Weiterbildender Masterstudiengang "Gedenkstättenarbeit und Menschenrechtsbildung in sozialen Berufen" (Nordhausen)

Gedenkstättenarbeit und Menschenrechtsbildung in sozialen Berufen

Einrichtung
Hochschule Nordhausen (Zentrum für Weiterbildung)
Institut
Zentrum für Weiterbildung
PLZ
99734
Ort
Nordhausen
Land
Deutschland
Vom - Bis
01.10.2020 -
Bewerbungsschluss
10.09.2020
Von
Kathleen Hahnemann, FB Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Hochschule Nordhausen

Weiterbildender Masterstudiengang Gedenkstättenarbeit und Menschenrechtsbildung in sozialen Berufen
120 ECTS-Punkte, 6 Semester Regelstudienzeit,
320 € monatlich
Beginn: jeweils im Wintersemester; Bewerbungsschluss: 10. September 2020

Gedenkstättenarbeit und Menschenrechtsbildung in sozialen Berufen

Die Hochschule Nordhausen bietet mit dem weiterbildenden Masterstudiengang „Gedenkstättenarbeit und Menschenrechtsbildung in sozialen Berufen“ eine einzigartige akademische Ausbildung für angehende Multiplikator_innen und Praktiker_innen in sozialen Arbeitsfeldern, Gedenkstätten und Dokumentationszentren. Die Studierenden erlangen eine zielgerichtete Qualifizierung mit Schwerpunkt auf der Gewalt- und Unrechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts und Kompetenzen für eine zeitgemäße Arbeit in politischen Bildungssettings und Gedenkstätten.
Das wissenschaftlich fundierte Studienangebot richtet sich an Absolvent_innen pädagogischer, geistes- oder sozialwissenschaftlicher Studiengänge mit erster Berufserfahrung. Der sechssemestrige Studiengang wird im Blended-Learning-Format angeboten. Er ist berufsbegleitend studierbar und durch einen kontinuierlichen Theorie-Praxis-Transfer anwendungsbezogen ausgerichtet.

Gedenkstättenarbeit und Menschenrechtsbildung in sozialen Berufen erfordert einen interdisziplinären Zugang. Der Masterstudiengang verbindet daher geschichtswissenschaftliche Fachinhalte dezidiert mit Kernelementen der Sozialen Arbeit. Er profitiert von der etablierten Lehre im Bereich der Sozialen Arbeit und der Heilpädagogik im Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Hochschule Nordhausen. Zentrale Konzepte und Methoden der Sozialen Arbeit werden auf eine Vermittlungsarbeit in Gedenkstätten und verwandten Orten zugeschnitten.
Die Absolvierenden setzen sich aus zeithistorischer Perspektive mit Mechanismen von Ungleichheit sowie Inklusions- und Exklusionspraktiken auseinander und wenden in Seminarprojekten multiperspektivische Ansätze an. Dimensionen der Sozialen Teilhabe und – im Sinne einer nachhaltigen beruflichen Tätigkeit – Ansätze zur Selbstreflexion und Supervision bilden weitere Schwerpunkte. Um eine zukunftsfähige Gedenkstättenarbeit aktiv zu gestalten, sensibilisiert der Studiengang für transdisziplinäre, partizipative und medienreflexive Ansätze und Methoden. Er ist hierbei auch ein Diskussionsraum und Ideenlabor.

Der Masterstudiengang beginnt zum Wintersemester 2020/21. Weitere Informationen zum Studiengang und zum Bewerbungs-verfahren finden Sie unter http://www.hs-nordhausen.de/gmb/.

Kontakt

Prof. Dr. Cordula Borbe
Kathleen Hahnemann, M.A.
Tel.: 03631 420-562; 03631 420-536
E-Mail: gmb@hs-nordhausen.de

https://www.hs-nordhausen.de/studium/wiso/gameb/
Redaktion
Veröffentlicht am
30.06.2020
Klassifikation
Weitere Informationen

Land Veranstaltung
Sprache Veranstaltung