht beeinflussen könnten: Gene, Erreger, Klima. Doch erstens bezieht sich der Essay nur auf einen Teil der Paläoepidemiologie und die Forschungen zu Mobilität und Migration. Archäogenetik als Technoscience umfasst viel mehr, als in den großen Studien zur Menschheitsgeschichte aufscheint, denen Meier und Patzold zugestehen, „nur Kleinigkeiten sehr spezifischer Art“ zum Kenntnisstand der Vergangenheitsforschung beigetragen zu haben (S. 126).

Zweitens: Was für die Allgemeine Geschichtswissenschaft gelten mag, sehen Umwelt-, Wissenschafts- und Technikhistoriker:innen anders. Medizinhistoriker:innen ziehen durchaus paläogenetische Daten heran, um Übertragungswege und die Verbreitung bestimmter Erregerstämme zu verstehen. Nicht umsonst gibt es Methodendiskussionen darüber, wie man mit modernem Erregerwissen umgeht, das die Zeitgenoss:innen nicht hatten. Ob man Erreger, Klimaereignisse oder Seuchen für relevante Faktoren im historischen Prozess hält, hängt von der fachlichen Perspektive ab. Quellen und Daten, die solche Faktoren für die Geschichtswissenschaft zugänglich machen, sind nicht nur „bestenfalls neue Daten für eine solche Geschichte“ (S. 119), sondern haben eigenen Wert. Für Meier und Patzold ist aber Geschichte die Wissenschaft vom Menschen in seinem höchst komplexen politischen, sozialen und kulturellen Zusammenhängen“ (S. 119). Sie nehmen für sich in Anspruch, die Disziplin en gros zu vertreten und sprechen wiederholt von „uns“.

Die Laborwissenschaften haben keineswegs für alle Epochen-, Sach- und Regionalfächer der Geschichtswissenschaft etwas zu bieten. Doch zur Frage, ob die Frauen des Frühmittelalters „ihre Männer liebten, was sie über sich und die Welt dachten“ – was aus Sicht der Autoren zu dem gehört, das die Geschichte der Menschen ausmacht –, können auch Mediävist:innen selten Detailliertes sagen (S. 88).

Das Kapitel „Vernaturwissenschaftlichung der Geschichte“ arbeitet sich an einer berechtigten Diagnose ab[8]: szientistische Tendenzen in den Geisteswissenschaften. Diese gibt es, aber wie riskant sind sie? Meier und Patzold zufolge geben Historiker:innen die Grundlagen ihres Faches vorschnell auf, wenn neue Methoden spektakuläre Ergebnisse versprechen (S. 119). Sind nicht Determinismus und monokausale Erklärungen das größere Problem – gleichgültig, ob diese von der Geschichtswissenschaft selbst oder von den Naturwissenschaften ausgehen?

Wer den Hype um bestimmte Labore kritisiert, sollte ihn nicht verstärken, indem er seine Argumentation überwiegend auf Papers aus diesen Laboren stützt. Warum wird zum Beispiel im Kapitel über die Pestforschung darauf verzichtet, sich mit der Position der Historikerin Monica Green auseinanderzusetzen, die sich seit Langem mit den (Un-)Möglichkeiten der interdisziplinären Kooperation befasst? Der Fokus auf Johannes Krause und das MPI in Jena hat den Effekt, dass Studien, die Wesentliches zur Erregerforschung geleistet haben, nicht wahrgenommen werden, etwa die Untersuchungen zum Gräberfeld von Aschheim in Oberbayern. Hier gab es jüngst interdisziplinäre Neubearbeitungen, die es wert wären, besprochen zu werden.[9]

Im Ausblick des Essays präsentieren Meier und Patzold den strittigsten Punkt: Die Archäogenetik soll als Hilfswissenschaft (S. 129) der Geschichtswissenschaft zuarbeiten und Quellen für sie so aufbereiten, dass Historiker:innen sie benutzen können (S. 130). Die wenigsten Paläo- und Populationsgenetiker:innen oder Anthropolog:innen sehen sich aber als Zuarbeitende. Gerade von den Forschungsgruppen, die die im Essay so prominenten, großen populationsgenetischen Studien vorlegen, ist das nicht zu erwarten. Der Anspruch zu definieren, wer Hilfswissenschaft der Geschichtswissenschaft sein soll, wirkt, als ob sich die Autoren der systemischen Position der Genetik nicht bewusst wären.

Dabei gibt es neben den zitierten „großen“ Würfen durchaus Anwendungsbereiche, in denen eher jene Kooperationsform praktiziert wird, die Meier und Patzold im Sinn haben: Kleiner angelegte, gräberarchäologische Untersuchungen, in denen die Expertise von Archäologie, Anthropologie, aDNA-Forschung, Isotopengeochemie und anderen kombiniert wird, um einen Fund in möglichst vielen Dimensionen zu erforschen. Solche Projekte werden aber kaum in ‚Nature‘ oder ‚Science‘, sondern in Dissertationen und archäologischen Fachzeitschriften publiziert. Auch sie sind Teil der Archäogenetik und sollten in einem Essay Beachtung finden, der zum Ziel hat, den Beitrag DER Archäogenetik zur Geschichtsforschung zu beurteilen.

Ratlos macht der Ton des Essays. Dieser wirkt arrogant und defensiv zugleich. Der penetrante Verweis auf die hohen finanziellen Mittel, die Naturwissenschaften zur Verfügung stehen, leistet dem Argument keinen guten Dienst. Es ist auch nicht nachzuvollziehen, wie der Rezensent der FAZ zu dem Urteil gelangte, die Autoren wüssten „ihre Emotionen nicht zuletzt durch glänzenden Stil wohl zu zügeln“.[10]

Die Lektüre hat meine Erwartungen enttäuscht, insbesondere, als ein knappes Buch, das vermittelt und zusammenführt und mit allen Seiten kritisch und wohlwollend zugleich verfährt, etwas sehr Sinnvolles wäre.

Anmerkungen:
[1] Themenheft „Ancient DNA Research: Blessing or Curse for Archaeology?“, in: World Archaeology 51 (2019), H. 4; Tim Flohr Sørensen, The Two Cultures and a World Apart. Archaeology and Science at a New Crossroads, in: Norwegian Archaeological Review 50 (2017), S. 101–115; Martin Furholt, Biodeterminism and Pseudo-Objectivity as Obstacles for the Emerging Field of Archaeogenetics, in: Archaeological Dialogues 27 (2020), S. 23–25; Leo S. Klejn, Discussion. Are the Origins of Indo-European Languages Explained by the Migration of the Yamnaya Culture to the West?, in: European Journal of Archaeology 21 (2018), S. 3–17; Special Theme Section. Current Swedish Archaeology 27 (2019), S. 11–140; Catherine Frieman / Daniela Hofmann, Present Pasts in the Archaeology of Genetics, Identity, and Migration in Europe. A Critical Essay, in: World Archaeology 51 (2019), S. 528–545; Michael L. Blakey, On the Biodeterministic Imagination (with comments), in: Archaeological Dialogues 27 (2020), S. 1–35, Forum Genetic History 1, in: NTM: Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 26 (2018), H. 3, S. 301–350; Anna Källen u.a., Archaeogenetics in Popular Media. Contemporary Implications of Ancient DNA, in: Current Swedish Archaeology 27 (2019), S. 69–91; Forum Genetic History 2, in: NTM. Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 27 (2019) H. 2, S. 165–199.
[2] Patrick J. Geary, Herausforderungen und Gefahren der Integration von Genomdaten in die Erforschung der frühmittelalterlichen Geschichte, Göttingen 2020; Stefanie Samida, Molekularbiologie und Archäologie. Eine ungewöhnliche Beziehung, Wien 2021.
[3] Elizabeth A. Matisoo-Smith / K. Ann Horsburgh, DNA for Archaeologists. Walnut Creek, CA 2021.
[4] Mischa Meier / Steffen Patzold, Big Picture? Anmerkungen zu DNA-Analysen und historischen Fragestellungen, in: Forum Genetic History. NTM: Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin 26 (2018), S. 326–331.
[5] Michael D. Gordin, Comment: Evidence and the Instability of Biology, in: American Historical Review 119 (2014), S. 1621–1629.
[6] z.B. Frieman / Hofmann, Present Pasts; Martin Furholt, De-contaminating the aDNA-Archaeology dialogue on mobility and migration – discussing the culture-historical legacy, in: Current Swedish Archaeology 27 (2019), S. 11–26; Thomas Booth, A Stranger in a Strange Land. A Perspective on Archaeological Responses to the Palaeogenetic Revolution from an Archaeologist Working amongst Palaeogeneticists, in: World Archaeology 51 (2019), S. 586–601.
[7] z.B. Stefan Burmeister, Archaeological Migration Research is Interdisciplinary, or it is Nothing. Ten Essentials How to Think About Archaeological Study of Migration, in: Vyacheslav I. Molodin / Liudmila N. Mylnikova (Hrsg.), Mobility and Migration. Concepts, Methods, Results, Novosibirsk 2019, S. 229–237; Jörg Feuchter, Mittelalterliche Migrationen als Gegenstand der „Genetic History“, in: Felix Wiedemann u.a. (Hrsg.), Vom Wandern der Völker. Migrationserzählungen in den Altertumswissenschaften, Berlin 2017, S. 347–370; Joseph Maran, Archaeological cultures, fabricated ethnicities and DNA research: „Minoans“ and „Mycenaeans“ as case examples, in: Uri Davidovich u.a. (Hrsg.), Material, method, and meaning. Papers in Eastern Mediterranean archaeology in honor of Ilan Sharon, Münster (im Druck).
[8] Stefanie Samida, Archaeology in Times of Scientific Omnipresence, in: Susanne Brather-Walter (Hrsg.), Archaeology, History and Biosciences. Interdisciplinary Perspectives, Berlin 2019, S. 9–22; Furholt, Biodeterminism; Daniela Hofmann, What Have Genetics Ever Done for Us? The Implications of aDNA Data for Interpreting Identity in Early Neolithic Central Europe, in: European Journal of Archaeology 18 (2015), S. 454–476; Alexandra Ion, How Interdisciplinary Is Interdisciplinary? Revisiting the Impact of ADNA Research for the Archaeology of Human Remains?, in: Current Swedish Archaeology 25 (2017), S. 87–108; Liv Nilsson Stutz, A Future for Archaeology. In Defense of an Intellectually Engaged, Collaborative and Confident Archaeology, in: Norwegian Archaeological Review 51 (2018), S. 48–56.
[9] Monica H. Green, Genetics as a Historicist Discipline. A New Player in Disease History, Dezember 2014, in: AHR Perspectives on History, <https://www.historians.org/publications-and-directories/perspectives-on-history/december-2014/genetics-as-a-historicist-discipline>, (15.07.2021); Monica Green, Pandemic Disease in the Medieval World: Rethinking the Black Death, in: The Medieval Globe 1 (2014) 1, <https://scholarworks.wmich.edu/tmg/vol1/iss1/>, (15.07.2021); Monica Green (Hrsg.), Pandemic Disease in the Medieval World: Rethinking the Black Death, Kalamazoo, MI 2015; Ingrid Wiechmann / Michaela Harbeck / Gisela Grupe, Yersinia pestis DNA Sequences in Late Medieval Skeletal Finds, Bavaria, in: Emerging Infectious Diseases 16 (2010), S. 1806–1807; Doris Gutsmiedl-Schümann / Michaela Harbeck, Neues zur Aschheimer Pest. Kulturgeschichtliche Implikationen alter DNA, in: Ursula Koch (Hrsg.), Reihengräber des frühen Mittelalters. Nutzen wir doch die Quellenfülle! Beiträge der Tagung vom 17. bis 19.2.2015 in Mannheim, Remshalden 2016, S. 235–242; Michaela Harbeck u.a., Yersinia pestis DNA from Skeletal Remains from the 6th Century AD Reveals Insights into Justinianic Plague, in: PLoS Pathogens 9 (2013), S. e1003349.
[10] Ulf von Rauchhaupt, Schreiben Gene denn Geschichte?, zeitung.faz.net, 1.3.2021, https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/zwei-historiker-nehmen-auf-lehrreiche-weise-ansprueche-der-archaeogenetik-ins-visier-17216353.html (15.07.2021).

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Veröffentlicht am
27.09.2021
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