Aktuelles

In October and November 2014, H-Soz-Kult publishes a series of essays on "The Status Quo of Digital Humanities in Europe". Please find the published texts of this essay series here:

Editorial

Editorial: The Status Quo of Digital Humanities in Europe
by Torsten Kahlert and Claudia Prinz, Humboldt-University of Berlin

The Status Quo of Digital Humanities in Sweden: Past, Present and Future of Digital History
by Thomas Nygren, HUMlab, Umeå University, Department of Education, Uppsala University and Department of History, Stanford University; Anna Foka, HUMlab, Umeå University; Philip I.

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Von H-Soz-Kult Redaktion

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Buchrezensionen

Europäische Ethnologie
Becker, Tobias: Inszenierte Moderne, München 2014
Rez. von Kaspar Maase, Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Populäre Kultur als Indikator gesellschaftlicher Entwicklungen – das ist keine neue Idee; sie wird nur zu selten verfolgt. Nun zeigt Tobias Beckers überarbeitete Berliner Dissertation eindrucksvoll, was vom populären Musiktheater ausgehend bei entsprechenden Fragestellungen alles zu erkennen ist. Grundlegend ist die Vergleichsanordnung: London und Berlin zwischen 1880 und 1930.

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Theoretische und methodische Fragen
Eder, Franz X.; Kühschelm, Oliver; Linsboth, Christina (Hrsg.): Bilder in historischen Diskursen, Wiesbaden 2014
Rez. von Lucia Halder, Georg-Eckert-Institut. Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig

Bilder haben einen wichtigen Anteil an den Möglichkeitsbedingungen des Sag- und Denkbaren, zugleich unterliegen sie aber auch den Grenzen des Zeigbaren. Auf dieser Annahme basiert der Sammelband über „Bilder in historischen Diskursen“. Die Herausgeber – allesamt Lehrende am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien – versammeln darin ausgewählte Beiträge der „3.

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Zeitgeschichte (nach 1945)
Echternkamp, Jörg: Soldaten im Nachkrieg, München 2014
Rez. von Magnus Koch, Institut für Staatswissenschaft, Universität Wien

Spätestens die wegweisende Studie Robert G. Moellers zur Rückkehr der deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat gezeigt, wie ertragreich der Blick über die tiefen Zäsuren zeitgeschichtlicher Ereignisse hinaus sein kann.[1] Das Jahr 1945 markiert das Ende eines Krieges mit in jeder Hinsicht katastrophalem Ausmaß; doch Jörg Echternkamp, Privatdozent für Neuere Geschichte in Halle (Saale) wie auch Projektleiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam, interessiert sich in seiner 2012 als Habilitationsschrift angenommenen Studie über das erste Nachkriegsjahrzehnt vor allem für die Frage, wie die deutsche Gesellschaft aus dieser Phase extremer Gewalt wieder herausfinden und zu einer stabilen Demokratie werden konnte.

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Alte Geschichte
Ma, John: Statues and Cities, Oxford 2013
Rez. von Benjamin Wieland, Freiburg im Breisgau

Die hellenistische Polis und ihre sozio-politische Verortung in der veränderten Weltordnung nach Alexander dem Großen gehört – obschon sich die Forschung seit einiger Zeit mit ihr befasst – nach wie vor zu den großen Problemfeldern der Hellenismus-Forschung. Sowohl in Bezug auf die interne Konstituierung der Gemeinwesen als auch auf das Verhältnis zu den mächtigen Externen existieren viele Grundfragen, die zuletzt von Christian Mann zusammengefasst wurden.

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Termine

Workshops
04.12.2014 - 06.12.2014 Wissenschaftlicher Initiativkreis Kultur und Außenpolitik am Institut für Auslandsbeziehungen; in Kooperation mit dem ZAK/Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft am KIT

Jubiläumsworkshop des Wissenschaftlichen Initiativkreises Kultur und Außenpolitik (WIKA), der am 4. und 5. Dezember 2014 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin stattfindet. Der Workshop beschäftigt sich unter dem Titel „Zurück in die Zukunft? Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zwischen Renationalisierung und Globalisierung“ mit Europa, in dem Nationalismen und Unabhängigkeitsbestrebungen vielerorts einen Aufschwung erfahren, und das zu einer Zeit, in der die Europäische Union und die Vereinigten Staaten sich daran machen, die größte Freihandelszone der Welt einzurichten.

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Symposien
12.12.2014 Lehrstuhl Entwerfen und Gebäudekunde (Prof. Susanne Gross); Lehrstuhl Architekturgeschichte und –theorie (Prof. Dr. Christoph Grafe) an der Bergischen Universität Wuppertal

Mit dem Begriff Habitat verbinden sich vielerlei Überlegungen, Vorstellungen und Annahmen. Er beschreibt Lebensräume, komplexe Zusammenhänge, Innen- und Außenwelten. Im Architekturdiskurs erscheint er als ein Begriff der Kritik am modernen Städtebau. Das Symposium ‘Constructing Habitat’ untersucht, wie die Erforschung alltäglicher Lebenszusammenhänge und sozialer Vorstellungen, der Kultur der Städte und der Beobachtung ihrer Landschaften, sich niederschlägt in der Konstruktion von Architektur.

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Call for Papers
22.03.2015 - 28.03.2015 Marsilius-Kolleg Universität Heidelberg

Das Marsilius-Kolleg, ein interdisziplinäres Center for Advanced Study der Universität Heidelberg, organisiert eine Frühlingsakademie zum Thema „Jung und Alt. Zwei Lebensphasen unter Optimierungsdruck". Nachwuchswissenschaftler/-innen und Doktoranden/Doktorandinnen der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften erhalten die Gelegenheit, mit international ausgewiesenen Experten über diesen Themenkomplex zu diskutieren.

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Call for Papers
24.09.2015 - 26.09.2015 German Studies Institute Amsterdam; Jena Center 20th Century History; Center for Holocaust Studies at the Institute of Contemporary History, Munich; NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies, Amsterdam

Among the three categories used to analyze the role of individuals in the Holocaust, the ‘bystander’ is the broadest and vaguest. According to Raul Hilberg, who coined the term, it refers to all those who were ‘once a part of this history.’ Generations of Holocaust scholars have used Hilberg’s triangulation or variations thereof to analyze, systematize and narrate the wealth of historical experiences under Nazi rule.

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Ausstellungsrezensionen

Bäumer, Mario; Museum der Arbeit (Hrsg.) Das Fahrrad. Kultur, Technik, Mobilität
09.05.2014 - 01.03.2015 Historische Museen Hamburg, Museum der Arbeit
Rez. von Thorsten Logge, Fachbereich Geschichte / Public History, Universität Hamburg

Fahrräder erfreuen sich großer Beliebtheit. Als umweltfreundliche Alternative zum Auto sind sie besonders im grün-alternativen Bürgertum ein beliebtes Fortbewegungsmittel mit Hang zum Kultischen. „Citi Bike“ in New York, das „Vélib“-Leihradsystem in Paris oder das Hamburger „StadtRAD“ zeigen, dass das Fahrrad in den Mobilitätskonzepten westlicher Metropolen eine immer größere Rolle spielt.

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29.05.2014 - 30.11.2014 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Steffen Bruendel, Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main

In Deutschland stand der Erste Weltkrieg jahrzehntelang im Schatten des Zweiten. Während das wissenschaftliche Interesse an der „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts ungebrochen blieb, war sie Politik und Öffentlichkeit weitgehend aus dem Blickwinkel geraten. Noch 2013 schienen die deutschen Vorbereitungen auf politischer Ebene eher schleppend in Gang zu kommen, während beispielsweise in Frankreich und sogar auf europäischer Ebene schon früh über das passende Gedenken nachgedacht wurde.

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Tagungsberichte

03.06.2014 - 05.06.2014 National Research University – Higher School of Economics, Moscow; German Historical Institute, Moscow; Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies, Washington, D.C.; Kennan Institute
Von Johannes Arens, Glasgow

The international conference „Russia in the First World War“, held in Moscow from 3-5 June 2014, was organized by the National Research University – Higher School of Economics (Moscow), the German Historical Institute (Moscow), the Jack, Joseph and Morton Mandel Center for Advanced Holocaust Studies (Washington, D.C.) and the Kennan Institute.

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06.10.2014 - 08.10.2014 Dietmar Hüser, Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte, Universität des Saarlandes; Clemens Zimmermann, Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte, Universität des Saarlandes; Andreas Fickers, Contemporary and Digital History, Université du Luxembourg
Von Jürgen Dierkes / Dietmar Hüser / Birgit Metzger / Lukas Schaefer, Historisches Institut, Universität des Saarlandes

Die interdisziplinäre Tagung verstand sich als Beitrag zur Kulturtransferforschung und zur transnationalen Geschichtsschreibung. Neben methodischen Fragen nach Vergleichen, Transfers und Verflechtungen stand das bislang kaum erforschte Spannungsverhältnis von nationalen Differenzen im Liberalisierungsprozess einzelner Länder und gemeinsamen europäischen Erfahrungen im Umgang mit neuen Formen von Populärkultur in den langen 1960er-Jahren im Mittelpunkt.

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19.09.2014 - 20.09.2014 Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen
Von Dennis Möbus, Institut für Geschichte und Biographie, FernUniversität Hagen

Die vom „Institut für Geschichte und Biographie“ der FernUniversität Hagen organisierte Tagung verfolgte das Ziel, die Wahrnehmung staatlicher Ordnungen aus der Perspektive der Bevölkerung gleichsam „von unten“ zu beleuchten. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurden Vorträge aus den Fächern Geschichte, Ethnologie und Soziologie beigesteuert; als zeithistorischer Bezugsrahmen und als empirische Referenz dienten die westdeutsche Bundesrepublik, die DDR sowie die zweite österreichische Republik.

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08.09.2014 - 09.09.2014 Interdisciplinary Latin-American Memory Research Network; Lehrstuhl für Geschichte Lateinamerikas, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin; Research Group „Grupo de investigación memoria en Colombia “, Departamento de Lenguajes y Estudios Socioculturales, Universidad de los Andes
Von Fabiola Arellano, Promotionsprogramm Amerikanische Geschichte, Ludwig-Maximilians-Universität, München; Andrea Cagua / Leonardo Pascuti, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin

The massive human rights violations which occurred within the context of military dictatorships and armed conflicts in the second half of the 20th century in Latin America were marginalized for years and sometimes ignored in the political discourses.

The elaboration of memories was valued at first by relatives of victims and survivors, but in the last decades also governments seem to have developed an interest in coming to terms with the past.

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Miscellaneous

Nachrichten

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr dem Hochschullehrer Prof. Dr. Steffen Siegel für sein Buch „Neues Licht. Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839“ zuerkannt.

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Nachrichten

Gewinner des Peter Lang Nachwuchspreises 2014 jetzt online

Der Peter Lang Verlag in Frankfurt hat erstmals hervorragende Monographien junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Peter Lang Nachwuchspreis ausgezeichnet. Die prämierten Arbeiten werden kostenfrei veröffentlicht – als gedrucktes Buch und als eBook.

Die Anzahl qualifizierter Bewerbungen hat die der zur Verfügung stehenden Preise deutlich übertroffen.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im September 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

*Hofmann, Andreas C.: Die Europakonzeptionen des Alldeutschen Verbandes. Anspruch und Wirklichkeit einer nationalistischen "Pressure Group" im Wilhelminischen Zeitalter.

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Web-Nachrichten

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im August 2014 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essays und Artikel:

Troebst, Stefan: Belgrad, Dezember 1946: Der letzte Slavenkongress.
Abstract:
Seit dem Überfall durch das nationalsozialistische Deutschland reaktivierte die Führung der UdSSR neben dem „Sowjetpatriotismus“ und der Orthodoxie auch das „Slaventum“ in Gestalt des Allslavischen Komitees in Moskau – mit historisierenden Rückgriffen auf den ersten Slavenkongress von 1848 im damals habsburgischen Prag, nicht hingegen auf den zarischen Panslavismus der zweiten Hälfte des 19.

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Zeitschriften

 

Von dem ehemaligen chinesischen Ministerpräsidenten Tschou en Lai stammt ein denkwürdiges Bonmot. Der damalige amerikanische Außenminister Henry Kissinger fragte ihn einmal, was er über die Französische Revolution denke, und erhielt zur Antwort: „Es ist noch zu früh, darüber ein Urteil abzugeben.“ Es scheint Geist vom Geiste Tschou en Lais, wenn man in China wieder mit Eifer Tocqueville liest, wie Nele Noesselt berichtet: Reform oder Revolution? Was ist zu tun, um die wirtschaftlichen Erfolge nicht zu gefährden und doch die Ungleichheit abzumildern, die Einheit des Landes zu bewahren und zugleich die Herrschaft der KP zu festigen? Das ist die Frage, die das Politbüro beschäftigt – und dazu sucht es Antwort bei Tocqueville.

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www.hsozkult.de online

Liebe Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren: Wir freuen uns, Ihnen die neue Website von H-Soz-Kult zu präsentieren. Neben dem Erscheinungsbild sind u.a. neue Such- und Filterfunktionen der erste sichtbare Ausdruck seit langem laufender Arbeiten. Der Entwicklungsprozess selbst ist noch nicht abgeschlossen, so dass Sie für die kommenden Monate weitere Neuerungen erwarten können. Wir sind gespannt auf Ihre Anregungen, Kommentare und Hinweise, die Sie gerne per Email an unsere Redaktion in Berlin unter hsk.redaktion@geschichte.hu-berlin.de richten.[weiterlesen...]