Sammelrezension: L. Casson: Bibliotheken

: Bibliotheken in der Antike. Übers. von Angelika Beck. Düsseldorf : Artemis & Winkler  2002 ISBN 3-538-07134-9, 220 S. € 22,00.

Hoepfner, Wolfram (Hrsg.): Antike Bibliotheken. Mainz am Rhein : Philipp von Zabern Verlag  2002 ISBN 3-8053-2846-X, 137 S. € 34,80.

Rezensiert für H-Soz-Kult von
Konrad Vössing, Historisches Seminar, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Das Zentrum der Einführung des New Yorker Altphilologen Lionel Casson in die Frühgeschichte der Bibliotheken liegt in der 'klassischen' Antike. Zwar beschreibt das erste Kapitel (S. 11-31) "die Anfänge" im Vorderen Orient, mit den Bibliotheken im archaischen und klassischen Griechenland setzen dann aber erneut "Anfänge" ein (S. 32-48); und tatsächlich haben die frühen Tafelarchive des Nahen Ostens die Entwicklung im griechischen Kulturraum kaum beeinflusst. Die weiteren Hauptabschnitte behandeln die Bibliotheken in Alexandria, in Rom und im Römischen Reich, den Übergang von der Schriftrolle zum Kodex und den 'Weg ins Mittelalter', also die christlichen Bibliotheken der Spätantike.

Die Grundzüge dieser Geschichte sind nicht neu, der Autor hat sie aber zu einer sehr gut lesbaren und instruktiven Gesamtdarstellung für ein breiteres Publikum zusammengefasst. Aus der Sicht der Fachwissenschaft können derartige Überblicke dreierlei Gefahren bergen: Sie tendieren zu Ungenauigkeiten, vernachlässigen oft den historischen Kontext und geben nicht den aktuellen Forschungsstand wieder. Lionel Cassons Arbeit, dem die Altertumswissenschaft auch anregende Darstellungen über Seefahrer, Seefahrten und Reisen in der Antike verdankt[1], zeichnet sich demgegenüber meist durch ihre Zuverlässigkeit und Quellenähe aus. Was den Forschungsstand angeht, sind allerdings Einschränkungen zu machen, da der Autor sich in der Auswahl der neueren Literatur im Wesentlichen auf den angelsächsischen Bereich beschränkt. Das mag für das amerikanische Original noch angehen, für die (gelungene [2]) deutsche Übersetzung hätte der Verlag aber wohl doch eine etwas gründlichere Bearbeitung in Auftrag geben sollen. Auf diese Weise hätte vermieden werden können, dass verschiedene moderne Darstellungen aus den anderen drei üblichen Wissenschaftssprachen [3] ebenso unberücksichtigt blieben wie einschlägige und umfangreiche Artikel in 'Der Neue Pauly'[4], dem aktuellen fachwissenschaftlichen Nachschlagewerk, und deutsche Übersetzungen bzw. Originale englischer Sekundärliteratur.[5]

Im Folgenden soll ein zentrales Problem herausgegriffen werden, dem man sich bei der Behandlung antiker Büchersammlungen zu selten stellt und das auch bei Casson zu kurz kommt: das ihrer Funktion. Natürlich kann diese Frage nicht allgemeingültig beantwortet werden. Aber eine generelle Komponente hat sie schon: Gab es in der Antike eine direkte Verbindung von Alphabetisierung und Bibliothek? Casson scheint dies anzunehmen (S. 77ff.), ohne jedoch Belege bieten zu können. Unter den Bedingungen antiker Schulbildung (die immer ein Oberschichtenphänomen blieb) und antiker Schriftlichkeit, die einen ABC-Kundigen noch lange nicht in Stand setzten, literarische Texte zu lesen (man denke etwa an die fehlende Worttrennung!), war die soziale Funktion einer Bibliothek eine ganz andere als heute; die Bibliotheksstiftungen in griechischen Städten dürfen deshalb keinesfalls mit denen in amerikanischen Provinzstädten parallelisiert werden (so Casson, S. 84). Antike Bibliotheken sollten in erster Linie repräsentieren, nicht bilden oder informieren. Man muss sich sogar die Frage stellen, ob sie nicht einen Gutteil ihrer propagandistischen Aussage gerade daraus bezogen, dass sie eine literarische Bildung verkörperten, die weiten Kreisen verschlossen war. Modernistisch ist auch die Vorstellung, es sei Zweck der Schulbildung gewesen, die Schüler in Kontakt mit einer großen Zahl und Varietät von Texten zu bringen. Gelesen wurden nur wenige Autoren, und nichts deutet darauf hin, dass ein normaler Schüler des Grammatikunterrichts sich jemals zum Besuch einer Bibliothek verpflichtet fühlte.[6]

Die Formen der Demonstration waren dabei durchaus unterschiedlich. So verfügten hellenistische Königsbibliotheken nicht über repräsentative Lesesäle, sondern sollten die gebildete Welt durch die Masse ihrer (in Magazinen gesammelten) Bestände beeindrucken. Der Öffentlichkeit waren sie (die im wesentlichen der Arbeit der Gelehrten am Königshof dienten) wohl gar nicht zugänglich. Musterbeispiel ist hier natürlich die berühmte Bibliothek in Alexandria, von deren Zerstörung Casson (S. 69f.) wohl zurecht Iulius Caesar entlastet.[7] Auch in Pergamon ist eine repräsentative Aufstellung der Buchbestände alles andere als sicher.[8] Die großen römischen Bibliotheken dagegen wollten durch ihre architektonische Gestaltung und durch gewaltige Bücherwände beeindrucken (dass sie zuweilen in Thermenkomplexen angesiedelt waren, gehört in diesen Zusammenhang). Neu war außerdem, dass nun der Aspekt der kulturellen Selbstbehauptung hinzukam. Schon Augustus ließ in der von ihm gegründeten Bibliothek am Apollo-Tempel des Palatin den griechischen Büchern (wie schon von Caesar geplant und später dann in allen kaiserlichen Bibliotheken Roms üblich) programmatisch eine lateinische Abteilung gegenüberstellen.

Mit der Ausbreitung der 'Buchreligion' des Christentums, die an Bibelhandschriften und Kommentaren, an theologischen Traktaten (incl. solcher, die als häretisch eingestuft wurden) und liturgischen Büchern ein essentielles Interesse hatte, wurde dann eine neue Seite der Bibliotheksgeschichte aufgeschlagen. Langfristig war damit allerdings auch der Grund für das Verschwinden der Bibliothek als Kristallisationspunkt für das kulturelle Prestige der Städte und als klassisches Objekt der Euergesie gelegt. Casson behandelt in diesem Zusammenhang die interessante Frage nach den Gründen für den Wandel von der Buchrolle zum Kodex (S. 165-179). Angesichts der klaren praktischen Vorteile des Kodex stellt sich hier weniger die Frage, warum dieser sich durchsetzte; erstaunlich ist vielmehr, dass dies so spät geschah bzw. dass der Prozess so lange dauerte, nämlich vom späten ersten bis zum frühen vierten Jahrhundert. "Die Macht der Gewohnheit" kann dabei nicht der Hauptgrund gewesen sein (so Casson, S. 172).

Auch hier sollte man von der Funktion der Bücher ausgehen. Für einen Römer der Oberschicht, der über mehrere Sklaven verfügte, die ihn (etwa als Vorleser) bei der literarischen Arbeit unterstützten, und der 'seine' Klassiker so weit im Kopf hatte, dass er sie (wie in der Antike üblich) aus dem Gedächtnis zitieren konnte, waren die Nachteile der Buchrolle nicht schwerwiegend; wohl aber bot sie die Möglichkeit, eine ideelle Verbindung zu den verehrten Schriften der maiores zu halten. Für einen christlichen Schriftsteller ohne diesen Hintergrund, der etwa an der Widerlegung eines häretischen Bibelkommentars arbeitete, stellte sich beides jeweils genau umgekehrt dar. Es waren also weniger Gewohnheiten als die Beharrungskräfte der paganen Kultur, die den vom Christentum getragenen Aufstieg des Codex abgebremst haben.

Erkennbar kursorisch behandelt Casson die Spätantike; hier haben sich dann auch einige problematische Urteile eingeschlichen: Konstantinopel ersetzte 330 keineswegs die Hauptstadt Rom (wo ja die Konsuln blieben); nicht die Ostgoten haben die Bibliotheken Italiens verschwinden lassen, sondern eher die mit der byzantinischen Reconquista verbundenen Zerstörungen (S. 181); Augustinus und Hieronymus haben, was ihre Haltung zur heidnischen Literatur angeht, sehr unterschiedliche Positionen (S. 185); monastische Bibliotheken sind auch im Westen, etwa in Afrika, schon im vierten Jahrhundert zu finden (S. 187f.).

Mit diesen kritischen Bemerkungen soll der Wert des anregenden Werkes nicht in Frage gestellt werden. Wer sich in knapper Form einen Überblick über antike Bibliotheken verschaffen will, wird Lionel Cassons Darstellung begrüßen und dankbar seiner eigenen Büchersammlung hinzufügen.

Die passende archäologische Ergänzung hierzu könnte der von Wolfram Hoepfner herausgegebene Sammelband 'Antike Bibliotheken' darstellen. Sein Ausgangspunkt war eine Berliner Ausstellung mit nachgebauten griechischen Bibliotheksmöbeln (S. 5-8). Die Beiträge sind zwar von sehr unterschiedlicher Qualität und Quantität, und es fehlen auch einige Themen[9] ; dennoch ergibt sich ein interessantes Panorama (wie man es bislang in der Sekundärliteratur nicht finden konnte), auch durch die Vielzahl der Abbildungen und anschaulichen Zeichnungen. Namentlich die Aufsätze des Herausgebers bringen zudem neue Thesen. Bevor auf diese eingegangen wird, soll ein kurzer Überblick über das reiche und vielfältige Themenspektrum des Bandes gegeben werden.

Es geht auf jeweils wenigen Seiten um Buchrollen (und ihre Restaurierung), Buchschrift und Zeichnungen auf Papyrus (Sylwia Kaminska, Antje Knipper, Sujatha Chandrasekaran, S. 9-15), um Bibliotheken in Ägypten und im archaischen Griechenland (Philippe Matthey, Julia Wilker, S. 16-23) und um die Bibliothek des Aristoteles (S. 24-29). Cécile Orru liefert eine Zusammenfassung des 'Ermittlungsstandes' in der Frage, ob Caesar für den Brand der alexandrinischen Bibliothek verantwortlich war (S. 31-38, s.o.). Der Herausgeber selber hat insgesamt acht Beiträge verfasst: So beschäftigt er sich mit der Bibliothek Eumenes' II. in Pergamon, dem Pompeion-Bau in Athen, Platons Akademie und ihrer angeblichen Erneuerung unter Hadrian (S. 41-66) sowie mit Bibliotheken in Gymnasien und anderen Lehr- und Forschungsstätten (S. 67-80). Außerdem bearbeitet er Bibliotheken in Wohnhäusern und Palästen (S. 86-96; die erste Abhandlung des Themas mit systematischem Anspruch) und die Celsus-Bibliothek in Ephesos (S. 123-126). Der Westen ist etwas unterrepräsentiert: Peter Knüvener widmet sich privaten Bibliotheken in Pompeji und Herculaneum (S. 81-85), Lilian Balensiefen den Bibliotheken des Augustus auf dem Palatin (S. 97-116; eine detaillierte Analyse des Quellenmaterials) und Roberto Meneghini der Bibliotheca Ulpia, Trajans Bibliothek auf seinem Forum in Rom (S. 117-122). Auch über die aktuellen Pläne für eine neue Bibliotheca Alexandrina in Ägypten und über die Herzogin Anna Amalia-Bibliothek in Weimar wird der Leser kurz informiert (Michèle Carré, S. 39-40, und Annett Alvers, S. 127-130).

Den Löwenanteil der Darstellung hat, namentlich was die 'innovativen' Teile angeht, wie gesagt, der Herausgeber selbst übernommen. Gerade seine Thesen dürften allerdings nicht unwidersprochen bleiben. Generell sind sie von der Tendenz gekennzeichnet, Bibliotheken zu 'finden', d.h. archäologische Hinweise auf eine solche Raumbestimmung zu entdecken, wo diese bislang nicht gesehen wurden. Nun gibt es aber in dieser Hinsicht kaum klare Indizien (von schriftlichen Zeugnissen natürlich abgesehen); selbst Nischen (für eventuelle Bücherschränke) sind nicht eindeutig, da sie auch Statuen dienen konnten und es feste Maße nicht gab (S. 114). Hoepfner gründet seine Identifizierungen auch oft nicht auf archäologische Befunde, sondern auf allgemeine Überlegungen zur Nutzung von Gebäuden, für die Bibliotheken anzunehmen seien. Dies gilt etwa für Gymnasien. Dass er im Pompeion-Gebäude in Athen - gedeutet als einziges Epheben-Gymnasium der klassischen Zeit, von dem Reste bekannt sind - Spuren einer Bibliothek sieht, basiert auf der Annahme, der Unterricht habe eine solche erfordert (S. 54). In einigen hellenistischen Gymnasien gab es nun zwar tatsächlich Bibliotheken (S. 67-80), dass diese dort aber "unabdingbar" (S. 67) waren, ist sehr unwahrscheinlich. Tatsächlich zeigt eine genaue Prüfung der Überlieferung, dass es nur sehr wenig eindeutige Belege gibt.[10] Überhaupt ist die Charakterisierung des griechischen Gymnasiums als "Universität" (S. 67) problematisch.

Zweifel sind auch angebracht, wenn Hoepfner den zentralen Raum in Platons 'Akademie' als Bibliothek deutet (S. 59). Erhalten sind nur Grundmauern, die weder für noch gegen eine solche Identifizierung sprechen. Aber ist wirklich anzunehmen, dass Platon der literarischen Überlieferung die Funktion eines ideellen (von der Position des Raumes her geradezu kultischen) Mittelpunktes seiner Lehre übertragen hat? Der Autor verfolgt die Geschichte der platonischen Akademie dann weiter bis in die Kaiserzeit und findet sie wieder in der sog. Bibliothek Hadrians in Athen, d.h. im berühmten Quadriportikus nördlich der römischen Agora (S. 63-66). Wenn aber Hadrian hier tatsächlich "eine Neuschöpfung von Platons Akademie" (S. 66) ins Werk gesetzt hätte - das Argument des übereinstimmenden Grundrisses gilt nur unter der Voraussetzung, dass Hoepfners Hypothesen zur ursprünglichen Akademie stimmen - wäre ganz unverständlich, dass Pausanias (1,18,9), der nur eine Generation später das Bauwerk besuchte, hierüber schweigt. Der Reiseschriftsteller spricht übrigens auch nicht von einer Bibliothek, sondern nur von einem Gebäudekomplex, in dem auch Bücher aufgestellt waren. Tatsächlich hatte die Anlage in der heutigen Altstadt wohl im Wesentlichen repräsentative Funktion (der zentrale Raum mit den Büchern war dabei zwar von besonderer Bedeutung, aber offenbar nicht namengebend) und sollte die dort gehaltenen öffentlichen Vorträge mit den beiden ideologischen Komplexen 'Hellenentum' und 'Kaiserverehrung' verklammern.

Bei der Beurteilung des Bandes sollte man nicht übersehen, das im Titel der bestimmte Artikel bewusst vermieden wird. Es handelt sich tatsächlich nicht um den Versuch einer archäologischen Gesamtdarstellung, sondern um eine vornehmlich von den Interessen des Herausgebers geprägte Aufsatzsammlung, die die Forschungen über antike Bibliotheken sicher anregen und befruchten wird.

Anmerkungen:
[1] L. Casson, Die Seefahrer der Antike, München 1979 (engl. Original 1959, 6. Aufl. 1979); ders., Ships and Seamanship in the Ancient World, Princeton 1971, 2. Aufl. 1986; ders., Reisen in der Alten Welt, München 1976 (engl. Original 1974).
[2] Ein regelrechter Übersetzungsfehler ist dem Rezensenten nur auf S. 174 aufgefallen, wo 'we collated' mit 'wir trugen zusammen' übersetzt wird; tatsächlich ist damit aber das Kollationieren gemeint. Ironischerweise handelt es sich hier um die Rückübersetzung der deutschen Übersetzung eines Papyrus: U. u. D. Hagedorn; L. C. u. H. C. Youtie (Hgg.), Das Archiv des Petaus (P. Petaus), Nr. 30, Köln 1969.
[3] Vgl. z.B. aus neuerer Zeit H. Blanck, Das Buch in der Antike, München 1992; L. Canfora, Libri e biblioteche, in: G. Cambiano; L. Canfora; D. Lanza (Hgg.), Lo spazio letterario della Grecia antica. II: La ricezione e l'attualizzazione del testo, Roma 1995, S. 11-93; B. Gratien; R. Hanoune (Hgg.), Lire l'écrit. Textes, archives, bibliothèques dans l'Antiquité, Lille 1997; O. Mazal, Geschichte der Buchkultur, I: Griechisch-römische Antike, Graz 1999.
[4] K. Vössing, Archiv, Der Neue Pauly I (1996), S. 1021-1025; ders., Bibliothekswesen B: Griechenland, Rom, christl. Bibliotheken, Der Neue Pauly II (1997), S. 640-647; G. Cavallo, Buch, Der Neue Pauly II (1997), S. 809-816; ders., Codex, Der Neue Pauly III (1997), S. 50-53. Statt dessen werden Artikel aus dem 'Vorgänger-Lexikon' (Der Kleine Pauly, 1975) zitiert.
[5] Etwa J. Carcopino, Rom. Leben und Kultur in der Kaiserzeit, 4. Aufl., Stuttgart 1992, S. 122, 205; A. Mau, Pompeji in Leben und Kunst, 2. Auflage, Leipzig 1908, S. 149, 208.
[6] Dass in jedem griechischen Gymnasium auch eine Bibliothek zu finden war, ist keineswegs anzunehmen (so Casson, S. 87), vgl. R. Nicolai, Le biblioteche dei ginnasi, in: Nuovi Annali della Scuola Speciale per Archivisti e Bibliothecari 1987, S. 17-48.
[7] Das entscheidende Argument ist dabei allerdings nicht die Erwähnung der Bibliothek in Alexandria (vgl. jetzt generell R. MacLeod (Hg.), The Library of Alexandria. Centre of Learning in the Ancient World, London 2000) bei späteren Schriftstellern - denn sie könnte ja teilweise wiederhergestellt worden sein -, sondern dass weder Zeitgenossen noch spätere Besucher irgendetwas von einer Beschädigung des Palastviertels im Alexandrinischen Krieg berichten.
[8] Vgl. H. Mielsch, Die Bibliothek und die Kunstsammlung der Könige von Pergamon, in: Archäologischer Anzeiger 1995, S. 765-779; V. M. Strocka, Noch einmal zur Bibliothek von Pergamon, in: Archäologischer Anzeiger 2000, S. 155-165.
[9] Es fehlen etwa die Bibliotheken in Timgad und Karthago (hierzu etwa K. Vössing, Die öffentlichen Bibliotheken in Africa, in: A. Mastino; P. Ruggeri (Hgg.), L'Africa romana X, Bd. 1, Sassari 1994, S. 169-183) und diejenigen in römischen Thermen; gänzlich ausgeblendet sind außerdem die christlichen Bibliotheken.
[10] Dass in jedem griechischen Gymnasium auch eine Bibliothek zu finden war, ist keineswegs anzunehmen (so Casson, S. 87), vgl. R. Nicolai, Le bibliotheche dei ginnasi, in: Nuovo Annali della Scoula Speciale per Archivisti e Bibliothecari, S. 17-48.

Zitation
Konrad Vössing: Rezension zu: : Bibliotheken in der Antike. Übers. von Angelika Beck. Düsseldorf  2002 / Hoepfner, Wolfram (Hrsg.): Antike Bibliotheken. Mainz am Rhein  2002 , in: H-Soz-Kult, 17.02.2003, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-2207>.
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17.02.2003
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