Sketching the Past – Vermittlung von Gewaltgeschichte im Comic

Ort
Frankfurt an der Oder
Datum
26.09.2013 - 28.09.2013
Veranstalter
Institut für angewandte Geschichte e.V., Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Von
Katharina Eger, Historisches Institut, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Nach wie vor wird dem Comic unterstellt, als triviales Medium einzig kurzweiliger Unterhaltung zu dienen, nicht jedoch zur Nutzung als Bildungsmedium geeignet zu sein. Insbesondere in Deutschland wurde der Comic früher als Inbegriff der amerikanischen Unterhaltungsindustrie sogar als Gefahr für das Bildungsideal gesehen. Trotz dieser noch vorhandenen Skepsis gegenüber dem Comic hat in den letzten Jahren der Geschichtscomic zunehmend Eingang in den Schulunterricht gefunden. Dies lässt sich unter anderem an speziell entwickelten methodologischen Handreichungen zum Einsatz von Comics im Schulunterricht und der Publikation von bildungspädagogischen Geschichtscomics ablesen.

Ausgehend von dieser Annahme legte KERSTIN SCHOOR (Frankfurt an der Oder) in ihrer Eröffnung die zentralen Fragen, welche die Tagung mit Fokus auf der Gewaltgeschichte verfolgte, dar: die Fragen nach dem Verhältnis von Geschichtsvermittlung im Comic, nach dessen Qualitäten als ernstzunehmende Geschichtsdarstellung und selbst als ernstzunehmende Quelle sowie die Frage, ob das Medium als eine legitime Ausdrucksform auch komplexer geschichtlicher Prozesse gelten kann und wo dessen Möglichkeiten und Grenzen liegen. Des Weiteren verwies Schoor auf den Zusammenhang des Tagungsthemas mit dem Anspruch des Tagungsveranstalters: „Geschichte wird gemacht – im Hier und Jetzt. Wie Geschichte gestaltet, verhandelt und konstruiert wird, steht im Fokus der Arbeit am Institut für angewandte Geschichte.“[1] Bereits in der Vergangenheit hatte der Verein sich in seinen Projekten durch einen selbsterarbeiteten „Koffer“ an vielfältigen Methoden und Zugängen zur Auseinandersetzung mit Geschichte ausgezeichnet und ebenso bei der Vermittlung zwischen den verschiedenen Akteuren der historisch-politischen Bildung. Unter dem Stichwort „Vernetzung“ verstand sich die Tagung als Plattform für den Informationsaustausch zwischen den interdisziplinären Akteuren des Mediums Comic. Die verschiedenen Expertisenfelder der Teilnehmer erlaubten eine interdisziplinäre Herangehensweise an das Thema und gewährleisteten verschiedene Perspektiven auf die Geschichtsvermittlung im Comic. Als Kooperationspartner fungierten die Axel-Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration sowie Junge Museen Viadrina. Förderer waren die Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg und die Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft.

Zur Veranschaulichung des Verhältnisses von Fakt und Fiktion in der Darstellung von Gewaltgeschichte in jeder sequentiellen Bildgeschichte verwies DIETRICH GRÜNEWALD (Koblenz) in seinem Vortrag darauf, dass vermittelte Geschichte in Texten wie auch Bildern nie objektiv, sondern immer subjektiv und daher zu interpretieren sei. Eine Bildgeschichte, egal ob erfunden oder an Quellen orientiert, sei das Produkt eines Künstlers, der als Kreator wirke und unabhängig von jeder Wahrheit Bildmotive schaffe, die keine objektive wahre Quelle darstellen, sondern ein Angebot zur Interpretation. Die Leerstellen zwischen den Einzelbildern müssen kombinierend geschlossen werden und der dargestellte Prozess erfasst werden. Hinsichtlich historischer Gewaltdarstellung eröffne diese Prozesshaftigkeit laut Grünewald die besondere Chance, diese nicht als singuläre, plötzliche Erscheinung zu zeigen, sondern sie in ihrer prozeduralen Entwicklung und ihren Folgen darzustellen. Dabei unterschied er zwischen der Darstellungsweise von Gewalt als spannungssteigerndes dramaturgisches Instrument, als angeblich gerechtfertigtes Mittel der Politik oder als Plädoyer gegen Gewalt, wobei die letztgenannte Art sowohl offen und direkt als auch subtil inszeniert werden könne. Des Weiteren sah Grünewald eine besondere Chance der Bildgeschichte darin, neben der Handlung ein stimmiges Bild der geschilderten Zeitepoche zu liefern, welches jedoch von den Rezipient/innen kritisch analysiert werden müsse.

Im ersten Panel wurde das Thema Holocaust im Comic thematisiert, wobei alle drei Referenten auf den Kanon bildenden Comic MAUS von Art Spiegelmann als Maßstab bei der Arbeits- und Darstellungsweise referierten. JENS MEINRENKEN (Berlin) legte in seinem Vortrag die äußerst lange Tradition der Gewalt zeigenden Darstellung des Holocaust im Comic dar, welche bereits im Zweiten Weltkrieg einsetzt und bis in die unmittelbare Gegenwart andauert. Die Bandbreite an visuellen Strategien und Dramatisierungen von Gewalt, mit denen die Comics im Einzelnen operieren, ließen erkennen, dass bereits in den 1940er-Jahren in amerikanischen Comics, teilweise basierend auf dem Informationsmaterial der kämpfenden Truppen in Europa, explizit Deportationen, Konzentrationslager und Gaskammern gezeigt wurden. Gleichzeitig wurde auf das wiederkehrende Motiv der Geißlung Christi und andere Topoi in den Comics dieser Zeit verwiesen. Neuere Werke begannen stärker abstrahierende Elemente und atmosphärisch thematische Qualitäten wie auch erläuternde Textpassagen hinzuzuziehen. Nichtsdestotrotz sei eine realistische Darstellungsweise immer noch in diesem Themenbereich vorhanden. Meinrenken appellierte eindringlich dafür, nicht nur die Videologie des Mediums Comic zu beachten, sondern diesen immer in Abgrenzung und Auseinandersetzung mit anderen Medien wie Zeichnungen zu analysieren.

Der Referent MARCO BEHRINGER (Würzburg) verwies darauf, dass die meisten Holocaust-Comics zwischen den beiden Idealtypen der „angemessenen Erinnerung“ und der Ikonisierung oszillieren und dass daran der Bedarf an kritischer Reflexion bemessen werden müsse. Desgleichen streifte Behringer die Komplikationen resultierend aus der Bildverbotsdebatte um die Darstellung des Holocaust. Der gängigen Adornointerpretation, die den Konflikt zwischen ethischer Verpflichtung der Zeugenschaft des Erinnerns und den Gefahren der Ästhetisierung des verbrecherischen Völkermordes an Juden in jeder künstlerischen Darstellung thematisiert, setzte er das Bildlichkeitsgebot von Jean-François Lyotard entgegen. Die Tabuisierung von Holocaustdarstellungen sei demnach unsinnig, außerhalb von Merk- und Fachwissen müsse es auch erlaubt sein, Bilder heranzuziehen. Für den Einsatz von Holocaustcomics im Geschichtsunterricht sah Behringer die Notwendigkeit, dass die rezipierenden Schüler/innen die nötige pikturale Medienkompetenz aufweisen. Des Weiteren müsse eine Typologie dieser Comicsparte vorgenommen werden. Zum einen müsse sich gefragt werden, an welche Altersgruppe sich gewandt wird und wie groß der Authentizitätsgrad des Comics ist. Ebenso müssen die verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. In der „angemessenen Erinnerung“ gehe der Comic atmosphärisch vor und zeige Gewaltverbrechen nicht voyeuristisch und direkt, sondern der empfundene Schmerz werde durch Subtilität und Stimmung vermittelt. Der Rezipient müsse selbst die Handlung im Kopf zusammensetzen. Des Weiteren werde medienreflektorisch im Comic gearbeitet, der Autor thematisiere sich und seine Arbeit im Medium. Hingegen werde bei der Ikonisierung die Geschichte oft umgedeutet und ihr werde nachträglich ein anderer Sinn zugeschrieben. Außerdem werde stilisiert, es werden Heldenfiguren gezeigt, mit denen sich leicht identifiziert werden könne. Im Unterschied zur angemessenen Erinnerung werde die Erwartungshaltung des Lesers erfüllt, es gebe ein gutes Ende. In seinen drei Beispielanalysen verwies Behringer jedoch auch darauf, dass das Ikonisierende und Erinnernde dieser Idealtypen immer gleichermaßen in einem Comic vorhanden seien und daher das kritische Hinterfragen des Rezipienten unabdingbar sei.

Das zweite und dritte Panel stellten unterrepräsentierte Themen der Gewaltgeschichte in den Vordergrund. ECKHART SACKMANN (Hildesheim) stellte in seinem Vortrag mehrere zeitgenössische deutsche Comics aus der Zeit von 1884 bis 1914 vor, welche die deutschen Kolonien in Afrika thematisieren. Die aus damaliger Sicht humoristische, aus heutiger diffamierende und stereotype Darstellung der afrikanischen Bevölkerung als Witzfiguren mit wulstigen Lippen sei in dieser Zeit geprägt worden und wirke bis heute nach. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass der Wert dieser Comics als Quellen im Geschichtsunterricht in der Analysemöglichkeit der Darstellungsweise der afrikanischen Bevölkerung und dem Selbstverständnis der deutschen Kolonialherren liegt. In der Diskussionsrunde sprach sich Sackmann dagegen aus, Neuauflagen von alten Comics der politischen Korrektheit zu unterwerfen, da ihr Wert als Quelle auf dem Aussagewert bezüglich ihres Entstehungszeitraumes beruhe. Zielführender hielt er die Arbeit an der Medienkompetenz der Rezipienten und die Beifügung von Hinweisen zu dem Entstehungszeitraum bei einem neuaufgelegten Comic.

Ebenso zeigte der Vortrag von STEFAN WOLLE (Berlin) über die Weltraumserie der Digedags aus dem Mosaik, dem einzig zugelassenen Comic in der DDR, wie in einem vermeintlich unpolitischen Comicheft Themen wie Klassenkampf und Feindbilder propagandistisch in Szene gesetzt wurden. Damit bietet sich diese Comicserie als Quelle für die deutsche Teilungsgeschichte im Geschichtsunterricht an.

Die Referentin NASTASIA LOUVEAU (Berlin) stellte drei Comics vor, die sich in der Flut an Berichten zu dem Thema Jugoslawienkrieg einreihen und auf unterschiedliche Art und Weise Anspruch auf Authentizität erheben. Insbesondere Joe Sacco, der als Begründer der Comic-Reportage gilt, vermische in seinem Werk Safe Area Goražde Fakten und Berichte von betroffenen Kriegsopfern, ebenso setze er sich selbst in Szene. In der Diskussion wurde über den Stellenwert einer solchen Reportage gesprochen, da deren Lebendigkeit im Gegensatz zu bloßer Faktenaufzählung von der subjektiven Sicht des Autors lebe. Statt der Gleichsetzung mit objektiver Geschichtsdarstellung, müsse die Comic-Reportage als solche gewertet und rezipiert werden und als Motivation zur weiterführenden Beschäftigung mit dem dargestellten Themengebiet genutzt werden.

Zwei weitere Vorträge beleuchteten das Potential des Geschichtscomics in zwei unterschiedlichen Bereichen der historisch-politischen Bildung. Zum einen legte MAGDALENA LODA (Potsdam), die zwei Seminare zum Medium Geschichtscomic an der Universität Potsdam durchgeführt hatte, dar, dass diese sowohl in der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Medium als auch bei der Erarbeitung eines Comics auf breites Interesse der Studierenden der verschiedensten Disziplinen getroffen seien. Zum anderen zeigte MARIA NOOKE (Berlin) anhand des Comics Tunnel 57 neue Ansätze zur Vermittlung der deutschen Teilungsgeschichte. Der Stellenwert von Comics in Gedenkstätten wurde als unkonventionelle Form der Geschichtsvermittlung beschrieben. Als medienwirksame Bewerbung für die entsprechende Ausstellungseröffnung war der Comic an Werbetafeln in einer Berliner Bahnhofstation befestigt worden. Die ungewöhnliche Präsentation ermöglichte eine durchgehende Besichtigung und die Menschen seien unvorbereitet in ihrem Alltag mit dem Thema konfrontiert worden. Des Weiteren sah die Vortragende das Medium Comic als Möglichkeit, schwer darstellbare Themen wie Motivationen zur Fluchthilfe, Bedingungen des Tunnelbaus oder Probleme des Fluchthelferalltags zu visualisieren.

Schließlich wurde im letzten Panel der Einsatz von Comics im Geschichtsunterricht näher beleuchtet. CHRISTINE GUNDERMANN (Berlin) legte dar, dass die steigende Anzahl an Produktionen für den Einsatz in Museum, Gedenkstätte und Schule auch die didaktische Auseinandersetzung mit dem Medium notwendig mache, da Schüler/innen nicht in dem Maße Comics lesen, wie allgemein angenommen werde und daher nicht automatisch die notwendige Medienkompetenz zur Analyse besäßen. Dabei führte sie aus, dass der Geschichtscomic nicht nur zur Erfassung des historischen Inhalts oder als Motivationsmittel zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema führen solle, sondern dass insbesondere die Art und Weise wie Geschichte dargestellt wird, hinterfragt und reflektiert werden müsse. Daher sei es notwendig eine Medienkompetenz zu entwickeln, da Geschichtscomics auch immer populäre historische Vorstellungen präsentieren. Des Weiteren ergebe sich die Frage, wie authentisch die dargestellte Geschichte in Bezug auf empirische Triftigkeit ist. Handelt es sich um eine Erlebnisauthentizität, bei der der Autor das beschriebene Ereignis selbst erlebt hat, um eine Faktenauthentizität, bei der empirische Triftigkeit auf Faktenlevel vorhanden ist, also ein gezeichnetes Geschichtsbuch, oder um eine Typen- und Repräsentationsauthentizität? Dabei wird eine Figur oder ein Ereignis, als Typus repräsentativ dargestellt, wie es anhand von Quellen aus dieser Zeit bekannt ist. Letztere stellt die häufigste Lektüre im Unterricht dar, weswegen Gundermann einen spezifischen Fragenkatalog zur sachgerechten Bearbeitung entwickelt hat. Ihre Fragen zielen auf die Reflexion des Mediums Comic in seinen ästhetischen Leseanforderungen, Emotionalisierungsstrategien, eingenommenen Perspektiven, die bezogene geschichtspolitische Position, empirische Triftigkeit und notwendige Informationen zur Auswertung als Quelle ab.

PATRICK SIEGELE (Berlin) stellte den Bestseller Die Suche vor, ein mit didaktischem Konzept entwickelten Geschichtscomic des Anne Frank Zentrums, der mittels einer fiktiven Familiengeschichte exemplarisch den Holocaust in Europa thematisiert. Anhand von dargestellten Dilemmasituationen können die Schüler/innen mit den dazugehörigen Unterrichtsmaterialien die verschiedenen Rollen in der Gesellschaft zur Zeit des Holocaust diskutieren. Es wurde auch mit indirekter Darstellung gearbeitet, wobei die Leerstellen von den Schüler/innen selbst erschlossen werden müssen. Ziel sei es dabei die pikturale Lesekompetenz zu fördern. Eine an 14 deutschen Schulen durchgeführte Befragung ergab eine positive Resonanz von Lehrer/innen und Schüler/innen.

Zuletzt erläuterte RALF KEISER (Hamburg), wie der Carlsen Verlag, der seit 1963 Comics verlegt, durch die Wortverwendung graphic novel für Comics mit historischen oder zeitgenössischen Themen neue Märkte erschließen konnte. Die Zusammenarbeiten mit Bildungseinrichtungen seien noch gering, Keiser vermutete Gründe bei der preislichen Gestaltung und der noch vorhandenen Skepsis gegenüber dem Medium. Trotzdem hat der Verlag mit einem Lehrermarketing für seine Werke begonnen, was jedoch noch ausbaufähig sei, da nicht die Autor/innen, sondern Lehrer/innen zu einzelnen Comics die Materialien erstellen müssten.

In der Abschlussdiskussion wurde herausgestellt, dass der Comic (auch in mehreren Tagungsvorträgen) als populäres und als Massenmedium bezeichnet werde, was mit negativen Konnotationen einhergehe die die angestrebte Akzeptanz im Bildungsbereich verhindern und deshalb verworfen werden müssen. Die Auflagezahlen von Bestsellern bewiesen das Gegenteil. Insgesamt müssten die sprachlichen Schemata in Bezug auf den Comic stärker reflektiert werden.

Als Tagungsergebnis lässt sich festhalten, dass es bereits vielfältige Bestrebungen und didaktische Konzepte bei der Erstellung von Geschichtscomics in den verschiedenen Bereichen der historisch-politischen Bildung gibt, welche die spezifischen Möglichkeiten des Comics ausloten. Allerdings ist der Comic kein Massenmedium, das die meisten Rezipienten kritisch und reflektiert selbst erschließen können. Insbesondere im Schulunterricht bedarf es der Ausbildung einer notwendigen Medienkompetenz, um Geschichtscomics in Auseinandersetzung mit anderen Medien anwenden zu können.

Konferenzübersicht:

Mike Plitt (Frankfurt an der Oder): Eröffnung

Kerstin Schoor (Frankfurt an der Oder): Begrüßung

Dietrich Grünewald (Koblenz): Dichtung und Wahrheit – (Gewalt)Geschichte in der Bildergeschichte

Panel 1: Holocaust im Comic – MAUS und sonst nichts?

Jens Meinrenken (Berlin): Vor und nach „Maus“. Holocaust im Comic

Reinhard Kleist (Berlin): Präsentation und Einblick in „Der Boxer“

Marco Behringer (Würzburg): My father bleeds history. Holocaustcomics zwischen Ikonisierung und Erinnerung

Panel 2: Themenkomplexe jenseits von NS-Geschichte im Comic

Eckart Sackmann (Hildesheim): Kolonialcomics der Kaiserzeit

Magdalena Loda (Potsdam): Geschichtscomics in Forschung und Lehre

Nastasia Louveau (Berlin): Fax from Sarajevo, Email from Pančevo: Dokumentarische Strategien in Comics über die jugoslawischen Kriege

Workshop 1

Susanne Buddenberg und Thomas Henseler (Berlin): „Berlin – Geteilte Stadt“

Panel 3: DDR und Deutsche Teilungsgeschichte

Stefan Wolle (Berlin): Die Digedags im intergalaktischen Klassenkampf. Feindbilder und Klischees des Kalten Krieges in der Weltraumserie des „Mosaik“

Maria Nooke (Berlin): Tunnel 57 – Eine Fluchtgeschichte als Comic. Neue Ansätze zur Vermittlung der deutschen Teilungsgeschichte

Workshop 2

Susanne Buddenberg und Thomas Henseler (Berlin): „Tunnel 57- eine Fluchtgeschichte als Comic“

Panel 4: Der Einsatz von Comics im Geschichtsunterricht

Christine Gundermann (Berlin): Chancen und Stolpersteine beim Einsatz von Comics in der politisch-historischen Bildungsarbeit

Patrick Siegele (Berlin): Der Einsatz von Geschichts-Comics am Beispiel von „Die Suche“

Ralf Keiser (Hamburg): Historische Comics als Chance der Wissensvermittlung

Abschlussdiskussion

Anmerkung:
[1] Institut für angewandte Geschichte e.V., <http://www.instytut.net/>.

Zitation
Tagungsbericht: Sketching the Past – Vermittlung von Gewaltgeschichte im Comic, 26.09.2013 – 28.09.2013 Frankfurt an der Oder, in: H-Soz-Kult, 08.12.2013, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-5130>.