Buchrezensionen/

Rez. von Alexandra Oberländer, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin

Corn Crusade provides a long overdue look into Khrushchev’s agrarian policy. So far our knowledge about Soviet agrarian society stops with a few exceptions[1] after collectivization in the 1930s. Portraits of the Soviet countryside seem to be frozen in that time. With the hesitant return of (new) economic history this picture is slowly beginning to change.

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Rez. von Malak Labib, EUME/Freie Universität Berlin; Malak Labib, EUME/Freie Universität Berlin

Over the past two decades, historical scholarship on the Cold War has moved in new directions. Authors have widened the field beyond the traditional subjects of diplomacy, security and ideology, in order to explore the intellectual, cultural, social and economic dimensions of the East/West conflict. The traditional definition of the Cold War as an opposition between two antagonistic blocs has also been questioned, as scholars are beginning to explore the various forms of transnational contacts and exchange across the Iron Curtain and beyond.

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Rez. von Philip Knäble, Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen

Der 250. Jahrestag der Aufhebung des Jesuitenordens in Spanisch-Amerika (1767/1768) war 2017 Anlass für eine Tagung im schweizerischen Fribourg, deren Ergebnisse zwei Jahre später als Sammelband veröffentlicht wurden. Auch wenn die Jesuiten fast im gesamten spanischen Kolonialreich in Amerika präsent waren, lag und liegt das Interesse der Forschung vor allem auf den Missionssiedlungen, den Reduktionen, in der Ordensprovinz Paraguay (lange als „Jesuitenstaat“ bezeichnet).

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Rez. von Matthias Willing, Marburg

Kay Ehling, Professor für Alte Geschichte an der Universität Augsburg, hat eine kleine Biografie des Klassischen Philologen Paul Friedländer (1882–1968) vorgelegt. Da der christlich getaufte Gräzist jüdische Vorfahren hatte und von den Nationalsozialisten ins US-amerikanische Exil getrieben wurde, ist das Werk in der Schriftenreihe „Jüdische Miniaturen“ erschienen.

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Termine/

Symposium
22.01.2020 - 24.01.2020 Tamara Scheer (Wien), Stefan Heid (Rom), Florian Kührer-Wielach (München), Franz Xaver Brandmayr (Rom)

Die kontinuierliche Neuordnung der europäischen Staaten nach nationalen Grundsätzen im Verlauf des 19. Jahrhunderts, der Zerfall jahrhundertealter Reiche nach dem Ersten Weltkrieg sowie die Entstehung neuer angeblicher National-, aber dennoch multiethnischer Staaten nach 1918 und der damit einhergehende gesellschaftliche Wandel in Zentral- und Südosteuropa betraf auch die administrativen und seelsorglichen Strukturen der römisch-katholischen Kirche.

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Workshop
18.11.2019 Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt zusammen mit dem Netzwerk für digitale Geisteswissenschaften und Citizen Science der Universität Erfurt und dem Sammlungs- und Forschungsverbund Gotha

Geisteswissenschaften und sammlungshaltende Institutionen wie Bibliotheken, Archive und Museen sind im Zuge des digitalen Wandels gehalten, ihren Wissenstransfer in Wissenschaft und Gesellschaft systematisch in den digitalen Raum zu erweitern. Die digitalen Möglichkeiten im Bereich der Wissenschaftskommunikation eröffnen Chancen für eine breitere Sichtbarkeit von Forschung und Sammlungen in der Öffentlichkeit, für die Gewinnung neuer Feedbackkanäle oder auch für den Aufbau neuer Netzwerke und Kooperationen.

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Workshop
05.12.2019 - 07.12.2019 Forensic Computational Geometry Laboratory; Interdisziplinäres Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen (IWR) der Universität Heidelberg; Organisation: Aaron Patte, Hubert Mara und Matthias Untermann

Vom 5.-7. Dezember findet im Mathematikon der Universität Heidelberg der Workshop zu Graphendatenbanken, GIS und 3D-Modellen in der Bauforschung des Mittelalters (GG3D19) statt.

Themen sind:

- Interdisziplinäre Verbindung von Mediävistik und Informatik
- Computergestützte Analyse von Burgen, Urkunden und Landkarten
- Dokumentation basierend auf 3D-Modellen, QGIS und Neo4j
- Neue Methoden für die digitale Bauforschung
- Informationsgewinnung mit Personennetzwerken

Das vorläufige Programm und die Referenten finden Sie hier: https://uni-heidelberg.de/GG3D19

Die Einreichung von Posterbeiträgen und die Anmeldung sind bis 5.

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Workshop
15.11.2019 Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die Geschichte der Außenbeziehungen ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten methodisch grundlegend erneuert worden. Dabei gibt es aber nach wie vor thematische Desiderate. So rückt die diplomatische Praxis der Epoche nach dem Westfälischen Frieden erst allmählich in den Fokus, und die politische Öffnung Russlands unter Zar Peter I.

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Ausstellungsrezensionen/

06.05.2017 Europäische Union
Rez. von Caroline Bernert, Historisches Seminar, Universität Leipzig

Was ist Europa? Was ist europäische Geschichte? Und fügen sich die einzelnen nationalgeschichtlichen Narrative zu einem gemeinsamen Geschichtsbild zusammen? Diesen Fragen widmet sich die Dauerausstellung des im Mai 2017 eröffneten Hauses der Europäischen Geschichte. Das Museum steht im Brüsseler Léopold-Park und somit in direkter Nähe zum Europäischen Parlament, das Initiator des Projektes ist und 2007 den Aufbau des Museums beschloss.[1] Erklärtes Ziel ist, so Kuratorin Andrea Mork, ein kollektives Bewusstsein für eine gemeinsame Vergangenheit zu schaffen und dadurch eine europäische Identität zu bekräftigen.[2] Bekommt man als Besucher/in nun eine europäische Meistererzählung vorgesetzt? Die Ausstellung erstreckt sich über fünf Ebenen, die jeweils einen eigenen Zeitabschnitt behandeln und deren Sektionen jeweils thematisch gegliedert sind.

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16.03.2019 Linden-Museum Stuttgart - Staatliches Museum für Völkerkunde
Rez. von Julien Bobineau, Würzburg

Die Ausstellung „Wo ist Afrika?“ ist als Teil der völkerkundlichen Dauerausstellung des Stuttgarter Linden-Museums im März 2019 eröffnet worden und gibt einen Einblick in der Afrika-Sammlung der staatlichen Institution. In vier Sektionen stellt das Linden-Museum eine ausgewählte Anzahl der insgesamt über 40.000 Objekte afrikanischer Herkunft aus, die sich heute in Besitz des Museums befinden.

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Tagungsberichte/

16.09.2019 - 18.09.2019 Prague Forum for Romani Histories, Institute of Contemporary History, Czech Academy of Sciences, Prague; Seminar on Romani Studies, Department of Central European Studies, Charles University Prague; Faculty of Social Sciences and Economics at University of Valle; Columbia United States Holocaust Memorial Museum’s Jack; Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies; CEFRES Prague
Von Eszter Varsa, Leibniz Institute for East and Southeast European Studies, Regensburg

The conference has brought together scholars from across a variety of disciplines, who presented empirically grounded accounts of the multiple dimensions of Romani mobilities since 1945 and analyzed connections between forms of past mobilities and migrations and the most recent movements of various Romani groupings.

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28.06.2019 - 29.06.2019 Rüdiger Bergien, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam; Debora Gerstenberger, Freie Universität Berlin, Lateinamerika-Institut; Christopher Kirchberg, Lehrstuhl für Zeitgeschichte, Ruhr-Universität Bochum
Von Franziska Walter, Insititut für Zeitgeschichte München-Berlin, Ludwig-Maximilians-Universität München

The organisers of the conference „The Knowledge of Intelligence. Scientification, Data Processing and Information Transfer in Secret Services, 1945–1990“ chose for the flyer the photo of a young woman in the 1970s, apparently entering data into an IBM console of the NSA. A picture very unlike the image popular culture draws of the work and practices of intelligence agencies but very much befitting the topic of the workshop, which took place at the Centre for Contemporary History (ZZF) Potsdam in June.

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23.05.2019 - 25.05.2019 Enno Bünz, Lehrstuhl für Sächsische und Vergleichende Landesgeschichte, Universität Leipzig; Stefan Kunze, Erster Vorsitzender des Hennebergisch-Fränkischen Geschichtsvereins; Wolfgang Weiß, Erster Vorsitzender des Würzburger Diözesangeschichtsvereins
Von Stefan W. Römmelt, Professur für Fränkische Kirchengeschichte, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Lorenz von Bibra, der vor 500 Jahren, am 6. Februar 1519, verstorbene Würzburger Fürstbischof, ist der Nachwelt vor allem wegen des Treffens mit Martin Luther am 18. April 1518 auf der Festung Marienberg und des von Tilman Riemenschneiders geschaffenen Grabmals im Würzburger Dom bekannt. Dass der Fürstbischof, wenn er länger gelebt hätte, lutherisch geworden wäre, behauptete später Georg Spalatin, Luthers Mentor bei Kurfürst Friedrich dem Weisen von Sachsen – eine Spekulation.

Nicht unter dem Vorzeichen der sich am Ende von Bibras Regierungszeit formierenden Reformation, sondern aus der Perspektive des Spätmittelalters setzte sich vom 23.

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25.09.2019 Gesellschaft für Unternehmensgeschichte
Von Janina Barth, Geschäftsstelle, Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.V.

Unter dem Titel „Wintershall im Nationalsozialismus“ hatte Wintershall Dea in Kooperation mit der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG) am 25. September 2019 zur Historischen Tagung im Kongress Palais Kassel eingeladen. In ihrer Begrüßung ordnete die Geschäftsführerin der GUG, ANDREA H.

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Zeitschriften/

Journal of Latin American Studies presents recent research in the field of Latin American studies in development studies, economics, geography, history, politics and international relations, public policy, sociology and social anthropology. Regular features include articles on contemporary themes, short thematic commentaries on key issues, and an extensive section of book reviews.

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Annali Recensioni Online II, 2019/1

Editors: Christoph Cornelißen, Edoardo Tortarolo (Editor in Chief)
Managing Editors: Fernanda Alfieri, Giovanni Bernardini, Maurizio Cau, Gabriele D’Ottavio, Claudio Ferlan, Cecilia Nubola, Katia Occhi, Massimo Rospocher

Annali Recensioni Online provides a forum for discussion among historians and all those interested in history.

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SEHEPUNKTE
Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften
ISSN 1618-6168
http://www.sehepunkte.de/

sehepunkte 19 (2019), Nr. 10

Liebe Leserinnen und Leser,

die sehepunkte bestehen nun schon seit fast 18 Jahren. In dieser Zeit war es stets unser Ziel, das Journal beständig weiter und fort zu entwickeln.

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