Sammelrezension: Friedrich der Große

: Friedrich der Große und die deutsche Nation. Geschichte als politisches Argument. Paderborn : Kohlhammer Verlag  2007 ISBN 978-3-17-017952-3, 300 S. € 28,00.

: Friedrich der Große. Ein Porträt. München : Herbert Utz Verlag  2006 ISBN 978-3-8316-0630-6, 848 S. € 89,00.

Rezensiert für H-Soz-Kult von
Brigitte Meier, Kulturwissenschaftliche Fakultät, Europa-Universität Viadrina

Als die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gemeinsam mit der Stiftung Preußische Seehandlung zur internationalen Konferenz „Friedrich der Große 1763-1786. Eine perspektivische Bestandsaufnahme“ einlud, schien mit der Wahl des ersten Fachvortrages „Der König, die Legenden und die Akten“ ein symbolischer Auftakt zu erfolgen, der der langfristigen Vorbereitung zu „Friedrich 300“ wahrlich gut anstände. Jürgen Kloosterhuis hinterfragte die Legende von Friedrich dem Großen am offenen Sarg des Großen Kurfürsten und vermittelte den Anwesenden nicht nur Einblicke in Erfolg versprechende Detailstudien, sondern auch die Erkenntnis, dass es angebracht ist, selbst die populärste Legende zu prüfen. Die Botschaft dieses Vortrages war eindeutig und es bleibt zu hoffen, dass sie Gehör findet.

Die beiden hier zu besprechenden Bücher wurden ohne mühsame Archivstudien geschrieben. Beide Autoren stützen sich auf bereits Gedrucktes. Während Bringmann ein „kritisches Bild“ Friedrichs II. ohne die „übliche Beweihräucherung“ (Einband) und ein „realistischere(s) Bild seiner Regierung“ (S. 15) zeichnen will, betont Hahn gleich im ersten Satz, dass es „heute wohl kaum möglich (ist), dem kundigen Leser über das Leben und Wirken dieses Königs etwas völlig Neues zu berichten.“ (S. 7) Stattdessen widmet er sich der Geschichte des Friedrich-Bildes in Gesellschaft, Politik und Historiographie bis 1989. Wer also eine quellenfundierte historische Biographie, wie sie beispielsweise Thomas Stamm-Kuhlmann für den preußischen König Friedrich Wilhelm III. verfasste, erwartet, wird enttäuscht. Beide Autoren setzen sich hingegen mit den gängigen Friedrich-Legenden bzw. -Bildern kritisch auseinander. Bringmann dienen sie als Kontrastfolie seiner Wahrheitssuche und Hahn untersucht ihre Evolution im nationalen Kontext der Deutschen bzw. ihre Politisierung im aufkeimenden Nationalismus.

Der Jurist Wilhelm Bringmann erinnert mit seinem Porträt Friedrichs des Großen oberflächlich betrachtet an den kritischen Publizisten und Architekten Werner Hegemann (1881-1936), der mit seinem „Fridericus oder Das Königsopfer“, Hellerau 1925, den Apologeten Friedrichs des Großen sehr gekonnt in die Parade fuhr.[1] Hegemann zeichnete als Stadtplaner und „politischer Journalist“ ein kritisches Friedrich-Bild, das den Zeitgeist der 1920er-Jahre reflektierte und an eine humanistisch gebildete Leserschaft gerichtet war. Der Jurist Bringmann legt dagegen in 13 Sachkapiteln sehr detailliert, kenntnisreich und ohne doppelten Boden seine Sichtweise auf das Leben und Wirken Friedrichs des Großen dar. Einige Passagen erinnern in der Argumentation – beispielsweise bei der Diskussion der vermeintlichen königlichen Sparsamkeit oder der Relativierung des königlichen Arbeitseifers – schon sehr an Hegemanns Dialoge bzw. an die kritische Sicht Arnold Berneys auf diese Themen.[2]

Bringmann stützt seine Antithesen zum gängigen Friedrich-Bild fast ausschließlich auf dessen Politische Korrespondenz und eine sehr selektive Literaturauswahl, die aktuelle Forschungen zu Friedrich II. und seiner Epoche fast nicht berücksichtigt. Theoretische Abhandlungen zum Herrschaftsverständnis, zur Wirtschaftstheorie oder zur Kultur nahm Bringmann überhaupt nicht zur Kenntnis. Vielmehr begnügte er sich damit, einzelne Aussagen von Hans-Joachim Schoeps, Gerhard Ritter, Otto Hintze, Reinhold Koser, Carl Hinrichs, Gustav B. Volz usw. erneut zu diskutieren und ins vermeintlich rechte Licht zu rücken. So erhält der Leser zwar einen unterhaltsamen und sehr faktenreichen Überblick über wichtige Lebensstationen Friedrichs als Privatmann und Machtpolitiker, aber seine wahren Leistungen, seine Herrschaftsmängel und seine kulturellen Ambitionen werden eher monokausal und ohne Reflektion der neueren Erkenntnisse diskutiert. Hin und wider wurden dann auch ahistorische Kommentare und fragwürdige Vergleiche eingestreut. So wird das Wirtschaftssystem Friedrichs II. mit dem der DDR oder des Sozialismus verglichen oder der vermeintliche totalitäre Herrschaftsanspruchs Friedrichs mit dem totalitärer Regime des 20. Jahrhunderts in Beziehung gesetzt (S. 628). Im Abschnitt „Friedrich und die Französische Revolution“ erfährt der Leser: „Wegen der extremen Rückständigkeit der preußischen Volkswirtschaft hätte sogar eine innere Logik darin gelegen, wenn das friderizianische Regime noch vor dem bourbonischen zusammengebrochen wäre.“ (S. 745) Neben dieser fragwürdigen Aussage und dem unzeitgemäßen Begriff der „Volkswirtschaft“ stolpert der „kundige Leser“ des Öfteren über den Konjunktiv und fragt sich natürlich, worin der Sinn solcher „Hätte“-„Könnte“- „Wäre“ - Konstruktionen besteht. Sollten in einem historischen Porträt nicht in erster Linie die Fakten überzeugen?

In seiner Einleitung betont Bringmann: „Wenn man die Wirkung seiner Eigenpropaganda auf Zeitgenossen und Nachgeborenen bilanziert, kann man sogar behaupten, daß die meisten heute zu Friedrich II. geäußerten Gedanken und Mitteilungen von ihm selbst stammen.“ (S. 15) Diese Eigenpropaganda kritisch zu hinterfragen, ist durchaus löblich ebenso wie sein Ziel, „zwischen Theorie und Praxis beim Gouvernement Friedrichs des Großen wohl zu unterscheiden“ (S. 15). Doch mit welchen historischen Methoden er das erreichen will, bleibt ebenso unklar, wie die Materialgrundlage. Zwar setzte sich der Verfasser das Ziel, Friedrich aus seiner Zeit heraus zu verstehen, aber seine Wertungen und mehr noch seine Vergleiche basieren nur selten auf dieser Prämisse. Dabei wäre eine Verortung Friedrichs im 18. Jahrhundert für die Diskussion seiner Leistungen und Verfehlungen Erfolg versprechend gewesen. Die Friedrich-Apologeten taten bekanntlich bewusst das Gegenteil. Sie lösten ihn aus dem historischen Kontext, um ihn besser und nachhaltiger instrumentalisieren zu können.
Die eingestreuten Kommentare zu einzelnen Sachthemen verdeutlichen, dass ihm auch die neueren Friedrich-Biografien von Schieder, Aretin, Bardon, Gooch oder Kunisch[3] punktuell bzw. tendenziell zu preußenfreundlich sind. Distanziert und kritisch, jedoch nicht vergleichend oder gar gerüstet mit neuen Quellenanalysen geht der Verfasser ans Werk, um ein wirklichkeitsnaheres Bild Friedrichs des Großen zu zeichnen.

Fast nebenbei gelingt es dabei Bringmann die allzu oft geschmähten Leistungen des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I., der auf den Gebieten der Wirtschaft, der Verwaltung und des Militärs innovativ und modern agierte, neu zu gewichten und damit diesen zweiten Preußenkönig aus dem Schattendasein seines Sohnes hervorzuheben. Dennoch bleibt bei vielen Aussagen ein bitterer Beigeschmack, weil die bekannten Fakten allzu unkritisch einfach nur anders ausgelegt werden. Beispielsweise wird im Kapitel „Friedrich, der Machtpolitiker und Aggressor“ schlichtweg behauptet, dass bereits 1740 „der Absolutismus, die uneingeschränkte Herrschaft des Monarchen, in Preußen bereits fest verwurzelt“ war (S. 105). Der Verfasser nahm die kontroverse Absolutismus-Debatte der letzten Jahrzehnte gar nicht wahr.[4] Wenn die Stände auch in den einzelnen Provinzen sehr unterschiedlichen Einfluss nahmen[5], so stellten sie eine Zwischengewalt dar, die auch Friedrich nicht völlig übergehen konnte. Auch die These von der vermeintlichen Durchstaatlichung (Blänkner, Neugebauer, Vierhaus) ist längst durch eine Vielzahl von Studien widerlegt worden. Die Regierungsweise aus dem Kabinett heraus, die nicht, wie Bringmann irrtümlich angibt, erst durch Friedrich II. eingeführt wurde, sondern schon zu Friedrich Wilhelm I. Zeiten existierte [6], belegt lediglich die eigentümliche Regierungsweise dieses misstrauischen Königs. Gegen seine eigene These – Friedrich der Alleinherrscher – argumentiert der Verfasser sogar selbst, wenn er betont, dass der kleine Beamtenapparat Friedrichs, die einfachen Kommunikationsmittel und die schlechten Verkehrsverhältnisse es gar nicht ermöglichten, dass Friedrich „totalitär“ regierte (S. 628). Hier wäre eine Reflexion über den Herrschaftsanspruch und die Regierungspraxis Friedrichs auf der Grundlage der vielfältigen Forschungsergebnisse der letzten Jahre sinnvoll gewesen.

Das Anschreiben gegen die gängigen Friedrich-Legenden verführt Bringmann leider immer wieder dazu, den alten Behauptungen neue gegenüberzustellen. Was bleibt nun von dem Genie Friedrich dem Großen, dem Privatmann, dem Machtpolitiker, dem erfolgreichen Feldherren, dem Ökonomen, dem „ersten Diener seines Staates“, dem Diplomaten und dem Aufklärer nach der Lektüre der 781 Seiten Gegendarstellung übrig? Das Resümee muss der Leser selbst ziehen oder dem Urteil Sebastian Haffners, dass Bringmann schon auf Seite 41 zitiert, zustimmen: „Friedrich war geistreich, einfallsreich und vielseitig, begabt nicht nur politisch und militärisch, sondern auch literarisch und musikalisch. Aber ein Genie war er eigentlich auf keinem Gebiet, eher ein hochbegabte Dilettant auf ungewöhnlich vielen.“[7]

Auf eine Zusammenfassung seiner Ausführungen verzichtete der Verfasser. Stattdessen fragt er nach der Zukunftsträchtigkeit Friedrichs des Großen und seiner Legenden. Am Ende des Buches erfährt der Leser, dass Hitlers letzte Lektüre eine „verherrlichende Biographie Friedrichs des Großen“ war (S. 781) und dass Friedrich für seine Instrumentalisierung durch die Nationalsozialisten nichts könne. Diese schon so oft strapazierte Kontinuitätslinie, die von Friedrich den Großen zum Untergang Preußens führte, hätte wahrlich eine kritische Reflexion verdient. Doch diese blieb der Verfasser ebenso schuldig wie die Zukunftsprognosen. Dennoch ist dieses eigenwillige historische Porträt durchaus lesenswert. Auch und gerade, weil es die bislang nicht sehr populäre Kritik an der Ikone Friedrich neu zur Diskussion stellt.

Bringmann konnte sich auf eine lange Reihe von historischen und publizistischen Arbeiten stützen, die Friedrich den Großen und seine Leistungen kritisch beurteilten. Die meisten von ihnen sind heute kaum noch bekannt, da sie ohnehin bis auf ganz wenige Ausnahmen nur innerhalb der „Gelehrtenrepublik“ wahrgenommen wurden. Sie kompakt und historisch verortete erneut in unser Bewusstsein zu rücken, ist das Verdienst des hier zu besprechenden Buches von Peter-Michael Hahn.
Die Ursprünge und politischen Ziele der Legendenbildung des 19. und 20. Jahrhunderts werden in dem schmalen, bebilderten Band von Hahn überzeugend dargeboten. Der Historiker verfasste – leider ohne Fußnoten, Literatur- und Personenverzeichnis – einen interessanten Überblick seiner Sichtweise auf dieses spannende Thema. Schon der Einband mit dem Abbild des an Seilen schwebenden Friedrich-Denkmal lasst den Betrachter schmunzeln. Schwebt der König davon oder befindet er sich im Landeanflug zu neuen Legenden? Doch für die neuen Legenden interessierte sich der Verfasser nicht mehr. Schade, eigentlich.

In fünf, chronologisch geordneten Kapiteln wird die Evolution und der Wandel des Friedrich-Bildes, seine jeweilige Instrumentalisierung vom Kaiserreich bis in die 1980er-Jahre und das schwere Los der Kritiker dieser borussischen Heldenverehrung kenntnisreich dargelegt. Die Vielzahl der Personen, die im Text gekonnt zu Wort kommen, lässt den Leser die Fußnoten schmerzlich vermissen. Denn unter „Nachweise und Ergänzungen“ muss er sich die bibliographischen Angaben und wissenschaftliche Kommentare mühsam selbst zusammensuchen und nicht immer wird er fündig. Das von Max Braubach und Hugo Hantsch angegebene Werk sucht man beispielsweise dort vergeblich. Dennoch ist dieser kritische Blick auf den Kampf um die „Deutungshoheit“ des Friedrich-Bildes im Kontext der „Nationsbildung“ solide recherchiert.

Mit feiner Ironie beschreibt Hahn aus der Perspektive eines „Außenstehenden“ den erfolgreichen Weg der borussischen Legendenbildung und das fast als Windmühlenkampf erscheinende Ringen seiner Kritiker um öffentliche Wahrnehmung. Dabei spart Hahn nicht mit Seitenhieben auf die heutigen Medienlandschaften und die Politik. Wenn er sich auch stets um eine möglichst komplexe Sichtweise auf die einzelnen Werke, ihre Entstehungszeit, die Motivation der Autoren und die Wirkungsgeschichte bemüht, so erliegt er im Abschnitt „Eine Integration voller Hindernisse: Das Alte Preußen im historischen Erbe der DDR“ der gängigen Simplifizierung, wenn er betont, dass es „auf deutschen Boden unter sozialistischen Vorzeichen keine Trennung von Politik und Wissenschaft gab“ (S. 191). Wie dichtete der Volksmund am 17. Juni 1953: „Spitzbart, Bauch und Brille – sind nicht des Volkes Wille“. Dieser Volkswille spielte auch einige Jahrzehnte später bei der Hinwendung zur „Regionalgeschichte“ und zur preußischen Geschichte mit ihrer Galionsfigur Friedrich II. in der DDR keine geringe Rolle.

Im letzten Kapitel seines Buches fragt Hahn nach Fundamenten und Stützpfeilern der Friedrich-Legende und diskutiert den „Wahrheitsgehalt“ der Texte des Schriftstellers und Briefeschreibers Friedrich II. „Nicht seine Taten, sondern seine schriftlichen Bekundungen trugen Friedrich auf den Olymp der Aufklärung hinauf und erhoben ihn in den Geistesadel, durch den er in den Augen vieler erst den Status einer nationalen Ikone gewann.“ (S. 222) Über die Mittler dieses Wissens (Pfarrer, Lehrer, Professoren, Journalisten, Bilderbogenfabrikanten usw.) hätte man hier gern mehr erfahren. Die dazu gehörige Universitätslandschaft wäre ohnehin ein eigenes Thema gewesen. Vielleicht blieb sie deswegen unberücksichtigt.

„Der inszenierte König. Bildwerke – museale Präsentation – Film“ beschließt diese hintersinnige Darlegung, die uns die besondere Wirkungsmächtigkeit der Inszenierung dieser Ikone ebenso vor Augen führt wie das fast vergebliche Bemühen der Kritiker, diese im Wandel der Zeiten immer Mal wieder vom Sockel zu stürzen. Auf ein Resümee verzichtet auch Hahn. Stattdessen betont er im Epilog zur Beruhigung der Preußenverehrer die Relativität der historischen Wahrheit und verweist auf Friedrichs gekonnte Selbstdarstellung und -vermarktung.

Es bleibt zu hoffen, dass bis zum Jahr 2012 noch viele Wissenschaftler sich dieses spannenden Themas annehmen und die Mühen der Ebene, also den Archivbesuch, nicht scheuen werden. Denn auch Hahn sieht in der Quellenkritik gerade der nicht schon bearbeiteten Schriften und Briefe Friedrichs die Chance, neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Anmerkungen:
[1] Siehe Kittsteiner, Heinz Dieter, Werner Hegemann als Historiker, in: Wehringer, Brunhilde (Hrsg.), Geist und Macht. Friedrich der Große im Kontext der europäischen Kulturgeschichte, Berlin 2005, S. 157-183; Flick, Caroline, Werner Hegemann (1881-1938). Stadtplanung, Architektur und Politik – ein Arbeitsleben in Europa und den USA, München 2006.
[2] Berney, Arnold, Friedrich der Grosse. Entwicklungsgeschichte eines Staatsmannes, Tübingen 1934.
[3] Schieder, Theodor, Friedrich der Große. Ein Königtum der Widersprüche, Frankfurt am Main 1996; Aretin, Karl Ottmar Freiherr von, Friedrich der Große, Basel, Wien 1985; Bardong, Otto (Hrsg.), Friedrich der Große, Darmstadt 1982; Gooch, George Peabody, Friedrich der Große, München 1975; Kunisch, Johannes, Friedrich der Große, München 2004.
[4] Asch, Ronald G. und Freist, Dagmar (Hrsg.), Staatsbildung als kultureller Prozess. Strukturwandel und Legitimation von Herrschaft in der Frühen Neuzeit. Köln 2005; Blänkner, Reinhard, „Absolutismus“ und „frühmoderner Staat“. Probleme und Perspektiven der Forschung, in: Vierhaus, Rudolf (Hrsg.), Frühe Neuzeit – Frühe Moderne. Studien zur Vielschichtigkeit von Übergangsprozessen (Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 104), Göttingen 1992, S. 48-74; Meumann, Markus, Pröve, Ralf (Hrsg.), Herrschaft in der Frühen Neuzeit. Umrisse eines dynamisch-kommunikative Prozesses (Herrschaft und soziale Systeme in der frühen Neuzeit 2), Münster 2004; Oestreich, Gerhard, Geist und Gestalt des frühmodernen Staates. Ausgewählte Aufsätze, Berlin 1969; Preisendörfer, Bruno, Staatsbildung als Königskunst. Ästhetik und Herrschaft im preußischen Absolutismus, Berlin 2000; Reinalter, Helmut, Der aufgeklärte Absolutismus im europäischen Vergleich, Wien 2002; Reinhard, Wolfgang, Geschichte der Staatsgewalt. Eine vergleichende Verfassungsgeschichte Europas von den Anfängen bis zur Gegenwart, 3. durchgesehene Aufl., München 2002.
[5] Neugebauer, Wolfgang, Die neumärkischen Stände im Lichte ihrer Tätigkeit, in: Neumärkische Stände (Rep. 23 B), bearbeitet von Margot Beck und eingeleitet von Wolfgang Neugebauer (Quellen, Findbücher und Inventare des Brandenburgischen Landeshauptarchivs 9), Frankfurt am Main, Berlin, Bern 2000, S. XVII-LXXVI; Neugebauer, Wolfgang, Landstände im Heiligen Römischen Reich an der Schwelle der Moderne. Zum Problem von Kontinuität und Diskontinuität um 1800, in: Duchhardt, Heinz und Kunz, Andreas (Hrsg.), Reich oder Nation? Mitteleuropa 1780-1815 (Veröffentlichungen des Instituts für europäische Geschichte Mainz, Abteilung Universalgeschichte 46), Mainz 1998, S. 51-86.
[6] Neugebauer, Wolfgang, Das Preußische Kabinett on Potsdam. Eine verfassungsgeschichtliche Studie zur fürstlichen Zentralsphäre in der Zeit des Absolutismus, in: Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte, 44, 1993, S. 69-115.
[7] Haffner, Sebastian, Preußen ohne Legende, 2. Aufl., Hamburg 1979, S. 120.

Zitation
Brigitte Meier: Rezension zu: : Friedrich der Große und die deutsche Nation. Geschichte als politisches Argument. Paderborn  2007 / : Friedrich der Große. Ein Porträt. München  2006 , in: H-Soz-Kult, 21.03.2008, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-10777>.
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21.03.2008
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