Buchrezensionen/

Rez. von Holger Böning, Deutsche Presseforschung, Universität Bremen

Wer je mit den ersten periodisch erscheinenden gedruckten Zeitungen der Welt gearbeitet hat, die von 1605 an im deutschen Sprachraum wöchentlich im Takt der Post erschienen, kennt die Schwierigkeiten der Identifizierung von Druckort, Verleger und Drucker – von den Korrespondenten ganz zu schweigen –, denn in der Tradition der handgeschriebenen Wochenzeitungen hatten sie zumeist weder einen Titel noch ein Impressum.

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Rez. von Jens Adam, Universität Bremen

„Eine einfache Geschichte“ – so bezeichnet Didier Fassin die Ereignisse, die den Anlass für sein neues Buch bieten (S. xi): An einem Frühlingstag stürmt eine Eliteeinheit der Gendarmerie ein Grundstück am Rande eines Dorfs im ländlichen Frankreich. Hier, auf dem elterlichen Hof, vermuten sie einen für diverse kleinere Delikte verurteilten jungen Mann, der nach einem richterlich gewährten Freigang nicht ins Gefängnis zurückgekehrt war.

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Rez. von Sumeet Mhaskar, Jindal School of Government and Public Policy, O.P. Jindal Global University

One of the images that the city of Mumbai (formerly Bombay) evokes is the enormous presence of slums. Nearly half of the 20 million population in Mumbai city resides in slums. Mumbai is also home to the first slum museum in the world. The museum located in Dharavi, supposedly the biggest slum in Asia, showcases some of the myriads of objects produced in the region.

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Rez. von Gerben Zaagsma, Centre for Contemporary and Digital History, University of Luxembourg

In recent years, several scholars have highlighted the need for histories of what we now call digital humanities or digital history. This need is acute because, as Julianne Nyhan, Andrew Flinn, and Anne Welsh forcefully argued in 2015, without an understanding of the history of computing in the humanities, “we are condemned to repeat the revolutionary trope ad infinitum.”[1] The trope refers to what Adam Crymble, in his timely and important new book Technology and the Historian, diagnoses as a “blind spot of digitally inclined scholars toward their own past” (p.

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Termine/

Konferenz
30.09.2021 - 01.10.2021 Dr Sam McIntosh, Centre for British Studies, Humboldt-Universität zu Berlin

This two-day conference will explore the relationship between migration and border control law and policy, and migrant deaths within and close to the borders of Europe, as well as relevant practice and research in the area of contentious death investigation. The Conference is funded by the Volkswagen Foundation as part of the research project ‘Refugee Lives Matter: Protecting the human rights of migrants and refugees through international and regional obligations to investigate deaths’.

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Konferenz
12.11.2021 - 14.11.2021 Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation

Vom 12. bis 14. November 2021 findet die Herbsttagung des Arbeitskreises zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisationin Brandenburg an der Havel statt. Das diesjährigen Programm legt den Schwerpunkt auf neue Forschungen zu den Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde und der Zwangssterilisierung.

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Konferenz
30.09.2021 - 01.10.2021 Kilian Baur/Robert Trautmannsberger, Fachbereich Geschichte, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Eine interdisziplinäre Onlinetagung zu Formen, Qualität, Medialität und Rezeption von Geschichtsdarstellungen auf Youtube.

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Workshop
26.11.2021 - 28.11.2021 Das Seminar für Altorientalistik und das Seminar für Ägyptologie und Koptologie der Universität Göttingen

Der Workshop soll die neuesten Erkenntnisse zur Geschichte altorientalistischer Disziplinen während der Zeit des "Dritten Reiches" mit denen der allgemeinen Wissenschaftsgeschichtsforschung verknüpfen und den Austausch zwischen Vertretern von Ägyptologie, Altorientalistik und Vorderasiatischer Archäologie zu diesem Thema befördern.

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Ausstellungsrezensionen/

Sint Nicolaas, Eveline; u.a. Slavery. Ten true stories
05.06.2021 - 29.08.2021 Rijksmuseum Amsterdam
Rez. von Jan Hüsgen, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg

Am 1. Juli 2021 entschuldigte sich die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, für die aktive Rolle der Stadt beim niederländischen Sklavenhandel des 17. und 18. Jahrhunderts.[1] Der 1. Juli ist in den Niederlanden der Tag zur Erinnerung an die Abschaffung der Sklaverei, die am 1863 in den Kolonien offiziell aufgehoben wurde.

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Schmidt, Lisa Marei; Wittmann-Englert, Kerstin (Hrsg.) Werner Düttmann. Berlin. Bau. Werk.
17.04.2021 - 29.08.2021 Brücke Museum
Rez. von Joachim Nicolas Trezib, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Universität Potsdam

Werner Düttmanns Wirken als Architekt und Stadtplaner ist in Berlin allgegenwärtig. Als Exponent einer „postheroischen“ Nachkriegsmoderne, die als Widerpart zur ästhetischen und sozialen Praxis im realsozialistischen Ostteil der Stadt verstanden werden wollte, hat Düttmann das Gesicht West-Berlins, wenn nicht sogar der ganzen Stadt, wie kein anderer Gestalter in der zweiten Hälfte des 20.

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Tagungsberichte/

07.06.2021 - 08.06.2021 Romedio Schmitz-Esser, Ruprecht Karls University, Heidelberg; Martin Baumeister, German Historical Institute (DHI) Rom; Markus Wurzer, Max Planck Institute, Halle/Saale
Von Marina Bernardi, Centre de Recherche en Histoire Européenne Comparée, Université Paris-Est Créteil

The international conference was structured in four round tables with short introduction statements to discuss the role, imagery and ideology of Middle Ages in Fascist Italy and its impact on the representations of the Ventennio.

The conference began with an intervention by STEFANO CAVAZZA (Bologna) who discussed the rediscovery and revival of popular festivals in 19th-century Europe understood as folkloric celebrations.

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15.06.2021 Forum Kunst und Markt / Center for Art Market Studies, Technische Universität Berlin; Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik, Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne, Technische Universität Berlin; Centre Marc Bloch, Berlin
Von Clemens Danda

Das Forum Kunst und Markt an der Technischen Universität Berlin und das Centre Marc Bloch haben in Kooperation einen digitalen Workshop veranstaltet, der sich den kunstwissenschaftlichen, ökonomischen und sozialen Dimensionen des Phänomens der Kennerschaftlichen Praxis in Museen widmete. Die Organisator:innen Dorothea Wimmer (Forum Kunst und Markt, Direktorin), Paul Franke (Centre Marc Bloch) und Mattes Lammert (TU Berlin) sowie die Leiter der beteiligten Institute, Bénédicte Savoy (TU Berlin) und Jakob Vogel (Centre Marc Bloch) konnten renommierte Experten des Kunstmarkts, der Museen und der Kunst- und Sozialwissenschaften als Vortragende für den Workshop gewinnen.
Im Zentrum der Diskussion standen das historische und zeitgenössische Verhältnis des Kunstmarktes und des musealen Bereiches unter besonderer Berücksichtigung der Praxis kennerschaftlicher Expertise.

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Zeitschriften/