Buchrezensionen/

Rez. von Holger Böning, Deutsche Presseforschung, Universität Bremen

Auf den ersten Blick dominiert reine Freude: Johann Peter Hebel, einer der bedeutendsten Dichter der deutschen Spätaufklärung, gerühmt über die Jahrhunderte von Goethe und Gottfried Keller, Jean Paul, Tolstoi und Hermann Hesse, Theodor W. Adorno und Elias Canetti, Franz Kafka, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht und Ernst Bloch, von Marcel Reich-Ranicki mit dem Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes in seinen Kanon der deutschen Literatur aufgenommen und jüngst noch gepriesen als ein Genie der Popularität[1], hat eine preiswerte, schön ausgestattete Leseausgabe in sechs zierlichen Bänden[2] erhalten, herausgegeben von namhaften Kennern eines Autors, der Lebensweisheit, Menschenliebe und aufgeklärten Geist miteinander verbunden hat.

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Rez. von Alessandro Di Muro, Dipartimento di Scienze Umane, Università della Basilicata

Dopo i pioneristici lavori di Nicola Cilento degli anni ‘60, i fondamentali lavori di Paolo Delogu, Stefano Gasparri e Jean Marie Martin hanno focalizzato l’attenzione, tra la fine degli anni ’70 e l’inizio degli anni ’90 dello scorso secolo, su vari aspetti della società longobardo meridionale.

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Rez. von Lukas Mengelkamp, Fachgebiet Neuere Geschichte (19./20. Jahrhundert), Philipps-Universität Marburg

1957 fand in dem kleinen Dorf Pugwash in der kanadischen Provinz Nova Scotia eine Wissenschaftlerkonferenz statt (die Anwesenden waren zu diesem Zeitpunkt noch alle Männer), deren Zweck es war, durch wissenschaftlichen Austausch über die Blockgrenzen hinweg internationale Entspannung zu ermöglichen.

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Rez. von Randolph C. Head, Department of History, University of California (Riverside)

Prisca Roth’s illuminating study of the late medieval Val Bregaglia, a Swiss Alpine valley reaching south towards Italy, and its communities rests on exhaustive analysis of the substantial body of charters and, especially, notarial protocols that survive from the valley during this period. Because of their concision and limited range of topics, notarial protocols are a notoriously refractory source, and they require painstaking analysis of the actors, objects, and processes involved, as well as extensive contextualization, if they are to be understood correctly.

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Termine/

Call for Papers
24.02.2022 - 26.02.2022 Alexandra Klei (Hamburg/Berlin), Karen Körber (Hamburg), Miriam Rürup (Potsdam)

Mit dem Wunsch nach der Rekonstruktion von Synagogen – der bereits 2010 in Herford umgesetzt und 2017 für die Synagoge Fraenkelufer in Berlin öffentlich und zuletzt erstmals auch als Option für Frankfurt am Main angesprochen wurde – zeichnet sich eine Veränderung etablierter Gedenkmuster in Deutschland ab: Bisher galt der Wiederaufbau von den in der NS-Zeit zerstörten Synagogen als undenkbar, weil der Bruch in der Geschichte der Gemeinden sichtbar bleiben sollte.

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Akademische Ankündigungen
07.07.2021 - 07.07.2021 Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Katarzyna Woniak stellt ihr neues Buch vor, das die Emotions- und Alltagsgeschichte von polnischen Zwangsarbeiter:innen in Berlin untersucht.

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Akademische Ankündigungen
05.07.2021 - 05.07.2021 Institut für Europäische Kulturgeschichte

Montag, 5. Juli 2021
Online via Zoom
Beginn 14.00 Uhr, Ende 18.00 Uhr
Bei Interesse schreiben Sie bitte eine Mail an sekretariat@iek.uni-augsburg.de, damit Ihnen die Zugangsdaten für das Zoom-Meeting zugeschickt werden können.

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Akademische Ankündigungen
30.06.2021 Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD)

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e. V. (VHD) veranstaltet anlässlich des 125 jährigen Verbandsjubiläums eine Diskussionsreihe zur Geschichte und Gegenwart des Historikerverbandes. Die zweite virtuelle Podiumsdiskussion der Reihe findet am 30. Juni 2021, 18:00-19:30 Uhr statt und befasst sich mit der Rolle von Frauen und der Geschlechtergeschichte in der Geschichtswissenschaft und im VHD.

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Ausstellungsrezensionen/

23.07.2017 Charité – Universitätsmedizin Berlin
Rez. von Astrid Ley, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Drei Jahre nach der Eröffnung der Ausstellung im September 2017 hat die Kuratorin Judith Hahn im vergangenen Jahr einen Katalog in einer deutschen und einer englischen Fassung vorgelegt.[1] Die von der Berliner Agentur Wolfgang Chodan gestaltete und produzierte Ausstellung befindet sich im Erdgeschoss der 1904 eingeweihten Psychiatrischen und Nervenklinik der Charité in Berlin-Mitte und somit an einem historischen und gegenwärtigen Ort medizinischen Handelns.

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Tagungsberichte/

06.05.2021 - 08.05.2021 Lehrstuhl Geschichte Osteuropas, Humboldt-Universität zu Berlin; Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung; BMBF-Forschungsverbund „Landschaften der Verfolgung“ (Jörg Baberowski / Robert Kindler)
Von Samuel Kunze, Lehrstuhl Geschichte Osteuropas, Humboldt-Universität zu Berlin

Die Androhung und Ausübung von Gewalt gegen die eigene Bevölkerung gehörte zu den Grundcharakteristika kommunistischer und staatssozialistischer Diktaturen im 20. Jahrhundert. Die Ausprägungen und Funktionen von Disziplinierungs- und Zwangsmaßnahmen veränderten sich jedoch im Verlauf der Zeit. So traten an die Stelle von willkürlicher Gewalt und Terror andere Formen von Repressionen, die zunehmend klaren und nachvollziehbaren Regeln folgten und auf diese Weise für die Bevölkerung berechenbar wurden.

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18.05.2021 - 18.05.2021 Projektteam „Burchards Dekret Digital“
Von Leo Felder, Mittelalterliche Geschichte, Universität Kassel

Das Decretum Burchardi, entstanden im ersten Viertel des 11. Jahrhunderts, ist eine der wichtigsten kirchenrechtlichen Sammlungen des Mittelalters. Von Bischof Burchard von Worms verfasst, erfuhr das Werk eine umfangreiche Rezeption, die sich über ganz West- und Mitteleuropa bis in die Neuzeit hinein erstreckte.

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Zeitschriften/

Das “The Journal for European Ethnology and Cultural Analysis” (JEECA) wurde als englischsprachige Edition der "Zeitschrift für Volkskunde" in Zusammenarbeit mit der "Österreichischen Zeitschrift für Volkskunde" und dem "Schweizerischem Archiv für Volkskunde" gegründet (alle Zeitschriften werden peer-reviewed).

Die Zeitschrift für Volkskunde (ZfVk) ist die älteste kulturanthropologische Zeitschrift in Zentraleuropa, die immer noch gedruckt wird: Sie entstand 1891 aus der Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft und wurde ursprünglich als ein Organ des Berliner Vereins für Volkskunde von dem deutschen Philologen Karl Weinhold gegründet.

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Die im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde e.V. (dgv) herausgegebene halbjährlich erscheinende Zeitschrift für Volkskunde repräsentiert das aktuelle Forschen in der Europäischen Ethnologie / Empirischen Kulturwissenschaft / Kulturanthropologie in seiner Bandbreite. Zu den üblicherweise vier Aufsätzen (auch Publikationen von Antrittsvorlesungen), den Veröffentlichungen im Berichtsteil sowie zu den Rezensionen lädt die Redaktion Autor/-innen ein.
Die Beiträge behandeln Phänomene von Alltagskulturen europäischer Gesellschaften.

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