Werkvertrag (KZ-Gedenkstätte Dachau/Stiftung Bayerische Gedenkstätten)

Ort
Dachau
Institution
KZ-Gedenkstätte Dachau/Stiftung Bayerische Gedenkstätten
Datum
01.12.2018 - 31.12.2019
Bewerbungsschluss
30.09.2018
Von
Dr. Gabriele Hammermann

Die KZ-Gedenkstätte Dachau, Stiftung Bayerische Gedenkstätten vergibt in Abstimmung mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Werkvertrag zur Erstellung einer wissenschaftlichen Studie zum ehemaligen KZ-Außenlager Allach

Auf dem Gelände der heutigen Siedlung München-Ludwigsfeld befanden sich zwischen 1943 und 1945 die Dachauer Außenlager „Allach-BMW“ und „OT-Karlsfeld“. Der Außenlagerkomplex Allach war eines der größten Außenlager des KZ Dachau und das zentrale Lager in einem vernetzten System von Außenlagern, die von der Firma BMW im süddeutschen Raum betrieben wurden. Mehrere Tausend KZ-Häftlinge waren in dem Komplex zusammengepfercht. Die meisten von ihnen wurden zu Arbeiten im nahegelegenen BMW-Werk (heute Gelände der MTU und MAN) oder bei größeren Infrastruktur- und Bauprojekten gezwungen. Zur Erforschung der Geschichte des teilweise größten Außenlagerkomplexes des KZ Dachau soll eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben werden.

Aufgabenstellung:
- Recherchen im Dokumentenarchiv, im Video- und Audioarchiv und in der Sammlung der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie in weiteren nationalen und internationalen Archiven
- Aufbereitung der Rechercheergebnisse in einer wissenschaftlichen Studie
- Dienstreisekosten können bis zu einem vereinbarten Volumen separat werden.
Anforderungsprofil:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit Schwerpunkt im Fach Neuere und Neueste Geschichte, Kultur- und Politikwissenschaften oder Ethnologie/Volkskunde
- Ausgewiesene Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus, der Nachkriegsgeschichte und erinnerungskultureller Themen
- Berufserfahrung im Bereich von zeithistorischen Museen, Gedenkstätten oder vergleichbaren Einrichtungen historisch-politischer Bildung
- Erfahrungen im Umgang mit archivalischen Quellen, Video-Sammlungen und lebensgeschichtlichen Zeitzeugen-Interviews
- Die sichere Beherrschung der englischen und mindestens einer weiteren Fremdsprache wird vorausgesetzt.
Der Werkvertrag ist mit 40.000 Euro dotiert. Die Studie ist bis zum 31.12.2019 fertigzustellen.
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 30. September 2018 an die unten stehende Adresse:
Kontakt
Dr. Gabriele Hammermann
KZ-Gedenkstätte Dachau
Alte Römerstraße 75
85221 Dachau
08131/669970
info@kz-gedenkstaette-dachau.de
Die KZ-Gedenkstätte Dachau, Stiftung Bayerische Gedenkstätten vergibt in Abstimmung mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Werkvertrag zur Erstellung einer wissenschaftlichen Studie zur Nachkriegsgeschichte des ehemaligen KZ-Außenlagers Allach

Das ehemalige KZ–Außenlager Allach wurde ab Juni 1945 von den US-Truppen zunächst als Internierungslager für deutsche Kriegsgefangene genutzt. In den Baracken des ehemaligen OT-Lagers existierte von Januar 1951 bis April 1952 eines von deutschlandweit drei Bundesauswandererlagern. Rund 3.000 Menschen emigrierten von diesem Lager aus nach Nordamerika. Ab 1954 wurde im ehemaligen OT-Lager die „Notunterkunft Ost, München-Ludwigsfeld“ in Betrieb genommen, in der insbesondere Displaced Persons aus der Sowjetunion, aber auch jüdische DPs vorübergehend unterkamen. Zur Erforschung der Nachkriegsgeschichte des ehemals größten Außenlagerkomplexes des KZ Dachau soll eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben werden.

Aufgabenstellung:
- Recherchen im Dokumentenarchiv, im Video- und Audioarchiv und in der Sammlung der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie in weiteren nationalen und internationalen Archiven
- Aufbereitung der Rechercheergebnisse in einer wissenschaftlichen Studie
- Dienstreisekosten können bis zu einem vereinbarten Volumen separat werden.

Anforderungsprofil:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit Schwerpunkt im Fach Neuere und Neueste Geschichte, Kultur- und Politikwissenschaften oder Ethnologie/Volkskunde
- Ausgewiesene Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus, der Nachkriegsgeschichte und erinnerungskultureller Themen
- Berufserfahrung im Bereich von zeithistorischen Museen, Gedenkstätten oder vergleichbaren Einrichtungen historisch-politischer Bildung
- Erfahrungen im Umgang mit archivalischen Quellen, Video-Sammlungen und lebensgeschichtlichen Zeitzeugen-Interviews
- Die sichere Beherrschung der englischen und mindestens einer weiteren Fremdsprache wird vorausgesetzt.

Der Werkvertrag ist mit 40.000 Euro dotiert. Die Studie ist bis zum 31.12.2019 fertigzustellen.
Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 30. September 2018 an die unten stehende Adresse:
Kontakt
Dr. Gabriele Hammermann
KZ-Gedenkstätte Dachau
Alte Römerstraße 75
85221 Dachau
08131/669970
info@kz-gedenkstaette-dachau.de

Kontakt

Dr. Gabriele Hammermann

Alte Römerstraße 75, 85221 Dachau

08131/669970

Info@kz-gedenkstaette-dachau.de

Zitation
Werkvertrag (KZ-Gedenkstätte Dachau/Stiftung Bayerische Gedenkstätten), 01.12.2018 – 31.12.2019 Dachau, in: H-Soz-Kult, 02.09.2018, <www.hsozkult.de/job/id/stellen-17062>.
Redaktion
Veröffentlicht am
02.09.2018
Klassifikation
Epoche(n)
Region(en)
Weitere Informationen
Sprache Beitrag
Land Veranstaltung