Parlamentarische Kulturen vom Mittelalter bis in die Moderne. Reden – Räume – Bilder

Ort
Berlin
Veranstalter
Johannes Helmrath / Jörg Feuchter, Institut für Geschichtswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
Datum
21.07.2010 - 23.07.2010
Von
Kerstin Hitzbleck, Historisches Institut, Universität Bern

Politik erschöpfte sich zu keiner Zeit in Ritual und Inszenierung, wie der etymologisch augenzwinkernde Blick auf den Begriff Parlament nahelegt, der mit den Wurzelsilben von parler und mentir auf gleich zwei Basisakte mündlicher Kommunikation und damit auf die Bedeutung verweist, die dem gesprochenen Wort in einem politischen Diskurs zukommt, der auf den Einsatz von Waffen zur Entscheidungsfindung verzichten will. JÖRG BABEROWSKI (Berlin) brachte es in seinen einleitenden Worten zur Tagung „Parlamentarische Kulturen vom Mittelalter bis in die Moderne. Reden – Räume – Bilder“, die vom 21. bis 23. Juli 2010 im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin sowie im Europasaal im Bundestag in Berlin stattfand, auf die einprägsame Formel, dass im demokratischen politischen Prozess „Dissens in einer gemeinsamen Ausgelegtheit der Welt zu ertragen“ sei, auf dem Boden einer geteilten Weltanschauung Uneinigkeit ausgehalten und integriert werden müsse. Die Veranstalter JOHANNES HELMRATH und JÖRG FEUCHTER (beide Berlin) haben sich der Aufgabe angenommen, den vor- und frühmodernen politischen Prozess aus dem Gefängnis ritueller Sprachlosigkeit zu befreien und den Eindruck des Stummfilms aufzuheben, den die bisherige Beschränkung der Betrachtungsweise auf rituelle und zeremonielle Ausdrucksformen oft generiert. Mit der „Oratorik“ haben sie ein Konzept vorgelegt, das Ritual und Wort, Handeln und Reden zusammenführen will, indem es die parlamentarische Rede als Sprechakt ernstnimmt und im politischen Leben ihrer Zeit verortet. Dabei wird angestrebt, vor dem jeweiligen historischen Kontext der Rede ihre Rhetorik ebenso zu untersuchen, wie ihre Form und ihren Inhalt. Die Tagung versammelte neben den Ausrichtern einen internationalen Kreis von 21 Forschern, die das Konzept Oratorik auf seine Operationalisierbarkeit überprüften, wobei der besondere Mehrwert in der gemeinsamen Diskussion von Mediävisten, Frühneuzeit- und Neuzeithistorikern über vormoderne und moderne Redekulturen bestand, so dass die Kontinuitäten, aber auch die Brüche in der Entwicklung des europäischen Parlamentarismus sichtbar wurden. Dabei zeichneten sich verschiedene Schwerpunkte und Erkenntnisinteressen ab, die in den Vorträgen immer wieder aufschienen und die Oratorik als Forschungsparadigma ausdifferenzierten.

Ein zentrales Erkenntnisinteresse galt der gern wiederholten These, dass die moderne Demokratie die Staatsform der Rationalität und Vernunft sei und deshalb der irrationalen und visuellen Legitimierungsstrategien der Monarchie nicht bedürfe, mithin auch kein eigenes Bildprogramm entwickelt habe. PHILIP MANOW (Heidelberg) widmete sich dem Bilderprogramm moderner Parlamente, das er allerdings vor allem architektonisch fasste. So identifizierte er die Kuppeln von Parlamentsgebäuden, die Anordnung der Sitze und die Position des Rednerpults als Insignien der parlamentarischen Würdebehauptung, die in der Moderne in die Stelle der monarchisch-geistlichen Sakralität eingetreten sei. Der Frage nach einer spezifischen modernen Bildersprache in Abgrenzung zu älteren Traditionen ging ANDREAS BIEFANG (Berlin) nach, der die Notwendigkeit neuer bildlicher Repräsentationsformen mit den gewandelten Repräsentationsabsichten in der parlamentarischen Demokratie erklärte, die in ihrer Beziehung auf den Wähler neue Formen der Visualisierung finden musste. Die Ausweitung des politischen Raumes zur Öffentlichkeit, generell ein wichtiges Thema der Tagung, habe eine andere Selbstdarstellung der Parlamentarier wie des Parlaments als Körperschaft erzwungen.

Die grundsätzliche Unterschiedlichkeit vormoderner und moderner Parlamente hinsichtlich der visuellen Repräsentation wurde dann auch durch die Referate von ANNA-MARIA BLANK (Berlin) und BENJAMIN WIESE (Berlin) demonstriert. Blank untersuchte mit der Abbildung des englischen Parlaments durch den Herold Thomas Wriothesley (gest. 1534) den Prototyp frühmoderner Parlamentsdarstellungen und mahnte an, auch die seltenen vormodernen Parlamentsdarstellungen als Quelle hermeneutisch ernst zu nehmen und nicht als Abbildung historischer Realität zu sehen. So diente das Bild mehr der Demonstration der Teilhabe des Herolds am politischen Prozess, als dass es eine wirklichkeitsgetreue Wiedergabe einer bestimmten Szene im Parlament angestrebt hätte. Durch den Vergleich von Text und Bild im anonymen „De tristibus Galliae carmen“ aus der Zeit der französischen Religionskriege zeigte Benjamin Wiese in einer hochdifferenzierten Bildanalyse, wie mit den Mitteln der Bildkonstruktion das Gesellschaftsideal der Katholischen Liga vermittelt wurde: In der Darstellung der Ständeversammlung rückt der König aus dem Zentrum der Darstellung, im Mittelpunkt steht stattdessen die Kommunikation unter den Delegierten, die nach dem Willen der Liga das Fundament der Gesellschaftsordnung darstellen sollte. KOLJA LICHY (Gießen) wagte den Ausblick auf den polnischen Sejm im 16. Jahrhundert, indem er die bildliche Darstellung des Königs als Mittelpunkt des Staatswesens und Quelle des Rechts in den zeitgenössischen politischen Diskussionen zur Reform des defizitären Gerichtswesens verortete.

Mit den Notwendigkeiten, im Hinblick auf eine neu hinzutretende Öffentlichkeit neue repräsentative und visuelle Formen finden zu müssen, befassten sich in der Folge auch DILYARA USMANOVA (Kasan) und BENJAMIN BUCHHOLZ (Berlin), die anhand der Staatsduma 1906/7 in Russland und der Loya Jirga im Afghanistan der 1920er-Jahre die Strategien zur Visualisierung einer neuen Gesellschaftsordnung vorstellten. Während in Russland der Rückgriff auf die Traditionen des europäischen Auslands im Zentrum der Bemühungen stand, und man sich argumentativ von den vermeintlich „sprachlosen Zeiten“ des zaristischen Russlands abzugrenzen versuchte, wurde in Afghanistan durch Amir Amanullah Khan in einer invention of tradition die Verbindung von vorgeblich jahrhundertealten Traditionen mit modernen europäischen Staatsvorstellungen versucht. Auch wenn hier weniger bildliche Darstellungen des Parlaments im Zentrum standen, so ging es doch um das Bild vom Staat, das in den jeweiligen Reformprozessen nicht zuletzt der wählenden Öffentlichkeit vermittelt werden sollte.

Diese Öffentlichkeit als zunehmend wichtiger außerparlamentarischer Resonanzraum der modernen Repräsentativversammlungen spielte auch eine zentrale Rolle in den Ausführungen von PASI IHALAINEN (Jyväskylä), der den Interdependenzen zwischen parlamentarischer und außerparlamentarischer politischer Diskussion anhand der Parlamente von England, Schweden und den Niederlanden nachging. Besonders am Beispiel von England, wo ab 1771 die offizielle Berichterstattung aus dem Parlament erlaubt war, lässt sich in der Folge eine „parlamentarisation of public debate“ sowie eine Transformation der Selbstdarstellung der Parlamentarier feststellen. Die Beobachtung durch die Öffentlichkeit wirkte auf die beobachtete Institution zurück und veränderte sie. Auch darin wird der Unterschied zu vormodernen Parlamenten manifest, die ohne eine interessierte Öffentlichkeit auskamen. Dies zeigte HENRY COHN (Birmingham) anhand der Reichstage des 16. Jahrhunderts, wo in den überlieferten Tagebüchern von nicht an den Sitzungen teilnehmenden Reichstagsgästen aufscheint, dass von den inhaltlichen Diskussionen nur wenig nach außen gedrungen sein kann. Wichtiger als der politische Diskurs ist in diesen Quellen der Reichstag als gesellschaftliches und ästhetisches Ereignis. Einen besonderen Fall der Vermischung verschiedener sich vermischender Öffentlichkeits- und Diskursräume führte HANS-CHRISTOF KRAUS (Passau) am Beispiel von Friedrich Julius Stahl und Friedrich Christoph Dahlmann vor, zwei der sogenannten politischen Professoren des 19. Jahrhunderts. Die sich in der Demokratie engagierenden akademischen Lehrer übertrugen nicht nur die Formen des akademischen Streits in das Parlament, sondern transferierten bisweilen sogar die Diskussionsinhalte von einem Diskursraum zum anderen.

Dem parlamentarischen Reden als politischem Handeln widmete sich ein großer Teil der Vorträge, wobei gemäß dem Konzept der Oratorik immer wieder die Frage nach der räumlichen und medialen Kontextualisierung der Reden gestellt wurde. So wies auch THOMAS MERGEL (Berlin) auf die gewandelte Repräsentationsmotivation in der Moderne hin, die das Parlament als Repräsentation des Volkes versteht und diesem in Form von Öffentlichkeit auch Zugang zu den parlamentarischen Prozessen gewährt. Allerdings stellte er im Vergleich der Parlamente von England, Frankreich und Deutschland heraus, dass die Öffnung des Parlaments zum Volk in ganz unterschiedlicher Weise vonstattenging, so dass bei der Untersuchung parlamentarischer Traditionen immer auf die spezifische nationale Parlamentstradition zu achten sei. Diese Anregung fand sich im Vortrag von WILLIBALD STEINMETZ (Bielefeld) geradezu prototypisch verwirklicht, der anhand einer Fülle von normativen Texten über und Anleitungen für das korrekte Reden im Parlament die Entwicklung der englischen Repräsentativversammlung in der Neuzeit in verschiedene Phasen einzuteilen vermochte, an deren Ende mit der zunehmenden Öffnung zum demokratischen Publikum eine Professionalisierung und Theatralisierung der Politik stand.

Untersuchungen dieser Art sind freilich eng verknüpft mit Art und Qualität der Quellenlage, die Aufschluss über Entstehung und Entwicklung eines Parlamentes zu geben vermögen. Einen Blick auf die Frühzeit politischer Versammlungen warf JOSÉ MANUEL CERDA (Santiago de Chile), indem er die Bedeutung der General Assembly für den englischen König Henry II. (gest. 1189) vorstellte. Anders als seine Vorgänger und Nachfolger bezog der König dieses Gremium in die Entscheidungsfindung mit ein: Die General Assembly war nicht nur politisches Ritual und Theater, sondern zentrales politisches Instrument. JEAN-PHILIPPE GENET (Paris) widmete sich der politischen Sprache des spätmittelalterlichen englischen Parlaments und thematisierte die in der Tat zentrale Frage, ob alle als Reden überlieferten Sprechakte auch tatsächlich oratorische Ereignisse gewesen sind. Jörg Feuchter ergänzte diesen Ansatz um einen Ausblick auf die Überlieferungssituation von Reden in den französischen Etats généraux und im deutschen Reichstag. Während das englische Parlament in den Parliament Rolls zumindest einen Teil der Eröffnungs- und Speakerreden tradiert, gibt es auf dem Kontinent eine kontinuierliche, serielle Überlieferung nicht. MICHEL HÉBERT (Québec) wendete den Blick von den großen parlamentarischen Ständeversammlungen auf die in der Forschung bislang nur wenig beachteten und oft nur schlecht dokumentierten Provinzialversammlungen in Frankreich. Er konnte feststellen, dass diese regionalen Versammlungen sich hinsichtlich der Paradigmen der verbalen und nonverbalen symbolischen Kommunikation an den größeren Repräsentativversammlungen orientierten. PEDRO CARDIM (Lissabon) wies anhand der Cortes im 16. und 17. Jahrhundert auf die spezifische Parlamentssituation in Portugal hin, wo, anders als etwa in England, die Grenzen des Sag- und Diskutierbaren erheblich enger gesteckt waren und die harte politische Diskussion in andere, parlamentsferne Gremien verlagert wurde. Als der König im 17. Jahrhundert die Stände aus der Entscheidungsfindung ausschloss, verlor die Oratorik ihre Bedeutung für die Politik in Portugal endgültig.

Dass Reden nicht nur für politische Gemeinwesen, sondern auch für historische Individuen relevant sein konnten, führte ROLAND KLEINHENZ (Erfurt) am Beispiel der politischen Oratorik von Robert Walpole im englischen Parlament vor. Auch wenn unklar blieb, ob hier die Redekunst den politischen Erfolg oder der politische Erfolg den Eindruck des großen Redners produzierte, wurde deutlich, wie eine Karriere auf Präsenz und Performanz im Parlament gründen konnte. Einen Blick auf die außerparlamentarische, gleichwohl politische Oratorik warf JOHN ROGISTER (Durham), der sich mit den Bedingungen und Formen von Rede in der französischen Finanzverwaltung am Vorabend der Revolution auseinandersetzte.

Zwei Vorträge betraten das Gebiet der politischen Theorie. BEE YUN (Seoul) untersuchte anhand von John Miltons „Areopagitica“ einen zeitgenössischen Legitimationsansatz für den politischen Streit im Parlament, das ja eigentlich die Einheit des Staates verkörpern sollte. Meinungsverschiedenheiten und Streit sind nach diesem Text im Kampf um die Wahrheit unvermeidlich und müssen ausgehalten werden, während Zensur gegen den Willen Gottes sei, da sie den Ausgeschlossenen den Weg zur Wahrheit verschließe. In der Diskussion wurde die Frage laut, inwiefern der Kampf um die Wahrheit das Ziel von Politik sein kann, welche politische Relevanz die Ausführungen Miltons mithin überhaupt haben konnten. Der Vortrag von FRANCESCO DI DONATO (Neapel) widmete sich der „language autocélebratif“ der französischen Justizversammlungen (parlements), in der sich diese corps d’états als eigenständiges politisches Instrument inszenierten, das in der politischen Praxis als geheimer Garant des Staates fungierte, indem der absolute Staat überhaupt nur juristisch begründbar gewesen sei. Die parlements hätten damit auch über die Amtsausübung von König und Ministern gewacht und so selbst eine Art absoluter Macht besessen. In der Diskussion wurde angemahnt, dass bei diesem Konzept in erheblich höherem Maße zwischen der absoluten Macht des Königs und der in seinem Auftrag handelnden Minister zu differenzieren sei. Die von di Donato behauptete absolute Macht der Magistrate trüge in Konkurrenz zur absoluten Macht des Königs eher zur Verunklärung des praktischen politischen Systems im französischen Absolutismus bei.

Die Abschlussdiskussion dieser gelungenen Tagung zeigte sehr gut, dass sich das Konzept „Oratorik“ neben älteren Forschungsparadigmen wie Ritual und Repräsentation als neuer Parameter für vergleichende vormoderne wie moderne Parlamentsforschung bewährt und die Brücke zu schlagen vermag zwischen einer textbasierten Untersuchung politischer Rhetorik und der Erforschung ritueller und zeremonieller Handlungsformen im politischen Raum. Deutlich wurde aber auch, dass Oratorik nicht losgelöst von der sie umgebenden Gesellschaft zu betrachten ist, sondern sich mit den Gesellschaftsformen und dem politischen Denken wandelt. Ebenso zentral ist die Beachtung regionaler und nationaler parlamentarischer Traditionen, die für die Interpretation oratorischen Geschehens von großer Bedeutung sind: Eine einheitliche europäische Parlamentstradition hat es nicht gegeben. Allerdings rief die Tagung auch dazu auf, sich intensiver als bisher geschehen auch mit den überlieferten Reden selbst zu beschäftigen, sich nicht auf den reinen Kontext politischer Rede zu beschränken. Denn die Untersuchung der tatsächlich überlieferten Reden erlaubt laut Jörg Feuchter über die komparative Untersuchung der politischen Sprache einerseits Aufschluss über Wandlungen des politischen Denkens, während andererseits die Form ihrer Darstellung und Überlieferung die Auffassungen der Zeitgenossen über die Funktion parlamentarischer Redekultur wie über die Repräsentation sozialer Ordnung enthüllt.

Konferenzübersicht:

Jörg Baberowski (Berlin): Begrüßung

Johannes Helmrath, Jörg Feuchter (Berlin): Einführung

Philipp Manow (Heidelberg): Kuppel, Rostrum, Sitzordnung – das Bilderprogramm moderner Parlamente

Thomas Mergel (Berlin): Traditionen parlamentarischer Kommunikation

Jean-Philippe Genet (Paris): Political Language in the Late Medieval English Parliament

18.15 Willibald Steinmetz (Bielefeld), Normen parlamentarischen Redens in England (17.-19. Jahrhundert)

José Manuel Cerda (Santiago de Chile): King Henry Plantagenet in the midst of his English barons: Public and ceremonial consultation at great assemblies (1155-1188)

Jörg Feuchter (Berlin):Die Oratorik des englischen Parliaments im Mittelalter

Anna-Maria Blank (Berlin): Visualisierungen des englischen Parlaments (15-17. Jahrhundert)

Bee Yun (Seoul): Let Them Argue! John Milton Against Censorship

Pasi Ihalainen (Jyväskylä): Interconnections between parliamentary debates and rising extra-parliamentary media in the late 18th century: Britain, Sweden and the Netherlands

Roland Kleinhenz (Erfurt): Die politische Oratorik Robert Walpoles im englischen Parlament

Michel Hébert (Montréal): Opening speeches and political oratory in the French provincial estates of the Later Middle Ages

Benjamin Wiese (Berlin): Die französischen Generalstände von 1576/77 und ihre Repräsentation in Schrift und Bild

Francesco di Donato (Neapel): Le language autocélébratif des cours parlementaires dans l'Ancien Régime

John Rogister (Durham): The Speeches of the Presidents of the Chambre des Comptes on the reception of Controller-Generals of the Finances in France before the Revolution

Pedro Cardim (Lissabon): Parliamentary culture in early-modern Portugal. The decision-making processes in the Cortes, 16th-17th centuries

Kolja Lichy (Gießen): Rechtsbildung und Bild des Rechts. Darstellungen des Sejm in Rechtskodifizierungen des 16. und 17. Jahrhunderts

Dilyara Usmanova (Kasan): Revolutionäre Rhetorik im Parlament: Die Staatsduma im Russischen Reich (1906-1907)

Benjamin Buchholz (Berlin): Der Bart der Regierung in Kinderhänden? Zur Genese der Loya Jirga im Afghanistan der Amani-Ära

Henry Cohn (Birmingham): Sixteenth-century Reichstag diaries

Hans-Christof Kraus (Passau): Zur parlamentarischen Rhetorik politischer Professoren im 19. Jahrhundert – Friedrich Julius Stahl und Friedrich Christoph Dahlmann

Andreas Biefang (Berlin): Die Neukonstitutierung der parlamentarischen Bilderwelt um 1800

Zitation
Tagungsbericht: Parlamentarische Kulturen vom Mittelalter bis in die Moderne. Reden – Räume – Bilder, 21.07.2010 – 23.07.2010 Berlin, in: H-Soz-Kult, 03.11.2010, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3349>.