Writing the history of the Great Depression has always been a political act. Lionel Robbins wrote the first book with this title in 1934 when the event was still underway.[1] He took the occasion to attack trade unions and unemployment insurance for creating inflexibility in the labor market. Following his friend, the Austrian economist, Ludwig von Mises, who he had worked on translating into English, he slammed state intervention as a cure worse than the disease of Depression itself.

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Rez. von Quinn Slobodian, Department of History, Wellesley College

Buchrezensionen

Zeitgeschichte (nach 1945)
Eisler, Cornelia: Verwaltete Erinnerung – symbolische Politik, Oldenburg 2015
Rez. von Matthias Stickler, Institut für Geschichte, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Die vorzustellende Studie wurde im Frühjahr 2014 von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als volkskundliche Dissertation angenommen. Sie verfolgt das Ziel, Entstehungszusammenhänge, Wahrnehmungen, Deutungen und Funktionszuschreibungen der Heimatsammlungen der deutschen Vertriebenen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu analysieren.

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Europäische Geschichte
Wessely, Christina: Welteis, Berlin 2013
Rez. von Iris Schröder, Forschungszentrum Gotha / Universität Erfurt

Wissenschaft vollzieht sich, so eine gängige Annahme, in einem Elfenbeinturm und dennoch geschieht so Manches auch außerhalb jener Institutionen, die die Wissenschaften für sich allein beanspruchen wollen. Auf eine solche Konstellation verweist die Geschichte Hanns Hörbigers, eines österreichischen Ingenieurs, dem es mit seiner Welteistheorie im frühen 20.

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Neueste Geschichte
Schaefer, Sagi: States of Division, New York 2014
Rez. von Yuliya Komska, Department of German Studies, Dartnouth University, New Hampshire

“The farmers cultivate the land, we cultivate the farmers. That is the cultural revolution.”[1] The line from Heiner Müller’s play “The Resettler Woman, Or Life in the Countryside” (1961), draws a poignant image of East German collectivization in the late 1940s. However, the fact that Müller reached for this material in the late 1950s and saw the play’s premiere fall prey to the communist censors in September 1961 (a mere month after the Berlin Wall was constructed) attests to the topic’s persistent link to the much more protracted state-building processes.

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Alte Geschichte
Engels, David; Nuffelen, Peter Van (Hrsg.): Religion and Competition in Antiquity, Brüssel 2014
Rez. von Janico Albrecht, Abteilung Alte Geschichte, Institut für Geschichtswissenschaft, Universität Bonn

Als eine Verbindung aus kritischer Auseinandersetzung mit der Forschungsvergangenheit und dem Herausarbeiten neuer Ansätze und Forschungsschwerpunkte präsentiert sich der Sammelband „Religion and Competition in Antiquity“, der aus einem Brüsseler Workshop für Altertumswissenschaftler (2010) hervorgegangen ist. Die Herausgeber arbeiten in einer umfangreichen Einleitung (35 Seiten) systematisch die Forschungsgeschichte religiösen Wettbewerbs auf, welcher in der Antike immer kulturelle, soziale und politische Dimensionen aufwies (S.

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Termine

Workshops
03.07.2015 German Historical Institute Washington, DC; Institute for the History of the German Jews, Hamburg; Alvin H. Rosenfeld Chair in Jewish Studies at Indiana University, Bloomington; Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts (Miriam Ruerup, Anne Schenderlein, Mirjam Zadoff)

This workshop will focus on the themes of heritage and diaspora. We are specifically interested in creating a dialogue between scholars of Jewish history and historians working on other ethnic, religious, social, and cultural groups. Working from the observation that genealogy research is increasingly popular today, while Jewish museums are being built and Jewish heritage tourism is flourishing all over Europe, we would like to examine this Jewish interest in heritage and place it within a broader comparative perspective.

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Summerschools, Kurse u.ä.
04.10.2015 - 09.10.2015 Heidelberg Center for Cultural Heritage, Universität Heidelberg

Die unkontrollierte Bergung und der illegale Handel mit Kulturgütern erfahren derzeit große Aufmerksamkeit: Wissenschaftler berichten insbesondere aus Syrien und dem Irak über die Plünderung und Zerstörung kultureller Stätten. Gleichzeitig sehen sich große deutsche Museen mit Rückgabeforderungen der ursprünglichen Herkunftsländer von Kulturgütern konfrontiert.

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Call for Papers
30.09.2015 DFG-Graduiertenkolleg 1787 "Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung"

#Lesen - Transformationen traditioneller Rezeptionskonzepte im digitalen Zeitalter

Internationale Tagung des DFG Graduiertenkollegs 1787
»Literatur und Literaturvermittlung im Zeitalter der Digitalisierung«
29.09. – 01.10.2016
Historisches Gebäude der SUB (Papendiek 14, 37073 Göttingen)

Die »digitale Revolution« und ihre Folgen verändern das Verständnis vom Leser und vom Lesen: Aus einer traditionellen Kulturtechnik wird »Social Reading«, der passive Nutzer entwickelt sich zum aktiven »Prosumer«.

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Call for Papers
13.11.2015 - 14.11.2015 Studienkreis Rundfunk und Geschichte; Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK

Das Medienhistorische Forum für Absolventen und Forschungsnachwuchs versteht sich als Plattform zur Netzwerkbildung für jüngere Wissenschaftler. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Forschungsthemen vorzustellen und mit Experten aus Wissenschaft und Praxis über Probleme und Methoden kommunikations- und medienhistorischer aktuell laufender Arbeiten zu diskutieren.

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Ausstellungsrezensionen

Weining, Kirsten; für das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité (Hrsg.) Arsen und Spitzen-Forschung. Paul Ehrlich u. d. Anfänge einer neuen Med.
15.04.2015 - 27.09.2015 Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité und Historisches Museum Frankfurt in Kooperation mit dem Paul-Ehrlich-Institut, Langen (Hessen), und dem Georg-Speyer-Haus, Frankfurt am Main
Rez. von Henrik Eßler, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Die Zeiten, in denen sich die Medizingeschichte in einer Darstellung von Errungenschaften großer Ärzte erschöpfte, sind spätestens seit den 1980er-Jahren überwunden. Für das 1998 eröffnete Berliner Medizinhistorische Museum der Charité gilt das allemal. Dass sich eine aktuelle Sonderausstellung nun explizit der Vita eines einzelnen Mediziners widmet, mag da durchaus überraschen.

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21.03.2015 - 12.07.2015 Stadtmuseum Dresden
Rez. von Günter Agde, Berlin

Die Dresdener Ausstellung „Das Auge des Arbeiters“ (ein sehr treffender Titel!) bündelt auf faszinierende Weise mehrere wissenschaftliche und historische Komponenten zu einer multimedial wie ikonographisch bemerkenswerten Unternehmung. Die Unterzeile „Erinnerungsfotografie und Bildpropaganda um 1930“ präzisiert die Absicht des Vorhabens und kontextualisiert sie zugleich.

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Tagungsberichte

12.02.2015 - 13.02.2015 Projekt „Politiques économiques et vie des entreprises pendant la Première Guerre mondiale“
Von Ralf Martin König, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Während über das komplexe Verhältnis von Staat und Wirtschaft ebenso häufig diskutiert wird wie dieser Tage über den Ersten Weltkrieg, muss eine gleichzeitige Betrachtung beider Gegenstände weiterhin als etwas Besonderes erachtet werden. Das von der Université Lumière Lyon 2 getragene und vom Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l‘Allemagne geförderte Projekt „Politiques économiques et vie des entreprises pendant la Première Guerre mondiale“ schafft hier Abhilfe: Unter Beteiligung der wirtschaftshistorischen Lehrstühle der Ruhruniversität Bochum und der Universität Regensburg beleuchtet es die ökonomische Seite des Krieges.

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29.05.2015 - 30.05.2015 Hugo-Preuß-Stiftung
Von Benjamin Schröder, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Das Thema der Tagung war dem Titel von Hugo Preuß’ Schrift „Das deutsche Volk und die Politik“ entnommen, die vor 100 Jahren erstmals erschien. Die Frage nach dem Verhältnis der deutschen Gesellschaft zur Politik und zum Staat stellte damit den Leitfaden für die einzelnen Beiträge, die sich unterschiedlich eng auf Preuß’ Werk selbst bezogen.

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16.03.2015 - 17.03.2015 Institut für vergleichende Städtegeschichte, Westfälische-Wilhelms-Universität Münster
Von Sebastian Schröder, Institut für vergleichende Städtegeschichte, Westfälische-Wilhelms-Universität Münster

Dem 44. Frühjahrskolloquium des Instituts für vergleichende Städtegeschichte „Die Konsumentenstadt – Konsumenten in der Stadt des Mittelalters“, das am 16. und 17. März 2015 in Münster stattfand, lag die Beobachtung zugrunde, dass zwar die Thesen Max Webers zum Typus der „okzidentalen Stadt“[1] breit rezipiert wurden, die ökonomischen Aspekte der nationalökonomischen Theorien Webers, Werner Sombarts[2] und Karl Büchers[3] jedoch kaum präsent sind.

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03.12.2014 - 04.12.2014 Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven; Universität Bremen; Universität zu Köln
Von Lisa Esser, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt; seit jeher leben Menschen mit, von und in Angst vor dem Meer. Dennoch ist die Auseinandersetzung mit den Weltmeeren aus historischer Sicht unter deutschen Forschern ein noch sehr junges Phänomen. Dass dieses Themenfeld spannende Fragestellungen bereithält, zeigt der 2014 erschienene Sammelband „Weltmeere“, herausgegeben von Alexander Kraus und Martina Winkler, der unter anderem Beiträge zur Klang-, Wissenschafts- und Kulturgeschichte der Meere verbindet.

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Miscellaneous

Projekte

Dieser Beitrag ist hervorgegangen aus einer Initiative von Doktoranden am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Tilman Kulke, Moritz von Brescius, Robrecht Declercq und James White hatten 2013 in zeitenblicke (12, 1) damit begonnen, Dissertationsprojekte ihrer Kommilitonen und Interviews mit den Lehrenden zu veröffentlichen.
Ihr neues Projekt 'Research in Dialogue - Dialogue in Research' möchte diese Form des Publizierens in Zusammenarbeit mit geschichte.

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Projekte

Das deutsche und ausländische Recht ist seit Gründung der Staatsbibliothek zu Berlin im Jahre 1661 stets ein prägender Erwerbungsschwerpunkt gewesen, so dass sie heute über eine der größten Universalsammlungen juristischer Quellen und Sekundärliteratur in Deutschland verfügt. Angesichts der zentralen Bedeutung der Staatsbibliothek zu Berlin gerade nach Gründung des Deutschen Kaiserreichs kommt ihrem Bestand an – nicht selten unikalen – Druckwerken zum deutschen Territorialrecht besondere Bedeutung zu.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im Mai 2015 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

Müller, Sven Oliver: Angleichung und Abgrenzung. Perspektiven des Musiklebens in Europa im 19. Jahrhundert.
Abstract:
Vergleicht man die Praktiken, die Geschmäcker und das Repertoire im Musikleben des 19.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im März 2015 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Schlimm, Anette: Eine „entente cordiale“ für den Schutz der Heimat? Europäische Kooperationsversuche von Landschafts- und Heimatschützern vor dem Ersten Weltkrieg.

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