Buchrezensionen/

Rez. von Lea Grüter, Provenienzforschung Museum Acquisitions from 1933 onwards, Rijksmuseum Amsterdam

Die Publikation „Spuren der NS-Verfolgung“ präsentiert Forschungsergebnisse der kulturhistorischen Provenienzforschung der Stadt Hannover. Dies geschieht anhand von Fallbeispielen basierend auf umfassenden Recherchen in Museums-, Bibliotheks- und Stadtarchiven. Angelehnt an die gleichnamige Ausstellung im Museum August Kestner Hannover (2019) werden kulturhistorische Objekte der Stadt im Kontext einer personenbezogenen NS-Verfolgungsgeschichte und deren Entwicklungen bis in die Gegenwart vorgestellt.

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Rez. von Melina Antonia Buns, Department of Cultural Studies and Languages, University of Stavanger

Within international politics, the Scandinavian countries are generally considered as a region promoting multilateralism, peace, gender equality, and environmental protection.[1] While such connotations are very much the result of branding strategies actively pursued by Denmark, Norway, and Sweden, respectively, they furthermore rest, on the one hand, on the long period of actual peace in the region, and, on the other hand, on the region’s special position as a social democratic ‘middle way’ during the Cold War, which was further manifested by the regional cooperation within the institutions of the Nordic Council and the Nordic Council of Ministers.[2] Whereas in particular the Scandinavian countries’ foreign policy and international cooperation of the 20th century both have received increased attention from historical research in the past years, three recent publications aim at historicising the history of foreign policy of these countries in a longue durée perspective.

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Rez. von Anna Corsten, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin

Reinbert Krol, Historiker an der Universität Groningen, hat seine von Frank Ankersmit betreute Dissertation unter dem Titel „Germany’s Conscience. Friedrich Meinecke: Champion of German Historicism“ als Buch veröffentlicht – eine weitere Abhandlung über Meineckes Wirken, könnten Historiker:innen einwenden.

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Rez. von Julia Paulus, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster

Im „knappen Format“ gibt dieses – angesichts der Größe des Themas – schmale (DIN A5), 144 Seiten umfassende Bändchen einen „Überblick“ oder „Einstieg“ in die Geschichte der „Frauenbewegung und [des] Feminismus“ seit der Französischen Revolution. So die Ankündigung des Beck-Verlags, der, wie so einige andere Verlage in den letzten Jahren, dieses Pocket-Format auch gern als „Studienbuch“ anpreist.

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Termine/

Call for Papers
24.03.2022 - 25.03.2022 Forschungsgruppe 2539 Resilienz, Universität Trier

Based on the thesis of the mutual interdependencies between counter-terrorism measures and terrorist (response) strategies, the workshop aims to elaborate this reciprocal relationship with the help of the resilience heuristic. It aims to identify processes of coping, adaptation and transformation of terrorist groups, which have so far been only marginally investigated using such a concept.

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Konferenz
09.12.2021 - 10.12.2021 Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut

Doctoral and Early Career Researchers Conference
Florence / online

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Call for Papers
07.04.2022 - 08.04.2022 METROMOD (LMU Munich)

Workshop organized by the research project Relocating Modernism: Global Metropolises, Modern Art and Exile (METROMOD) based at the LMU Munich

Location, dates: online, 7–8 April 2022
Deadline: 15 January 2022

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Call for Papers
06.10.2022 - 08.10.2022 Prof. Dr. Wolfgang Behringer und Dr. Justus Nipperdey (UdS) Dr. Charlotte Glück (Stadt Zweibrücken)

Interdisziplinäre Fachtagung der Universität des Saarlandes im Zusammenspiel mit der Stadt Zweibrücken

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Ausstellungsrezensionen/

Beitin, Andreas; Klose, Alexander; Steininger, Benjamin (Hrsg.) Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters
04.09.2021 - 09.01.2022 Kunstmuseum Wolfsburg
Rez. von Christian Götter, Deutsches Museum München

Die Ausstellung „Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters“ im Kunstmuseum Wolfsburg (mit einer begleitenden und vertiefenden Publikation) widmet sich einem zentralen Element der Moderne – dem Öl. Sie wurde von Alexander Klose und Benjamin Steininger angeregt und gehört zu deren größerem, internationalem Projekt „Beauty of Oil.

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Gross, Raphael; Bang Larsen, Lars; Blume, Dorlis; Pooth, Alexia; Voss, Julia; Wierling, Dorothee (Hrsg.) documenta. Politik und Kunst
18.06.2021 - 09.01.2022 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Benedikt Wintgens, Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Berlin

Zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg blühte Kassel auf. Im Sommer 1955 fand im Fridericianum, einem Museumsbau der nordhessischen Residenzstadt, die erste „documenta“ statt. Ursprünglich gehörte diese Ausstellung moderner Kunst zum Rahmenprogramm der Bundesgartenschau, für die sich das teils noch kriegszerstörte, inzwischen am Ostrand der westdeutschen Bundesrepublik gelegene Kassel schöngemacht hatte.

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Tagungsberichte/

05.10.2021 - 08.10.2021 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Von Sascha Brünig, SFB/TRR 138 »Dynamiken der Sicherheit«, Philipps-Universität Marburg

Vier Jahre bevor im unterfränkischen Kahl das erste kommerziell betriebene Kernkraftwerk der Bundesrepublik ans Netz ging, veröffentlichten die Journalisten Gerhard Löwenthal und Josef Hausen ein Buch, das die Atomkraft im kollektiven Bewusstsein der westdeutschen Gesellschaft als eine vitale Infrastruktur verankern sollte.

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05.10.2021 - 08.10.2021 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Von Svea Hammerle, Abteilung III Medien- und Informationsgesellschaft, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Entlang von Fragen nach Zugangsweisen, Untersuchungsgegenständen, Forschungsansätzen und Methodologien spürte die von Michael Wildt (Berlin) geleitete Sektion dem geschichtswissenschaftlichen Umgang mit privaten Fotografien und Fotoalben als Medien zwischen Privatheit und Öffentlichkeit nach. Einsteigend erinnerte Wildt daran, dass die Visual History nicht erst seit dem Historikertag 2006 in Konstanz an Relevanz gewonnen habe, sondern von Wissenschaftler/innen wie Tim Starl, Peter Geimer, Herta Wolf, Jens Jäger und Cornelia Brink bereits seit mehreren Jahrzehnten erforscht wird.

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Zeitschriften/