Buchrezensionen/

Rez. von Stefan Scholl, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

Als in der Corona-Pandemie die ersten Fußballspiele und andere Sportveranstaltungen in nahezu menschenleeren Stadien ausgetragen wurden, stellte sich wohl bei vielen Zuschauer:innen am Bildschirm ein befremdliches Gefühl ein. Zwar ließen sich aufgrund der fehlenden Geräuschkulisse nun interessante Einblicke in die Kommunikation zwischen Betreuer:innen, Spieler:innen und Schiedsrichter:innen gewinnen.

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Rez. von Gisela Notz, Bonn

Heute wird mitunter von einer Renaissance der Genossenschaften gesprochen. Spätestens durch die ins uferlose steigenden Mietpreise und die Berliner Kampagne „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ sind gemeinwirtschaftlich arbeitende Wohnungsbaugenossenschaften wieder in die Diskussion gekommen. Zahlreiche aktuelle Veröffentlichungen beschäftigen sich mit dem Thema Vergesellschaften oder Genossenschaften.

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Rez. von Axel Philipps, Institut für Soziologie, Leibniz Universität Hannover

Das Werk von Pierre Bourdieu und seine Konzepte wie der soziale Raum, das soziale Feld oder der Habitus nehmen einen zentralen Stellenwert in gegenwärtigen soziologischen Analysen ein. Ebenso sind seine Theorie und seine Untersuchungen Bestandteil des soziologischen Kanons. Seine Bücher und Beiträge werden in Vorlesungen und Seminaren zur Sozialstrukturanalyse, politischen Soziologie, Wissenschaftsforschung, Methoden der empirischen Sozialforschung und in anderen Forschungsfeldern vermittelt.

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Rez. von Daniel Menning, Historisches Seminar, Universität Tübingen

Zeig mir, wie Du wohnst, und ich sage Dir wer Du bist. In diesem Sinne hat sich die Forschung in Großbritannien in den letzten Jahren intensiv mit Country Houses beschäftigt und nach der materiellen Kultur und den sozialen Arrangements gefragt. Von hier aus – so zeigen zahlreiche Aufsätze und Monographien – lassen sich größere kulturelle und gesellschaftliche Transformationen im 18.

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Termine/

Call for Papers
05.05.2023 - 06.05.2023 Universität Bremen, Universität Wien

Am 05. bis 06. Mai 2023 findet in Kooperation der U Bremen mit der U Wien eine von Studierenden für Studierende und Doktorand:innen organisierte internationale Onlinekonferenz statt zum Thema »Debattieren, Opponieren, Protestieren – Interdisziplinäre Perspektiven auf sprachliche Praktiken des Widersprechens«.

Eingeladen sind fortgeschrittene BA-Studierende, MA-Studierende und Doktorand:innen aus den Fächern Sprach- und Literaturwissenschaften und angrenzender Gebiete.

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Call for Papers
28.09.2023 Eine Tagung der Stiftung Pestalozzianum in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zürich und der Arbeitsgruppe Historische Bildungsforschung der Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung

Die Stiftung Pestalozzianum stellt auf der Grundlage ihrer bildungshistorischen Sammlungen grundlegende Fragen hinsichtlich der Beziehung von Gedächtnisinstitutionen und bildungshistorischer Forschung sowie vor dem Hintergrund heterogener Quellen.

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Call for Papers
05.12.2022 - 18.04.2024 Schweizerische Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts (SGEAJ) / Société Suisse pour l’Étude du XVIIIe Siècle (SSEDS)

Ziel dieser Tagung ist die Erforschung der periodischen Presse in der Schweiz: ihre Aufmachung, Herstellung, ihr redaktionelles und journalistisches Profil sowie ihre Leserschaft. Mit ihrer konfessionellen, sprachlichen und politischen Diversität ist die Schweiz ein interessantes Terrain für Fallstudien zu lokalen, regionalen oder transnationalen Medien.Im Fokus der Tagung stehen die verschiedenen Formen der periodischen Presse, aber auch Flugschriften, Flugblätter, Kalender, Neujahrsblätter usw

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Call for Papers
06.09.2023 - 08.09.2023 Harald Buchinger, Paweł Figurski, Arthur Westwell (Universität Regensburg, Institutum Liturgicum Ratisbonense, PSALM Network)

This conference aims to bring together experts to study Latin liturgical tradition and organization of knowledge in early and high medieval manuscripts. In particular, we welcome expressions of interest from scholars who would like to present a study on the “mixed sacramentaries” from around 850 to 1200, including continental and Anglo-Saxon manuscripts.

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Ausstellungsrezensionen/

03.12.2021 - 28.08.2022 Museum für Kommunikation Berlin
Rez. von Martin Schmitt, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Historiker:innen beschäftigen sich mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aussagen über die Zukunft sind nicht ihr Metier. Trotzdem ist „Zukunft“ seit einigen Jahren ein beliebtes Sujet der Geschichtswissenschaft. Da Historiker:innen aus der Kenntnis der Geschichte nichts Verlässliches über die Zukunft vorauszusagen vermögen, fragen sie nach den Zukunftsvorstellungen früherer Akteur:innen.

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04.03.2022 GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
Rez. von Paul Schacher, Historisches Seminar, Universität Leipzig

Die Debatte um das Sammeln, Erforschen und Ausstellen von ethnografischen Objekten beschäftigt die internationale Museumslandschaft intensiv. Im Auftrag des französischen Präsidenten Emmanuel Macron legten Felwine Sarr und Bénédicte Savoy 2018 ihren „Rapport sur la restitution du patrimoine culturel africain“ vor[1], der ein breites Medienecho erfuhr.

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Tagungsberichte/

22.08.2022 - 23.08.2022 Elife Biçer-Deveci / Tomás Bartoletti, ETH Zürich; Judith Vitale, Universität Zürich
Von Halea Ruffiner, Historisches Seminar, Universität Zürich
 
15.09.2022 - 17.09.2022 ERC Project Non-Territorial Autonomy as Minority Protection in Europe: An Intellectual and Political History of a Travelling Idea, 1850–2000, Institute for Eastern European History, University of Vienna
Von Timo Marcel Albrecht, Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht, Georg-August-Universität Göttingen

Zeitschriften/

The JOURNAL OF ANCIENT CIVILIZATIONS (JAC) is published annually in two fascicles by the Institute for the History of Ancient Civilizations (IHAC, Northeast Normal University, Changchun, Jilin Province, People’s Republic of China). The aim of JAC is to provide a forum for the discussion of various aspects of the cultural and historical processes in the Ancient Near Eastern and Mediterranean world, encompassing studies of individual civilizations as well as common elements, contacts, and interactions among them (e.g., in such traditional fields as Assyriology, Egyptology, Hittitology, Classics, Byzantine Studies, and Sinology, among others).
JAC is a double-blind peer-reviewed journal.

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Der soeben erschienene 72. Band des Hessischen Jahrbuchs für Landesgeschichte enthält einen Nachruf auf die langjährige Direktorin des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde, fünf Aufsätze, vier „Forums“-Beiträge sowie 42 Rezensionen. Dokumentiert sind in dem Band zudem sechs Beiträge einer Vortragsreihe mit dem Titel „Marburger Studierendengeschichte(n) – 495 zwischen Stadt und Uni“, die im Sommersemester 2022 in Marburg stattfand.

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Liebe Leser:innen,

Die Dezember-Ausgabe der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ erschien am 24. November 2022.

In ihr ergründet Serhij Zhadan, wie sich der Krieg in die Sprache einschreibt. Nicole Deitelhoff erklärt, warum im Ukrainekrieg Gespräche dringend geboten sind. Paul Simon beleuchtet die dramatischen Folgen der russischen Luftangriffe für die ukrainische Zivilgesellschaft.

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