Aktuelles

In October and November 2014, H-Soz-Kult publishes a series of essays on "The Status Quo of Digital Humanities in Europe". Please find the published texts of this essay series here:

Editorial

Editorial: The Status Quo of Digital Humanities in Europe
by Torsten Kahlert and Claudia Prinz, Humboldt-University of Berlin

The Status Quo of Digital Humanities in Sweden: Past, Present and Future of Digital History
by Thomas Nygren, HUMlab, Umeå University, Department of Education, Uppsala University and Department of History, Stanford University; Anna Foka, HUMlab, Umeå University; Philip I.

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Von H-Soz-Kult Redaktion

Die Beiträge der letzten Woche finden Sie wieder im gewohnten Format unter http://www.hsozkult.de/whatsnew.

Buchrezensionen

Neuere Geschichte
Kruse, Wolfgang (Hrsg.): Die Französische Revolution, Wien 2012
Rez. von Christina Schröer, Historisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Die Französische Revolution gehört in Deutschland zu den Standardthemen der schulischen ebenso wie der universitären Lehre. Umso überraschender ist es, dass aktuelle Literatur ebenso wie angemessen präsentierte Quellensammlungen zum Thema nach wie vor Mangelware sind. Wer eine ausführliche Einführung in deutscher Sprache sucht, greift nicht selten auf Übersetzungen der französischen Klassiker aus den 60er-Jahren zurück, die jedoch teilweise ideologisch gefärbt sind und meist ohne wissenschaftlichen Anmerkungsapparat daherkommen.

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Frühe Neuzeit
Hannak, Kristine: Geist=reiche Critik, Berlin/Boston 2013
Rez. von Helmut Zander, Theologische Fakultät, Université de Fribourg

Die Rezeptionsgeschichte der hermetischen Traditionen der Frühen Neuzeit, die seit dem 20. Jahrhundert auch unter dem Begriff „Esoterik“ firmieren, ist seit gut dreißig Jahren ein Goldgräberfeld der Geschichtswissenschaft. Die dortigen Funde verändern unser Bild der europäischen Religionsgeschichte beträchtlich, weil sie eine unbekannte Pluralität religiöser Traditionen sichtbar machen, die den Stellenwert hegemonialer Vorstellungen, nicht zuletzt die von großkirchlichen Theologen geschriebene Geschichte (etwa der Genese der Aufklärung), in Frage stellen.

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Geschichte allgemein
Jäger, Eckhard: Die Insel Rügen auf alten Karten, Husum 2014
Rez. von Gyula Pápay, Historisches Institut, Universität Rostock

In den Vorbemerkungen weist der Autor auf die Bedeutung der Karten als historische Quellen hin, sie sind „bedeutende Quellen für die Größe eines Landes, für seine Gemeinde- oder Ämtergrenzen, für den Siedlungsbestand und die sich wandelnde Schreibweise der Ortsnamen, für das Straßen- und Wegenetz, für Oberflächengestalt und Bodennutzung“.

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Alte Geschichte
Ehling, Kay; Weber, Gregor (Hrsg.): Hellenistische Königreiche, Darmstadt 2014
Rez. von Benjamin Wieland, Seminar für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Die Erforschung des Hellenismus ist in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren stark vorangeschritten und hat dabei einiges an wertvoller, richtungsweisender Literatur produziert. Im vorliegenden Sammelband ist es den Hellenismus-Kennern Kay Ehling und Gregor Weber gelungen, einen Großteil der deutschsprachigen Forscher, die maßgeblich für jene richtungsweisende Literatur verantwortlich zeichnen, in einem knappen Übersichtswerk zu versammeln.

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Termine

Call for Papers
28.05.2015 - 30.05.2015 Juraj Dobrila University of Pula, Department of Humanities, Subdepartment of History

In the occasion of its 20th anniversary the Subdepartment of History is launching a series of conferences to tackle issues that are considered important or controversial in contemporary Europe by providing a historical context for their emergence and explaining the patterns of behaviour that are common to different historical periods and are still relevant today.

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Konferenzen, Tagungen
03.12.2014 - 05.12.2014 Lehrstuhl für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte, Universität Augsburg; Professur Geschichte Westeuropas in der Frühen Neuzeit, LMU München; in Kooperation mit dem Haus des Deutschen Ostens und der Hanns-Seidel-Stiftung (beide München)

Die Adelsforschung erfreut sich seit mehreren Jahren eines stetig weiter wachsenden Interesses. Dass bislang der Fokus der Adelsforschung teils auf ausgewählten Familien in Mittelalter und Moderne vornehmlich in Mitteleuropa, teils auf der Rolle des Adels im Prozess der europäischen Staatsbildung und teils auf der Rolle des Adels im Kontext lokaler Herrschaft lag, hat die hier zu behandelnde Frage, wie sehr der Adel in Osteuropa durch Netzwerkbildungen Orte zu Regionen und Ländern zusammenwachsen ließ, bislang kaum sichtbar werden lassen.

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Workshops
16.01.2015 - 17.01.2015 German Maritime Museum, Institute of the Leibniz Association

Questions about both motivation and implementation of cultural exchanges are today just as topical as then. From the end of the Middle Ages onwards particularly sea shipping contributed to an increase in transcontinental contacts: Expeditions led to the discovery of new sea routes and therefore to the development of merchant and military fleets – for commercial business and territorial claims.

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Call for Papers
19.08.2015 - 21.08.2015 Sveriges kvinno- och genushistoriker (SKOGH, Swedish Women’s and Gender Historians); together with the Department of History, and the Department of Economic History, both at Stockholm University; and the School of Historical and Contemporary Studies and The Centre for Baltic and East European Studies (CBEES), both at Södertörn University

The Nordic Women’s and Gender History Conference is an established forum for historians of women, gender and sexuality in the Nordic countries. Here, historians working within different academic subfields meet to present and discuss new historical research and questions of relevance to the field. The XIth Nordic Women’s and Gender History Conference will take place in Stockholm, August 19-21, 2015.

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Ausstellungsrezensionen

Bäumer, Mario; Museum der Arbeit (Hrsg.) Das Fahrrad. Kultur, Technik, Mobilität
09.05.2014 - 01.03.2015 Historische Museen Hamburg, Museum der Arbeit
Rez. von Thorsten Logge, Fachbereich Geschichte / Public History, Universität Hamburg

Fahrräder erfreuen sich großer Beliebtheit. Als umweltfreundliche Alternative zum Auto sind sie besonders im grün-alternativen Bürgertum ein beliebtes Fortbewegungsmittel mit Hang zum Kultischen. „Citi Bike“ in New York, das „Vélib“-Leihradsystem in Paris oder das Hamburger „StadtRAD“ zeigen, dass das Fahrrad in den Mobilitätskonzepten westlicher Metropolen eine immer größere Rolle spielt.

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29.05.2014 - 30.11.2014 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Steffen Bruendel, Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

In Deutschland stand der Erste Weltkrieg jahrzehntelang im Schatten des Zweiten. Während das wissenschaftliche Interesse an der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts ungebrochen blieb, war sie Politik und Öffentlichkeit weitgehend aus dem Blickwinkel geraten. Noch 2013 schienen die deutschen Vorbereitungen auf politischer Ebene eher schleppend in Gang zu kommen, während beispielsweise in Frankreich und sogar auf europäischer Ebene schon früh über das passende Gedenken nachgedacht wurde.

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Tagungsberichte

10.09.2014 - 11.09.2014 FWF-Forschungsprojekt „Matrimony before the Court. Arenas of Conflict and Courses of Action from the 16th to the 19th Century“ / „Ehen vor Gericht. Konfliktfelder und Handlungsoptionen vom 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts”, Universität Wien
Von Irene Kubiska-Scharl, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien / Laila Scheuch, Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main

Am 10. und 11. September 2014 fand an der Universität Wien der Workshop Kein Bund für´s Leben? Eheleute vor kirchlichen und weltlichen Gerichten statt. Dieser bildete den (vorläufigen) Schlusspunkt eines Wiener Forschungsprojekts, welches seit Oktober 2011 die Ehegerichtsbarkeit im Erzherzogtum Österreich unter der Enns von der Mitte des 16. bis zur Mitte des 19.

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09.10.2014 - 10.10.2014 UCL research group “Reverberations of the Second World War in Germany and Europe” (Mary Fulbrook, Stephanie Bird, Julia Wagner and Christiane Wienand); in co-operation with the German Historical Institute London
Von Gaëlle Fisher, SELCS, University College London

This interdisciplinary workshop set out to investigate what is meant by the term “perpetrator” in the context of state-sanctioned violence. Mainly drawing on examples taken from the period of the Third Reich and the Holocaust, but moving away from studies primarily concerned with circumstances and motives, the workshop examined the issue of perpetration and its legacies with particular regard to questions of ethics and morality, individual agency and social mobilisation, strategies and patterns of self-representation and intergenerational transmission.

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19.09.2014 - 20.09.2014 Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen
Von Dennis Möbus, Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen

Die vom „Institut für Geschichte und Biographie“ der FernUniversität Hagen organisierte Tagung verfolgte das Ziel, die Wahrnehmung staatlicher Ordnungen aus der Perspektive der Bevölkerung gleichsam „von unten“ zu beleuchten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurden Vorträge aus den Fächern Geschichte, Ethnologie und Soziologie beigesteuert; als zeithistorischer Bezugsrahmen und als empirische Referenz dienten die westdeutsche Bundesrepublik, die DDR sowie die zweite österreichische Republik.

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08.09.2014 - 09.09.2014 Interdisciplinary Latin-American Memory Research Network; Lehrstuhl für Geschichte Lateinamerikas, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin; Research Group „Grupo de investigación memoria en Colombia “, Departamento de Lenguajes y Estudios Socioculturales, Universidad de los Andes
Von Fabiola Arellano, Promotionsprogramm Amerikanische Geschichte, Ludwig-Maximilians-Universität, München; Andrea Cagua / Leonardo Pascuti, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin

The massive human rights violations which occurred within the context of military dictatorships and armed conflicts in the second half of the 20th century in Latin America were marginalized for years and sometimes ignored in the political discourses.

The elaboration of memories was valued at first by relatives of victims and survivors, but in the last decades also governments seem to have developed an interest in coming to terms with the past.

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Miscellaneous

Nachrichten

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr dem Hochschullehrer Prof. Dr. Steffen Siegel für sein Buch „Neues Licht. Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839“ zuerkannt.

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Nachrichten

Gewinner des Peter Lang Nachwuchspreises 2014 jetzt online

Der Peter Lang Verlag in Frankfurt hat erstmals hervorragende Monographien junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Peter Lang Nachwuchspreis ausgezeichnet. Die prämierten Arbeiten werden kostenfrei veröffentlicht – als gedrucktes Buch und als eBook.

Die Anzahl qualifizierter Bewerbungen hat die der zur Verfügung stehenden Preise deutlich übertroffen.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im September 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Hofmann, Andreas C.: Die Europakonzeptionen des Alldeutschen Verbandes. Anspruch und Wirklichkeit einer nationalistischen "Pressure Group" im Wilhelminischen Zeitalter.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im August 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

Troebst, Stefan: Belgrad, Dezember 1946: Der letzte Slavenkongress.
Abstract:
Seit dem Überfall durch das nationalsozialistische Deutschland reaktivierte die Führung der UdSSR neben dem „Sowjetpatriotismus“ und der Orthodoxie auch das „Slaventum“ in Gestalt des Allslavischen Komitees in Moskau – mit historisierenden Rückgriffen auf den ersten Slavenkongress von 1848 im damals habsburgischen Prag, nicht hingegen auf den zarischen Panslavismus der zweiten Hälfte des 19.

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Zeitschriften

 

Krieg ist das Thema des Jahres – der Erste Weltkrieg wirft seine langen Schatten. Ausstellungen erinnern allerorten an den vor hundert Jahren ausgebrochenen Konflikt, und der Buchmarkt zollt ihm ebenfalls reichlich Tribut. Das aktuelle Heft der Informationen Geschichtslehrer ist ebenfalls schwerpunktmäßig dem Thema Krieg gewidmet.

Ausgangspunkt bildet eine Ausstellung im UniGraz@Museum, die vom 27.

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www.hsozkult.de online

Liebe Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren: Wir freuen uns, Ihnen die neue Website von H-Soz-Kult zu präsentieren. Neben dem Erscheinungsbild sind u.a. neue Such- und Filterfunktionen der erste sichtbare Ausdruck seit langem laufender Arbeiten. Der Entwicklungsprozess selbst ist noch nicht abgeschlossen, so dass Sie für die kommenden Monate weitere Neuerungen erwarten können. Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen, Kommentare und Hinweise, die Sie gerne per Email an unsere Redaktion in Berlin unter hsk.redaktion@geschichte.hu-berlin.de richten.[weiterlesen...]