Buchrezensionen/

Netzwerk »Hör-Wissen im Wandel« (Hrsg.): Wissensgeschichte des Hörens in der Moderne, Berlin 2017
Rez. von Andreas Linsenmann, Institut für Geschichte, Universität Koblenz-Landau

Die „Geschichte der Sinne“ boomt. Das illustrierte jüngst etwa die facettenreiche Sektion zu diesem weit gespannten Themenfeld beim Deutschen Historikertag 2018.[1] Dem Hör-Sinn als lange verkanntem Medium der Welterschließung und epistemischen Aneignung von Wirklichkeit sowie der akustischen bzw.

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Fauvelle, François-Xavier: Das goldene Rhinozeros, München 2017
Rez. von Verena Krebs, Historisches Institut, Ruhr-Universität Bochum

Was für ein Bucherfolg! Das „Goldene Rhinozeros“ des französischen Historikers und Archäologen François-Xavier Fauvelle hat sich seit seiner französischen Erstveröffentlichung als veritabler Bestseller entpuppt: Neben der 2017 im C.H.Beck Verlag erschienenen deutschen Version liegt auch eine koreanische und – seit diesem Monat – eine englische Übersetzung vor; der Klappentext der französischen Taschenbuchausgabe[1] vermerkt, das Buch habe 2013 den Grand Prix des Rendezvous de l’Histoire in Blois gewonnen.

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d'Angelo, Ariane: Promouvoir la RFA à l'étranger 1958–1969, Villeneuve-d'Ascq 2018
Rez. von Nicolas Hubé, Centre européen de sociologie et de science politique, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne

Dieser neue, von Ariane d'Angelo verfasste Band der Germanistik-Reihe „Mondes germaniques“ des Universitätsverlags Presses Universitaires du Septentrion schließt sich einer Reihe von Studien über Deutschland im französischen Sprachraum an. Das Buch behandelt die politische Öffentlichkeitsarbeit der Bundesrepublik Deutschland im Ausland bis Ende der 1960er-Jahre.

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Vos, Jelmer: Kongo in the Age of Empire, 1860–1913, Madison 2015
Rez. von Geert Castryck, Centre for Area Studies, Universität Leipzig

In his “Kongo in the Age of Empire, 1860-1913” Jelmer Vos provides an analysis of early colonization from an inside perspective in the Kongo Kingdom, in the North of present-day Angola. Kongo is not just any place in Africa on the verge of the colonial period; it is a kingdom that was Christianized as early as the sixteenth century, had maintained diplomatic relations with European states, and was still based on a Christian ideology when Portuguese conquerors encroached upon them in the mid-nineteenth century.

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Termine/

Call for Papers
02.05.2019 - 03.05.2019 Frankfurt Book Fair; Geisteswissenschaften International Frankfurt; German Historical Institute London; Goethe Institute London

Are you a German to English translator who would like to find out more about the world of academic publishing? Or do you already translate books, articles, essays or other texts in the humanities and would like to improve your translation skills? If so, you are invited to participate in a workshop organised by the Frankfurt Book Fair, Geisteswissenschaften International Frankfurt, the German Historical Institute London and the Goethe-Institut London.

The GINT Translab workshop (Moderator: Dr Ruth Martin) will offer translators, both experienced and who are at an early stage of their career, the opportunity to find out more about academic translation and to hone their translation skills in this specialist area.

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Call for Papers
13.06.2019 - 14.06.2019 Ludolf Pelizaeus Guillaume Métayer

Es ist das Ziel der Tagung, die Rezeption der Aufenthalte von Voltaire in Deutschland bei den weniger bekannten Autoren, sowohl im „deutschsprachigen Raum“ (Deutschland und Habsburgermonarchie) als auch in Frankreich zu beleuchten.

Eine erste Sektion interessiert sich für die Vertriebswege und die Transfers im XVIII.

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Symposium
19.01.2019 - 19.01.2019 Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen

Das internationale Symposium „RÄUMLICHE REFLEXION / REFLEXIVE RÄUME“ möchte die über die Zukunftswerkstatt „Wie wollen wir in Hessen 2040 leben?“ angestoßene Debatte aufgreifen und drei Themenfelder (Netzwerk und Region / Boden und Spekulation / Natur und Ökonomie) in einem erweiterten Kontext diskutieren.
Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen an unsere Gesellschaft und die gebaute Umwelt wagen wir mit renommierten Gästen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen ein optimistisches Zukunftsbild.

Die Konferenz findet in deutscher und englischer Sprache statt, eine Simultanübersetzung wird angeboten.

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Call for Articles
30.06.2019 - 30.06.2019 Canadian Review of Sociology

Social Theory is often interested in describing and explaining social change. For such explanations, an understanding of how micro‐, meso‐ and macro phenomena interact and causally influence each other over time is essential. We refer to the empirical analysis of dynamic linkages on multiple levels as process‐oriented analysis.

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Ausstellungsrezensionen/

06.05.2018 - 31.10.2018 LWL-Freilichtmuseum Hagen
Rez. von Julia Bruch, Historisches Institut, Mittelalterliche Geschichte, Universität zu Köln

Die diesjährige Sonderausstellung im "LWL-Freilichtmuseum Hagen. Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik" widmet sich unter dem Titel „Echt alt! Mittelalterliches Handwerk ausgegraben“ den mittelalterlichen Handwerken und Handwerkern. Die Ausstellung fand im Sonderausstellungsgebäude auf dem weitläufigen Areal des LWL-Freilichtmuseums Hagen statt, das das Westfälische Landesmuseum für Handwerk und Technik beheimatet.

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Deutsches Hygiene-Museum; Wernsing, Susanne; Geulen, Christian; Vogel, Klaus (Hrsg.) Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen
19.05.2018 - 06.01.2019 Deutsches Hygiene-Museum
Rez. von Britta Schellenberg, Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München

Ob global gedacht, in Deutschland oder speziell in Dresden – es ist eine gesellschaftskritische Entscheidung, das Thema „Rassismus“ aktuell durch eine Ausstellung aufzugreifen. Klaus Vogel, der Direktor des Deutschen Hygiene-Museums, und seine Stellvertreterin Gisela Staupe haben den Gegenstand bewusst gewählt und wollen die Diskussion vertiefen: über den offenen Rassismus im Alltag und die zahlreichen rassistisch motivierten Straftaten vor der Haustür, aber auch über den latenten Rassismus, der ganz unbedacht sein kann – und dennoch schmerzhaft für die Betroffenen ist (vgl.

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Tagungsberichte/

09.08.2018 Forschungsgruppe Netzwerk für digitale Geisteswissenschaften und Citizen Science der Universität Erfurt in Kooperation mit dem Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel und dem DHnet Jena
Von Annemarie Müller, Graduiertenkolleg Modell Romantik, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Methoden, Standards und Projekte im Bereich digitaler Geisteswissenschaften standen im Mittelpunkt des zweiten Fachtags für Digital Humanities in Thüringen. Zahlreiche AkteurInnen der regionalen und nationalen Digital Humanities-Community versammelten sich hierzu im Spiegelsaal des Barockschlosses Friedenstein.

Das diesjährige Thema fokussierte insbesondere die Verknüpfung von Datenbeständen, digitalen Infrastrukturen und Ressourcen.

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30.05.2018 - 01.06.2018 Frank Estelmann, Institut für Romanische Sprachen und Literaturen, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; Aurore Peyroles, Institut franco-allemand de sciences historique et sociales, Frankfurt am Main; Société des études romantiques et dix-neuviémistes (SERD), Paris
Von Jeanne Yapaudjian, Institut für Romanische Sprachen und Literatur, Goethe-Universität, Frankfurt am Main / Lyon

Während zahlreiche Untersuchungen über Städte im Krieg mit Bezug auf die beiden Weltkriege erschienen sind, etwa der von Philippe Chassaigne und Jean-Marc Largeaud herausgegebene Sammelband „Villes en guerre (1914-1945)“ (2004), liegen für die Epoche zwischen 1800 und 1914 nur wenige Studien vor.

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25.09.2018 - 28.09.2018 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Von Malte Borgmann, Universität Osnabrück, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien

Die aktuell vielfach diagnostizierte Spaltung der Gesellschaft, die im Leitthema des diesjährigen Historikertages adressiert wurde, bezieht sich auch auf den städtischen Raum. Jüngstes – wenn auch ungewöhnliches – Beispiel ist Alexander Dobrindts Behauptung, wonach „der Prenzlauer Berg“ die politische Debatte in der Bundesrepublik bestimme.

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25.09.2018 - 28.09.2018 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD); Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD)
Von Stella Kneifel, Universität Erfurt

Westliche Beobachtungen gehen zumeist davon aus, dass die Region des Nahen Ostens durch extreme Spaltungen geprägt sei. Dabei stehen die religiösen Scheidelinien im Vordergrund. Der Krieg in Syrien und der (nach eigenen Regeln) funktionierende Staat Libanon scheinen schlagende Beispiele dafür zu sein, dass Probleme vor allem auf „die Religion“ zurückgeführt werden können.

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Zeitschriften/

 

National Identities explores the correlation/mapping between identity, people, state and nation, and examines the complexities of how national identities are created, represented and adopted in any period from antiquity to the current day, and from any geographical location. The focus of the journal is on identity, on how cultural factors (language, architecture, music, gender, religion, the media, sport, encounters with ‘the other’ etc.) and political factors (state forms, wars, boundaries) contribute to the formation and expression of national identities and on how these factors have been shaped and changed over time.

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