Buchrezensionen/

Rez. von Michael Mayer, Akademie für Politische Bildung, Tutzing

„Demokratisierung der Deutschen“ lautet der Titel eines Sammelbandes, der Norbert Frei zu seinem 65. Geburtstag überreicht wurde. Beteiligt haben sich ebenso illustre wie wohlbekannte Historikerinnen und Historiker. Mit Interesse greift man zu diesem Band und fragt sich, ob man nun ebenso illustre wie wohlbekannte Thesen und Forschungsergebnisse präsentiert bekommt.

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Rez. von Julien Bobineau, Neuphilologisches Institut, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Seit geraumer Zeit bietet die historische Figur Patrice Lumumba (1925–1961) Grundlage für kontroverse Diskussionen um die belgische Kolonialvergangenheit in Afrika und den geschichtspolitischen Umgang mit der kolonialen Geschichte. Nachdem Lumumba als Teil der kongolesischen Unabhängigkeitsbewegung in den 1950er-Jahren politisch aktiv war und zum ersten Ministerpräsidenten der unabhängigen (Demokratischen) Republik Kongo[1] gewählt wurde, sorgte er während der Feierlichkeiten zur kongolesischen Unabhängigkeit am 30.

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Rez. von Tom Tölle, Arbeitsbereich Europäische Geschichte, Universität Hamburg

This edited volume brings together contributions by thirteen historians of science to address the intersection between the materiality of paper and the gendered nature of working with this material from Europe’s early modern period to the twentieth century. As the editors’ introduction formulates, and as the contributions echo throughout, knowledge was “never just about words or writing”, but “inseparable from material and social practices embedded in daily life” (p.

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Rez. von Udo Hartmann, Institut für Altertumswissenschaften, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Der spätantike Historiker Ammianus Marcellinus legt Kaiser Iulian in einer Rede vor dem Heer im Perserzug die Worte in den Mund, man müsse das „lästigste Volk“ (natio molestissima) der Perser vernichten (23,5,19). Mit dieser Charakterisierung der Perser betitelt Fuad Alidoust seine Hamburger Dissertation zu den römerzeitlichen Bildern über Perser und Parther vom 1.

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Termine/

Call for Papers
16.02.2022 - 19.02.2022 Arbeitsgemeinschaft für germanische Edition

Die neunzehnte internationale Tagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition findet vom 16. bis 19. Februar 2022 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Österreich, statt. Mitbeteiligt sind die Fachgruppe Freie Forschungsinstitute in der Gesellschaft für Musikforschung und die Arbeitsgemeinschaft philosophischer Editionen.

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Ausstellungen
12.11.2020 - 19.12.2020 Gang der Geschichte(n);

Ein Rundgang durch das jüdische Viertel in Damaskus. Mit Fotografien von Rania Kataf.

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Workshop
05.11.2020 - 06.10.2020 La Red

In diesem Workshop wollen wir uns gemeinsam damit beschäftigen, was Antisemitismus überhaupt ist, wobei auch strittige oder schwierige Themen offen besprochen werden sollen. Dabei stehen eine gemeinsame Auseinandersetzung und Nachdenken über die Thematik im Fokus.

Dieser Workshop richtet sich an alle, die sich gerne (vielleicht zum ersten Mal) mit diesen grundlegenden Fragen zum Antisemitismus beschäftigen möchten, und einen Raum suchen, in dem sie ihre Fragen und Gedanken offen dazu teilen

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Akademische Ankündigungen
05.11.2020 - 05.11.2020 Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa

Jahresvorlesung des GWZO mit Festvortrag von Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim (Leitender Direktor der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf)

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Ausstellungsrezensionen/

18.02.2020 - 13.09.2020 Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau
Rez. von Sabine Schiller-Lerg, Münster

Die Idee, dass Hörende auch senden könnten, beflügelte seit den 1920er-Jahren viele progressive Radiomacher/innen im Umgang mit dem neuen Medium. „Es ist der entscheidende Irrtum dieser Institution, die grundsätzliche Trennung zwischen Ausführendem [!] und Publikum, die durch ihre technischen Grundlagen Lügen gestraft wird, in ihrem Betrieb zu verewigen.“[1] Hier war sich Walter Benjamin mit Bertolt Brecht einig: Der Rundfunk müsse mehr sein als nur ein Distributionsinstrument.[2] Ist er als Kommunikationsapparat denkbar? In der Ausstellung „Radio-Aktivität.

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Dörfler, Sebastian; Roller, Sarah (Hrsg.) Hut ab! Pickelhaube, Pussyhat und andere Kopfgeschichten
20.12.2019 - 02.08.2020 Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Rez. von Gudrun Kruip, Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart

Man kann eine Schlafmütze sein, vor jemandem den Hut ziehen oder unter die Haube kommen – auf Mützen, Hauben, Helme und vor allem Hüte beziehen sich vermutlich mehr Redensarten als auf jedes andere Kleidungsstück. Kopfbedeckungen in ihren verschiedenen Ausführungen waren in Deutschland noch vor etwa 50 Jahren omnipräsent, bevor die kulturelle Revolution der 1960er-Jahre sie weitgehend aus dem Alltag verbannte.

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Tagungsberichte/

16.09.2020 - 18.09.2020 Charlotte Backerra, Georg-August-Universität Göttingen / Cathleen Sarti, University of Oxford
Von Cathérine Annette Ludwig-Ockenfels, Frühe Neuzeit, Justus-Liebig-Universität Gießen

Die Veranstalterinnen zeichneten sich in den vergangenen zwei Jahren bereits durch eine rege Vortrags- und Publikationstätigkeit zum finanziellen Handlungsraum von Fürstinnen oder weiblichen Hofangehörigen aus.[1] Im Oktober 2019 wurde durch die Tagung „Adel & Entrepreneurship“ zu Ehren von Horst Carl an der Justus-Liebig-Universität Gießen von HistorikerInnen und KunsthistorikerInnen ein erster Schritt im nationalen Forschungskontext getan, um die Thematik der Finanzleistung am Hof auf das Unternehmertum als adliges Tätigkeitsfeld zu erweitern.[2] Im August 2020 erschien ein von Cathleen Sarti herausgegebener Sammelband zur finanziellen Macht von Frauen an frühneuzeitlichen Höfen.[3] Im September 2020 wurde nun die interdisziplinäre e-Konferenz mit nationalen und internationalen VertreterInnen verschiedenster historischer Disziplinen, der Wirtschaftswissenschaften sowie der Museumswissenschaften abgehalten.[4]

Charlotte Backerra und Cathleen Sarti hatten den wirtschaftlichen und finanziellen Zugang zur deutschsprachigen Hofforschung, der zum Beispiel für England und Portugal sowie generell für mittelalterliche Monarchien eher im Rahmen der Geschlechtergeschichte von Monarchien untersucht wurde, hin zu allgemeiner Monarchie- und Dynastiegeschichte geöffnet.

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20.09.2020 - 28.09.2020 Deutsches Studienzentrum in Venedig (DSZV)
Von Elias Wöllner, Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

Das Deutsche Studienzentrum in Venedig (DSZV) hat auch in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie zu einem Studienkurs eingeladen. Das Thema war „Die venezianische Oper des 17. Jahrhunderts“. Der interdisziplinäre Studienkurs wurde von zwei Experten wissenschaftlich geleitet: ALBERT GIER (Bamberg), Prof.

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Zeitschriften/

Die Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte veröffentlichte am 19. Oktober 2020 den Band 27 der „Emsländischen Geschichte“.
Der Band enthält auf 442 Seiten folgende Beiträge:

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Dear Colleague,

A new issue of Contributions to the History of Concepts has published!

Please visit the Berghahn website for more information about the journal:
www.berghahnjournals.com/contributions

HCG Members: Access the journal here: https://contributions.berghahnjournals.com/login/0/

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Der zweite Halbband der Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 128 (2020) ist erschienen.

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