Redaktionsnotiz: Sommerpause und Historikertag 2016

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

wie in den vergangenen Jahren legt H-Soz-Kult auch diesen August eine kurze Sommerpause ein: Vom 15. bis 28. August 2016 soll allen Redaktionsmitgliedern und auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine Pause von der Vielzahl täglicher Nachrichten gegönnt werden. Unser Redaktionssystem steht Ihnen selbstverständlich trotzdem zum Beitragen von Konferenzankündigungen, Call for Papers, Stellen- und Stipendienausschreibungen, Zeitschrifteninhaltsverzeichnisse und für weitere Rubriken zur Verfügung.

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Von Redaktion H-Soz-Kult

Redaktionsnotiz: Zum 75. Geburtstag von Konrad H. Jarausch

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

Würdigungen und Lobreden sind eigentlich kein Format von H-Soz-Kult. Heute müssen wir allerdings aus gegebenem Anlass eine Ausnahme machen, denn Konrad H. Jarausch, einer der Mitbegründer und Förderer von H-Soz-Kult seit zwanzig Jahren, begeht am 14. August 2016 seinen 75. Geburtstag. Im Namen der Redaktion möchten wir unserem langjährigen Senior Editor sehr herzlich gratulieren.

Bei der Gründung von H-Soz-Kult im Jahr 1996 orientierten wir uns an einem schon erfolgreichen amerikanischen Modell für die internetbasierte Wissenschaftskommunikation, am Humanities & Social Sciences Online-Network (H-Net).

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Von Redaktion H-Soz-Kult

20 Jahre H-Soz-Kult. Präsenz auf dem Historikertag 2016

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult!

H-Soz-Kult wird in diesem Jahr 20 Jahre alt und begeht diesen runden Geburtstag im September auf dem Historikertag in Hamburg mit einer Party. Dazu möchten wir herzlich einladen!

In diesem Jahr findet der 51. Deutsche Historikertag vom 20. bis 23. September an der Universität Hamburg statt. Er steht unter dem Motto "Glaubensfragen", und das Programm berücksichtigt eine Reihe von Veranstaltungen mit Bezug auf das diesjährige Partnerland Indien.

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Von Redaktion H-Soz-Kult

Buchrezensionen

Zeitgeschichte (nach 1945)
Lechevalier, Arnaud; Jan Wieghos (Hrsg.): Social Europe. A Dead End?, Kopenhagen 2015
Rez. von Yaman Kouli

Das „soziale Europa“ ist eine der wichtigsten Erzählungen der Europäischen Union. Das Versprechen, ein hohes Wirtschaftswachstum zu ermöglichen, das nicht auf Kosten des Sozialen geht, fehlt nur selten in einer Rede zur EU. Gleichzeitig mangelt es zurzeit kaum an kritischen Publikationen und Stellungnahmen zum Zustand der Staatengemeinschaft und der Zukunft des europäischen Projekts.

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Zeitgeschichte (nach 1945)
Meyer, Kristina: Die SPD und die NS-Vergangenheit 1945–1990, Göttingen 2015
Rez. von Sebastian Lotto-Kusche, Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik, Europa-Universität Flensburg

Warum wurde der Widerstand von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten gegen die NS-Herrschaft so marginal zur Kenntnis genommen, vor allem in der Bonner Republik?[1] Wie agierte die SPD innerhalb der Entschädigungs- und Verjährungsdebatten? Darüber gibt es zwar schon einzelne Befunde[2], eine Themen und Ebenen übergreifende Darstellung fehlte bislang jedoch.

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Alte Geschichte
Seelentag, Gunnar: Das archaische Kreta, Berlin 2015
Rez. von Angela Ganter, Institut für Geschichte, Technische Universität Dresden

Wie ein Motto stellt Gunnar Seelentag seiner überarbeiteten Habilitationsschrift ein Zitat seines ersten akademischen Lehrers Hans-Joachim Gehrke voraus: „So spiegelt die Geschichte Kretas die Geschichte Griechenlands insgesamt wie in einem Hohlspiegel wider: Alles ist da, nur größer und deutlicher.“ (S. 33)[1] Das Zitat selbst ist ein Hohlspiegel dafür, in welcher Tradition die Monographie steht und welcher Stellenwert ihr zukommt: Inspiriert wurde sie durch Seelentags akademische Sozialisation in Freiburg und Köln.

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Zeitgeschichte (nach 1945)
Weinke, Annette: Gewalt, Geschichte, Gerechtigkeit, Göttingen 2016
Rez. von Anselm Doering-Manteuffel, Seminar für Zeitgeschichte, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Dieses Buch ist ein überzeugender Versuch, die historische Dimension der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts mit der juridischen Dimension zu verbinden. Galten lange Zeit die Haager Friedenskonferenzen vom Anfang des Jahrhunderts, dann die Verhandlungen im Umfeld des Versailler Vertrags über deutsche Kriegsverbrechen, später die Nürnberger Prozesse, der Eichmann- und der Auschwitz-Prozess als paradigmatische Annäherungen an das Problem von Rechtsbruch, Gewalt und Menschheitsverbrechen, so änderte sich die Perspektive seit 1989/90.

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Termine

Konferenz
26.09.2016 - 27.09.2016 Competence Center of Consumer Research, CECORE NRW, Düsseldorf

The North Rhine-Westphalia Competence Centre of Consumer Research CECORE (Kompetenzzentrum Verbraucherforschung Nordrhein-Westfalen) invites to the second International Conference on Consumer Research (ICCR) 2016 scheduled for September 26-27, 2016 at the Wissenschaftszentrum Bonn (North Rhine-Westphalia, Germany). The theme of the conference is "The 21st Century Consumer: Vulnerable, Responsible, Transparent?".

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Veranstaltungen
07.10.2016 Frauenstadtarchiv Dresden; Landesfrauenrat Sachsen e. V.

Mitte der 1970er Jahre erschienen mit Maxie Wanders „Guten Morgen, du Schöne“ (1977) und Alice Schwarzers „Der kleine Unterschied“ (1975) zwei Protokollbände, die sowohl in Ost- und in Westdeutschland eine große Leserinnenschaft fanden. Beide Bücher avancierten zu Klassikern der neuesten Frauenbewegungsliteratur. Obwohl sie sich in ihre Entstehungskontexten und Inhalten teilweise massiv unterscheiden, haben beide Protokollbände eines gemeinsam: Frauen sprechen - über sich selbst, ihre Sexualität, Partner/in, Gewalt oder auch Sehnsüchte.

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Konferenz
20.10.2016 - 22.10.2016 Institute for Danube Swabian History and Regional Studies, Tuebingen; in cooperation with Institute for Eastern European History and Area Studies, University of Tuebingen (Carl Bethke), Department of Oriental and Islamic Studies, University of Tuebingen (Johann Buessow), Department of Political Science, University of Utah (Hakan Yavuz), Center for Islamic Studies, University of Frankfurt (Armina Omerika, Bekim Agai), Institute for History, Sarajevo (Husnija Kamberović), Department of Middle Eastern History, University of Haifa (Yuval Ben-Bassat)

In German public discussions since the autumn of 2015, the hundreds of thousands of asylum seekers who arrived to the country mainly from South Eastern Europe and the Middle East were perceived as a sudden reminder of the ongoing intertwinement between Central and South Eastern Europe and the Middle East. Evocative terms such as ‘refugees’ and ‘Balkan route’ quickly became the symbols of this development and ‘integration’ emerged as a key issue in the current debate on immigration and the so-called ‘refugee crisis’, stressing the ethno-religious and social backgrounds of the immigrants.

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CfP
15.12.2016 - 16.12.2016 Dr. Pascal Eitler and Dr. Uffa Jensen, Center for the History of Emotions, Max Planck Institute for Human Development

Common to older attempts at constructing an emotionology and recent attempts to conceive of emotions as practices is their tendency to overemphasize successful emotions. While people often expect or desire to experience a particular emotion in a particular situation, sometimes the emotions just don’t appear or don’t last for very long. Emotions must be practiced, but these practices often fail.

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Tagungsberichte

27.06.2016 - 28.06.2016 Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LPB); Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH); Universität Stuttgart; Institut für Zeitgeschichte München-Berlin; Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg
Von Nina Reusch, Historisches Institut, Universität Stuttgart; Andrea Rottmann, Germanic Languages and Literatures, University of Michigan; Benjamin Bauer, Historisches Seminar, Universität Heidelberg

Unter dem Titel „Späte Aufarbeitung. Lebenswelten und Verfolgung von LSBTTIQ-Menschen im deutschen Südwesten“ kamen Ende Juni in Bad Urach an der Schwäbischen Alb Geschichtsaktivist_innen, Historiker_innen, Pädagog_innen und Vertreter_innen aus Politik und Verwaltung zusammen, um den Stand der Aufarbeitung zu diskutieren, aktuelle Projekte vorzustellen und zukünftige Richtungen von historischer Forschung und Vermittlung zu entwickeln.

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16.06.2016 - 18.06.2016 University of Oslo; AESToR.net
Von Anne Koch, Religious Studies, University of Salzburg; Jens Kreinath, Department of Anthropology, Wichita State University

Narrative cultures emerged as a new topic in the study of culture similarly as aesthetics of religion emerged as a framework in the study of religion. Both of them attempt to move beyond a study of text by encompassing a holistic aesthetic approach that is able to account for all aspects of sensory perception and human cognition involved. Although both of these fields of research emerged independently, it was not until the Aesthetics of Religion network (AESToR.net) conference at the University of Oslo that they were studied in conjunction with each other.

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07.07.2016 Timo Stickler / Frank Schleicher / Udo Hartmann, Institut für Altertumswissenschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Von Hansjoachim Andres, Institut für Altertumswissenschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Im Rahmen des am Lehrstuhl für Alte Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena angesiedelten DFG-Projektes „Iberien in der Spätantike“ fand vom 7. bis zum 9. Juli 2016 eine internationale Tagung mit dem Titel „Iberien zwischen Rom und Iran von Pompeius bis Herakleios“ statt. Iberien, das durch seine Lage an der Peripherie der römischen und der iranischen Welt einerseits sowie an der Grenze zu den reiternomadischen Völkern nördlich des Kaukasus andererseits ein bedeutender Kontaktraum politischer, kultureller, wirtschaftlicher und religiöser Sphären war, hat in der Forschung bisher nur unzureichende Aufmerksamkeit gefunden, deren Ursachen nicht zuletzt die problematische Quellenlage und die mangelnden Vorarbeiten sind.

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17.06.2016 - 18.06.2016 Gavin Kelly, University of Edinburgh / Ludwig-Maximilians-Universität München
Von Raphael Brendel, München

Mit dem rapide angewachsenen Interesse an der Spätantike in den letzten Jahrzehnten ist auch die Zahl der Forschungsbeiträge zu dem lateinischen Historiker Ammianus Marcellinus, der vor allem als eine der wichtigsten Quellen zum berühmten Kaiser Julian „Apostata“ ohnehin zu keiner Zeit von der Altertumswissenschaft zu vergessen werden drohte, schwunghaft angestiegen.

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Ausstellungsrezensionen

Erik, Beck; John-Stucke, Kristen; Moors, Markus; Piron, Jörg (Hrsg.) Die Körper der SS – Ideologie, Propaganda und Gewalt
19.06.2016 - 04.09.2016 Kreismuseum Wewelsburg
Rez. von Marcus Coesfeld, Dortmund

Im Rahmen des Themenjahres „Körperkultur – Schönheit. Hygiene. Selbstbild“ der Museen in Ostwestfalen-Lippe hat das Kreismuseum Wewelsburg 2016 zwei Sonderausstellungen präsentiert. Bei der ersten mit dem Titel „Mischlinge“ handelte es sich um ein Fotoprojekt, das heute lebende Deutsche im Stile Leni Riefenstahls porträtierte und die Frage nach einer deutschen Identität stellte, um die Instrumentalisierung ästhetischer Gestaltungsmittel zu entlarven.

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Kulturstiftung des Hauses Hessen; Museum Schloss Fasanerie (Hrsg.) Fabergé – Geschenke der Zarenfamilie
25.06.2016 - 16.10.2016 Museum Schloss Fasanerie
Rez. von Nicole Grom, Bamberg

Wer heute seine gesellschaftliche Attraktivität heben will, kann beispielweise ein den Mitteln des Portemonnaies entsprechendes ‚Statement Piece‘ bei einem Juwelier erstehen. Zu einem Schmuckkauf könnte es auch kommen, wenn man etwas Denkwürdiges erlebt hat und diesen Moment in materialisierter Form der Beständigkeit – oder auch: der Ewigkeit – zuführen will.

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Zeitschriften

The pioneering journal in its field, Business History Review, began publication in 1926 as the Bulletin of the Business Historical Society. BHR seeks to publish articles based on rigorous primary research that address major topics of debate, offer comparative perspectives, and broaden consideration of the subject. We are interested in the history of entrepreneurs, firms, and business systems, and in the subjects of innovation, globalization, and regulation.

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The pioneering journal in its field, Business History Review, began publication in 1926 as the Bulletin of the Business Historical Society. BHR seeks to publish articles based on rigorous primary research that address major topics of debate, offer comparative perspectives, and broaden consideration of the subject. We are interested in the history of entrepreneurs, firms, and business systems, and in the subjects of innovation, globalization, and regulation.

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The pioneering journal in its field, Business History Review, began publication in 1926 as the Bulletin of the Business Historical Society. BHR seeks to publish articles based on rigorous primary research that address major topics of debate, offer comparative perspectives, and broaden consideration of the subject. We are interested in the history of entrepreneurs, firms, and business systems, and in the subjects of innovation, globalization, and regulation.

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The pioneering journal in its field, Business History Review, began publication in 1926 as the Bulletin of the Business Historical Society. BHR seeks to publish articles based on rigorous primary research that address major topics of debate, offer comparative perspectives, and broaden consideration of the subject. We are interested in the history of entrepreneurs, firms, and business systems, and in the subjects of innovation, globalization, and regulation.

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Miscellaneous

Web-News

Clio-online Digest. Eine Auswahl aktueller Einträge im Clio-online Web-Verzeichnis für die Geschichtswissenschaften.

Web-Forschung-Foren

Digitalität in den Geisteswissenschaften (Deutschland)
http://digitalitaet-geisteswissenschaften.de

Digitalität in den Geisteswissenschaften ist die Website der gleichnamigen DFG-geförderten Symposienreihe, die von Prof.

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Web-News

Verordnete Geschichte?
Zur Dominanz nationalistischer Narrative in Polen
Ein neuer Themenschwerpunkt auf Zeitgeschichte-online von Magdalena Saryusz-Wolska, Sabine Stach und Katrin Stoll

Seit dem Regierungswechsel in Polen im Oktober 2015 ist das Interesse für das Nachbarland in Deutschland wieder gestiegen, was nicht zuletzt am antidemokratischen Kurs der rechtskonservativen Regierungspartei "Prawo i Sprawiedliwość" (PiS) liegt.

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Web-News

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der zuletzt neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essay/Artikel:

Ramsbrock, Annelie: Das verlorene Geschlecht. Zur Kastration von Sexualstraftätern seit 1945.
Abstract:
Deutschland ist neben der Tschechischen Republik eines von wenigen Ländern Europas, in dem die chirurgische Kastration (Orchiektomie) im Rahmen der Behandlung von Sexualstraftätern bis heute per Gesetz erlaubt ist.

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Web-News

Liebe Leserinnen und Leser von H-Soz-Kult,

nachfolgend finden Sie eine Aufstellung der im Mai 2016 neu ins Themenportal Europäische Geschichte eingestellten Artikel, Essays, Materialen und Quellenauszüge.

Essay/Artikel:

*Becker, Judith: Europa in der Mission. Begründung, Strategien, Europäisierung in der evangelischen Mission im 19.

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