Buchrezensionen/

Rez. von Everill Brownen, Gonville & Caius College, University of Cambridge

In one of the essays of A World At Sea, author Matthew Raffety Taylor asks, “Does a ‘legal turn’ help, either in bringing coherence to maritime history as a field, or in breaking out of the parochial fetters of single-ocean categories like the Atlantic World?” (p. 70) While not exclusively focused on legal history, Benton and Perl-Rosenthal’s volume makes an excellent attempt to both bring coherence and break out of parochial fetters.

[weiterlesen...]
Rez. von Martin Göllnitz, Institut für Hessische Landesgeschichte, Philipps-Universität Marburg

Anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren erinnerten im Jahr 2020 zahlreiche Gedenkstätten an die Opfer des Holocaust, wobei insbesondere die sozialen Netzwerke für die globale Gedenk- und Erinnerungskultur aufgrund der COVID-19-Pandemie eine wichtige Rolle spielten.

[weiterlesen...]
 
Rez. von Julia Sneeringer, History Dept., Queens College CUNY

Recently, the host of Philadelphia’s Breakfast with the Beatles radio show celebrated his 1000th episode. He reminisced with “the guys” who help produce the show; the women he interviewed were Olivia Harrison (George’s widow) and backup singer Lizzie Bravo, while several female listeners got a shoutout.

[weiterlesen...]
Rez. von Kerstin Stutterheim, School of Creative Arts and Industries, Edinburgh Napier University

The author's aim with this book is to demonstrate Germany to be prototypical of neoliberal society; and how this fact reflects in German cinema, especially in feature films produced between 1980 and 2010. “German cinema ultimately constitutes more than just a case study for understanding the transformation of film in the contemporary period – in many ways, it might be conceptualized as the cinema of neoliberalism per excellence.” (p.

[weiterlesen...]

Termine/

Colloquium
15.12.2021 Centre Marc Bloch, Maison française d'Oxford

The environment is nowadays, par excellence, the object of projections into the future. Whether it is climate change, the evolution of biodiversity or the future of resources, the environment is the subject of scholarly anticipations and lay predictions, which aim both to assess future developments and to imagine, and sometimes undertake, actions.

[weiterlesen...]
Call for Papers
17.03.2022 - 18.12.2021 Stephan Laux / Michel Jäger, Universität Trier

Call for Papers (Deadline: 31.01.2022) für den Online-Workshop zum Thema „Wer regiert die Stadt? Politische Repräsentation und sozialer Konflikt in der Frühen Neuzeit“ am 17. und gegebenenfalls 18. März 2022.

Veranstaltung im Rahmen des DFG-Projekts „Bürgerausschüsse in Aachen“ an der Universität Trier, Leitung: Univ.-Prof.

[weiterlesen...]
 
Akademische Ankündigungen
07.12.2021 Centre Marc Bloch, Französische Botschaft in Deutschland, Hugenottenmuseum

Anlässlich der Wiedereröffnung des Hugenottenmuseums Berlin und in Zusammenarbeit mit der französischen Botschaft in Berlin/Institut français d‘Allemagne lädt das Centre Marc Bloch ein zu einer wissenschaftlichen Diskussion.

[weiterlesen...]
Call for Papers
23.05.2022 - 26.05.2022 DHI Rom / DFG-GRK 2337 Metropolität in der Vormoderne, Universität Regensburg

Internationaler Doktorand:innenworkshop am DHI Rom (gemeinsam mit den DFG-Graduiertenkolleg 2337 "Metropolität in der Vormoderne")

[weiterlesen...]

Ausstellungsrezensionen/

Beitin, Andreas; Klose, Alexander; Steininger, Benjamin (Hrsg.) Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters
04.09.2021 - 09.01.2022 Kunstmuseum Wolfsburg
Rez. von Christian Götter, Deutsches Museum München

Die Ausstellung „Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters“ im Kunstmuseum Wolfsburg (mit einer begleitenden und vertiefenden Publikation) widmet sich einem zentralen Element der Moderne – dem Öl. Sie wurde von Alexander Klose und Benjamin Steininger angeregt und gehört zu deren größerem, internationalem Projekt „Beauty of Oil.

[weiterlesen...]
 
Gross, Raphael; Bang Larsen, Lars; Blume, Dorlis; Pooth, Alexia; Voss, Julia; Wierling, Dorothee (Hrsg.) documenta. Politik und Kunst
18.06.2021 - 09.01.2022 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Benedikt Wintgens, Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Berlin

Zehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg blühte Kassel auf. Im Sommer 1955 fand im Fridericianum, einem Museumsbau der nordhessischen Residenzstadt, die erste „documenta“ statt. Ursprünglich gehörte diese Ausstellung moderner Kunst zum Rahmenprogramm der Bundesgartenschau, für die sich das teils noch kriegszerstörte, inzwischen am Ostrand der westdeutschen Bundesrepublik gelegene Kassel schöngemacht hatte.

[weiterlesen...]

Tagungsberichte/

05.10.2021 - 08.10.2021 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Von Annika Bärwald, Institut für Geschichtswissenschaften, Universität Bremen

Gab es einen colonialism without colonies und welche Formen nahm dieser an? Diese Frage wird seit einigen Jahren aus interdisziplinärer Perspektive nicht nur für die Schweiz gestellt. Dabei ging es bislang vor allem darum, wie ein solcher Kolonialismus analytisch greifbar ist und welche Bedeutung er für das Verständnis gegenwärtiger Gesellschaften hat.[1] Wie die Beiträge der Sektion zeigten, lässt sich dieses Konzept auch für die Frühneuzeitforschung fruchtbar machen und regt zugleich zur Frage nach Möglichkeiten und Limitationen eines weit gefassten Globalitäts- und Kolonialismusbegriffs an.

[weiterlesen...]
 
05.10.2021 - 08.10.2021 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Von Harry Enns, Geschichte, Universität Bielefeld

Die deutsche Historiographie des 19. Jahrhunderts, so die in der Geschichtswissenschaft heute weit verbreitete Auffassung, war eine dem Nationalstaat bzw. der Nation verpflichtete – und bei diesem Befund handelt es sich nicht um eine neutrale Feststellung, sondern um eine Problemanalyse. Was und wer ist eigentlich gemeint, wenn man von „den Deutschen“ spricht? Daran schließt sich die grundsätzliche Frage an, wie Kollektive überhaupt – sowohl in der Gegenwart als auch der Vergangenheit – konstruiert werden können und dürfen: Ist es legitim, von „den Römern“ und „den Germanen“ (oder welcher Gruppe auch immer) zu sprechen? Mit welchen Kategorien und Kriterien darf man Kollektive konstruieren? Für die kritische Geschichtsschreibung stellt sich die praktische Frage, wie sie kollektive Subjekte zu denken, konstruieren, historisieren und zu (be-)schreiben hat.

[weiterlesen...]

Zeitschriften/