Buchrezensionen/

Rez. von Matthias Stickler, Institut für Geschichte, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Karl Spiecker (1888–1953) gehört zu den heute weitgehend vergessenen christdemokratischen Politikern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die hier zu besprechende Studie baut auf den Ergebnissen von Claudius Kienes an der Freien Universität Berlin entstandenen und von Uwe Puschner betreuten Masterarbeit auf, die von der Forschungsstelle Weimarer Republik der Universität Jena und dem Verein Weimarer Republik mit dem Hugo-Preuß-Preis 2019/2020 ausgezeichnet wurde.

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Rez. von Christoph Gusy, Fakultät für Rechtswissenschaft, Universität Bielefeld

Das Forum Justizgeschichte[1] engagiert sich für die bislang in Geschichts- wie Rechtswissenschaft etwas unterbelichtete Neueste Rechtsgeschichte. Der Sammelband (Stand überwiegend: 2018) befasst sich mit dem hier besonders schwierigen Problem des Materialzugangs. Die meisten Unterlagen haben noch gegenwartsbezogene Relevanz, ihr Bekanntwerden könnte auch politische Rückwirkungen oder gar Gerichtsverfahren gegen Wissenschaftler/innen auslösen.

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Rez. von Frank Becker, Historisches Institut, Universität Duisburg-Essen

Was benötigen Kriegsparteien, um Kriege zu gewinnen? Die Reflexion dieser Frage ist so alt wie die Geschichte des Krieges. Die Liste der Antworten, die hierauf gegeben wurden, hat eine beträchtliche Länge. Man sollte bessere Waffen besitzen als der Gegner, besser geführt und geübt sein, die bessere Strategie und Taktik verfolgen, stärker motiviert sein und am Ende noch das Glück oder die Götter auf seiner Seite haben.

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Rez. von Hana Rydza, Nachwuchsgruppe "Ostmitteleuropa im Vergleich", Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Leipzig

Seit einigen Jahren genießt der Begriff „Populismus“ eine große Popularität – nicht nur in der Forschung, sondern auch in medialen, politischen sowie Alltagsdiskursen. Sehr häufig werden heute mit Populismus rechtspopulistische Parteien wie die AfD oder Politiker/innen wie Marine Le Pen assoziiert.

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Termine/

Vorlesungsreihe
19.04.2021 - 12.07.2021 Prof. Dr. Birgit Aschmann, Lehrstuhl für Europäische Geschichte des 19. Jahrhunderts, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin

Wie war das Kaiserreich? War es seit Beginn mit einem Geburtsfehler behaftet, weil es aus einer Serie von Kriegen hervorgegangen war? Oder gelang es, in Politik und Gesellschaft bemerkenswerte Modernisierungsprozesse voranzubringen? Befand sich die deutsche Politik auf einem nationalen „Sonderweg“ oder lassen sich nicht doch viele Parallelen zur allgemeinen europäischen Entwicklung dieser Zeit nachweisen?

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Call for Papers
14.10.2021 - 15.10.2021 Prof. Dr. Katharina Kunter Contemporary Church History Faculty of Theology P.O. Box 4 (Vuorikatu 3) FI — 00014 Helsingin yliopisto / University of Helsinki and PD Dr. Stéphanie Roulin Département Histoire contemporaine Université de Fribourg Bureau 2 131 Rue du Criblet 13 CH-1700 Fribourg

New research perspectives on the non-state actors in view of the 50th anniversary of the Helsinki treaty (1975–2025)

Online Workshop, Thu 14 / Fr 15 October 2021, p.m.

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Konferenz
06.05.2021 - 08.05.2021 Tagung des Österreichischen Fachverbands für Volkskunde in Kooperation mit dem Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien und dem Volkskundemuseum Wien

(6.-8.5.2021, ONLINE)

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Call for Papers
14.09.2021 - 15.09.2021 Deutsch-Ukrainische Historikerkommission /Німецько-українська комісія істориків

Call for Applications: Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission lädt Nachwuchswissenschaftler:innen zum internationalen Workshop "Genozid in Geschichte und Recht" ein (Berlin, 14.-15. September 2021). Motivationsschreiben und Projektexposés werden erbeten bis zum 15. Mai 2021.

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Ausstellungsrezensionen/

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr; Bauer, Gerhard; Protte, Katja; Wagner, Armin (Hrsg.) Krieg Macht Nation
16.07.2020 - 31.01.2021 Militärhistorisches Museum der Bundeswehr (MHM), Dresden
Rez. von Mathias Herrmann, Institut für Geschichte, Technische Universität Dresden

Die Auswirkungen der Reichseinigung und die mit ihr eng verbundene bismarcksche Blut-und-Eisen-Politik finden sich auch in aktuellen politischen Debatten immer wieder, zumeist stark polarisierend. War Bismarck nun ein „Held“ der deutschen Geschichte, wie es einige Vertreter rechtspopulistischer Parteien in Deutschland behaupten oder, um es mit den Worten des Kronprinzen Friedrich Wilhelm im Dezember 1870 zu sagen, doch derjenige, „der uns [unsere] Freunde, die Sympathien der Welt und – unser gutes Gewissen [raubte]“?[1] Auch wenn der für seine Errungenschaft im Krieg zum Generalfeldmarschall beförderte, spätere deutsche Kaiser Friedrich III.

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Amhara Region People Martyrs Memorial Monument
Rez. von Felix Schürmann, Forschungszentrum Gotha, Universität Erfurt

Der blaue Nil hat eine bräunliche Färbung angenommen, denn es hat geregnet in der vorigen Nacht, was zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich ist und für die Ernte gefährlich. Mit dem Sonnenaufgang hat sich das Unwetter verzogen. Am Ufer werden Autos gewaschen und in der Flussmitte lassen sich selbst hier, inmitten der Stadt, einige Nilpferde sehen.

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Tagungsberichte/

24.02.2021 - 25.02.2021 Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Von Helene Baumbach, Universität Erfurt

Sexualität ist ein allgegenwärtiges Thema und manifestiert sich auch in Objekten des Alltags. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sich Museen und Sammlungen zunehmend intensiver mit Objekten mit Sexualitätsbezug beschäftigen. Eine Analyse solcher Objekte kann Auskunft über den Wandel des gesellschaftlichen Umgangs mit und den wissenschaftlichen Diskurs über Sexualitäten geben.

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27.01.2021 - 29.01.2021 Dietmar Hüser / Philipp Didion, Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte – Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes; Paul Dietschy, Université de Franche-Comté, Besançon
Von Philipp Didion / Jasmin Nicklas / Dietmar Hüser, Historisches Institut, Frankreichzentrum, Universität des Saarlandes

Ende Januar 2021 beschäftigten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern und Fachdisziplinen im Rahmen eines Workshops mit einem in der Forschung bislang nur wenig beachteten Thema: der politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Geschichte von Sportstadien im „langen“ 20.

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Zeitschriften/

Comparing Colonialism: Beyond European Exceptionalism
edited by Axel T. Paul and Matthias Leanza

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The Slavery / Capitalism Debate Global. From “Capitalism and Slavery” to Slavery as Capitalism
edited by Stephan Conermann and Michael Zeuske

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kritische berichte

Zeitschrift für Kunst- und Kulturwissenschaften
Mitteilungsorgan des Ulmer Vereins - Verband für Kunst- und Kulturwissenschaften e.V.

Heft 1.2021: Rahmen und Rahmungen als Ornament
Gastherausgeberschaft: Anna Magnago Lampugnani und Simone Westermann

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Liebe Leserinnen und Leser,

Die April-Ausgabe der „Blätter für deutsche und internationale Politik“ erscheint am 31. März 2021.

In der April-Ausgabe sieht der Publizist Fabian Scheidler die technokratische Ideologie als zentrale Ursache unserer planetarischen Krise. Der neokonservative Vordenker und Berater der Biden-Regierung Robert Kagan plädiert dafür, dass die USA ihre Rolle als globale Ordnungsmacht endlich akzeptieren müssen.

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