Buchrezensionen/

Rez. von Annette Weinke, Historisches Institut, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Spätestens seit dem Historikerstreit 1986/87 rückte das schillernde Konzept der „Normalität“ auch hierzulande in den Blickpunkt gesellschaftsgeschichtlicher Debatten über eine Historisierung der Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus. Einen wichtigen Anstoß dafür lieferte Detlev J.K.

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Rez. von Eugen Pfister, Institute for Design Research, Hochschule der Künste Bern

Seit 2016 geben Henry Lowood und Raiford Guins bei MIT Press eine Buchreihe zu „Game Histories“ heraus, das perfekte Zuhause für Melanie Swalwells erste Monographie zur Geschichte des „Homebrew Gaming“ in Australien und Neuseeland in den 1970er- und 1980er-Jahren. In dem Buch gibt uns Swalwell, basierend auf ausführlichen Interviews und Literaturrecherchen, einen Einblick in die großteils vergessene Alltagsgeschichte der frühen Spieleentwicklung.

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Rez. von Gert Geißler, Berlin

Minister für Kultus, Unterricht oder Volksbildung, unter ihnen 1918/19 in Braunschweig eine erste Amtsinhaberin, gab es viele, doch biografische Darstellungen zu ihnen gibt es nur wenige. Und in diesen Fällen motivierte die offenkundige zeitgeschichtliche Bedeutung der jeweiligen Protagonisten dazu, ihr Lebensbild zu zeichnen und ihr Tun wie auch immer zu würdigen.

Aber wer war Erwin Hartsch? Von Dezember 1946 bis April 1948 Volksbildungsminister in Sachsen, konnte er „kaum eigene Akzente setzen“ (S.

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Rez. von Stefan Scholl, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

Als in der Corona-Pandemie die ersten Fußballspiele und andere Sportveranstaltungen in nahezu menschenleeren Stadien ausgetragen wurden, stellte sich wohl bei vielen Zuschauer:innen am Bildschirm ein befremdliches Gefühl ein. Zwar ließen sich aufgrund der fehlenden Geräuschkulisse nun interessante Einblicke in die Kommunikation zwischen Betreuer:innen, Spieler:innen und Schiedsrichter:innen gewinnen.

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Termine/

Seminar
03.02.2023 - 05.11.2022 Evangelische Akademie Sachsen

Über Jahrhunderte verband das Jiddische als Alltagssprache europäische Juden zwischen Kiew und Berlin, Riga und Iași. Als Europas Völker nach Nationalstaaten strebten, wurde Jiddisch Ausdruck eines neuen, auch politischen Selbstbewusstseins. Ermordung und Exil infolge des Holocaust ließen es weitgehend verstummen.

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Seminar
12.12.2022 Science at Risk Emergency Office

In Rahmen von Vorlesungsreihe Science at Risk Lecture Series lädt das Science at Risk Emergency Office in Kooperation mit FernUniversität Hagen zur Online-Diskussion "Der Zweite Weltkrieg als Symbolische Ressource. Die staatliche Rhetorik in der Republik Belarus 2020–2022" ein. Die Veranstaltung findet am 12.

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Summerschools, Kurse u.ä.
24.07.2023 - 31.07.2023 Europa-Universität Flensburg

The Historical Sociolinguistics Network (HiSoN) is proud to announce that details for the next summer school have been released.

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Seminar
13.12.2022 Zentrum für baltische und slawische Archäologie (ZBSA), Fakultät für Archäologie an der Universität Warschau, Science at Risk Emergency Office

Online-Diskussion am Dienstag, dem 13. Dezember 2022, von 18:00 bis 19:30 Uhr.

Vorträge von:

- Vadzim Beliavets (Fakultät für Archäologie, Universität Warschau),
- Vital Sidarovich (Fakultät für Archäologie, Universität Warschau),
- Mikalai Plavinski (Fakultät für Archäologie, Universität Warschau)

Moderation: Jens Schneeweiß (Zentrum für Slawische und Baltische Archäologie, Schleswig, ROOTS).

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Ausstellungsrezensionen/

03.12.2021 - 28.08.2022 Museum für Kommunikation Berlin
Rez. von Martin Schmitt, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Historiker:innen beschäftigen sich mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aussagen über die Zukunft sind nicht ihr Metier. Trotzdem ist „Zukunft“ seit einigen Jahren ein beliebtes Sujet der Geschichtswissenschaft. Da Historiker:innen aus der Kenntnis der Geschichte nichts Verlässliches über die Zukunft vorauszusagen vermögen, fragen sie nach den Zukunftsvorstellungen früherer Akteur:innen.

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04.03.2022 GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Rez. von Paul Schacher, Historisches Seminar, Universität Leipzig

Die Debatte um das Sammeln, Erforschen und Ausstellen von ethnografischen Objekten beschäftigt die internationale Museumslandschaft intensiv. Im Auftrag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron legten Felwine Sarr und Bénédicte Savoy 2018 ihren „Rapport sur la restitution du patrimoine culturel africain“ vor[1], der ein breites Medienecho erfuhr.

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Tagungsberichte/

10.12.2021 - 10.12.2021 Forschungszentrum Medical Humanities, Innsbruck
Von Nayra Hammann, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Innsbruck
 
05.10.2022 - 07.10.2022 Lukas Bormann, Philipps Universität Marburg; Manfred Gailus, Zentrum für Antisemitismusforschung, Technische Universität Berlin
Von Michael Heymel, Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

Zeitschriften/

The JOURNAL OF ANCIENT CIVILIZATIONS (JAC) is published annually in two fascicles by the Institute for the History of Ancient Civilizations (IHAC, Northeast Normal University, Changchun, Jilin Province, People’s Republic of China). The aim of JAC is to provide a forum for the discussion of various aspects of the cultural and historical processes in the Ancient Near Eastern and Mediterranean world, encompassing studies of individual civilizations as well as common elements, contacts, and interactions among them (e.g., in such traditional fields as Assyriology, Egyptology, Hittitology, Classics, Byzantine Studies, and Sinology, among others).
JAC is a double-blind peer-reviewed journal.

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Der soeben erschienene 72. Band des Hessischen Jahrbuchs für Landesgeschichte enthält einen Nachruf auf die langjährige Direktorin des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde, fünf Aufsätze, vier „Forums“-Beiträge sowie 42 Rezensionen. Dokumentiert sind in dem Band zudem sechs Beiträge einer Vortragsreihe mit dem Titel „Marburger Studierendengeschichte(n) – 495 zwischen Stadt und Uni“, die im Sommersemester 2022 in Marburg stattfand.

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