Aktuell/

Buchrezensionen/

Alte Geschichte
Whately, Conor: Battles and Generals, Leiden 2016
Rez. von Dariusz Brodka, Instytut Filologii Klasycznej, Uniwersytet Jagielloński

Prokop von Kaisareia steht in den letzten Jahren immer wieder im Fokus der Forschung, worauf auch die Tatsache verweist, dass wir mit dem Buch von Conor Whately die vierte Monographie zu diesem Autor im neuen Jahrhundert bekommen.[1] Es handelt sich dabei um eine Untersuchung eines der zentralen Probleme des historiographischen Werks Prokops, das heißt um die Kampfschilderungen in den Bella.

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Historische Bildungsforschung Online
Reh, Sabine; Berdelmann, Kathrin; Dinkelaker, Jörg (Hrsg.): Aufmerksamkeit, Wiesbaden 2015
Rez. von Christiane Thompson, Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Dass „Aufmerksamkeit“ Vorbedingung für Bildung und Lernen ist, gilt als gewiss. Weniger präsent ist, dass mit der Konzeptualisierung von „Aufmerksamkeit“ wichtige Weichenstellungen pädagogischer Theorie und Praxis impliziert sind: Über sie sind pädagogische Institutionalisierungsformen bestimmt und überhaupt verleiht sie pädagogischen Kategorien begrifflich Kontur, zum Beispiel wenn im selbständigen Lernen eine Haltung der Achtsamkeit und Aufmerksamkeit für die eigenen Fähigkeiten oder Probleme mitgedacht wird.

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Alte Geschichte
Mittag, Peter Franz: Griechische Numismatik, Heidelberg 2016
Rez. von Claudine Walther, Münzgalerie München

Die Münzen der griechischen poleis, ihre Ikonographie, ihre so unterschiedlichen Münzfüße und deren Verhältnis zueinander – einen Überblick darüber, ohne langwierig zu suchen, das wünscht sich nicht nur so mancher Student der Altertumswissenschaften, der eine Veranstaltung mit einer Einführung in die Numismatik besucht.

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Geschichte allgemein
Espagne, Michel; Gorshenina, Svetlana; Grenet, Frantz; Mustfayev, Shahin; Rapin, Claude (Hrsg.): Asie centrale - Transferts culturels le long de la Route de la soie, Paris 2016
Rez. von Matthias Middell, Global and European Studies Institute, Universität Leipzig

Noch immer hält sich das Gerücht hartnäckig, der Kulturtransfersansatz sei auf das deutsch-französische Verhältnis beschränkt und habe diesen Entstehungskontext, aus dem Romanistik und Germanistik gleichermaßen wie die Geschichtswissenschaft unbestreitbar großen Gewinn gezogen haben, eigentlich nie verlassen.

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Termine/

Workshop
23.02.2017 - 24.02.2017 Constanze Graml, Ludwig-Maximilians-Universität München; Annarita Doronzio, Università degli Studi di Napoli “L’Orientale”; Vincenzo Capozzoli, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne

Am 23. und 24. Februar 2017 wird am Institut für Klassische Archäologie der internationale Postdoc-Workshop «Rethinking Athens. The Polis before the Persian Wars: Interdisciplinary Approaches» stattfinden.
Interessierte Gäste werden gebeten, sich per E-Mail unter trochoeides.network@gmail.com anzumelden.

Im Rahmen des Workshops wird am 23.

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Symposium
17.02.2017 - 18.02.2017 Projekt "Spurenlese – Die kulturellen Wirkungen der Reformation", der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Stiftung LEUCOREA, Wittenberg

Fundamentalismus ist ein Begriff öffentlicher Debatten, der auch in der Umgangssprache eingewurzelt ist. Seine Anwendungsweisen scheinen einfach und klar, sind tatsächlich aber höchst uneindeutig. Schon umgangssprachlich hat der Begriff metaphorische Ränder und kann für alles verbohrt-Prinzipalistische gebraucht werden, ohne eine bestimmte religiöse, politische oder sonstige Festlegung zu begünstigen.

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Konferenz
21.03.2017 - 22.03.2017 WZB Berlin Social Science Center; Fondation Maison des sciences de l'homme (FMSH)

The WZB Berlin Social Science Center and the Fondation Maison des sciences de l'homme (FMSH) would like to invite interested researchers and guests to participate in the conference “Savoir Vivre! New Challenges for Work and Family Life in Germany and France.”

The (de-)regulation of employment, the challenges of reconciling work and family life, and the processes of inclusion and exclusion on the labor market have been key topics in the social sciences in France and Germany for many years.

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Konferenz
23.02.2017 Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main; M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA, Hamburg

Das Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V., Frankfurt am Main und das Bankhaus M.M.Warburg & CO (AG & Co.) KGaA laden ein zur Vortragsveranstaltung „Der Finanzplatz Hamburg – Geschichte und Perspektiven“ am 23. Februar 2017, Beginn 14.30 Uhr, im Bankhaus M.M.Warburg & CO (AG & CO.) KGaA, Ferdinandstraße 75, 20095 Hamburg.

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Ausstellungsrezensionen/

Ring, Klaus; Wunsch, Stefan; Vogelsang IP gGmbH (Hrsg.) NS-Ordensburgen zwischen Faszination und Verbrechen
10.09.2016 Vogelsang IP gemeinnützige GmbH
Rez. von Hagen Stöckmann, Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen

Der Umgang mit den baulichen Hinterlassenschaften des Nationalsozialismus stellt Kuratorinnen und Kuratoren ebenso wie Ausstellungsmacherinnen und -macher vielerorts vor ähnliche Herausforderungen. Zu diesen gehört es, einen angemessenen Umgang mit jener Faszination zu finden, welche die teils gigantomanen Bauwerke auf Besucherinnen und Besucher auch in der Gegenwart noch auszuüben vermögen.

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Landesmuseum Württemberg (Hrsg.) Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke
22.10.2016 - 23.04.2017 Landesmuseum Württemberg
Rez. von Uwe Meyerdirks / Tjark Wegner, Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften, Eberhard Karls Universität Tübingen

Ist der Schwabe fleißig oder faul? Tapfer oder feige? Reich oder arm? Dies sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Ausstellung „Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke“ seit dem 22. Oktober 2016 im Landesmuseum Württemberg auseinandersetzt. Wer sich dazu entschließt, ihnen nachzugehen, wird in Stuttgart durch die schwäbische Geschichte und Kunstgeschichte von der Alemannenzeit bis zur Gegenwart geführt.

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Tagungsberichte/

30.11.2016 - 02.12.2016 Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE)
Von Stephan Scholz, Institut für Geschichte, Carl v. Ossietzky-Universität Oldenburg

Die Erinnerungskultur der deutschen Vertriebenen und ihre Interaktionen mit der deutschen Erinnerung an die deutsche Zwangsmigration infolge des Zweiten Weltkriegs generell sind seit einigen Jahren verstärkt Gegenstand des Forschungsinteresses verschiedener Disziplinen. Die Jahrestagung des Freiburger Instituts für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) wandte sich nun einer besonderen Erinnerungspraxis zu, die in der Geschichte der Bundesrepublik sowohl für das Selbstverständnis der Eigengruppe als auch für ihre Wahrnehmung nach außen immer wieder von großer Bedeutung war.

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14.09.2016 - 15.09.2016 Gaëlle Fisher / Maren Röger, University of Augsburg
Von Oskar Czendze, University of Augsburg

In the aftermath of the Second World War and associated politics of expansion, ‘ethnic unmixing’ and genocide, the historical region of Bukovina disappeared definitely from the map of Europe. However, the memory and traces of this multicultural and multiethnic landscape did not. Many Bukovinians left and rebuilt their lives elsewhere; those who stayed adapted to new circumstances.

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17.11.2016 - 18.11.2016 Knud Andresen, Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Hamburg; Michaela Kuhnhenne, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf; Stefan Müller, Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn; Franziska Rehlinghaus, Zentrum für Zeithistorische Forschungen, Potsdam; Ulf Teichmann, Ruhr-Universität Bochum
Von Jan Kellershohn, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum

Dass Zukunft und Arbeit zwei wirkmächtig interferierende Kategorien darstellen, zeigen nicht zuletzt die Beiträge zur Themenwoche zur „Zukunft der Arbeit“, die die ARD vom 30. Oktober bis zum 5. November 2016 ausstrahlte. Nichtsdestotrotz stellt die Erforschung des Verhältnisses dieser beiden zu zeithistorischen Zentralkategorien avancierten Begriffe ein Desiderat dar.

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08.09.2016 - 09.09.2016 SNF-Sinergia-Projekt „Doing House and Family. Material Culture, Social Space, and Knowledge in Transition (1700-1850)"
Von Corina Liebi, Universität Bern; Lena-Sophie Margelisch, Universität Bern

Am 08. und 09. September 2016 fand an der Universität Bern und im Freilichtmuseum Ballenberg die vom SNF-Sinergia-Projekt „Doing House and Family. Material Culture, Social Space, and Knowledge in Transition (1700-1850)” initiierte Tagung „Domestic Life and how Museums present it” statt. Die Tagung wurde vollumfänglich vom Schweizerischen Nationalfonds als „International Exploratory Workshop“ finanziert.

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Miszellen/

Web-News

Clio-online Digest. Eine Auswahl aktueller Einträge im Clio-online Web-Verzeichnis für die Geschichtswissenschaften.

Web-Forschung-Foren

Blog zu Medizin und Gesundheit in einer globalisierten Welt (Deutschland)
http://www.medizinethnologie.net/

"Das Blog 'Medizinethnologie: Körper, Gesundheit und Heilung in einer globalisierten Welt' veröffentlicht Beiträge aus dem weiteren Spektrum der Medizinethnologie und ist gleichzeitig auf eine inter- und transdisziplinäre, historisch interessierte Leserschaft ausgerichtet.

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Web-News

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der zuletzt neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essay/Artikel:

*Maximilian Buschmann, „That Most Terrible Weapon“. Hungerstreik und Zwangsernährung in der europäischen Geschichte des frühen 20.

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Nachrichten

Petition

Für den Erhalt des Kunsthistorischen Instituts an der Universität Osnabrück

(English text see below)

Völlig überraschend hat das Präsidium der Universität Osnabrück am 6. Dezember 2016 über seine Absicht informiert, den Bachelor- wie den Master-Studiengang Kunstgeschichte einzustellen und das Kunsthistorische Institut zum Wintersemester 2023/24 zu schließen.

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Forschungsprojekte

Der Europäische Forschungsrat fördert die Arbeit von Religionswissenschaftlerin Carmen Meinert mit zwei Millionen Euro. Auf ihr Team warten spannende Reisen – nach China und in die Vergangenheit.

Prof. Dr. Carmen Meinert von der Ruhr-Universität Bochum erhält einen mit rund zwei Millionen Euro dotierten Consolidator Grant vom Europäischen Forschungsrat (ERC).

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Zeitschriften/

Als interdisziplinäres Periodikum der sorabistischen und geisteswissenschaftlichen Forschung wird vom Sorbischen Institut – seit 1992 halbjährlich – der 1952 gegründete „Lětopis. Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur“ herausgegeben. Das Schwergewicht der Aufsätze, Miszellen, Berichte und Rezensionen liegt bei geschichts-, sprach- und kulturwissenschaftlichen Untersuchungen zu den Sorben und der Lausitz sowie Beiträgen zur vergleichenden Minderheitenforschung.

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Liebe Leserinnen und Leser,

auch wenn - als Folge des Erscheinungsrhythmus' der sehepunkte - der Januar bereits zur Hälfte hinter uns liegt, dürfen wir Ihnen an dieser Stelle noch einmal alles Gute zum neuen Jahr wünschen! Auch 2017 wird unser Anspruch darin bestehen, Sie möglichst zeitnah, präzise und umfassend über die Neuerscheinungen im Bereich der Geschichts- und Kunstwissenschaften zu informieren.

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Early Medieval Europe provides an indispensable source of information and debate on the history of Europe from the later Roman Empire to the eleventh century. The journal is a thoroughly interdisciplinary forum, encouraging the discussion of archaeology, numismatics, palaeography, diplomatic, literature, onomastics, art history, linguistics and epigraphy, as well as more traditional historical approaches.

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