Der Jugoslawien-Krieg und die Historiker Der Jugoslawien-Krieg und die Historiker

Ort
Berlin
Veranstalter
Zentrum für Vergleichende Geschichte Europas; Center for Comparative History of Europe
Datum
19.05.1999
Von
Redaktion, HSK

Zentrum für Vergleichende Geschichte Europas

Center for Comparative History of Europe

Einladung zur Podiumsdiskussion:
Der Jugoslawien-Krieg und die Historiker

Historiker und Historikerinnen haben sich mit der öffentlichen Kommentierung des Jugoslawien-Kriegs zurückgehalten. Warum? - In der Öffentlichkeit sind dagegen historische Argumente intensiv benutzt worden. Der Hinweis auf die deutsche Verbrechensgeschichte diente dabei zur Begründung konträrer Optionen: der Befürwortung des militärischen Engagements wie seiner Ablehnung. Was leistet historische Erinnerung für die Orientierung in der Gegenwart und die Fähigkeit zur Gestaltung der Zunkunft wirklich? - Der Kosovo-Konflikt hat weit zurückreichende Wurzeln. Die Geschichte der Region begrenzt die heutigen und zukünftigen Handlungsspielräume. Verfolgung, Vertreibung und Bombenkrieg haben zu großen Zerstörungen geführt, das Denken verändert und neue Fakten geschaffen. Was folgt daraus für die Zeit nach dem Krieg: in der Region, in Europa und darüber hinaus? Welches sind die Konsequenzen für NATO, UNO und die Entwicklung des Völkerrechts?

Darüber diskutieren:

Marie-Janine Calic, Karl Schlögel, Holm Sundhaussen und Hans-Ulrich Wehler

Moderation:

Jürgen Kocka

Mittwoch, 19. Mai 1999,

18.00 Uhr (s.t.)

Zentrum für Vergleichende Geschichte Europas,
Koserstraße 20, 14195 Berlin, Raum A. 336 (3. Stock)

Kontakt

Zentrum für Vergleichende Geschichte Europas,
Koserstraße 20, 14195 Berlin, Raum A. 336 (3. Stock)

Zitation
Der Jugoslawien-Krieg und die Historiker Der Jugoslawien-Krieg und die Historiker, 19.05.1999 Berlin, in: H-Soz-Kult, 08.05.1999, <www.hsozkult.de/event/id/termine-468>.
Redaktion
Veröffentlicht am
08.05.1999