Publication Reviews/

Rev. by Marco Swiniartzki, Historisches Institut, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Nachdem sie in den 1990er-Jahren zum Stillstand gekommen zu sein schien, hat die Arbeiterbewegungsforschung in den vergangenen Jahren eine spürbare Belebung erfahren. Dass eine solche Revitalisierung auch an einem der wichtigen Großprojekte der deutschen Geschichtswissenschaft, der „Geschichte der Arbeiter und Arbeiterbewegung in Deutschland seit dem Ende des 18.

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Rev. by Nicole Falkenhayner, Englisches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Das kulturwissenschaftliche Interesse an der Figur des James Bond als Ikone einer kommodifizierten Vorstellung von „Britishness“, aber auch als Knotenpunkt verschiedener Ströme einer globalisierten Populärkultur, ist seit Jahrzehnten ungebrochen, wobei sich der Fokus bereits seit Längerem von Ian Flemings Romanen auf die Filmreihe von Eon-Productions verschoben hat.

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Rev. by Michael Goebel, Freie Universität Berlin

Rachel Gillett’s recent book about Black music and cultural debates in interwar Paris takes us back, once more, to the French capital as a cauldron of anticolonial political and cultural ferment. Although Gillett’s estimate of 15,000 Black residents in Paris by the late 1920s is probably a little too conservative, she rightly emphasizes that their relatively limited demographic weight was easily outshone by the global repercussions of their effervescent cultural and political activism.

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Rev. by Frank Henschel, Historisches Seminar, Universität Kiel

Die Ordnung moderner Gesellschaften anhand soziokultureller Kategorien wie gender, race und dis/ability zu vermessen, ist in der Geschichtswissenschaft nach dem Cultural Turn ein gängiges Vorgehen. Die genannten Ansätze ergänzen die Erforschung politischer und ökonomischer Entwicklungen bzw.

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Events/

Workshop
04.11.2021 - 06.11.2021 Bianka Trötschel-Daniels, IZWT, Bergische Universität Wuppertal

Vom 4. bis 6. November 2021 wird der BMBF-geförderte Verbund „Umweltpolitik, Bergbau und Rekultivierung im deutsch-deutschen Vergleich. Das Lausitzer Braunkohlenrevier, die Wismut und das Ruhrgebiet (1949–1989/2000)“ einen Workshop durchführen. Ausgehend vom Teilprojekt IV des Verbundes, in dem Lebensdaten von Akteur:innen der Bergbau- und Rekultivierungspraxis in historischer Perspektive erhoben werden, werden die kritische Prosopographie und die historische Biographik diskutiert.

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Conference
14.10.2021 - 15.10.2021 Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung

Die Herbsttagung 2021 des Leopoldina-Zentrums für Wissenschaftsforschung wird „Andersartigkeit“ aus Sicht verschiedener Wissenschaftskulturen analysieren. Dabei soll es auch darum gehen, einen konstruktiven Dialog zwischen den Disziplinen anzuregen.

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Conference
20.10.2021 - 22.10.2021 Martin Clauss (Chemnitz), Christian Jaser (Klagenfurt), Gesine Mierke (Chemnitz)

Mittelalterliche Lautsphären sind mangels zeitgenössischer technischer Aufzeichnungsmöglichkeiten nur in anderen Medien, in Texten, Bildern, plastischen Kunstwerken, Notationen und Objekten, greifbar. Diese vielgestaltigen Medialisierungen des Ephemeren eröffnen ein Forschungsfeld, das nur interdisziplinär unter Beteiligung der Geschichtswissenschaft, Kunst- und Musikgeschichte, Byzantinistik und Philologie adäquat ausgeleuchtet werden kann.

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Call for Papers
27.05.2022 Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte, Freie Universität Bozen

Der Workshop möchte laufenden Forschungen zu sozialen Wohnbauprojekten des Zeitraums 1945–1989 eine Plattform bieten, um Untersuchungsmethoden, Quellenbestände, theoretische Zugänge und konkrete Forschungsergebnisse vergleichend zu diskutieren.

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Exhibition Reviews/

Sint Nicolaas, Eveline; u.a. Slavery. Ten true stories
05.06.2021 - 29.08.2021 Rijksmuseum Amsterdam
Rev. by Jan Hüsgen, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg

Am 1. Juli 2021 entschuldigte sich die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, für die aktive Rolle der Stadt beim niederländischen Sklavenhandel des 17. und 18. Jahrhunderts.[1] Der 1. Juli ist in den Niederlanden der Tag zur Erinnerung an die Abschaffung der Sklaverei, die am 1863 in den Kolonien offiziell aufgehoben wurde.

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Schmidt, Lisa Marei; Wittmann-Englert, Kerstin (Hrsg.) Werner Düttmann. Berlin. Bau. Werk.
17.04.2021 - 29.08.2021 Brücke Museum
Rev. by Joachim Nicolas Trezib, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien, Universität Potsdam

Werner Düttmanns Wirken als Architekt und Stadtplaner ist in Berlin allgegenwärtig. Als Exponent einer „postheroischen“ Nachkriegsmoderne, die als Widerpart zur ästhetischen und sozialen Praxis im realsozialistischen Ostteil der Stadt verstanden werden wollte, hat Düttmann das Gesicht West-Berlins, wenn nicht sogar der ganzen Stadt, wie kein anderer Gestalter in der zweiten Hälfte des 20.

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Conference Reports/

09.06.2021 - 11.06.2021 Corinne Geering / Theo Schley / Hana Rydza, GWZO-Nachwuchsgruppe Ostmitteleuropa im Vergleich, Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, Leipzig
By Hana Rydza / Theo Schley, GWZO-Nachwuchsgruppe Ostmitteleuropa im Vergleich, Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, Leipzig

The GWZO Annual Conference 2021 was dedicated to the current state of comparative research on Eastern Europe, methodological challenges in the field and innovative approaches regarding the global dimension. The conference focused on ways of countering methodological shortcomings like the homogenisation and marginalisation of Eastern Europe, container thinking, euro- and west-centrism and methodological nationalism by taking approaches that decentre, de- and re-territorialise or provincialise Europe.

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23.07.2021 - 31.07.2021 Chen Song, Department of East Asian Studies, Bucknell University, Lewisburg; Henrike Rudolph, Department of East Asian Studies, University of Göttingen; Fairbank Center for Chinese Studies, Harvard University
By Marilyn Levine, Department of History, Central Washington University

The conference, sponsored by the Fairbank Center for Chinese Studies (Harvard University), the China Institute (Bucknell University) and the Department of East Asian Studies (University of Göttingen), was held on two successive weekends. The organizers put together a flawless program that utilized the virtual format which enhanced the introduction of new digital history research and tools, and the engagement of ideas.[1] The conference goal statement covered the origin and range of the conference: “Network analysis is a burgeoning field in East Asian digital humanities.

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Journals/