Buchrezensionen/

Rez. von Michał Mrugalski, Slavisches Seminar, Universität Tübingen

Ungeachtet des Titels ihrer Arbeit, der den Namen Adam Mickiewicz mit keinem Wort erwähnt, verfasste Jana-Katharina Mende die erste deutschsprachige Monografie zu den Vorlesungen des polnischen Dichters am Collège de France (1840–1844) im vergleichenden Kontext. Bis dato lagen lediglich Schlaglichter auf Mickiewicz’ Beziehung zur serbischen[1] und tschechischen[2] Literatur vor.

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Rez. von Yagmur Karakis, Institut für Geschichtswissenschaften, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Der Band bündelt insgesamt 18 Beiträge zu Geschichte und Gegenwart der Polygamie auf dem afrikanischen und europäischen Kontinent, deren Autor:innen aus beiden besprochenen Räumen stammen. Die räumliche Differenzierung spiegelt sich auch in der Gliederung des Bandes in zwei Teile wider, in denen sich wechselnd deutsche und englische Beiträge finden.

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Rez. von Franziska Weinmann, Historisches Seminar, Ludwig Maximilians-Universität, München

Das Deckblatt des Sammelbandes von Matthias Lehmann und Jessica M. Marglin ziert ein Shiviti aus Istanbul aus dem Jahr 1838/1839 von Moshe Ganbash, das eine Topographie Israels – umrahmt von Psalm 16:8 – aus der Blickrichtung von West nach Ost präsentiert. Das östliche Mittelmeer mit den Küstenstädten ist im Vordergrund sichtbar und ein Dampfschiff mit türkischer Flagge fährt durch die Kulisse des Bildes.

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Rez. von Jochen Hermann Vennebusch, Exzellenzcluster Understanding Written Artefacts, Universität Hamburg

Die unter dem Namen „Hofschule Karls des Großen“ bekannte Gruppe an illuminierten Handschriften umfasst neun Manuskripte: sechs Evangeliare, ein Perikopenbuch, ein Evangelistarfragment und den sogenannten Dagulf-Psalter, die auf die Zeit zwischen um 781 und 814 datiert werden. Dieser Handschriftengruppe widmete sich 2018 eine Tagung in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Trier, deren Beiträge im vorliegenden Band versammelt sind.

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Termine/

Konferenz
01.07.2021 - 01.07.2021 Stadtarchiv Stuttgart

Digitale Tagung im Stadtarchiv Stuttgart

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Akademische Ankündigungen
08.07.2021 - 09.07.2021 Sonderforschungsbereich TRR 294

Eröffnungsveranstaltung des Sonderforschungsbereichs TRR 294, Friedrich-Schiller Jena

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Akademische Ankündigungen
28.06.2021 Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste lädt zur Veranstaltungsreihe „Kolloquium Provenienzforschung“ ein: Am Montag, 28. Juni, 18 Uhr, findet eine digitale Podiumsdiskussion unter dem Titel „Kambek. Die Zukunft pazifischer Sammlungen nach der Anerkennung von kolonialer Gewalt und Zerstörung“ statt.

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Symposium
30.06.2021 - 02.07.2021 Andreas Mahler / Cornel Zwierlein, Freie Universität Berlin

Es handelt sich um das Gründungssymposium des Wolfenbütteler Arbeitskreises Frühneuzeitforschung.

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Ausstellungsrezensionen/

23.07.2017 Charité – Universitätsmedizin Berlin
Rez. von Astrid Ley, Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Drei Jahre nach der Eröffnung der Ausstellung im September 2017 hat die Kuratorin Judith Hahn im vergangenen Jahr einen Katalog in einer deutschen und einer englischen Fassung vorgelegt.[1] Die von der Berliner Agentur Wolfgang Chodan gestaltete und produzierte Ausstellung befindet sich im Erdgeschoss der 1904 eingeweihten Psychiatrischen und Nervenklinik der Charité in Berlin-Mitte und somit an einem historischen und gegenwärtigen Ort medizinischen Handelns.

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Tagungsberichte/

29.04.2021 - 30.04.2021 Wissenschaftskolleg zu Berlin
Von Lara Luisa Schott-Storch de Gracia, Arbeitsbereich Neuere Geschichte, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Ammen, Hofzwerge, Mätressen und Leibgardisten: Diese und weitere Akteurinnen und Akteure des frühneuzeitlichen Hofes standen im Mittelpunkt eines digitalen Workshops, der am Wissenschaftskolleg zu Berlin ausgerichtet wurde. Das Interesse galt jenen Personen, die aufgrund spezifischer körperlicher Eigenschaften oder Fähigkeiten – und den daraus resultierenden Dienstleistungen – in einem Klientelverhältnis zu einem hochrangigen Hofakteur standen oder Kontaktmöglichkeiten zum Herrscher erhielten.

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28.04.2021 - 28.04.2021 DFG-Projekt “Kommunikation und Sprache im Reich. Die Nürnberger Briefbücher im 15. Jahrhundert”, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Von Anna Bub / Julian Krenz / Katharina Neumeier / Martin Mayr, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Im Rahmen des an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angesiedelten DFG-Projekts “Kommunikation und Sprache im Reich. Die Nürnberger Briefbücher im 15. Jahrhundert” fand ein digitaler Workshop statt. Die Teilnehmenden aus den Disziplinen der Geschichtswissenschaft, Linguistik und Mustererkennung setzten sich zunächst mit Fragen und Schwierigkeiten der hybriden Edition (Print und digital) der Quellen auseinander.

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Zeitschriften/

Wer bekommt ein Intensivbett, wenn es nicht genügend Plätze gibt? Wer wird zuerst geimpft? Sollen Patente aufgehoben werden, um Entwicklungsländer bei der Eindämmung der Krankheit zu unterstützen?

Die Corona-Pandemie spitzt nicht nur virologische Fragen zu, sondern auch moralische. Ethik spielt eine entscheidende Rolle in deren Diskussion.

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National Identities explores the correlation/mapping between identity, people, state and nation, and examines the complexities of how national identities are created, represented and adopted in any period from antiquity to the current day, and from any geographical location. The focus of the journal is on identity, on how cultural factors (language, architecture, music, gender, religion, the media, sport, encounters with ‘the other’ etc.) and political factors (state forms, wars, boundaries) contribute to the formation and expression of national identities and on how these factors have been shaped and changed over time.

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Bereits Heft 1/2 dieses Jahres war dem Thema „Unterrichtsplanung“ gewidmet. Dessen Relevanz bedarf kaum einer Begründung: Unterrichtsplanung ist tägliche Aufgabe amtierender Lehrkräfte, in der zweiten Phase steht sie im Mittelpunkt der Ausbildung. Unterrichts- planung bildet mithin einen zentralen Bestandteil der Professionalität und der Professionalisierung von Lehrkräften.

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