Aktuell/

Buchrezensionen/

Frühe Neuzeit
Taatz-Jacobi, Marianne: Erwünschte Harmonie, Berlin 2014
Rez. von Kirsten Anna van Elten, Graduiertenkolleg Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit, Universität Hamburg

Marianne Taatz-Jacobi hat sich mit ihrer 2014 erschienenen Dissertation ein großes Ziel gesetzt: die Dekonstruktion zweier Narrative der Frühneuzeitforschung. Dabei handelt es sich erstens um dasjenige der Toleranzpolitik Brandenburg-Preußens und zweitens um die Gründung der Universität Halle (1694) als ‚Reformuniversität‘ durch Kurfürst Friedrich III.

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Alte Geschichte
Räuchle, Viktoria: Die Mütter Athens und ihre Kinder, Berlin 2017
Rez. von Klaus Junker, Arbeitsbereich Klassische Archäologie, Institut für Altertumswissenschaften, Johannes Gutenberg-Unversität Mainz

Auf dem inzwischen gut bestellten Feld der ikonographischen Forschung zu sozialen Rollen und Sozialisationsstufen in der griechischen Welt ist es nicht mehr leicht, noch Pionierarbeit zu leisten. Viktoria Räuchle nutzt in ihrer Dissertation (Freie Universität Berlin) die breite Grundlage, um eine gut strukturierte Studie zur Mutterrolle im klassischen Athen vorzulegen.

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Alte Geschichte
Whitehead, David: Philo Mechanicus, Stuttgart 2016
Rez. von Franceso Fiorucci, Institut für Rechtsgeschichte und geschichtliche Rechtsvergleichung, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Questa edizione commentata dell’opera poliorcetica di Filone Meccanico segna la terza tappa di un’ampia ricerca sulla poliorcetica e meccanica militare antica portata avanti con successo da David Whitehead tramite i lavori su Ateneo Meccanico e Apollodoro di Damasco, usciti nella stessa serie di Historia – Einzelschriften.[1]

Il materiale è organizzato in una serie di capitoli e paragrafi che ripete l’assodato schema delle precedenti monografie: dopo la prefazione, la lista delle abbreviazioni e delle unità di misura adottate, segue un’ampia ed articolata introduzione (che presenta tra l’altro una puntuale rassegna delle precedenti edizioni e traduzioni, dei riusi e ricadute dell’opera in autori successivi), per poi passare al testo con traduzione, seguiti da alcune appendici conclusive, consacrate ad un confronto con altre testimonianze.
Uno spazio adeguato è dedicato alla trattazione di aspetti rimasti finora per certi versi ancora poco approfonditi, come l’utilizzo di certa terminologia per designare fortificazioni o macchinari (pp.

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Zeitgeschichte (nach 1945)
Mikkonen, Simo; Suutari, Pekka (Hrsg.): Music, Art and Diplomacy, Farnham 2016
Rez. von Sonja Großmann, Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde, Eberhard Karls Universität Tübingen

In den letzten Jahren erschien eine Reihe von Sammelbänden, die sich kulturellen Dimensionen des Kalten Krieges widmen. Sie umfassen sowohl den Bereich der auswärtigen Kulturpolitik einzelner Staaten als auch kulturelle Transfers und Austauschbeziehungen sowie die wechselseitigen Wahrnehmungen von „Ost“ und „West“.

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Termine/

Call for Papers
20.09.2017 - 22.09.2017 Dr. Daniel Menning (Universität Tübingen; ZUK 63); Dr. Christopher Miller (University of Glasgow)

The University of Tübingen (Germany) as part of its Institutional Strategy (ZUK 63) has made available funding for an intensive three-day event aimed at PhD students in business or economic history or affiliated fields working on any topic which overlaps with the theme of the school (for more details, see ‘further notes for applicants’, below).

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Call for Papers
14.09.2017 - 16.09.2017 Anthropology and Mobility Network (EASA) Media Anthropology Network (EASA); DFG-Graduiertenkolleg Locating Media (Siegen); a.r.t.e.s. Graduate School (Cologne)

This international workshop seeks to theorize the relationship between media and mobility. While mobility has been defined as movement ascribed with meaning, one might in similar fashion define media as meaning ascribed with movement. Interrogating the linkages between media and mobility can enable more thorough understandings of how various power structures produce, transform and reproduce social, material and discursive orders.

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Call for Papers
26.03.2017 Danube University Krems / Department for Image Science

Krems / Wien, November 23 - November 25, 2017
Deadline: Mar 26, 2017
Re:Trace call for papers – http://www.mediaarthistory.org/retrace

The 7th International Conference on the Histories of Media Art, Science and Technology titled RE:TRACE focuses on an evaluation of the status of the meta-discipline MediaArtHistories today.

More than a decade after the first conference founded the field now
recognized worldwide as a significant historical inquiry at the intersection of art, science, and technology, Media Art Histories is
now firmly established as a dynamic area of study guided by changing
media and research priorities, drawing a growing community of scholars, artists and artist-researchers.

Immersed in both contemporary and historiographical aspects of the
digital world, we explore the most immediate socio-cultural questions
of our time: from body futures, information society, and media (r)evolutions, to environmental interference, financial virtualization,
and surveillance.

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Summerschools, Kurse u.ä.
08.05.2017 - 24.07.2017 Prof. Dr. Andreas Kaplony, LMU München, Institut für den Nahen und Mittleren Osten

Registration is open to the 15th Arabic Papyrology Webclass: we will read unpublished business letters on papyrus from the Vienna Collection.

Letters provide an unrivaled insight into everyday life. This time, we will deal, e.g., with a wet nurse on strike, an unlucky heir, the boycott of Christians, a fugitive peasant, orders given to a travelling junior business partner, etc.

Mode: This is an on-line webclass.

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Ausstellungsrezensionen/

02.09.2016 - 20.08.2017 Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Rez. von Jörn Eiben, Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften, Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg

1893 wandte sich ein ungenannter Leserbriefschreiber an die Redaktion der Zeitschrift „Spiel und Sport“. Er mokierte sich über die Berliner Fußballer, die sich keineswegs direkt nach dem Spiel in den „Umkleidezimmern wieder zu gewöhnlichen Menschenkindern umwandel[te]n“, sondern in ihren „vielfarbigen Tricots“ noch eine ganze Weile im öffentlichen Raum „lustwandel[te]n“.[1] Sowohl die Rückverwandlung zu „Menschenkindern“ durch Wechsel der Kleidung als auch die Kritik am Tragen von Sportkleidung außerhalb des engeren sportiven Kontextes verweisen auf die Differenz zwischen sportlicher und „nichtsportlicher“ Bekleidung, die seit dem 19.

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Ahrndt, Wiebke; Übersee Museum Bremen (Hrsg.) Amerika
05.11.2016 Übersee Museum Bremen
Rez. von Sarah Ehlers, CHF/Beckman Center for the History of Chemistry, Philadelphia

Amerika im 21. Jahrhundert ist das Thema der neugestalteten Dauerausstellung im Bremer Übersee-Museum, die im November 2016 eröffnet wurde. Nach insgesamt drei Jahren Umbau ist mit ihr nun die letzte der Kontinent-Ausstellungen des Museums überarbeitet, so dass, wie die Direktorin Wiebke Ahrndt betont, den Besucher/innen wieder eine Reise um die Welt geboten wird.

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Tagungsberichte/

09.12.2016 - 10.12.2016 Peter Schweitzer / Marie-France Chevron / Peter Rohrbacher, Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien
Von Von Martin Auer, Wien

Die Frage: „Wozu Fachgeschichte?“ rüttelt an den Grundfesten, betonten die Organisator/innen in ihrer Einleitung. Die Geschichte des Fachs werde oft nicht von den Vertretern des Fachs geschrieben, sondern von Historikern. Und da müssen Kommunikationsprobleme und Vorurteile überwunden werden: Können Ethnologen überhaupt die eigene Geschichte schreiben? Können andererseits Historiker diese Geschichte schreiben, ohne über Detailkenntnisse des Fachs zu verfügen? Wie unterschiedlich die Zugänge auch sein mögen, Fachgeschichte wird immer wichtiger.

FELIX WIEDEMANN (Berlin) erläuterte in seinem Referat „Zur Rolle von Migrationen in kulturhistorischen Narrativen um 1900 am Beispiel des vorderen Orient“ unterschiedliche Herangehensweisen: Ethnologen würden an die Fachgeschichte normalerweise aus einer internalistischen oder präsentistischen Perspektive herangehen, also ausgehend von einem spezifischen Problem in der Gegenwart.

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07.07.2016 - 09.07.2016 Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Slavische Philologie, Teilprojekt "Kontrafaktische Geschichtsmodellierung im sowjetischen und postsowjetischen Russland" der DFG Forschergruppe "Was wäre, wenn?", Universität Konstanz
Von Anja Burghardt / Nora Scholz, Institut für Slavische Philologie, Ludwig-Maximilians-Universität München

Der interdisziplinäre Workshop „Ungeschehene Geschichte und ihre erinnerungskulturelle Dimension. Kontrafaktische historische Narrative zwischen Literatur und Geschichte in Ost und West“, veranstaltet von der Forschergruppe „Was wäre wenn? Zur erkenntnistheoretischen, pragmatischen, psychologischen und kulturellen Signifikanz kontrafaktischen Denkens, Teilprojekt: Kontrafaktische Geschichtsmodellierung im sowjetischen und postsowjetischen Russland“, widmete sich verschiedenen Spielarten des kontrafaktischen Erzählens (im Weiteren kE).

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21.09.2016 - 22.09.2016 Deutsches Riga-Komitee (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)
Von Nadja Grintzewitsch, Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V., Berlin

Welche neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es über die Deportationen der über 25.000 jüdischen Menschen nach Riga und deren Schicksal? Wie kann im Jahr 2016 angemessen an die deportierten Männer, Frauen und Kinder erinnert werde? Und wie können insbesondere Jugendliche in diese Erinnerungsarbeit eingebunden werden? Diesen Fragen geht seit seiner Gründung im Jahr 2000 das deutsche Riga-Komitee nach, welches aus mittlerweile 55 Mitgliedsstädten besteht.

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26.10.2016 - 28.10.2016 Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa, Freiburg (IVDE); Institut für Volkskunde, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Von Jan Moritz Dolinga, Universität Basel

„Heimatbriefe“ bzw. „Heimatblätter“, wie die Heimatzeitschriften der Deutschen im und aus dem östlichen Europa häufig bezeichnet werden, besitzen einen großen Quellenwert für eine ganze Bandbreite sozial-, literatur- und kulturwissenschaftlicher Fragestellungen. Besser als andere Formen der Vertriebenenpublizistik bieten sie einen herausragenden Einblick in gruppeninterne Diskurse und ermöglichen es, diese aus einer diachronen Perspektive zu erschließen.

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Miszellen/

Web-News

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der zuletzt neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essay/Artikel:

Carolin Kosuch, "Die Menschen verstehen sich und können sich verständigen, weil sie ungleich sind." Zugehörigkeit durch Sprache um 1900 als jüdische Kontroverse zwischen Berlin und Białystock.
Abstract:
Der Umgang, den Gesellschaften mit ihren Minderheiten, mit als andersartig oder fremd Empfundenen, mit Flüchtlingen und als „Randgruppe“ Klassifizierten pflegen, steht nicht nur in Europa in einer wechselvollen Tradition.

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Nachrichten

Der Andrej-Mitrović-Preis, der alle zwei Jahre von der Michael-Zikic-Stiftung ausgeschrieben wird, wurde 2016 an Dennis Dierks für seine Dissertation „Nationalgeschichte(n) im multikulturellen Raum. Geschichtskonstruktionen und Erinnerungskulturen im habsburgischen Bosnien-Herzegowina (1878-1914)“ vergeben.
Die Preisverleihung fand am 30.

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Nachrichten

Seit 2014 trifft sich das Netzwerk Oral History (NOH), eine interdisziplinäre und selbstorganisierte Gruppe von Personen und Institutionen, die mit mündlichen und/oder audiovisuellen Quellen im geschichtswissenschaftlichen, pädagogischen, musealen oder archivalischen Kontext arbeiten. Die Idee entstand 2014 in einem sonnenbeschienenen Hof der Universität Wien während einer Pause der European Social Science History Conference.

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Nachrichten

Der Internationale Forschungspreis der Max Weber Stiftung beim Historischen Kolleg, der 2017 zum dritten Mal verliehen wird, geht an die international renommierte französische Deutschlandhistorikerin Hélène Miard-Delacroix. "Mit ihren Forschungsleistungen, insbesondere zur deutsch-französischen Geschichte des 20.

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Zeitschriften/

Founded in 1958, The Historical Journal publishes on all aspects of history since 1500, providing a forum for younger scholars making a distinguished debut as well as publishing the work of historians with an international reputation. The journal publishes original research in full-length articles and shorter communications and major surveys of the field in historiographical reviews and review articles.

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In Kürze erscheint Heft 304/1 der Historischen Zeitschrift. Wir wünschen anregende Lektüre!

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Februar-Ausgabe der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ erscheint am 24. Februar 2017.
In der druckfrischen März-Ausgabe analysieren die Journalisten Gwynn Guilford und Nikhil Sonnad die politische Vision des Trumpismus und ihres Chefstrategen, Steve Bannon.

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