Buchrezensionen/

Rez. von Alexander Heit, Historisches Institut, Universität Duisburg-Essen

Seit einigen Jahren erfreuen sich Fragen der Sicherheit in der historischen Forschung zunehmender Beliebtheit.[1] Der rezensierte Band ergänzt den Forschungsstand um einen ebenso quellengesättigten wie anregenden Beitrag und untersucht die „Konstruktion und Herstellung von Ordnung und Sicherheit im Straßenverkehr“ (S.

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Rez. von Pascal Mathéus, Historisches Seminar, Universität Zürich

Das vorliegende Buch stellt die Summe einer lebenslangen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Historien Herodots und deren geistigem Umfeld dar. In sechzehn Kapiteln nähert sich Christopher Pelling seinem Gegenstand mit einer Vielzahl von methodischen und inhaltlichen Zugriffsweisen. Analysen einzelner Passagen und Themenkomplexe der Historien stehen breite Rekonstruktionen des literarischen und intellektuellen Hintergrunds[1] des Geschichtswerks gegenüber.

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Rez. von Anja Busch, Arbeitsbereich Alte Geschichte, Universität Hamburg

Bei „Die Öffnung der Welt“ handelt es sich um ein Sachbuch, in dem Angelos Chaniotis die „Kulturgeschichte des Hellenismus“ bis weit über die üblicherweise gesetzte Epochengrenze hinaus bis in römische Zeit, genauer bis zum Tod Kaiser Hadrians im Jahr 138 n. Chr., schildert. Das Ende des Hellenismus wird im herkömmlichen Sinn durch Kleopatras Suizid im Jahr 30 v.

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Rez. von Gabriele B. Clemens, Universität des Saarlandes

Mit dem Buch Das ‚andere’ Risorgimento publiziert Carlo Moos seine Habilitationsschrift für deutschsprachige Leserinnen und Leser. Diese erschien bereits 1992 in italienischer Sprache. Der Autor beabsichtigt, einen der wichtigsten politischen Denker des Risorgimento auch nördlich der Alpen bekannt zu machen, und alle, die versuchen, italienische Geschichte an deutschen Universitäten zu lehren, sind ihm gewiss dankbar, da so der Zugang zu einer prägenden Persönlichkeit der politischen Kultur erleichtert wird.

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Termine/

Colloquium
09.10.2020 - 10.10.2020 Wissensforum Farbe - Licht e.V. und HfBK Dresden in Koop. mit TU Dresden

Acht Referentinnen aus den Bereichen Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft, Restaurierungswissenschaft und Theologie stellen ihre spezifischen interdisziplinären Forschungen zu nicht-alltäglichen Farbstoffen und -themen vor. Sie eröffnen damit überraschende Einblicke in die Farb-Geschichte und Farb-Gegenwart und stellen die Wirkung und Relevanz der benannten Phänomene, Erfindungen, Verfahren und Konzepte für die aktuelle Kunst, Wissenschaft und Konservierungsforschung zur Diskussion.

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Konferenz
08.10.2020 - 09.10.2020 Technische Universität Berlin

Digitalkonferenz „Die Museen und der französische Kunstmarkt während der deutschen Besatzung 1940-1944“/ Colloque virtuel «Les musées et le marché de l’art français sous l’Occupation allemande 1940-1944»

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Workshop
16.10.2020 - 16.10.2020 Interdisziplinäres Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA)

Am 16. Oktober 2020 jährt sich der Geburtstag Johann Georg Sulzers zum 300. Mal - Anlass den bedeutenden Philosophen, Ästhetiker, Naturforscher und Pädagogen mit einem Workshop im IZEA und einer abendlichen Lesung im Christian-Wolff-Haus zu würdigen. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird dabei auch Sulzer selbst in ausgewählten Briefen und Schriften zu Wort kommen.

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Konferenz
07.10.2020 - 09.10.2020 Zentrum für Historische Forschung in Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Das Zentrum für Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin lädt zu der internationalen Konferenz zum 100. Jubiläum des Polnisch-Sowjetischen Krieges ein.

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Ausstellungsrezensionen/

18.02.2020 - 13.09.2020 Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
Rez. von Sabine Schiller-Lerg, Münster

Die Idee, dass Hörende auch senden könnten, beflügelte seit den 1920er-Jahren viele progressive Radiomacher/innen im Umgang mit dem neuen Medium. „Es ist der entscheidende Irrtum dieser Institution, die grundsätzliche Trennung zwischen Ausführendem [!] und Publikum, die durch ihre technischen Grundlagen Lügen gestraft wird, in ihrem Betrieb zu verewigen.“[1] Hier war sich Walter Benjamin mit Bertolt Brecht einig: Der Rundfunk müsse mehr sein als nur ein Distributionsinstrument.[2] Ist er als Kommunikationsapparat denkbar? In der Ausstellung „Radio-Aktivität.

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Blume, Dorlis; Boll, Monika; Gross, Raphael (Hrsg.) Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert
11.05.2020 - 18.10.2020 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Anna Corsten, Leipzig

Seit dem 11. Mai ist die Sonderausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin für Besucher/innen geöffnet.[1] Dabei drängen sich drei Fragen auf: Warum hat sich das Museum anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes von 1945 für eine Ausstellung über die politische Theoretikerin entschieden? Wieso genießt Hannah Arendt 45 Jahre nach ihrem Tod weiterhin, ja sogar in wachsendem Maße ein enormes öffentliches und wissenschaftliches Interesse? Welche zusätzlichen Erkenntnisse können speziell anhand einer Ausstellung gewonnen und vermittelt werden? Der Holocaust-Forscher Raul Hilberg erklärte Arendts Popularität in einem Brief an den Philosophen Emil L.

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Tagungsberichte/

29.01.2020 - 31.01.2020 Dorothea Weltecke, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Von Theresa Bachhuber / Marija Bogeljic-Petersen / Susanne K. Weigand, Historisches Seminar, Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Kolloquium, das am Historischen Kolleg München stattfand, war die dritte von Dorothea Weltecke organisierte Tagung zum hochaktuellen Thema der historischen Erforschung von Gewalt.

In ihrem die Konferenz eröffnenden Vortrag stellte DOROTHEA WELTECKE (Frankfurt am Main) zehn Thesen über historische Gewalt dar.

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15.11.2019 - 16.11.2019 Frerich Schön / Laura Dierksmeier / Annika Condit / Valerie Palmowski / Anna Kouremenos, Sonderforschungsbereich (SFB) 1070, Universität Tübingen
Von Miriam Kroiher / Arnau Kuska / Vincent Laun / Lorena Sturm, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

MARTIN BARTELHEIM (Tübingen), speaker of Sonderforschungsbereich (SFB) 1070, welcomed historians, archaeologists, geographers and literary scientists to Tübingen to discuss the dichotomy of isolation and interconnectivity of European islands from the Neolithic era up to modern times. LAURA DIERKSMEIER (Tübingen) began by introducing the 12th century map of the Mediterranean by Muhammad al-Idrisi that was selected as the poster image for the conference.

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17.10.2019 - 18.10.2019 Dipartimento di Studi Umanistici, Università del Piemonte Orientale
Von Irene Gaddo, University of Eastern Piedmont (Italy)

What do we make of 1989 thirty years after? How do personal experiences shape memories and relate to more detached and professional investigations? These were some of the key issues Edoardo Tortarolo (University of Eastern Piedmont, Vercelli) put on the floor of the workshop he organized on the occasion of the thirtieth anniversary of the Fall of the Berlin Wall.

The first session was started by GUIDO FRANZINETTI (University of Eastern Piedmont, Vercelli).

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Zeitschriften/

Das Konzept der »politischen Kultur« ist in der Alten Geschichte seit den 1990er Jahren verstärkt aufgegriffen worden, vor allem im Hinblick auf die politischen Strukturen der römischen Republik, ein Thema, für das es schon früher wesentliche Neuansätze gegeben hatte (Christian Meier, Claude Nicolet).

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SEHEPUNKTE
Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften
ISSN 1618-6168
http://www.sehepunkte.de/

sehepunkte 20 (2020), Nr. 9

Liebe Leserinnen und Leser,

mit der heutigen September-Ausgabe kehren die sehepunkte aus ihrer üblichen einmonatigen Sommerpause zurück. Wir hoffen, dass die vergangenen Wochen für Sie erholsam waren und Sie Kräfte für das letzte Viertel des Jahres sammeln konnten.

Inhaltlich dürfen wir Sie besonders auf zwei Themenbereiche hinweisen.
Susanne Lachenicht (Bayreuth) hat das inzwischen siebte FORUM zur 'Atlantischen Geschichte' konzipiert und betreut.

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