Buchrezensionen/

Rez. von Marie Schönstädt, Universität Düsseldorf

In den Jahren 2019/2020 jährten sich Friedliche Revolution und deutsch-deutsche Einigung zum 30. Mal. Nicht nur gesellschaftspolitisch wurde mit Blick auf das Vereinigungsjubiläum ein kritisches Resümee der Vereinigungspolitik gezogen, auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung um einzelne Aspekte wie den Hochschulumbau wurde abermals befeuert.[1] Vor diesem Hintergrund ist auch der von Jens Blecher und Jürgen John herausgegebene Tagungsband "Hochschulumbau Ost.

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Rez. von Kai Richarz, Humboldt-Universität zu Berlin

Der im Open Access-Format[1] erschienene Band geht auf eine Konferenz von Stipendiat:innen der Hans-Böckler-Stiftung zurück, die im Juni 2017 an der Technischen Universität Berlin stattfand. Die interdisziplinäre Zusammenstellung der zehn Beiträge legt einen Schwerpunkt auf politikwissenschaftliche und zeithistorische Ansätze.

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Rez. von Melanie Haller, Institut für Musik/Kunst/Textil, Universität Paderborn

Hinter dem gelungenen, charmanten Fünfzigerjahre-Cover der vorliegenden Publikation von Susanne Oesterreich verbirgt sich die Überarbeitung ihrer Dissertation, in der sie die Entwicklung und Durchsetzung der Frauenhose in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in den Jahren 1949–1975 untersucht.

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Rez. von Manuela Rienks, Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, München

Uwe Balders Regensburger Dissertation über die Branchengeschichte des Textileinzelhandels 1914–1961 entstand als Teil eines von der C&A-Inhaberfamilie Brenninkmeyer finanzierten Forschungsprojektes um Mark Spoerer.[1] Balder untersucht die Branche als „Sphäre von konkurrierenden Unternehmen, als dynamische[n] Raum für Veränderung durch Markteintritte und Marktaustritte und nicht zuletzt als Ort der Verknüpfung von Vorlieferanten, Unternehmen und deren Kunden“ (S.

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Termine/

Workshop
17.11.2021 - 18.11.2021 Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel / Stiftung niedersächsische Gedenkstätten

Am 17. und 18. November 2021 veranstaltet die Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel einen Workshop zu Justiz und Strafvollzug im Nationalsozialismus und stellt in diesem Rahmen auch den im Sommer 2021 im Wallstein Verlag erschienenen Sammelband „richten - strafen - erinnern: Nationalsozialistische Justizverbrechen und ihre Nachwirkungen in der Bundesrepublik“ vor.

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Call for Papers
09.06.2022 - 10.06.2022 Paul Singer e.V. / Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen, Historische Kommission zu Berlin e.V., Landesdenkmalamt Berlin / Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung

Tagung zur Rezeptionsgeschichte der Revolution 1848/49 – veranstaltet vom Paul Singer e.V./Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen, der Historischen Kommission zu Berlin e.V., dem Landesdenkmalamt Berlin und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung.

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Konferenz
18.11.2021 - 21.11.2021 CineGraph - Hamburgisches Centrum für Filmforschung e. V. und Bundesarchiv in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Kino Metropolis

Im 20. Jahrhundert gab es zahllose Ost- und mitteleuropäische Filmschaffende, die in West-Europa gearbeitet haben; ihre Karrieren sind wenig erforscht. Sie kamen nach politischen Umbrüchen (von der „Oktober-Revolution“ bis zum Ende des „Prager Frühlings“), aber auch zur Verbesserung ihrer professionellen Chancen und erlebten dabei höchst unterschiedliche Karrieren zwischen Erfolg und Scheitern.

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Workshop
11.11.2021 - 11.11.2021 Alwin Cubasch (ExC MOA HU Berlin); Heike Weber (TU-Berlin), Verena Winiwarter (BOKU Wien)

This workshop will analyze the interconnectedness of environment, filtering technologies and waste legacies in its historical dimension and explore how hazardous waste has been a target as well as a result of human filtering activities. The workshop aims for a better understanding of the ecologic economy of wastes, sinks and waste legacies which resulted from the hope to unmake the adverse byproducts of filtering activities.

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Ausstellungsrezensionen/

27.08.2021 - 05.12.2021 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Darja Jesse, DFG-Graduiertenkolleg 2227 „Identität und Erbe“, Technische Universität Berlin

Vor dem Eingang zum Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München steht eine bronzene Pferdeplastik auf einem steinernen Sockel. Es handelt sich um das „Denkmal der deutschen Kavallerie 1870–1945“. Auf dem rechten vorderen Huf sind die Künstlersignatur und die Datierung angebracht: „Bernh. Bleeker 1960.“ Über den Bildhauer Bernhard Bleeker (1881–1968) ist in den Akten im Bayerischen Hauptstaatsarchiv unter anderem seine Teilnahme an den „Großen Deutschen Kunstausstellungen“ nachzulesen, den Leistungsschauen der bildenden Kunst im Nationalsozialismus.

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Sint Nicolaas, Eveline; u.a. # Slavery. Ten true stories
05.06.2021 - 29.08.2021 Rijksmuseum Amsterdam
Rez. von Jan Hüsgen, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg

Am 1. Juli 2021 entschuldigte sich die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, für die aktive Rolle der Stadt beim niederländischen Sklavenhandel des 17. und 18. Jahrhunderts.[1] Der 1. Juli ist in den Niederlanden der Tag zur Erinnerung an die Abschaffung der Sklaverei, die am 1863 in den Kolonien offiziell aufgehoben wurde.

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Tagungsberichte/

01.07.2021 - 02.07.2021 DFG-Projekt „Historical Fundaments of the Mobile Society: Path (Inter-)Dependencies in Traffic Information Systems“, Universität Siegen
Von Matthias Röhr / Isabella Willeke, Universität Siegen

Die technik- und wirtschaftshistorische Konferenz hatte das Kernanliegen, Verkehrslenkung als zentralen Bestandteil einer mobilen Gesellschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Blick zu nehmen. Im Mittelpunkt stand die Frage nach dem historischen Wandel und den wechselnden Zielen von Verkehrslenkungsmaßnahmen – von den frühen Versuchen, die Autofahrenden mittels Verkehrswarnungen im Rundfunk zu lenken bis hin zu Visionen des autonomen Fahrens und den heute verfügbaren digitalen Navigations- und Stauwarnungssystemen.

In ihrer Begrüßung führten CHRISTIAN HENRICH-FRANKE und VEIT DAMM (beide Siegen) aus, dass Mobilität heute ein selbstverständlicher Bestandteil des modernen Lebens in Europa ist.

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13.06.2021 - 16.06.2021 Museum der Arbeit, Hamburg; Christopher Nixon, Stiftung Historische Museen Hamburg; Claudia Wagner, Museum für Hamburgische Geschichte, Hamburg
Von Julian Mühlsteff, Goethe-Universität Frankfurt am Main; Luisa Bauer, Kunstuniversität Linz

Anlass und Rahmen der Tagung war die Ausstellung „Grenzenlos. Kolonialismus, Industrie und Widerstand” (30.09.2020 – 18.07.2021), mit der das Museum der Arbeit in Hamburg einen aktuellen Beitrag zum Umgang der Stadt mit ihrer kolonialen Vergangenheit und postkolonialen Gegenwart leistete. Die Tagung versammelte vielfältige Perspektiven und Beiträge.

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Zeitschriften/