Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. Probleme, Perspektiven und Anstöße für die Unterrichtspraxis

Ort
Freiburg
Veranstalter
Thomas Martin Buck, Pädagogische Hochschule Freiburg; Nicola Eisele, Historisches Seminar, Universität Freiburg; Manfred Seidenfuß, Pädagogische Hochschule Freiburg
Datum
24.09.2009 - 26.09.2009
Von
Nicola Eisele, Historisches Seminar, Universität Freiburg

Das Mittelalter begeistert Menschen in der öffentlichen Kultur zum Beispiel in Form von Filmen, Mittelaltermärkten und Romanen. Geschichtsdidaktik wie Mediävistik nehmen diesen Trend in jüngster Zeit nicht mehr nur als Bedrohung wahr, sondern auch als Herausforderung für das eigene Selbstverständnis an.[1] Repräsentanten von Fachdidaktik, Fachwissenschaft sowie Populärkultur und Schule zusammenzuführen um gemeinsam über die Konsequenzen dieser Situation für den Geschichtsunterricht nachzudenken, machte sich deshalb eine Tagung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zur Aufgabe.

Der erste Tag stand im Zeichen der theoretischen und (selbst)diagnostischen Hinführung zum Thema der Tagung und endete mit einer Podiumsdiskussion. Exemplarische Einblicke in Wirklichkeit und Vorstellung des Mittelalters gaben die Vorträge des zweiten Tages, und am dritten Tag sollten diese Befunde auf die Unterrichtspraxis bezogen und in ihren didaktischen Konsequenzen analysiert werden.

THOMAS MARTIN BUCK (Freiburg) führte als Initiator der Tagung in das Thema ein. Er arbeitete am Beispiel dreier Repräsentationen populärer Mittelaltermedien die Problematik dieser für das Geschichtsbewusstsein einer breiten Öffentlichkeit relevanten Vorstellungsquelle heraus. Dabei zeigte er auf, dass das Mittelalter hier teilweise nur als Kulisse für die Darstellung gegenwärtiger Fragen und Themen genutzt werde (zum Beispiel „Pilawas Mittelalter“), was zu einem weitgehend alteritätsfreien Dialog mit der Vergangenheit führe. Das Mittelalter, das wir heute kennen, sei nicht das „historische“ Mittelalter, sondern ein Ergebnis der modernen Rezeptionsgeschichte. Wir müssten also nicht nur die „Fakten“, sondern auch die Vorstellungen kennen, die sich die Menschen vom Mittelalter gemacht haben, um zu wissen, was das Mittelalter nicht ist. Denn diese Vorstellungen seien nicht mit dem „historischen“ Mittelalter identisch.

Die beiden anschließenden Vorträge galten der Situationsanalyse von mediävistischer (HANS-WERNER GOETZ, Hamburg) und fachdidaktischer Seite (BEA LUNDT, Flensburg). Hans-Werner Goetz sprach zu Beginn seines Vortrages das Referenz-Geschehen anlässlich der Quedlinburger Tagung 1999[2]an und setzte damit für den Fortgang der Tagung inhaltlich wie atmosphärisch ein wichtiges Signal. Zu Recht beklage die Geschichtsdidaktik, so Goetz, sie werde von der Fachwissenschaft nicht genügend wahrgenommen. Er schlug vor, „offen über offene Fragen“ zu diskutieren. Nach dem Abschied der deutschen Mediävistik aus ihrer staatslegitimatorischen Genese und den daraus resultierenden Fragestellungen des 19. und 20. Jahrhunderts habe das Fach heute angesichts des vielfältigen Wandels im Fokus der Themenfelder eine gute Ausgangsbasis für den Anschluss an die Moderne. Er betonte, dass sich das Mittelalter in seiner Relevanz nicht darin erschöpfe, als Vorgeschichte der Gegenwart betrachtet zu werden. Vielmehr gelte es, so sein doppeltes Fazit, gegenwartsrelevante Fragen mittelalterspezifisch zu diskutieren und auch den Konstruktcharakter historischer Aussagen nicht in der Form zu überdehnen, dass nach der historischen Wirklichkeit gar nicht mehr gefragt werde.

Der bereits von Goetz angesprochene Wandel in den Fragestellungen stand anschließend im Mittelpunkt des Vortrages von Bea Lundt. Sie plädierte für das Ende der „christlichen Herrschaftsgeschichte“ und zeigte am Beispiel West-Afrikas, dass sich das Mittelalter auch in globalgeschichtlicher Perspektive erforschen lasse. An dem Umstand, dass der Mittelalterunterricht in einer Legitimationskrise stecke, so die These von Lundt, seien „wir mitverantwortlich“, denn der veränderte Fragehorizont einer globalisierten Welt und die daran anschließenden internationalen Diskurse würden in Deutschland weitgehend ignoriert.

In der abschließenden Podiumsdiskussion versammelten sich ein Abiturient des Jahres 2009 (CHRISTOPH GREULICH, Mannheim), der Gründer der Zeitschrift „Karfunkel“ für „erlebbare Geschichte“ MICHAEL E. WOLF (Osterburken), die Mediävisten Hans-Werner Goetz und STEFAN WEINFURTER (Heidelberg), die Fachdidaktiker HANS-JÜRGEN PANDEL (Halle), CHRISTIAN HEUER (Freiburg) und WOLFGANG HASBERG (Köln) sowie der Fachberater und Fachleiter Geschichte am Regierungspräsidium Freiburg ANDREAS GRIEßINGER. MANFRED SEIDENFUß (Heidelberg) führte durch die Diskussion.

Kennzeichnend für die folgende Debatte war eine durchweg sachorientiert und durch vitales Interesse an der Position des jeweils Anderen geprägte Gesprächskultur. Folgende Problemfelder kristallisierten sich dabei heraus. Steckt „das Mittelalter“ wirklich in einer Legitimationskrise? Dazu gab es aus der Fachwissenschaft unterschiedliche Positionen: während Stefan Weinfurter die WM-adäquaten Einschaltquoten der von ihm mitverantworteten Serie „Die Deutschen“ und gefüllte Vorlesungssäle gegen die Krisen-Theorie stark machte, hielt Hans-Werner Goetz dieser Analyse die Beobachtung entgegen, dass sich 90 Prozent der Hörerschaft aus Seniorstudierenden rekrutierten. Aus der Sicht des langjährigen Vorsitzenden des Mediävistenverbandes unterstrich er zugleich das unverschleierte Desinteresse der Politik an den Anliegen mediävistischer Forschung.

Wie Stefan Weinfurter widersprach auch Andreas Grießinger der Krisen-Theorie. Dies belegte er am Beispiel der Einführung des Bildungsplanes Gymnasien (BW 2004), der in Klasse 10 (G8) fünf Standards mit mittelalterlichen Themen festlege sowie in der Freude am Lehren und Lernen von mittelalterlicher Geschichte, die er in den Gymnasien erlebe. Aus der Perspektive der populären Mittelalterszene berichtete Michael E. Wolf über großen Zustrom gerade auch von Schulklassen zu seinem Mittelalter-Themenpark „Adventon“ (wo es um das „Nachspielen“ einer mittelalterlichen Stadtgründung geht)[1] –, beklagte aber andererseits durchaus die Distanz der akademischen Mediävistik zu dieser Herangehensweise.

Die zweite Argumentationslinie galt der Frage nach dem Platz der Epoche „Mittelalter“ im Geschichtsunterricht überhaupt. Hans-Jürgen Pandel bezog sich auf den von ihm sechs Jahre zuvor geprägten Begriff des „Epochen-Lobbyismus“:[2] es könne nicht darum gehen „das Mittelalter“ zu retten, vielmehr sei es an der Zeit den Geschichtsunterricht selbst zu retten. Dem hielt Wolfgang Hasberg entgegen, dass das Mittelalter gerade durch seine Alterität sich für die Förderung historischen Denkens sehr gut eigne.

Charakteristisches Merkmal der nun folgenden Diskussion war das Ringen um die Verhältnisbestimmung von historischem Denken, Kompetenzorientierung und dem Festlegen von verbindlichen Lehrplaninhalten. Dabei kam zum Ausdruck, dass die Propria von Didaktik, Fachwissenschaft und Geschichtskultur auch innerhalb der Disziplinen umstritten sind. An diesem Punkt nahm die Diskussion die Wende hin zum Schüler, die Christian Heuer einforderte. Das Interesse und die Befähigung zum historischen Denken müsse sehr viel früher aufgegriffen und gefördert werden. Kindergarten und Grundschule mit ihren Vermittlungsformen von Erzählung und Spiel seien auch von der Geschichtsdidaktik stärker in den Blick zu nehmen. Im Resümee der Schlussrunde auf dem Podium war man sich über das Grundgefühl einig, man rede doch recht häufig aneinander vorbei. Ergänzend dazu äußerte der Abiturient Christoph Greulich den Eindruck, dass die Diskussion sich im Verlauf doch stark von seiner, der Schüler-Perspektive, entfernt habe und stellte am Ende des Tages noch einmal die ganz grundsätzliche Frage: „Warum eigentlich ausgerechnet das Mittelalter?“.

Daran knüpften die drei Tiefenbohrungen auf der Suche nach „modernen Wirklichkeiten des Mittelalters“ an, die von SIMON MARIA HASSEMER (Freiburg) aus der Perspektive des mediävistischen Nachwuchswissenschaftlers, geschichtsdidaktisch von Wolfgang Hasberg und GERHILD LÖFFLER (Freiburg) unterrichtspraktisch vorgenommen wurden. Geschichte wird gesellschaftlich wie kulturell im Diskurs je neu konstruiert, so lässt sich die Frage nach der Wirklichkeit des Mittelalters für alle drei Herangehensweisen beantworten. Es ist daher für die Mediävistik unumgehbar, sich der „Mittelalterkonjunktur“ der letzten Jahre diskursanalytisch zu stellen (Hassemer) und das Faszinosum der anderen, fernen Kultur als Chance für ein breites Verständnis von interkulturellem Lernen zu nutzen (Hasberg). Lernende konstruieren „ihr“ Mittelalter überwiegend durch ihre kulturellen Vorprägungen, doch geraten diese mitsamt dem im Verlauf der Sekundarstufe I vermittelten Lehrinhalten wieder in Vergessenheit (Löffler).

Ein vielfältiges Panorama moderner „Vorstellungen“ des Mittelalters erschloss sich im zweiten Teil des Tages. Dazu gehörte die wissenschaftliche Rezeptionsgeschichte des berühmten Canossa-Ganges Heinrichs IV. (JÖRG SCHWARZ, Freiburg), ein Einblick in die Kultur der Mittelaltermärkte (SVEN KOMMER, Freiburg) wie auch die noch immer von der „Finsternis“ des Mittelalters geprägten curricularen Vorstellungen (ARNOLD BÜHLER, Frankfurt). Öffentliche Repräsentationen des Mittelalters stellten anschließend CASIMIR BUMILLER und HEINZ KRIEG (beide Freiburg) am Beispiel von Ausstellungskonzeptionen vor. Einblicke in didaktische Potentiale mittelalterlicher Ikonographie (KARIN KNEILE-KLENK, MARKUS BERNHARDT, beide Freiburg) und aktuelle Spielfilme mit mittelalterlichen Inhalten (CHRISTIAN KUCHLER, Augsburg) folgten. Dass auch Computerspiele das Mittelalterbild von Heranwachsenden teilweise mitprägen, konnte CARL HEINZE (Berlin) auch durch die Auswertung von statistischen Analysen zum Freizeitverhalten von Jugendlichen zeigen.

Das Mittelalter stellte sich nach den Eindrücken dieses Tages als je neu im Diskurs konstruiert dar. Die darin enthaltenen didaktischen Chancen sind vielfältig – und doch bleibt das Lernen im Mittelalterunterricht wenig nachhaltig.

Daran knüpften die Referenten des letzten Tages an, die ihre Beiträge auf die bis dahin aufgeworfenen Problem- und Fragestellungen bezogen und Konsequenzen für die Unterrichtspraxis analysierten. Ausgehend vom Kompetenzbegriff der Bildungsforschung stellte WALTRAUD SCHREIBER (Eichstätt) das Kompetenzstruktur-Modell der internationalen FUER-Gruppe vor und führte es am Beispiel des Tagungsthemas exemplarisch durch.[3] Kompetenz integriert allgemein Fähigkeiten, Fertigkeiten und Bereitschaften zu Handlungsdispositionen – in diesem Fall mit dem Ziel, eigenes Geschichtsbewusstsein zu reflektieren. Geschichtslehrer sollten daher nicht nur selbst in der Lage sein, auf elaboriertem Niveau historisch zu denken, sondern darüber hinaus auch die Kompetenz ausprägen, Lernende zum historischen Denken anzuleiten. ULRICH MAYER (Kassel) zog aus fachdidaktischer Perspektive unter der Fragestellung „Was ist historisches Lernen und Lehren“ ein erstes Fazit der Tagung, indem er die Lehrer zur Integration der populären Kultur in ihre Unterrichtspraxis ermutigte. An die fachdidaktische Forschung gerichtet rief er dazu auf, die nunmehr vorgelegten verschiedenen Kompetenzmodelle zu diskutieren und den Versuch eines für die Geschichtsdidaktik allgemeingültigen Modells zu wagen. In der anschließenden Diskussion brachte er nochmals den grundsätzlichen Unterschied in den Forschungsaufgaben von Fachdidaktik und Geschichtswissenschaft auf den Punkt: das Studium habe den Historiker zum Ziel – in der Schule gehöre die Vermittlung der Kompetenz historischen Denkens zur Heranbildung des mündigen Bürgers. In seinem Resümee aus fachwissenschaftlicher Perspektive verwies der Luzerner Mediävist VALENTIN GROEBNER auf die Genese relevanter Themen, mit denen sich die Mediävistik beschäftige. Die Fragen nach Staat und Kirche, die die Geburtshelfer der Mediävistik als Disziplin Ende des 18. Jahrhunderts gewesen waren, überlebten heute nur noch im Sinne der Langlebigkeit fachdisziplinärer Bindekräfte wie beispielsweise der Deutungshoheit über „richtige“ Themen. Fragestellungen, die populäre Kultur und gesellschaftlich relevante Konstruktionen des Mittelalters auch fachwissenschaftlich aufgriffen, so Groebner optimistisch, würden sich jedoch in Zukunft mehr und mehr durchsetzen können – und zwar auch und nicht zuletzt in der universitären Geschichtsdidaktik mediävistischer Seminare.

Die Tagung fragte nach Problemen, Anstößen und Perspektiven für die Unterrichtspraxis aus der Beschäftigung mit dem Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. Eines der zentralen Probleme, das auf dieser Tagung präzisiert werden konnte, besteht in den Unschärfen des Selbstverständnisses und der jeweiligen Funktion von Populärkultur, Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Schule hinsichtlich gelingender Unterrichtspraxis. Wie die Tagung zeigte, ist eine offene Auseinandersetzung darüber auch deshalb notwendig, weil jeder der genannten Bereiche an der Lehrerbildung beteiligt ist und so auf die Gestalt künftigen Geschichtsunterrichts Einfluss nimmt. Aus den Freiburger Diskussionen lassen sich Anstöße für eine schärfere Profilierung dieser Zusammenhänge rekonstruieren. Welche Fragestellungen, Methoden und Inhalte der Fachwissenschaft und der Populärkultur eignen sich für die Förderung und Entwicklung von Geschichtsbewusstsein besonders gut – welche weniger? Dies theoretisch wie empirisch zu überprüfen ist Gegenstand der Geschichtsdidaktik, in enger Kooperation mit den Forschungspartnern „im Feld“ der Schulpraxis. Für weitere Forschungsdiskussionen könnte daher die Arbeit in Forscherteams die beteiligten Disziplinen erneut zusammenführen. Zur Optimierung einer zeitgemäßen Mittelalterdidaktik ließe sich der oben beschriebene Auswahlprozess an Beispielen erproben und mit Forschungspartnern an den Schulen auf Nachhaltigkeit in der Förderung von Geschichtsbewusstsein empirisch überprüfen. Die Freiburger Tagung ermutigte zu solchem Tun. Der geplante Tagungsband wird den interdisziplinären Diskurs über guten Mittelalterunterricht dokumentieren und analysieren.

Konferenzübersicht:

Ulrich Druwe, Pädagogische Hochschule Freiburg: Begrüßung durch den Rektor der Pädagogischen Hochschule

Bernd Feininger, Begrüßung durch den Dekan der Fakultät III der Pädagogischen Hochschule

Thomas Martin Buck, Pädagogische Hochschule Freiburg: Einleitende Worte: Zwischen Primär- und Sekundärmittelalter – eine ebenso nahe wie ferne Epoche

Hans-Werner Goetz, Universität Hamburg: Aktuelles Mittelalter. Mittelalterforschung zwischen Vorstellung und Wirklichkeit

Bea Lundt, Universität Flensburg: Nicht mehr christliche Herrschaftsgeschichte? Anstöße aus der Mediävistik für die Mittelalterdidaktik

Podiumsdiskussion (mit Hans-Werner Goetz, Hans-Jürgen Pandel, Manfred Seidenfuß, Wolfgang Hasberg, Stefan Weinfurter u. a.)

Simon Maria Hassemer, Universität Freiburg: Das Mittelalter in der populären Kultur

Wolfgang Hasberg, Universität Köln: Mittelalter in der Geschichtsdidaktik. Lernpotentiale im Mittelalterunterricht

Gerhild Löffler, Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg: Ritter, Hexe, Königreich. Vom Märchen zum Mittelalter – Mittelalter in der Schulpraxis

Jörg Schwarz, Universität Freiburg: Die Mittelalter-Rezeption in der Geschichtswissenschaft des 19. und 20. Jahrhunderts

Sven Kommer, Pädagogische Hochschule Freiburg: Mittelalter-Märkte zwischen Kommerz und Historie

Arnold Bühler, Universität Frankfurt: „Verordnete Finsternis“ – Mittelalter nach dem Lehrplan

Casimir Bumiller/Heinz Krieg, Universität Freiburg: Mittelalter in historischen Ausstellungen und Museen

Markus Bernhardt/Karin Kneile-Klenk, Pädagogische Hochschule Freiburg: Die Arbeit mit mittelalterlichen Bildquellen im Geschichtsunterricht

Carl Heinze, Universität Freiburg: Zwischen Kulisse und Simulation. Mittelalterdarstellungen in Computerspielen

Christian Kuchler, Universität München: Von Mönchen, Rittern und einer Päpstin: Das Mittelalter im aktuellen Spielfilm

Waltraud Schreiber, Universität Eichstätt: Förderung historischer Kompetenzen im „Mittelalterunterricht“

Ulrich Mayer, Universität Kassel: Lernpotentiale im Mittelalterunterricht

Valentin Groebner, Universität Luzern: Arme Ritter. Moderne Mittelalterbegeisterung und das Selbstbild der Mediävistik

Anmerkungen:
[1] Histotainment Park Adventon vgl. <http://siedler-von-adventon.de/> (26.10.2009).
[2] Hans-Jürgen Pandel, Die Curriculumforschung ist tot – es lebe die Interessenpolitik, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik (2002), S. 151–164, hier S. 155.

Zitation
Tagungsbericht: Das Mittelalter zwischen Vorstellung und Wirklichkeit. Probleme, Perspektiven und Anstöße für die Unterrichtspraxis, 24.09.2009 – 26.09.2009 Freiburg, in: H-Soz-Kult, 06.11.2009, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2835>.