H.-U. Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 4

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Titel
Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 4: Vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949.


Autor(en)
Wehler, Hans-Ulrich
Erschienen
München 2003: C.H. Beck Verlag
Umfang
1173 S.
Preis
€ 49,90
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Ludolf Herbst, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Hans-Ulrich Wehler, der Nationalsozialismus und die Sozialgeschichte

Der vierte Band von Wehlers Deutscher Sozialgeschichte ist seit einigen Wochen erschienen, die ersten Rezensionen liegen vor, mit weiteren wird zu rechnen sein, ein großer Publikumserfolg kündigt sich an. Als Historiker könnte man damit zufrieden sein; denn besser lässt sich das Fach in einer Zeit ja nicht legitimieren, in der so manches Institut infolge knapper Kassen auf dem Prüfstand steht. Sollte man Bedenken, die sich beim Lesen dieses opus magnissimum einstellen, daher nicht zu Gunsten des zu erwartenden positiven Effekts für das Gesamtfach zurückstellen? Doch Wissenschaft lebt von der kritischen Auseinandersetzung.

Ein kritischer Rezensent könnte es sich leicht machen und im Wesentlichen Götz Aly zustimmen, der bereits festgestellt hat, dass Wehler im NS-Teil ärgerlich viele Fehler unterlaufen und dass er in überheblichem, schnodderigem Ton vorgetragene Urteile produziert, die mehr päpstlichen Bannstrahlen als abgewogenen Bewertungen ähneln. Dem könnte man noch hinzufügen, dass er Quellen nur aus zweiter Hand zitiert und erneut den wehlerüblichen Anmerkungsapparat präsentiert, der es schwer macht, nachzuvollziehen, wie er zu seinen Ergebnissen gelangt ist.

Doch sollte man Wehler nicht Unrecht tun. Der vierte Band seiner Deutschen Sozialgeschichte steht in einer Reihe mit drei weiteren, die ihm vorangegangen sind und die zu Recht viel Anerkennung gefunden haben. Auch ist der NS-Teil der am wenigsten gelungene Teil des insgesamt ja auch den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik und die unmittelbare Nachkriegszeit umfassenden vierten Bandes. Und auch im NS-Teil gibt es Abstufungen der Qualität. Um es gleich zu sagen, die im engeren Sinn sozialgeschichtlichen Abschnitte sind – im Rahmen dessen, was die Forschungslage erlaubt, – ausnahmslos ausgezeichnet. Ähnliche Qualität erreicht er überall dort, wo er in seiner Darstellung, eng an die Forschungsliteratur anschließend, nüchtern berichtet und sich selbst wenig Spielraum zum Räsonnement lässt.

Man wird das Ganze also gegen seine Teile, oder genauer gegen einzelne Teile in Schutz nehmen müssen, und doch fällt dies nicht leicht; denn erstens ist die nationalsozialistische Zeit eine Epoche, mit der man als Wissenschaftler vorsichtig umgehen sollte, zumal in der Bundesrepublik Deutschland, und zweitens hat Volker Ullrich konstatiert, dass die sozialgeschichtlichen Erklärungsansätze sich innerhalb der insgesamt 4000 Seiten der Deutschen Sozialgeschichte allmählich verbraucht und sich jedenfalls für die NS-Zeit als unbrauchbar erwiesen hätten. Dafür spricht, dass Wehler für den NS-Teil aus der Perspektive einer Geschichtswissenschaft, die sich als moderne Sozialwissenschaft versteht, ein Sakrileg begeht und den Primat des Politischen restauriert, auf eine erstaunlich robuste Weise noch dazu, nämlich in der Facon, Männer machen Geschichte.

Es geht also nicht nur um die Frage, ob Wehler im Nationalsozialismus-Teil Martin Broszats Forderung, den Nationalsozialismus zu historisieren, in bedenklicher Weise als Freibrief für die Reproduktion ebenso gängiger wie suggestiver Formeln benutzt hat, sondern es geht auch um die Frage, ob sich die „moderne“ Sozialgeschichte hier selbst widerlegt und was es bedeutet, wenn ihr Nestor eine Geschichte des Dritten Reiches schreibt, in der Hitler mit Hilfe des bei Max Weber entlehnten Typs der charismatischen Herrschaft in eine zentrale Position (zurück)geschoben wird, wie sie ihm nur in der Forschung der 50er Jahre aus durchsichtigen apologetischen Gründen eingeräumt worden war und wie sie von eingefleischten Intentionalisten heute allenfalls noch für die Außenpolitik behauptet wird, die Wehler in seinem Buch aber gar nicht behandelt, weil sie bei aller Aufweichung des Begriffs nun wirklich nicht zur Sozialgeschichte gehört.

Es geht im Kern um ein Bündel eng miteinander zusammenhängender Fragen. Bewegt sich Wehler mit der Art und Weise, wie er das Charisma-Modell handhabt, auf der Höhe der Methodenreflexion der Sozialwissenschaften? Ist dieses Modell in der Lage, genuin sozialgeschichtliche Fragestellungen zu generieren und Ansätze für eine sozialgeschichtliche Interpretation des Dritten Reiches zu liefern? Wird der Erklärungsansatz, den Wehler entwickelt, dem Nationalsozialismus gerecht und kommt dabei ein Bild heraus, das dem Forschungsstand entspricht oder ihn gar vorantreibt?

Wehler verschweigt nicht, dass die Anwendung von Webers Idealtyp charismatischer Herrschaft auf den Nationalsozialismus eine lange, wenig erfolgreiche Tradition bei Historikern hat. Misst man Wehlers eigenen Umgang mit dem Idealtyp der charismatischen Herrschaft an Webers Maximen, so ist die Distanz beträchtlich: Wehler setzt sich nämlich über Webers Forderung, dass bei der „Verwendung“ von Idealtypen „stets“ an ihrem Charakter als ideale Konstruktionen und als Hilfsmittel der Erkenntnis „sorgsam festgehalten“ werden müsse, damit „Idealtypus und Geschichte nicht verwechselt werde“, souverän hinweg und tut genau dies, er verwechselt Idealtypus und Geschichte.

Für das Dritte Reich müsste eine Analyse mit Hilfe der Typen der legitimen Herrschaft wie in jedem anderen Fall auch, davon ausgehen, dass die Wirklichkeit Mischformen ausprägt, deren einzelne Elemente mit Hilfe von Idealtypen und d.h. in ständigem Vergleich mit ihren idealen Begriffskomponenten durchzuführen wäre. Die einseitige, noch dazu identifizierende Bezugnahme auf den Typus der charismatischen Herrschaft dünnt daher das von Weber bereitgestellte Arsenal ganz außerordentlich aus. Auch hätte Weber wohl nichts dagegen gehabt, wenn in diesem Fall weitere Idealtypen zum Zweck der Analyse herangezogen worden wären, wie zum Beispiel der Typus des totalen Staates. In jedem Fall hätte eine Weber folgende Analyse sich im Falle des Dritten Reiches aber zum Prozess der Veralltäglichung des Charisma zu verhalten. Auch dieser Anstrengung unterzieht sich Wehler nicht.

Da Wehler seine „Weberianerei“ jedoch nicht konsequent durchhält und sein unterkomplexes Verfahren immer wieder durchbricht, bekommt die Wirklichkeit sozusagen eine Chance. Er beschreibt durchaus auch Elemente traditionaler, bürokratischer und totaler Herrschaft, aber doch nur zur Absicherung seines ganz einseitigen Ansatzes. Das heißt zugleich, er nutzt das Potenzial nicht, um das nationalsozialistische Herrschaftssystem, auf das sich seine Analyse konzentriert, in seiner Komplexität zu zeigen. Dieser Reduktionismus hat verschiedene Folgen. Er vereinfacht auf den ersten Blick die Organisation des Stoffes. Zudem erhält der Leser mit der Überpointierung der charismatischen Elemente der Herrschaft die Möglichkeit, der Argumentation leicht zu folgen. Man muss sich nicht viel merken und nicht viel wissen, um zu verstehen, dass der zentrale Zugang zum nationalsozialistischen Herrschaftssystem die enge Bindung zwischen dem „Führer“ und der überwiegenden Mehrheit der Deutschen gewesen sei. Zudem entspricht das ja ohnehin dem Eindruck, den das pausenlose Abspulen nationalsozialistischen Filmmaterials im Fernsehen hinterlässt. Wie schön, dass einer der anerkanntesten Historiker der Bundesrepublik diesen Eindruck nun bestätigt.

Natürlich möchte Wehler seine Interpretation nicht als Apologie verstanden wissen, - aus dieser Zeit sind wir raus. Heute ist Selbstanklage gefragt. Und dass man die deutsche Gesellschaft der NS-Zeit damit anklagen kann, dass Hitler „entgegengearbeitet“ wurde, dies hat Ian Kerschaw ja schon gezeigt, und dies wird keiner leugnen wollen. So nutzt Wehler das in seinem Ansatz steckende Potential denn auch zu kräftigen Urteilen über die damaligen Deutschen, ganz im Sinne seiner zu Beginn des vierten Bandes gegen Nipperdeys vorsichtigen Umgang mit Geschichte formulierten Maxime, dass in der Zeitgeschichte „klare Urteilsmaßstäbe, die durchaus auch Schwarz und Weiß anerkennen müssen, völlig unvermeidbar“ seien. Hier geht es, etwa in der Art der Abgrenzung von Nipperdey, gewiss auch um Fragen des Geschmacks, aber gegen die Insinnuation, man müsse seiner gesellschaftlichen Verantwortung als Historiker durch Schwarz-Weißmalerei nachkommen, wird man sich verwahren dürfen. Dieser Verantwortung entspricht man durch eine präzise Analyse, nach bestem Wissen und Gewissen, das versteht sich, und durch abgewogene Bewertungen.

Eine präzise Analyse der Sozialbeziehung zwischen Hitler und „den“ Deutschen hätte erstens klar zu machen, dass Hitler sich selbst als charismatischer Führer inszenierte, dass die NSDAP ihn in der so genannten „Kampfzeit“ dabei nach Kräften unterstützte, weil er ihr größtes propagandistisches Potenzial darstellte, und dass in diese Inszenierung des charismatischen Führers nach dem 30. Januar 1933 der gesamte Staats- und Propagandaapparat einbezogen wurde. Sie hätte dies zweitens präzise zu analysieren und klar zu machen, dass es das vornehmste Ziel der NS-Propaganda war, eine real existierende charismatische Beziehung zwischen Hitler und den Deutschen zu behaupten. Dies setzte sie daher im Medium Bild und Film, aber auch in anderen Propagandamedien wirksam um. Eine präzise Analyse hätte drittens klar zu machen, dass der Historiker nur über wenig Möglichkeiten verfügt, zu bestimmen, wie viel Erfolg diesem Bemühen beschieden war. Es gibt hierüber gar keine repräsentativen Quellen und Einzelzeugnisse können diesen Mangel nicht ersetzen, auch die Sopade-Berichte nicht. Auf gar keinen Fall ist es möglich, wie Wehler dies ungeniert tut und wie Kershaw es vor ihm auch schon, allerdings vorsichtiger, tat, die Ergebnisse der Plebiszite als Beleg hierfür zu nehmen und ebenso wenig können die vor einem sorgfältig ausgewählten Publikum sicherer Parteigenossen inszenierten Reichsparteitage diesen Zweck erfüllen. Wehler hätte sich einmal in ein Archiv begeben sollten, um zu sehen, mit welcher peinlich exakten bürokratischen Sorgfalt die NSDAP diese Großveranstaltungen inszenierte. Ein genaues Studium der Praxis totalitärer Regime hätte hier aber auch genügt. All diese methodischen Forderungen gelten viertens auch für eine Beurteilung des Vertrauens, das die Regierung Hitler durch ihre Erfolge gegebenenfalls zu gewinnen vermochte, und der Ablehnung, die ihr ebenfalls zuteil wurde, und all jener Zwischenhaltungen, die von passivem Hinnehmen bis zu Resistenz oder gar Widerstand reichten.

Dies heißt nun nicht, dass der Historiker über die Hitler entgegengebrachte Loyalität keine Aussagen machen kann, doch darf er über Wahrscheinlichkeitsaussagen eben nicht hinausgehen, die sorgfältig plausibel zu machen und auch in eine präzise Zeitfolge zu bringen sind; denn hier gab es einen Prozess, der mit großer Wahrscheinlichkeit erheblichen Schwankungen unterlag. Wehler macht dies allenfalls andeutungsweise und seine Urteile sprechen nicht für eine sorgfältige Abwägung. Im Zusammenhang mit der Gewaltaktion gegen Röhm etwa bemerkt Wehler, „in der öffentlichen Meinung“ „herrschte“ „überwiegend eine energische Zustimmung vor“, was zutreffen kann. In die Diktion der NS-Propaganda verfällt Wehler jedoch, wenn er hinzusetzt: „Der Vertrauensvorschuß, den Hitler für sein tatkräftiges Handeln zur Rettung der Nation erhielt, mündete in blindes Vertrauen.“(S. 615) Von nun an befindet sich das NS-System nach Wehler auf dem Wege zum „Konsensstaat“ (S. 738). Ein „breiter Konsens“ habe Hitler bereits Anfang August 1934 unterstützt (S. 618). Die Reichstagswahlen vom März 1936 „bescherten“ Hitler dann, so Wehler, bereits „die Zustimmung von 99 Prozent der teilnehmenden Wähler“ (S. 621). Eine kritische Kommentierung dieses Ergebnisses findet nicht statt. Zu dem 99,7-Prozent-Ergebnis der Reichstagswahlen vom März 1938 bemerkt Wehler: „In freien Wahlen unter Aufsicht des Völkerbundes wäre das Ergebnis vermutlich nicht viel anders ausgefallen.“(S. 622) Wenige Seiten später wird man mit der Behauptung konfrontiert, Hitler habe die allgemeine Wehrpflicht im März 1935 „unter frenetischem Jubel“ wieder eingeführt (S. 648). Welchen Propagandafilm hat Wehler hier vor Augen? Doch es kommt noch kräftiger, wenn Wehler zwei Seiten (S. 650) weiter kommentiert: „Kein Wunder mithin, dass die plebiszitären Wahlen am 29. März ihm fast 99 Prozent der Stimmen einbrachten.“ Die Ebene der nationalsozialistischen Propagandasprache ist erreicht, wenn Wehler nach einem längeren Hitler-Zitat fragt: „Und haben nicht jene Abermillionen, die ihrem Führer zum Geburtstag im April 1939 frenetisch zujubelten, in ihm einen gottgesandten Messias gesehen [...]“ (S. 679) Goebbels hätte bei dieser Formulierung gewiss nur das Fragezeichen weggelassen.

In ähnlicher Weise wird der andere Pol in dieser charismatischen Sozial-Beziehung behandelt, nämlich Hitler. Hier nur einige Kostproben. Hitler wird als „schier omnipotenter charismatischer Führer“ (S. 617) bezeichnet. Er ist „mit hellwachem Mißtrauen“ ausgestattet (S. 638), ist überhaupt „hellwach“ (S. 640), besitzt eine „schnelle Auffassungsgabe, ein stupendes Gedächtnis“ und – Schacht zitierend – ist ein „Genie der Findigkeit“ (S. 641). Seine Omnipotenz geht so weit, dass er „in schwierigen Situationen“ eine Krise zu „fabrizieren“ vermag, „deren Meisterung seinen Nimbus als wundertätiger Dompteur erneut aufleuchten ließ“ (S. 647). Das Münchener Abkommen beweist nach Wehlers Meinung, dass „Hitler dank seiner erstaunlichen Überredungskunst innerhalb weniger Stunden eine Maximallösung erreichte“ (S. 651). Und bei der Judenverfolgung „wirkte“ Hitler „insgeheim“ „als vorantreibender Initiator aller bösartigen Schikanen“ (S. 655), war „seit 1933 an allen antijüdischen Maßnahmen entscheidend beteiligt“ (S. 655).

All dies ist auch deswegen ärgerlich, weil hier nicht nur fahrlässig überzeichnet, simplifiziert und bedenkenlos formuliert wird, sondern weil dies auch noch im Duktus der Unbedingtheit erfolgt. So „erklärt“ Wehler in wenigen Strichen die Judenverfolgung bis zum Krieg, indem er dem „Weltbild“ Hitlers die „ausschlaggebende Steuerungsfunktion“ zuschreibt. Auch der spontane „Antisemitismus von unten sei immer in der „begründeten Erwartung“ „praktiziert“ worden, dass „jedes radikale Vorgehen – bei unterschiedlichen Optionen: die extremste Möglichkeit“ – von Hitler gebilligt werden würde. Diese intentionalistische Interpretation, die ja durchaus manches für sich hat, den komplexen Prozess aber über Gebühr vereinfacht, wird sodann, nachdem die Deutungen Broszats und Mommsens mit einem Federstrich beiseite gefegt worden sind, als Erklärung für den Holocaust dekretiert: „So und nicht anders ist auch die Vernichtungspolitik des Holocaust seit 1941 zustande gekommen.“ (S. 663f.)

Soweit Wehler im Bannkreis seines Erklärungsansatzes verbleibt, wird die Analyse ganz überwiegend von oben nach unten durchkonstruiert. Der Primat des Politischen ist ein Primat Hitlers und die Geschichte wieder die Geschichte großer Männer bzw. bös-genialischer Übeltäter. Das Beste, was man hierüber sagen kann, ist, dass der Ansatz eben nicht konsequent durchgehalten, über weite Strecken nur oberflächlich intoniert wird und damit für die besseren Teile der Analyse folgenlos bleibt.

Man blickt mit einer gewissen Enttäuschung auf diese Sozialgeschichte des Dritten Reiches, die eigentlich gar keine Sozialgeschichte, sondern eine sozialgeschichtlich vertiefte politische Geschichte ist. Dabei hätten sich einer sozialgeschichtlichen Untersuchung der Frage, warum das NS-System in Deutschland möglich geworden ist, große Chancen für diachrone Vergleiche geboten, zumal vor dem Hintergrund der Sonderwegsthese, die Wehler ja vertritt. Zudem hätte die Frage doch wohl aufgenommen und im synchronen Vergleich beantwortet werden können, warum es in einigen Ländern Europas und vielleicht ja auch in Japan zu faschistischen Regimen gekommen ist und nicht nur in Deutschland. Einiges findet sich zur ersten, zur diachronen Vergleichsebene, durchaus in den Kapiteln über den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik. Doch es fehlt der disziplinierte Zugriff, des mit klaren tertia comparationis und Begriffen arbeitenden vergleichenden Sozialhistorikers. Schade, hier wurde eine Chance verpasst.

Zitation
Ludolf Herbst: Rezension zu: : Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 4: Vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914-1949. München  2003 , in: H-Soz-Kult, 23.10.2003, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-3400>.
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23.10.2003
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