Wieder frei! Österreichische Plakate 1945-1955

Titel
Wieder frei! Österreichische Plakate 1945–1955.


Hrsg. v.
Köstenberger, Julia [Kuratorin, Webdesign]; Danielson, Elena S., Jobst-Rieder, Marianne [Organisation und Konzept] <flu@onb.ac.at>
Rezensiert für H-Soz-Kult von
Georg Christoph Berger Waldenegg, Historisches Seminar, Universität Heidelberg

„Österreich wieder frei!“: Diese Worte schmücken das „erste offizielle“, von der Roten Armee nach dem Ende der Schlacht um Wien am 13. April 1945 in Umlauf gebrachte „Bildplakat“. Sie dienen der hier zu besprechenden, auf deutsch und englisch abrufbaren “virtuellen Ausstellung”[1]Wieder frei! Österreichische Plakate 1945-1955 gleichsam als Aufmacher. Ein Online abrufbarer „Flyer“[3] informiert darüber, dass es sich um ein „Gemeinschaftsprojekt“ der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) und der Hoover Institution Library and Archives (HILaA, Universität Stanford) handelt. Neben der von der HILaA organisierten und bereits beendeten Ausstellung Free Again! Liberation and Sovereignty: Austria, 1945-1955[4] bietet die Ausstellung im Internet „über 100 weitere Plakate und Informationen zur Nachkriegsgeschichte Österreichs“. Schon weil sicherlich nur wenige Besucher zugleich die Stanforder Ausstellung besucht haben, ist die virtuelle Ausstellung eigenständig zu betrachten.

Der Betrachtungszeitraum 1945-1955 bildete durchaus ein „entscheidendes Jahrzehnt“ in der Geschichte der damals zunächst von drei (UdSSR, USA und Großbritannien), schon bald von vier Alliierten (Frankreich) besetzten Zweiten Republik, die erst nach dem am 27. Juli 1955 in Kraft getretenen Staatsvertrag abzogen, durch den Österreich in der Tat seine „völlige Souveränität“ wieder erlangte.

Im Unterschied zur Stanforder Ausstellung wird dieser Zeitraum nicht auch durch zeitgenössische Photographien des für Zeitschriften wie LIFE und Paris Match tätigen Erich Lessing (1923-), sondern ausschließlich durch Plakate verdeutlicht, wobei einige Objekte korrekt als Plakat-, Wandzeitungen und Fotoplakate bezeichnet werden. Beinahe 150 sind seit dem 3. Mai 2005 ins Netz gestellt und sollen dort nach offizieller Auskunft mehrere Jahre bleiben. Aufgeteilt in 13 Gruppen, enthalten die ersten elf auch je elf Plakate, die jeweils ein Jahr abdecken. Hinzu kommt ein Themenbereich „wichtige Politiker“ (sechs Plakate) und eine dem Thema „USA – Österreich“ gewidmete „Plakatwand“. Letzteres wird plausibel damit legitimiert, dass die US-Kultur für die „Mehrheit der Bevölkerung … eindeutig“ die „Leitkultur“ unter den vier Besatzungsmächten darstellte. Vielleicht umfasst sie vergleichsweise viele Objekte (20), weil es sich um ein Kooperationsprojekt mit einer US-Institution handelt.

Sämtlichen Gruppen sind Einleitungstexte mit Informationen über zumeist politische Ereignisse und Entwicklungen des jeweiligen Jahres beziehungsweise Themenbereiches beigefügt. Zudem werden die Plakate mehr oder weniger ausführlich erläutert. Es finden sich Hinweise zu den Gestaltern der Plakate und Anmerkungen zum künstlerischen Gehalt. Abrufbar sind zudem eine Chronologie der offenbar für am wichtigsten erachteten Ereignisse, ein Abkürzungsverzeichnis sowie das Impressum.

Zu fragen ist nun: Kann dieser nicht mehr ungewöhnliche Versuch, historisches Wissen mittels einer Internetausstellung zu vermitteln, inhaltlich und gestalterisch als gelungen gelten? Wie dies jene Betrachter beurteilen, welche die gebotene und erwünschte Gelegenheit zu einem „Feedback“ ergriffen haben, muss offen bleiben, da ihre Zuschriften nicht abrufbar sind. Insgesamt ist aber schon deshalb ein positives Fazit zu ziehen, weil man über viele zeitgenössische Ereignisse und Entwicklungen instruktiv informiert wird.

Im Folgenden konzentriere ich mich deshalb vorwiegend auf kritikwürdige Aspekte. Dabei beleuchte ich zunächst relativ eingehend solche, die historiographisch besonders relevant erscheinen, und wende mich dann dem „künstlerischen Kontext“ zu, von dem es im Flyer heißt, er sei berücksichtigt worden. Am Ende stehen einige Anmerkungen zu dem Webdesign.

Mit Blick auf historische Aspekte sei vorab festgestellt, dass politische Ereignisse und Vorgänge zumeist eher erläutert denn kommentiert werden. Wurde dabei vielleicht aus Gründen der politischen Korrektheit stark auf die Einhaltung genau jenes, die Innenpolitik nicht nur dieser Jahre mitprägenden „Proporzsystems“ geachtet, auf das – offensichtlich in Anspielung auf die Teilung der Habsburgermonarchie nach 1867 – mit den Worten verwiesen wird, es habe „Wirtschaft und Gesellschaft in zwei ‘Reichshälften’“ geteilt? Insgesamt ist diese Neutralität dennoch wohltuend. Zuweilen aber scheint es, als sollten doch bestimmte politische Botschaften beziehungsweise historische Deutungen transportiert werden.

Nehmen wir etwa die die Beurteilung des so genannten Ständestaates: Zwar liegen die Jahre 1933/34-1938 vor dem eigentlichen Betrachtungszeitraum, auf sie wird aber schon deshalb wiederholt abgehoben, weil die Frage, wer für seine Errichtung verantwortlich war[5], durch lange Zeit die wohl “schlechthin wichtigste“ zeitgeschichtliche Frage dargestellt hat (Ernst Hanisch)[6] und zentrale innenpolitische Nachkriegskonflikte ohne ihre Berücksichtigung unverständlich bleiben. Auch Plakate spielen immer wieder auf diese Jahre an.

Mit Blick auf die Heimwehr, die zumindest zu Beginn des Ständestaates eine wichtige Rolle spielte, würden wohl die meisten Historiker das Etikett „faschistisch“ zumindest bedingt akzeptieren. Wies aber der Ständestaat selbst autoritären oder aber faschistischen Zuschnitt auf? Hier ist sowohl von dem „Ständestaat“ als auch von einem „autoritären“ und einem „austrofaschistischen“ Regime sowie von „Austrofaschismus“ die Rede. Je nach propagierter Faschismustheorie (und politischer Einstellung!) würden viele Historiker das Etikett faschistisch strikt ablehnen. Wie dem auch sei: Die Herausgeber formulieren jedenfalls unpräzise, da sich zumindest faschistische Regime und autoritäre Regime substantiell unterscheiden.

Auch der Begriff Österreich wird ungenau verwendet. Meistens ist damit die Zeit nach dem „Zerfall“ beziehungsweise dem „Zusammenbruch der Monarchie“ gemeint (wobei Zerfall und Zusammenbruch durchaus Unterschiedliches implizieren[7]). Doch wenigstens einmal wird Österreich auch schon vor 1918 als existent angesehen, wenn etwa Gustav Klimt mit der Gründung der Secession (1897) versucht haben soll, „der modernen Kunst auch in Österreich zum Durchbruch zu verhelfen“. Was ist mit Österreich hier gemeint: Nur das spätere Staatsgebiet nach 1918 oder Cisleithanien, gemäß dem staatsrechtlichen Sprachgebrauch 1867-1918?

Zudem liest man von der „Befreiung Österreichs“ vom Nationalsozialismus und der „nationalsozialistischen Herrschaft“: Zunächst klingt das unproblematisch, vor allem im Vergleich zu der noch heute von manchen Historikern bevorzugten Formulierung Befreiung der Österreicher vom Nationalsozialismus, mit der – bewusst oder unbewusst und die Realität verfälschend – die Gesamtbevölkerung zu einem Opfer stilisiert wird. Doch auch im vorliegenden Fall ist eine solche Absicht nicht auszuschließen.

Dabei fragt sich überdies, warum der bekannte Passus aus der Moskauer Deklaration von 1943, in dem Österreich als „erstes Opfer der Hitler-Aggression“ bezeichnet wird, nicht in Anführungszeichen gesetzt wird, wie dies bei anderen Zitaten meistens geschieht. Vor allem aber suggerieren diese Worte, es habe sich bei dem Anschluß im März 1938 ausschließlich um eine Machtergreifung von außen gehandelt. Diese, auch noch in jüngeren Geschichtswerken anzutreffende These wird der Realität einmal mehr nur teilweise gerecht. Ein Plakatinhalt wird zu Recht mit den Worten kommentiert, er würde eine „zweifache Opferrolle Österreichs suggerieren“, nämlich „vor und nach 1945“. Vertreten die Herausgeber selbst wenigstens die These einer _ein_fachen Opferrolle?

Größere Präzision wäre bei Wahl des Titels der Ausstellung und deren „Einleitung“ wünschenswert gewesen. Denn ein Vergleich mit den präsentierten Plakaten und deren Erläuterungen erweist starke inhaltliche Divergenzen: Wenigstens der erste Teil des Titels, die besagte Einleitung (sowie auch das Startseite und Einleitung schmückende erste Plakat), insbesondere aber auch die jeder Gruppe vorangestellten Erläuterungen erwecken die Erwartung, es würden wenigstens vorwiegend politische Plakate präsentiert. Wer aber keinen überaus weit gefassten Politikbegriff vertritt, stellt fest, dass viele Plakate wirtschaftliche, soziale, kulturelle und nicht zuletzt touristische Inhalte aufweisen und für bestimmte Produkte werben. Insofern wird also viel mehr geboten, als angekündigt, was an sich positiv ist. Doch wurde infolge dieser Inkongruenz in gewisser Weise das Thema verfehlt. Es sei dahingestellt, ob dies aus unachtsamer Formulierung, aus Mangel an genügend und ausdrucksstarken politischen Plakaten oder aus der lobenswerten Absicht resultiert, eine Art Totalgeschichte, also auch Plakate vorzustellen, die Rückschlüsse auf die zeitgenössische Rolle der Frau zulassen.

Zuweilen drängen sich Nachfragen auf: So soll die im September 1946 eröffnete „antifaschistische Ausstellung ‘Niemals vergessen’“ von der sowjetischen Besatzungsmacht „angeregt“ und daraufhin „mit Zustimmung der SPÖ, ÖVP und KPÖ“ von der Gemeinde Wien in Auftrag gegeben worden sein. Handelte es sich aber wirklich lediglich um eine unverbindliche Anregung oder wurde nicht doch zumindest ein wenig Druck ausgeübt? Weiter erfährt man, dass 840.000 Menschen die Ausstellung besucht haben. Eine beeindruckende Zahl: Doch wie lange lief die Ausstellung, und erfolgte ihr Besuch immer ohne Druck? Schließlich wird nicht berichtet, inwiefern der mit ihr erhoffte erzieherische Impetus erreicht wurde. Die eigentlich nur für eine Laufzeit von drei Monaten angesetzte und mit einem Plakat vertretene Ausstellung Wien baut auf (1947) wurde „wegen des großen Besucherandranges … um einen Monat verlängert“. Ohne Nennung von Besucherzahlen und Informationen über die Öffnungszeiten und die Kapazitäten der Ausstellungsräume hilft dies nur wenig weiter. Auch hätte man zum Beispiel gerne gewusst, ob die richtigerweise konstatierte „Übernahme“ der NS-Propagandafigur „Kohlenklauer“ durch die SPÖ (Nationalratswahlplakat von 1953) wissentlich erfolgte.

Nachfragen dürften sich nicht zuletzt Betrachtern aufdrängen, denen der historische Kontext weniger vertraut ist. Sie wären bei etwas umfangreicheren, platztechnisch problemlos realisierbaren Erläuterungen ebenso leicht zu vermeiden gewesen. Leicht vermeidbar gewesen wären auch die Termini „Nazi-Zeit“ und „Nazidiktatur“. Ihr Gebrauch wird nicht dadurch wissenschaftlicher, dass auch Historiker sie verwenden, und hebt sich ebenso auffallend von dem ansonsten nüchternen Duktus ab, wie die Tatsache, dass die Erreichung der Souveränität gleich zweimal emphatisch mit „endlich“ bekräftigt wird.

Einige Aussagen bedürfen der Korrektur: So war die 1848-Revolution gerade in Wien nicht einfach „bürgerlich“. Auch wurde die „demokratische Entwicklung“ durch die „blutige Niederschlagung der Revolution und den Neoabsolutismus“ (wird der durchschnittliche Besucher wissen, worum es sich bei letzterem gehandelt hat?) nicht „für Jahrzehnte unterbrochen“.

Schließlich bleibt das Motiv für die Aufnahme von zwei Plakaten unklar. Zum einen wird mit Blick auf den deutschen Film Die Mörder sind unter uns (1946), bezogen auf Österreich, nur angemerkt, er sei Anfang 1947 in die Kinos gekommen. Soll dieses Plakat zeigen, dass die Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit auch filmisch schon recht früh einsetzte? Man kann dies nur raten.[8] Ähnlich verhält es sich bei dem im Themenbereich „USA – Österreich“ gezeigten Plakat für den Hitchcock-Film Bei Anruf Mord!. Zwar ist es ein US-Film, doch hätte man genauso gut ein Werbeplakat für einen anderen US-amerikanischen und in Österreich gezeigten Film auswählen können.

Was nun die Berücksichtigung des „künstlerischen Kontextes“ angeht, so enttäuschen die entsprechenden Ausführungen ein wenig. Soweit überhaupt bekannt, wird oftmals nur der Name des/der Plakatgestalter/s mitgeteilt. Zuweilen werden auch Daten über deren Herkunft und Lebensweg geliefert, freilich weniger „detailliert“, als behauptet, auch im Vergleich zu den übrigen Erläuterungen. Oftmals wird die Bedeutung einzelner Plakatsujets betont, so die Einführung des „Pin-up-Girls“ in die Werbung (1947, Plakat „Kajak Kosmetik“). Doch wird hier sehr uneinheitlich verfahren. Kunsthistorische Informationen im strengeren Sinne werden nur selten geboten und zumeist nicht erklärt: So wird zwar der „reduzierte Realismus“ eines Plakats der Marke Nivea (1952) und der „derbe, bewusst volkstümliche Realismus“ eines anderen Plakates konstatiert. Was aber damit konkret gemeint ist, kann höchstens der vorgebildete Betrachter erkennen. Bei einem Plakat für die Bregenzer Festspiele (1953) wird „stilistisch“ ein „französischer Einfluss“ festgestellt: Dies erscheint prinzipiell aufschlussreich, da der Plakatmacher aus Vorarlberg kam, das zur französischen Besatzungszone gehörte. Worin dieser Einfluss aber konkret bestanden haben soll, bleibt unerläutert. Und warum stellt ein Plakat von 1947 ein Beispiel für die „Moderne in der steirischen Plakatkunst“ dar? Schließlich wirft auch die Bemerkung, ein für einen Wettbewerb eingereichtes Plakat „(erhielt) nur den 2. Preis“, aber „gelangte“ dennoch „zur Ausführung“, mehr Fragen auf als sie hilfreiche Informationen liefert.

Was schließlich das Webdesign anbetrifft, so sind einige wenige Plakattextpassagen weder im Format der Ausstellung noch vergrößert lesbar. Einmal wird im Begleittext auf eine „Menschenmenge“ hingewiesen, die auf dem Plakat nur mit viel Phantasie erkennbar ist. Bei einigen Plakaten aus dem Themenbereich „USA – Österreich“ fehlen Begleittexte oder sind denkbar knapp gehalten. Zu erwähnen sind schließlich einige Druckfehler[9] und falsche Trennungszeichen, die sich offenbar bei der Formatierung eingeschlichen haben. Schließlich stimmt wenigstens einmal der Titel eines Plakates und die beigestellte Überschrift nicht miteinander überein.[10]

Insgesamt gesehen betrifft diese Kritik aber nicht die Substanz der Ausstellung. Sicherlich weist der Besuch einer Internetausstellung stets den Makel einer gewissen Sterilität gegenüber einem Museumsbesuch auf. Dennoch wird auch mit der Thematik eher gut vertrauten Betrachtern viel Interessantes und teilweise anderweitig nur schwer, wenn überhaupt auffindbares Bildmaterial geboten. Zudem erkennt man wichtige Veränderungen, auch im Vergleich zu heute. So übertreffen zahlreiche Wahlplakate heutige Wahlplakate an inhaltlich-visueller Schärfe – einmal reden die Herausgeber von „Diffamierungen“ (1949) – bei weitem. Neben – freilich nicht unbedingt irreversiblen – Brüchen werden aber auch richtig konstatierte „Kontinuitäten“ sichtbar: So hat der Graphiker Fritz Hinterleitner zunächst für die NS-Propaganda die Figur des Juden Tate entworfen und später ein Wahlplakat für die KPÖ gestaltet. Auch im Tourismusbereich griff man auf Sujets von vor 1945 zurück. So bleibt für einen Historiker als ein wichtiges Fazit dieser Ausstellung ein ihm aus vielen anderen Beispielen ebenfalls vertrautes Phänomen festzuhalten: Geschichte spielt sich selbst dann nicht nur in Brüchen ab, wo dies infolge in der Tat radikaler Umwälzungen der Fall zu sein scheint.

Anmerkungen:
[1] Soweit nicht anders vermerkt, stammen Zitate aus den die Ausstellung begleitenden Texten.
[2] Sie ist abrufbar unter http://www.onb.ac.at/sammlungen/plakate/siteseeing/wieder_frei/index.htm (8. August 2005).
[3]http://www-hoover.stanford.edu/hila/wieder_frei_info.pdf (8. August 2005).
[4] Weitere Informationen zu der vom 3. Mai bis 20. August 2005 in Stanford gezeigten Ausstellung finden sich unter http://www.hoover.org/hila/austrian_ex1.htm (18. Oktober 2005).
[5] Viele würden nicht von Verantwortung, sondern von Schuld sprechen, entsprechend emotionsgeladen sind auch die politischen, gesellschaftspolitischen und nicht zuletzt historiographischen Auseinandersetzungen hierüber verlaufen.
[6] Hanisch, Ernst, Zeitgeschichte als politischer Auftrag, in: Zeitgeschichte 13 (1985), S. 81-91, hier S. 85f.
[7] Siehe dazu generell und provokativ: Fellner, Fritz, Der Zerfall der Donaumonarchie in weltgeschichtlicher Perspektive, in: Plaschka,Richard G.; Mack Karlheinz (Hgg.), Die Auflösung des Habsburgerreiches, Zusammenbruch und Neuorientierung im Donauraum,
(Schriftenreihe des österreichischen Ost- und Südosteuropa-Instituts, 3), München 1970, S. 32-43, hier S. 33.
[8] Auch wird festgestellt, der Film sei in der sowjetischen Besatzungszone Berlins gedreht worden, weil „die Westmächte das Konzept abgelehnt hatten“. Warum aber fügte man nicht hinzu, dass dies deshalb geschah, weil die Westalliierten einen unter deutscher Regie fertig gestellten Film zu diesem Zeitpunkt noch ablehnten?
[9] Etwa: „Graham Greene“ statt „Graham Green“; „-rationalisierung“; „unterlag der dem Kandidaten der SPÖ“; „der sozialdemokratischen Nationalratspräsidenten“.
[10] Siehe dazu das Filmplakat Menschen vom Varieté und der Begleittext Die Menschen aus dem Varieté.

Zitation
Georg Christoph Berger Waldenegg: Rezension zu: Köstenberger, Julia [Kuratorin, Webdesign]; Danielson, Elena S., Jobst-Rieder, Marianne [Organisation und Konzept] <flu@onb.ac.at> (Hrsg.): Wieder frei! Österreichische Plakate 1945–1955. , in: H-Soz-Kult, 21.10.2005, <www.hsozkult.de/webreview/id/rezwww-103>.
Redaktion
Veröffentlicht am
21.10.2005