Buchrezensionen/

Rez. von Wiebke Reinert, Institut für Urbane Entwicklungen, Universität Kassel

Bereits seit einer Weile haben sich DDR-Historiker:innen den Nuancen zwischen zentralistischer, staatlicher Planung, lokalen Akteurskonstellationen und deren „Eigensinn“ in der SED-Diktatur zugewandt.[1] Städtische Themen scheinen sich für Studien zum Zusammenspiel dieser beiden „Kräftefelder“ besonders anzubieten.

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Rez. von Nikolay Kamenov, Chair for the History of the Modern World, ETH Zürich

In her book Weaving Histories: The Transformation of the Handloom Industry in South India, 1800–1960, Karuna Dietrich Wielenga sets out ambitiously to write a longitudinal story of textile production in south India. The stakes here are clear. South Asia was the erstwhile garment-maker of the world in the early modern period.[1] The long 19th century saw not only India ceding this rank to European producers (proportionate) but also a general decline of the industry (nominal).

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Rez. von Jonas Kreienbaum, Historisches Institut, Universität Rostock

In April 1908, Zacharias Lewala was working on the new rail line in the Namib desert connecting Lüderitz Bay to the interior of German Southwest Africa, today’s Namibia. Shovelling around sand, Lewala, a migrant labourer from the neighbouring Cape Colony with some mining experience, detected a rough diamond that he showed to his foreman.

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Rez. von Christoph Kleßmann, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Sein Geburtsname auf dem Standesamt in Berlin-Friedrichshain war 1899 David Robert Winterfeld, seine Eltern stammten aus Hamburg und waren „mosaischen Glaubens“. Aber Berlin wurde für den Vater, der sich schnell einen Namen als komponierender Kapellmeister (mit dem Künstlernamen Jean Gilbert) gemacht hatte, Mittelpunkt des Lebens und Schaffens.

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Termine/

Workshop
24.11.2021 - 26.10.2021 Prof. Dr. Sabine Ullmann, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt; Prof. Dr. Michaela Schmölz-Häberlein, Universität Bamberg/Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Workshop in Zusammenhang mit dem DFG Projekts „Fraktalität und Dynamiken jüdischer Lebensformen im Süden des Alten Reichs im 17. und 18. Jahrhundert“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

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Konferenz
29.10.2021 - 30.10.2021 Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz,

Gemeinsam mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), dem Mainzer Altertumsverein (MAV) und der Stadt Mainz als Kooperationspartnern veranstaltet das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. eine Tagung unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Matheus, ehem.

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Call for Papers
08.09.2022 - 10.09.2022 Carolin Liebisch-Gümüş, Andreas Greiner, Mario Peters (all GHI Washington), and Roland Wenzlhuemer (LMU Munich)

September 8–10, 2022

International conference at the German Historical Institute Washington. Organized by Carolin Liebisch-Gümüş, Andreas Greiner, Mario Peters (all GHI Washington), and Roland Wenzlhuemer (LMU Munich).

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Workshop
03.11.2021 - 05.11.2021 Prof. Dr. Florian Zemmin

This workshop will bring together case studies and theoretical reflections on the study of religion as an object of historical and social scientific inquiry in different academic contexts in the Americas, Asia, Europe, and the Middle East.

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Ausstellungsrezensionen/

27.08.2021 - 05.12.2021 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Darja Jesse, DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“, Technische Universität Berlin

Vor dem Eingang zum Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München steht eine bronzene Pferdeplastik auf einem steinernen Sockel. Es handelt sich um das „Denkmal der deutschen Kavallerie 1870–1945“. Auf dem rechten vorderen Huf sind die Künstlersignatur und die Datierung angebracht: „Bernh. Bleeker 1960.“ Über den Bildhauer Bernhard Bleeker (1881–1968) ist in den Akten im Bayerischen Hauptstaatsarchiv unter anderem seine Teilnahme an den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ nachzulesen, den Leistungsschauen der bildenden Kunst im Nationalsozialismus.

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Sint Nicolaas, Eveline; u.a. # Slavery. Ten true stories
05.06.2021 - 29.08.2021 Rijksmuseum Amsterdam
Rez. von Jan Hüsgen, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg

Am 1. Juli 2021 entschuldigte sich die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, für die aktive Rolle der Stadt beim niederländischen Sklavenhandel des 17. und 18. Jahrhunderts.[1] Der 1. Juli ist in den Niederlanden der Tag zur Erinnerung an die Abschaffung der Sklaverei, die am 1863 in den Kolonien offiziell aufgehoben wurde.

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Tagungsberichte/

17.06.2021 - 18.06.2021 Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR), Universität Duisburg-Essen; Historische Kommission für Westfalen; Landschaftsverband Rheinland; Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde; Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv; Niederrhein Akademie – Academie Nederrijn (NAAN)
Von Gregor Maximilian Weiermüller, Historisches Institut, Landesgeschichte der Rhein-Maas-Region, Universität Duisburg-Essen

Bei der von Ralf-Peter Fuchs (Duisburg-Essen), Jens Lieven (Bochum) und Stefan Pätzold (Mülheim an der Ruhr) organisierten Fachtagung haben sich Forschende aus Archiv-, Geschichts- und Literaturwissenschaft sowie Linguistik mit der Geschichte der Historiographie befasst. Im Fokus standen historische Mythen und mythisch behaftete Erinnerungsorte aus der Geschichte des Niederrheins, einschließlich heutiger niederländischer Gebiete, und Westfalens.

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09.09.2021 - 10.09.2021 Carlos Haas, Ludwigs-Maximilian-Universität München (LMU); Ricardo Castellón, Universität zu Köln; Historisches Seminar, LMU München; Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Historisches Institut, Universität zu Köln; Auswärtiges Amt, Berlin
Von Jessica Prenzyna, Historisches Seminar, Leibniz Universität Hannover

Vor 200 Jahren, im September 1821 wurde Zentralamerika unabhängig. Die Tagung nahm das Jubiläum zum Anlass, die Entwicklungen der Region in diesen 200 Jahren aus einer sozial- und geschichtswissenschaftlichen Perspektive zu beleuchten. Im Mittelpunkt der Tagung stand die Frage nach der Herausbildung zentralamerikanischer Räume durch transnationale Verflechtungen.

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Zeitschriften/