Buchrezensionen/

Rez. von Gabriele B. Clemens, Universität des Saarlandes

Mit dem Buch Das ‚andere’ Risorgimento publiziert Carlo Moos seine Habilitationsschrift für deutschsprachige Leserinnen und Leser. Diese erschien bereits 1992 in italienischer Sprache. Der Autor beabsichtigt, einen der wichtigsten politischen Denker des Risorgimento auch nördlich der Alpen bekannt zu machen, und alle, die versuchen, italienische Geschichte an deutschen Universitäten zu lehren, sind ihm gewiss dankbar, da so der Zugang zu einer prägenden Persönlichkeit der politischen Kultur erleichtert wird.

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Rez. von Michael Mann, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Nathaniel Wallich (1786–1854) gehört zu den zahlreichen Botanikern, nach damaligem Sprachgebrauch eher Naturforschern, die im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts die europäischen Kolonien in Asien, Afrika und Amerika bereisten und beforschten oder in den dortigen Botanischen Gärten angestellt waren bzw.

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Rez. von Jessica Kreutz, Seminar für Didaktik der Geschichte, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Es wird schnell klar: Wikipedia hält – aus geschichtsdidaktischer Perspektive – mehr als nur Material zur Informationsentnahme bereit. Die Studie zeigt anschaulich, dass eine analytische und diskursive Nutzung von Wikipedia für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Geschichte zweckdienlich ist.

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Rez. von Pascal Oswald, Historisches Institut, Universität des Saarlandes

Mit insgesamt ca. 250.000 aktiven Partisan/innen stellte die italienische Resistenza die größte Widerstandsbewegung Westeuropas im Zweiten Weltkrieg dar. Das am 25. April 2020 begangene 75. Jubiläum der „Befreiung“ nahmen Marcello Flores und Mimmo Franzinelli zum Anlass, noch im Herbst 2019 eine neue, monumentale Gesamtdarstellung der Resistenza vorzulegen.

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Termine/

Workshop
24.09.2020 - 25.09.2020 Therese Garstenauer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien; Bernhard Gotto, Institut für Zeitgeschichte München

Was passiert mit und in öffentlichen Verwaltungen bei politischen Regimewechseln? Wie wandelten sich unter dem Einfluss der Lustrationen die von administrativen Apparaten angewandten Routinen und Anforderungen, um die Systemloyalität ihrer Angehörigen zu gewährleisten? Auf welche Weise „vergaßen“ Bürokratien Prozeduren, die als inkompatibel mit den neuen politischen Rahmenbedingungen angesehen wurden?

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Call for Papers
25.06.2021 - 02.07.2021 Rijksmuseum Amsterdam / TMG - Journal for Media History

End of June, beginning of July 2021, the Rijksmuseum in Amsterdam will organise an international symposium on the history of photojournalism. On the occasion of the symposium, a special issue of TMG-Journal for Media History will be made with the theme of photojournalism and the archive: from analogue to digital.

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Call for Papers
06.11.2020 Doctoral students of BerGSAS

A one-day workshop for early-career researchers on their current research status and alternative approaches to ancient studies in Covid times – tricks and trials of conducting antiquity research from the home office.

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Konferenz
05.11.2020 - 07.11.2020 LOEWE Schwerpunkt „Architekturen des Ordnens” Kunstgeschichtliches Institut Goethe-Universität Frankfurt

We hereby invite you to the international conference Architecture_Metaphor, 5-7 November 2020. This virtual conference is the first event organized by the interdisciplinary LOEWE research project Architectures of Order, undertaken by the Goethe University Frankfurt and the Technical University of Darmstadt, with the Max-Planck-Institute for European Legal History and the Deutsches Architekturmuseum.

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Ausstellungsrezensionen/

18.02.2020 - 13.09.2020 Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
Rez. von Sabine Schiller-Lerg, Münster

Die Idee, dass Hörende auch senden könnten, beflügelte seit den 1920er-Jahren viele progressive Radiomacher/innen im Umgang mit dem neuen Medium. „Es ist der entscheidende Irrtum dieser Institution, die grundsätzliche Trennung zwischen Ausführendem [!] und Publikum, die durch ihre technischen Grundlagen Lügen gestraft wird, in ihrem Betrieb zu verewigen.“[1] Hier war sich Walter Benjamin mit Bertolt Brecht einig: Der Rundfunk müsse mehr sein als nur ein Distributionsinstrument.[2] Ist er als Kommunikationsapparat denkbar? In der Ausstellung „Radio-Aktivität.

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Blume, Dorlis; Boll, Monika; Gross, Raphael (Hrsg.) Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert
11.05.2020 - 18.10.2020 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Anna Corsten, Leipzig

Seit dem 11. Mai ist die Sonderausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin für Besucher/innen geöffnet.[1] Dabei drängen sich drei Fragen auf: Warum hat sich das Museum anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes von 1945 für eine Ausstellung über die politische Theoretikerin entschieden? Wieso genießt Hannah Arendt 45 Jahre nach ihrem Tod weiterhin, ja sogar in wachsendem Maße ein enormes öffentliches und wissenschaftliches Interesse? Welche zusätzlichen Erkenntnisse können speziell anhand einer Ausstellung gewonnen und vermittelt werden? Der Holocaust-Forscher Raul Hilberg erklärte Arendts Popularität in einem Brief an den Philosophen Emil L.

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Tagungsberichte/

29.01.2020 - 31.01.2020 Dorothea Weltecke, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Von Theresa Bachhuber / Marija Bogeljic-Petersen / Susanne K. Weigand, Historisches Seminar, Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Kolloquium, das am Historischen Kolleg München stattfand, war die dritte von Dorothea Weltecke organisierte Tagung zum hochaktuellen Thema der historischen Erforschung von Gewalt.

In ihrem die Konferenz eröffnenden Vortrag stellte DOROTHEA WELTECKE (Frankfurt am Main) zehn Thesen über historische Gewalt dar.

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15.11.2019 - 16.11.2019 Frerich Schön / Laura Dierksmeier / Annika Condit / Valerie Palmowski / Anna Kouremenos, Sonderforschungsbereich (SFB) 1070, Universität Tübingen
Von Miriam Kroiher / Arnau Kuska / Vincent Laun / Lorena Sturm, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

MARTIN BARTELHEIM (Tübingen), speaker of Sonderforschungsbereich (SFB) 1070, welcomed historians, archaeologists, geographers and literary scientists to Tübingen to discuss the dichotomy of isolation and interconnectivity of European islands from the Neolithic era up to modern times. LAURA DIERKSMEIER (Tübingen) began by introducing the 12th century map of the Mediterranean by Muhammad al-Idrisi that was selected as the poster image for the conference.

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17.10.2019 - 18.10.2019 Dipartimento di Studi Umanistici, Università del Piemonte Orientale
Von Irene Gaddo, University of Eastern Piedmont (Italy)

What do we make of 1989 thirty years after? How do personal experiences shape memories and relate to more detached and professional investigations? These were some of the key issues Edoardo Tortarolo (University of Eastern Piedmont, Vercelli) put on the floor of the workshop he organized on the occasion of the thirtieth anniversary of the Fall of the Berlin Wall.

The first session was started by GUIDO FRANZINETTI (University of Eastern Piedmont, Vercelli).

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Zeitschriften/

SEHEPUNKTE
Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften
ISSN 1618-6168
http://www.sehepunkte.de/

sehepunkte 20 (2020), Nr. 9

Liebe Leserinnen und Leser,

mit der heutigen September-Ausgabe kehren die sehepunkte aus ihrer üblichen einmonatigen Sommerpause zurück. Wir hoffen, dass die vergangenen Wochen für Sie erholsam waren und Sie Kräfte für das letzte Viertel des Jahres sammeln konnten.

Inhaltlich dürfen wir Sie besonders auf zwei Themenbereiche hinweisen.
Susanne Lachenicht (Bayreuth) hat das inzwischen siebte FORUM zur 'Atlantischen Geschichte' konzipiert und betreut.

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Issue 3, 2020 of "Südosteuropa. Journal of Politics and Society" features a thematic section on "Changes in Social Relations in Serbia, 2000-2020". Guest Editor is Mladen Lazić (Belgrade).

Željka Manić and Anđelka Mirkov (Belgrade) examine the economic position of households after the regime change of 2000.

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