Neue Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte

Kolloquium: Neue Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte

Veranstalter
Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde
PLZ
72074
Ort
Tübingen
Land
Deutschland
Vom - Bis
09.11.2020 - 22.02.2021
Von
Alexa von Winning, Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde, Universität Tübingen

Das Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde (Universität Tübingen) lädt auch in diesem Semester zu einem digitalen Kolloquium ein. Vortragende aus Deutschland, Polen und der Ukraine präsentieren ihre Forschungsprojekte zu aktuellen Themen der osteuropäischen Geschichte. In der Reihe "Weiß-rot-weiß: Belarus im Aufruhr" werfen vier Vorträge Schlaglichter auf Sprache und Literatur, Geschichtsdebatten und Protestformen in dem osteuropäischen Land.

Kolloquium: Neue Forschungen zur Osteuropäischen Geschichte

Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Sie findet digital in Zoom-Meetings statt. Zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an osteuropa@uni-tuebingen.de.

Programm

09.11.2020, 18 ct.
Igor Narskij, Universität Oldenburg (Vortrag)
Die „Weiße Birke“ im „Großen Vaterländischen Krieg“ und die sowjetische Erfindung des „russischen Baums“

16.11.2020, 18 ct. - Belarus in Aufruhr
Felix Ackermann, DHI Warschau (Vortrag)
Vertikal, lokal, dynamisch. Das Verhältnis belarusischer Zentralgewalt und städtischer Verwaltung im August 2020

23.11.2020, 18 ct.
Timm Schönfelder, Universität Tübingen (Vortrag)
Russland im Fadenkreuz. Eine Sozial-, Kultur- und Umweltgeschichte der Jagd, 1861–1930

30.11.2020, 18 ct.
Lina Loh, Universität München (Vortrag)
„Vor der Kundgebung lesen sie die Neuigkeiten aus China.“ Die Aufmerksamkeits-Wende der Pravda nach China in den 1920ern

07.12.2020, 18 ct.
Diskussionssitzung (Textdiskussion)
Erinnerungskriege in Osteuropa

11.01.2021, 18 ct.
Luka Babić und Lorena Popović, Universität Tübingen (Vortrag)
Ordnung durch Hybridität. Inklusion und Exklusion in Istrien im späten 20. Jahrhundert

18.01.2021, 18 ct. - Belarus in Aufruhr
Gun-Britt Kohler, Universität Oldenburg (Vortrag)
In Bewegung. Einblicke in die zeitgenössische belarusische Literatur

25.01.2021, 18 ct.
Katharina Zimmermann, Universität Tübingen (Vortrag)
Für eine „geordnete Befriedigung des Geschlechtstriebes“. Genderkonzepte zwischen Katholizismus und Sozialismus in der DDR (1949-1968)

01.02.2021, 18 ct.
Kateryna Pasichnyk, Universität Halle (Textdiskussion)
Imperial Medicine in the Podolian Lands: Between Norms and Practice (late 18th – early 19th centuries)

08.02.2021, 18 ct. - Belarus in Aufruhr
Mischa Gabowitsch, Einstein Forum Potsdam (Vortrag)
Telegram und Hinterhöfe: Wie in Belarus aus Protest Gemeinschaft entsteht

17.02.2021, 12.30 Uhr - Belarus in Aufruhr
Gerd Hentschel, Universität Oldenburg (Vortrag)
Die Sprachsituation in Belarus im 21. Jahrhundert: Präsenz der Sprachen und sprachliche Attitüden in der Gesellschaft (mit einem Seitenblick auf die Ukraine)

22.02.2021, 18 ct.
Johanna Hügel, Universität Freiburg (Vortrag)
Ethnographie wird Kunst. Eine Objektgeschichte von der Amurregion zur Petersburger Avantgarde

Kontakt

osteuropa@uni-tuebingen.de, alexa.vonwinning@uni-tuebingen.de

Redaktion
Veröffentlicht am
23.10.2020
Klassifikation
Weitere Informationen

Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung