Titel
Terror und Politik. Die deutsche Polizei und die polnische Widerstandsbewegung im Generalgouvernement 1939-1944


Autor(en)
Borodziej, Wlodzimierz
Erschienen
Umfang
VIII + 302 S.
Preis
€ 29,80
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Dr. Michael G. Esch, Centre Marc Bloch

Während in den letzten Jahren das Interesse an den genozidalen Aspekten der deutschen Besatzungsherrschaft gestiegen und eine ganze Reihe von ausgezeichneten Studien erschienen ist,[1] hat die polnische Widerstandsbewegung gegen das deutsche Besatzungsregime nur selten das Interesse der westlichen Historiographie geweckt; an Gesamtdarstellungen liegen immer noch lediglich einige ältere Arbeiten etwa von Jan Tomasz Gross und Christoph Kleßmann [2] vor. Ebenso mangelt es an Studien über Struktur und Tätigkeit des deutschen Repressionsapparats, insbesondere der Polizei, die die bedeutenden regionalen Unterschiede berücksichtigen würden. Gleichzeitig füllt die polnischsprachige Literatur über Widerstand und Untergrund in Polen inzwischen ganze Bibliotheken; die unzureichende Rezeption der polnischen Literatur zur Geschichte der deutschen Besatzungsherrschaft insgesamt, und zu Fragen des Widerstands im besonderen, ist des öfteren beklagt worden. Um so erfreulicher ist es daher, wenn, wie hier anzuzeigen, wichtige polnische Arbeiten in brauchbarer deutscher Übersetzung erscheinen.

Die nun vorliegende, um die 1985 von der Zensur gestrichenen Passagen ergänzte Dissertation des Warschauer Historikers Wlodzimierz Borodziej beschreibt vor allem, wie das deutsche Repressionssystem aufgebaut war, wie seine Träger versuchten, präventiv und repressiv gegen den polnischen Untergrund vorzugehen, wo die Widerstandsbekämpfung Erfolge hatte und wo nicht, sowie warum dies jeweils der Fall war. Borodziej stützt sich fast ausschließlich auf deutsche Quellen, was nicht zuletzt damit zusammenhängt, daß polnische Bestände, die nähere Auskunft über bestimmte Einzelfragen geben könnten, bis heute nicht zugänglich sind.

Die Darstellung konzentriert sich - wenn auch nicht ausschließlich - auf den Distrikt Radom, der ansonsten in der Geschichtsschreibung über die deutsche Besatzungsherrschaft in Polen häufig vernachlässigt wird.[3] Die Schwerpunktsetzung ist nicht allein der Quellenlage geschuldet - die polizeiliche Tätigkeit in diesem Distrikt ist, wie Borodziej betont, noch mit am besten dokumentiert -, sondern auch deshalb sinnvoll, weil insbesondere die Sicherheitspolizei (im folgenden: Sipo) in diesem Distrikt besonders initiativ und relativ erfolgreich im Vorgehen gegen den Untergrund gewesen ist.

Borodziej beschreibt zunächst den organisatorischen Aufbau und die Kompetenzverteilungen im Polizeiapparat und der militärischen Abwehr. Führend waren danach in der Widerstandsbekämpfung Sipo und Gestapo, während andere Polizeieinheiten, wie die Ordnungspolizei und die aus Polen und Ukrainern bestehende "blaue" Polizei, lediglich für Verhaftungs- und Terroraktionen herangezogen wurden. Dagegen beschränkte sich die militärische Abwehr im wesentlichen darauf, die Verbindungswege und Agententätigkeit des Untergrunds, deren Ergebnisse vor allem in Großbritannien hoch geschätzt wurden, zu überwachen und nach Möglichkeit zu unterbinden. Erst in der letzten Phase der deutschen Besatzungsherrschaft in Polen, ab Anfang 1944, spielte die Wehrmacht eine größere Rolle in der Bekämpfung des Widerstands, als sie ihre Kenntnisse in der Bekämpfung der sowjetischen Partisanen auf das besetzte Polen übertrug.

Borodziej betont, daß die Vorbereitungen seitens der Polizei hinsichtlich einer präventiven und repressiven counter insurgency unzureichend und teilweise fehlgeleitet waren: Man folgte zunächst einer Gesellschaftsanalyse, die sich an den Verhältnissen beim polnischen Aufstand von 1863 orientierte und dazu führte, daß sich Interesse und Zugriff zunächst gegen Gruppen - insbesondere den polnischen Adel - richteten, die mit der Entwicklung des Untergrunds nicht allzuviel zu tun hatten.[4] Erst ab dem Frühjahr 1940 wurden die Informationen, über die Polizei und Abwehr verfügten, zuverlässiger, blieben aber in spezifischer Weise selektiv. Diese entstammten, wie Borodziej betont, in abnehmendem Maße aus Denunziationen, zunehmend von angeworbenen oder erpreßten Mitgliedern des Untergrunds, mitunter eingeschleusten Agenten sowie vor allem aus abgepreßten Aussagen infolge von Folter. Gerade die Aussagen von "V-Leuten" blieben aber insofern problematisch, als die Zufälligkeit, mit der Informanten aus den einzelnen Gruppen angeworben werden konnten, sowie die allgemeine Tendenz der Spitzel, die Bedeutung der Gruppe, der sie angehörten, nach Kräften zu übertreiben, dazu führten, daß das Bild, welches Gestapo, Sipo und RSHA von den politischen und Kräfteverhältnissen im polnischen Untergrund gewannen, mitunter völlig verzerrt war. Der Entwicklung des Kenntnisstandes des Polizeiapparates widmet Borodziej ein eigenes Kapitel (S. 210-229), dessen Lektüre für nicht mit Spezialwissen Ausgestattete jedoch dadurch erschwert ist, daß die Wiedergabe der Strukturen des Untergrundes laut den polizeilichen Ermittlungsergebnissen nur teilweise an den tatsächlich dort herrschenden Verhältnissen gemessen wird.
Gleichwohl wird deutlich, daß die Genauigkeit der Informationen, über die die deutsche Seite verfügte, vor allem von zwei Faktoren abhing: Zum einen von der Gruppenzugehörigkeit insbesondere der "freiwilligen" Auskunftgeber, zum anderen aber in hohem Maße von ideologischen Prädispositionen. Erstere sorgte dafür, daß bestimmte Gruppierungen, insbesondere die als bedeutungslos eingestufte sozialistische Partei, vor allem aber die der Polizei weitgehend unbekannt gebliebene Bauernpartei von polizeilichem Zugriff weitgehend verschont blieben. Letztere führten dazu, daß sowohl die kommunistische Linke äußerst sorgfältig überwacht und in hohem Maße infiltriert wurde als auch die extreme, antikommunistische und antisemitische Rechte. Im letzteren Falle führte die weltanschauliche Nähe der beiden Gegner insbesondere im Distrikt Radom zu erst verdeckter, später offener Kollaboration bis hin zur direkten Zusammenarbeit eines Teils der polnischen "Nationalen Streitkräfte", die sich als Heiligkreuz-Brigade neu formiert hatten, mit der deutschen Wehrmacht (S. 256-258). Gerade die ideologische Wahlverwandtschaft führte jedoch dazu, daß die Bedeutung der rechten Gruppierungen, deren Kontrolle weitgehend gelang, innerhalb des Untergrunds überschätzt wurde.

Des weiteren zeigt Borodziej, warum und in welchem Maße der Polizeiapparat die Besatzungspolitik entscheidend mitbestimmte und -gestaltete: Nicht zuletzt, weil Widerstand gegen die deutsche Besatzung und ihre Ziele von Anfang des Krieges an erwartet wurde (nicht umsonst galten "die Polen" den Deutschen als Meister illegaler Organisationsformen (S. 89)), mußte die Bekämpfung des Untergrunds bei der Durchsetzung der Besatzungsziele besondere Bedeutung erlangen. Gleichzeitig aber zeigt Borodziej, daß die gleichen Politikziele, deren Umsetzung die polizeiliche Praxis garantieren sollte, letztere in ihren Methoden stark einschränkte: Der Umstand, daß die polnische Bevölkerung in ihrer überwiegenden Mehrheit als rechtlose Verschubmasse angesehen wurde und in diesem Zusammenhang eine Anwerbung zur Kollaboration in größerem Umfang und auf höherer Ebene nicht in Frage kam,[5] beschränkte die zugelassenen polizeilichen Mittel auf Überwachung, Infiltration und Terrormaßnahmen, das heißt Massenverhaftungen, "Befriedungsaktionen", Internierungen in KZ und Massenmorde (S. 84-88 und passim). Natürlich mußte diese Praxis dem Widerstand neue Mitglieder zuführen und ihn erst recht zu einer Massenbewegung formieren, deren Bekämpfung einerseits immer schwieriger wurde, die aber gerade wegen ihres Massencharakters ihre eigene Geheimhaltung außerordentlich erschwerte.[6] Die solide Verankerung des Widerstands insbesondere in den Kreisen der Intelligenz trug mit dazu bei, ganze Berufsgruppen ins Fadenkreuz des polizeilichen Interesses zu rücken. Auch hieraus erklären sich das mörderische Vorgehen der Einsatzgruppen im Herbst 1939 gegen die traditionellen polnischen Eliten, die Verfolgung der Lehrerschaft und weiter Teile der Intelligenz in der "Außerordentlichen Befriedungsaktion" im Frühjahr 1940, die Überlegungen, weitere Berufsgruppen - insbesondere Ärzte und Eisenbahner, die sich aber für die Aufrechterhaltung des Besatzungsregimes als unentbehrlich erwiesen, in ihrer Gesamtheit in Konzentrationslagern zu internieren. Erst ab Mitte 1943 mehrten sich - auch in der Sipo des Distrikts Radom und im RSHA - die Stimmen, die angesichts des Vormarschs der Roten Armee und der zunehmend unhaltbaren Zustände im Generalgouvernement einen neuen Kurs in der Politik gegenüber dem polnischen Teil der Bevölkerung anmahnten; bestimmte Lockerungen des drakonischen Besatzungsregimes und zumindest scheinbare Zugeständnisse sollten den Boden dafür bereiten, die Polen im gemeinsamen Kampf gegen die Sowjetunion in den Todeskampf des Dritten Reiches hineinzuziehen. Entsprechende Initiativen wurden bis August 1944 regelmäßig im Führerhauptquartier abgeblockt, und als nach dem Warschauer Aufstand Verhandlungen mit führenden Leuten der Heimatarmee aufgenommen wurden, mußten diese ergebnislos abgebrochen werden, da die Deutschen "eine Million Fehler zu viel" (S. 260) begangen hatten.

Ihren besonderen Wert erhält die Arbeit dadurch, daß sie - mit den erwähnten Einschränkungen, die mit der problematischen Quellenlage zusammenhängen - Struktur und Formen der Kollaboration von einzelnen Widerstandsgruppierungen und -organisationen thematisiert und sowohl auf dem Hintergrund der deutschen Besatzungspolitik als auch der Zielvorstellungen und des Politikverständnisses der betreffenden polnischen Gruppierungen thematisiert. Sie wäre daher - trotzdem sie mehr als 16 Jahre als ist - durchaus in der Lage, der neuerlich aufgebrachten Diskussion über "polnische Kollaboration" zusätzliche neue Akzente zu verleihen.[7] Darüber hinaus macht sie das polizeiliche Handeln in seiner sowohl technisch-materiellen als auch ideologisch-politischen Bedingtheit deutlich und relativiert die Legende von der kühlen, mörderischen Perfektion des deutschen Unterdrückungsapparats, indem sie dessen ebenso tödliche Inkompetenz und Korrumpierbarkeit aufzeigt.
Gleichwohl sind einige kritische Bemerkungen anzufügen: Zum einen ist die Entscheidung des Autors und des Verlages zu bedauern, weder die Studie selbst noch wenigstens den bibliographischen Anhang - mit einem ausführlicheren Vorwort - auf den neuesten Stand zu bringen. Zwar betont Borodziej nicht zu unrecht, die Historiographie habe seither die von ihm bearbeiteten Fragestellungen kaum mehr aufgegriffen (S. VII); gleichwohl wäre eine Auseinandersetzung mit der erwähnten Diskussion über polnische Kollaboration einerseits, mit der von Ulrich Herbert u.a. eingeleiteten kultur- und sozialgeschichtlichen Täterforschung [8] andererseits sicherlich von großem Interesse gewesen. Die zweite Schwäche der Arbeit liegt nicht in ihr selbst begründet, sondern hängt mit dem mangelnden Interesse der westlichen Geschichtsschreibung am polnischen Widerstand und dem deutschen Repressionsapparat zusammen: Während Borodziej beim interessierten polnischen Publikum auf mehr oder weniger solide, jedenfalls aber meist umfangreiche Kenntnisse über Struktur, Umfang und Aktivitäten des polnischen Untergrunds rechnen konnte, ist dergleichen beim hiesigen Kreis potentieller Leserinnen und Leser wohl eher nicht zu erwarten. Wer sich daher auf die Lektüre des Buches einläßt, wird damit zu rechnen haben, von der Vielzahl der erwähnten Gruppierungen und Organisationen des Untergrunds, die meist allenfalls kursorisch beschrieben werden, und der beiläufigen Erwähnung von Ereignissen, die in Polen fast allgemein bekannt sind, überfordert zu werden.[9] So untersucht Borodziej ausführlich die Verhaftung von General Rowecki, dem ersten Kommandanten der mit der Exilregierung in London verbundenen Untergrundarmee, deren ungeklärte Umstände in der polnischen Historiographie und Öffentlichkeit (sowohl in Polen als auch im Exil) immer wieder zu mitunter hitzigen Debatten geführt haben (S. 118-121 und passim).

All diese Einschränkungen schmälern jedoch den Wert der Arbeit nicht. Sie bietet keine Ereignis- oder Sozialgeschichte des Kampfes zwischen Repressionsapparat und Widerstand, sondern eine strukturelle Analyse des Vorgehens der deutschen Polizei vor dem Hintergrund ihrer Sichtweise des Gegners und der politischen Rahmenbedingungen und seiner Auswirkungen auf die Entwicklung des Widerstands. Darüber hinaus thematisiert sie am Beispiel eines Aspektes polizeilich-repressiver Tätigkeit entgegen der zeitgenössischen Legende vom "schaffenden Willen" die Beschränktheit der Handlungsspielräume durch selbst geschaffene Sachzwänge und selbstverschuldete Erkenntnisschranken.
Abschließend sei erwähnt, daß Borodziej in einem Anhang das Nachkriegsschicksal der von ihm erwähnten Täter nachzeichnet. Er kommt zu dem Schluß, "daß die soziale Re-Integration ehemaliger Gestapo-Angehöriger glatt verlief" (S. 263): Verbrechen im besetzten Polen konnten vor deutschen Gerichten nicht abgeurteilt werden, Auslieferungsbegehren wurden abgelehnt. So wenig überraschend diese Erkenntnis ist, kann sie doch nicht oft genug wiederholt werden.

Anmerkungen:
[1] Erwähnt seien hier nur die Regionalstudien von Dieter Pohl, Von der "Judenpolitik" zum Judenmord. Der Distrikt Lublin des Generalgouvernements 1939-1944, Frankfurt/M. 1993 und ders., Nationalsozialistische Judenverfolgung in Ostgalizien 1941-1944. Organisation und Durchführung eines staatlichen Massenverbrechens, München 1996 sowie mit territorial breiterem Ansatz Götz Aly, "Endlösung". Völkerverschiebung und der Mord an den europäischen Juden, Frankfurt/M. 1995.
[2] Jan Tomasz Gross, Polish Society under German Occupation. The General Gouvernement 1939-1944, Princeton 1979; Christoph Kleßmann, Die Selbstbehauptung einer Nation. Nationalsozialistische Kulturpolitik und polnische Widerstandsbewegung im Generalgouvernement 1939-1945, Düsseldorf 1971.
[3] Siehe als einzige Gesamtdarstellung in einer westlichen Sprache, die in ausreichendem Maße auch das Generalgouvernement berücksichtigt, nach wie vor die in Polen 1970 erschienene große Studie von Czeslaw Madajczyk, Die Okkupationspolitik Nazideutschlands in Polen 1939-1945, Berlin (Ost) 1987.
[4] Hier wird natürlich ein Aspekt der jüngeren Diskussion über die Verantwortung der deutschen Historiker im Nationalsozialismus berührt, der an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden kann.
[5] Es geht hier wohlgemerkt nicht um sozialgeschichtliche Aspekte gewissermaßen informeller Kollaboration, beispielsweise um Nutznießer/innen von Arisierungsvorgängen, die im Generalgouvernement häufig Polen waren, um gewerbsmäßige Denunziationen von Juden oder um Bauern, die von der Umstrukturierung der Landwirtschaft profitierten, sondern um offizielle, institutionell gefestigte Formen von Kollaboration, wie sie in sämtlichen besetzten Ländern des Westens und Nordens üblich waren.
[6] Es ist in diesem Zusammenhang nicht ohne Interesse, daß Borodziej den von den zeitgenössischen politischen Gegnern im Untergrund sowie in der Exilhistoriographie bisweilen erhobenen Vorwurf, der kommunistische Widerstand habe in seinem Aktionismus die Besatzungsmacht nur zu weiterer Brutalisierung herausgefordert, abweist: Der deutsche Terror habe fast von Anfang an eine Obergrenze erreicht, deren Überschreitung selbst ihm nicht möglich gewesen sei (S. 262).
[7] Siehe hierzu den Aufsatz von Klaus-Peter Friedrich, Über den Widerstandsmythos im besetzten Polen in der Historiographie, in: 1999, Heft 1/98, S. 10-60, der die Studie Borodziejs nicht heranzieht.
[8] Die Nichtberücksichtigung der neueren Literatur wirkt sich allerdings vor allem dort aus, wo es um die Grundlagen und Ziele der deutschen Besatzungsherrschaft geht. Borodziej folgt hier der klassischen polnischen Historiographie, die - mitunter bis heute - von einer Grundsatzentscheidung über den Völkermord an den Juden bereits vor September 1939 und einen geplanten Völkermord an den Polen ab etwa 1941 ausgeht, sowie der veralteten Arbeit von Gerhard Eisenblätter, Grundlinien der Politik des Reichs gegenüber dem Generalgouvernement 1939-1945, Frankfurt/M. 1969. Darüber hinaus ist bedauerlich, daß die Bibliographie nicht einmal erwähnt, daß die von Borodziej häufig herangezogene Studie von Adam Hempel, Pogrobowcy kleski. Rzecz o policji "granatowej" w Generalnym Gubernatorstwie 1939-1945 (Hinterbliebene der Niederlage. Über die "blaue" Polizei im Generalgouvernement 1939-1945), Warszawa 1990, inzwischen in überarbeiteter Fassung im Druck erschienen ist. Ebenso ist ein Hinweis darauf zu vermissen, daß die Archivbestände, die Borodziej zitiert, inzwischen fast vollständig dem Archiv Neuer Akten (Archiwum Akt Nowych) in Warschau eingegliedert worden sind.
[9] Die Abkürzung SSS (Stowarzyszenie Samopomocy Spolecznej, Vereinigung der sozialen/gesellschaftlichen Selbsthilfe) etwa, einer der Decknamen des Verbands für den bewaffneten Kampf, später die Heimatarmee, wird erst auf S. 203 einigermaßen eingeführt, nachdem sie auf den vorherigen Seiten immer wieder kommentarlos benützt wurde.

Zitation
Michael G. Esch: Rezension zu: Borodziej, Wlodzimierz: Terror und Politik. Die deutsche Polizei und die polnische Widerstandsbewegung im Generalgouvernement 1939-1944. Mainz 1999 , in: H-Soz-Kult, 25.08.2000, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-474>.
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