Forschungsbericht

Dieser Forschungsbericht unternimmt den Versuch, ein sehr disparates, aber an Aktualität gewinnendes transdisziplinäres Arbeitsfeld der Kulturgeschichte anhand ausgewählter Publikationen der vergangenen rund zehn Jahre in Zielrichtungen und Ergebnissen zu skizzieren. In Form einer kritischen Bestandsaufnahme soll aufgezeigt werden, wie Erscheinungsformen, Funktionen und Bedeutungen von Heldinnen und Helden von der griechischen Antike bis zur Gegenwart bewertet wurden – aufgrund der für einen Bericht nötigen Beschränkung vor allem in europäischer Perspektive und in der deutschen Forschung. Damit soll ein Beitrag geleistet werden zur Erschließung und diskursiven Öffnung des Themas, um zugleich derzeit aktuelle oder weiterführende Fragen für künftige Einzel- und Verbundforschung erkennbar zu machen. Der Bericht ist entstanden im DFG-Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau.

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Von Ronald G. Asch / Achim Aurnhammer / Carolin Bahr / Ulrich Bröckling / Michael Butter / Andreas Friedrich / Andreas Gelz / Barbara Korte / Jörn Leonhard / Stefanie Lethbridge / Monika Mommertz / Dietmar Neutatz / Tobias Schlechtriemen / Gero Schreier / Thomas Seedorf / Ralf von den Hoff, Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Buchrezensionen

Alte Geschichte
Gersh, Stephen (Hrsg.): Interpreting Proclus, Cambridge 2014
Rez. von Matthias Perkams, Institut für Philosophie und Institut für Altertumswissenschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Neuplatoniker Proklos ist schon immer die Geschichte seiner Rezeption gewesen. Das ergibt sich bereits aus deren Umfang, aber auch aus der Größe der Namen, die Teil dieser Wirkungsgeschichte sind: Hierzu gehören mit dem griechischen Christen Pseudo-Dionysios Areopagita, dem arabischen Liber de causis, Nikolaus von Kues sowie Hegel – um nur wenige zu nennen – einige der ganz großen Namen der europäisch-vorderorientalischen Geistesgeschichte.

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Nationalsozialismus
Overy, Richard: Der Bombenkrieg, Berlin 2014
Rez. von Jörg Arnold, University of Nottingham

Vor etwa zehn Jahren wurde in der deutschen Öffentlichkeit heftig über den strategischen Luftkrieg der Westalliierten gegen das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg gestritten. In der so genannten „Bombenkriegsdebatte“ ging es um den militärischen Nutzen und die moralische Legitimation einer Kriegführung, in deren Verlauf über hundert Städte zerstört wurden, Millionen von Menschen obdachlos wurden und etwa 500.

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Alte Geschichte
Grillo, Luca: Cicero's _De Provinciis Consularibus Oratio_, Oxford 2015
Rez. von Sven Günther, Institute for the History of Ancient Civilizations, Northeast Normal University, Changchun (China)

An Ciceros Rede „De Provinciis Consularibus“ ist vieles bemerkenswert: die rhetorische Kraft, mit der Cicero sich hier Mitte des Jahres 56 v.Chr. in die anstehende Provinzverteilung für die demnächst zu wählenden Konsuln wirft, die bildreiche Beschreibung des Herrschaftsgebarens römischer Statthalter in den Provinzen und insbesondere natürlich der Schwenk Ciceros auf die Seite des sogenannten Ersten Triumvirates und sein erstmalig dokumentiertes öffentliches Eintreten für C.

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Theoretische und methodische Fragen
Haber, Peter; Pfanzelter, Eva (Hrsg.): historyblogosphere, München 2013
Rez. von Alexander Kraus, Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Ehe im Oktober 2013 der Band über die „historyblogosphere“ erschien – gedruckt wie auch als Open-Access-Version[1] –, hatte nur wenige Monate zuvor eine flapsig vorgetragene Bemerkung die Community der digitalen Geschichtswissenschaftlerinnen und Geschichtswissenschaftler zu zahlreichen Repliken herausgefordert. Ausgelöst hatte diese Welle der Empörung der Mittelalter- und Renaissance-Historiker Valentin Groebner auf der Tagung „Rezensieren – Kommentieren – Bloggen: Wie kommunizieren Geisteswissenschaftler in der digitalen Zukunft?“.

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Termine

Workshops
18.09.2015 - 19.09.2015 Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Max-Planck-Forschungsgruppe 'Gefühlte Gemeinschaften? Emotionen im Musikleben Europas' Sven Oliver Müller Marie Louise Herzfeld-Schild Lena van der Hoven

Die Max-Planck-Forschungsgruppe „Gefühlte Gemeinschaften? Emotionen im Musikleben Europas“ veranstaltet am 18./19. September 2015 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin einen Workshop zum Verhältnis von Musik und Emotionen in der Geschichte. Mit dieser Tagung möchten Sven Oliver Müller, Marie Louise Herzfeld-Schild und Lena van der Hoven wesentliche methodische Ansätze ihrer Arbeit der vergangenen Jahre zur Diskussion stellen, dabei einerseits bilanzieren und andererseits neue Perspektiven aufwerfen.

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Konferenzen, Tagungen
03.10.2015 - 04.10.2015 Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse

Das Hauptthema soll, wie auf der letzten Tagung des Arbeitskreises in Großschweidnitz vorgeschlagen, „Täterforschung im Diskurs“ sein.
Das passt natürlich auch sehr gut zu Alt Rehse, bedeutet aber natürlich, dass durchaus auch andere Themen angesprochen werden können. Die Arbeitskreistagung findet in unmittelbaren Anschluss an die Tagung:
Ethische Aspekte der Modernen Fortpflanzungsmedizin Social Freezing, Leihmutterschaft, Embryonenspende: Perspektiven für die Gesellschaft?
der Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse statt.

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Allgemeine Veranstaltungen
14.09.2015 Historische Kommission für Sachsen-Anhalt in Verbindung mit dem Domschatz Halberstadt

Themenabend zum "Urkundenbuch des Hochstifts Halberstadt und seiner Bischöfe. Teil 5 (1426-1513)"

Abendveranstaltung der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt mit den Herausgebern Prof. Dr. Andreas Ranft und Dr. Ralf Lusiardi

Vortrag von Dr. Gerrit Deutschländer

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Am Montag, dem 14. September 2015, um 18 Uhr lädt die Historische Kommission für Sachsen-Anhalt in die Räumlichkeiten des Domschatzes Halberstadt ein, um im Rahmen eines Themenabends das jüngst erschienene Urkundenbuch des Hochstifts Halberstadt und seiner Bischöfe öffentlich zu präsentieren.

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Konferenzen, Tagungen
17.09.2015 - 19.09.2015 Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM)

Nach langjährigen Dokumentations- und Forschungstätigkeiten an entsprechenden Standorten nimmt das BLDAM gemeinsam mit der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, der Freien Universität Berlin, der Universität Wien, der Stiftung Topographie des Terrors Berlin, der Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.V. und dem Büro für Zeitgeschichte und Denkmalpflege, Berlin die Ergebnisse der Arbeit wie auch die möglichen Vermittlungsstrategien in den Blick.

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Ausstellungsrezensionen

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.) Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland
10.12.2014 - 09.08.2015 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Rez. von Lukas Böhnlein, Universität Osnabrück

Migration – oder genauer: die Geschichte der deutschen Einwanderungsgesellschaft – scheint endgültig in der Mitte der museal repräsentierten Gesellschaft angekommen zu sein: Vor rund fünfzehn Jahren leisteten die ersten größeren Ausstellungen zur Einwanderungsgeschichte in Essen und Köln noch Pionierarbeit. Vor zehn Jahren folgten die wegweisende Ausstellung „Projekt Migration“ (ebenfalls in Köln) sowie die Schau „Migrationen 1500–2005“ im Deutschen Historischen Museum Berlin, die noch unter dem Motto „Zuwanderungsland Deutschland“ stand.

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Bosold, Birgit; Brill, Dorothee; Weitz, Detlef (Hrsg.) Homosexualität_en
26.06.2015 - 01.12.2015 Deutsches Historisches Museum und das Schwule Museum*
Rez. von Norman Domeier, Historisches Institut, Universität Stuttgart

Das Konzept Ernst Blochs von der “Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen” hat wenig von seiner geschichtsphilosophischen Aktualität verloren, wenn man die Ausstellung “Homosexualität_en” besucht. Während das Deutsche Historische Museum (DHM) das Thema erstmals[1] staatsmuseal sanktioniert und in der deutschen Hauptstadt anything goes nicht zuletzt als touristisches Erfolgsrezept gilt, ereifern sich zur selben Zeit auf der Leserbriefseite der “Stuttgarter Nachrichten” Wutbürger unter vollem Namen mit solchen Worten: “Getucke und Geschwuchtel haben in den Schulbüchern nichts, aber auch gar nichts verloren.

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Tagungsberichte

22.11.2015 Arbeitskreis für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen
Von Wolfgang Brandes, Stadtarchiv Bad Fallingbostel

Erinnerungsorte sind nicht nur topographisch fassbare Orte, die materiell im Raum verortet werden können, sondern auch „Goethe“, „Volkswagen“ und „Bundesliga“ fanden Eingang in die drei Bände der „Deutschen Erinnerungsorte“. Von den Herausgebern wurden Erinnerungsorte als Kristallisationspunkte kollektiver Erinnerung und Identität betrachtet.

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18.06.2015 Almut-Barbara Renger / Alessandro Stavru, Forschungsprojekt C02 „Askese in Bewegung. Formen und Transfer von Übungswissen in Antike und Spätantike“, Sonderforschungsbereich (SFB) 980 „Episteme in Bewegung. Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit“, Freie Universität Berlin
Von Nicola Nicodemo, Institut für Philosophie, Humboldt-Universität zu Berlin; Alessandro Stavru, Institut für Religionswissenschaft / Sonderforschungsbereich (SFB) 980 „Episteme in Bewegung. Wissenstransfer von der Alten Welt bis in die Frühe Neuzeit“, Freie Universität Berlin

Der Workshop brachte am 18. Juni 2015 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Philosophie und Geisteswissenschaften, Kultur- und Geschichtswissenschaften zusammen. In einem Einleitungsvortrag zeichnete Günter Abel den theoretischen Rahmen einer Topologie der Wissensformen vor. In fünf daran anschließenden Einzelvorträgen wurde dieser theoretische Zusammenhang anhand von konkreten Beispielen aus der griechischen Antike thematisch erläutert.

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29.05.2015 - 30.05.2015 Columbia University, New York City; Graduate School for East and Southeast European Studies, Munich / Regensburg; Institute for East and Southeast European Studies, Regensburg
Von Rachel Trode, Munk School of Global Affairs, University of Toronto; Eszter Varsa, Institute for East and Southeast European Studies, Regensburg

The workshop explored the usefulness of the notion of “(in-)betweenness” in relation to the region of East Central Europe (ECE) for decentering classic narratives of scientific innovation and dissemination focusing on “the West.” As KATHERINE LEBOW (Vienna) in her introductory remarks noted, identifying ECE as a locality of knowledge production, the goal of the workshop was twofold.

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07.05.2015 - 09.05.2015 Igor Narskij, Süd-Ural-Universität Tscheljabinsk / Historisches Kolleg, München
Von Jörn Retterath, Historisches Kolleg, München

Unter dem Titel „Hochkultur in der Sowjetunion und in ihren Nachfolgestaaten im 20. Jahrhundert in kulturgeschichtlicher Perspektive“ fand am Historischen Kolleg (München) vom 7. bis 9. Mai 2015 ein Kolloquium unter Leitung von Igor Narskij statt. Der Historiker von der Süd-Ural-Universität Tscheljabinsk (Russland) ist derzeit von der Fritz Thyssen Stiftung geförderter Senior Fellow am Historischen Kolleg und arbeitet dort an einer Studie über die choreographische Amateurkunst in der Sowjetunion.

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Miscellaneous

Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im Juni 2015 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Berlinghoff, Marcel: Zwischen Einwanderung und Zwangsrotation. Europäische Migrationspolitik zum Ende des 'Booms' (1972-1975).

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im April 2015 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

Griesebner, Andrea: Auf ewig Dein? Das Institut der Scheidung von Tisch und Bett.
Abstract:
Am 28. Oktober 1782 verhandelten die kirchlichen und weltlichen Räte des Konsistoriums der Erzdiözese Wien den Ehekonflikt von Regina Hoferin und Johann Karl Hofer.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im Februar 2015 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

Schieder, Martin: Stadt/Bild. Gustave Caillebotte, Baron Haussmann und eine Verkehrsinsel.
Abstract:
Bürgersteige und Straßen sind wie leergefegt.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im Dezember 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Kehrt, Christian: Schatzkammer oder Weltnaturpark? Zur Antarktispolitik der Bundesrepublik Deutschland in den langen 1970er-Jahren.

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Zeitschriften

National Identities explores the correlation/mapping between identity, people, state and nation, and examines the complexities of how national identities are created, represented and adopted in any period from antiquity to the current day, and from any geographical location. The focus of the journal is on identity, on how cultural factors (language, architecture, music, gender, religion, the media, sport, encounters with ‘the other’ etc.

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Neu: Ab 2014 in Open Access!

Der Band erschließt mit seinem grenzüberschreitenden Zuschnitt und der Positionierung „jenseits von Markt und Staat“ für die Globalgeschichte des 20. Jahrhunderts zahlreiche neue Erkenntnismöglichkeiten. Raum und Territorialisierung, globale Integration und Staatlichkeit, Recht und internationale Organisationen: diese Dimensionen der Global Commons erweitern unsere Perspektiven auf den Kalten Krieg, die Dekolonisierung und den Nord-Süd-Konflikt.

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Liebe Leserinnen und Leser,

die September-Ausgabe der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ erscheint am 28. August 2015.

Mit Beiträgen u.a. von: Jayati Ghosh, Björn Blaschke, Michael Burawoy, Jean-Claude Michéa, Günter Morsch, Steffen Grimberg, David Harvey, Rudolf Hickel, Andreas Nölke, Christoph Butterwegge, Marei Pelzer, Christa Wichterich, Sarah Lempp und Daniel Leisegang.

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