Buchrezensionen/

Rez. von Martina Heßler, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Das Cover des Buches zeigt einen Roboterarm, der eine Katze hinter dem Ohr krault, was diese sichtlich genießt. Man imaginiert geradezu ihr Schnurren. In Kombination mit dem Titel „Animals, Machines, and AI“ signalisiert das Buch, dass es gegenwärtige Diskurse und Entwicklungen aufnimmt, so die Entwicklung emotionaler Roboter bzw.

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Rez. von Anna Holian, School of Historical, Philosophical & Religious Studies, Arizona State University

The term “displaced person” (DP) was coined by the Allies during the Second World War to describe people displaced from their home countries “by reason of the war.”[1] In theory, the term encompassed all groups of displaced Europeans, including Germans who fled or were expelled from their homes in East-Central Europe at war’s end.

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Rez. von Wolfram Meyer zu Uptrup, Berlin / Potsdam

„In Russia the eschatological conception of history has a long tradition. Lotman and Uspenskii even identified it as one of the markers of Russian culture. The philosopher Nikolai Berdiaev (1874–1948) called the Russian people ‚in accordance with their metaphysical nature and vocation in the world a people of the End‘ and thought the apocalyptic vision a fundamental national feature.

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Rez. von Daniela Mathuber, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Regensburg

Peter I. („der Große“) gilt bis heute als Überfigur der russländischen Geschichte, unabhängig davon, ob die Bewertung seiner Person im Einzelnen positiv oder negativ ausfällt. Seine Regierungszeit wird nach wie vor intensiv beforscht, während die ersten Jahre nach seinem Tod 1725 wenig bemerkenswert erscheinen.[1] Das liegt zum einen daran, dass Peters Witwe Katharina I.

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Termine/

Konferenz
27.10.2022 - 29.10.2022 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, DFG-Forschungsnetzwerk "Gender, Medien und Affekt", netzforma e. V.

In this conference, we aim to understand whether it is possible to embrace Artificial Intelligence despite its controversial application and employment in today’s digitized society. By looking at the limits and at times inaccessible promises of this technology, this conference explores the impossible possibilities of AI that go beyond the understanding and blunt imitation of pure cognition.

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Akademische Ankündigungen
09.10.2022 Bundeszentrale für Politische Bildung, Jüdisches Museums Berlin und OFEK e. V.

Das Jüdische Museum Berlin, die Bundeszentrale für politische Bildung und OFEK e. V. möchten in der Gesprächsreihe Ukraine im Kontext die jüdischen Perspektiven auf den Krieg in der Ukraine hör- und sichtbar werden lassen und Einblicke in die vielschichtige Gegenwart des Landes vor dem Hintergrund seiner Geschichte geben.

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Akademische Ankündigungen
29.10.2022 - 29.10.2022 Prof. Dr. Michael Rohrschneider, Prof. Dr. Andrea Stieldorf, Prof. Dr. Claudia Wich-Reif

Am 29. Oktober 2022 findet an der Universität Bonn ein Tag der offenen Tür statt. Drei Abteilungen aus den Bereichen Geschichte und Germanistik präsentieren gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern laufende Projekte zur geschichtlichen Landeskunde der Rheinlande.

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Akademische Ankündigungen
24.11.2022 - 24.11.2022 Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Kunst & Wissenschaft. Die brasilianische Regisseurin Mirah Laline inszeniert Begegnungen zwischen Humboldt-Forscher*innen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und zeitgenössischer Kunst.

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Ausstellungsrezensionen/

03.12.2021 - 28.08.2022 Museum für Kommunikation Berlin
Rez. von Martin Schmitt, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Historiker:innen beschäftigen sich mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aussagen über die Zukunft sind nicht ihr Metier. Trotzdem ist „Zukunft“ seit einigen Jahren ein beliebtes Sujet der Geschichtswissenschaft. Da Historiker:innen aus der Kenntnis der Geschichte nichts Verlässliches über die Zukunft vorauszusagen vermögen, fragen sie nach den Zukunftsvorstellungen früherer Akteur:innen.

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Plankensteiner, Barbara (Hrsg.) Benin. Geraubte Geschichte
17.12.2021 Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt (MARKK)
Rez. von Isabel Eiser, Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“, Universität Hamburg

Auf Einladung Barbara Plankensteiners, der Direktorin des MARKK, sind zur Ausstellungseröffnung im Dezember 2021 hochkarätige Gäste gekommen. Es ist ein politisches Ereignis, da nach vielen Jahren der Debatten nun tatsächlich die Restitution der Benin-Bronzen angekündigt wird. Abba Isa Tijani, Generaldirektor der nigerianischen Museumskommission, spricht auf der Hamburger Eröffnung von der geplanten Rückgabe der Benin-Bronzen als „Beginn eines neuen Kapitels der Kooperation“.[1] Für ihn sind diese Objekte Botschafter der westafrikanischen Region, da sich durch sie in Europa ein profunderes Verständnis von afrikanischer Kunst entwickelt habe.[2] Der Botschafter Nigerias in der Bundesrepublik, Yusuf Tuggar, beschreibt den Ausstellungsraum als für den einen Anlass vollgepackt: die endgültige Rückgabe der Benin-Bronzen.[3] Und der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda kündigt an, dass sich mit eben dieser Ausstellung die Perspektive einer bedingungslosen Restitution verbinde.[4]


_Abb.

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Tagungsberichte/

13.05.2022 - 14.05.2022 Nina Gallion / Heidrun Ochs, Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Tobias P. Jansen, Rheinische Friedrich Wilhelms Universität Bonn
Von Rebecca Kleinort / Simon Seber, Historisches Seminar: Arbeitsbereich Spätmittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte, Johannes Gutenberg Universität Mainz
 
16.05.2022 - 18.05.2022 the Jacob Robinson Institute for the History of Individual and Collective Rights at the Hebrew University of Jerusalem
Von Taili Hardiman, History, The Hebrew University in Jerusalem

Zeitschriften/

Berichte zur Wissenschaftsgeschichte / History of Science and Humanities is devoted to the history of science in the broad German sense of the term "Wissenschaft": The journal is open to national and international original articles on all areas of the history of science and humanities, and neighboring subjects and thereby strives to contribute to an integrated history that encompasses the natural sciences as well as the humanities and the social sciences.

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Dear Colleague,

The latest Open Access volume of Aspasia: The International Yearbook of Central, Eastern, and Southeastern European Women's and Gender History has published! This volume's special forum focuses on the Little Entente of Women.

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