Buchrezensionen/

Rez. von Arndt Christiansen, Bundeskartellamt, Bonn

Wendula von Klinckowstroem gelingt es auf ebenso überzeugende wie lesenswerte Weise, den deutschen Nationalökonomen Walter Eucken (1891–1950) als Wissenschaftler, aber vor allem als Menschen mit vielen Facetten zu zeigen. Ihr Ziel benennt sie selbst mit wünschenswerter Klarheit: „In dieser Studie steht der Mensch Walter Eucken im Mittelpunkt“ (S.

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Rez. von Ulrich Muhlack, Historisches Seminar, Universität Frankfurt am Main

Heinz Duchhardt setzt mit diesem Buch die beeindruckende Serie seiner „Ranke-Studien“ fort und eröffnet mit ihm zugleich eine Buchreihe, die „neuen Aspekten der Ranke-Forschung“ gewidmet sein soll. Was ihn dazu bewegt, sich Ranke zuzuwenden, ist ein offensichtliches Ungenügen an der bisherigen Literatur, die ihm, bei allem Respekt, durchaus lückenhaft zu sein scheint.

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Rez. von Oliver Mohr, Nußloch

Carl Joseph Anton Mittermaier (1787–1867) war einer der produktivsten und vielseitigsten deutschen Rechtswissenschaftler des 19. Jahrhunderts. Nachdem es nach seinem Tod still geworden war um den in München geborenen und den größten Teil seines Lebens in Heidelberg wirkenden liberalen Rechtsgelehrten und Politiker, den Gustav Radbruch „den international berühmtesten unter allen deutschen Juristen seiner Zeit“ genannt hatte[1], sind in den letzten vier Jahrzehnten einige Arbeiten erschienen, die einzelne Aspekte seines Gesamtwerks beleuchten.[2]

Die Fokussierung des vorliegenden, die Beiträge einer Tagung am 5.

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Rez. von Leonie Wolters, Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam

There is no shortage of biographies of world-travelling Interwar Indian revolutionaries, but Ole Birk Laursen’s “Anarchy or Chaos, M. P. T. Acharya and the Indian Struggle for Freedom” manages to enrich the genre in several meaningful ways. What set Acharya apart from better-known colleagues such as M.

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Termine/

Call for Papers
19.06.2024 - 21.06.2024 Matthew D'Auria

European perceptions of and discourses about Russia tell us much more about Europe’s self-perceptions (and delusions) than about Russia itself. And the same holds true for Russian views about Europe. Underlying such a complex identity-formation processes is an often troublesome intellectual dialogue between Europe and Russia, between two closely entwined entities.

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Konferenz
21.03.2024 - 22.02.2024 Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde in Kooperation mit dem Imre Kertész Kolleg

Die Jahrestagung stellt zur Diskussion, inwiefern postkoloniale Ansätze gegenüber der Imperiumsforschung neue Erkenntnisse zur Erklärung von Politik und Gesellschaft im Osten Europas liefern.

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Call for Papers
30.09.2024 - 02.10.2024 Daniel Fliege (Universität Hamburg), Jenny Körber (Universität Hamburg), Annika Nickenig (Universität Göttingen)

The transmission of love requires a materialisation in the form of a written artefact.

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Call for Papers
30.09.2024 - 01.10.2024 Historikerinnen⁎-Netzwerk Uni Bonn

„Institutionelle Machtstrukturen und daraus hervorgehende Lösungswege damals und heute“

30.09.-01.10.2024 in Bonn

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Ausstellungsrezensionen/

08.09.2023 - 31.03.2024 MARKK - Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt
Rez. von Lea Garcia, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

„Der nordische Kolonialismus – in seinen historischen und aktuellen Formen – ist für die Sam:innen bis heute deutlich spürbar“ liest man beim Eintreten in den Ausstellungsraum und wird durch die zuweilen bedrohlichen Klänge der Videoinstallation „Dalvedh“ der Künstlerin Sissel M. Berg (2014) auf die ernste und emotionale Thematik eingestimmt.

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30.06.2023 - 18.02.2024 Haus der Kunst
Rez. von Benedikt Sepp, Historisches Seminar, Ludwig-Maximilians-Universität München

Obwohl Archive die Orte sind, aus deren Beständen der Großteil des historischen Wissens zusammengesetzt wird, werden sie von der an diesem Wissen interessierten Öffentlichkeit nur selten aufgesucht; es braucht üblicherweise die Zwischeninstanz der Historikerinnen und Historiker, um aus (wenngleich kuratierten) Beständen an Rohmaterial die Geschichten erst zur Geschichte zu machen, die dann publikumswirksam aufbereitet und präsentiert werden kann.

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Tagungsberichte/

14.12.2023 - 15.12.2023 Center for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences (KFG) “Universalism and Particularism in European Contemporary History”, Ludwig Maximilians University Munich
Von Emiel Geurts / Frieda Ottmann, Europäische Geschichte, Ludwig-Maximilians-Universität München

At the second conference of the Kolleg-Forschungsgruppe “Universalism and Particularism in European History”, the participants questioned the commonly perceived universalist character of economics. Kiran Klaus Patel set the tone for the conference by classifying universalism and particularism as analytical lenses and heuristic tools.

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21.11.2023 - 24.11.2023 Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.V. (Nordost-Institut), Universität Hamburg; Herder-Institut für Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft; Museum Lüneburg; Universitätsgesellschaft Lüneburg e.V.
Von Melina Hubel, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald/Universität Greifswald

Am 21. November 2023 begann der zur Tagung „Die fließenden Grenzen den Kolonialismus“ gehörende Nachwuchsworkshop am Nordost-Institut Lüneburg mit einer Begrüßung der Veranstalter und der international angereisten Teilnehmenden. Diese bestanden großteils aus Doktorand:innen, die später auch an der Tagung teilnehmen würden.

Zur Einstimmung bearbeiteten die Teilnehmenden in Kleingruppen verschiedene Aufgaben, hauptsächlich zur Definition und Abgrenzung häufig fälschlich synonym verwendeter Begriffe Colonialism und Imperialism sowie decolonial und postcolonial sowie deren konkrete Bedeutungen für die geschichtswissenschaftliche Forschung.

Den theoretischen Diskurs für die eigene Forschung nutzbar zu machen, war eine der Ziele der Veranstaltung.

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Zeitschriften/

Die neu zusammengefundene Redaktion der Zeitsprünge stellt sich mit diesem Band der Leserschaft vor. Unter dem Titel „Zeit- und Tigersprünge“ denken die Autor:innen in mehr essayistischen denn im strengen Sinne wissenschaftlichen Beiträgen über die eigene Forschung ebenso wie über Zeitsprünge der Frühneuzeitforschung, über das Ineinander von Vergangenheit und Gegenwart sowie ihre Unterschiede nach.

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