Die Beiträge der letzten Woche finden Sie wieder im gewohnten Format unter http://www.hsozkult.de/whatsnew.

Buchrezensionen

Neuere Geschichte
Althammer, Beate; Gestrich, Andreas; Gründler, Jens (Hrsg.): The Welfare State and the 'Deviant Poor' in Europe, Hampshire 2014
Rez. von Jürgen Schmidt, IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive, Humboldt-Universität zu Berlin

Armut in den Schlagzeilen der Medien ist ein quantifizierbares und relationales System. Aus dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2012 ließ sich herauslesen, dass „die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des gesamten Nettovermögens“ verfügen. Der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes berechnete für das Jahr 2011 eine Armutsgefährdetenquote von 15,1 Prozent der Haushalte.

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Zeitgeschichte (nach 1945)
Thießen, Malte (Hrsg.): Infiziertes Europa, Berlin 2014
Rez. von Andrea Wiegeshoff, Seminar für Neuere Geschichte, Philipps-Universität Marburg

Die Ebola-Epidemie, die seit rund einem Jahr in Westafrika wütet, ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der schwerste Ausbruch dieser Krankheit seit der Entdeckung des Virus im Jahr 1976. Bisher sind bereits mehr Erkrankungen und Todesfälle registriert worden als bei allen vorherigen Seuchenausbrüchen zusammengenommen.[1] Wenngleich das Risiko in Deutschland gering ist, wecken die Nachrichten und Bilder auch hierzulande Ängste sowie Sorge um die Reaktionsfähigkeit der zuständigen Einrichtungen.

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Geschichte allgemein
Franzius, Claudio: Recht und Politik in der transnationalen Konstellation, Frankfurt am Main 2014
Rez. von Oliver Krause, Research Academy Leipzig

Die Kontestation bestehender Raumordnungen im Zuge der zunehmenden Pluralisierung von handelnden Akteuren, die sich verschiedenen Rechtsordnungen verpflichten, stellt die Frage nach der Legitimität vorhandener und entstehender Herrschaftsformen. Claudio Franzius’ Studie, die aus der Arbeit im Sonderforschungsbereich an der Universität Bremen „Staatlichkeit im Wandel“ hervorging, konstatiert die Pluralität von Orten des Politischen, wodurch der Staat die Stellung als privilegierte Herrschaftsform einbüßt.

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Geschichte allgemein
Martschukat, Jürgen; Niedermeier, Silvan (Hrsg.): Violence and Visibility in Modern History, Basingstoke 2013
Rez. von Birte Christ, Institut für Anglistik, Justus-Liebig-Universität Gießen

Given the ubiquity of images of violence throughout history as well as in contemporary news media, it is surprising that the relationship between violence and its (in)visibility within the public sphere has only recently become the focus of scholarly inquiry. Jürgen Martschukat’s and Silvan Niedermeier’s collection of essays on “Violence and Visibility in Modern History” is one of the first publications that addresses the issue from a transnational and interdisciplinary perspective.

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Termine

Konferenzen, Tagungen
19.03.2015 - 21.03.2015 Haekel, Ralf [Prof. Dr.], Bayerlipp, Susanne, Schlegel, Johannes [Dr.]

The so-called medial turn and the ever-growing importance of film, television and the internet in recent decades have led not only to a radical change in the humanities but also to an alteration of the way we read and investigate literature. The field of literary studies has been increasingly broadened in the light of this development. After the crisis of theory and the erosion of the deconstructionist paradigm at the turn of the millennium, media theory has become one of the most productive approaches to literature.

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Konferenzen, Tagungen
16.04.2015 - 18.04.2015 Institut für Klassische Archäologie

Die augusteische Zeit ist eine alle Bereiche der römischen Gesellschaft erfassende Periode von Umbruch und Wandel, aber auch von Konsolidierung. Besonders die vielfältige Bilderwelt, die in hohem Maße die neue Staatsideologie spiegelt, legt hierfür Zeugnis ab. Es sind allerdings nicht nur die Monumente der ‚Staatskunst‘, an denen sich dieser Umbruch ablesen lässt, sondern auch andere Bildmedien belegen einen solchen Wandel eindrücklich.

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Call for Papers
06.11.2015 - 07.11.2015 DGS-AK Soziologie der Künste, Prof. L. Hieber/ Prof. E. Barlösius

Individuelle Erfahrung, wie sie das Kunstwerk verkörpert, ist nicht weniger gültig als die methodische der Wissenschaften (Horkheimer). Kunstwerke sind eine Quelle der Erkenntnis. Angemessen verstehen und beurteilen lassen sie sich nur unter Berücksichtigung der Lebenszusammenhänge und der Geistesgeschichte, in denen sie wurzeln. Allgemein steht die Kanon-Bildung der Kunstwelten in einer gewissen Abhängigkeit von kulturtragenden sozialen Milieus.

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Call for Papers
18.03.2016 - 20.03.2016 University of Leeds

Ingrid Sharp and colleagues are planning a major international conference for March 18th-20th 2016 to consider and debate the various forms and expressions of resistance to the First World War within and across national contexts. It will coincide with the introduction of conscription in Britain, but will explore national, international and transnational aspects of resistance to the First World War.

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Ausstellungsrezensionen

Kirshenblatt-Gimblett, Barbara; Polonsky, Antony (Hrsg.) POLIN. Museum der Geschichte der polnischen Juden
28.10.2014 POLIN. Museum der Geschichte der polnischen Juden
Rez. von Ruth Leiserowitz, Deutsches Historisches Institut Warschau

Im Warschauer Stadtteil Muranów lädt seit Ende Oktober 2014 „POLIN“, das Museum der Geschichte der polnischen Juden (polnisch: Muzeum Historii Żydów Polskich), Besucher in die Dauerausstellung ein. Das von den Finnen Ilmari Lahdelma und Rainer Mahlamäki konzipierte Gebäude aus Glas, Kupfer und Beton befindet sich auf dem Terrain des ehemaligen Warschauer Ghettos gegenüber dem Denkmal für die Helden des Warschauer Ghetto-Aufstandes, vor dem Willy Brandt 1970 niederkniete.

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Möllers, Nina; Schwägerl, Christian; Trischler, Helmuth (Hrsg.) Willkommen im Anthropozän
05.12.2014 - 31.01.2016 Deutsches Museum und Rachel Carson Center for Environment and Society
Rez. von Arnošt Štanzel, Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, Ludwig-Maximilians-Universität München

„Willkommen im Anthropozän. Unsere Verantwortung für die Zukunft der Erde“ im Deutschen Museum in München ist ein weltweites Novum. Die Sonderausstellung, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Rachel Carson Center for Environment and Society (RCC), ist die erste weltweit, die sich mit dem noch recht jungen, aber viel diskutierten Thema Anthropozän auseinandersetzt.

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Tagungsberichte

20.11.2014 - 22.11.2014 Johannes Gutenberg University in Mainz
Von Jennifer Adams-Massmann, Faculty of Theology/Heidelberg Center for American Studies, University of Heidelberg

“In the beginning was the word …” Words – spoken words, printed words, handwritten words, words on computer screens – remain a primary medium of religious communication. The interdisciplinary conference “Religious Press and Print Culture,” which took place at the Johannes Gutenberg University in Mainz, Nov. 20-22, 2014, considered the “work” done by religious words in America across time.

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06.11.2014 - 08.11.2014 Patrick Baker / Johannes Helmrath / Ronny Kaiser / Maike Priesterjahn, Sonderforschungsbereich 644 Transformationen der Antike, Humboldt-Universität zu Berlin
Von Albert Schirrmeister, Centre de Recherches Historiques, Groupe de Recherches Interdisciplinaires sur l'Histoire du Littéraire, Paris

Vielerorts ist das Interesse an biographischen Formen in der letzten Zeit erneuert worden. Die Tagung „Portraying the Prince in the Renaissance“ fügte sich mit ihren leitenden Fragen nach Akteuren, Formen und sozialen Orten biographischen Schreibens in der Renaissance einerseits in diese Tendenz ein. Andererseits knüpfte die Tagung, wie JOHANNES HELMRATH (Berlin) in der Einführung verdeutlichte, an vorangegangene Konferenzen des Projektes im Rahmen des SFB 644 „Transformationen der Antike“ an, die sich aus anderen Perspektiven der humanistischen Historiographie des 15.

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07.11.2014 - 08.11.2014 Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen”, Teilprojekt A03 „Riots in Regions of Heavy Industry”
Von Katharina Schmitten, Centre Marc Bloch / Humboldt-Universität zu Berlin

On 7/8 November 2014, during the longest nationwide railway strike in German history, a group of specialists in the history of industrial disputes and workers’ protests convened in Tübingen to discuss „Riots in Regions of Heavy Industry”. Organized by Arne Hordt, Jörg Neuheiser and Sophie Stern (Tübingen), the international conference gave historians from a variety of European countries a forum to compare the unfolding of protests, conflicts and violence in mining regions as diverse as the Scottish coalfields, the Ruhr, Asturias and the Soviet Kuzbas during the 1920s and 1980s.

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30.10.2014 - 31.10.2014 Interdisziplinäres Forschungsnetzwerk „Europaforschung“, Philosophische Fakultät, Universität Siegen
Von Clara Maddalena Frysztacka / Klaus Herborn / Martina Palli / Tobias Scheidt, Historisches Seminar, Universität Siegen

Eine Konzeption Europas als Überlappung unterschiedlicher Kommunikations- und Handlungsräume bildete den expliziten Ausgangspunkt des Workshops „Transnationale Praktiken der Konstruktion Europas“, der vom interdisziplinären Forschungsnetzwerk „Europaforschung“ der Philosophischen Fakultät an der Universität Siegen veranstaltet wurde. Im Mittelpunkt der Vorträge standen daher Akteure und Netzwerke, die einerseits bestimmte Räume als europäisch imaginierten und andererseits durch Wissensproduktion und Praktiken transnationaler Wissensvermittlung bei der Konstruktion europäischer Räume mitwirkten.

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Miscellaneous

Web-Nachrichten

Zeitgeschichte-online im Februar 2015

Jan C. Behrends
Die Masken sind gefallen
Die Ukraine, Russland und Europa ein Jahr nach dem Maidan
<http://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/die-masken-sind-gefallen>

Felix Ackermann und Michael Galbas
Von der Sowjetunion lernen?
26 Jahre nach dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan
<http://www.

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Anfragen

Mit der fortschreitenden Technologisierung werden in der heutigen Zeit mehr und mehr Unterlagen in digitaler Form erstellt und aufbewahrt. Diese werden von den Archiven übernommen und in großer Zahl nach archivischen Kriterien aufbereitet. Ein Teil des digitalen oder digitalisierten Archivgutes wird dem Nutzer mitteles digitaler Archive zur Verfügung gestellt.

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Zeitschriften

Founded in 1952, Past & Present is widely acknowledged to be the liveliest and most stimulating historical journal in the English-speaking world.

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Vierteljahresschrift zur Erforschung des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit
Die ZHF bietet ein Forum für die Forschung zur Geschichte der europäischen Vormoderne. Das Konzept beruht auf der Idee, die Epochen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit über die Zäsur um 1500 hinweg als strukturelle Einheit wahrzunehmen. – Neben Aufsatzbeiträgen bietet die ZHF regelmäßig aktuelle Forschungsberichte und einen ausführlichen Besprechungsteil.

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Übersetzung und Jüdische Kulturgeschichte

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