Aktuelles

In October and November 2014, H-Soz-Kult publishes a series of essays on "The Status Quo of Digital Humanities in Europe". Please find the published texts of this essay series here:

Editorial

Editorial: The Status Quo of Digital Humanities in Europe
by Torsten Kahlert and Claudia Prinz, Humboldt-University of Berlin

The Status Quo of Digital Humanities in Sweden: Past, Present and Future of Digital History
by Thomas Nygren, HUMlab, Umeå University, Department of Education, Uppsala University and Department of History, Stanford University; Anna Foka, HUMlab, Umeå University; Philip I.

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Von H-Soz-Kult Redaktion

Die Beiträge der letzten Woche finden Sie wieder im gewohnten Format unter http://www.hsozkult.de/whatsnew.

Buchrezensionen

Frühe Neuzeit
Fischer, Norbert; Pelc, Ortwin (Hrsg.): Flüsse in Norddeutschland, Neumünster 2013
Rez. von Christof Spannhoff, Institut für vergleichende Städtegeschichte, Münster

Der hier zu besprechende Sammelband hat sich einen recht ungewöhnlichen Untersuchungsgegenstand zum Thema genommen: den Fluss. Aufgrund seiner topographischen Beschaffenheit wird dem fließenden Gewässer zunächst einmal eine raumbildende Funktion zuerkannt, denn Flüsse prägen maßgeblich die Umgebung, die sie durchfließen. Damit sind der Band und seine insgesamt 22 Beiträge (Einleitung inbegriffen) forschungsgeschichtlich dem spatial turn verpflichtet.

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Neuere Geschichte
Agstner, Rudolf (Hrsg.): Die Hitze hier ist wieder kolossal…, Wien 2014
Rez. von Wolfgang G. Schwanitz, Gloria Center, Herzliya, Israel

„Morgen früh, so Gott will, setzen wir die Fahrt fort. – Thiere sterben, Ruder brechen“, enthüllte der Konsul für Zentralafrika Constantin Reitz am 4. Oktober 1852 seine innigen Gefühle auf dem Nilboot von Khartum nach Wadi Halfa (S. 87). Und weiter: „Menschen schreien; ich aber werde ruhig die Felsen betrachten und alle Unannehmlichkeiten sollen von mir abprallen, wie die strömenden Wogen von den Wellen des Schellals [eine kleine oberägyptische Ortschaft am Nil südlich von Aswan].

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Zeitgeschichte (nach 1945)
Treber, Leonie: Mythos Trümmerfrauen, Essen 2014
Rez. von Stephan Scholz, Institut für Geschichte, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Das Bild deutscher Trümmerfrauen ist allgegenwärtig, wenn es um Deutschland in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg geht. Ob Schulbücher, Ausstellungen, TV- oder Printmedien: Sie alle zeigen Fotografien von Trümmerfrauen als konstitutiven Bestandteil der unmittelbaren Nachkriegszeit. Diese Fotografien bildeten bereits 2009 den Ausgangspunkt zweier Aufsätze von Marita Krauss und Nicole Kramer, die das „visuelle Konstrukt“ bzw.

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Frühe Neuzeit
Hannak, Kristine: Geist=reiche Critik, Berlin/Boston 2013
Rez. von Helmut Zander, Theologische Fakultät, Université de Fribourg

Die Rezeptionsgeschichte der hermetischen Traditionen der Frühen Neuzeit, die seit dem 20. Jahrhundert auch unter dem Begriff „Esoterik“ firmieren, ist seit gut dreißig Jahren ein Goldgräberfeld der Geschichtswissenschaft. Die dortigen Funde verändern unser Bild der europäischen Religionsgeschichte beträchtlich, weil sie eine unbekannte Pluralität religiöser Traditionen sichtbar machen, die den Stellenwert hegemonialer Vorstellungen, nicht zuletzt die von großkirchlichen Theologen geschriebene Geschichte (etwa der Genese der Aufklärung), in Frage stellen.

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Termine

Call for Articles
21.11.2014 - 15.01.2015 Kadir Sanci, MA, Universität Potsdam; Prof. Dr. Nathanael Riemer, Universität Potsdam

Call for Articles

PaRDeS, the journal of the Vereinigung für Jüdische Studien (Association of Jewish Studies), is published annually both in print and as a free (open-access) online version. The journal aims to document the fruitful and multifarious culture of Judaism as well as its relationship with its non-Jewish environment in many diverse areas of research.

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Call for Articles
15.01.2015 Special Issue des Journals Ephemera; Issue Editors: Götz Bachmann, Michi Knecht & Andreas Wittel

Anonymity is deeply tied to the European values of liberty, equality and fraternity. Concealing one’s identity can enable freedom (as in the anonymity of speech), support equality (e.g. in anonymous application procedures), and provide the basis for non-reciprocal relationships as expressed in the value of brotherhood (e.g. asking a stranger for directions).

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Call for Articles
01.04.2016 University of Chicago Press, Sitz: University of Amsterdam

The first general journal on the history of the humanities has just been launched by the University of Chicago Press (see http://press.uchicago.edu/pressReleases/2014/October/1410HOH.html)

We greatly welcome contributions to “History of Humanities” (HoH). If you want your paper to be considered for the first volume (2 issues), please submit your paper no later than May 1, 2015 to historyofhumanities@uva.

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Call for Articles
31.01.2015 David Jünger, Jessica Nitsche, Sebastian Voigt

Im Neofelis Verlag erscheint seit 2014 die Buchreihe Relationen. Essays zur Gegenwart. Sie wird von David Jünger, Jessica Nitsche und Sebastian Voigt herausgegeben. Aus fachlicher Perspektive, die allgemein verständlich vermittelt wird, bewegen sich die in der Reihe publizierten Essays an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Debatten der politischen Öffentlichkeit.

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Ausstellungsrezensionen

Bäumer, Mario; Museum der Arbeit (Hrsg.) Das Fahrrad. Kultur, Technik, Mobilität
09.05.2014 - 01.03.2015 Historische Museen Hamburg, Museum der Arbeit
Rez. von Thorsten Logge, Fachbereich Geschichte / Public History, Universität Hamburg

Fahrräder erfreuen sich großer Beliebtheit. Als umweltfreundliche Alternative zum Auto sind sie besonders im grün-alternativen Bürgertum ein beliebtes Fortbewegungsmittel mit Hang zum Kultischen. „Citi Bike“ in New York, das „Vélib“-Leihradsystem in Paris oder das Hamburger „StadtRAD“ zeigen, dass das Fahrrad in den Mobilitätskonzepten westlicher Metropolen eine immer größere Rolle spielt.

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29.05.2014 - 30.11.2014 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Steffen Bruendel, Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

In Deutschland stand der Erste Weltkrieg jahrzehntelang im Schatten des Zweiten. Während das wissenschaftliche Interesse an der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts ungebrochen blieb, war sie Politik und Öffentlichkeit weitgehend aus dem Blickwinkel geraten. Noch 2013 schienen die deutschen Vorbereitungen auf politischer Ebene eher schleppend in Gang zu kommen, während beispielsweise in Frankreich und sogar auf europäischer Ebene schon früh über das passende Gedenken nachgedacht wurde.

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Tagungsberichte

23.09.2014 - 26.09.2014 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Von Alexander Denzler, Vergleichende Landesgeschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit, Katholische Universität Eichstätt

Der 50. Deutsche Historikertag in Göttingen (23.-26. Sept. 2014) mit seinem Leitthema „Gewinner und Verlierer“ setzte sich zu Recht auch mit der obrigkeitlichen Gnadengewalt auseinander. Denn das Bitten um und die Gewährung von Gnade waren in der Vergangenheit grundlegende Faktoren der Entwicklung von Staatlichkeit, die es den Herrschenden ermöglichten, aus Bittstellern, die sich aus welchen Gründen auch immer als ‚Verlierer‘ begriffen haben, ‚Gewinner‘ zu machen.

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23.09.2014 - 26.09.2014 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Von Francisca Hoyer, Freie Universität Berlin

Mit der Bemerkung, dass frühmittelalterliche Warlords, die die Herrschaft in den Provinzen des Imperium Romanum durch kriegerische Aktivitäten übernahmen, diese etablierten, legalisierten und gegebenenfalls auch wieder verloren, besonders gut geeignet seien, um sie unter dem Motto des 50. Historikertages „Gewinner und Verlierer“ zu betrachten, eröffnete MATTHIAS BECHER (Bonn) die von ihm und GUIDO M.

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10.09.2014 - 11.09.2014 FWF-Forschungsprojekt „Matrimony before the Court. Arenas of Conflict and Courses of Action from the 16th to the 19th Century“ / „Ehen vor Gericht. Konfliktfelder und Handlungsoptionen vom 16. bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts”, Universität Wien
Von Irene Kubiska-Scharl, Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien / Laila Scheuch, Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main

Am 10. und 11. September 2014 fand an der Universität Wien der Workshop Kein Bund für´s Leben? Eheleute vor kirchlichen und weltlichen Gerichten statt. Dieser bildete den (vorläufigen) Schlusspunkt eines Wiener Forschungsprojekts, welches seit Oktober 2011 die Ehegerichtsbarkeit im Erzherzogtum Österreich unter der Enns von der Mitte des 16. bis zur Mitte des 19.

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19.09.2014 - 20.09.2014 Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen
Von Dennis Möbus, Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen

Die vom „Institut für Geschichte und Biographie“ der FernUniversität Hagen organisierte Tagung verfolgte das Ziel, die Wahrnehmung staatlicher Ordnungen aus der Perspektive der Bevölkerung gleichsam „von unten“ zu beleuchten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurden Vorträge aus den Fächern Geschichte, Ethnologie und Soziologie beigesteuert; als zeithistorischer Bezugsrahmen und als empirische Referenz dienten die westdeutsche Bundesrepublik, die DDR sowie die zweite österreichische Republik.

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Miscellaneous

Nachrichten

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr dem Hochschullehrer Prof. Dr. Steffen Siegel für sein Buch „Neues Licht. Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839“ zuerkannt.

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Nachrichten

Gewinner des Peter Lang Nachwuchspreises 2014 jetzt online

Der Peter Lang Verlag in Frankfurt hat erstmals hervorragende Monographien junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Peter Lang Nachwuchspreis ausgezeichnet. Die prämierten Arbeiten werden kostenfrei veröffentlicht – als gedrucktes Buch und als eBook.

Die Anzahl qualifizierter Bewerbungen hat die der zur Verfügung stehenden Preise deutlich übertroffen.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im September 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Hofmann, Andreas C.: Die Europakonzeptionen des Alldeutschen Verbandes. Anspruch und Wirklichkeit einer nationalistischen "Pressure Group" im Wilhelminischen Zeitalter.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im August 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

Troebst, Stefan: Belgrad, Dezember 1946: Der letzte Slavenkongress.
Abstract:
Seit dem Überfall durch das nationalsozialistische Deutschland reaktivierte die Führung der UdSSR neben dem „Sowjetpatriotismus“ und der Orthodoxie auch das „Slaventum“ in Gestalt des Allslavischen Komitees in Moskau – mit historisierenden Rückgriffen auf den ersten Slavenkongress von 1848 im damals habsburgischen Prag, nicht hingegen auf den zarischen Panslavismus der zweiten Hälfte des 19.

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Zeitschriften

World War I was the first conflict during which a complex system of measures against enemy civilians was implemented, and minorities were targeted as such. This issue sheds light on this phenomenon as it developed in Europe. The articles, using a comparative approach, deal with the discourses and representations which supported the spread of anti-alienism, how belligerent countries responded to popular reaction against aliens and to the alleged threat they represented, and with the consequences their policies and actions had for the alleged enemy aliens.

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www.hsozkult.de online

Liebe Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren: Wir freuen uns, Ihnen die neue Website von H-Soz-Kult zu präsentieren. Neben dem Erscheinungsbild sind u.a. neue Such- und Filterfunktionen der erste sichtbare Ausdruck seit langem laufender Arbeiten. Der Entwicklungsprozess selbst ist noch nicht abgeschlossen, so dass Sie für die kommenden Monate weitere Neuerungen erwarten können. Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen, Kommentare und Hinweise, die Sie gerne per Email an unsere Redaktion in Berlin unter hsk.redaktion@geschichte.hu-berlin.de richten.[weiterlesen...]