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Titel
Der Wille zum Wesen. Weltanschauungskultur, charakterologisches Denken und Judenfeindschaft in Deutschland 1890–1940


Autor(en)
Leo, Per
Erschienen
Umfang
734 S.
Preis
€ 49,90
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Nicolas Berg, Simon-Dubnow-Institut, Leipzig

Als der Geschichtsphilosoph Karl Löwith 1940 im japanischen Exil auf die Ausschreibung eines Preisausschreibens der Harvard-Universität reagierte und sich daran machte, die Ereignisse in Deutschland vor und nach dem 30. Januar 1933 aus eigenem Augenschein zu beschreiben, entschied er sich dafür, Martin Heidegger und dessen Freiburger Rektorat ins Zentrum seines Berichts zu stellen, nicht etwa Adolf Hitler.[1] Diese Entscheidung für die akademische und gegen die politische Welt lag lebensgeschichtlich nahe: Löwith hatte in den 1920er-Jahren bei Heidegger studiert und den Aufstieg eines Universitätsdozenten zur zeitgeschichtlichen Berühmtheit aus nächster Nähe verfolgt. In seinem Lebensbericht ging es ihm nun um die den äußeren Ereignissen zugrunde liegenden Motive der Zeit, um das Denken der Akteure und um deren erkenntnisleitende Begriffe. Vor allem trieb ihn die Frage nach der zur öffentlichen Wirksamkeit strebenden Philosophie um, die mit Vehemenz aus der akademischen Selbstgenügsamkeit des reinen Wissens heraustrat und sich als ideologisches Leitbild für die neue Zeit andiente.

Im Zentrum des Berichts stand deshalb wie ein Menetekel die berüchtigte Freiburger Rektoratsrede Heideggers von Ende Mai 1933, die er von ihrem Verfasser mit „freundlichen Grüßen“ selbst zugeschickt bekommen hatte. Sie erschien Löwith im Rückblick als verdichtetes Symbol der gesamten Verwandlung, die er kurz zuvor in Deutschland miterlebt hatte. Schon die verschiedenen Widmungen an ihn und seine Studienfreunde – diese hatten die Schrift „Mit deutschem Gruß“ erhalten – waren sprechend. Vor allem aber war es ihr Inhalt, der Löwith als eine „einzige Zweideutigkeit“ vorkam, als ein irritierender Verschmelzungsakt von Ontologie und Politik, von Sein und Zeit, von „Wissens-“ und „Wehrdienst“, so dass man als Student am Ende des Vortrags nicht mehr so genau wusste, so seine treffende Formulierung, ob man nun die Vorsokratiker lesen oder aber „mit der S.A. marschieren“ solle.[2] Was den aus Deutschland vertriebenen Löwith an der programmatischen NS-Rede Heideggers so verstörte waren nicht die Selbstwidersprüche oder das Pathos des Redners , sondern dies: Als Rektor hatte Heidegger hier die Haltung der Opposition gegen den Staat und dessen Zumutungen eingenommen und dabei von der Notwendigkeit der „Selbstbehauptung“ der Universität gesprochen; im gleichen Atemzug gab er jedoch genau diese im Zeichen eines „Wesenswillen“ wieder preis. Faktisch war es eine öffentliche Abdankung der Vernunft. So beschwor Heidegger mit der Emphase des Eingeweihten deutsches Schicksal und deutsche Wissenschaft, als sei beides ein und dasselbe. „Geist“ sei im gegenwärtigen Deutschland, so der Philosoph, keine Intelligenz und kein französischer Esprit, sondern eine „wissende Entschlossenheit“ zum Wesen des Seins.

Es ist die in diesem Moment, in dieser Wendung zum Dokument gewordene hochelaborierte Selbstabdankung der deutschen Intelligenz, die Per Leo in seinem großen Buch „Der Wille zum Wesen“ in vier Teilen und in sechzehn Kapiteln auf über 725 Seiten erkundet. Auch ihn treibt dabei an, was Löwith (dessen Autobiographie er nicht aufführt) seinerzeit konstatieren musste, als er in Deutschland den „Mittelpunkt der Auflösung“ Europas zu erkennen meinte. Der erste Teil des Buches macht den Großstadtdiskurs, das Konzept der „Persönlichkeit“ um 1930 und die Charakterologie als Fachwissenschaft zum Thema, vor allem die Gründung der beiden einschlägigen Zeitschriften, das „Jahrbuch der Charakterologie“ in Halle 1924 und die „Zeitschrift für Menschenkunde“ in Heidelberg 1925. Hier geht es Leo um die intuitive Seite der Selbstbestätigung eines zur Fachwissenschaft gewordenen Diskurses, dessen Subjekte sich stets als „Andere“ unter „Fremden“ empfanden. Der besonders spannende zweite Teil nimmt die Beobachtung zum Ausgangspunkt, dass wesentliche Teile des von Leo ins Zentrum seiner Fragestellung gerückten deutschen Nachdenkens über Ungleichheit und Unfreiheit in gänzlicher Freiheit und jenseits institutioneller Zwänge entstanden, erst später wurden sie allesamt akademisch geadelt. Hier führt er den Typus des charakterologischen Denkstils ein, als Beispiele diskutiert er unter anderem Goethe, Schopenhauer, Nietzsche und Otto Weininger. Der dritte Teil der Monographie, zu dem schon die Weininger-Ausführungen überleiten, wendet sich dem in alle Grundsätzlichkeit gehobenen zeitgenössischen Vorwurf der Charakterologie gegen die Juden zu, die um 1900 von den „Experten zur Herstellung von Deutschen“[3] zur Verkörperung des Uneigentlichen gemacht wurden, die nicht nur ganz anders als man selbst seien, sondern dieses Anderssein auch mit Erfolg zu camouflieren verstanden. Diese 130 Seiten enthalten den Prüfstein der Thesen Leos und führen seine Methode besonders dicht vor, nämlich Texte der Hochkultur (Goethe und Nietzsche) mit denen von Epigonen (Weininger und Spengler), Antisemiten (Chamberlain und Sombart) und bekennenden Rassisten (Hans F. K. Günther) gemeinsam zu betrachten. Der vierte Teil erprobt die erarbeiteten Begriffe und Kategorien an zwei Außenseitern der Wissenschaftsgeschichte, an Ludwig Klages und dessen vergessener Graphologie und an der „Rassenseelenkunde“ des Freiburger Husserl-Schülers und Psychologen Ludwig Ferdinand Clauß, einem NS-Aktivisten der ersten Stunde.

Die eigentliche Energie dieses Buches liegt jedoch nicht in den Beispielen, sondern in der Argumentation und im Erkenntnisinteresse des Autors. Per Leo interessiert sich für „Denkgeschichte“, für die Verwandlung, die Ideen und Gedanken durchmachen, wenn sie im Verlauf von Jahrzehnten zu einer fest gefügten Doxa und zur Weltanschauung werden; er erkundet die Intuitionen und Überzeugungen seiner Gewährsleute, die homöopathischen Feinheiten von vermeintlich abseitigen Thesen in der Charakterologie, deren Autoren ihr selbstgestelltes Niveau zu halten gedachten, indem sie vom vollständig wechselnden politischen Kontext absahen. Sein Fokus ist mehr auf Gesten des Denkens, auf dessen methodische Voraussetzungen gerichtet, als auf dessen Inhalte. Das Buch wird teilweise zum Essay, der sich das Recht auf Exkurse nimmt. Wäre dies der Fachbeitrag eines Musikwissenschaftlers so hätten wir eine Abhandlung über Rhythmus und Harmonielehre vor uns, keines über konkrete Kompositionen oder über eine bestimmte Musik (diese dienen lediglich der Illustration).

Auch wenn sich das Buch somit als formale Herausforderung an den Leser präsentiert, sein Inhalt ist konzise: Es möchte einen Beitrag zur Innengeschichte des Nationalsozialismus liefern, der nicht vorab durch seine Kategorien zwischen (vermeintlich ewiger) „Kultur“ und (vermeintlich rätselhaft einbrechender) „Barbarei“ unterscheidet. Es geht Leo nicht um die politische Selbstermächtigung des Nationalsozialismus in den Institutionen und auf der Straße[4], sondern um die jener Zeit zugrundeliegenden Haltung, die das Denken ihrer Akteure in Form bringt – und somit um ein Porträt des Nationalsozialismus als Teilgeschichte der deutschen Innerlichkeit. Es ist der gebildete Nationalsozialismus und dessen Verwertungs- und Zulieferbetrieb, die „Kultur, die solche Täter in großer Zahl hervorbringen konnte“ (S. 32), deren Erbmasse hier ausgebreitet wird. Deswegen taucht in diesem Buch Goethe auf: Nicht weil er den Beginn einer verhängnisvollen Tradition markiert, sondern weil er im Denken der Zeit um 1900 eine strukturbildende Größe darstellt. Mit diesem Buch, das in einigen Passagen an den kategorischen Prosastil Gottfried Benns (den der Autor auch zum Thema macht) erinnert, liegt das historiographische Äquivalent zu einem deutschen Bildungsroman vor, mit der Pointe, dass es Benns berühmte Denkfigur seiner Autobiographie „Doppelleben“ gerade nicht als Erklärung adoptiert, sondern genau umgekehrt als Teil der Selbstwahrnehmung der Zeitgenossen dekonstruiert: Es gab zwischen 1890 und 1940 keine „zwei Deutschlands“ (so die berühmte Formel Thomas Manns), das Deutschland dieser fünf Jahrzehnte existierte einmal, und in dieser einen historischen Gestalt bildete es einen Rassismus aus, der nicht nur aufgrund seiner Überzeugungen zerstörerisch war, sondern auch deshalb, weil er eingebettet war in eine sich ganzheitlich gerierende Kultur, die ihn trug.

Fast möchte man von einem Paradox sprechen, denn dies ist ein nicht-apologetisches Buch über die Ermöglichung des Nationalsozialismus, das von den Lesern fordert, „sich in die Perspektive der weltanschaulich involvierten Zeitgenossen zu versetzen“ (S. 24). Und was man dort zu sehen bekommt, ist abgründig. Es handelt sich um eine analytische Anklageschrift, eine Verschärfung dessen, was in der Forschung wie im common sense des allgemeinen Gedächtnisses anerkannt ist. Teil des argumentativen und literarischen Verfahrens von Per Leo ist es dabei, nicht die üblichen Lehrsätze der NS-Ideologie aufzufächern, sondern geistesgeschichtlich prägende Momente und Motive zu erkunden, in denen Ideologie im Denken und Handeln der Akteure stattfindet. Deshalb wird das Werk von Ludwig Klages und dessen Graphologie hier nicht monographisch behandelt, sondern zum „Leitmotiv“ (S. 15) der Darstellung. Statt diesem hätte er auch den Nationalökonomen Werner Sombart oder den Völkerpsychologen Willy Hellpach zur Achse seiner Abhandlung machen können; Aussage und Qualität des Buchs hätten sich daraufhin nur wenig verändert. Die Beispiele, die Leo bringt, sind treffend, aber nicht zwingend; zwingend ist die von ihm verfolgte These: In der Charakterologie bildet sich in Deutschland um 1900 ein spezifischer Denkstil aus, dessen Wirkmächtigkeit darin begründet liegt, dass hier Weltanschauungsautoren die Vorstellung einer kategorialen Ungleichheit der Menschen in alle Gebiete des Wissens überführen. Der von ihren Verfechtern als Erhabenheit geadelte Holismus der philosophischen Tiefe und wissenschaftlichen Ganzheitlichkeit des Denkens auf der einen Seite und das obsessive Nachdenken über die Juden als „das Andere“ in Politik, Philosophie, Wissenschaft und Kunst – diese beide Denkfiguren strebten in diesen Jahren in Deutschland mehr als anderswo auf der Welt auf einander zu und so bestätigten sich Form und Inhalt dieses Denkstils gegenseitig.[5]

In einem wichtigen Punkt ist dem Historiker Per Leo um seines eigenen Buches Willen zu widersprechen, nämlich dort, wo diese ansonsten so sprachsicherere Studie mit auffällig überzogen formulierten Verneigungen („gültige Einsichten“) vor den ersten Studien über den Nationalsozialismus nach 1945 eingangs darzulegen versucht, dass der real existierende Nationalsozialismus keinen ideellen Kern, keinen theoretischen Anspruch, keine ideelle Verfassung und somit auch keine „eigenständige programmatische Identität“ gehabt habe (S. 16ff.). Dass das gerade nicht stimmt, können wir Leos Buch selbst entnehmen, denn auch er macht nicht die „geistige Leere“, sondern durchweg gedankliche Hybris zum Thema. Tatsächlich war der Nationalsozialismus als gedachtes Gebilde und als Ideologie keine „Leerformel“; es gehört zu den besonderen Vorzügen dieser Studie, sich und dem Leser gerade das klarzumachen. Ihr Hauptthema – die völkische Kultur der Selbst-Affirmation eines Kollektivs – ist gar nicht ohne das zweite Thema zu verstehen, nämlich den im vollen Bewusstsein und mit einem nachgerade heiligem Ernst unternommenen Versuch in Deutschland (später in Europa), seine jüdischen Anteile gewaltsam zu exorzieren. Es gab sehr wohl Inhalte. Der entscheidende war, so zeigt es der Untertitel auch treffend an, die Kultur der Judenfeindschaft um 1900, die im bürgerlichen und gebildeten Milieu fest verankert war. Dieses Faktum ist es, das die in immer neuen thematischen wie methodischen Anläufen entfaltete Kraft des Buches begründet, denn es will nicht wissen, warum Deutsche zu Nationalsozialisten wurden, sondern warum sie in diesen Jahrzehnten Juden enteignen, vertreiben und später umbringen wollten und in welchem geistigen Milieu dies später auch versucht wurde.

Dieses Buch möchte nicht von vornherein den Versuch aufgeben, die immer noch bleibende Rätselhaftigkeit dieser Gewaltutopie historisch zu klären und zu erklären. Leo geht davon aus, dass eine Erklärung scheitert, die „Kultur“ und „Barbarei“ zu Antinomien des Denkens und Argumentierens macht; er bietet dem Leser deshalb eine aus beidem, aus Kultur und Barbarei verflochtene Ideen-, Denk- und Mentalitätsgeschichte jenes im bürgerlich-gebildeten Milieu verankerten Unterfangens in Deutschland um 1900 an, das eigene Deutschtum so zu definieren, das es als das vermeintlich gegenteilige Substrat all dessen erscheint, was man als „jüdisch“ zu erfassen und dann auszustoßen versuchte – zuerst gedanklich, dann ökonomisch, später mit Rechtsmitteln und zuletzt mithilfe von blanker Gewalt.

Mit seiner Entscheidung, die vielen heterogenen Themen seines Buches so zu präsentieren, als handele es sich um einen Gegenstand, hat Leo zwar kein ordentliches Buch geschrieben; dafür aber ein großartiges, das den Kern des Nationalsozialismus beleuchtet, den seiner Ermöglichung und seines Selbstverständnisses ebenso wie den seiner Taten. So steht die Einsicht dieser Studie in der Nachfolge des eingangs zitierten Karl Löwith, der seinen Lebensbericht mit dem folgenden Satz enden ließ: „Die politischen und sozialen Veränderungen in Deutschland stellen sich in den vorliegenden Aufzeichnungen vorzüglich als Trennung des Deutschtums vom Judentum dar.“[6] Wo sich Löwith jedoch seinerzeit, in der dramatischen Krise der gescheiterten Emanzipation, aber noch vor dem Holocaust, bei seinem Leser fast dafür zu entschuldigen schien, dass er – selbst aus einer jüdischen Familie kommend – gerade diese Obsession der Deutschen jener Jahre zum Leitfaden seines Zeugenberichts gemacht hatte, hat allein schon der historische Abstand zur Zeit, die analytische Form und die geisteswissenschaftliche Methode für Leo den Vorteil, sich hierfür nicht mehr erklären zu müssen. Ganz im Gegenteil: die Relevanz dieser Fragestellung ist Teil der Sozialisation der um 1970 Geborenen und die Radikalität des Ansatzes äußert sich darin, dass er der Leserschaft, die Teile des kulturellen Selbstverständnisses der damaligen Zeit nicht loszulassen bereit ist, die Selbstverliebtheit und Verquastheit einer deutschen „Sendung“ mit solcher Wucht um die Ohren haut, dass man übersehen könnte, dass das Ereignis dieses Buches selbst das Ergebnis einer radikalen Selbstansprache dieser Kultur ist, der auch Per Leo entstammt. Er selbst hat dies in einem zweiten, zeitgleich erschienenen Sachbuch mit dem Untertitel „Roman einer Familie“ mitgeteilt. So ist zuletzt auch der ehrgeizigen Haltung des Buches zu danken, weil Leo keinen Zweifel daran lässt, dass es in der deutschen Geschichte de facto keine rettende, keine richtige Seite gibt, die man sozialgeschichtlich qua Geburt mitbekommt oder aber ex post intellektuell lediglich einzunehmen hat, um als Deutscher jenseits all dieser Traditionen zu stehen. Mit der Einführung der Figur des eigenen Großvaters und dem Motiv der von diesem ererbten Bibliothek macht der Autor zu Beginn von „Der Wille zum Wesen“ deutlich, dass diese Kultur nicht nur symbolisch in ihren in die Gegenwart hineinragenden Artefakten präsent ist. Sie ist ein gesamtes, nicht nur literarisches Erbe, das auch in der Gegenwart, auch im Autor und auch in den Lesern seines Buchs Wirkung getan hat und Wirkung tut – und dies umso mehr dort, wo man sich der festen Überzeugung hingibt, dass all das lange her und längst vorbei ist.

Anmerkungen:
[1] Karl Löwith, Mein Leben in Deutschland vor und nach 1933. Ein Bericht. Neuausgabe. Mit einer Vorbemerkung von Reinhart Koselleck und einer Nachbemerkung von Ada Löwith. Neu herausgegeben von Frank-Rutger Hausmann, Stuttgart 2007 [zuerst: 1986].
[2] Ebd., S. 35.
[3] Vgl. diese treffende Formulierung in: Per Leo, Flut und Boden. Roman einer Familie, Stuttgart 2014, S. 79.
[4] Vgl. etwa Michael Wildt, Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung. Gewalt gegen Juden in der deutschen Provinz 1919 bis 1939, Hamburg 2007.
[5] Vgl. hierzu auch schon zuvor, von Per Leo nicht berücksichtigt, die folgenden Arbeiten: Martin Doerry, Übergangsmenschen. Die Mentalität der Wilhelminer und die Krise des Kaiserreichs, 2 Bde., Weinheim 1986; Wolfgang E. Heinrichs, Das Judenbild im Protestantismus des deutschen Kaiserreichs. Ein Beitrag zur Mentalitätsgeschichte des deutschen Bürgertums in der Krise der Moderne, 2. erg. Aufl., Gießen 2004 [zuerst 2000].
[6] Löwith, Mein Leben, S. 136: „Auch wer sich neu beheimaten kann und das Bürgerrecht eines andern Landes erwirbt, wird einen grossen Teil seines Lebens verbrauchen, um diesen Riss auszufüllen.“

Zitation
Nicolas Berg: Rezension zu: : Der Wille zum Wesen. Weltanschauungskultur, charakterologisches Denken und Judenfeindschaft in Deutschland 1890–1940. Berlin  2013 , in: H-Soz-Kult, 20.02.2015, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-21961>.
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20.02.2015
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