Buchrezensionen/

Rez. von Werner Scheltjens, Universität Leipzig

This edited volume consists of an introduction and 15 chapters, which offer high-quality case studies on maritime violence and criminalization in a variety of geographical contexts and during a long period of four centuries (1200-1600). Against the background of areas and places around the Baltic Sea (Mecklenburg, Holstein, Denmark, Gotland, Gdańsk), the North Sea (England, Burgundian Low Countries, Hamburg), the Atlantic (Portugal) and the Mediterranean (Barcelona, Vatican, Liguria, Dalmatia, Chios, Venice), the authors present novel research results and confront previous historiography on maritime violence and criminalization from legal, commercial and political perspectives.

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Rez. von Damien Tricoire, Marin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Pernille Røge’s book explores an important but neglected topic: it studies how the French colonial empire was rethought in the second half of the eighteenth century. Its greatest originality is to link an exploration of ideas on colonies with a history of colonial ventures in, and colonial policy towards the Lesser Antilles and West Africa.

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Rez. von Bernhard Hemetsberger, Institut für Bildungswissenschaft, Universität der Bundeswehr München

Covers, titles and blurbs influence our decisions whether we buy, read or review a newly published book. As I came across this work all three attracted my attention. The cover depicting The Time and Tide Map of the Atlantic Charter designed by MacDonald Gill during the first years of the 1940s was appealing.

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Rez. von Yves Müller, Institut für Landesgeschichte, Halle (Saale)

Anders als viele ‚frühe‘ und periphere Konzentrationslager sind die Emslandlager nie wirklich in Vergessenheit geraten. Das „Moorsoldatenlied“ der Gefangenen ist als Dokument des antifaschistischen Widerstandes weltberühmt, 1981 entstand das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager, das 1985 eine erste provisorische Ausstellung in Papenburg eröffnete.

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Termine/

Akademische Ankündigungen
03.02.2023 Technische Universität Dortmund, Fakultät Kulturwissenschaften, Professur für Neuere deutsche Literatur und eine kulturwissenschaftlich akzentuierte Literaturgeschichte und -theorie seit dem 18. Jahrhundert, Prof. Dr. Martin Stingelin, Emil-Figge-Str. 50, 44227 Dortmund

Günter Wallraff ist spätestens seit seinem Erfolg Ganz Unten (1985) das Enfant Terrible der deutschen Nachkriegsliteratur. Denn Wallraffs Texte schaffen Unruhe, sie ‚reportieren‘ die Wirklichkeit und konfrontieren die etablierten Kunstformen des Schreibens mit der Realität und Poetik der Arbeitswelt.

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Colloquium
26.01.2023 - 09.02.2023 South Asia Institute - Heidelberg University

As 2022 marks 75 years after partition we tune into some recen interventions into Partition Studies to assess the state of the field.

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Akademische Ankündigungen
27.02.2023 Jüdisches Museum Berlin

Ausgangspunkt von Three Minutes – A Lengthening ist eine private 16mm-Filmaufnahme aus dem Jahr 1938, in der David Kurtz Szenen aus seinem Heimatdorf Nasielsk in Polen festhält. In ihrem Filmessay dehnt die Regisseurin Bianca Stigter diese Aufnahmen zu einer einstündigen kinematographischen Meditation über den Alltag und das Leben der 3.000 jüdischen Dorfbewohner:innen, von denen fast alle in Treblinka ermordet wurden.

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Call for Papers
25.04.2023 - 26.04.2023 Fachgruppe Fachgruppe „Archive der Parlamente, politischen Parteien, Stiftungen und Verbände“ des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare

Die Demokratiegeschichte hat sich zu einer wichtigen Säule der Geschichtswissenschaft entwickelt. Der Workshop zielt auf die Frage, was von der Demokratiegeschichte in den Archiven überliefert wird, welche Aspekte bei der Sammlung und Überlieferungsbildung im Vordergrund stehen und was – vielleicht im Kontrast dazu? – aus der Geschichtswissenschaft an Fragen an die Quellen gestellt wird.

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Ausstellungsrezensionen/

03.12.2022 - 02.04.2023 Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Rez. von Bernd Holtwick, DASA Arbeitswelt Ausstellung, Dortmund

Um was geht es? Die von Henriette Pleiger kuratierte Ausstellung der Bundeskunsthalle macht die Antwort schwer. Der Titel spricht von „Handwerk und Berufen“. Der Einleitungstext nennt dann auch noch „Professionen“. Für alle Begriffe bleibt die präzise Definition ebenso unklar wie das, was sie verbindet.

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12.09.2022 - 16.04.2023 Ruhr Museum Essen
Rez. von Eckhard Schinkel, München

Zu den Schattenseiten des Industriezeitalters im Ruhrgebiet gehörte, dass um 1900 über 150 Kohlenzechen mit mehr als 175.000 Arbeitern, über 100 industrielle Großbetriebe – Hochofenanlagen, Eisen- und Walzwerke, Zinkhütten – sowie etwa eine Million Menschen ihre Abwässer ungeklärt in die Emscher entsorgten.[1] Der kleine Fluss zwischen der Ruhr im Süden und der Lippe im Norden mäandrierte in vorindustrieller Zeit mit wenig Gefälle aus seinem Quellgebiet südöstlich von Dortmund in Richtung Westen und mündete bei Duisburg in den Rhein.[2] Infolge der bergbaubedingten Tagesbrüche und Bergsenkungen, mancherorts mehr als 20 Meter tief, verlor der Fluss sein natürliches Gefälle.

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Tagungsberichte/

03.11.2022 - 05.11.2022 Simone Lässig / Mario Peters, German Historical Institute Washington; H. Glenn Penny, University of California, Los Angeles; Stefan Rinke, Free University of Berlin
Von Karina Kriegesmann, Freie Universität Berlin
 
25.09.2022 - 02.10.2022 Centro Tedesco di Studi Veneziani / Deutsches Studienzentrum Venedig
Von Madeleine Schneider, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Technische Universität Berlin; Viktoria Taboga-Strauß, Institut für Kunstgeschichte, Universität Regensburg; Florina Weber, unsthistorisches Institut, Universität Bonn; Angelina Wiederhöft, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Zeitschriften/

Das Januar-Heft der Kunstchronik ist soeben erschienen.

KUNSTCHRONIK
Monatsschrift für Kunstwissenschaft, Museumswesen und Denkmalpflege
Herausgegeben vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München

76. Jahrgang / Heft 1 / Januar 2023

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Here is the table of contents of the latest issue of the journal.

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Das Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich NF 86 (2020) ist erschienen.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die neue Ausgabe FeRA 48 (2022) ist online abrufbar.

Mit freundlichen Grüßen

Krešimir Matijević und Peter Probst
(Herausgeber der FeRA)

http://www.fera-journal.eu/

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