Die Beiträge der letzten Woche finden Sie wieder im gewohnten Format unter http://www.hsozkult.de/whatsnew.

Buchrezensionen

Alte Geschichte
Bertrand-Dagenbach, Cécile; Molinier-Arbo, Agnès (Hrsg.): Histoire Auguste, Paris 2014
Rez. von Erich Kettenhofen, Merzig

Mit der hier besprochenen Textausgabe mit französischer Übersetzung und Kommentierung liegt der siebte Band der Histoire Auguste innerhalb der Collection des Universités de France vor, seit Jean-Pierre Callu mit den Viten des Hadrian, Aelius und Antoninus Pius im Jahr 1992 die Reihe eröffnete.[1] Einführung, Text, Übersetzung und Kommentierung werden Cécile Bertrand-Dagenbach verdankt, die durch ihre Dissertation in Liège und verschiedene Beiträge bestens ausgewiesen ist.

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Historische Bildungsforschung
Brühwiler, Ingrid: Finanzierung des Bildungswesens in der Helvetischen Republik, Bad Heilbrunn 2014
Rez. von Thomas Adam, Department of History, The University of Texas Arlington

Das Bildungswesen der westlichen Welt befindet sich fraglos in einer ernsten Finanzierungskrise. Schulen und Universitäten sind eben nicht nur Bildungseinrichtungen, die Wissen vermitteln, sondern auch wirtschaftliche Unternehmen, deren Funktionieren durch ein solides Finanzierungskonzept gesichert werden muss. Dies klingt einfach, wird aber von den meisten Forscher/innen in der Bildungs- und Universitätsforschung so nicht anerkannt.

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Alte Geschichte
Unger, Steffen: Der König von Asien, Darmstadt 2014
Rez. von André Heller, Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Alexander der Große gehört zu jenen Persönlichkeiten der Weltgeschichte, die nicht nur bei den unmittelbaren Zeitgenossen tiefen Eindruck hinterließen, sondern auch die Nachwelt faszinierten. Wenngleich kaum Quellen erhalten sind, die in der Zeit seines Lebens oder unmittelbar danach entstanden, so besitzen wir doch über die späteren Alexanderhistoriker ein sich auf diese verlorenen Autoren stützendes Bild des Makedonenkönigs und seines Feldzugs.

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Neuere Geschichte
Althammer, Beate; Gestrich, Andreas; Gründler, Jens (Hrsg.): The Welfare State and the 'Deviant Poor' in Europe, Hampshire 2014
Rez. von Jürgen Schmidt, IGK Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive, Humboldt-Universität zu Berlin

Armut in den Schlagzeilen der Medien ist ein quantifizierbares und relationales System. Aus dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2012 ließ sich herauslesen, dass „die vermögensstärksten zehn Prozent der Haushalte über die Hälfte des gesamten Nettovermögens“ verfügen. Der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes berechnete für das Jahr 2011 eine Armutsgefährdetenquote von 15,1 Prozent der Haushalte.

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Termine

Call for Papers
30.04.2015 Geschichte und Region/Storia e regione, Bozen

Im Jahr 2017 wird die Universität Bozen auf ihr zwanzigjähriges Bestehen zurückblicken. Die Gründung der Universität hat eine lange Vorgeschichte, in der die Rolle und der Nutzen einer Hochschule intensiv diskutiert wurden. Nun, knapp zwanzig Jahre später, drängt sich die Frage auf, was von diesen Wünschen eingetreten ist und was sich durch das Vorhandensein einer Universität verändert hat.

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Workshops
26.03.2015 - 26.03.2015 Dr. Tamara Scheer (Ludwig Boltzmann Institute for Social Science History); Prof. John Horne/Dr. Franziska Heimburger/Dr. Sylvie Kleinman (Centre for War Studies, Trinity College Dublin)

-INTERNATIONAL ONE-DAY WORKSHOP-
During the Great War, communicating across language barriers became important for several reasons. Languages were classified in the light of wartime antagonisms, those of the enemy being associated with “disloyalty” or worse, those of allies with loyalty and shared values. Language was (ab)used for propaganda and new words (“war jargon”) were borrowed from foreign languages.

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Konferenzen, Tagungen
12.03.2015 - 14.03.2015 Prof. Dr. Tatjana Tönsmeyer, Kulturwissenschaftliches Institut Essen/Bergische Universität Wuppertal; Prof. Dr. Peter Haslinger, Herder-Institut für Historische Ostmitteleuropa-Forschung Marburg/Universität Gießen

The exploitation of the occupied territories was a fundamental objective of the National Socialist policy of expansion and conquest in the Second World War. This history has thus far been written above all as economic macrohistory or in relation to the exploitation of workers in the context of forced labour. A third strand, within a field of perpetrator-centred historiography, is research on the so-called hunger plan, according to which the Wehrmacht in the occupied Soviet Union was to be fed “from the land” and “surpluses” of food were to be transported to the German Reich.

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Call for Papers
18.03.2016 - 20.03.2016 University of Leeds

Ingrid Sharp and colleagues are planning a major international conference for March 18th-20th 2016 to consider and debate the various forms and expressions of resistance to the First World War within and across national contexts. It will coincide with the introduction of conscription in Britain, but will explore national, international and transnational aspects of resistance to the First World War.

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Ausstellungsrezensionen

Kirshenblatt-Gimblett, Barbara; Polonsky, Antony (Hrsg.) POLIN. Museum der Geschichte der polnischen Juden
28.10.2014 POLIN. Museum der Geschichte der polnischen Juden
Rez. von Ruth Leiserowitz, Deutsches Historisches Institut Warschau

Im Warschauer Stadtteil Muranów lädt seit Ende Oktober 2014 „POLIN“, das Museum der Geschichte der polnischen Juden (polnisch: Muzeum Historii Żydów Polskich), Besucher in die Dauerausstellung ein. Das von den Finnen Ilmari Lahdelma und Rainer Mahlamäki konzipierte Gebäude aus Glas, Kupfer und Beton befindet sich auf dem Terrain des ehemaligen Warschauer Ghettos gegenüber dem Denkmal für die Helden des Warschauer Ghetto-Aufstandes, vor dem Willy Brandt 1970 niederkniete.

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Möllers, Nina; Schwägerl, Christian; Trischler, Helmuth (Hrsg.) Willkommen im Anthropozän
05.12.2014 - 31.01.2016 Deutsches Museum und Rachel Carson Center for Environment and Society
Rez. von Arnošt Štanzel, Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, Ludwig-Maximilians-Universität München

„Willkommen im Anthropozän. Unsere Verantwortung für die Zukunft der Erde“ im Deutschen Museum in München ist ein weltweites Novum. Die Sonderausstellung, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Rachel Carson Center for Environment and Society (RCC), ist die erste weltweit, die sich mit dem noch recht jungen, aber viel diskutierten Thema Anthropozän auseinandersetzt.

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Tagungsberichte

03.12.2014 - 06.12.2014 Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI)
Von Adina Seeger, Wien

Als Ende der 1970er-Jahre die Fernsehserie „Holocaust“ in Westeuropa, den USA und Israel ausgestrahlt wurde, hätte wohl niemand geahnt, dass in ihrer Gefolgschaft nicht nur ein bis dahin wenig bekannter Begriff eine beachtliche Karriere hinlegen würde, sondern dass damit auch ein Epochenwechsel in der Erinnerung an die Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden einhergehen würde.

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27.11.2014 - 29.11.2014 Alexandra Millner/Katalin Teller, Projekt "Transdifferenz in den Literaturen deutschsprachiger Migrantinnen in Österreich-Ungarn", Elise-Richter-Programms des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)
Von Klaus Schwab, Institut für Germanistik, Universität Wien

Unter dem Titel „Von Bregenz bis Brody – von Zara bis Znojmo“ fand von 27. bis 29. November an der Universität Wien eine internationale Konferenz zum Thema Transdifferenz, Migration und Alterität in den Literaturen Österreich-Ungarns statt. Sie wurde im Rahmen von „Transdifferenz in den Literaturen deutschsprachiger Migrantinnen in Österreich-Ungarn“, einem Projekt des Elise-Richter-Programms des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), veranstaltet.

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06.11.2014 - 08.11.2014 Patrick Baker / Johannes Helmrath / Ronny Kaiser / Maike Priesterjahn, Sonderforschungsbereich 644 Transformationen der Antike, Humboldt-Universität zu Berlin
Von Albert Schirrmeister, Centre de Recherches Historiques, Groupe de Recherches Interdisciplinaires sur l'Histoire du Littéraire, Paris

Vielerorts ist das Interesse an biographischen Formen in der letzten Zeit erneuert worden. Die Tagung „Portraying the Prince in the Renaissance“ fügte sich mit ihren leitenden Fragen nach Akteuren, Formen und sozialen Orten biographischen Schreibens in der Renaissance einerseits in diese Tendenz ein. Andererseits knüpfte die Tagung, wie JOHANNES HELMRATH (Berlin) in der Einführung verdeutlichte, an vorangegangene Konferenzen des Projektes im Rahmen des SFB 644 „Transformationen der Antike“ an, die sich aus anderen Perspektiven der humanistischen Historiographie des 15.

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07.11.2014 - 08.11.2014 Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen”, Teilprojekt A03 „Riots in Regions of Heavy Industry”
Von Katharina Schmitten, Centre Marc Bloch / Humboldt-Universität zu Berlin

On 7/8 November 2014, during the longest nationwide railway strike in German history, a group of specialists in the history of industrial disputes and workers’ protests convened in Tübingen to discuss „Riots in Regions of Heavy Industry”. Organized by Arne Hordt, Jörg Neuheiser and Sophie Stern (Tübingen), the international conference gave historians from a variety of European countries a forum to compare the unfolding of protests, conflicts and violence in mining regions as diverse as the Scottish coalfields, the Ruhr, Asturias and the Soviet Kuzbas during the 1920s and 1980s.

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Miscellaneous

Web-Nachrichten

Zeitgeschichte-online im Februar 2015

Jan C. Behrends
Die Masken sind gefallen
Die Ukraine, Russland und Europa ein Jahr nach dem Maidan
<http://www.zeitgeschichte-online.de/kommentar/die-masken-sind-gefallen>

Felix Ackermann und Michael Galbas
Von der Sowjetunion lernen?
26 Jahre nach dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan
<http://www.

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Anfragen

Mit der fortschreitenden Technologisierung werden in der heutigen Zeit mehr und mehr Unterlagen in digitaler Form erstellt und aufbewahrt. Diese werden von den Archiven übernommen und in großer Zahl nach archivischen Kriterien aufbereitet. Ein Teil des digitalen oder digitalisierten Archivgutes wird dem Nutzer mitteles digitaler Archive zur Verfügung gestellt.

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Zeitschriften

Im schwierigen Reformprozess der Ukraine müssen sich die Religionsgemeinschaften in ihrem Verhältnis zu Staat und Gesellschaft neu positionieren. Auch nach den gemeinsamen positiven Erfahrungen auf dem Euromajdan müssen sie nicht nur untereinander, sondern auch weiterhin intern mit schwierigen Differenzen umgehen. Dies zeigt sich nach wie vor am Beispiel der mehrfach gespaltenen ukrainischen Orthodoxie wie auch an unterschiedlichen Strömungen unter den muslimischen Krimtataren.

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Founded in 1958, The Historical Journal publishes on all aspects of history since 1500, providing a forum for younger scholars making a distinguished debut as well as publishing the work of historians with an international reputation. The journal publishes original research in full-length articles and shorter communications and major surveys of the field in historiographical reviews and review articles.

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Founded in 1952, Past & Present is widely acknowledged to be the liveliest and most stimulating historical journal in the English-speaking world.

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