Sammelrezension: Aktuelle russische Forschungen zu 1917

Petrov, Ju. A. (Hrsg.): Rossijskaja revoljucija 1917 goda. Vlast', obshchestvo, kul'tura. Moskau : Rosspen  2017 ISBN 978-5-8243-2153-1; 978-5-8243-2155-5, 743 S.; 591 S. ₽ 500.00; ₽ 500.00.

Modest, Kolerov (Hrsg.): Russkij Sbornik. 1917 god. Moskau : Modest Kolerov  2017 ISBN 978-5-905040-32-0, 544 S.

Rezensiert für H-Soz-Kult von
Dietrich Beyrau, Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde, Universität Tübingen

Angesicht der Ängste vor den „bunten“ Revolutionen in der Nachbarschaft Russlands verwundert es nicht, dass die nun als „Große Russische Revolution“ firmierende Revolution von 1917 offiziell eher verlegen erinnert wird. Dennoch sind auch in Russland voluminöse Arbeiten in Gestalt von Sammelbänden zur Revolution (und zum folgenden Bürgerkrieg) erschienen. Hier wird auf zwei Werke eingegangen, die einen Einblick geben mögen in das gegenwärtige Spektrum der Forschungen und wissenschaftlichen Diskussionen über die Revolution in Russland.

An den von Ju. A. Petrov, Direktor des Instituts für Russische Geschichte an der Akademie, herausgegebenen beiden Sammelbänden sind insgesamt 32 jeweils in ihren Gebieten ausgewiesene Autoren beteiligt. Ihre Beiträge stützen sich vielfach auf bereits in eigenen Monographien erschienene Arbeiten. Berücksichtigt wird das gesamte Spektrum der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Geschichte der Revolution einschließlich der nationalen Gebiete an den Rändern des Reiches. Eine kritische Beachtung findet in dem historiographischen Überblick von Ju. A. Petrov wie auch in den einzelnen Kapiteln und Aufsätzen die westliche, vor allem angelsächsische, die russische und sowjetische Forschung. Mehrere Autoren distanzieren sich explizit von den in der weiteren Öffentlichkeit umlaufenden Verschwörungstheorien.

Neben dem historiographischen Überblick Ju. A. Petrovs enthält der erste Band weitere fünf Abteilungen – zu den internationalen Beziehungen, zur Gesellschaft, zur Lage der Wirtschaft, zu den Institutionen und zu den politischen Parteien. Die Abteilung über die Institutionen ist von besonderem Interesse, weil sich die Autoren nicht auf die überlieferten Thesen von der so genannten „Doppelherrschaft“ einlassen, sondern den Verfall zentraler Autoritäten im Wandel, in der Vielfalt und Unübersichtlichkeit von Institutionen und damit in der Zersplitterung von staatlichen Funktionen im Zentrum und in der russischen Provinz veranschaulichen. Die siebte und achte Abteilung im zweiten Band behandeln die Sozialstruktur und Massenbewegungen sowie die „Kultur in der Revolution und die Revolution in der Kultur“. Die siebte Abteilung wird im Wesentlichen von V. P. Buldakov und S. M. Ischakov, beide Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Akademie, und von T. G. Leont`eva von der Universität Tver` bestritten. Buldakov expliziert hier noch einmal seine Thesen von den destruktiven Folgen der Aktionen, vor allem der Bauern und Bauern-Soldaten. Dabei werden die Vorgänge auf dem Lande angesichts ihrer politischen Bedeutung vergleichsweise knapp behandelt.[1] Die Revolution deutet Buldakov als „Triumph des `Rechts auf Eroberung`“, gleichzusetzen mit Gewalttätigkeit im Namen von Gerechtigkeit und Ordnung“ (Bd. 2, S. 91). Er sieht in der Revolution den Exzess einer patriarchalischen, wenn nicht gar archaischen Gesellschaft ohne Fähigkeit zum Kompromiss oder Konsens. Der zentrale Begriff ist die „stichija“ (Naturgewalt), die unkontrollierbare und ungesteuerte, oft rachsüchtige Mobilisierung von Soldaten und Bauern seit dem Sommer 1917. Gegen den bolschewistischen Mythos vom diszipliniert streikenden Proletariat beschwört Buldakov den „aufrührerischen Bewohner“, der nur im Aufruhr meinte, den Wettkampf um knappe Ressourcen oder gar ums schlichte Überleben bewältigen zu können (Bd. 2, S. 172).

Buldakov und Ischakov gehen ausführlich auch auf die nicht-russischen Randgebiete ein. Diese Kapitel sind informativ, aber es bleibt bei einer eher additiven Aufzählung der jeweiligen Vorgänge vor Ort, bestenfalls als Teil des allgemeinen Verfallsprozesses gedeutet.

Die Geschichte der Kirche, ihrer Geistlichkeit und ihrer Gemeinden, ist erst seit der Perestrojka ein Thema der russischen Forschung geworden. T. G. Leont`eva stellt hier noch einmal – wenn auch etwas unübersichtlich – ihre These von der Revolution in der Kirche vor.

Die Abteilung über die Kultur in der Revolution und die Revolution in der Kultur rekapituliert die gegenläufigen Prozesse von Irritation, Verzweiflung und revolutionärem Gestus unter Künstlern und Intellektuellen. Ein Beitrag widmet sich der Geschichtspolitik der Bolschewiki. Den Versuch einer allgemeinen, fast historiosophischen Deutung der Revolution, ihres „politisch-kulturellen Sinns“ unternimmt T. A. Filippova, ebenfalls Mitarbeiterin am Institut für Russische Geschichte an der Akademie. Zentral im „Sinn“, wenn nicht in der Widersinnigkeit der Revolution wird die Unvereinbarkeit zwischen dem Logos der Vernunft der Liberalen und der rachsüchtigen „Naturgewalt des Pöbels“ (stichija ochlosa) (Bd.2, S. 554) gesehen. Allerdings wird der Intelligenz und der intellektuellen Kultur mit Rückgriff auf Jurij Lotman eine Kontinuität von explosiver Subversion (kultura vzryva) zugeschrieben.[2] Sie wird für die Revolution und das Scheitern von Vernunft und Kompromiss mit verantwortlich gemacht. Dem Verhalten der Unterschichten wird jede Rationalität abgesprochen. Die Verwendung des Begriffes von dem ochlos, der Ochlokratie, also Pöbel und Pöbelherrschaft, spricht für sich. Erst die Bolschewiki hätten diese destruktiven Tendenzen durch ihre brutale Herrschaft gezähmt, um den Preis von „Reflexivität und kritischer Selbsteinschätzung“. Die Paranoia der Bolschewiki habe sich aber kaum von der ihrer Gegner unterschieden. Es ist nicht zu übersehen, dass diese depressiven Deutungen maßgeblich inspiriert sind durch die Diskurse der Emigration der 1920er-Jahre.[3]

Wohl ein wenig als Gegengewicht ist das Schlusswort Petrovs zu verstehen. Er geht stärker auf die sozialen Konfigurationen im revolutionären Prozess 1917/18 ein – von der Euphorie des Februars zur Frustration und aggressiven Mobilisierung im Oktober. Er beklagt die fundamentalistische Gesinnungsethik in der Intelligenz, die mangelnde Kompromissfähigkeit zwischen allen politischen Akteuren, die Schwäche der Zivilgesellschaft, den Gegensatz zwischen den „Logos der Kultur“ und der „Naturgewalt (stichija) der Revolution“ mit ihrem Hass auf die Herrenkultur (barskaja kul`tura) (Bd. 2, S. 568).

Von anderem Zuschnitt ist der Sammelband „Russkij Sbornik” – „Russischer Sammelband. Forschungen zur Geschichte Russlands“. Es handelt sich um eine Serie, die seit 2004 wohl in einer Art Selbstverlag von Modest Kolerov herausgegeben wird. Die Sammelbände vereinen manchmal unterschiedliche Themen, manchmal sind sie einzelnen Schwerpunkten gewidmet, so der Band XV dem polnischen Aufstand von 1863, der Band XVII Finnland und Russland oder der Band XXIII den Grenzen und Grenzländern, und schließlich der hier zu besprechende Band XXII dem Jahr 1917.

Modest Kolerov ist eine höchst aktive Persönlichkeit. Er hat zu geschichtsphilosophischen Themen publiziert, nimmt aber auch an aktuellen politischen Diskussionen teil. Zudem ist er in zahlreichen offiziellen und halboffiziellen Funktionen tätig, die sich zumeist im rechten „patriotischen“ Spektrum bewegen. Dennoch zeichnen sich die Bände der Reihe „Russkij Sbornik“ in der Regel durch empirisch gesättigte, solide, manchmal etwas kleinteilige Beiträge zu einzelnen Themen aus. Dies gilt insgesamt auch für den vorliegenden Band.

Aus dem Rahmen fällt allerdings Modest Kolerovs eigener Beitrag zur „Historischen Semantik des Vaterländischen Krieges“. Zunächst setzt er sich aus einander mit der „widernatürlichen“ Kombination von „kosmopolitischen“ und nationalistischen Perspektiven der jüngeren Historiographien in der Ukraine, Weißrussland und den baltischen Ländern. Sie würden den Krieg gegen Napoleon nicht mehr als „Vaterländischen Krieg“ bezeichnen und verabschiedeten sich damit aus dem „vaterländischen“ Konsensus beziehungsweise aus der von russischer Seite immer sehr vereinnahmenden imperialen Tradition. Dies wird übel vermerkt. Darüber hinaus verfolgt er den semantischen Gebrauch des Vaterländischen Krieges als Teil einer – wie immer definierten – gesamtnationalen Mobilisierung. Es geht es dem Autor um den Nachweis der gesamtnationalen Mobilisierung zu Beginn des 17. Jahrhunderts, 1812, 1914 bis 1917 und besonders 1941 bis 1945. Die Grenzen zwischen dem semantischen Gebrauch des Terminus „Vaterländischer Krieg“ und den nachweisbaren sozialhistorischen Bezügen werden ständig verwischt. So sieht er die nationalistische Rhetorik des stalinschen Kommunismus als einen wichtigen Beitrag zur Entfaltung des russischen Nationalismus (S. 507). Man kann sich nicht des Eindrucks einer zu politischen Zwecken genutzten „angewandten“ Historiographie entziehen.[4] Ihr geht es darum, die Tradition gesamtnationaler Mobilisierung im Falle äußerer Gefahr aktuell zu beschwören. Dem dient auch der Nachweis, dass selbst Lenin 1918 zur Verteidigung des nun sozialistischen Vaterlandes aufgerufen hat. So lässt sich auch Lenin in das patriotische Narrativ einbeziehen.

Die anderen Autoren, darunter auch westliche, lassen sich jedoch offensichtlich nicht durch die Ausführungen ihres Verlegers irritieren. Das Thema der Revolution von 1917 wird vergleichsweise nüchtern abgehandelt. Ich beschränke mich darauf, die aus meiner Sicht interessanteren Beiträge vorzustellen. Zu Beginn liefert Dominique Lieven einen Überblick über Russland in Krieg und Revolution. Das Besondere des Ersten Weltkriegs auf russischer Seite – im Unterschied zu 1812 und 1941–1945 – sieht er darin, dass vom Kriegsgeschehen im Ersten Weltkrieg das russische Zentrum nicht direkt berührt war. Zudem fehlte ein charismatischer Führer. Im Unterschied zu Deutschland sei es nicht die Front, sondern das Hinterland gewesen, das maßgeblich für den Zusammenbruch des Reiches verantwortlich sei – eine etwas merkwürdige These. Den Ersten und Zweiten Weltkrieg im östlichen Europa deutet er darüber hinaus als zweimaligen Kampf um die Hegemonie in Osteuropa.

O. R. Airapetov (Moskau/MGU), inzwischen einer der maßgeblichen Historiker der Kriegsgeschichte Russlands 1914-1917,[5] liefert noch einmal einen Überblick über die russische Armee vor Ausbruch der Revolution. Als wichtige Faktoren für das militärische Versagen sieht er den hohen Anteil analphabetischer beziehungsweise wenig alphabetisierter Soldaten, die Rekrutierung älterer Jahrgänge 1916/17, die Rolle des Raumes, den Einfluss der liberalen Kritik, die subversiven Gerüchte, taktische und strategische Fehler der Militärführung und die immer mangelnde Koordinierung mit den westlichen Verbündeten. Eine weitere Anzahl von Beiträgen widmet sich den inneren Vorgängen während der Revolution: So beschreibt N. A. Zajac (Voronež) die zögernde, aber erstaunlich widerstandslose Abdankung der alten Autoritäten in der Schwarzerde-Provinz und die sukzessiv erfolgende „Demokratisierung“ der alten Apparate, in der Regel durch Kooptation von Vertretern aus der Gesellschaft und der Arbeiterschaft. P. G. Rogoznyj (Petersburg) charakterisiert den Aufruhr in Kirchenkreisen 1917 ähnlich wie T. G. Leont`eva im zweiten Band der „Rossijskaja Revoljucija“. Andere Beiträge, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann, rekapitulieren anhand von Parteidokumenten die Aussagen und Doktrinen der Menschewiki, die Spaltung der Sozialrevolutionäre und die einigermaßen verworrenen Vorstellungen der Anarchisten. Dies ist im Wesentlichen alles schon lange bekannt.

F. A. Gajda (Moskau/MGU) und F. A. Seleznev (Nižnij Novgorod) stellen sich die Frage, wie sozialistisch die Maßnahmen der Provisorischen Regierung gewesen seien. Hier handelt es sich um eine Auseinandersetzung mit der sowjetischen Historiographie, welche die Provisorische Regierung als „bourgeois“ denunziert hatte. Die meisten geplanten Maßnahmen scheiterten allerdings an fehlenden Instrumenten zu ihrer Durchsetzung. Was Gajda und Seleznev nicht zum ersten Mal beschreiben, sind Ansätze sowohl zu Sozialstaatlichkeit als auch, was im deutschen Kontext als organisierter oder auch als kriegsbedingter Staatskapitalismus definiert worden ist. Ihre Ausführungen widersprechen den Einschätzungen von Ju. A. Petrov, der im Resümee der „Rossijskaja Revoljucija“ hervorhebt, dass die Provisorische Regierung sich zugunsten der Unternehmer positioniert und nicht zwischen Arbeit und Kapital vermittelt habe (Bd. 2, S.561). Damit widerspricht er auch den Ausführungen A. P. Korelins zur Industriepolitik der Provisorischen Regierung (Bd. 1, S. 248–268).

Eine Auseinandersetzung mit der sowjetischen Historiographie ist auch der Beitrag von O. V. Edelman, Mitarbeiter des Staatsarchivs in Moskau. Es geht um die interethnischen Auseinandersetzungen in Baku im Jahre 1905. Gegen die sowjetische These von den seitens der politischen Führung provozierten blutigen Kämpfen betont er, dass sie, ähnlich wie andere Pogrome im Zarenreich, Teil der latenten und offenen interethnischen Rivalitäten waren. Sie konnten von der Polizei nicht oder nur zu spät eingedämmt werden. Das kann man auf Deutsch auch bei Jörg Baberowski nachlesen.[6]

Im Großen Terror diente bekanntlich die mythische Polnische Militärorganisation als Vorwand, um gegen polnische Minderheiten an den westlichen Grenzen der UdSSR und vor allem gegen polnische Parteigenossen in der Sowjetunion vorzugehen. O. V. Čerenin (Kaliningrad) beschreibt, gestützt auf die polnische Historiographie, die Polnische Militärorganisation (POW) als Spionagenetzwerk im Weltkrieg, mit Unterstützung des k. u. k. Evidenzbüros von Pilsudski organisiert. Sie hatte Schwerpunkte in Warschau und der Provinz des (noch) russisch besetzten Polens ebenso wie in Petrograd, Moskau oder Kiew. 1917 waren ihre Mitglieder aktiv bei der Organisation polnischer Korps in Russland und sie spielte auch noch eine Rolle im polnisch-sowjetischen Krieg.[7] Seit 1920/21 wurde das Netzwerk allerdings zunehmend von den Bolschewiki zerschlagen und seine Agenten zumeist ermordet. In den 1930er-Jahren erlebte sie in der Spionagehysterie Ežovs und Stalins ihre mythische Renaissance, obwohl sie schon lange nicht mehr existierte. Das wird vom Autor nicht thematisiert. Mehrere weitere Aufsätze sind den nationalen Fragen im zerfallenden Russischen Reich und den internationalen Folgen der russischen Revolution gewidmet.

Wie die Sammelbände zeigen, ist die maßgebliche akademische Forschung nicht frei vom herrschenden Zeitgeist, der Distanz zu und Abgrenzung von sowjetmarxistischen Clichés und allgemein von „linken“ Positionen. Im russischen Kontext spielen aber klassische sozialhistorische und institutionengeschichtliche Themen weiterhin eine wichtige Rolle. Sie gestatten, wie insbesondere die Untersuchungen zum Wandel, zum Zerfall und zur Neubildung von Institutionen im Verlauf der Revolution zeigen, vertiefte Einblicke in die Vorgänge von 1917 und in den folgenden Jahren. Ich bezweifle, dass dem Konzept der „stichija“, der Naturgewalt, dem in der „Rossijskaja Revoljucija“ eine so tragende Bedeutung beigemessen wird, zur Erklärung des Verhaltens weiter Bevölkerungsgruppen viel beitragen kann. Die spätestens seit Teodor Shanin und James C. Scott sehr differenzierte Forschung zur Selbstwahrnehmung und zum Verhalten subalterner Schichten wird dabei nicht zur Kenntnis genommen.[8] Das ist ein auffälliges Defizit der „Rossijskaja Revoljucija“ und hat wohl mit dem herrschenden Zeitgeist in Russland zu tun.

Anmerkungen:
[1] Zur reichhaltigen russischen Literatur zum Bauerntum in Krieg, Revolution und Bürgerkrieg vgl. zuletzt: V. V. Kondrašin und V. A. Jurčenko u.a. (Hrsg.), Rossija v 1917 godu. Rossijskoe krest`janstvo v ėpochu revoljucii i graždanskoj vojny. Regional`no-nacional`nyj aspekt, Saransk 2016; sowie Rossija v 1917 godu. Krest`anstvo i kazačestvo Rossii v uslovijach revoljucii 1917 g. i graždanskoj vojny. Regional`no-nacional`nyj aspekt, Moskau 2017.
[2] Jurij M. Lotman, Kul`tura i vzryv, Moskau 1992, S. 258; zitiert Bd. 2, S. 394; (deutsch: Kultur und Explosion, Frankfurt/M. 2010).
[3] D. Beyrau, Der Rote Oktober in zeitgenössischen Deutungen. Bolschewistische Camouflage und bürgerliche Apokalypse, in: Jan C. Behrends / Nikolaus Katzer / Thomas Lindenberger (Hrsg.), 100 Jahre Roter Oktober. Zur Weltgeschichte der Russischen Revolution, Berlin 2017, S. 29–56.
[4] Oleg. V. Budnickij, Istorija vojny s Napoleonom v sovetskoj propagande 1941–1945 godov, in: Rossijskaja Istorija 2012, 6, S. 157–169, 158.
[5] Oleg R. Ajrapetov, Učastie Rossijskoj imperii v Pervoj mirovoj vojne (1914–1917). Naučnye issledovanija, Bd. 1–2, Moskau 2015.
[6] Jörg Baberowski, Der Feind ist überall. Stalinismus im Kaukasus, München 2003.
[7] Timothy Snyder, Sketches from a Secret War. A Polish Artist`s Mission to Liberate the Ukraine, New Haven u.a. 2005.
[8] Teodor Shanin, The Awkward Class. Political Sociology in a Developing Society. Russia 1910–1925, Oxford 1972; James C. Scott, Domination and the Art of Resistance. The Hidden Transcript of Subordinated Groups, New Haven 1990.

Zitation
Dietrich Beyrau: Rezension zu: Petrov, Ju. A. (Hrsg.): Rossijskaja revoljucija 1917 goda. Vlast', obshchestvo, kul'tura. Moskau  2017 / Modest, Kolerov (Hrsg.): Russkij Sbornik. 1917 god. Moskau  2017 , in: H-Soz-Kult, 13.06.2018, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-29568>.
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13.06.2018
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