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Titel
Schirin: Christin - Königin - Liebesmythos. Eine spätantike Frauengestalt - Historische Realität und literarische Wirkung


Autor(en)
Baum, Wilhelm
Erschienen
Klagenfurt 2003: Kitab-Verlag
Umfang
151 S.
Preis
€ 25,00
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Irene Huber, Institut für Alte Geschichte, Universität Innsbruck

"[...] ein Mond, vor dessen Schönheit die Sonne ärmlich erschien, eine Rose, die über ein Reich gebot, das hundert Lenze überstrahlt, ein Götterbild, das anzubeten erlaubt war, ein Paradies der Reinertrag ihrer Schönheit, ein Himmelstrunk aus Seelenstoff, der jedoch alle Lüsternheit gefrieren ließ, ein Wesen von welterhellendem Liebreiz, dessen strahlendes Antlitz den Glanz des Jupiter und dessen zierlicher Gang das Rebhuhn beschämt. Ein Hauch von ihr wog das Leben auf - das war es, wovon ihre Zöpfe sich wiegten [...]", mit solch' blumigen Worten beschreibt der persische Dichter Nizami im 12. Jahrhundert die Schönheit der Shirin, der christlichen Lieblingsfrau des letzten bedeutenden Großkönigs der Sasanidendynastie, Xusro II. (590-628).[1] Die bemerkenswerte Vita dieser Königin begeisterte wohl bereits zu deren Lebzeiten viele Zeitgenossen, und so avancierte sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer Art persischer Nationalheldin, in ihrer Popularität vergleichbar einer habsburgischen Sissi. In beiden Fällen überlagerte die Legendenbildung rasch die reale Person zugunsten einer Kunstfigur.

Der 1948 in Düsseldorf geborene Autor des hier zu besprechenden Buches kann auf eine fundierte akademische Ausbildung in den Fächern Geschichte, Germanistik, Philosophie und Theologie zurückblicken. Dementsprechend zeigt der Blick auf Baums Publikationen der letzten Jahre die Vereinigung unterschiedlichster historischer Interessen: seien es nun Biografien lokalhistorisch relevanter Persönlichkeiten, seien es die Tagebücher oder Briefwechsel bekannter Philosophen oder Untersuchungen über Regionen Afrikas und Asiens im Mittelalter.[2] Zudem gilt Baum als ausgewiesener Kenner der Geschichte der Ostkirchen.[3] Als solcher widmet er sich nun der Biografie der Shirin. Seine Ziele sind die Darstellung der "historische(n) Realität und literarische(n) Wirkung" der Königin, wie der Titel des Buches verrät, und die "Belebung des Diskurses zwischen Christentum und Islam", so Baum im Nachwort (S. 144). Die Arbeit steht damit in einer Reihe jüngerer Untersuchungen, die sich mit verschiedenen Aspekten des Sasanidenreiches befassen und ein verstärktes Interesse an der Übergangszeit zwischen Spätantike und frühem Mittelalter belegen.[4]

Das kleine Büchlein gliedert sich in vier Hauptkapitel (S. 7-107), darauf folgen ein Anmerkungsteil (S. 108-114), eine Zeittafel (S. 115-117), eine Liste der Shirin-Abbildungen in mittelalterlichen Handschriften (S. 118-129), ein ausgedehntes Literaturverzeichnis (S. 130-143) sowie ein Personenregister (S. 146-151). Den Beginn macht ein Überblick über "Persien in der Spätantike" (S. 7-24), in dem Baum seine Methodik darlegt. Da er sich an ein breiteres Lesepublikum wendet, dem die teilweise komplizierten religiösen wie historischen Verhältnisse des Perserreiches nicht geläufig sind, scheint es ihm didaktisch notwendig, mehrere Exkurse einzuschieben, die dem Leser eigene Nachschlagearbeit ersparen sollen. Ein kirchengeschichtlicher Exkurs behandelt sehr gerafft die Entwicklung der verschiedenen christlichen Kirchen in Ostrom und Persien, kurz werden auch die anderen Religionen Persiens wie Zoroastrismus und Manichäismus erwähnt. Daneben stellt Baum die problematische Quellenlage dar und ortet zu Recht verschiedene Stufen der Rezeption des Shirin-Motivs, beginnend mit den Darstellungen zeitgenössischer byzantinischer und syrischer Autoren. Nach dem Ende des Sasanidenreiches entwickelte sich in einer zweiten Stufe das literarische Shirin-Bild, erst durch christliche Autoren des Orients, später durch arabische Dichter getragen. Mit Firdausis persischem Nationalepos Shahnameh (um 1030) wurde die Königin schließlich aus ihrem religiösen und politischen Kontext gelöst und zum Idealtypus der Liebenden stilisiert. Dichter in der Nachfolge Nizamis verbanden die Shirin-Sage dann mit gänzlich unhistorischen Erzählungen, so dass sich die Darstellung immer weiter von ihren historischen Wurzeln entfernte. Als vierte Stufe der Rezeption sieht Baum die "Wiederentdeckung" der persischen bzw. arabischen Vorlagen durch die Nachdichtungen westlicher Gelehrter, die den Stoff in das Bewusstsein des Abendlandes brachten.

In einem zweiten Kapitel ("Chosrau II. und Schirin, das persische Königspaar", S. 25-75), werden die historischen Ereignisse der Jahre von 590 bis 628 beleuchtet, in die die eigentliche Biografie der Königin eingebettet wird. Aufgrund der schlechten Überlieferungslage ist eine solche fast nicht zu leisten. Kenntnisse über Geburt oder Kindheit der Königin fehlen vollständig, selbst die Zeugnisse über ihre Herkunft oder ihre ethnische Zugehörigkeit differieren. Ein ähnlich blasses Bild ergibt sich für die Zeitspanne von 614 bis zu ihrem Tod 628, jenen Jahren in denen Xusro II. sein Reich zunächst bis Ägypten und Kleinasien ausdehnen konnte, bis sein Expansionsdrang durch Gegenoffensiven der Byzantiner ab 622 gestoppt wurde. Baum begründet die Überlieferungslücken damit, dass Frauen in Kriegszeiten keinen Eingang in die Quellen fanden. Zudem hatte Shirins Hinwendung zum Monophysitismus (belegbar seit 605) zur Folge, dass sie in nestorianischen Quellen - wenn überhaupt - eher polemisch behandelt wurde.

Es sind also nur wenige Jahre, in denen die Königin vorwiegend in religiösem Zusammenhang genannt wird: Wenn sie Kirchen oder Klöster stiftete, sich für den Verbleib der Reliquien des Propheten Daniel in Persien einsetzte oder die Kreuzesreliquie beherbergte. Auch Stiftungen an das Heiligtum des Hl. Sergius in Resafa werden genannt, als Dank für erfüllten Kinderwunsch des Königspaares. Überdies wird ihr Einfluss auf den Großkönig bei der Wahl eines neuen Katholikos der "Kirche des Ostens" im Jahr 605 betont. Außer den erwähnten Schwierigkeiten, einen Thronfolger zu gebären, erfahren wir aus den ältesten Quellen wenig Privates. Eine Ausnahme bilden Berichte über Konflikte mit einer weiteren christlichen Gattin des Großkönigs namens Maria. Die Erzählung von der Heirat mit der angeblichen byzantinischen Prinzessin Maria, der Tochter des Kaisers Maurikios, wird von Baum zu Recht ins Reich der Fabel verwiesen. Seine Argumentation wird durch unsere Kenntnis achämenidischer und arsakidischer Heiratspolitik gestützt. So war zwar die Verheiratung von persischen Prinzessinnen an Vasallen oder Herrscher benachbarter Reiche durchgängige Praxis, umgekehrt zeigten römische Kaiser allerdings wenig Interesse an einer dynastischen Verbindung mit einem "Barbarenhof".[5] Die Existenz einer Maria jedoch gänzlich leugnen zu wollen, führt m.E. zu weit. Nichts spricht dagegen, in Maria eine der zahlreichen weiteren legitimen Gattinnen Xusros sehen zu wollen, immerhin ist sie als Mutter des späteren Thronfolgers und Vatermörders Shiroe wahrscheinlich zu machen.

Weniger plausibel ist Baums Darstellung vom Tod der Shirin. Hier schenkt er dem melodramatischen Ende der Königin durch Selbstmord am Grab des Gatten, das bei Firdausi überliefert ist, mehr Glauben als zeitlich näher liegenden Zeugnissen ostsyrischer Quellen, die Shirin eine Beteiligung an der Ermordung Shiroes im Herbst 628 zuschreiben. Ihnen unterstellt Baum eine negative Haltung gegenüber Shirin, wegen der bereits erwähnten Hinwendung zum Monophysitismus. Inwiefern der Vorwurf der Giftmischerei haltbar ist, muss letztlich offen bleiben, bedeutender ist der Hinweis, dass sie ihren Gatten offenbar überlebt hatte.

Zuletzt einige Worte zu Baums Einschätzung der persischen Feldzüge des Kaisers Herakleios zwischen 622 und 628: Zwar legt er sich in der umstrittenen Frage der Anzahl der Züge nicht genau fest, tendiert aber indirekt zu drei Kampagnen. Neuere Quellenstudien durch James Howard-Johnston und Werner Kaegi konnten die Problemkreise rund um Ablauf, Marschroute und Chronologie weitgehend klären. Ihre Erkenntnisse wären an dieser Stelle einzuarbeiten gewesen.[6] Baums Behauptung, Herakleios habe im Februar 628 Ktesiphon erreicht, ist irreführend, wurde er doch kilometerweit vor der Stadt am Nahrawan-Kanal gestoppt. Außerdem widerlegt der Autor diese eine Seite später selbst: "(Herakleios) verzichtete darauf, die persische Reichshauptstadt zu belagern und im mühsamen Straßenkampf einzunehmen" (S. 65f.). Aus welchem Grund er die Hinrichtung des persischen Märtyrers Anastasius auf den 22. Dezember 627 verlegt, bleibt unerklärt, offenbar bezieht er sich dabei auf Theophanes, dessen Chronologie der Ereignisse 627/28 um ein Monat abweicht. Bernard Flusins Datierung auf den 22. Januar 628 anhand der Märtyrerakten ist hier sicherlich vorzuziehen.[7]

Unter dem Titel "Rezeption des Schirin-Mythos in Literatur und Kunst" (S. 75-100) stellt Baum die weiteren Um- und Ausarbeitungen des Stoffes dar, die in dieser Phase auf das arabische Mittelalter limitiert ist. Byzantinische ebenso wie armenische oder orientalisch-christliche Geschichtsschreiber lassen die Königin unerwähnt. Besonders interessant ist die Phase der Legendenbildung, die anhand literarischer Zeugnisse nachvollziehbar ist. Baum kann recht eindrucksvoll zeigen, dass die Volksüberlieferung an die Abbildungen der sasanidischen Felsreliefs von Taq-i Bustan anknüpfte. Dort ist in einem Feld ein persischer König neben einem Gott und einer Frau dargestellt, in einem weiteren Feld ein gerüsteter Reiter. Eine aitiologische Sage zur Erklärung eines besonderen Kunstwerkes regte somit zur Entstehung der angeblichen Liebesgeschichte an. Aufschlussreich ist zudem, dass zu Beginn dieser Entwicklung das Pferd des als König gedeuteten Reiters im Mittelpunkt der Erzählung stand. Erst mit Firdausi und besonders Nizami wird Shirin zum Archetypus der Liebe. Sehr detailreich schildert Baum dann die weite Verbreitung und künstlerische Ausgestaltung des Motivs über den gesamten Vorderen Orient bis Indien und seine Erweiterungen durch die Türken.

Das letzte Hauptkapitel "Die Wiederentdeckung Schirins" (S. 101-107) beleuchtet kurz die Nachwirkung des Stoffes in der abendländischen Kultur, die eng mit den Namen Josef von Hammer-Purgstall und Johann Wolfgang von Goethe verbunden ist. Dank ihrer Nachdichtungen erfreute sich die Liebesgeschichte der Königin auch im deutschsprachigen Raum gewisser Popularität, die bis hin zu Verfilmungen und Vertonungen im 20. Jahrhundert reichte.

Diese erste Biografie der Shirin stellte ein Desiderat dar, das für andere sasanidische Herrscher noch aussteht. Der Autor kann hier eine Lücke in der modernen Forschung schließen. Mit einer Einschränkung: Wo er die eigentliche "Biografie" der Königin leisten will, bleibt er großteils - aufgrund der schlechten Quellenlage auch zwangsläufig - der Kirchengeschichte verhaftet. Hoch anzurechen ist hingegen Baums präzises Quellenstudium, das so manche Tendenz eines Autors zu entlarven vermag. Zudem werden dadurch jene Entwicklungslinien deutlich, die aus dem historischen Stoff ein fiktionales literarisches Werk machten. Um unterschiedliche Bewertungen eines Ereignisses zu verdeutlichen, werden teilweise längere Passagen mehrerer Autoren zitiert oder der Inhalt wie im Falle der arabischen Dichter paraphrasiert. Beides gelingt dem Autor sehr gut. Im bibliografischen Teil wird auch neueste Literatur angeführt.

Positiv hervorzuheben ist darüber hinaus der ausgedehnte Abbildungsteil mit farbigen Wiedergaben persischer Miniaturmalerei und Münzbildern. Eine wertvolle Zusammenstellung ergibt sich durch die zusätzliche chronologische Auflistung aller bekannten Manuskripte mit Abbildungen des Shirin-Motivs. Die als Zugeständnis an den Laien verstandene vereinfachte deutsche Umschrift orientalischer Namen ist etwas gewöhnungsbedürftig, zumal sie teilweise inkonsequent verwendet wird: so wechselt "Bistam" mit "Bestahm" (S. 27, 36), ein "Schahpur" erscheint neben einem "Shahpuhrnamag".[8] Wenig sinnvoll sind Schreibungen wie "Sassaniden" (passim) und "Abbassiden" (S. 75). Als Sasaniden bezeichnet man bekanntlich die Nachfahren des Dynastiegründers Sasan, als Abbasiden jene des Kalifen Abbas. Formen mit verdoppeltem "s" sind in beiden Fällen unnötig.[9] Gravierender sind offensichtliche moralisierende Wertungen des Autors,[10] die den Text zwar auflockern, gerade in Werken für Laien aber zu vermeiden gewesen wären. Von einigen inhaltlichen Brüchen abgesehen, ist Baums Textaufbau flüssig. Fraglich bleibt, ob die Fülle an gebotenen Fakten einen mit der Sachlage unvertrauten Leser nicht irritiert. Die gemessen an der Länge des Textes zahlreichen Druckfehler [11] können den inhaltlichen Wert des Buches nicht schmälern, eher Verwirrung stiftend sind jedoch falsche Anordnungen von Anmerkungen oder doppelte Zitate in der Bibliografie;[12] mehr Sorgfalt hätte hier gut getan. Aber das sind sicherlich Marginalien.

Baum meistert den Balanceakt zwischen allgemein verständlicher Darstellung und wissenschaftlicher Präzision weitestgehend problemlos. Sein Werk sei all jenen, die sich einen Überblick über die (Kirchen-)Geschichte des spätantiken Orients verschaffen wollen, wärmstens empfohlen. Mehr noch: Das Buch zeigt auch dem Historiker beispielhaft, wie Legendenbildung in Ost und West ablief und dadurch eine historische Gestalt über die Jahrhunderte zu einem Archetypus der Liebe stilisiert wurde.

Anmerkungen:
[1]Bürgel, J. Christoph, Nizami, Chosrou und Schirin. Übertragung aus dem Persischen, Nachwort und Erläuterungen, Zürich 1980, Zitat S. 294f. Eine englische Übersetzung des Bandes ist bei Gorgias Press unter dem Titel "Shirin: Christian - Queen - Myth of Love. A Woman of late Antiquity: Historical Reality and Literary Effect" (Piscataway 2004) erschienen.
[2] Vgl. dazu in Auswahl: Baum, W. (Hg.), Ludwig Wittgenstein: Geheime Tagebücher, Wien 1992; Baum, W.; Gonzalez, K., Karl R. Popper, Berlin 1994; Baum, W. (Hg.), F. I. Niethammer: Korrespondenz mit dem Herbert- und Erhard-Kreis, Wien 1995; Baum, W., Nikolaus von Kues: Briefe und Dokumente zum Brixner Streit, Bd. 1, Wien 1998; Baum, W., Margarete Maultasch, Graz 1994; Baum, W., Die Grafen von Görz in der europäischen Politik des Mittelalters, Klagenfurt 2000; Baum, W.; Senoner, R., Indien und Europa im Mittelalter, Klagenfurt 2000; Baum, W., Äthiopien und der Westen im Mittelalter, Klagenfurt 2001.
[3] Vgl. Baum, W., Die Verwandlungen des Mythos vom Reich des Priesterkönigs Johannes. Rom, Byzanz und die Christen des Orients im Mittelalter, Klagenfurt 1999; Baum, W.; Winkler, D. W., The Church of the East. A Concise History, London 2003.
[4] Vgl. z.B. Winter, Engelbert; Dignas, Beate, Rom und das Perserreich. Zwei Weltmächte zwischen Konfrontation und Koexistenz, Berlin 2001, oder das Kieler Projekt von Ursula Weber, Prosopographie des Sasanidenreiches im 3. Jahrhundert n.Chr., seit 2002. (<http://www.uni-kiel.de/klassalt/projekte/sasaniden/>) sowie demnächst Wiesehöfer, Josef; Huyse, Philip (Hgg.), Eran ud Aneran. Beiträge zu den Beziehungen zwischen Ost und West in sasanidischer Zeit (im Druck); Huber, Irene; Hartmann, Udo, Vergessene Herrscherinnen. Frauen am Hof der Arsakiden und Sasaniden (im Druck).
[5] Zur arsakidischen und sasanidischen Heiratspolitik vgl. demnächst Huber; Hartmann (wie Anm. 4) und Huber, Irene; Hartmann, Udo, 'Denn ihrem Diktat vermochte der König nicht zu widersprechen ...' Zur Rolle von Frauen am Hof der Arsakiden, in: Panaino, Antonio; Ognibene, Paolo (Hgg.), Proceedings of the Fifth Conference of the Societas Iranologica Europaea in Ravenna 2003 (im Druck).
[6] Vgl. bes. Howard-Johnston, James, Heraclius' Persian Campaigns and the Revival of the East Roman Empire, 622-630, War in History 6 (1999), S. 1-44; Kaegi, Werner, Heraclius Emperor of Byzantium, Cambridge 2003, bes. S.122ff.
[7] Vgl. z.B. den hervorragenden historischen Kommentar zur Edition des Martyriums des Anastasius von Bernard Flusin, Saint Anastase le Perse et l'Histoire de la Palestine au Début du VIIe Siècle, 2 Bde., Paris 1992, bes. Bd. 2, S. 257 zum Todestag des Anastasius.
[8] Inkonsequenzen z.B. S. 80 Gurdiya, aber S. 81 Gordiye; S. 71 Bahram Cobila, sonst immer Bahram Cobin; Yesdegerd wechselt mit Yazdegerd (S. 16, 81, 150); mehrmaliger Wechsel zwischen Dihlavi und Dihlawi (z.B. S. 122, 128).
[9] "ss" fälschlich auch in den Titeln verschiedener Autoren im Literaturverzeichnis, vgl. S. 108, 141 (Schippmann), S. 136 (Abka' i-Khavari), S. 139 (zweimal bei Hutter).
[10] Vgl. S. 58: "Die Haltung des Großkönigs war geprägt von seiner Überheblichkeit".
[11] Zu ersetzen: S. 33 "Araber" statt "Arabar"; S. 40 fehlende Anführungsstriche vor Zitat; S. 47 "Kaiser" statt "Kaisers"; S. 52 "Babai" statt "Baibai"; S. 62 "monophysitisch" statt "monophysititisch"; S. 65 "Hymnos" statt "Hymos"; S. 70 "Shahriyar" statt "Sharihyar"; S. 76 "anti-iransiche" statt "antiranische"; S. 79 "Chorasan" statt "Chorassan"; S. 89 "Handlung" statt "Handlungs"; S. 112, Anm. 102 "ultiorum" statt "ultionum"; S. 112, Anm. 107; S. 140 Zitat Labourt: "la" statt "da"; S. 113, Anm. 145 "Encyclopaedia Britannica" statt "Encyclopedia Brittanica"; S. 114, Anm.167 "Encyclopaedia Iranica" statt "Encyclopedia" (auch S. 139, 142); S. 141 Zitat Olster: "Pisidia" statt "Pisida"; S. 141 "Reinink" statt "Reiningk"; S. 149 fehlt bei den Regierungsdaten des Artaxerxes I. der Zusatz "v.Chr."
[12] Vertauschung der Fußnote: S. 62, Anm. 100 ist vor Anm. 99 platziert: Der Inhalt der Fußnote 100 bezieht sich (richtig) auf die von Gerland angenommenen drei persischen Feldzüge des Herakleios und hat nichts mit den Awaren zu tun, hinter die die Fußnote gesetzt ist; verwirrend auch die Anordnung der Anm. 19, 20 zu Text S. 32; doppeltes Zitat: S. 140 (Norwich); der im Index genannte Farud wird im Text S. 71 nicht erwähnt.

Zitation
Irene Madreiter: Rezension zu: : Schirin: Christin - Königin - Liebesmythos. Eine spätantike Frauengestalt - Historische Realität und literarische Wirkung. Klagenfurt  2003 , in: H-Soz-Kult, 14.06.2004, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-4074>.
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Veröffentlicht am
14.06.2004
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