Buchrezensionen/

Rez. von Dieter Schott, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Wien ist eine der europäischen Metropolen mit der dichtesten umwelthistorischen Forschung und der zu besprechende Band trägt wesentlich zu dieser Dichte und Vielschichtigkeit bei.[1] Der Leser mag zunächst über den Titel „Wasser Stadt Wien“ stolpern; denkt man an Wien, werden einem kaum wassergeprägte Stadtbilder aus Wien vor dem geistigen Auge erscheinen, wie dies für Brügge oder Venedig, für Paris oder London der Fall wäre.

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Rez. von Paul Beckus, Institut für Geschichte, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Armut und Adel, das erscheint uns noch allzu oft als Antagonismus. Während Adel bis heute gewöhnlich mit politischer wie kultureller und ökonomischer Macht in Verbindung gebracht wird, sind wir es gewohnt, Armut mit einem nichtadligen ständischen Prekariat oder randständischen Gruppen zu assoziieren.

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Rez. von Fabian Thunemann, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Erzählungen über Verschwörungen bleiben solange Theorien, bis sie mit Empirie angereichert und zur Geschichte erklärt werden können. Über eben diese Schwelle tobt seit jeher der Meinungskampf. Und gerade weil sich an ihr auch die Konturen wissenschaftlicher Erkenntnis eintrüben, sind Deutungen von Verschwörungen nicht einfach nur gewöhnliche Geschichten, sondern (im besten Fall) stets auch epistemologische Reflexionen.

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Rez. von Sara Weydner, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

The National Socialist accession to power in 1933 drove half a million Germans into exile, among them a third of all university professors. The emigration of jurists before and during the Second World War has recently attracted renewed scholarly attention. Regarding international law, in particular international humanitarian law, historians and jurists alike have used the biographies of legal émigrés to analyze the influence of biographical experience on legal imaginations as well as the mechanisms of the transfer and (re-)appropriation of ideas in the process of migration and professional integration.[1] Kaius Tuori extends that interest towards German legal historians and their contribution to European legal history, in particular the idea of a common European legal heritage.

At its core, Tuori’s study Empire of Law asks how a “European” or “Western” legal tradition is defined, which elements are included and excluded, and who is instrumental in doing so.

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Termine/

Akademische Ankündigungen
25.05.2021 - 25.05.2021 Hansischer Geschichtsverein

Online-Konferenz des Hansischen Geschichtsvereins

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Konferenz
19.05.2021 - 30.06.2021 Data for History-Konsortium (http://dataforhistory.org/), Professur für Digital History (Humboldt-Universität zu Berlin) (https://www.geschichte.hu-berlin.de/de/bereiche-und-lehrstuehle/digital-history), Laboratoire de Recherche Historique Rhône-Alpes (http://larhra.ish-lyon.cnrs.fr/)

Annual conference of the Data for History consortium, an international community aiming to establish a common method for modelling, curating and managing data in historical research.

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Konferenz
18.06.2021 - 19.06.2021 Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte in Kooperation mit Akademie des Bistums Mainz, Erbacher Hof; Altertumsverein Worms; Bistum Mainz, Institut für Mainzer Kirchengeschichte; Domgemeinde St. Peter, Worms; Johannes Gutenberg-Universität, Hist. Seminar, Arbeitsbereich Neuere Geschichte; Stadt Worms; City- und Touristenseelsorge Worms

Im Jahr 2021 jährt sich der berühmte Wormser Reichstag zum 500. Mal.
Das Jubiläumsjahr nimmt die Gesellschaft für mittelrheinische
Kirchengeschichte zum Anlass, auf den Reichstag von 1521 und die nachfolgende Ausbildung diverser Konfessionskulturen in Worms zu schauen.

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Call for Papers
31.03.2022 King's College London, University College Dublin, Panteion University Greece

Organizers: Centre for Hellenic Studies and Sir Michael Howard Centre for the History of War, King’s College London / Centre for War Studies, University College Dublin, Ireland / Research Centre for Modern History, Panteion University, Greece

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Ausstellungsrezensionen/

 

Tagungsberichte/

11.03.2021 - 12.03.2021 LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte; in Kooperation mit dem Arbeitskreis historische Frauen- und Geschlechtergeschichte
Von Sandra Holtrup, Historisches Seminar, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Das 20. Jahrhundert brachte verschiedene Formen emanzipatorischer Politiken hervor: Während zu Beginn des Jahrhunderts der politische Raum von Parteien und Parlamenten auch für Frauen geöffnet wurde, formierten sich ab den 1960er-Jahren sozialpolitische Bewegungskulturen, die bewusst mittels alternativer Politikmodelle in außerparlamentarischen Kontexten agierten.

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10.03.2021 - 11.03.2021 Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, Heidelberg
Von Linus Maletz, Generallandesarchiv Karlsruhe

Der Duden sieht in einer Generation eine „Gesamtheit der Menschen ungefähr gleicher Altersstufe [mit ähnlicher sozialer Orientierung und Lebensauffassung]“. Seit langem sind generationengeschichtliche Ansätze in der Historiographie etabliert, und auch im Kontext der Arbeitergeschichtsschreibung ist wiederholt versucht worden, das Konzept fruchtbar zu machen, indem für Deutschland von einer „Generation Bebel“ oder einer „Generation Ebert“ gesprochen wurde[1].

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Zeitschriften/

SEHEPUNKTE
Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften
ISSN 1618-6168
http://www.sehepunkte.de/

sehepunkte 21 (2021), Nr. 5

Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Jahr hat unsere Spendenbitte schnell zu einem sehr schönen Ergebnis geführt. Wir bedanken uns daher sehr herzlich für alle Beträge, die uns in den letzten Wochen erreicht haben.

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KULT_online Nr. 63 (2021)

https://journals.ub.uni-giessen.de/kult-online/issue/view/94

Das Rezensionsmagazin des Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften (GGK) und des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)

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