Aktuelle Projekte und Forschungen zu NS-Raubgut

Aktuelle Projekte und Forschungen zu NS-Raubgut

Organisatoren
Philipp Zschommler / Birgit Klein, Lehrstuhl für Geschichte des jüdischen Volkes, Provenienzforschungsprojekt „NS-Raubgut in der Bibliothek Albert Einstein“, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
Ort
digital (Heidelberg)
Land
Deutschland
Vom - Bis
18.03.2021 - 19.03.2021
Von
Philipp Zschommler, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg

Das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste geförderte Projekt bot mit einem zweitägigen Workshop ein Forum, um aktuelle Themen rund um die Provenienzforschung zu beleuchten und zu diskutieren. Der Schwerpunkt lag auf der Rekonstruktion von Kulturgut aus ehemaligem jüdischem Besitz, auf dem Umgang mit Judaica in der Nachkriegszeit und auf gegenwärtigen methodischen Fragen zur Darstellung von Ergebnissen aus der Provenienzforschung. Ziel war es, den Teilnehmenden und Vortragenden einen zwanglosen Austausch über laufende Projekte und methodische Fragestellungen zu ermöglichen. Die Methoden der Erforschung und Dokumentation gestalten sich hinsichtlich der zu untersuchenden Objektgruppen (Bücher und jüdische Ritualgegenstände) recht unterschiedlich, und daher strebten die Veranstalter an, Impulse in beide Richtungen zu setzen.

Einführend erläuterte Rabbinerin BIRGIT KLEIN (Heidelberg) anhand ihrer Forschungen zur Geschichte der Bibliothek des 1708 eröffneten Mannheimer Lehrhauses, der Klaus, wie sehr die aktuelle lokale Geschichtsschreibung von voreiligen Vermutungen hinsichtlich des Schicksals der Bibliothek nach 1945 geprägt ist. Hingegen erlaube die Sichtung der inzwischen digitalisierten diesbezüglichen Aktenbestände des Leo Baeck Institute New York, einen Eindruck von den komplexen Vorgängen und Motiven der Akteure zu erlangen. Demnach hatten Mitglieder der Mannheimer jüdischen Gemeinde nach 1945 während der Shoah im KZ Theresienstadt Rabbiner Leo Baeck kennen und schätzen gelernt und waren auch dem im benachbarten Heidelberg stationierten amerikanischen Armeerabbiner Henry Tavel für seine Dienste für ihre Gemeinde dankbar, so dass sie ihm anboten, die Klaus-Bibliothek an dessen Alma Mater, das Hebrew Union College (HUC) in Cincinnati (Ohio, USA), zu überführen. Anders als bisher dargestellt, sei die Übergabe allem Anschein nach freiwillig erfolgt, da diese Gemeindemitglieder einerseits keine Hoffnung mehr für das künftige Studium der Klaus-Bibliothek in Mannheim sahen und sich andererseits als Überlebende weiterhin Leo Baeck emotional verbunden fühlten, der gastweise am HUC lehrte, wie nun auch Rabbiner Tavel.

TOMÁŠ KRAUS (Prag) beschrieb den relativ komplizierten und langfristigen Prozess der Rückgabe jüdischen Eigentums in der Tschechischen Republik. Seine Ursprünge reichen bis kurz nach dem Sturz des kommunistischen Regimes in den frühen 1990er-Jahren zurück. Seitdem wurde, so der Referent, in mehreren Wellen ein Teil des historischen Erbes, das ursprünglich jüdischen Personen und Institutionen gehörte, restituiert. Der Schlüssel zu diesem Prozess sei die Verabschiedung mehrerer Gesetze über die Möglichkeit gewesen, die ursprünglich arisierten Immobilien zu beanspruchen, die dann vom kommunistischen Regime nach Kriegsende wieder konfisziert worden waren. Gleiches war bei mobilen Gegenständen und insbesondere bei Kunst- und anderen Sammlungen möglich. Die Verabschiedung der Theresienstädter Erklärung (Terezín Declaration) war für diese Frage nicht nur für die Tschechische Republik, sondern weltweit von entscheidender Bedeutung. Sie resultierte aus der internationalen Konferenz Holocaust Era Assets im Jahr 2009, die im Rahmen der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft organisiert worden war. Der Rechtsrahmen für Restitutionen sei zwar zufriedenstellend, jedoch nicht die Implementierung, wie sich in der täglichen Praxis zeige. Auch die Frage von erbenlosem Eigentum, das aufgrund der Ermordung ganzer Familien an den Staat überging, sei bis zum heutigen Tag in keiner Weise geregelt.

STEPHAN KUMMER (Berlin) ließ das Provenienzforschungsprojekt in der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum Revue passieren. Die Präsentation umfasste eine Genese der Neuen Synagoge Berlin und des Centrum Judaicum. Von 2011 bis 2019 wurden 8.500 Bücher untersucht, denen ein NS-verfolgungsbedingter Entzug oder sogenannter Verdachtsfall zu Grunde lag. Mithilfe ausgewählter Provenienzbeispiele wurde die Vielschichtigkeit der Provenienzforschung in Bibliotheken veranschaulicht. Zum Abschluss widmete sich Kummer dem Schicksal von Rabbiner Moritz Moses Kahn (1871-1946) und seiner im Jahr 1939 beschlagnahmten Bibliothek.

Hieran anknüpfend erläuterte ANNEGRET BRAUN (Stuttgart) sehr anschaulich, wie sie als Privatperson Kontakt mit den Nachkommen des Moritz Moses Kahn aufgenommen hat. Anlass sei das Projekt „Symphony of the Names“ gewesen, ausgerichtet vom Haus der Geschichte in Stuttgart. In diesem Rahmen können und konnten Einrichtungen und Einzelpersonen Patenschaften für eine:n der Jüdinnen und Juden übernehmen, die 1941 aus ihrer Heimat Württemberg und Hohenzollern nach Riga deportiert worden waren. In ihrem Fall sei es Else Kahn gewesen, über die sie begann zu recherchieren. Schließlich führten die Spuren sie nach Israel, wo sie deren Nachkommen ausfindig machen konnte, mit denen sie einen dauerhaften Kontakt herstellte.

ANDREAS KENNECKE (Potsdam) widmete sich dem Thema der Nutzbarkeit von erschlossenen Daten. Demnach werden in der Provenienzforschung zahlreiche Forschungsdaten produziert, die bislang an unterschiedlichen Orten verzeichnet sind und zudem oft nicht den FAIR Data Principles entsprechen, so dass ihre Nachnutzung (auch über die Provenienzforschung hinaus) erschwert ist. Mit der Verwendung von Normdaten wie der Gemeinsamen Normdatei (GND) bei der Verzeichnung der Ergebnisse aus der Provenienzforschung folge man zwar bereits den FAIR Data Principles; diese Normdatensysteme seien aber immer national ausgerichtete Datenbanken. Gerade in der Forschung zu NS-Raubgut sei die Mehrsprachigkeit der Normdatensätze sehr wichtig. Zudem sei die Zahl derjenigen, die bislang in der GND arbeiten dürfen, sehr begrenzt.

Kennecke schlug die mehrsprachige Wikidata als Lösung für die aufgeführten Probleme vor, da sie zudem die FAIR Data Principles befolge und eine Bearbeitung der Daten grundsätzlich erlaube. Aufgrund der Möglichkeit, Daten aus den nationalen Normdatensystemen wie der Deutschen oder Israelischen Nationalbibliothek oder der Library of Congress über ihre Identifier zu verknüpfen, firmiere Wikidata zugleich zum Daten-Hub. Das sei nichts weniger als eine Grundlage für den Aufbau eines zukünftigen Discovery-Systems für Provenienzforschungsdaten und biete zudem die Möglichkeit, auch einen Thesaurus der Provenienzforschung in Wikidata zu integrieren.

BARBARA THUMM und SEBASTIAN FINSTERWALDER (Berlin) beschrieben die Hintergründe des sogenannten Zugangs J der Berliner Stadtbibliothek, einem 1943 getätigten Ankauf von etwa 40.000 aus den letzten Privatwohnungen von Berliner Jüdinnen und Juden geraubten Büchern. Im Fokus standen zum einen die äußeren und inneren Umstände des Ankaufs sowie die Rolle des damaligen Direktors Wilhelm Schuster. Zum anderen versuchten sie, einen in Anfragen häufig erbetenen Überblick über die thematische Zusammensetzung der geraubten Bücher zu geben. Dabei stellten sie auch zur Diskussion, inwieweit eine derartige Auswertung im Wissen über die nach dem Entzug der Bücher mehrfach erfolgte Selektion überhaupt aussagefähig sein kann.

BETTINA FARACK (Jerusalem) stellte die Bibliothek des Leo Baeck Institute Jerusalem vor und berichtete von den Vorbereitungen zur systematischen Dokumentation der Provenienzspuren des Bestands. Demnach umfasst die Bibliothek des 1955 gegründeten Instituts etwa 13.000 Bände, darunter sogenanntes NS-Raubgut, da auch das LBI Jerusalem Raubgut erhalten hat, das infolge der nationalsozialistischen Verfolgung keine Erben hat. Farack besprach einige Forschungsfragen, die sich angesichts des Bestands stellen, und wies auf die Herausforderungen einer kooperativen Provenienzdokumentation hin.

ULRIKE VOGL und DANIEL DUDDE (Frankfurt am Main) gaben einen ersten Einblick in das im Herbst 2020 begonnene Provenienzforschungsprojekt der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg in Frankfurt am Main: Die UB Frankfurt überprüft in einem zweijährigen, vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg, von der Stadt Frankfurt am Main und der Goethe-Universität unterstützten Projekt systematisch die Herkunft von etwa 80.000 Bänden nach NS-Raubgut, die seit 1942 und bis in die 1950er-Jahre hinein zur Ergänzung der Kriegsverluste erworben wurden. Neben einem kurzen Überblick zu Geschichte und Entstehung der Universitätsbibliothek und dem Aufbau ihrer Bestände legten sie den Fokus auf lokale und regionale Besonderheiten, wie die Gründung des Instituts zur Erforschung der Judenfrage in Frankfurt im Dritten Reich oder die Bedeutung des von den amerikanischen Alliierten eingerichteten Offenbach Archival Depot. Nach dessen Auflösung gelangten etliche der dort verbliebenen Bände in den Bestand der heutigen UB Frankfurt.

SILKE REUTHER (Hamburg) berichtete über die bisherigen und die anvisierten Forschungen über eine Sammlung im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe (MK&G). Im November 2018 konnte das Museum einen silbernen Kidduschbecher aus der Judaika-Sammlung des vom NS-Regime verfolgten deutsch-jüdischen Kaufmanns und Kunstsammlers Max Raphael Hahn (1880-1942) an dessen Familie restituieren. Die Identifizierung des 1939 beschlagnahmten Bechers in dem vom Museum bewahrten Silberbestand aus jüdischem Besitz sei anhand eines historischen Fotos aus dem Familiennachlass möglich gewesen. Anlässlich der Rückgabe verständigten sich das MK&G und Michael R. Hayden, der in Kanada lebende Enkel von Max Raphael Hahn, auf eine weitere Zusammenarbeit. Ziel sei es, die Objekte zu identifizieren, ihren Verbleib zu ermitteln, ihre Wege bis zum heutigen Standort nachzuvollziehen und die Verlustumstände während des NS-Regimes zu klären. Das Forschungsprojekt läuft seit dem 1. März 2020 und wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg gefördert.

ANNETTE WEBER (Heidelberg) beleuchtete die ersten Versuche in der jungen Bundesrepublik, jüdische Geschichte und jüdisches Leben anhand von Objekten museal zu präsentieren: die Ausstellung „Synagoga“ in der Städtischen Kunsthallte Recklinghausen (1960/61) und die Schau „Monumenta Judaica“ in Köln (1963/64). Das mediale Interesse sei bei beiden Ausstellungen sehr groß gewesen, vermutlich auch, da namhafte Repräsentanten der Politik unterstützend einwirkten. Die konzeptionellen Aspekte der Ausstellungen seien jedoch aus heutiger Sicht mehr als kritisch zu betrachten, was Weber anhand ausgewählter Beispiele verdeutlichte.

FELICITAS HEIMANN-JELINEK (Wien) stellte zunächst das kürzlich auch in deutscher Sprache erschienene und online frei verfügbare „Handbook on Judaica Provenance Research: Ceremonial Objects“ vor. Über den speziellen Fokus auf Zeremonialobjekte hinaus bietet es einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Provenienzforschung hinsichtlich Judaica sowie über die wichtigsten Quellen. Um die Beforschung der Provenienz eines vorhandenen Objekts von der Suche nach vermissten Objekten abzugrenzen, prägten die Autorinnen des Handbuchs den Begriff der Quovadienz. Dieser schaffe die Grundlage für eine dringend notwendige differenzierte Methodik in der Raubgutforschung. Im Anschluss ging die Referentin auf die von der Association of European Jewish Museums geplante Datenbank „Lost and Found Jewish Ceremonial Objects“ ein. Das Portal solle möglichst viele Judaica-Objekte und relevante Archivalien aus Jüdischen Museen erfassen. Nur diese Vernetzung erlaube eine sinnvolle Provenienzforschung und könne Lücken schließen. Noch sei viel Überzeugungsarbeit zu leisten, um neben den zur Zusammenarbeit bereiten Museen weitere Kooperationspartner zu gewinnen.

JULIE-MARTHE COHEN (Amsterdam) gab einen knappen Überblick über ihr Dissertationsprojekt „Nazi Looting and Postwar Restitution of European Judaica“, in dem sie die Frage verfolgt, wie die Nationalsozialisten jüdische Ritualgegenstände beurteilten bzw. bewerteten. Zudem widmet sie sich den rechtlichen und moralischen Aspekten der weltweiten Verteilung von erbenlosem jüdischem Kulturgut in der Nachkriegszeit.

PHILIPP ZSCHOMMLER (Heidelberg) beschrieb zunächst den Stand im Provenienzforschungsprojekt in der Bibliothek der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, das vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert wird: Im Blickpunkt steht der Nachlass des 1986 verstorbenen Rabbiners Emil Davidovič, der zum größten Teil aus NS-Raubgut besteht. Die Bücher stammten vor allem von Jüdinnen und Juden aus dem „Protektorat Böhmen und Mähren“ aber auch von liquidierten jüdischen Einrichtungen in Berlin, Breslau und Budapest. Das Ghetto in Theresienstadt sowie das Jüdische Museum in Prag seien zentrale Sammel- und Verteilungsorte für geraubte Bücher gewesen. Am Beispiel eines inzwischen restituierten Buches aus dem Besitz von Hugo Friedmann aus Wien, der in Theresienstadt bis zu seiner Deportation nach Auschwitz und Dachau als Bibliothekar tätig war, wurde der unmittelbare Zusammenhang zwischen nationalsozialistischer Verwertung von Objekten und Vernichtung der Eigentümer illustriert.

Die im Workshop behandelten Themen zeigten die Vielschichtigkeit der Provenienzforschung. Es wurde deutlich, dass die Reflexionen zum Umgang mit jüdischem Kulturgut grundsätzlich von Faktoren gesellschaftspolitischer Art bestimmt werden. Beispielhaft stehen hier die Ausführungen zur Restitutionspraxis in der Tschechischen Republik sowie die Präsentationen von Judaica in der Bundesrepublik der frühen 1960er-Jahre.

Jede Einrichtung, die sich mit Raubgut befasst, hat hinsichtlich der Bestandsgeschichte ihrer Sammlungen ihre spezifischen Voraussetzungen, auf die die Herangehensweise Rücksicht nehmen muss. Davon abhängig sind der Fokus der Untersuchungen und teils auch die Perspektive der Betrachtung. Bei der Rekonstruktion von historischen Sammlungen bzw. ausgehend von vermissten bzw. zerstörten Objekten gestaltet sich die Art und Weise der Annäherung selbstredend grundverschieden. Gerade aufgrund der unterschiedlichen Forschungsansätze ist es unumgänglich, dass die ermittelten Daten einheitlich und anwenderbezogen aufbereitet, gebündelt und veröffentlicht werden.

Die breite thematische Fächerung der Beiträge erlaubte es den Teilnehmer:innen, Einblicke in die Praxis jenseits des eigenen Wirkungskreises zu erhalten und Perspektivwechsel zu vollziehen. Darüber hinaus bot sich die Möglichkeit einer dauerhaften Vernetzung mittels einer Liste der Teilnehmenden und ihren Institutionen bzw. Forschungsinteressen

Konferenzübersicht:

Birgit Klein (Heidelberg): Einführung „Zeit zu zerstreuen – Zeit zu sammeln“

Tomáš Kraus (Prag): Die Rückgabe des jüdischen Eigentums in der Tschechischen Republik

Stephan Kummer (Berlin): Bücher werden Geschichte – ein Rückblick auf das Provenienzforschungsprojekt im Centrum Judaicum (2014–2019) und die Privatbibliothek von Rabbiner Dr. Moritz Moses Kahn (1871–1946)

Annegret Braun (Stuttgart): Provenienzforschung erlebt

Andreas Kennecke (Potsdam): Provenienz – Forschung – Daten: Wikidata

Barbara Thumm und Sebastian Finsterwalder (Berlin): Aus den Büchern – Versuch eines systematischen Überblicks über den "Zugang J" der Berliner Stadtbibliothek

Bettina Farack (Jerusalem): Provenienzerschließung in der Bibliothek des Leo Baeck Institute Jerusalem

Ulrike Vogl und Daniel Dudde (Frankfurt am Main): Provenienzforschung an der UB Frankfurt: Projektstart und regionale/lokale Besonderheiten

Silke Reuther (Hamburg): Die Rekonstruktion der Judaika-Sammlung von Max Raphael Hahn (1880–1942). Ein Kooperationsprojekt vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und Michael R. Hayden, Vancouver. Gefördert von der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste in Magedeburg

Annette Weber (Heidelberg): „Judensilber“. Vom Umgang mit jüdischen Kunst- und Ritualobjekten in der Nachkriegszeit

Felicitas Heimann-Jelinek (Wien) und Julie-Marthe Cohen (Amsterdam): The Handbook on Judaica Provenance Research: Ceremonial Objects. An introduction, und: The Lost & Found Database of the Association of European Jewish Museums: A project in development

Julie-Marthe Cohen (Amsterdam): Short presentation of PhD research on the Nazi looting of Jewish Ceremonial Objects and Postwar Restitution (University of Amsterdam)

Philipp Zschommler (Heidelberg): Die Sammlung Davidovič, Hugo Friedmann und Bücher aus Theresienstadt


Redaktion
Veröffentlicht am
04.11.2021
Klassifikation
Region(en)
Weitere Informationen
Land Veranstaltung
Sprache(n) der Konferenz
Englisch, Deutsch
Sprache des Berichts