Gerda Henkel Stipendium zur Wissens- und Wissenschaftsgeschichte (IZEA in Halle (Saale))

Gerda Henkel Stipendium zur Wissens- und Wissenschaftsgeschichte (IZEA in Halle (Saale))

Institution
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA))
Arbeitstelle
Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA)
Gefördert durch
Gerda Henkel Stiftung
PLZ
06110
Ort
Halle (Saale)
Land
Deutschland
Bewerbungsschluss
15.01.2022
Von
Theresa Schön, Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Ausschreibung von zwei Stipendien für Promovierte und einem Stipendium für DoktorandInnen

Gerda Henkel Stipendium zur Wissens- und Wissenschaftsgeschichte (IZEA in Halle (Saale))

Mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung wird ab 2021 ein neues Stipendienprogramm zur Wissens- und Wissenschaftsgeschichte am IZEA eingerichtet.

Die Erforschung der Wissens- und Wissenschaftsgeschichte ist ein Kernanliegen des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) in Halle. Zu den vier Forschungsschwerpunkten des Zentrums gehört unter dem Rubrum „Strukturen des Wissens“ die Auseinandersetzung mit Praktiken der Wissensaneignung, mit Fragen der Wissensordnung sowie mit den Techniken der Wissensdistribution im 18. Jahrhundert. Institutionell verankert an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, einer der bedeutendsten Universitäten der Aufklärungszeit, und ansässig auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen, ermöglicht ein Forschungsaufenthalt am IZEA den Zugang zu zahlreichen für die Wissens- und Wissenschaftsgeschichte bedeutenden Ressourcen. Dazu gehören neben den historischen Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, der Bibliothek der Franckeschen Stiftungen und der Marienbibliothek auch die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichenden Universitätssammlungen, insbesondere im Bereich der Naturwissenschaften und Anatomie, sowie die Bestände der Nationalen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Mit dem neuen, von der Gerda Henkel Stiftung für zunächst zwei Jahre geförderten Stipendienprogramm beabsichtigt das IZEA die gezielte Förderung der wissens- und wissenschaftsgeschichtlichen Forschung mit Schwerpunkt in der Aufklärungszeit, und damit eines Bereichs, der vor dem Hintergrund aktueller wissenschaftspolitischer und gesellschaftlicher Debatten von besonderer Relevanz ist.

Ausgeschrieben werden im Jahr 2021 zwei Stipendien für Promovierte für bis zu drei Monate in Höhe von 2.300 € p. M. und ein Stipendium für DoktorandInnen für bis zu drei Monate in Höhe von 1.600 € p. M.

Die StipendiatInnen arbeiten jeweils bis zu drei Monate in eigenen Räumen des IZEA und nehmen am Forschungsprogramm des IZEA teil. Ihre Forschungsergebnisse stellen sie in einem öffentlichen Vortrag und im Blog Café Lumières: 18th-Century Research in Dialogue vor.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. Januar 2022 an izea@izea.uni-halle.de.

Ihre Bewerbung sollte folgende Elemente erhalten:
- Motivationsschreiben
- Curriculum vitae
- Publikationsliste und Kopie einer eigenen (Aufsatz-)Veröffentlichung (bei nicht-promovierten BewerberInnen soweit vorhanden)
- Titel und Skizze des Forschungsprojekts, das am IZEA durchgeführt werden soll (maximal fünf Seiten)
- bei DoktorandInnen: ein Empfehlungsschreiben

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Forschungskoordinatorin des IZEA, Dr. Andrea Thiele (andrea.thiele@izea.uni-halle.de).

Kontakt

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA)
Franckeplatz 1 (Haus 54)
06110 Halle
Deutschland

izea@izea.uni-halle.de
Tel.: +49 345 55 21781
Fax: +49 345 55 27252

https://www.izea.uni-halle.de/
Redaktion
Veröffentlicht am
23.09.2021
Beiträger
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Sprache Veranstaltung