Buchrezensionen/

Rez. von Timo Luks, Historisches Institut, Justus-Liebig-Universität Gießen

Die Soziologie gehört seit den 1960er-Jahren zu den bevorzugten Gesprächspartnerinnen der Geschichtswissenschaft. Auch wenn es in dieser Beziehungsgeschichte konjunkturelle Schwankungen gibt, so existiert doch ein historisch-sozialwissenschaftliches Dispositiv, das heißt ein Setting von institutionellen Ankerpunkten, Forschungsperspektiven, Themenschwerpunkten sowie Theorie- und Methodendiskussionen.

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Rez. von Yves Schmitz, Universität Duisburg-Essen

„Germany and the United States were relational empires”, sie waren “entangled with each other and the world” durch ein “assemblage of multidirectional connections” (S. 2). So gibt Herausgeber Janne Lahti die Grundidee des Sammelbandes in einer lesenswerten Einleitung vor. Das 19. und frühe 20.

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Rez. von Anna Veronika Wendland, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Institut der Leibniz-Gemeinschaft

Hätten ukrainische Atomwaffen den Krieg verhindert? Bereits mit dem ersten russischen Krieg gegen die Ukraine 2014/15 kamen Diskussionen auf, ob diese beispiellose Attacke auf die europäische Friedensordnung hätte verhindert werden können. Sie fokussierten auf das Fehlen echter Sicherheitsgarantien: Die Annäherung der Ukraine an westliche Bündnisse befeuerte russische Narrative einer „Ostexpansion“ von NATO und EU, während der Ukraine, anders als den ostmitteleuropäischen und baltischen Staaten, nicht der Schutz einer vollen Mitgliedschaft gewährt wurde.

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Rez. von Lutz Fiedler, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Potsdam

Dem Werk von Hannah Arendt kommt eine seine Zeit überdauernde Aktualität zu, die es zum wichtigen historischen Referenzpunkt auch gegenwärtiger Auseinandersetzungen macht. Nirgends ist dies unmittelbarer zu beobachten als an der dramatischen Relevanz ihrer Analysen für die Beschreibung totalitärer Herrschaft in Putins Russland.

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Termine/

Call for Papers
01.08.2022 Professorship for Construction Heritage and Preservation, ETH Zürich

Eine gemeinsame Tagung der Professur für Konstruktionserbe und Denkmalpflege, ETH Zürich (Prof. Dr. Silke Langenberg) und der Professur für Denkmalpflege und Baugeschichte, Bauhaus-Universität Weimar (Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier) September 2023 in Zürich.

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Konferenz
21.09.2022 - 21.09.2022 Technologiestiftung Berlin

Auch im Kulturbereich wirkt sich Digitalität entscheidend auf die Arbeitsrealität aus: Welche Rollen und Kompetenzen werden benötigt, welche Lernmodelle zeigen Wirkung und welche Infrastrukturen können Kulturakteur:innen in ihrer Arbeitswelt helfen? Diskutiert mit uns und spannenden Expert:innen auf unserer Konferenz am 21.

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Konferenz
06.10.2022 - 08.10.2022 Dr. Josef Bongartz M.A., PD Dr. Alexander Denzler, Dr. Carolin Katzer, Dr. Stefan Stodolkowitz (für das Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit) in Kooperation mit Dr. Maria Weber (LMU München)

19. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit von 06.10.2022 bis 08.10.2022 in Wetzlar.

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Konferenz
29.09.2022 - 30.09.2022 Wirtschaftsarchiv Vorarlberg

Das Wirtschaftsarchiv Vorarlberg veranstaltet zu seinem 40jährigen Bestehen eine internationale Tagung mit Wirtschafts- und Sozialhistoriker:innen aus Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz.

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Ausstellungsrezensionen/

03.12.2021 - 28.08.2022 Museum für Kommunikation Berlin
Rez. von Martin Schmitt, Institut für Geschichte, Technische Universität Darmstadt

Historiker:innen beschäftigen sich mit Zusammenhängen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Aussagen über die Zukunft sind nicht ihr Metier. Trotzdem ist „Zukunft“ seit einigen Jahren ein beliebtes Sujet der Geschichtswissenschaft. Da Historiker:innen aus der Kenntnis der Geschichte nichts Verlässliches über die Zukunft vorauszusagen vermögen, fragen sie nach den Zukunftsvorstellungen früherer Akteur:innen.

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Plankensteiner, Barbara (Hrsg.) Benin. Geraubte Geschichte
17.12.2021 Museum am Rothenbaum. Kulturen und Künste der Welt (MARKK)
Rez. von Isabel Eiser, Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe“, Universität Hamburg

Auf Einladung Barbara Plankensteiners, der Direktorin des MARKK, sind zur Ausstellungseröffnung im Dezember 2021 hochkarätige Gäste gekommen. Es ist ein politisches Ereignis, da nach vielen Jahren der Debatten nun tatsächlich die Restitution der Benin-Bronzen angekündigt wird. Abba Isa Tijani, Generaldirektor der nigerianischen Museumskommission, spricht auf der Hamburger Eröffnung von der geplanten Rückgabe der Benin-Bronzen als „Beginn eines neuen Kapitels der Kooperation“.[1] Für ihn sind diese Objekte Botschafter der westafrikanischen Region, da sich durch sie in Europa ein profunderes Verständnis von afrikanischer Kunst entwickelt habe.[2] Der Botschafter Nigerias in der Bundesrepublik, Yusuf Tuggar, beschreibt den Ausstellungsraum als für den einen Anlass vollgepackt: die endgültige Rückgabe der Benin-Bronzen.[3] Und der Hamburger Kultursenator Carsten Brosda kündigt an, dass sich mit eben dieser Ausstellung die Perspektive einer bedingungslosen Restitution verbinde.[4]


_Abb.

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Tagungsberichte/

29.10.2021 - 30.10.2021 Bastiaan Bouwman, Research Unit “Borders”, Cluster of Excellence “Contestations of the Liberal Script (SCRIPTS)”, Freie Universität, Berlin
Von Julia Reinke, Masaryk Institute and Archives of the Czech Academy of Sciences, Prague
 
17.06.2022 - 18.06.2022 Antje Kempe, Universität Greifswald
Von Frank Rochow, Interdisciplinary Center for Baltic Sea Region Research

Zeitschriften/

The latest Open Access issue of Sibirica: Interdisciplinary Journal of Siberian Studies has published! This issue's central theme is creativity and the ef­fects of approaching problems with fresh eyes and new ideas even amid restrictive conditions or systems - whether political or infrastructural.

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The latest Open Access issue of Sibirica: Interdisciplinary Journal of Siberian Studies has published! This issue's central theme is creativity and the ef­fects of approaching problems with fresh eyes and new ideas even amid restrictive conditions or systems – whether political or infrastructural.

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Themenschwerpunkt „Urbanität und Religion“, hrsg. von Susanne Rau und Jörg Rüpke

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Der neue Band der „Mannheimer Geschichtsblätter“ trägt seinen Namen zurecht: Fast alle Beiträge thematisieren Aspekte der Geschichte der Quadratestadt, ausgenommen die Ausführungen Mahsa Öztürks zu einem Menit-Gegengewicht, dem Teil eines Halsschmucks aus der Zeit von Pharao Osorkon I., und Ralf Richard Wagners zur kurpfälzischen „Sommerhauptstadt“ Schwetzingen.

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