Redaktionsnotiz: Online-Umfragerunde H-Soz-Kult und Clio-online 2016 auf der Zielgeraden

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

An unserer Online-Umfrage zu Kommunikationsdiensten und Fachinformationsangeboten für Historikerinnen und Historiker haben sich dank zuletzt wachsenden Zuspruchs bisher mehr als 1.500 Personen beteiligt. Allen Kolleginnen und Kollegen, die an der Umfrage schon teilgenommen haben, möchten wir dafür herzlich danken! Allerdings streben wir eine Teilnahmequote von mehr als 2.000 an, denn etwa so viele Historikerinnen und Historiker haben sich schon 2006 an unserer Vorgängerstudie beteiligt.

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Von Redaktion H-Soz-Kult

Diskussionen

Forum: Historische Grundwissenschaften und die digitale Herausforderung

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nie zuvor waren mehr historische Quellen und Handschriften so einfach zugänglich wie heute. Inzwischen stellt der digitale Zugang zu den leicht verfügbaren Kopien von digitalisierten Beständen aus Bibliotheken, Archiven und Museen schon fast die Regel und nicht mehr die Ausnahme dar. Digitalisierung wird für wissenschaftliche Informationseinrichtungen zusehends eine normale Dienstleistung.

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Von Eva Schlotheuber, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Rüdiger Hohls / Claudia Prinz, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Buchrezensionen

Neueste Geschichte
Sajid, Mehdi: Muslime im Zwischenkriegseuropa und die Dekonstruktion der Faszination vom Westen:, Berlin 2015
Rez. von Gerdien Jonker, Friedrich-Alexander University Erlangen / Erlanger Center for Islam and Law in Europe

In studies on Muslims in Europe, the first half of the 20th-century is on the rise. Targeting largely undisclosed fields such as the politics of the European Empires towards the Muslim world, Muslim intellectual networks in interwar Europe and encounters with Europeans, recent publications helped to re-chart the map of Muslims in Europe, and through these, re-think the present-day reception of Muslims in Europe, the beginning of which is still famously placed in the 1960s.

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Neuere Geschichte
Martin, Barbara: Zwischen Verklärung und Verführung, Bielefeld 2016
Rez. von Ulrich Schnakenberg, Universität Duisburg-Essen

„Erste und grundlegende Aufgabe [des Plakats] ist, die Aufmerksamkeit zu fesseln, die dahineilende Menge, ob sie es will oder nicht, mit aller Raffinesse zu zwingen, vor denjenigen Losungen stehen zu bleiben, vor denen wir sie stehen bleiben lassen wollen.“[1] Diese Feststellung des sowjetischen Plakatkünstlers Vladimir Majakovskiy (1893–1930) gilt grundsätzlich auch für die kommerziellen Anschläge des ausgehenden 19.

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Zeitgeschichte (nach 1945)
Kaiser, Wolfram; Schot, Johan: Writing the Rules for Europe, New York 2014
Rez. von Christian Henrich-Franke, Historisches Seminar, Universität Siegen

Historiker, die vom kurzen 20. Jahrhundert sprechen und dabei die politischen Zäsuren 1914/18 und 1989/90 im Hinterkopf haben, werden in diesem Band mit einer völlig neuen Perspektive konfrontiert: das 20. Jahrhundert war lang und es begann circa 1850. Dies gilt zumindest, wenn man sich auf den spezifischen Blickwinkel von Wolfram Kaiser und Johan Schot einlässt.

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Neuere Geschichte
Mühlnikel, Marcus: "Fürst, sind Sie unverletzt?", Paderborn 2014
Rez. von Iwan Iwanov, SFB/TRR 138 "Dynamiken der Sicherheit", Justus-Liebig-Universität Gießen

Wie hat die zum Gruß erhobene rechte Hand dem Reichskanzler Bismarck 1874 das Leben gerettet? Wer hatte mehr Angst vor Attentaten: der eiserne Kanzler oder Kaiser Wilhelm I.? Welche Sicherheitsvorkehrungen von Seiten der Polizei machten die Bahnreisen der kaiserlichen Familie um 1900 erforderlich? Wer Antworten auf diese und viele ähnliche Fragen sucht, wird dieses fundierte und gut recherchierte Buch mit Gewinn lesen.

In seiner Bayreuther Dissertation von 2013 erforscht Marcus Mühlnikel die dem Schutz der politischen Führung dienenden Maßnahmen.

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Termine

CfP
09.02.2017 - 11.02.2017 Worlds of Contradiction Universität Bremen

Contradiction Studies: Mapping the Field
Inaugural Conference on Concepts of Contradiction
in the Humanities
University of Bremen, 9–11 February, 2017

Call for Papers

This international and interdisciplinary conference seeks to outline the new field of Contra-diction Studies” in the Humanities, focusing on the interactions between seemingly contra-dictory socio-cultural phenomena and practices.

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Konferenz
01.12.2016 - 03.12.2016 Herder-Forschungsrat und Schroubek-Fonds Östliches Europa

Nicht erst angesichts der „nationalen Egoismen“ im Kontext der gegenwärtigen Fluchtbewegungen nach Europa lässt sich überall in Europa die Rückkehr nationaler (und auch nationalistischer) Haltungen, Diskurse und Politiken erkennen. Sie richten sich häufig als Gegenbewegung gegen die in den letzten zwei Jahrzehnten dominanten Tendenzen der Zurückdrängung des Nationalen und laufen vielfach den Zielen der europäischen Einigung entgegen.

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CfP
04.11.2016 - 05.11.2016 Technische Universität Berlin, Forum Kunst und Markt, Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik

Call for papers - please scroll down for the English version

Technische Universität Berlin, Hauptgebäude, Senatssitzungssaal H 1035, 4./5. November 2016

Internationaler Workshop des Forums Kunst und Markt am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Technische Universität Berlin

Einsendeschluss: 7. September 2016

Art Markets and Politics:
State Control and Trade in Global Perspective

Brexitfolgen, Kunstplünderungen, Kulturgutschutzgesetze - Politik und Kunsthandel sind auf vielfältige Art und Weise miteinander verzahnt.

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CfP
15.12.2016 - 16.12.2016 Dr. Pascal Eitler and Dr. Uffa Jensen, Center for the History of Emotions, Max Planck Institute for Human Development

Common to older attempts at constructing an emotionology and recent attempts to conceive of emotions as practices is their tendency to overemphasize successful emotions. While people often expect or desire to experience a particular emotion in a particular situation, sometimes the emotions just don’t appear or don’t last for very long. Emotions must be practiced, but these practices often fail.

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Tagungsberichte

14.04.2016 - 16.04.2016 Konstantin Kaminskij / Jurij Murašov, Universität Konstanz
Von Nina Frieß, Institut für Slavistik, Universität Potsdam

In dem vom 14. bis 16. April 2016 stattfindenden Workshop „Resignification of borders: Eurasianism and the ‘Russian World’“ kamen internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen in Konstanz zusammen, um über die Integrationskonzepte des Eurasismus und der ‚Russischen Welt‘ und ihre identitätspolitischen Verflechtungen im postsowjetischen Raum zu diskutieren.

Das Konzept des Eurasianismus, das in intellektuellen Kreisen russischer Emigranten in den 1920er-Jahren formuliert wurde, durchlebte im 20.

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27.04.2016 - 29.04.2016 DFG-ANR-Projekt "Politische Korruption: Praktiken der Begünstigung und öffentliche Debatten in Deutschland und Frankreich (19. – 20. Jahrhundert)"
Von Ralf König / Andrea Perthen, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Korrupte Praktiken auf städtischer Ebene sowie das Image von als korrupt bezeichneten Städten waren Gegenstand der vom 27. bis 29. April 2016 auf Einladung der Technischen Universität Darmstadt in einem Tagungshaus im pfälzischen Annweiler durchgeführten Tagung „Stadt – Macht – Korruption. Praktiken, Debatten und Wahrnehmungen städtischer Korruption im 19.

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17.06.2016 - 18.06.2016 Gavin Kelly, University of Edinburgh / Ludwig-Maximilians-Universität München
Von Raphael Brendel, München

Mit dem rapide angewachsenen Interesse an der Spätantike in den letzten Jahrzehnten ist auch die Zahl der Forschungsbeiträge zu dem lateinischen Historiker Ammianus Marcellinus, der vor allem als eine der wichtigsten Quellen zum berühmten Kaiser Julian „Apostata“ ohnehin zu keiner Zeit von der Altertumswissenschaft zu vergessen werden drohte, schwunghaft angestiegen.

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23.03.2016 - 24.03.2016 Mathias Haeussler, Magdalene College, University of Cambridge; Alexander Reinfeldt, Historisches Seminar, Universität Hamburg
Von Caspar J. Bienek, Graduate Institute of International and Development Studies, Geneva

The conference aimed to critically re-examine the history of Anglo-German relations, especially with regards to the two countries’ respective positions in Europe. Thus, the conference focused not only on the bilateral relationship in isolation, but it also sought to investigate Anglo-German relations within wider multilateral frameworks. Given the current political situation the forthcoming British EU referendum loomed in the background of many contributions.

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Ausstellungsrezensionen

29.04.2016 Bezirksamt Spandau von Berlin, Fachbereich Kultur, Zitadelle
Rez. von Lotte Thaa, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin


Abb. 1: Einige Denkmäler und Büsten der 1901 fertiggestellten Siegesallee im Berliner Tiergarten, die ab 2009 auf der Zitadelle Spandau restauriert wurden und jetzt in der neuen Dauerausstellung zu sehen sind
(© Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Foto: Friedhelm Hoffmann)


_Abb.

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28.05.2015 Europäisches Hansemuseum, Lübeck
Rez. von Ulla Kypta, Departement Geschichte, Universität Basel

Das europäische Hansemuseum spielt in Lübeck, handelt von der Hanse und erzählt europäische Geschichte. Damit wird es dem Anspruch voll gerecht, den Name und Ort aufstellen. Das Museum präsentiert die Geschichte der spätmittelalterlichen Wirtschaft einer nordeuropäischen Stadt, die über den Transmissionsriemen der Hanse – aber nicht nur über diesen – in europäische Zusammenhänge eingebunden war.

Das gelingt, indem die einzelnen Räume jeweils Szenen nachbauen, die abwechselnd in Lübeck und in einer der Kontorsstädte Nowgorod, Brügge, London und Bergen spielen.

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Zeitschriften

Abstracts Juliheft 2016 deutsch

Andreas Wirsching, Hitlers Authentizität. Eine funktionalistische Deutung

Ausgangspunkt dieses Aufsatzes ist das Konzept der Authentizität, das seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Möglichkeiten bürgerlicher Individualitätskonstruktion eine zunehmend wichtige Bedeutung gewann. Die damit aufgeworfene Frage danach, welche Elemente einer Persönlichkeit als authentisch, das heißt als echt und glaubwürdig gelten können, stellte sich auch für Adolf Hitler.

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Liebe Leserinnen und Leser,

mit großer Freude stellen wir Ihnen das neue Heft "scheitern" vor. In der aktuellen Ausgabe wird danach gefragt und erprobt, was mit der Geschichtsschreibung passiert, wenn Scheitern als regelhaftes Moment erkannt wird. Epochenübergreifend und anhand internationaler Beispiele fragen die Autor_innen danach, was wann als Scheitern gilt, wie es bemessen und beschrieben wird und welche Konsequenzen daraus folgen.

Zugleich möchten wir Sie auch auf unser Online-Angebot hinweisen: Unter <http://www.werkstattgeschichte.de> stehen Ihnen die archivierten Texte zurückliegender Jahrgänge, derzeit bis Heft 62, zum freien Download zur Verfügung.

Mit den besten Wünschen,
Die Redaktion

EDITORIAL

Scheitern
»Deutschland noch weit von positiver Kultur des Scheiterns entfernt«, hieß es im August 2015 in einer Pressemitteilung der Universität Hohenheim.

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Vor 500 Jahren, 1516, erschien Thomas Morus’ „Utopia“. Der Titel wurde zum Begriff eines literarischen Genres wie einer „Form von Zukunftserwartung, ja eines Weltverhaltens überhaupt“ (Jürgen Teller): Das Entwerfen gesellschaftlicher Alternativen verband sich mit dem Begriff der Utopie. Wir nehmen das Jubiläum zum Anlass, zu erkunden, wie Utopien die Lücke zwischen Sein und Sollen denken.

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Miscellaneous

Web-News

Verordnete Geschichte?
Zur Dominanz nationalistischer Narrative in Polen
Ein neuer Themenschwerpunkt auf Zeitgeschichte-online von Magdalena Saryusz-Wolska, Sabine Stach und Katrin Stoll

Seit dem Regierungswechsel in Polen im Oktober 2015 ist das Interesse für das Nachbarland in Deutschland wieder gestiegen, was nicht zuletzt am antidemokratischen Kurs der rechtskonservativen Regierungspartei "Prawo i Sprawiedliwość" (PiS) liegt.

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Web-News

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der zuletzt neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essay/Artikel:

Ramsbrock, Annelie: Das verlorene Geschlecht. Zur Kastration von Sexualstraftätern seit 1945.
Abstract:
Deutschland ist neben der Tschechischen Republik eines von wenigen Ländern Europas, in dem die chirurgische Kastration (Orchiektomie) im Rahmen der Behandlung von Sexualstraftätern bis heute per Gesetz erlaubt ist.

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Web-News

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im Mai 2016 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essay/Artikel:

*Becker, Judith: Europa in der Mission. Begründung, Strategien, Europäisierung in der evangelischen Mission im 19.

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Web-News

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im Februar 2016 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Türk, Henning: Weichenstellung für den EWG-Agrarmarkt. Der Beschluss über die Einrichtung des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft vom 14.

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