Aktuelles

In October and November 2014, H-Soz-Kult publishes a series of essays on "The Status Quo of Digital Humanities in Europe". Please find the published texts of this essay series here:

Editorial

Editorial: The Status Quo of Digital Humanities in Europe
by Torsten Kahlert and Claudia Prinz, Humboldt-University of Berlin

The Status Quo of Digital Humanities in Sweden: Past, Present and Future of Digital History
by Thomas Nygren, HUMlab, Umeå University, Department of Education, Uppsala University and Department of History, Stanford University; Anna Foka, HUMlab, Umeå University; Philip I.

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Von H-Soz-Kult Redaktion

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Buchrezensionen

Geschichte allgemein
Jäger, Eckhard: Die Insel Rügen auf alten Karten, Husum 2014
Rez. von Gyula Pápay, Historisches Institut, Universität Rostock

In den Vorbemerkungen weist der Autor auf die Bedeutung der Karten als historische Quellen hin, sie sind „bedeutende Quellen für die Größe eines Landes, für seine Gemeinde- oder Ämtergrenzen, für den Siedlungsbestand und die sich wandelnde Schreibweise der Ortsnamen, für das Straßen- und Wegenetz, für Oberflächengestalt und Bodennutzung“.

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Neueste Geschichte
Stöber, Rudolf: Neue Medien. Geschichte, Bremen 2013
Rez. von Frank Bösch, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam

Wie entstehen neue Medien? Einige prominente Medienwissenschaftler gehen von revolutionären Umbrüchen aus, bei denen neue Medientechniken schlagartig die Welt veränderten. Insbesondere Friedrich Kittler betonte dabei die Entwicklung von Medien aus Kriegstechniken, die sich anschließend ins zivile Leben einschreiben würden. Dagegen traten andere, wie der Bamberger Kommunikationswissenschaftler Rudolf Stöber, für ein „evolutionstheoretisches Modell“ ein.

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Alte Geschichte
Ehling, Kay; Weber, Gregor (Hrsg.): Hellenistische Königreiche, Darmstadt 2014
Rez. von Benjamin Wieland, Seminar für Alte Geschichte, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Die Erforschung des Hellenismus ist in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren stark vorangeschritten und hat dabei einiges an wertvoller, richtungsweisender Literatur produziert. Im vorliegenden Sammelband ist es den Hellenismus-Kennern Kay Ehling und Gregor Weber gelungen, einen Großteil der deutschsprachigen Forscher, die maßgeblich für jene richtungsweisende Literatur verantwortlich zeichnen, in einem knappen Übersichtswerk zu versammeln.

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Theoretische und methodische Fragen
Eder, Franz X.; Kühschelm, Oliver; Linsboth, Christina (Hrsg.): Bilder in historischen Diskursen, Wiesbaden 2014
Rez. von Lucia Halder, Georg-Eckert-Institut. Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig

Bilder haben einen wichtigen Anteil an den Möglichkeitsbedingungen des Sag- und Denkbaren, zugleich unterliegen sie aber auch den Grenzen des Zeigbaren. Auf dieser Annahme basiert der Sammelband über „Bilder in historischen Diskursen“. Die Herausgeber – allesamt Lehrende am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien – versammeln darin ausgewählte Beiträge der „3.

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Termine

Call for Papers
07.05.2015 - 09.05.2015 Zentrum für Wissenschaftsgeschichte, Karl-Franzens-Universität Graz

Zur Feier seines 10jährigen Jubiläums lädt das interdisziplinäre Zentrum für Wissenschaftsgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz zu einem zweitägigen Symposium ein und will sich dem Themenfeld "Beobachten, Darstellen, Vermitteln" in seiner wissenschaftshistorischen Dimension widmen.

Der reformierte Pfarrer, Bibliothekar und Naturforscher Jean Senebier (1742-1809) beschrieb 1776 in seiner Preisschrift zur Vorgehensweise bei naturwissenschaftlichen Beobachtungen sein Ideal eines Naturforschers folgendermaßen:

"[…] für den Beobachter, der die Menschen aufklären will, ist es nicht genug, eine Erscheinung bemerkt zu haben; man muß sie auch den Sinnen derjenigen darstellen, die nicht beobachten, und durch sein Beyspiel alle in der Beobachtungskunst unterrichten, die nicht verstehen.

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Workshops
05.12.2014 - 06.12.2014 Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung. Forschergruppe Piktogramme; Iris Därmann und Thomas Macho

Tätowierungen sind zugleich in und unter der Haut, an einzelnen Körperstellen oder am ganzen Körper. In einer schmerzhaften Operation in die Haut gestochen, galten sie bis zur Erfindung der modernen Lasertechnologie als unauslöschlich und kennzeichneten ihre Träger über deren Tod hinaus. Es gab und gibt sie in ornamentaler und figuraler Form, bild-, schrift- und zahlenförmig, poly- oder monochrom, nicht selten in der Kombinatorik von Bild, Schrift und Zahl.

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Symposien
04.12.2014 - 06.12.2014 Universität Potsdam; Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

1. Donnerstag, 4. Dezember 2014

Öffentlicher Projektstart des BMBF-Verbundprojekts der Universität Potsdam und der Staatsbibliothek zu Berlin

11 - 13 Uhr
Otto-Braun-Saal, Haus Potsdamer Straße 33

Es sprechen:

Hermann Parzinger
Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Barbara Schneider-Kempf
Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin

Ottmar Ette
Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft der Universität Potsdam

Zdzisław Pietrzyk
Direktor der Jagiellonen-Bibliothek Krakau

Jutta Weber
Stellvertretende Leiterin der Handschriftenabteilung der Staatsbibliothek

Festvortrag
Horst Bredekamp
Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin

Anschließend:
Präsentation der Amerikanischen Reisetagebücher im Original

2.

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Call for Papers
26.06.2015 - 27.06.2015 PD Dr. Ulrike Kirchberger, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Universität Kassel

The ecological consequences of European colonialism have received much attention in recent years. It is well known that European emigrants and settlers initiated long-distance transfers of plants and animals which changed the natural environments of the colonies and motherlands substantially. By applying methodological approaches from new disciplines such as animal studies and animal geography, this conference aims to challenge the anthropocentric perspective which has dominated the historiography of “ecological imperialism” so far.

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Ausstellungsrezensionen

Bäumer, Mario; Museum der Arbeit (Hrsg.) Das Fahrrad. Kultur, Technik, Mobilität
09.05.2014 - 01.03.2015 Historische Museen Hamburg, Museum der Arbeit
Rez. von Thorsten Logge, Fachbereich Geschichte / Public History, Universität Hamburg

Fahrräder erfreuen sich großer Beliebtheit. Als umweltfreundliche Alternative zum Auto sind sie besonders im grün-alternativen Bürgertum ein beliebtes Fortbewegungsmittel mit Hang zum Kultischen. „Citi Bike“ in New York, das „Vélib“-Leihradsystem in Paris oder das Hamburger „StadtRAD“ zeigen, dass das Fahrrad in den Mobilitätskonzepten westlicher Metropolen eine immer größere Rolle spielt.

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29.05.2014 - 30.11.2014 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Steffen Bruendel, Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

In Deutschland stand der Erste Weltkrieg jahrzehntelang im Schatten des Zweiten. Während das wissenschaftliche Interesse an der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts ungebrochen blieb, war sie Politik und Öffentlichkeit weitgehend aus dem Blickwinkel geraten. Noch 2013 schienen die deutschen Vorbereitungen auf politischer Ebene eher schleppend in Gang zu kommen, während beispielsweise in Frankreich und sogar auf europäischer Ebene schon früh über das passende Gedenken nachgedacht wurde.

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Tagungsberichte

09.10.2014 - 10.10.2014 UCL research group “Reverberations of the Second World War in Germany and Europe” (Mary Fulbrook, Stephanie Bird, Julia Wagner and Christiane Wienand); in co-operation with the German Historical Institute London
Von Gaëlle Fisher, SELCS, University College London

This interdisciplinary workshop set out to investigate what is meant by the term “perpetrator” in the context of state-sanctioned violence. Mainly drawing on examples taken from the period of the Third Reich and the Holocaust, but moving away from studies primarily concerned with circumstances and motives, the workshop examined the issue of perpetration and its legacies with particular regard to questions of ethics and morality, individual agency and social mobilisation, strategies and patterns of self-representation and intergenerational transmission.

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18.09.2014 - 19.09.2014 Royal Academy for Literature, History and Antiquities
Von Andrea Varriale, Bauhaus-Universität Weimar

Around twenty professors and researchers met at the Royal Academy for Literature, History and Antiquities in Stockholm for a two-day conference on the role played by Church, faith and patriotism in anti-Nazi resistance in Germany and in Europe.

A recurring theme throughout the conference was the historiographical difficulty of using religious morality to explain people’s and institutions’ different responses to Nazism.

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19.09.2014 - 20.09.2014 Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen
Von Dennis Möbus, Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen

Die vom „Institut für Geschichte und Biographie“ der FernUniversität Hagen organisierte Tagung verfolgte das Ziel, die Wahrnehmung staatlicher Ordnungen aus der Perspektive der Bevölkerung gleichsam „von unten“ zu beleuchten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurden Vorträge aus den Fächern Geschichte, Ethnologie und Soziologie beigesteuert; als zeithistorischer Bezugsrahmen und als empirische Referenz dienten die westdeutsche Bundesrepublik, die DDR sowie die zweite österreichische Republik.

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08.09.2014 - 09.09.2014 Interdisciplinary Latin-American Memory Research Network; Lehrstuhl für Geschichte Lateinamerikas, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin; Research Group „Grupo de investigación memoria en Colombia “, Departamento de Lenguajes y Estudios Socioculturales, Universidad de los Andes
Von Fabiola Arellano, Promotionsprogramm Amerikanische Geschichte, Ludwig-Maximilians-Universität, München; Andrea Cagua / Leonardo Pascuti, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin

The massive human rights violations which occurred within the context of military dictatorships and armed conflicts in the second half of the 20th century in Latin America were marginalized for years and sometimes ignored in the political discourses.

The elaboration of memories was valued at first by relatives of victims and survivors, but in the last decades also governments seem to have developed an interest in coming to terms with the past.

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Miscellaneous

Nachrichten

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr dem Hochschullehrer Prof. Dr. Steffen Siegel für sein Buch „Neues Licht. Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839“ zuerkannt.

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Nachrichten

Gewinner des Peter Lang Nachwuchspreises 2014 jetzt online

Der Peter Lang Verlag in Frankfurt hat erstmals hervorragende Monographien junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Peter Lang Nachwuchspreis ausgezeichnet. Die prämierten Arbeiten werden kostenfrei veröffentlicht – als gedrucktes Buch und als eBook.

Die Anzahl qualifizierter Bewerbungen hat die der zur Verfügung stehenden Preise deutlich übertroffen.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im September 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Hofmann, Andreas C.: Die Europakonzeptionen des Alldeutschen Verbandes. Anspruch und Wirklichkeit einer nationalistischen "Pressure Group" im Wilhelminischen Zeitalter.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im August 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

Troebst, Stefan: Belgrad, Dezember 1946: Der letzte Slavenkongress.
Abstract:
Seit dem Überfall durch das nationalsozialistische Deutschland reaktivierte die Führung der UdSSR neben dem „Sowjetpatriotismus“ und der Orthodoxie auch das „Slaventum“ in Gestalt des Allslavischen Komitees in Moskau – mit historisierenden Rückgriffen auf den ersten Slavenkongress von 1848 im damals habsburgischen Prag, nicht hingegen auf den zarischen Panslavismus der zweiten Hälfte des 19.

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Zeitschriften

Wenn François Ewald davon sprach, dass wir im Zeichen einer Rückkehr der Katastrophen leben, wird man ihm 20 Jahre und einige Katastrophen später kaum widersprechen wollen. Begriffe wie Komplexität, Ungewissheit oder Beschleunigung definieren die Lage, Zukunftskalkulationen und klassische Präventionsanstrengungen geraten an unhintergehbare Grenzen.

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www.hsozkult.de online

Liebe Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren: Wir freuen uns, Ihnen die neue Website von H-Soz-Kult zu präsentieren. Neben dem Erscheinungsbild sind u.a. neue Such- und Filterfunktionen der erste sichtbare Ausdruck seit langem laufender Arbeiten. Der Entwicklungsprozess selbst ist noch nicht abgeschlossen, so dass Sie für die kommenden Monate weitere Neuerungen erwarten können. Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen, Kommentare und Hinweise, die Sie gerne per Email an unsere Redaktion in Berlin unter hsk.redaktion@geschichte.hu-berlin.de richten.[weiterlesen...]