Mediadaten

H-Soz-Kult wird von den Leser/innen auf vier Arten rezipiert: a) über den klassischen Weg der täglichen Zustellung von E-Mails an die Abonnenten, b) über RSS-Feeds, worüber neu veröffentlichte Beiträge im Feedreader gelesen werden können, c) durch direkten Zugriff auf die Webseite von H-Soz-Kult und d) über Twitter. Das Rezeptionsverhalten der Leser/innen ist seit längerem im Wandel, so dass sich trotz aller technischen Möglichkeiten nie genau feststellen lässt, welcher Beitrag oder Artikel die größte Resonanz gefunden hat. Das Bild der Nutzung von H-Soz-Kult wird auch dadurch unscharf, dass die meisten Beiträge auch auf dem Webserver des H-Nets in den USA redundant vorgehalten werden und dazu keine detaillierten Zugriffszahlen vorliegen. Die nachfolgend ausgewiesenen Statistiken unterliegen einer restriktiven Vorgabe, da sie automatisierte Abfragen durch Robots, Spider oder Suchmaschinen etc. unberücksichtigt lassen. Diese maschinenindizierten Zugriffe auf die Webangebote machen in Spitzenzeiten mehr als 80 Prozent aller Seitenzugriffe (Pageviews) aus und verzerren daher ansonsten realistische Einblicke in die Attraktivität des Angebotes von H-Soz-Kult.

H-Soz-Kult veröffentlichte 2017 mehr als 6.600 Beiträge aus verschiedenen Rubriken. Mehr als zwei Drittel dieser Beiträge wurden per E-Mail an die mehr als 26.000 Abonnentinnen und Abonnenten verschickt. Rezensionen (12,7%) und die Ankündigungen wissenschaftlicher Veranstaltungen (41,1%) stellen über die Hälfte aller veröffentlichten Beiträge. Stellenangebote, Stipendien und Fördermöglichkeiten machen mit 22% die nächst größere Beitragskategorie aus.

Auf der Website werden Rezensionen am stärksten rezipiert (>19%), Termine (17%) und Chancen (16%) sowie Tagungsberichte (7,6%) und Zeitschriften (5,7%) sind die weiteren stark nachgefragten Beitragsformate. Die Rezensionen und Forschungsberichte werden als Einzeltexte am meisten abgerufen, bei Einzelrezensionen werden zwischen 100 und 1000 Abrufe verzeichnet, für Forschungsberichte mehrheitlich weit mehr als 1.000 Abrufe pro Text.

Aktuell verzeichnet der H-Soz-Kult Webserver monatlich über 1 Millionen Pageviews von ca. 250.000 Besuchern. Täglich werden also ungefähr 30.000 Seiten von circa 7.000 einzelnen Besuchern abgerufen, die im Schnitt annähernd vier bis fünf Seiten während einer durchschnittlichen Besuchszeit von fast dreieinhalb Minuten aufrufen.

Die Leserinnen und Leser kommen derzeit aus über 100 Ländern der Erde. Die regionale Verteilung der Subskribenten hat sich in den vergangenen Jahren nicht mehr grundlegend verändert: Die Abonnentinnen und Abonnenten sind primär in Deutschland, den Vereinigten Staaten, der Schweiz und Österreich ansässig, gefolgt von den europäischen Nachbarländern.

In allen Angaben sind automatisierte Abfragen durch Suchmaschinen, Robots, Spider u.ä. bereits weitgehend herausgefiltert.

Stand: August 2018