Aktuell/

Buchrezensionen/

Neuere Geschichte
Grabner-Haider, Anton; Davidowicz, Klaus S.; Prenner, Karl: Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts, Göttingen 2015
Rez. von Christiane Raffaela Bub, Seminar für Neuere Geschichte, Universität Tübingen

Um die Bedeutung von Religion und Kirche hervorzuheben, hat Olaf Blaschke das 19. Jahrhundert als zweites konfessionelles Zeitalter bezeichnet. [1] Die Autoren des vorliegenden Bandes setzen ebenfalls religionsgeschichtliche Schwerpunkte, indem sie christliche, jüdische und islamische Lebens- und Kulturwelten darstellen, die in einen breiten ideengeschichtlichen Kontext eingeordnet werden.

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Mittelalterliche Geschichte
Neumann, Christian Alexander: Venedig und Aragon im Spätmittelalter (1280–1410), Paderborn 2017
Rez. von Uwe Israel, Institut für Geschichte, Technische Universität Dresden

Während in der wirtschaftsgeschichtlichen Forschung zum Mittelmeer in letzter Zeit meist einzelne Handelsstädte oder die Levante oder Ponente im Zentrum des Interesses standen, wird hier für die spätmittelalterliche Zeit der weiterführende Versuch unternommen, mit Venedig und Aragon zwei wichtige Akteure mit ihren Aktivitäten im Osten wie im Westen zueinander in Beziehung zu setzen und somit zugleich das gesamte Mediterraneum in den Blick zu bekommen.

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Südosteuropa
Unkovski-Korica, Vladimir: The Economic Struggle for Power in Tito's Yugoslavia, London 2016
Rez. von Sabine Rutar, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg / Berliner Kolleg Kalter Krieg

Vladimir Unkovski-Korica gehört zu einer Gruppe von Historikerinnen und Historikern, die der Wirtschafts- und Betriebsgeschichte Tito-Jugoslawiens in den letzten Jahren zu einem kleinen Aufschwung verholfen haben.[1] Er fokussiert auf Partei- und Gewerkschaftsquellen der zentralen Belgrader Staatsebene.

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Europäische Geschichte
Bock, Gisela: Geschlechtergeschichten der Neuzeit, Göttingen 2014
Rez. von Cornelie Usborne, Roehampton University London / Institute of Historical Research, London

Re-visiting some of the earlier essays in this impressive collection brought back the sheer sense of excitement felt when reading them for the first time. Despite the passage of time they still display the originality, erudition and intellectual rigour of this German pioneer of women’s and gender history.

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Termine/

Konferenz
05.10.2017 - 07.10.2017 Department of philosophy, University St. Gallen (Dieter Thomä, Thomas Telios); Department of russian culture and society, University of St. Gallen (Ulrich Schmid); Literaturhaus Zürich; Palace, St. Gallen

Centennials have always served as occasions for retrospection and reconsideration. They urge us to explain the making of an event; to revisit its impact; to gauge its legacy; to debate and/or question its continuing relevance; to imagine the possibility of restaging or redeployment, etc.
The conference “ONE HUNDRED YEARS THAT SHOOK THE WORLD: FAILURES, LEGACIES, AND FUTURES OF THE RUSSIAN REVOLUTION” aims to look back at the Russian Revolution, to turn to its siblings and stepchildren, and to discuss the idea of a “revolution” in general.

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Konferenz
28.09.2017 - 30.09.2017 Forschungsstelle für Historische Reisekultur an der Eutiner Landesbibliothek

Bibliotheksreisen sind als kulturelle Praxis seit der Gründung der ersten Bibliotheken mit der Geschichte dieser Institutionen untrennbar verknüpft. Die Zwecke, die mit ihnen verfolgt wurden, sind so vielgestaltig wie die Gruppe der Reisenden, die sich über die Jahrhunderte stetig erweiterte und spezialisierte.

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Workshop
12.10.2017 - 14.10.2017 Sophie Junge, Stella Jungmann, Xenia Piëch, Eliane Kurmann, University of Zurich

Leisure travel can be traced back to the “Grand Tour” starting from the 17th century, however more widespread tourism flourished shortly after the Industrial Revolution at the end of the 18th and the beginning of the 19th century. Steamships did not only transport people and goods across the sea; images both as objects and as visual ideas were sent back and forth.

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Konferenz
12.10.2017 - 13.10.2017 museOn, weiterbildung & netzwerk, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Museumsarbeit lernen: Wen braucht das Museum?
Arbeitstagung von museOn | weiterbildung & netzwerk an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg am 12. und 13. Oktober 2017

Wie verändert sich die museale Arbeitswelt und wie verändert sich Museumspersonal?
Neue und sich wandelnde Aufgaben und Museumsdefinitionen führen zu einer Ausdifferenzierung der Museumsberufe und erfordern den Blick auf die Qualifizierung der Menschen, welche die Zukunftsaufgaben der musealen Arbeit umsetzen: Welches Personal wird benötigt und wie wird es ausgebildet? Welche Tendenzen der Professionalisierung von Museumsarbeit finden sich in den Ausbildungsstrukturen wieder? – Was fehlt? Inwiefern ist das wissenschaftliche Volontariat ein zukunftsfähiges und faires Modell? Inwiefern ist Diversity nicht nur Auftrag, sondern auch eine Ressource für das Museumspersonal?

Die Arbeitstagung an der Universität Freiburg lädt alle Tagungsgäste ein gemeinsam mit impulsgebenden Referent_innen in verschiedenen Panels und Workshops diese Fragen zu bearbeiten.

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Ausstellungsrezensionen/

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (Hrsg.) Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos
10.03.2017 - 21.01.2018 Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Rez. von Rolf Spilker, Museum Industriekultur Osnabrück

Oft liegen in Ausstellungen sogenannte Besucherbücher aus, in denen das Publikum Meinungen und Urteile über das gerade Gesehene zu Papier bringen kann. In der Ausstellung „Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos“, die im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn gezeigt wird, findet sich ein solches Besucherbuch mit einem denkwürdigen Statement.

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17.03.2017 - 15.10.2017 Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Rez. von Nina Leonhard, Institut für Soziologie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Am 3. Oktober 1990 hörte die DDR auf zu bestehen. Mit dem Beitritt des ostdeutschen Teilstaats zum Geltungsbereich des Grundgesetzes wurden auch die ostdeutschen Streitkräfte aufgelöst. Das Gros des Personals der Nationalen Volksarmee der DDR (NVA) wurde entlassen; ein kleinerer Teil wurde von der Bundeswehr übernommen und in die eigenen Reihen integriert.

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Tagungsberichte/

17.07.2017 - 20.07.2017 Bergische Universität Wuppertal
Von Anne Tittor, Nachwuchsgruppe Bioökonomie und soziale Ungleichheiten, Friedrich-Schiller-Universität Jena

“La Cultura del Sandinismo en Nicaragua – Teorías y Testimonios” lautete der Titel der viertägigen Summerschool in Wuppertal, die prominente Zeitzeug/innen, Personen aus der Nicaragua-Solidarität und Wissenschaftler/innen aus aller Welt zusammenbrachte, um über den Sandinismus und dessen Geschichte, aber auch über Wahrnehmungen im aktuellen Nicaragua zu diskutieren.

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21.08.2017 - 23.08.2017 Forschungsstelle Weimarer Republik, Friedrich-Schiller-Universität Jena; Weimarer Republik e.V.
Von Sebastian Elsbach / Marcel Böhles, Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Unter der Leitung von Michael Dreyer (Jena) und Andreas Braune (Jena) fand vom 21. bis zum 23. August 2017 eine Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs zur Weimarer Republik statt. Die von der Forschungsstelle Weimarer Republik der Universität Jena gemeinsam mit dem Verein Weimarer Republik e.V.

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19.05.2017 - 20.05.2017 Julia Eichenberg, Humboldt-Universität zu Berlin; Daniel Steinbach, University of Exeter; Tobias Becker, DHI London; Arbeitskreis Deutsche Englandforschung
Von Tobias Becker, German Historical Institute London

For obvious reasons, the history of the Anglo-German relationship has attracted a lot of attention. While traditionally the emphasis has been on official bilateral relations, newer studies, looking beyond high politics, have drawn attention to contacts and interactions on many levels and between many groups, such as scientists, artists, journalists, students, and businessmen.

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04.11.2016 - 05.11.2016 Heinz Georg Held / Marion Steinicke, InterDisziplinäres Kolloquium (IDK)
Von Heinz Georg Held, Dipartimento di Studi Umanistici, Universität Pavia

Unter dem Titel „Wissenstransfers zwischen akademischer Forschung und öffentlichem Raum“ hat das InterDisziplinäre Kolloquium (IDK) seine Tagungsreihe „Wissenschaftskulturen im Vergleich“ im November 2016 an der Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz) fortgesetzt. Nachdem die vorangegangenen Jahreskonferenzen in Paris und Delft vornehmlich Fragen der Wissenschaftsdidaktik und -ästhetik in den Vordergrund gestellt hatten, konzentrierte sich die Diskussion nunmehr auf epistemologische und politische Aspekte einer auf unterschiedliche soziale Räume außerhalb von Forschung und Lehre ausgerichteten Wissensvermittlung.

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Miszellen/

Nachrichten

Claus Leggewie verlässt das KWI
Ute Schneider übernimmt die kommissarische Leitung des Instituts

Nach zehn erfolgreichen Jahren der Forschung in Essen endete zum 31.07.2017 die Amtszeit von Claus Leggewie als Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI). Von 2007 bis 2017 widmete sich der Politikwissenschaftler am KWI verstärkt den Themen KlimaKultur, ErinnerungsKultur und InterKultur.

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Nachrichten

Become a Member of the Memory Studies Association!
https://www.memorystudiesassociation.org/membership-levels/

Why should you become a paying member of the Memory Studies Association? There are several tangible benefits to membership already available as well as in the works. These include:
-discounted registration fees for the annual meeting
-access to members-only materials, including job listings, discussion forums, career advice, teaching resources, reading recommendations and more!
-potential future discounted subscription to Memory Studies (under review).

But, as enticing as these tangible benefits are, the real reason to become a paying member of the Association is that you want it to exist.

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Forschungsprojekte

Gründung der German Labour History Assiciation (GLHA)

Labour History is back!

Nachdem es in den 1990er- und 2000er-Jahren weitgehend still geworden war um den einstigen Motor der Sozialgeschichte kann man nun vielerorts ein neu erwachtes Interesse an Fragen der Arbeiterinnen- und Arbeitergeschichte, an Untersuchungen zur Geschichte der Arbeit und Gewerkschaften erkennen.

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Web-News

Clio-online Digest. Eine Auswahl aktueller Einträge im Clio-online Web-Verzeichnis für die Geschichtswissenschaften.

Web-Forschung-Foren

Centralverein.net. Forschungsnetzwerk zum C.V. (Deutschland)
http://centralverein.net

Ziel des Online-Projektes ist es, zur Forschung über den Centralverein anzuregen, Wissenschaftler/innen zu vernetzen und das Wissen um seine Geschichte stärker in der akademischen, musealen und publizistischen Öffentlichkeit zu verankern.
Wissenschaftler/innen und persönlich Interessierte sind eingeladen mit Hilfe des Online-Netzwerkes die Forschung zum Thema sichtbarer zu machen und sich darüber aktiv auszutauschen.

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Zeitschriften/

Liebe Leserinnen und Leser,

mit über 120 Rezensionen zu allen Epochen unseres Faches melden sich die sehepunkte heute aus ihrer Sommerpause zurück. Wir hoffen, dass Sie eine schöne und erholsame Zeit verbringen konnten.

In dieser Ausgabe publizieren wir zwei FOREN:
Das erste, das unsere Frühneuzeit-Redaktion konzipiert und organisiert hat, widmet sich drei neuen Biographien zu Maria Theresia (1717-1780).

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The Australian Journal of Politics and History presents papers addressing significant problems of general interest to those working in the fields of history, political studies and international affairs. Articles explore the politics and history of Australia and modern Europe, intellectual history, political history, and the history of political thought.

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Is Art Market Studies a discipline in its own right, or rather a research focus area? And if it is a research focus area, then which discipline does it belong to? Art history? Economic or social history? Sociology? Economics of culture? In this second issue of the Journal for Art Market Studies we ask about the theories of art market research and their different approaches, methods and objectives.

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