Aktuell/

Buchrezensionen/

Frühe Neuzeit
Möller, Lenelotte; Rummel, Walter; Schlechter, Armin (Hrsg.): „auf ewige Zeiten zugehören“, Ubstadt-Weiher 2016
Rez. von Henning Türk, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Mit dem Münchner Vertrag vom 14. April 1816 trafen das Königreich Bayern und das Kaiserreich Österreich eine wichtige Gebietsabsprache. Bayern trat das Hausruck- und Innviertel sowie das ehemalige Herzogtum Salzburg an Österreich ab und erhielt dafür unter anderem einen Teil der ehemals französischen linksrheinischen Gebiete zugesprochen.

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Geschichte allgemein
Brenner, Michael: Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates, München 2016
Rez. von Stefan Vogt, Martin-Buber-Professur / Historisches Seminar, Goethe-Universität Frankfurt am Main Email:

Michael Brenner hat mit diesem Band eine konzise und äußerst gut lesbare Einführung in die Ideen- und Kulturgeschichte des Zionismus und Israels vorgelegt, die zugleich ein erfreulich differenzierter Beitrag zu der häufig unter Simplifizierung leidenden Diskussion um die Bedeutung dieser beiden historischen Phänomene ist.

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Zeitgeschichte (nach 1945)
Coché, Stefanie: Psychiatrie und Gesellschaft, Göttingen 2017
Rez. von Pierre Pfütsch, Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart

Psychiatrische Anstalten sind gern gewählte Untersuchungsobjekte für Historikerinnen und Historiker, bieten Sie doch einen in sich geschlossenen Analysegegenstand und eignen sich zur Aufarbeitung sowohl von medizin- und sozial- als auch von gesellschaftsgeschichtlichen Fragestellungen. Und Theoretiker wie Michel Foucault oder Erving Goffman lieferten beliebte theoretische Untersuchungsfolien, mit denen die Psychiatrie als Wissenschaft und institutionell analysiert werden kann.

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Mitteleuropa
Mikoletzky, Juliane; Ebner, Paulus: Die Geschichte der Technischen Hochschule in Wien 1914–1955, Wien 2016
Rez. von Isabel Schmidt, Technische Universität Darmstadt

Gleich der erste Band der Reihe „Technik für Menschen. 200 Jahre Technische Universität Wien“, die anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Technischen Hochschule Wien (im Folgenden TH Wien) von Rektorin Sabine Seidler herausgegebenen wurde,[1] beschäftigt sich mit der Zeit des Nationalsozialismus an der TH Wien.

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Termine/

Call for Papers
10.10.2017 Tessa Chynoweth, Birmingham Museums; Laika Nevalainen, European University Institute; Centre for Studies of Home, London

Traditionally, home is imagined as a specific place, a site of stability, continuity, safety, and familiarity. Yet, homelife is also characterised by mobility and temporariness. Medieval households were constantly on the move. Sailors, soldiers, merchants, peddlars and travelling artisans have long traversed land and sea, and servants, apprentices, and lodgers typically inhabited the houses of others – at least for a significant part of the life cycle.

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Call for Papers
23.11.2017 - 24.11.2017 Centre for Arab & Islamic Studies, The Australian National University

The Centre for Arab and Islamic Studies (ANU) is proud to convene its third conference for postgraduates and early career researchers. This two day interdisciplinary conference is open to scholars, students, professionals, and the general public with an interest in the Middle East, North Africa and Central Asia.

Conference theme
In glossy Islamist publications and in the blogs of opposition activists, we seem to have unprecedented empirical access to voices from the Middle East and Central Asia.

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Call for Articles
14.06.2017 Zeitschrift für kritische Sozialtheorie und Philosophie (De Gruyter)

(English version below.)

„Das Problem heißt Rassismus“, lautet eine populäre Parole. Ein Problem, sicherlich. Ein anderes heißt Antirassismus. Gemeint ist hier ein in den Kultur- und Sozialwissenschaften nicht minder populärer Diskurs, der seine Spuren längst auch in diversen linken Gruppen hinterlässt: eine Gemengelage aus traditionellem Antiimperialismus und allerlei dekonstruktivistischen Theorien aus dem Bereich der Post-Colonial Studies und zuletzt der sogenannten Critical Whiteness Studies.
Die Trias race, class, gender deutete vor Jahrzehnten schon darauf hin, dass es fortan nicht mehr um eine Kritik der Produktionsverhältnisse und ihrer Ideologie zu tun sei, sondern um den Respekt vor Identitäten.

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Call for Articles
15.08.2017 FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur

1968ff – Feminismus, Kunst, Politik

Das fünfzigjährige Jubiläum von ‚1968' ist Anlass für FKW//Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur, sich mit der damals formulierten Kritik herrschender Geschlechterverhältnisse in Kunst und Politik und der Frage nach ihrer Aktualität auseinanderzusetzen.

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Ausstellungsrezensionen/

Durth, Werner; Pehnt, Wolfgang; Wagner-Conzelmann, Sandra Otto Bartning (1883–1959). Architekt einer sozialen Moderne
31.03.2017 - 18.06.2017 Akademie der Künste
Rez. von Joachim Nicolas Trezib, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Universität Potsdam

Otto Bartning verdient es, als einer der ganz großen deutschen Architekten im 20. Jahrhundert bezeichnet zu werden, doch hat sein Nachruhm nie die Größe seiner historischen Bedeutung erreicht. Mit der seit dem 31. März in der Akademie der Künste in Berlin präsentierten Ausstellung „Otto Bartning.

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Knigge, Volkhard; Löffelsender, Michael; Lüttgenau, Rikola-Gunnar; Stein, Harry (Hrsg.) Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945
17.04.2016 Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Rez. von Cornelia Siebeck, Berlin / Ruhr-Universität Bochum

Unter dem Titel „Buchenwald. Ausgrenzung und Gewalt 1937 bis 1945“ ist seit April 2016 in der Gedenkstätte Buchenwald eine neue Dauerausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers zu sehen. Sie ersetzt die vorherige Ausstellung zum Thema, die 1995 eröffnet worden war.

Betritt man das historische Gebäude der Effektenkammer auf dem ehemaligen Lagergelände, kommt man in einen großen Raum, der bis auf Infotheke und Garderobe leer zu sein scheint.

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Tagungsberichte/

11.05.2017 - 13.05.2017 Arbeitsbereiche Neuere Geschichte und Osteuropäische Geschichte, Historisches Seminar, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Von Charlotte Backerra, Historisches Institut, Universität Stuttgart / Historisches Seminar, Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Aline Breuer, Mainz

2017 könnte man fast den Eindruck gewinnen, die Frühe Neuzeit kenne nur Martin Luther. Doch der dreihundertste Geburtstag Maria Theresias am 13. Mai gab Anlass, eine weibliche „Heldin“ in den Blick zu nehmen, die je nach Standpunkt als typischer Herrscher des 18. Jahrhunderts, Idealbild der dynastischen Mutter oder Verfechterin des Feminismus gefeiert wird.

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30.05.2017 - 04.06.2017 International Network for Social Network Analysis (INSNA)
Von Henrike Rudolph, Graduiertenkolleg „China in Deutschland, Deutschland in China“, Universität Hamburg

Die jährliche Sunbelt-Konferenz des International Network for Social Network Analysis (INSNA) fand dieses Jahr zum ersten Mal in China statt, organisiert vom Center for Social Network Research der Tsinghua University (Peking). Wie auch in den vergangenen Jahren war die Geschichtswissenschaft auf der Sunbelt mit einem Panel zur Analyse historischer sozialer Netzwerke vertreten.

Mitglieder der ersten Generation der 1977 gegründeten INSNA schwärmen noch heute von den guten alten Zeiten und den Mittagspausen der Konferenzen, bei denen sie sich die Zeit mit Windsurfen vertrieben.

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01.06.2017 - 03.06.2017 Institut für Germanische Philologie der Jagiellonen-Universität Krakau und Jagiellonen-Bibliothek
Von Nikolaus Gatter, Varnhagen Gesellschaft e. V.

Handschriften und Rara der ehemaligen Königlichen Bibliothek zu Berlin, späteren Preußischen Staatsbibliothek, die im Zweiten Weltkrieg ausgelagert und erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts in Krakau wieder vollumfänglich benutzbar wurden, haben im Kalten Krieg und danach für deutsch-polnische Kontroversen gesorgt.

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04.05.2017 - 05.05.2017 Interdisziplinäres Forschungsverbundprojekt "Cultural Heritage als Ressource?" (CHER)
Von Jenny Hagemann, Institut für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover; Florian Grawan, Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung/ Arbeitsstelle diversitAS, Leibniz Universität Hannover; Jana Stoklasa, Institut für Didaktik der Demokratie, Leibniz Universität Hannover

Nicht erst seit den jüngsten Diskussionen um „Leitkulturen“ ist der Begriff des kulturellen Erbes in aller Munde. Aber wer „macht“ Kulturerbe? Wem nutzt es – und wofür? Nicht zuletzt stellt sich die Frage, wovon wir eigentlich sprechen, wenn wir über Cultural Heritage diskutieren. Dieser und weiteren Fragen war die 2.

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Miszellen/

Forschungsprojekte

This book series is interested in tracing at the example of work the historical connections between regions and in critically engaging with the idea of the North Atlantic World as „normal“ and the rest as „exceptional“ and „in need of explanation“. Books to be published in the series should address the history of commodified labor and investigate one or more of its many forms on a global scale: wage labor, but also serfdom and slavery, self-employed, domestic and “reproductive” labor and the various forms of subsistence and cooperative labor - paid and unpaid work beyond wage labor that constantly has been made invisible.

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Web-News

Clio-online Digest. Eine Auswahl aktueller Einträge im Clio-online Web-Verzeichnis für die Geschichtswissenschaften.

Web-Materialien-Lehrmaterial

Online-Quellenedition für die universitäre Lehre: Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte (Deutschland)
https://www.herder-institut.de/bestaende-digitale-angebote/e-publikationen/dokumente-und-materialien.html

"Ostmitteleuropa gelangte auf Grund der politischen Veränderungen seit 1989, aber auch auf Grund innerfachlicher Entwicklungen seit dem ausgehenden 20.

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Web-News

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der zuletzt neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essay/Artikel:

Chiara Bonfiglioli: A Working Day that has no End: The Double Burden in Socialist Yugoslavia.
Abstract:
The film Od 3 do 22 [From 3 am to 10 pm] was made by Croatian director Krešimir Golik in 1966, and is considered a classic of documentary film in the former Yugoslav region.[2] The 1960s were a time of intellectual opening in Yugoslavia, and a new movement of film authors, known as the Yugoslav Black Wave, started to explore everyday societal problems and marginal subjects.

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Nachrichten

Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert hat am Mittwoch, 17. Mai 2017, den Wissenschaftspreis 2017 des Deutschen Bundestages an die Gießener Europa- und Verfassungsrechtlerin Prof. Dr. Jelena von Achenbach verliehen. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre 2014 veröffentlichte Dissertation „Demokratische Gesetzgebung in der Europäischen Union.

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Zeitschriften/

 

The Journal of Cold War Studies features peer-reviewed articles based on archival research in the former Communist world and in Western countries. Articles in the journal draw on declassified materials and new memoirs to illuminate and raise questions about numerous historical and theoretical concerns: theories of decision-making, deterrence, bureaucratic politics, institutional formation, bargaining, diplomacy, foreign policy conduct, and international relations.

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