Buchrezensionen/

Rez. von Johanna Wolf, Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main / International Institute of Social History, Amsterdam

Der vorliegende Tagungsband beruht auf der Idee, anhand des von der Bundesregierung in den 1970er- und 1980er-Jahren geförderten „Forschungsprogramms zur Humanisierung des Arbeitslebens“ (HdA-Programm) Aspekte der Sozial-, Wirtschafts- und Unternehmens- sowie Technik- und Wissensgeschichte zu integrieren und eine Geschichte der Arbeitswelten im 20.

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Rez. von Anne Bittner, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Humboldt-Universität zu Berlin

In seiner juristischen Dissertation untersucht Jan-Robert Schmidt, wie sich der Begriff des Kindeswohls im Umgangs- und Sorgerecht der Bundesrepublik von 1946 bis 2016 entwickelt hat. Die Arbeit wurde von Tilman Repgen an der Universität Hamburg betreut.

Das Kindeswohl war schon oft Gegenstand verschiedenster Untersuchungen aus Rechtswissenschaft, Psychologie, Soziologie und Pädagogik.

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Rez. von Peter Ridder, Berliner Kolleg Kalter Krieg, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin

Michail Gorbatschow beschrieb mit der Bezeichnung „chelovecheskiy faktor“ (englisch: „The Human Factor“) einst die besondere Bedeutung der guten persönlichen Beziehungen zwischen ihm und westlichen Politiker/innen, die zum Ende des Kalten Krieges beitrugen (S. 4, Anm. 13). Archie Brown, 2005 emeritierter Professor an der Universität Oxford – einer der renommiertesten schottischen Politikwissenschaftler und bekanntesten Russlandexperten Großbritanniens –, greift diesen Quellenbegriff in seinem neuesten Buch auf und macht ihn zum Ausgangspunkt seiner Analyse.

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Rez. von Ullrich Hartung, Berlin

Eine der wichtigsten Fragen an die Architektur- und Städtebau-Geschichte der DDR betrifft den Übergang von den historistischen Prachtgebäuden der Stalinzeit zu den nüchternen, seriell montierten Typenbauten der 1960er-Jahre. Wie dieser Wandel vonstattenging, interessiert vor allem deshalb, weil er die Abwendung von einer strikt hierarchisch gedachten Architekturideologie und die Wiederaufnahme der Prinzipien einer internationalen Moderne bedeutete.

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Termine/

Konferenz
04.03.2021 - 06.03.2021 Das Sigmund-Neumann-Institut für Freiheits- und Demokratieforschung

The aim of the conference is to discuss the role of mainline churches resp. state churches in suppressing small, but very active religious communities in diverse European countries. Moreover, there is a strong Anti-Cult Movement, allied with the mainstream churches and financed by liberal as well as authoritarian states.

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Workshop
29.07.2021 Andrea Germer, Institut für Modernes Japan

In this workshop, we aim to look into gender and fascism as political categories that have not been sufficiently understood in their co-constituting faculties.

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Konferenz
20.02.2021 - 21.02.2021 GIRES-Global Institute for Research Education & Scholarship

International conference seeks to bring together scholars and practitioners to remember stories from the long history of humanitarian assistance offered by organizations internationally.

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Call for Papers
05.09.2021 - 08.09.2021 Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern

Das Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern lädt Sie herzlich ein, seinen 100. Geburtstag mit einer viertägigen Konferenz zum Thema Fachgeschichte(n) der Musikwissenschaft zu feiern. Die Konferenz wird vom 5. bis zum 8. September 2021 an der Universität Bern stattfinden.

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Ausstellungsrezensionen/

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr; Bauer, Gerhard; Protte, Katja; Wagner, Armin (Hrsg.) Krieg Macht Nation
16.07.2020 - 31.01.2021 Militärhistorisches Museum der Bundeswehr (MHM), Dresden
Rez. von Mathias Herrmann, Institut für Geschichte, Technische Universität Dresden

Die Auswirkungen der Reichseinigung und die mit ihr eng verbundene bismarcksche Blut-und-Eisen-Politik finden sich auch in aktuellen politischen Debatten immer wieder, zumeist stark polarisierend. War Bismarck nun ein „Held“ der deutschen Geschichte, wie es einige Vertreter rechtspopulistischer Parteien in Deutschland behaupten oder, um es mit den Worten des Kronprinzen Friedrich Wilhelm im Dezember 1870 zu sagen, doch derjenige, „der uns [unsere] Freunde, die Sympathien der Welt und – unser gutes Gewissen [raubte]“?[1] Auch wenn der für seine Errungenschaft im Krieg zum Generalfeldmarschall beförderte, spätere deutsche Kaiser Friedrich III.

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Amhara Region People Martyrs Memorial Monument
Rez. von Felix Schürmann, Forschungszentrum Gotha, Universität Erfurt

Der blaue Nil hat eine bräunliche Färbung angenommen, denn es hat geregnet in der vorigen Nacht, was zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich ist und für die Ernte gefährlich. Mit dem Sonnenaufgang hat sich das Unwetter verzogen. Am Ufer werden Autos gewaschen und in der Flussmitte lassen sich selbst hier, inmitten der Stadt, einige Nilpferde sehen.

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Tagungsberichte/

16.10.2020 - 18.10.2020 Sven Günther, Institute for the History of Ancient Civilizations (IHAC), Northeast Normal University, Changchun, China; Elisabeth Günther, Institute for Digital Humanities, University of Göttingen
Von Sven Günther, Institute for the History of Ancient Civilizations (IHAC), Northeast Normal University, Changchun, China / Elisabeth Günther, Institute for Digital Humanities, University of Göttingen

The online conference focused on the applicability of frames and framing theories to ancient studies. Frames and framing have entered the public discourse already before covid-19 but have only recently become a hotly debated issue due to the styling of news, for instance in social media that partly replace other possibilities of social communication.

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29.10.2020 - 31.10.2021 Centre for the Study of Popular Culture, Prague; Faculty of Arts of Charles University, Prague; National Museum of the Czech Republic, Prague; German Historical Institute Warsaw
Von Zdenek Nebrensky, Deutsches Historisches Institut Warschau, Außenstelle Prag

Mainstream media representations remain problematic, as excited discussions in Central and Eastern Europe repeatedly demonstrate. The focus of the conference was on the capturing of the zeitgeist, and the examination of mainstream as a vital source of knowledge for unveiling cultural values and traditions.

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Zeitschriften/

Einleitung

Die Ära der Zeitzeugen geht dem Ende zu. Damit ist auch ein Wandel in der Erinnerungs- und Gedenkkultur verbunden. Historikerinnen und Historiker aus Deutschland, Österreich, Israel und den USA beschäftigen sich mit der Frage, wie die Erinnerung an die Shoa aber auch an den jüdischen Neubeginn in Deutschland wachgehalten werden kann?

Editorial
An der US-amerikanischen Yale University wurde 1979 mit der filmischen Dokumentation von Berichten von Überlebenden der Shoa begonnen und damit ein Grundstein für eine neue Art von Gedächtniskultur ­gelegt.

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Das neue Heft 4/2020 der Hémecht. Zeitschrift für Luxemburger Geschichte. Transnational, lokal, interdisziplinär eröffnet ein Beitrag von Désirée Welter über den Dominikanerbruder Walter von Meysenburg, der im Epos des Hermann von Veldenz aus dem späten 13. Jahrhundert eine wichtige Rolle spielt.

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