Jüdisches Leben auf dem Lande vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Sommertagung 2010 des Arbeitskreises für Agrargeschichte AKA

Jüdisches Leben auf dem Lande vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Sommertagung 2010 des Arbeitskreises für Agrargeschichte AKA

Veranstalter
Arbeitskreis für Agrargeschichte, Leitung: Prof. Dr. Sigrid Schmitt
Ort
Frankfurt am Main
Land
Deutschland
Vom - Bis
02.07.2010 - 02.07.2010
Von
Johannes Bracht, Arbeitskreis für Agrargeschichte

Am 2. Juli 2010 veranstaltet der Arbeitskreis für Agrargeschichte (AKA) im Haus der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Frankfurt a.M. sein 17. Sommertreffen.

Im Arbeitskreis haben sich etwa 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengeschlossen, die innovative Forschung zur Geschichte der ländlichen Gesellschaften vom Mittelalter bis in die Gegenwart betreiben. Sie pflegen internationale Kooperationen mit Wissenschaftlern aus den Fächern Geschichte, Archäologie, Geographie, Soziologie und Volkskunde (http://www.agrargeschichte.de).

Die jährlichen Sommertagungen sind wechselnden Themenschwerpunkten gewidmet. Sie dienen dem fachlichen Austausch und bieten Gelegenheit zur Diskussion von neuen Projekten. Das Thema des diesjährigen Treffens lautet „Jüdisches Leben auf dem Lande vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert". Organisiert und geleitet wird es von Sigrid Schmitt, Trier.

Im Rahmen der Tagung wird der AKA zum zweiten Mal den Förderpreis Agrargeschichte verleihen. Dabei wird mit dem Preisgeld in Höhe von 1000 € die beste akademische Abschlussarbeit der Jahre 2008/09 aus dem Bereich der Agrargeschichte honoriert.

Die Teilnahme steht allen Interessierten offen.

Anfahrtbeschreibung unter http://www.dlg.org/anfahrt.html

Programm

9.45 Uhr:
Prof. Dr. Sigrid Schmitt (Trier), Begrüßung und Einführung.

10.00 Uhr:
Dr. Rainer Barzen (Trier), Ländliche jüdische Siedlungsformen im Hoch- und Spätmittelalter. Typologie, Struktur und Vernetzung.

10.45 Uhr:
Torben Stretz, M. A. (Trier), Jüdisch-christliche Koexistenz in den Dörfern ausgewählter Grafschaften Frankens des 16. und 17. Jahrhunderts.

11.30 Uhr:
Kaffeepause

11.45 Uhr:
Claudia Ried, M. A. (Augsburg), Die bayerische Judengesetzgebung im 19. Jahrhundert und deren Folgen für das schwäbische Landjudentum.

12.30 Uhr:
Mittagspause

14.00 Uhr:
Stefanie Fischer, M. A. (Berlin), Koscherer Kuhhandel? Jüdische Viehhändler im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Interessen und rassistischen Ideen, 1918-1939.

14.45 Uhr:
Prof. Dr. Sabine Ullmann (Eichstätt), Leitung der Schlussdiskussion, Zusammenfassung und Einordnung der Tagungsbeiträge.

15.15 Uhr:
Preisverleihung des Förderpreises Agrargeschichte 2010

15.45 Uhr:
Kaffeepause

16.00 Uhr:
Mitgliederversammlung des AKA

Kontakt

Prof. Dr. Stefan Brakensiek

Universität Duisburg-Essen, Historisches Institut,
Universitätsstr. 12, 45117 Essen

brigitte.fahlbruch@uni-due.de