Buchrezensionen/

Rez. von Elsbeth Bösl, Historisches Seminar, Professur für Wirtschafts-, Sozial und Technikgeschichte, Universität der Bundeswehr München

In ihrem Essay erkunden Mischa Meier, Althistoriker, und Steffen Patzold, Mediävist, womit die Archäogenetik die Geschichtswissenschaft bereichern könnte. Das ist angebracht angesichts der medialen Präsenz paläogenetischer Studien und des wachsenden Interesses an dieser neuen Form der Vergangenheitsforschung.

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Rez. von Dieter Langewiesche, Universität Tübingen

Der Anspruch des Autors zielt hoch: „eine Neuinterpretation der Geschichte des Wilhelminischen Reiches vom Abgang Bismarcks bis zum Ende des Weltkrieges“ (S. 46).[1] Das Neue bestehe in der „Abkehr von der deutschen Nabelschau“ (S. 39), die „monokausal und monoperspektivisch“ (S. 38) darauf hinauslaufe, die deutsche „Weltpolitik“ der wilhelminischen Ära habe in die Selbstisolation geführt und 1914 den Krieg ausgelöst.

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Rez. von Maximilian Klose, Culster of Excellence SCRIPTS - Contestations of the Liberal Script, Freie Universität Berlin

The last decade has witnessed a remarkable rise of interest in the study of humanitarianism in the humanities and social sciences. Historians in particular have delved deeply into its origins, its normative idealism, and its expression in different temporal, regional, or religious contexts. While questions of gender and sexuality have certainly informed much of this research and have frequently found peripheral mention, the present volume, edited by Esther Möller (Munich), Johannes Paulmann (Mainz), and Katharina Stornig (Giessen), presents the first comprehensive overview of the intricate relationship between gender and humanitarian practice.

As the editors rightly argue, the introduction of gender into the study of humanitarianism is pivotal for two reasons.

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Rez. von Anne Köllner, Institut für Geographie, Universität Leipzig

Wie und wozu nutzen soziale Bewegungen „Raum“? Dieser Frage geht der Humangeograph Sebastian Scholl in diesem Buch nach. Die Dissertationsschrift stellt die mexikanische Protestbewegung ‚Movimento por la Paz con Justicia y Dignidad‘ (MPJD, zu Deutsch: Bewegung für Frieden mit Gerechtigkeit und Würde) in den Mittelpunkt.

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Termine/

Konferenz
02.12.2021 - 04.12.2021 Alexander van Wickeren (University of Cologne), Jean Stubbs (School of Advanced Study, University of London), William Clarence-Smith (SOAS University of London)

The digital conference "Rethinking tobacco history: Commodities, empire and agency in global perspective, 1780-1960" will take place between December 2–4, 2021.

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Konferenz
17.11.2021 - 19.11.2021 Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Die Kon­fe­renz „The Long His­to­ry of Claims for the Re­turn of Cul­tu­ral He­ri­ta­ge from Co­lo­ni­al Con­texts“ wird vom 17. bis 19. No­vem­ber 2021 als vir­tu­el­le Kon­fe­renz des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste und in Ko­ope­ra­ti­on mit der Stif­tung Preu­ßi­scher Kul­tur­be­sitz so­wie dem Re­se­arch Cen­ter for Ma­te­ri­al Cul­ture of the Na­tio­nal Mu­se­um of World Cul­tu­res, the Net­her­lands ver­an­stal­tet.

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Konferenz
06.10.2021 - 08.10.2021 Matthis Krischel, Heiner Fangerau

Zur Geschichte der Humangenetik und humangenetischen Beratung im deutschsprachigen Raum erschienen in den letzten zehn Jahren zahlreiche Veröffentlichungen, weitere Forschungsprojekte werden momentan durchgeführt. Fragen der medizinischen Ethik in der Humangenetik werden bereits seit mehr als 20 Jahren diskutiert.

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Call for Papers
24.02.2022 - 25.02.2022 Maximilian Alexander Zilken (Universität Hamburg)

Der Workshop richtet sich an Doktorand:innen und Post-Docs. Sie sind eingeladen, laufende Arbeiten zum Themenfeld vorzustellen und zu diskutieren.

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Ausstellungsrezensionen/

Sint Nicolaas, Eveline; u.a. Slavery. Ten true stories
05.06.2021 - 29.08.2021 Rijksmuseum Amsterdam
Rez. von Jan Hüsgen, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg

Am 1. Juli 2021 entschuldigte sich die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, für die aktive Rolle der Stadt beim niederländischen Sklavenhandel des 17. und 18. Jahrhunderts.[1] Der 1. Juli ist in den Niederlanden der Tag zur Erinnerung an die Abschaffung der Sklaverei, die am 1863 in den Kolonien offiziell aufgehoben wurde.

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Schmidt, Lisa Marei; Wittmann-Englert, Kerstin (Hrsg.) Werner Düttmann. Berlin. Bau. Werk.
17.04.2021 - 29.08.2021 Brücke Museum
Rez. von Joachim Nicolas Trezib, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Universität Potsdam

Werner Düttmanns Wirken als Architekt und Stadtplaner ist in Berlin allgegenwärtig. Als Exponent einer „postheroischen“ Nachkriegsmoderne, die als Widerpart zur ästhetischen und sozialen Praxis im realsozialistischen Ostteil der Stadt verstanden werden wollte, hat Düttmann das Gesicht West-Berlins, wenn nicht sogar der ganzen Stadt, wie kein anderer Gestalter in der zweiten Hälfte des 20.

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Tagungsberichte/

07.07.2021 - 09.07.2021 Lorella Viola / Machteld Venken, Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History
Von Lorella Viola / Machteld Venken, Centre for Contemporary and Digital History, University of Luxembourg

Lorella Viola and Machteld Venken (both Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History) organised the panel series “Doing Historical Research on Migration in the Digital Age: Theories, Concepts and Methods” at the International Migration Research Network Annual Conference (IMISCOE) on 7-9 July 2021 at the University of Luxembourg.

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28.05.2021 - 29.05.2021 Madlena Mahling, sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Dresden; Katja Wezel, Georg-August-Universität, Göttingen
Von Madlena Mahling, sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, Dresden; Katja Wezel, Georg-August-Universität, Göttingen

Das diesjährige 73. Jahrestreffen der Baltischen Historischen Kommission (BHK) fand am 28. und 29. Mai 2021 online statt. Die Tagung beschäftigte sich mit dem Thema „Digital Humanities und baltische Geschichtsforschung“. Organisiert wurde die Tagung von den beiden Mitgliedern der BHK MADLENA MAHLING (Dresden) und KATJA WEZEL (Göttingen).

In seinem Eröffnungsvortag fragte GEORG VOGELER (Graz) grundsätzlich nach den Möglichkeiten der digitalen Geschichtsforschung.

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Zeitschriften/