Dr. Stefan Gorißen

Institution
Universität Bielefeld
Abteilung
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, Abteilung Geschichtswissenschaft
Adresse
33615 Bielefeld
Universitätsstr. 25
Email
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Wissenschaftlicher Werdegang

Studium Geschichtswissenschaft und Germanistik in Bonn und Bielefeld
1989-1992 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
Seit 1992: Wissenschaftlicher Angestellter der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Universität Bielefeld, IT-Beauftragter
1997: Promotion an der Universität Bielefeld
Seit 2010 Studiendekan, Arbeitsbereich Geschichte der Frühen Neuzeit; Koordination EDV, BA-Beauftragter

Forschungs- und Arbeitsfelder

Protoindustrialisierung in rheinischen und westfälischen Regionen,
Geschichte des internationalen Geld- und Warenverkehrs im 18. und frühen 19. Jahrhundert,
Politische Ökonomie der Vormoderne,
Haushalt und Familie in vorindustrieller Zeit,
Regionalgeschichte des Rheinlands und Westfalens,
Formale Methoden in der Geschichtswissenschaft,
Geschichte und "neue Medien"

Publikationen

Monografien

Vom Handelshaus zum Unternehmen. Sozialgeschichte der Firma J. C. Harkort 1720-1820 (Bürgertum. Beiträge zur europäischen Gesellschaftsgeschichte 21), Göttingen 2002.

Herausgeberschaften

(hrsg. mit Kurt Wesoly / Horst Sassin) Geschichte des Bergischen Landes, Bd. 1: Bis zum Ende des alten Herzogtums (1806), Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2014.
(hrsg. mit Kurt Wesoly / Horst Sassin) Geschichte des Bergischen Landes, Bd. 2: 19. und 20. Jahrhundert, Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte 2016.
Ehrenamt und Mäzenatentum. Grundlagen der Zivilgesellschaft im historischen Wandel (Westfälische Forschungen 55), Münster 2005.
Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, Bd. 98,101-104, Neustadt/Aisch
(zus. m. Werner Freitag, Thomas Schilp, Eva-Maria Seng und Siegrid Westphal) Schriftenreihe: Westfalen in der Vormoderne. Studien zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Landesgeschichte, Münster 2007ff.

Artikel

Auswahl:
Interessen und ökonomische Funktionen merkantilistischer Privilegienpolitik. Das Herzogtum Berg und seine Textilgewerbe zwischen 16. und 18. Jahrhundert, in: Guillaume Garner (Hrsg.), Die Ökonomie des Privilegs, Westeuropa 16.-19. Jahrhundert / L'économie du privilège, Europe occidentale XVIe-XIXe siècles (Studien zu Policey, Kriminalitätsgeschichte und Konfliktregulierung), Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann 2016, S. 279-329.
Vom Wert der Verwandtschaft. Zahlungsverkehr und familiale Netzwerke in der bergisch-märkischen Kaufmannschaft, in: Karl-Peter Ellerbrock / Nancy Bodden / Margit Schulte Beerbühl (Hrsg.), Kultur, Strategien und Netzwerke. Familienunternehmen in Westfalen im 19. und 20. Jahrhundert (Untersuchungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte der Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte, 29), Münster: Ardey-Verlag 2014, S. 189-204.
Messertermine, Schiffsgelegenheiten und Kommissionen, in: Michael Schäfer (Hrsg.), Sachsen und die Welt. Eine Exportregion im Vergleich. Beiträge des 6. Unternehmensgeschichtlichen Kolloquiums (Veröffentlichungen des Sächsischen Wirtschaftsarchivs, A/10), Leipzig: Sächsisches Wirtschaftsarchiv 2014, S. 49-73.
Zwischen Rheinland und Westfalen. Regionale Identitäten im südlichen Westfalen im 18. und frühen 19. Jahrhundert, in: Bernd Walter / Wilfried Reininghaus (Hrsg.), Räume, Grenzen, Identitäten. Westfalen als Gegenstand landes- und regionalgeschichtlicher Forschung (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen, Neue Folge 9; Forschungen zur Regionalgeschichte, Bd. 71), Paderborn: Verlag Ferdinand Schöningh, S. 221-236.
Südwestfälische kaufmännische Rechnungsbücher aus vorindustrieller Zeit. Formen, Funktionen, Auswertungsperspektiven, in: Wilfried Reininghaus, Marcus Stumpf (Hrsg.), Amtsbücher als Quelle der landesgeschichtlichen Forschung (Westfälische Quellen und Archivpublikationen 27), Münster 2012, S. 67-85.
Vorindustrielle Unternehmer? Ökonomische Akteure und Betriebsformen im 18. und frühen 19. Jahrhundert, in: Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 2012/2, S. 39-61.
Differenzierung und Spezialisierung im Fernhandel des 17. und 18. Jahrhunderts. Zur Bedeutung des Kommissions- und Speditionshandels, in: Susanne Hilger, Achim Landwehr (Hrsg.), Wirtschaft - Kultur - Geschichte. Positionen und Perspektiven, Stuttgart 2011, S. 45-63.
The German wool and cotton industry from the sixteenth to the twentieth century, in: Lex Heerma van Voss / Els Hiemstra-Kuperus / Elise van Nederveen Meerkeerk (Eds.), The Ashgate Companion to the History of Textile Workers, 1650-2000, Farnham 2010, S. 199-229 (zusammen mit Dietrich Ebeling, Marcel Boldorf, Michael Mende, Anke Sczesny und Michaela Schmölz-Häberlein).