Buchrezensionen/

Rez. von Cristian Alvarado Leyton, Lateinamerika-Institut, Freie Universität Berlin

The second book of anthropologist Laurence Ralph is truly particular due to the uncommon subject – illicit police violence in Chicago – and the representation of ethnographical data in “open letters”. Having studied gang violence in Chicago before, the author focuses now on the social effects of police torture.

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Rez. von Tom Tölle, Universität Hamburg

When thinking of early modern favourites, the political intimates of princes, historians do not think of paperwork first. In fact, the art of seventeenth-century courtly favouritism may seem so steeped in interaction that record-keeping dwarves by comparison. And yet, Francis Bacon’s first advice to royal favourite George Villiers was to try his hands at a good (read: useful) filing system.

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Rez. von Nele Fahnenbruck, Universität Hamburg

Mit seiner kulturwissenschaftlichen Dissertation „Das Pferd im ‚Nachpferdezeitalter‘“ erschließt David M. de Kleijn Neuland. Die Arbeit ist äußerst innovativ und wirft weiterführende Fragen nach Mensch-Tier-Beziehungen auf. Nicht nur für deren Kulturgeschichte und die Tiergeschichte, sondern auch für die deutsch-deutsche Gesellschaftsgeschichte ist die Studie von großem Wert.

Rekurrierend auf Ulrich Raulff[1] definiert de Kleijn den ursprünglich 2003 von Reinhart Koselleck[2] geprägten Terminus des „Nachpferdezeitalters“ ganz neu.

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Rez. von Cita Wetterich, Albert-Ludwigs-University Freiburg

The connection between migration and development cooperation is a recurring topic in political and media discourses. Aqtime Gnoulééng Edjabou’s dissertation engages with these debates in view of German media discourses about Africa und aims to explore in what ways discourses about migration and development politics are intertwined.

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Termine/

Call for Papers
31.07.2020 - 31.07.2020 DFG-GRADUIERTENKOLLEG 2227 »IDENTITÄT UND ERBE« der TU Berlin und Bauhaus-Universität Weimar

JAHRESTAGUNG »PRAKTIKEN DES ERBENS«
DFG-GRADUIERTENKOLLEG 2227 »IDENTITÄT UND ERBE«
(TU Berlin/Bauhaus-Universität Weimar)

19.–20.11.2020
Der Tagungsort wird noch bekannt gegeben (Berlin oder Weimar).
Im Falle von Pandemie-Beschränkungen wird die Veranstaltung online stattfinden.

Call for Papers für die Sektion am 20.11.2020:
»ERBEN ALS KULTURTECHNIK«

Auf dem Feld potenziell vererbbarer Artefakte agieren verschiedene Akteur_nnen, die sich mit der Bestimmung und dem Erhalt von Kulturerbe befassen.

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Konferenz
29.10.2020 - 31.10.2020 AK Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit; Fachbereich Geschichte Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Der Körper in seiner Materialität wie auch als Ort von Zuschreibungen gehörte von Anfang an zu den zentralen Themen der frühneuzeitlichen Geschlechtergeschichte. Auch heute rückt er etwa durch die vielgestaltigen körperlichen Repräsentationen auf Social Media Plattformen immer wieder in unser Blickfeld.

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Call for Papers
21.09.2020 - 25.09.2020 The Leibniz Centre for Contemporary History, Potsdam (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, ZZF)

Call for Papers

International Workshop:
Agency versus Structure: Actors in the post-communist Transition

First online-workshop of the SAW-research network „Legacies of Communism"

21 – 25 September 2020

The Leibniz Centre for Contemporary History, Potsdam (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, ZZF) is pleased to invite applications for participation in an online workshop within the research network "Legacies of Communism? Post-Communist Europe from Stagnation to Reform, between Autocracy and Revolution".

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Call for Papers
16.04.2021 University of Strathclyde

The Franco-Prussian War of 1870-1871: A European Turning-Point?

University of Strathclyde, Glasgow, 16 April 2021

The Franco-Prussian War of 1870-1871 is widely acknowledged to have been a cause of intense political, social and cultural conflict, a shaping element in modern French and German nationalism, and a significant factor in international tensions prior to 1914.

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Ausstellungsrezensionen/

Blume, Dorlis; Boll, Monika; Gross, Raphael (Hrsg.) Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert
11.05.2020 - 18.10.2020 Deutsches Historisches Museum
Rez. von Anna Corsten, Leipzig

Seit dem 11. Mai ist die Sonderausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“ im Deutschen Historischen Museum (DHM) in Berlin für Besucher/innen geöffnet.[1] Dabei drängen sich drei Fragen auf: Warum hat sich das Museum anlässlich des 75. Jahrestages des Kriegsendes von 1945 für eine Ausstellung über die politische Theoretikerin entschieden? Wieso genießt Hannah Arendt 45 Jahre nach ihrem Tod weiterhin, ja sogar in wachsendem Maße ein enormes öffentliches und wissenschaftliches Interesse? Welche zusätzlichen Erkenntnisse können speziell anhand einer Ausstellung gewonnen und vermittelt werden? Der Holocaust-Forscher Raul Hilberg erklärte Arendts Popularität in einem Brief an den Philosophen Emil L.

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Dörfler, Sebastian; Roller, Sarah (Hrsg.) Hut ab! Pickelhaube, Pussyhat und andere Kopfgeschichten
20.12.2019 - 02.08.2020 Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Rez. von Gudrun Kruip, Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart

Man kann eine Schlafmütze sein, vor jemandem den Hut ziehen oder unter die Haube kommen – auf Mützen, Hauben, Helme und vor allem Hüte beziehen sich vermutlich mehr Redensarten als auf jedes andere Kleidungsstück. Kopfbedeckungen in ihren verschiedenen Ausführungen waren in Deutschland noch vor etwa 50 Jahren omnipräsent, bevor die kulturelle Revolution der 1960er-Jahre sie weitgehend aus dem Alltag verbannte.

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Tagungsberichte/

27.02.2020 - 27.02.2020 Carlo Gentile / Udo Gümpel / Elena Pirazzoli / Francesco Corniani, Universität zu Köln
Von Aiko Hillen, Martin-Buber-Institut und Historisches Institut, Universität zu Köln

Der internationale Workshop fand unter der Schirmherrschaft des Projekts „Die Massaker im besetzten Italien (1943–45) in der Erinnerung der Täter“ statt. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland finanziert das von Carlo Gentile und Udo Gümpel geleitete Projekt. Das Projekt solle nicht nur inhaltlich von der jahrelangen Expertise profitieren, die Gentile als Historiker, Sachverständiger und Gutachter vor Gericht sammeln konnte, es sollen auch Quellen mit neuen Arbeits- und Darstellungsweisen für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht werden.

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11.12.2019 - 12.12.2019 Matthias Rekow / Julia Schmidt-Funke, Sammlungs- und Forschungsverbund Gotha der Universität Erfurt
Von Christian Vogel, Zentrale Kustodie, Georg-August-Universität Göttingen

Als sich dem Anatomen und Naturforscher Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840) die Wahl stellte, ob er in seiner Geburtsstadt Gotha oder doch lieber in seinem Studienort Göttingen seiner „künfftigen Bestimmung“ nachgehen wollte, wog er sorgsam ab, um sich dann gegen den Staatsdienst am Hof und für die Universitätsstadt zu entscheiden.

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23.01.2020 - 24.01.2020 Harald Engler / Monika Motylinska / Kai Drewes, Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschng (IRS), Historische Forschungsstelle, Erkner; Hans-Georg Lippert, Technische Universität Dresden, Lehrstuhl für Baugeschichte; Hans-Rudolf Meier, Bauhaus-Universität Weimar, Lehrstuhl für Baugeschichte und Denkmalpflege; Harald Kegler, Universität Kassel, Zentrum für Planungsgeschichte
Von Jannik Noeske, Institut für Europäische Urbanistik, Bauhaus-Universität Weimar

Die Beschäftigung mit dem städtebaulichen und architektonischen Erbe der DDR ist eine wichtige wissenschaftliche Sendung des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner bei Berlin. Die Werkstattgespräche bieten eine Plattform, NachwuchswissenschaftlerInnen und etablierte ForscherInnen mit ZeitzeugInnen in Kontakt zu bringen und den Austausch zwischen Forschung und persönlicher Erfahrung zu befruchten.

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19.02.2020 - 19.02.2020 Veranstalter: Sarah Ehlers / Stefan Esselborn / Karin Zachmann, DFG Research Group 2448: Practicing Evidence – Evidencing Practice
Von Clara Valdés Stauber, Professur für Technikgeschichte, Technische Universität München / Anabel Harisch, Historisches Seminar, Ludwig-Maximilians-Universität München

The concept of evidence has become central to public controversies, with little agreement on an exact definition of “evidence” to this day. The interdisciplinary research group Practicing Evidence – Evidencing Practice wants to approach the question from a different angle: instead of asking what evidence is, they first want to know how evidence is “done” in practice.

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Zeitschriften/

Dear Colleague,

The new issue of Historical Reflections/Réflexions Historiques has published!

Please visit the Berghahn website for more information about the journal: www.berghahnjournals.com/historical-reflections

Volume 46, Issue 1

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Das neue Heft der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte ist erschienen, wir wünschen anregende Lektüre!

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Annali Recensioni Online III, 2020/2

Annali Recensioni Online provides a forum for discussion among historians and all those interested in history. The new electronic journal is devoted entirely to book reviews in keeping with a trend that is becoming widespread in international scientific publishing.

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