Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft

Ort
Potsdam
Datum
11.10.2012 - 13.10.2012
Veranstalter
Jürgen Danyel / Annette Schuhmann, Zentrum für Zeithistorische Forschungen
Von
Marcel Berlinghoff, Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften, ZEGK, Universität Heidelberg

Die Problematik der eigenen Zeitzeugenschaft gehört zum Grundrepertoire methodischer Überlegungen zur jüngsten Zeitgeschichte.[1] Politische, soziale und vor allem emotionale Bindungen zum Untersuchungsgegenstand müssen reflektiert und ihre Auswirkungen auf die Analyse der Geschehnisse und Zusammenhänge überprüft werden. Ein weiteres Problem des „Miterlebens“ ist die Identifizierung gesellschaftlicher Strömungen, technischer oder politischer Entwicklungen, die zwar Zeitgenossen – und damit auch dem/der Zeithistoriker/in – bewusst sind, vielleicht sogar revolutionär erscheinen, deren historische Einordnung jedoch durch die eigene Eingebundenheit in den Prozess oder dessen Andauern erschwert werden. So ist die Feststellung, dass Computer unser Leben in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert haben, zwar ein Gemeinplatz, der im Begriff der „digitalen Revolution“ seinen Ausdruck findet; eine historische Aufarbeitung dieser Entwicklung steht jedoch bisher ebenso aus wie eine Vorstellung davon, wohin die (historiographische) Reise gehen mag.

Eine Tagung des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam widmete sich nun dem Thema, um Möglichkeiten zur Erforschung der „Computerisierung“ auszuloten und neue Perspektiven einer „Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft“ zu entwickeln. Damit schlossen die Organisatoren an das jüngst erschienene Heft der „Zeithistorischen Forschungen“ an, das sich ebenfalls diesem Themenbereich widmet.[2] Im Gegensatz zu diesem thematisierte die über drei Tage verteilte Konferenz jedoch nicht die Bedeutung des Computers für die Arbeit des/r Historikers/in, sondern beschränkte sich auf sozial-, wirtschafts- und kulturhistorische Aspekte der „Computerisierung“.

Die Zeitzeugenschaft, die in diesem Forschungsfeld eine erstaunliche Bandbreite aufweist – vom Schulfach Lochkartenprogrammierung über die ersten elektronischen Textverarbeitungssysteme bis hin zum alltäglichen Gebrauch des Internets und seiner Applikationen –, wurde nicht nur während der gesamten Tagung thematisiert, sondern rahmte auch das Programm am Eröffnungsabend. JÜRGEN DANYEL (Potsdam) und DANIEL BURCKHARDT (Berlin) präsentierten eine Toncollage, die Alltagsgeräusche der Computernutzung vom Rattern der ersten Diskettenlaufwerke und Nadeldrucker über akustische Hinweise von Betriebssystemen bis hin zur Entwicklung der Begleitmusik von Tele- und Computerspielen präsentierte und die Zuhörer dabei nicht nur auf eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit der Computernutzung führte, sondern auch auf die damit verbundenen emotionalen Affekte hinwies. CHRISTIAN STÖCKER (Hamburg), Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online, nahm diesen Faden auf. Anhand eigener Erinnerungen an das Aufkommen des Commodore C64 Home Computers in westdeutschen Kinderzimmern der 1980er-Jahre zeigte er Entwicklungslinien auf, die seiner Ansicht nach von den illegal kopierten Computerspielen jener Zeit bis zu den heutigen Diskussionen um Urheberrechte im digitalen Zeitalter reichten.

Zu Beginn der eigentlichen Tagung fragte JÜRGEN DANYEL nach den möglichen Perspektiven und Begriffen einer Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft und schlug vor,
den bislang eher unreflektiert verwendeten Begriff der „digitalen Moderne“ zu nutzen, um Aspekte und Dimensionen der technologischen und soziokulturellen Wandlungsprozesse zu bündeln, die seit den 1970er-Jahren weltweit zu beobachten seien. Eine Periodisierung dieser digitalen Epoche solle sich nicht an technischen Entwicklungen festmachen, sondern als Gesellschaftsgeschichte konzipiert sein. In einer pragmatischen Annäherung setzte er eine erste Phase seit den 1940er-Jahren an, die er mit dem Schlagwort „Computerisierung“ verknüpfte. Eine zweite Phase ab Mitte der 1980er-Jahre könne mit dem Begriff der „Informationsgesellschaft“ verbunden werden. Inwieweit die Durchsetzung des Internet eine eigene dritte Phase begründe, sei noch zu bestimmen.

Die Konferenz gliederte sich in vier thematische Bereiche, nämlich 1) die „Computerisierung der Arbeitswelt“, 2) den Kontext des Kalten Krieges, 3) das vor allem in den 1970er- und 1980er-Jahren diskutierte Problem der elektronischen Datenerfassung und -verarbeitung zum Zweck der Kriminalitätsbekämpfung und staatlichen Überwachung sowie schließlich 4) die Subkulturen, die sich im Kontext der technologischen Entwicklung herausbildeten. Dabei zogen sich neben der anfangs erwähnten Zeitzeugenschaft auch methodische Fragen durch die Diskussionen; vor allem die nach den Quellen, sowie wiederholte Hinweise auf die Möglichkeiten, welche die Sammlungen der (technischen) Museen böten.

In ihrem Beitrag zur „Computerisierung der Arbeitswelt“ der 1950er- bis 1980er-Jahre in Deutschland legte ANNETTE SCHUHMANN (Potsdam) den Schwerpunkt auf die seit den 1950er-Jahren phantasierte und in den 1980er-Jahren staatlich massiv geförderte Umsetzung einer vollautomatischen Produktion, der „menschenleeren Fabrik“. Am Beispiel der Produktionshalle 54 des Wolfsburger Volkswagenwerks stellte sie heraus, dass die tatsächliche Umsetzbarkeit dieser Vision lange hinter den ehrgeizigen Plänen zurückblieb und daher schnell wieder aufgegeben wurde. Dagegen habe die staatliche Förderung dieser Entwicklung noch länger gewährt und ihren Höhepunkt erreicht, als die Unternehmen von ihren Plänen längst zurückgetreten waren.

Ähnliche Prozesse beobachtete auch TIMO LEIMBACH (Karlsruhe) in seiner Untersuchung zur deutschen Software-Industrie. Dabei hob er das Problem der Quellenerhebung zur Geschichte von IT-Unternehmen hervor: Dort sei nur selten ein Bewusstsein für die eigene Geschichtlichkeit vorhanden, weshalb der Zugang zu Unternehmensarchiven nicht nur stark eingeschränkt sei, sondern in den nach eigenem Verständnis „zukunftsorientierten“ Betrieben über die gesetzlichen Pflichten hinaus häufig gar keine Akten gesammelt würden. In der Diskussion, die auch in den folgenden Sektionen weitergeführt wurde, kam unter anderem die Frage nach dem transnationalen Charakter der „Computerisierung“ auf: Was bedeute es beispielsweise, IBM als amerikanisches Unternehmen zu beschreiben, und sei es überhaupt sinnvoll, nationalstaatliche Rahmen für eine Geschichte der „Digitalisierung“ vorzugeben? Zudem wurde gefragt ob dabei nicht zeitgenössische Narrative unhinterfragt fortgeschrieben würden.

Weniger mangelnde Aktenlage als vielmehr mangelnde Bauteile standen im Mittelpunkt des Vortrags von FRANK DITTMANN (München) zur Mikroelektronik in der DDR und der Überlegungen von SIMON DONIG (Passau) zur Historiographie der Informationsgesellschaft im Kalten Krieg. Dabei hoben die Referenten hervor, dass die Erzählung des technologisch abgehängten Ostblocks einer genaueren Untersuchung bedarf. Zwar hatten die USA infolge des Sputnik-Schocks enorme Mittel in die technische Entwicklung gesteckt, die nicht zuletzt die langjährige Dominanz US-amerikanischer Informationstechnologie festigte, doch hätten die Sowjetunion und die DDR durchaus knapp Schritt halten können zumal es neben Technologiespionage und trotz Embargo auch genügend legale Möglichkeiten des Technologietransfers gegeben habe. Die junge polnische Hackerszene der 1980er-Jahre beleuchtete am letzten Tag PATRYK WASIAK (Warschau). Auch er betonte die Durchlässigkeit des Eisernen Vorhangs für Technologietransfers und diskutierte kulturhistorische Aspekte der jungen Szene.

Während also die Staatsmedien der DDR hoffnungsvoll die Entwicklung des Megabit-Chips erwarteten, stellte die westdeutsche Öffentlichkeit in den frühen 1980er-Jahren die Frage nach dem Bedrohungspotential der neuen Technologien. Im Kontext von Verwaltungsautomation und EDV-gestützter Kriminalitätsbekämpfung, von Rasterfahndung und Volkszählung wurden umso häufiger die Gefahren eines orwell‘schen Überwachungsstaates beschworen, je näher das vermeintliche „Orwell-Jahr“ 1984 kam. Im Mittelpunkt der medialen Aufmerksamkeit stand dabei lange der ehemalige Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA) Horst Herold, dem sich ANDREJ STEPHAN (Halle-Wittenberg) in seinem Vortrag widmete. Auf Grundlage eines größeren Forschungsprojektes zur Geschichte des BKA skizzierte Stephan die Visionen des auch „Mr. Computer“ genannten Herold zu einer computergestützten Verbrecherjagd. Bei deren Umsetzung könne die Polizei dank elektronischer Rechenmodelle bereits proaktiv am Ort des Geschehens sein, bevor ein potentieller Täter seine Vorhaben überhaupt umsetzen könne. Dem lag ein umfassendes soziotechnisches Weltbild zugrunde, das von einer planbaren Sicherheitsgesellschaft ausging.

Zu den prominentesten Kritikern Herolds gehörte Hans Magnus Enzensberger. Dessen Diktum vom „Sonnenstaat des Horst Herold“ griff CHRISTIAN BOOSS (Berlin) im Titel seines Vortrags zum „Sonnenstaat des Erich Mielke“ auf, in dem er die elektronische Aufrüstung der Staatssicherheit (Stasi) der DDR diskutierte. Im Gegensatz zu anderen Tätigkeitsgebieten, in denen die Stasi eigene und fremde Hochtechnologie nutzte, habe Minister Mielke persönlich eine umfassende automatisierte Verarbeitung der Geheimdienstdaten verhindert und auf einer Fortführung der „analogen“ Arbeit mit Papierakten bestanden. Zum Abschluss des Konferenztages wurde im Beisein eines der Regisseure der 1983 entstandene Dokumentarfilm „Alles unter Kontrolle. Notizen auf dem Weg in den Überwachungsstaat“ gezeigt, der den Zuschauern noch einmal eindrücklich das Gefühl der Bedrohung im alternativen Milieu jener Zeit nahebrachte.

Zurück zu den fröhlichen Aspekten der „Computerisierung“ der 1980er-Jahre führte der Beitrag von ANDREAS LANGE (Berlin), der als Direktor des Computerspielemuseums die Entwicklung des Mediums vom ersten spielerischen Umgang auf den – eigentlich wissenschaftlich oder militärisch genutzten – Rechnern der frühen 1960er-Jahre bis zu aktuellen Online-Rollenspielen skizzierte.

In der von KONRAD H. JARAUSCH (Chapel Hill) moderierten Schlussdiskussion stellten FRANK BÖSCH, JÜRGEN DANYEL, ANNETTE SCHUHMANN (alle Potsdam), ANDREAS WIRSCHING (München) und NICOLE ZILLIEN (Trier) abschließend ihre Vorschläge für eine zeithistorische Untersuchung des Forschungsfeldes vor. Bösch stellte die Möglichkeiten des Vergleichs mit anderen Medienumbrüchen der Vergangenheit heraus, der es ermögliche, übergreifende Wahrnehmungsmuster medialen Wandels zu identifizieren und zugleich die Spezifika der computerbasierten Veränderungen herauszustellen. So zeige beispielsweise der Vergleich mit dem Film, dass die meisten neuen Medien transnational begännen, um in ihrer weiteren Entwicklung nationalisiert zu werden. Analog zu anderen medialen Umbrüchen würden von Zeitgenossen Narrative des Aufbruchs wie auch des Verfalls bemüht, um das im Entstehen begriffene neue Wissen zu ordnen. Es sei jedoch nicht die Aufgabe der zeithistorischen Untersuchung der „Computerisierung“, so stellte Schuhmann heraus, eine Entscheidung zugunsten des einen oder des anderen Narrativs herbeizuführen.

Des Weiteren wurde noch einmal die Begriffsdiskussion aufgegriffen und unter anderem die Übernahme zeitgenössischer sozialwissenschaftlicher Begriffe problematisiert.[3] So müsse etwa der von Danyel vorgeschlagene übergreifende Begriff der „Informationsgesellschaft“ als Quellenbegriff verstanden werden, der zeitgenössischen Sozialwissenschaftlern dazu gedient habe, die wahrgenommenen Phänomene analytisch in den Griff zu bekommen. Demgegenüber stellten „Automation“ ebenso wie die von Schuhmann präferierte „Computerisierung“ einzelne Aspekte der computerbasierten Veränderung in den Vordergrund und seien zugleich eindeutig als Quellenbegriffe erkennbar. Dabei müsse, so Schuhmann, Ausmaß und Zeitraum der „Computerisierung“ für jeden gesellschaftlichen Bereich, etwa der Arbeit, der Bildung, der Verwaltung oder des Militärs, einzeln bestimmt und historisch eingeordnet werden.

Gemeinsam war den Begriffsvorschlägen jedoch der Fokus einer Gesellschaftsgeschichte, sei es unter der Perspektive einer Wissensgesellschaft (Wirsching) oder einer Mediengesellschaft (Bösch). Des Weiteren wurde die bereits am Vortag diskutierte Rolle der informationstechnologischen Revolution für den Verlauf des Kalten Krieges hervorgehoben. Hier habe eine entscheidende Machtverschiebung stattgefunden, die sich auch diskursiv entfaltet habe und die es näher zu untersuchen lohne. Gleiches gelte für die Rolle der „Computerisierung“ als Auslöser gesellschaftlicher Neuformierungen.

Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass sich bereits bei einer weitgehend auf gesellschafts-, kultur- und wirtschaftshistorische Aspekte begrenzten Perspektive auf die Geschichte der „Computerisierung“ ein breites Forschungsfeld abzeichnet, das eine weitere Erschließung äußerst lohnenswert erscheinen lässt. Dabei wurden die Quellenprobleme einer digitalen Zeitgeschichte zwar nur am Rande gestreift, die Herausforderungen der Zeitzeugenschaft in einem sich revolutionär entwickelnden gesellschaftshistorischen Forschungsgebiet jedoch bereits sichtbar. Zu beantworten werden unter anderem die Fragen nach der Rolle der „Computerisierung“ für die Umbrüche westlicher Gesellschaften seit den 1970er-Jahren oder für den Verlauf des Kalten Krieges sein. Transnationale Forschungsperspektiven werden nationale Narrative einer beispielsweise deutschen oder US-amerikanischen Computergeschichte aufbrechen, und schließlich wird sich zeigen, ob die historische Untersuchung der digitalen Informationsgesellschaft neue Epochen und Zäsuren in der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts zu setzen vermag. Die Tagung hat wichtige Desiderate angesprochen und wird neben den genannten hoffentlich zahlreiche weitere Forschungen inspirieren.

Konferenzübersicht:

Begrüßung: Jürgen Danyel (ZZF)

Daniel Burckhardt (Humboldt-Universität zu Berlin) und Jürgen Danyel: Der Sound der Informationsgesellschaft. Eine Ton-Collage

Christian Stöcker (Spiegel Online): Trojaner in Braun: Wie Heimcomputer die digitale Welt in die Kinderzimmer schmuggelten

Begrüßung: Frank Bösch (ZZF)

Jürgen Danyel: Wege in die digitale Moderne. Überlegungen zu einer Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft

Sektion 1: Computerisierung der Arbeitswelt

Annette Schuhmann (ZZF): „Vor uns die guten Jahre“ – Die Computerisierung der Arbeitswelt in Deutschland (1950 bis 1980)

Timo Leimbach (Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung): Die Entwicklung der Softwareindustrie in Deutschland

Kommentar: Kim Christian Priemel (Humboldt-Universität zu Berlin)

Moderation: Annelie Ramsbrock (ZZF)

Sektion 2: Informationstechnologien im Kalten Krieg

Frank Dittmann (Deutsches Museum München): „Wir sind die größte DDR der Welt“ – zur Mikroelektronik in der DDR

Simon Donig (Universität Passau): Die Geschichte der Informationsgesellschaft im Kalten Krieg – Wie kann man sie schreiben?

Kommentar: Helena Durnova (Masaryk-Universität Brünn)

Moderation: Rüdiger Hachtmann (ZZF)

Sektion 3: Sicherheit – Überwachung – Kontrolle

Andrej Stephan (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg): „Milliarden und Milliarden von Daten“ – Horst Herolds Vision der Verbrecherjagd

Christian Booß (BStU Berlin): Der Sonnenstaat des Erich Mielke. Die Informationsverarbeitung des MfS: Entwicklung und Aufbau

Kommentar: Achim Saupe (ZZF)

Moderation: Rüdiger Hachtmann (ZZF)

Filmvorführung: „Alles unter Kontrolle. Notizen auf dem Weg in den Überwachungsstaat“, Buch und Regie: Niels Bolbrinker, Klaus Dzuck und Barbara Etz, Bundesrepublik Deutschland (1983)

Einführung: Eva Berger (taz Berlin)

Sektion 4: Computer (Sub-)Kulturen

Patryk Wasiak (Warschau): Pirates, Virus Factories and KGB Hacker Schools: Hacker Scene in Eastern Europe

Andreas Lange (Computerspielemuseum Berlin): Computerspielekultur(en) 1949 bis 2012

Kommentar: Peter Haber (Universität Basel)

Moderation: Daniel Burckhardt (Humboldt-Universität zu Berlin)

Abschlussdiskussion: Schöne Neue Computerwelt – Die Informationsgesellschaft als Forschungsfeld der Zeitgeschichte

Teilnehmer/innen: Jürgen Danyel (ZZF), Andreas Wirsching (IfZ München), Annette Schuhmann (ZZF), Frank Bösch (ZZF), Nicole Zillien (Universität Trier)

Einführung und Moderation: Konrad H. Jarausch (University of North Carolina at Chapel Hill)

Anmerkungen:
[1] Vgl. etwa Marcus Böick / Angela Siebold, Die Jüngste als Sorgenkind? Plädoyer für eine jüngste Zeitgeschichte als Varianz- und Kontextgeschichte von Übergängen, in: Deutschland Archiv 44 (2011), S. 105–113.
[2] Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History 9 (2012), Heft 2: Computerisierung und Informationsgesellschaft, hrsg. von Jürgen Danyel, Annette Schuhmann und Jan-Holger Kirsch, <http://www.zeithistorische-forschungen.de/16126041-Inhalt-2-2012> (17.12.2012).
[3] Vgl. Rüdiger Graf / Kim Christian Priemel, Zeitgeschichte in der Welt der Sozialwissenschaften. Legitimität und Originalität einer Disziplin, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 59 (2011), Heft 4, S. 1–30.

Zitation
Tagungsbericht: Zeitgeschichte der Informationsgesellschaft, 11.10.2012 – 13.10.2012 Potsdam, in: H-Soz-Kult, 18.12.2012, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-4528>.