Stud: Neue Studiengangsankündigungen 11.06.2024 [4]

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Redaktion H-Soz-Kult

Liebe Leser:innen,

um die Zahl der täglich versandten Beiträge etwas zu reduzieren, fassen wir ausgewählte Ankündigungen einmal wöchentlich als 'Digest' zusammen. Die vollständigen Ankündigungstexte finden Sie im Anschluss und auf der H-Soz-Kult-Website unter: https://www.hsozkult.de/stud/page

Ihre H-Soz-Kult Redaktion

1.)
Friederich-Schiller-Universität Jena
Subject: Stud: Masterstudiengang "Geschichte der Naturwissenschaften" (Friederich-Schiller-Univ. Jena)
https://www.hsozkult.de/studyprogramme/id/stud-144605

2.)
Universität Bremen
Subject: Stud: Masterstudiengang "Public History" (Univ. Bremen)
https://www.hsozkult.de/studyprogramme/id/stud-144653

3.)
Bergische Universität Wuppertal
Subject: Stud: Masterstudiengang "Wissenschafts- und Technikgeschichte" (Bergische Univ. Wuppertal)
https://www.hsozkult.de/studyprogramme/id/stud-144728

4.)
Technische Universität Berlin
Subject: Stud: Masterstudiengang "Theorie und Geschichte der Wissenschaft und Technik" (TU Berlin)
https://www.hsozkult.de/studyprogramme/id/stud-144731

1)
From: Florence Vienne <florence.vienne@uni-jena.de>
Date: 04.06.2024
Subject: Stud: Masterstudiengang "Geschichte der Naturwissenschaften" (Friederich-Schiller-Univ. Jena)
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Masterstudiengang "Geschichte der Naturwissenschaften" mit dem Abschluss "Master of Science"
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Friederich-Schiller-Universität Jena, JenaBewerbungsschluss: 15.09.2024

Der Masterstudiengang mit dem Abschluss Master of Science richtet sich an Studierende sowohl aus dem MINT-Bereich als auch aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften.

In dem zweijährigen Masterprogramm erforschen Sie aus geistes- und sozialwissenschaftlicher Sicht die Naturwissenschaften in ihrer Geschichte und Gegenwart. Wer bei uns studiert, erwirbt umfangreiche Kenntnisse über die Geschichte der Naturwissenschaften von der Antike bis zum 21. Jahrhundert und beschäftigt sich mit wissenschaftstheoretischen und ethischen Fragen rund um Wissenschaft und Technik.

Sie erlernen das Methodenspektrum der aktuellen wissenschaftshistorischen Forschung. Sie analysieren die Entstehung und Entwicklung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in verschiedenen Epochen. Ferner lernen Sie, den komplexen Frage- und Problemstellungen zum Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft nachzugehen. Sie erwerben Einsichten in die globale Wissensgesellschaft, die in Zeiten tiefgreifender ökologischer und soziopolitischer Umwälzungen mehr denn je gefragt sind.

Mit dem Masterstudiengang „Geschichte der Naturwissenschaften“ gehört die Friedrich-Schiller-Universität Jena zu einem der wenigen Orte in Deutschland, wo Wissenschaftsgeschichte als eigenständiges Fach gelehrt wird.

Weiterführende Informationen zum Inhalt und Aufbau des Masterstudiengangs sowie zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter https://wissenschaftsgeschichte.uni-jena.de/18/studium
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Dr. Florence Vienne
E-Mail: florence.vienne@uni-jena.de

Homepage https://wissenschaftsgeschichte.uni-jena.de/18/studium
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URL zur Zitation dieses Beitrages
<https://www.hsozkult.de/studyprogramme/id/stud-144605>
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2)
From: Thekla Keuck <keuck@uni-bremen.de>
Date: 06.06.2024
Subject: Stud: Masterstudiengang "Public History" (Univ. Bremen)
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Masterstudiengang "Public History"
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Universität Bremen, BremenBewerbungsschluss: 15.07.2024

Der epochenübergreifende und interdisziplinär angelegte Masterstudiengang ruht auf drei Säulen: auf der Fachwissenschaft, der Digital Public History und anwendungsorientierten Praxisprojekten, die wir gemeinsam mit unseren langjährigen Netzwerkpartnern im Land Bremen und in der norddeutschen Region entwickeln. Dabei steht einerseits die Reflexion der Inszenierung und Instrumentalisierung von Geschichte im Fokus, andererseits geht es um die Vermittlung von Kompetenzen, wie Geschichte publikumswirksam und nachhaltig in verschiedensten Medien präsentiert werden kann.

Im ersten Semester erhalten Sie eine Einführung in die (Digital) Public History und lernen geschichtswissenschaftliche Methoden und Ansätze kennen. Im zweiten und dritten Semester steht die praktische Vermittlungsarbeit im Vordergrund. Sie analysieren Geschichte in der Öffentlichkeit und produzieren Geschichte für die Öffentlichkeit eigenständig oder als Teil eines Teams, um diese anschließend mit der Öffentlichkeit zu reflektieren. Durch die Einbeziehung professioneller Akteur:innen und Multiplikator:innen aus möglichen Berufsfeldern erhalten Sie Einblicke in lokale bzw. regionale Geschichts- und Erinnerungskulturen. Ein zwei- bis dreimonatiges Pflichtpraktikum in einer Institution an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit vertieft diese Einblicke.

Das besondere Profil der Public History Bremen liegt in der Kombination und Verflechtung von geschichtswissenschaftlicher Fachkompetenz und analoger wie digitaler Anwendungsorientierung. Studienziel ist eine Vertiefung der fachwissenschaftlichen Kernkompetenzen, insbesondere von Quellen- und Methodenkompetenz, sowie eine Schärfung von Vermittlungs- und Medienkompetenzen in Vorbereitung auf den Einstieg in den außeruniversitären, akademischen Arbeitsmarkt, wobei durch die Forschungsorientierung und fachwissenschaftliche Grundierung des Masterstudiengangs der Weg in eine wissenschaftliche Karriere durch eine sich anschließende Promotion offenbleibt.

Der Master Public History richtet sich an Bewerber:innen mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem geistes-, kultur- oder sozialwissenschaftlichen Fach.

Nähere Hinweise zu den Qualifikationsvoraussetzungen und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter https://www.uni-bremen.de/institut-fuer-geschichtswissenschaft/studium/master-public-history
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Dr. Thekla Keuck
Universität Bremen / Fachbereich 08
Institut für Geschichtswissenschaft
Postfach 33 04 40
28334 Bremen
keuck@uni-bremen.de

Homepage https://www.uni-bremen.de/institut-fuer-geschichtswissenschaft/epochen-und-bereiche/public-history
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URL zur Zitation dieses Beitrages
<https://www.hsozkult.de/studyprogramme/id/stud-144653>
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3)
From: Sabrina Engert <sabrina.engert-hk@uni-wuppertal.de>
Date: 11.06.2024
Subject: Stud: Masterstudiengang "Wissenschafts- und Technikgeschichte" (Bergische Univ. Wuppertal)
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Wissenschafts- und Technikgeschichte
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Bergische Universität Wuppertal, WuppertalBewerbungsschluss: 31.07.2024

In Wuppertal verfolgt die Wissenschafts- und Technikgeschichte die Vermittlung dieser reflexiven Kompetenzen in den folgenden Studienangeboten, und zwar im Rahmen von Überblicksvorlesungen zur Geschichte von Wissenschaft und Technik seit der Antike sowie von Seminaren und Übungen, die in aktuelle Forschungsfragen einführen.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Lehr- und Forschungsaktivitäten zählen:
- Wissenschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit
- Wissenschafts- und Technikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
- Geschichte der Sozialwissenschaften seit dem 19. Jahrhundert
- Geschichte der Mathematik in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert
- Umweltgeschichte
- Geschlechtergeschichte
- Wissenschafts- und Technikgeschichte des Kolonialismus

Dieses breite Forschungs- und Lehrprofil macht die Wissenschafts- und Technikgeschichte zu einem interdisziplinär orientierten Brückenfach: Sie kann Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften Einblicke in die Kultur der Wissenschaften und Technik vermitteln und umgekehrt Studierende der Naturwissenschaften und Technik mit den geistes- und sozialwissenschaftlichen Dimensionen der Wissenschafts- und Technikentwicklung vertraut machen. Die Wuppertaler Wissenschafts- und Technikgeschichte ist eng mit dem "Interdisziplinären Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT)" verbunden, in dem sie sowohl mit anderen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen (z.B. der Philosophie und Soziologie) als auch naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen (z.B. der Mathematik und Physik) kooperiert und im interdisziplinären Dialog zu Themen arbeitet, bei denen sich technische, wissenschaftliche und gesellschaftliche Kontexte überschneiden.
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Prof. Dr. Volker Remmert, remmert@uni-wuppertal.de

Homepage https://fk1.uni-wuppertal.de/de/studiengaenge/kombinatorischer-studiengang-mit-dem-abschluss-master-of-arts-vormals-kombinatorischer-studiengang-geistes-und-kulturwissenschaften/
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URL zur Zitation dieses Beitrages
<https://www.hsozkult.de/studyprogramme/id/stud-144728>
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4)
From: Fabian Zimmer <fabian.zimmer@tu-berlin.de>
Date: 11.06.2024
Subject: Stud: Masterstudiengang "Theorie und Geschichte der Wissenschaft und Technik" (TU Berlin)
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M.A. Theorie und Geschichte der Wissenschaft und Technik (MA-TGWT)
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Technische Universität Berlin, BerlinBewerbungsschluss: 31.08.2024

Studiengang
Der forschungsorientierte Masterstudiengang befragt Wissenschaft und Technik aus den verschiedenen Blickrichtungen der am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte vertretenen Fachgebiete. Damit vermittelt der Studiengang ein Disziplinen verbindendes Fachwissen über die konzeptionellen Grundlagen von Wissenschaft und Technik, ihre historische Bedingtheit und Entfaltung, ihre Durchdringung von Natur und Gesellschaft und ihre ethischen Implikationen. Zugleich besteht die Möglichkeit zur Spezialisierung in den einzelnen Disziplinen. Es ist das Anliegen des Studiengangs, ein Verständnis dafür zu vermitteln, in welch weitreichender Weise Wissenschaft und Technik mit ihren formalen und materiellen Bedingungen unser Denken und Zusammenleben in der Gegenwart prägen und in Zukunft weiter prägen werden. Die Studierenden werden dabei in die Lage versetzt, eigene Forschungsinteressen zu entwickeln und diesen selbständig nachzugehen.

Studienrichtungen

Philosophie des Wissens und der Wissenschaften
In der Studienrichtung Philosophie des Wissens und der Wissenschaften werden vertiefte Kenntnisse der Wissenschaftsphilosophie, Erkenntnistheorie, Philosophie des Geistes, Sprachphilosophie, Technikphilosophie bzw. -ethik, philosophischen Anthropologie sowie philosophiehistorische und systematisch-analytische Methoden der normativen und evaluativen Bewertung wissenschaftlich-technischer Entwicklungen mit Blick auf die menschliche Lebenswelt vermittelt. Das Themenspektrum reicht von aktuellen Diskursen in der allgemeinen Wissenschaftsphilosophie (wissenschaftliche Modelle, Erklärungen, etc.) und der Philosophie der Einzelwissenschaften (Philosophie der Biologie, Mathematik, Physik etc.) sowie theoretischen Fragen der Wissenschaftskommunikation über Grundfragen der allgemeinen und angewandten Ethik – speziell Technik-, Umwelt-, Medizin- und Bioethik – bis zur Analyse und Bewertung zukunftsweisender technischer Entwicklungen der Digitalisierung, Mensch-Maschine-Interaktion und KI. Besonderer Wert wird auf die Einübung der Kompetenz zur eigenständigen Reflexion und Argumentation sowie der Konzeption und Präsentation wissenschaftlicher Beiträge gelegt.

Wissenschafts- und Technikgeschichte
In der Studienrichtung Wissenschafts- und Technikgeschichte steht die historische Entwicklung der Wissenschaften und der Technik im Kontext von Gesellschaft, Kultur, Politik und Umwelt im Zentrum. Es geht weniger um die herausragenden Leistungen einzelner Erfinder:innen und Entdecker:innen, sondern um ein Verständnis davon, wie sich die menschliche Lebenswelt, wissenschaftliches und technisches Wissen und technische Artefakte gegenseitig bedingen und beeinflussen. Das Spektrum an historischen Entwicklungen reicht von der Antike bis zur neuesten Zeit, vom Wissen von der unbelebten und belebten Natur bis zur wissenschaftlichen Durchdringung der menschlichen Gesellschaft, von der Konstruktion von High-Tech-Artefakten bis zum alltäglichen Technikgebrauch. Dabei geht es stets um den sich wandelnden Status wissenschaftlichen und technischen Wissens und auch um die Grenzen des technisch Machbaren und um deren Folgen in Gesellschaft und Umwelt.

Literatur und Wissenschaft
Die Studienrichtung Literatur und Wissenschaft widmet sich – am Leitfaden von Literaturgeschichte und Poetik – der Verwandlung der natürlichen und kulturellen Umwelt des Menschen durch Wissenschaft und Technik. Damit ist im Zeitalter der Digitalisierung und Kybernetisierung insbesondere das Verhältnis von Alltags- und Maschinensprachen aufgerufen, verbunden mit der Frage, wie es heute den Raum der ‚technischen Existenz’ bestimmt. Auf dem Weg wissensgeschichtlich informierter Lektüren literarischer Texte (Gedichte, Dramen, Romane, Essays) wird die Fähigkeit eingeübt, in ihnen Spannungen und Brüche im Werden der Welt freizulegen. Dabei ist es unerlässlich, punktuell auch die ästhetischen Formen nichtsprachlicher Künste in die Beobachtung einzubeziehen. Zu den Anliegen der Studienrichtung gehört es weiterhin, in das aktuelle Feld der Digital Humanities einzuführen und damit Perspektiven auf die Zukunft geisteswissenschaftlichen Arbeitens zu eröffnen.

Module

Der Studiengang ist in drei fachliche Studienrichtungen gegliedert:
- Philosophie des Wissens und der Wissenschaften
- Wissenschafts- und Technikgeschichte
- Literatur und Wissenschaft

Das Studium umfasst 120 ECTS-Punkte in vier Segmenten:
- gemeinsamer Pflichtbereich zur Einführung (12 LP) mit 2 Modulen: Erkenntnis und Methode und Plenum, mit viel Raum für studentische Mitgestaltung
- großer Wahlpflichtbereich (60 LP): Studienrichtung, Vertiefung und Erweiterung
- freie Wahl (18 LP) aus dem Lehrangebot der Berliner Universitäten
- Masterarbeit (30 LP) in einer der drei Studienrichtungen

Die weitgehend frei wählbaren Wahlpflichtmodule erlauben es, den Studiengang in hohem Maße interdisziplinär zu durchlaufen oder ein spezifisches Profil in einer Disziplin auszubilden.

Bewerbungen sind bis 31. August eines Jahres möglich. Die Zulassung erfolgt zu jedem Wintersemester. Zulassungsvoraussetzung ist ein Hochschulabschluss in einem Studiengang der Geisteswissenschaften, Kulturwissenschaften, Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Ingenieurwissenschaften oder Sozialwissenschaften.

Einführungsveranstaltung

Die Einführungsveranstaltung für Erstsemester findet jeweils zu Beginn des Wintersemesters statt.

Team
Prof. Dr. Sabine Ammon – Wissensdynamik und Nachhaltigkeit in den Technikwissenschaften
Prof. Dr. Birgit Beck – Ethik und Technikphilosophie
Prof. Dr. Axel Gelfert – Theoretische Philosophie
Prof. Dr. Jochen Gläser – Sozialwissenschaftliche Wissenschafts- und Technikforschung
Prof. Dr. Hans-Christian von Herrmann – Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur und Wissenschaft
Prof. Dr. Beate Krickel – Philosophie der Kognition
Prof. Dr. Caterina Schürch – Wissenschaftsgeschichte
Prof. Dr. Heike Weber – Technikgeschichte
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https://www.tu.berlin/humanities/studium-lehre/beratung/studentische-studienfachberatung

Homepage https://www.tu.berlin/hpstl/studium-lehre/studienangebot/ma-theorie-und-geschichte-der-wissenschaft-und-technik-ma-tgwt
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URL zur Zitation dieses Beitrages
<https://www.hsozkult.de/studyprogramme/id/stud-144731>
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Citation
Stud: Neue Studiengangsankündigungen 11.06.2024 [4], In: H-Soz-Kult, 11.06.2024, <www.hsozkult.de/text/id/texte-5907>.
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