Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

heute möchten wir Sie für ein kleines Experiment erwärmen, nämlich für unser Review-Symposium über das Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des französischen Ökonomen Thomas Piketty, über das bisher vor allem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, Politiker und Journalisten rund um den Globus diskutiert haben.

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Von Rüdiger Hohls

Buchrezensionen

Neuere Geschichte
Dohna, Jesko Graf zu (Hrsg.): Erinnerungen, Stegaurach 2014
Rez. von Johanna Singer, SFB 923 "Bedrohte Ordnungen", Eberhard Karls Universität Tübingen

Mit dem Namen Castell verbindet man möglicherweise zunächst einmal Blei- und Buntfarbstifte. Diese Assoziation ist im Zusammenhang mit den von Jesko Graf zu Dohna, dem Leiter des Fürstlich Castell’schen Archivs, edierten und herausgegebenen Lebenserinnerungen der Fürstin Emma zu Castell-Rüdenhausen (1841–1926) auch durchaus nicht abwegig, denn tatsächlich heirateten zwei ihrer Söhne in die Unternehmerfamilie von Faber ein.

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Historische Bildungsforschung
Christian Ruloff, Michael: Lehrerinnen und Lehrer in der Schweizer Presse (1800 bis 1830), Bern 2014
Rez. von Sabina Enzelberger, Institut für Soziologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Michael Christan Ruloff untersucht auf Basis einer umfangreichen Quellenanalyse die Darstellung von Lehrerinnen und Lehrern in der Schweizer Presse zwischen 1800 und 1830. Zielsetzung ist, Schlüsse auf den Wandel der Relevanz von Schule, Lehrerberuf sowie Volksbildung in dieser Epoche im Zuge der Entwicklung der Schweiz zum modernen Bundesstaat zu ziehen.

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Alte Geschichte
Yoder, Joshua: Representatives of Roman Rule, Berlin 2014
Rez. von Rebekka Groß, Seminar für Zeit- und Religionsgeschichte des Neuen Testaments, Universität Münster

Bei dem zu besprechenden Buch handelt es sich um die Druckfassung der Dissertation von Joshua Yoder aus dem Jahr 2012. Yoder möchte mit seinem Buch „Representatives of Roman Rule. Roman Provincial Governors in Luke-Acts“ einen Beitrag zur Diskussion um die politischen Absichten und das Verhältnis zum Römischen Imperium im Lukanischen Doppelwerk leisten.

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Neuere Geschichte
Jones, Larry Eugen (Hrsg.): The German Right in the Weimar Republic, New York 2014
Rez. von Johannes Leicht, Berlin

Zur politischen Rechten zählten sich in der Weimarer Republik politische Parteien, wirtschaftliche Interessenverbände, patriotische Vereinigungen, paramilitärische Kampfbünde, völkisch-antisemitische Vereine, jungkonservative Salons sowie zahlreiche andere Zusammenschlüsse und Bewegungen. Was sie einte, waren weniger die gemeinsamen Ziele oder eine gemeinsame Weltanschauung.

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Termine

Summerschools, Kurse u.ä.
04.10.2015 - 09.10.2015 Johannes Gutenberg-Universität Mainz, gefördert von der VolkswagenStiftung und in Kooperation mit ZIS, dem Zentrum für Interkulturelle Studien (JGU Mainz)

Das Romanische Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz veranstaltet vom 4.-9. Oktober 2015 in Kooperation mit ZIS, dem Zentrum für Interkulturelle Studien (JGU), und gefördert von der VolkswagenStiftung eine interdisziplinäre Herbstschule zum Thema

„Distanz und/oder Close-up: Visualität, Gemeinschaft und Affekt in Geschichtsdarstellungen“

Organisation:
Dr.

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Summerschools, Kurse u.ä.
26.06.2015 - 27.06.2015 Kunsthistorisches Institut der Universität Zürich

Dies ist die erste mit Mitteln der SUK-Programme geförderte Swiss Doctoral Summer School for Art History. Sie bietet Doktoranden/innen Gelegenheit, in Anwesenheit von Professoren/innen und Kommilitonen/innen ihre Forschungsarbeiten vorzustellen, zu diskutieren sowie Kontakte zu knüpfen. Fast alle Schweizer kunsthistorischen Institute nehmen an dem zweitägigen Arbeitstreffen teil, von dem wir uns neben der Gelegenheit zum Austausch auch Anstösse zur weiteren interuniversitären Zusammenarbeit erwarten.

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Call for Papers
29.09.2015 - 30.09.2015 Fachbereich Evangelische Theologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Zahlreiche politische und gesellschaftliche Konflikte haben in jüngster Zeit die transnationalen Dimensionen religiöser Bildung in der Moderne neu vor Augen geführt: Was sollten Menschen über die weltweite Vielfalt an Konfessionen und Religionen wissen, die ihnen vor allem in den Medien und auf Reisen begegnet? Was sollten Migranten aus anderen Kulturkreisen über das „christliche Abendland“ lernen, damit das Zusammenleben in Europa gelingen kann? Und welche Bedeutung haben Medien, Mobilität und Migration für die Selbst- und Fremdwahrnehmung religiöser und politischer Traditionen und Einstellungen?

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eine Dissertation, eine Habilitationsschrift oder eine andere Forschungsarbeit im Umfeld des Tagungsthemas verfassen, sind dazu eingeladen, ihre Projekte auf einem Nachwuchsworkshop (in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für historische Religionspädagogik, AkhRP) vorzustellen.

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Konferenzen, Tagungen
28.05.2015 - 29.05.2015 Centre for Contemporary History Potsdam, Dr. Ralf Ahrens; German Historical Institute, Washington, D.C., Dr. Stefan Hördler; Emory University, Atlanta, GA, Prof. Astrid M. Eckert

As the postwar boom abated in the Western industrial nations, a broad variety of state economic interventions rapidly gained significance that were subsumed (though with partly differing connotations) under the labels of "structural" or "industrial policy." Unlike regulatory and stabilization policies that address economic conditions on the macro level, structural policy focuses on the development of particular regions or sectors.

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Ausstellungsrezensionen

05.03.2015 - 31.08.2015 Imperial War Museum
Rez. von Tobias Becker, German Historical Institute London

Wer einen Weltkrieg führt, muss deshalb nicht auf gutes Aussehen verzichten – im Gegenteil: „During these rather difficult days it is not only a woman’s pleasure to look her best – it’s her downright duty as well.“ So lautete die Werbung eines britischen Strumpfherstellers aus den 1940er-Jahren. Zu sehen ist sie in einer originellen Ausstellung über Mode im Zweiten Weltkrieg, die das Imperial War Museum in London noch bis zum 31.

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Pohle, Frank; Peter van den Brink; Sarvenaz Ayooghi für die Stadt Aachen (Hrsg.) Karl der Große. Macht - Kunst - Schätze
20.06.2014 - 21.09.2014 Stadt Aachen
Rez. von Florian Hartmann, Mittelalterliche Geschichte, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Das Karlsjahr 2014 hat die ohnehin schon florierende Publizistik über Karl den Großen nochmals belebt. Neben einer Flut neuer Literatur[1] wurde des großen Frankenherrschers geradezu zwangsläufig auch in Ausstellungsprojekten gedacht. Von den beiden in Deutschland geplanten Großausstellungen hat sich allerdings nur eine durchführen lassen. Das Deutsche Historische Museum in Berlin hatte unter dem Titel „Kaiser und Kalifen.

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Tagungsberichte

27.02.2015 - 01.03.2015 Schwabenakademie Irsee; Deutsche Akademie für Fußballkultur
Von Alexander Galdy, Ottobeuren / translation: Andrea M. Gáldy, International Network Collecting & Display

50 years ago, the Federal Republic of Germany and the equally young State of Israel established diplomatic relations. The eighth sports-historical conference hosted by the Schwabenakademie Irsee therefore addressed issues related to German-Israeli football friendship. Directed by MARKWART HERZOG (Irsee) and MANFRED LÄMMER (Cologne) academics, representatives of politics and sports as well as eyewitnesses debated if and how sport, in particular football, contributes to international rapprochement.

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12.03.2015 - 13.03.2015 Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK), Wien; Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Von Davina Brückner / Christine Waldschmidt, Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Am 12. und 13. März 2015 fand am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Historische Kulturwissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Tagung „Kriegserfahrungen erzählen“ statt. Ausgangspunkt für die Überlegungen war Walter Benjamins Diktum vom nicht mehr erzählbaren Kriegserlebnis (so Benjamin in „Erfahrung und Armut“, 1933, und später in „Der Erzähler“, 1937).

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09.04.2015 - 10.04.2015 Philipp Eigenmann/Mirjam Staub/Thomas Ruoss/Lea Zehnder, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich
Von Lukas Höhener, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Zürich

Erneut nutzten Doktorierende mit bildungshistorischem Forschungsgegenstand die Gelegenheit, an der Zürcher Werkstatt ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren. Zwölf Referierende aus dem deutschen Sprachraum und nochmal so viele Diskutantinnen und Diskutanten beteiligten sich rege an den Diskussionen und lieferten für die Weiterarbeit an den Projekten konstruktive Hinweise.

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16.01.2015 - 17.01.2015 Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Von Ramon Wieszczeczynski, Historisches Seminar, Universität Hamburg

Auf dem Gebiet der Geschichte der Naturwissenschaft ist durch den Einzug sozialhistorischer und kulturwissenschaftlicher Perspektiven in den vergangenen Jahren eine Vielzahl neuer Akteure ins Blickfeld der Forschung gerückt. Doch auch weiterhin gibt es zahlreiche Tätigkeiten, die sich beispielsweise im Verlauf der Professionalisierung und Differenzierung der Medizin seit der Wende zum 20.

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Miscellaneous

Nachrichten

Ab dem 17. Mai 2015 widmet sich eine Blogreihe den europäischen Höfen des Mittelalters sowie den dort agierenden Personen. Es soll dabei um die übergreifende Frage gehen, welche Faktoren oder Mechanismen für das Funktionieren mittelalterlicher Höfe bestimmend waren und wie sie auf Erfolg oder Misserfolg individueller Karrieren am Hof einwirkten.

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Nachrichten

DER BESTE AUFSATZ 2014 – STIMMEN SIE MIT AB!
Das Institut für Zeitgeschichte hat wieder den Preis der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte ausgesetzt. Der beste Aufsatz des Jahres 2014 wird mit € 500 prämiert.

Sie sind die Jury: Nennen Sie uns einen Aufsatz, der Ihr besonderes Interesse fand oder der für Ihre Arbeit besonders gewinnbringend war.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im April 2015 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

Griesebner, Andrea: Auf ewig Dein? Das Institut der Scheidung von Tisch und Bett.
Abstract:
Am 28. Oktober 1782 verhandelten die kirchlichen und weltlichen Räte des Konsistoriums der Erzdiözese Wien den Ehekonflikt von Regina Hoferin und Johann Karl Hofer.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im März 2015 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Schlimm, Anette: Eine „entente cordiale“ für den Schutz der Heimat? Europäische Kooperationsversuche von Landschafts- und Heimatschützern vor dem Ersten Weltkrieg.

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Zeitschriften

Hispanic American Historical Review pioneered the study of Latin American history and culture in the United States and remains the most widely respected journal in the field. HAHR's comprehensive book review section provides commentary, ranging from brief notices to review essays, on every facet of scholarship on Latin American history and culture. Regular notices of the activities of the Conference on Latin American History appear in the journal.

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History and Theory leads the way in exploring the nature of history. Prominent international thinkers contribute their reflections in the following areas: critical philosophy of history, speculative philosophy of history, historiography, history of historiography, historical methodology, critical theory, and time and culture. Related disciplines are also covered within the journal, including interactions between history and the natural and social sciences, the humanities, and psychology.

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Журнал „Форум новейшей восточноевропейской истории и культуры“
Русское издание. Издается с 2004 г. Выходит два раза в год.
2014. T. 11. № 2(22)
<http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/forum/inhaltruss22.html>

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Die Zeitschrift für Diskursforschung / Journal for Discourse Studies (ZfD) – ist die erste Fachzeitschrift, die der anhaltenden Konjunktur von sozialwissenschaftlicher Diskursforschung im deutschsprachigen Raum Rechnung trägt. Als interdisziplinäres Forum für discourse studies veröffentlicht sie theoretische, methodologisch-methodische und empirische Beiträge aus den Sozialwissenschaften und angrenzenden Disziplinen.

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