H.-G. Stavginski: Das Holocaust-Denkmal

Titel
Das Holocaust-Denkmal. Der Streit um das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ in Berlin (1988–1999)


Autor(en)
Stavginski, Hans-Georg
Erschienen
Paderborn 2002: Schöningh
Umfang
357 S., 22 Abb.
Preis
€ 34,80
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Jan-Holger Kirsch, Universität Bielefeld

„Wer in Demokratien ein Denkmal setzen will, muß ein Dutzend beantragen“, hat der Literaturwissenschaftler Gert Mattenklott treffend bemerkt. [1] Exemplarisch verweist er dabei auf die Debatten um das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ (das in den Medien meist verkürzend als „Holocaust-Mahnmal“ firmiert). Nach mehr als zehnjähriger Auseinandersetzung hat der Deutsche Bundestag im Juni 1999 über dieses Denkmal entschieden, und die daraufhin gegründete Bundesstiftung bereitet die Realisierung vor. [2] Die geplante Gestaltung läßt den demokratischen Kompromißcharakter erkennen: Das oberirdische „Stelenfeld“ soll die Besucher mit rein ästhetischen Mitteln anrühren, während der unterirdische „Ort der Information“ die Gefühle historisch konkretisieren soll (wobei die kryptenähnliche Anlage freilich auch eine ästhetische und religiöse Anmutung besitzen wird). Unabhängig davon, wie man zu den Ergebnissen stehen mag, stellt sich die Frage, wie der Entscheidungsprozeß im einzelnen verlaufen ist – d.h. welche Optionen wann und warum ausgeschlossen wurden und was dies über die Geschichtskultur des vereinten Deutschlands besagt.

Bereits im August 1999 konnten hier drei Dokumentationen vorgestellt werden, die den Mahnmalstreit zum Thema haben. [3] Es war ausdrücklich nicht der Anspruch solcher Materialsammlungen, eigenständige Interpretationen zu liefern; sie sollten vielmehr Anregungen zur weiteren Diskussion und zur wissenschaftlichen Systematisierung des Konflikts geben. Nun ist eine erste Monographie erschienen, die den Weg zum „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ ausführlich schildert: Hans-Georg Stavginskis von Wolfgang Wippermann und Peter Steinbach betreute Berliner Dissertation. Wer einmal selbst versucht hat, sich durch Tausende von Presseartikeln und verstreute publizistische Äußerungen zu kämpfen, wird ungefähr wissen, welche praktischen Probleme mit einem derartigen Forschungsvorhaben verbunden sind [4]. Insofern verdient Stavginskis akribische Rekonstruktion besondere Aufmerksamkeit und vollen Respekt. Dem ist allerdings schon an dieser Stelle hinzuzusetzen, dass seine analytische Durchdringung des Materials nicht recht befriedigen kann.

Das Buch ist chronologisch aufgebaut: Nach einer sehr knappen Einleitung (S. 15-24) wird der Denkmalstreit in vier Phasen zerlegt. In drei eingeschobenen „Diskurs“-Kapiteln thematisiert Stavginski grundsätzlichere Probleme, die für die Kontroverse bedeutsam waren – die Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus und das spätere Gedenken daran (S. 67-80), die Geschichte und Gegenwart von Denkmalsetzungen (S. 132-151) sowie den Gebrauch der NS-Vergangenheit „als Quelle nationaler Identitätsfindung“ (S. 224-241). Zwar versteht der Autor den Denkmalstreit „als eine in sich geschlossene Entwicklung“ (S. 19), doch will er auch weiterführende Erkenntnisinteressen verfolgen (S. 21): „Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit sich in der heutigen Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, wie sie in fokussierter Form im Rahmen der Kontroverse auftritt, Brüche und Veränderungen erkennen lassen gegenüber der ‘Vergangenheitsbewältigung’ der alten BRD, bzw. darüberhinausreichende Kontinuitäten durchscheinen.“ Die Beschäftigung mit dem Mahnmal dient „als Mittel zum Zweck, eine Nationalidee zu entschlüsseln, oder allgemeiner ausgedrückt, das dahinterstehende Selbstverständnis als Nation zu erfassen“ (S. 131). Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Wettbewerbsausschreibungen und -dokumentationen, Parlamentsprotokolle und -drucksachen sowie Rundschreiben halböffentlichen Charakters bilden die Quellenbasis.

Im ersten Hauptkapitel (S. 25-80) untersucht Stavginski die Konstituierungs- und Durchsetzungsphase der Denkmalsinitiative (1988–1993). Diese war zunächst kein Ausdruck staatlicher Geschichtspolitik, sondern beruhte auf dem Engagement von Bürgern und medienerfahrenen Prominenten. Der im November 1989 gegründete „Förderkreis“ um Lea Rosh und Eberhard Jäckel erreichte relativ rasch politische Beachtung, auch wenn der anfängliche Plan nicht umsetzbar war, das Denkmal auf dem früheren Gestapo-Gelände zu errichten. Statt dessen wurden die ehemaligen „Ministergärten“ in der Nähe des Reichskanzlei-Geländes als Standort auserkoren, und schon im Frühjahr 1992 sagten der Bund und das Land Berlin zu, ein „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ mittragen zu wollen. Der Streit um die Neue Wache sorgte 1993 für eine kurze Unterbrechung der Pläne, wirkte jedoch auf bizarre Weise unterstützend: Ignatz Bubis gab seinen Einspruch gegen die Neue Wache auf, nachdem Bundeskanzler Kohl ihm versichert hatte, sich anschließend auch zugunsten des Mahnmals einzusetzen (vgl. S. 66). Ein anderer, noch gravierenderer Dissens dieser ersten Phase resultierte aus der Frage, ob das Denkmal allein an jüdische Mordopfer oder auch an andere Gruppen erinnern solle. Der Streit war „zumeist unappetitlich“ (S. 55); es kam unter anderem zu erbitterten Kontroversen zwischen dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Zentralrat deutscher Sinti und Roma. Um solche Anerkennungskämpfe der Opfergruppen verständlich zu machen, schildert Stavginski die Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma sowie ihre lange Nichtbeachtung im bundesdeutschen Gedenken. Trotz partieller Unterschiede zur Ermordung der Juden sei es „im Sinne eines moralischen Universalismus“ (S. 80) geboten, gerade Sinti und Roma, aber auch weitere Opfergruppen in die heutige Erinnerungskultur aufzunehmen.

Im zweiten Hauptkapitel (S. 81-151) geht es um die „versuchte Realisierung“ von 1994/95. Der Bund, das Land Berlin und der Förderkreis schrieben einen Wettbewerb aus, an dem sich über 500 Künstler bzw. Künstlergruppen beteiligten. Freilich war „weder eine klare Aufgabenstellung noch eine [präzise definierte] Intention der Auslober auszumachen“ (S. 87). So handelte es sich um ein „kollektivpsychologisches Experiment“, dessen Ergebnisse – von wenigen Ausnahmen abgesehen – über die Stereotypen des deutschen Geschichtsbewußtseins Auskunft gaben: „Nie zuvor konnte man so vielen Seelen in den Abgrund schauen.“[5] Die Jury verlieh im März 1995 zwei erste Preise, und der Förderkreis drängte auf den Bau der (von den Gegnern so bezeichneten) „Grabplatte“ einer Künstlergruppe um Christine Jackob-Marks. Der Einspruch von Bundeskanzler Kohl verhinderte die tatsächliche Umsetzung; zugleich wurde deutlich, dass eine gesellschaftliche Diskussion über das Projekt noch kaum begonnen hatte (vgl. S. 113). Im Exkurs über Denkmäler und Denkmalspolitik, den Stavginski hier anschließt, arbeitet er heraus, dass die Protagonisten des Vorhabens mit der symbolischen Form „Denkmal“ einigermaßen unbedarft umgingen: Weder die belasteten Traditionen des Nationaldenkmals noch die seit den 1980er Jahren entwickelten Neuansätze der Denkmalskunst wurden hinreichend berücksichtigt.

Das dritte und längste Hauptkapitel (S. 152-241) reicht von den Initiativen des Jahres 1996 bis zu den Einflüssen von Martin Walsers Friedenspreisrede im Herbst 1998. Im Mai 1996 befasste sich erstmals der Bundestag mit dem Projekt. Wichtiger waren allerdings die drei Expertenkolloquien, die Anfang 1997 stattfanden: Sie vergrößerten die publizistische Resonanz und trugen dazu bei, dass aufgrund der vielfältigen Einwände ein zweiter Wettbewerb ausgeschrieben wurde (offiziell als „Engeres Auswahlverfahren“ bezeichnet). Mit Recht weist Stavginski darauf hin, dass die Vorgaben nicht viel durchdachter waren als beim ersten Versuch (vgl. S. 187 f.). Erneut wurde kein eindeutiger Sieger bestimmt, auch wenn Kohls Präferenz für den Entwurf von Peter Eisenman (und Richard Serra) meist als Weichenstellung gewertet wurde. Walser trat nun – und zwar bereits vor seiner umstrittenen Rede – als entschiedener Gegner dieses Entwurfs auf. Stavginski kritisiert zunächst das Normalitätsbegehren des Schriftstellers und fragt dann aus allgemeinerer Perspektive, welcher Stellenwert dem Holocaust-Denkmal „im Kontext nationaler Identitätsfindung“ zukomme (S. 237-241). Sein Eindruck ist, dass das gewollt ‘zentrale’ und ‘deutsche’ Denkmal den Holocaust in das Nationsverständnis integriere, dass dies aber durch ein „übersteigertes pauschales Schuldeingeständnis“ und eine „Identifikation mit den Opfern“ bei gleichzeitiger Ausblendung der konkreten Taten geschehe (S. 238 f.). Dem stellt Stavginski ein klares, leider nicht hinreichend vertieftes Postulat gegenüber (S. 240): „Gefunden werden müsste eine Funktion der historischen Vergegenwärtigung, die vermeidet, dass der Holocaust zum Kampfmittel um Identität mißbraucht wird.“

Das vierte Hauptkapitel (S. 242-297) faßt die denkmalspolitischen Folgen des Regierungswechsels vom Herbst 1998 und die Bundestagsbeschlüsse vom Juni 1999 zusammen. Die neue rot-grüne Koalition legte Wert darauf, dass das Parlament und nicht mehr der Kanzler die maßgeblichen Entscheidungen treffen sollte. Durch diverse Vorstöße von Kulturstaatsminister Michael Naumann wurde dies allerdings erschwert: Ohne sich um die vorangegangenen Diskussionen besonders zu kümmern, hielt er das Feuilleton monatelang mit ausgreifenden Museumsplänen in Atem. Ein anderer wichtiger Impuls kam von dem Theologen Richard Schröder, der das Gebot „Nicht morden!“ zur Kernaussage des Mahnmals erklären wollte. Im Bundestag trafen schließlich Vertreter verschiedener Denkmalideen aufeinander: „Puristen“, „Pädagogen“, „Universelle“, „Meditative“, „Grundsätzliche“ und „Verweigerer“ (S. 284 f.). So erklärt sich der eingangs erwähnte Kompromißcharakter der Abstimmungsergebnisse: Beschlossen wurde ein Gedenkort, an dem sich künstlerische Wucht und didaktische Einhegung verbinden sollen.

In der bilanzierenden Schlussbetrachtung (S. 298-308) verdeutlicht Stavginski noch einmal sein Unbehagen am Verlauf und Ergebnis des Denkmalstreits (S. 298): „Auch wenn viel diskutiert wurde, ist der eigentlich wesentlichen Frage, wer an wen zu welchem Zweck erinnert, kaum nachgegangen worden.“ Die Widmung „für die ermordeten Juden Europas“ schreibe ein bestimmtes Geschichtsbild fest (S. 299): „Wenn man (...) ausschließlich an die jüdischen Opfer erinnern will, wird man allenfalls dem inzwischen ebenfalls historisch gewordenen Umgang mit der Geschichte, nicht aber dem historischen Ereignis selbst gerecht.“[6] Zudem warnt Stavginski davor, das Denkmal mit Erwartungen zu überfrachten (S. 306): „Ein Holocaust-Denkmal kann im Idealfall ‘nur’ die vergegenständlichte Permanenz einer Aufforderung sein.“ In der Debatte habe hingegen eine Tendenz bestanden, die – nur scheinbar kritische – Erinnerung an den Nationalsozialismus „als einigendes Potential“ des neuen deutschen Nationalstaats einzusetzen (S. 300). Damit sei das ganze Vorhaben keineswegs so neuartig, wie die Initiatoren meinten (ebd.): „Hinsichtlich des Denkmals und seiner gewünschten Ausformulierung kann durchaus ein Rückbezug zum tradierten Nationaldenkmal hergestellt werden. (...) Dies kann sich vordergründig auf die propagierten Denkmalsformen und Funktionen beziehen, läßt sich aber auch auf den Wunsch nach einer nationalen kollektiven Identität mit einer gemeinsamen Nationalgeschichte und dazugehörigen Nationalsymbolen anwenden.“ Um es bewusst polemisch zuzuspitzen: Das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ ist ein negativiertes Reichsehrenmal der Berliner Republik.

Diese Deutung (die mir plausibel erscheint) ist in Stavginskis Buch angelegt. Der Autor macht es seinen Leserinnen und Lesern allerdings nicht leicht, diskutierbare Thesen herauszupräparieren. Wie schon am kleinteiligen Inhaltsverzeichnis deutlich wird, bleibt die Studie über weite Strecken auf Verfahrensfragen fixiert. Es hat gewiss ungeheure Mühe gekostet, den Hergang der Debatte so detailreich zu rekonstruieren – doch wer interessiert sich künftig noch für die zweite Kolloquiumssitzung vom 14.2.1997 (S. 170-178) oder für die erste Bundestagsanhörung vom 3.3.1999 (S. 279 ff.), wenn damit nicht Prinzipielleres verknüpft wird? Diverse Abschnitte sind überaus ermüdend, weil Stavginski zu dicht am Material entlangschreibt. Manches Nebensächliche wird zu breit, manches Wichtige und durchaus treffend Beobachtete zu knapp abgehandelt; vieles wird kommentarlos referiert, wo eine kritische Bewertung angezeigt wäre. Dies hängt damit zusammen, dass Stavginski auf analytische Kategorien weitgehend verzichtet. Die spezifische Medialität und Inszenierungsdynamik des publizistischen Konflikts bleibt unberücksichtigt, und gedächtnistheoretische Erkenntnisinteressen werden nur am Rande angedeutet. Nachteilig wirkt sich zudem die Entscheidung aus, den Denkmalstreit relativ isoliert zu untersuchen. Die drei „Diskurs“-Kapitel leisten die notwendige Kontextualisierung nur begrenzt; sie enthalten etliche Überlegungen, deren Platz eher in der Einleitung gewesen wäre. Erwähnt werden muss leider auch, dass das Buch zahlreiche stilistische und orthographische Mängel aufweist – am Lektorat ist ganz offensichtlich gespart worden.

Trotz aller Einwände ist noch einmal festzuhalten, dass Stavginskis Arbeit eine beträchtliche Rechercheleistung darstellt. Die Wendungen und Windungen der Kontroverse, die inzwischen bereits in Vergessenheit geraten sind, lassen sich nun bequem nachschlagen (wofür das umfangreiche Namensregister besonders nützlich ist). Wenn das Buch dazu beitragen könnte, die nach dem Bundestagsbeschluß überraschend schnell versandete Debatte um das Mahnmal und seine Inhalte von neuem zu beginnen, wäre viel gewonnen.

Anmerkungen:
[1] Gert Mattenklott, „Denkmale“ – Eine Einführung in das Symposium, in: Stefanie Lux-Althoff (Bearb.), 125 Jahre Hermannsdenkmal. Nationaldenkmale im historischen und politischen Kontext. Symposium zum 125-jährigen Jubiläum des Hermannsdenkmals am 18. August 2000 in Detmold-Hiddesen, Lemgo 2001, S. 25-37, hier S. 32.
[2] Zum aktuellen Stand siehe <http://www.stiftung-denkmal-fuer-die-ermordeten-juden-europas.de>.
[3] Vgl. meine Sammelrezension: <http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/id=67>.
[4] Der Rezensent kommt nicht umhin, eine Notiz in eigener Sache anzufügen: Meine von Jörn Rüsen betreute Dissertation ist dem gleichen Hauptgegenstand gewidmet; die Buchfassung wird voraussichtlich im Januar erscheinen (Jan-Holger Kirsch, Nationaler Mythos oder historische Trauer? Der Streit um ein zentrales „Holocaust-Mahnmal“ für die Berliner Republik, Köln/Weimar/Wien 2003). Die folgende Lektüre von Stavginskis Arbeit ist daher durch eine hoffentlich produktive Mischung aus Sympathie und Konkurrenz geprägt. Die Dissertationen sind vollkommen unabhängig voneinander entstanden und haben unterschiedliche Schwerpunkte.
[5] Hanno Loewy, Das Denkmal. Potsdamer Platz, die dritte (2001), in: ders., Taxi nach Auschwitz. Feuilletons, Berlin/Wien 2002, S. 150-163, hier S. 152.
[6] Diese Kritik ist im Grundsatz zutreffend. Allerdings hat die „Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ den ausdrücklichen Gesetzesauftrag, nichtjüdische Opfergruppen ebenfalls zu berücksichtigen. Von Ende September bis Anfang Dezember 2002 findet in Berlin eine Vortragsreihe statt, die dazu einen Beitrag leisten soll.

Zitation
Jan-Holger Kirsch: Rezension zu: : Das Holocaust-Denkmal. Der Streit um das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ in Berlin (1988–1999). Paderborn  2002 , in: H-Soz-Kult, 08.11.2002, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-2209>.
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08.11.2002
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