Buchrezensionen/

Rez. von Randolph C. Head, Department of History, University of California, Riverside

Alpine passes took on growing importance during the dynastic and geopolitical struggles that began with the Italian Wars after 1494. As Habsburg and French ambitions clashed over the territories and wealth of Italy, the smaller polities controlling the passes that connected northern Europe to Italy, from Savoy in the west to Tirol in the east, faced new threats and new opportunities for collective or individual gain.

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Rez. von Fabian Hilfrich, School of History, Classics and Archaeology, University of Edinburgh

Based on published primary and secondary sources, Michaela Hampf offers an encyclopedic account of the development of the United States from the end of the Civil War to the turn of the century and evaluates the impact of this transformation on the “imperialist turn” after the Spanish-American War.

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Rez. von Fuad Alidoust, Frankfurt am Main

Forschende, die sich mit den römisch-arsakidischen Beziehungen befassen, werden eines fragwürdigen Umstandes gewahr: Zwar ist des Öfteren von verschiedenartigen diplomatischen – mit wechselseitigen Respektbekundungen verbundenen – Begegnungen auf diversen Ebenen der Hierarchien die Rede, dennoch zeichnen die griechisch-römischen Autoren ein vornehmlich einander herabsetzendes, feindseliges und Kriege androhendes Bild.[1] So entsteht der Eindruck, das nahezu formalisierte, auf ein friedliches Miteinander hinwirkende diplomatische Geschehen werde in der Bewertung unzureichend beachtet.

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Rez. von Falk Pingel, Bielefeld

Mehr als 100.000 sowjetische Kriegsgefangene wurden während des Zweiten Weltkrieges von der Wehrmacht entweder zur sofortigen Ermordung oder zu einem meistens ebenso tödlichen Arbeitseinsatz in die Konzentrationslager überstellt. Ihr Schicksal ist bisher zwar in Untersuchungen zu einzelnen Lagern oder Gruppen behandelt worden, doch Reinhard Otto und Rolf Keller haben nach jahrelangen, sorgfältigen Forschungen die erste umfassende Studie zu diesem Thema vorgelegt.

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Termine/

Web-Seminar
31.05.2021 Virtual platform HPS.CESEE: History of Science in Central, Eastern and Southeastern Europe

hps.cesee global book talk: Science in the Metropolis: Vienna in Transnational Context, 1848–1918; with Mitchell Ash (Vienna), Dorothee Brantz (Berlin) and Oliver Hochadel (Barcelona)

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Konferenz
20.05.2021 - 21.05.2021 Elena Messner, Peter Pirker

Das Heeresgeschichtliche Museum Wien benötigt eine grundlegende Erneuerung. Das ist der Tenor aller bisherigen vom Bundesministerium für Landesverteidigung eingesetzten Prüfungskommissionen und eines Rechnungshofberichtes. Es ist Zeit, den Stand der Debatte, die Reformvorschläge und die jüngsten Entwicklungen einer kritischen Bewer-tung zu unterziehen und öffentlich zu debattieren.

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Konferenz
17.06.2021 - 19.06.2021 IRCABRITT (National University of Ireland, Galway), IFCE (Trinity College Dublin)

Online conference on computus, the mathematics required to calculate the date of Easter, and related topics.
17 June: special panel on "What is early medieval Latin science?"
18 and 19 June: thematic sessions covering topics of computistical interest from Late Antiquity to the Early Modern Period
19 June: show-case of websites recently developed as part of the projects IFCE (IRC), IRCABRITT (IRC), and Innovating Knowledge (NWO)

Registration: https://forms.gle/1CCaed7K1UhCsv5g8

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Konferenz
03.06.2021 - 05.06.2021 Humboldt-Universität zu Berlin, Museum für Naturkunde Berlin, Staatliche Museen zu Berlin

Eine Veranstaltung der Reihe "Prisma Kunstkammer" des DFG-Projekts "Das Fenster zur Natur und Kunst"

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Ausstellungsrezensionen/

 

Tagungsberichte/

12.03.2021 - 13.03.2021 Nadir Weber, Historisches Institut, Universität Bern, SNF Ambizione-Projekt „Falken in der Höfischen Gesellschaft“
Von Debora Heim, Historisches Institut, Universität Bern

In den letzten Jahren haben verschiedene Formen der vormodernen Fürstenjagd immer mehr das Interesse der historischen Forschung geweckt. Studien zeigten auf, dass die Jagd vormoderner Herrscher und Herrscherinnen mit wichtigen politischen Funktionen wie der Territorialisierung und der symbolischen Repräsentation von Souveränität verbunden war.

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18.03.2021 - 19.03.2021 Netzwerk „Akademische Archive. Forschungsprojekte zur Praxisgeschichte der Geisteswissenschaften“
Von Fiona Walter, Germanistisches Seminar, Universität Heidelberg

Evaluation als Kulturtechnik des organisierten Bewertens[1] in der Geisteswissenschaftsgeschichte der 1960er bis 1990er Jahre, insbesondere der deutsch-deutschen Disziplingeschichte der germanistischen Literaturwissenschaft – diesem spannungsreichen Untersuchungsfeld widmete sich ein mit etwa 50 Teilnehmer:innen pandemiebedingt in den digitalen Räumen der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführter Workshop, zu dem die Mitglieder des wissenschafts- und fachgeschichtlichen Netzwerks „Akademische Archive“ eingeladen hatten.[2] 2018 gegründet, versammelt das Netzwerk derzeit acht Nachwuchswissenschaftler:innen, die in quellenbasierten Einzelprojekten die Praxisgeschichte der – zumeist deutschsprachigen – Geisteswissenschaften erforschen.

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Zeitschriften/

Als in halb Europa das von Norbert Schultze komponierte Lied Lili Marleen gesummt wurde, war der jüdische Komponist Hans Landsberger bereits tot, gestorben im Januar 1941 im Lager in Gurs, am Fuße der Pyrenäen. Landsbergers größter musikalischer Erfolg lag da bereits 20 Jahre zurück, die bejubelte Begleitmusik zum Stummfilm-Klassiker Der Golem, wie er in die Welt kam (1920).

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