Do-it-Yourself! Subversive practices and informal knowledge

Ort
Marburg
Veranstalter
Sarah Czerney / Jan Surman / Eszter Gantner, Leibniz Graduate School “History, Knowledge, Media in East Central Europe”
Datum
18.11.2015 - 20.11.2015
Von
Aniko Boros, Humboldt-Universität zu Berlin

Die international besetzte Tagung der Leibniz Graduate School in Marburg nahm die Do-it-Yourself (DIY) Bewegung aus einer interdisziplinären Perspektive unter die Lupe. Wie der Untertitel andeutet, wurde auf subversive Praktiken und informelles Wissen ein besonderer Akzent gelegt.

In der ersten von Ina Alber (Göttingen) moderierten Sektion widmeten sich SEBASTIAN DÖRING und JASON PAPADIMAS (beide Berlin) der Frage, wie sich Basteln, Bauen und Selbermachen begleitende Rhetoriken einstellen, um sicherzustellen, dass das, was zu tun wäre, ein sinnvolles Tun ist. Durch Beispiele von Metallbaukasten und anderen technischen Spielbauanleitungen wurden die Elemente der Sprache über das Tun und deren strategische Veränderung mit der Zeit beleuchtet.

REINHILD KREIS (Mannheim/Wien) stärker theoriebildender Vortrag fragte nach den Wechselwirkungen von gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Veränderungen mit Praktiken und Produkten des Selbermachens. Sie verwies darauf, dass Selbermachen in einer (Massen- bzw.) Konsumgesellschaft keine Selbstverständlichkeit sei. Vier zentrale Dimensionen des Selbermachens beleuchtete Kreis: DIY als pädagogisches Mittel, DIY als Sozialdisziplinierung, (halbfertige) Produkte zum Selbermachen als demokratisierende Dimension bzw. Konsumanlass und DIY als ein möglicher Weg der Konsumvermeidung.

Ausgangspunkt des Vortrags von EBERHARD WOLFF (Basel / Zürich) war die körperliche Selbstvermessung (Quantified self, QS) als aktuelle Bastelpraxis. Solange die Praxis von DIY als etwas autonom Gesteuertes bzw. als Subversion gegen eine hegemoniale Kultur größtenteils positiv bewertet würde, werde QS als heteronom Gesteuertes und hegemonial Vereinnahmtes wahrgenommen.

LISA CONRAD und MATTHIAS MAIER (beide Weimar) präsentierten in ihrer Keynote das Maker-Movement – hier im Sinne eines Teils von DIY-Kultur verstanden – aus der Perspektive der Praxistheorie. Beobachtungen aus der internationalen Hackerkultur und aus deutschen Maker-Gemeinschaften bildeten die Grundlage zur theoretischen Annäherung basierend auf Thesen von Gary Becker, Pierre Bourdieu und Theodore Schatzki. Conrad und Maier behaupteten, dass es zunächst offen bleibe, ob es sich beim Maker-Movement um eine neue und eventuell gesteigerte Ausprägung des kapitalistischen Geistes handele oder um einen Praxiskomplex, der kapitalistische Prinzipien untergrabe und Alternativen vorführe.

Den zweiten Tag der Konferenz eröffnete VERENA KUNI (Frankfurt am Main) mit ihrer Keynote. Sie betonte, dass DIY nicht notwendiger Weise subversiv sei. Individuelle Intentionen und kollektive Absichten beeinflussten die Praktiken des Selbermachens, die immer als dynamische Prozesse zu verstehen seien. Diese Dynamiken und deren institutionelle und gesellschaftskritische Potenziale beleuchtete Kuni.

Mit Deutungen des DIY und des Heimwerkens vor der Kontrastfolie der Berufsarbeit beschäftigte sich JONATHAN VOGES (Hannover). Ausgehend von Zeitungsberichten präsentierte er die Veränderungen im Verhältnis von Arbeit und Freizeit ab den 1950er-Jahren in der BRD. DIY erscheine in diesem Kontext als sinnvolle Entspannung oder als Kur gegen die Managerkrankheit. Voges behauptete, dass das alternative Milieu die DIY-Bewegung als kulturellen Gegenentwurf zum Stand der Industriegesellschaft der 1970er- und 1980er-Jahre angesehen habe und sie erst dadurch eine subversive Konnotation erhalten habe.

DOUBRAVKA OLŠÁKOVÁ (Prag) ging der Frage nach, wie das neue Konzept des sozialistischen Mannes und das DIY-Phänomen zusammenhingen. Olšáková stellte anhand des Beispiels des sozialistischen Helden Alexey Stakhanov dar, wie das Alleskönnen bzw. das Selbermachen als erstrebenswertes Ideal propagiert wurde. Die Wertschätzung des DIY und des Dilettantismus habe die der Wissenschaft und der Professionalität ab den 1950er-Jahren in der Tschechoslowakei überragt.

Aus einer literaturwissenschaftlichen Perspektive näherte sich MICHAEL BIES (Hannover) dem Thema der Archäologie des Arbeiter- und Bastlerstaats. Am Beispiel des Romans „Zur letzten Instanz“ von Marc Schweska beleuchtete Bies die spezifischen subversiven Charakteristika des Selbermachens in Ost-Berlin und kontrastierte diese mit West-Berliner Praktiken des DIY. Sowohl inhaltlich als auch durch seinen Aufbau verweise der Roman sowohl auf ein neues Narrativ der Geschichte der DDR als auch auf eine aktuell weniger populäre Figur des subversiven sowie wissensversessenen Bastlers.

PETRA ČÁSLAVOVÁ und MICHAL JAREŠ (beide Prag) präsentierten eine große Auswahl an DIY-Publikationen aus den frühen 1950er-Jahren in der Tschechoslowakei. Als Antwort auf die repressive sozialistische Diktatur und auf die Einschränkungen der Veröffentlichungen sei eine alternative Szene entstanden, in der „presamizdat“ Aktivisten diverse DIY-Praktiken entwickelt hatten, um Schriften diverser Gattungen verbreiten zu können. Nicht nur aus einer subversiven Haltung, sondern auch aus einem inneren Drang zur individuellen Sichtbarkeit und Selbstausdruck heraus hätten die Autoren zu Techniken des Selbermachens gegriffen – so die These von Čáslavová und Jareš.

Parallel zum zweiten Panel fand der Workshop „Einfach mal schreiben“ statt. Im Zentrum stand das Schreiben als Denkwerkzeug in der Wissenschaft und als Möglichkeit, sich selbst in der Wissenschaft zu positionieren. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit unter der Leitung von LENA ECKERT (Weimar) und SILKE MARTIN (Jena) nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu arbeiten, Schreibtechniken auszuprobieren, am eigenen Schreibstil zu basteln: DIY eben.

Im dritten von Eszter Gantner (Berlin / Marburg) moderierten Panel stand die Frage nach DIY-Kultur in der digitalen Ära im Zentrum. DARIUSZ GIERCZAK (Marburg) referierte über die Musikszene in der Volksrepublik Polen. Infolge der staatlichen Kontrolle durch Erteilung von bestimmten Genehmigungen an Musiker sei die Szene nicht für jeden zugänglich gewesen. Mit dem Aufkommen des Punks entstand eine neue Generation von Musikern, die sich der immer erfolgreicheren staatlichen Kontrolle entzog. Jedoch behauptete Gierczak, dass diese DIY-Musikkultur nicht oder nicht unbedingt subversiv gewesen sei. Das Musizieren hätte im Mittelpunkt gestanden und nicht das Politische.

PATRICK WASIAK (Wrocław) befasste sich auch mit der Volksrepublik Polen im Bezug auf die DIY-Kultur in der Hackerszene seit den 1980er-Jahren. Die Polnische Sozialistische Jugendunion (Związek Socjalistycznej Młodzieży Polskiej) unterstützte und promotete DIY-Praktiken in der Computernutzung als Gegenkultur zur profitorientierten Computerindustrie. Die Zeitschrift Bajtek bot eine offizielle Plattform für die Veröffentlichung von „Piraten-Wissen“, mit Hilfe dessen man selber einfache Hardware bauen oder Softwares hacken konnte.

Das Referat von GLEB J. ALBERT (Zürich) setzte die Diskussion über die Rolle des DIY in der Computerwelt fort. Ab den 1980er-Jahren revolutionierte der Homecomputer zuerst im Westen und bald danach schon die globale Spielszene: Die Spiele konnten gehackt und kopiert werden. Das gab den Anstoß zur raschen Entwicklung von kreativen DIY-Praktiken, die nicht nur gehackt, sondern auch entwickelt und modifiziert haben. Dieses Wissen wurde auch im professionellen Rahmen gewürdigt und trug somit zur (Teil-)Auflösung des Antagonismus zwischen Crackern und Computerspielindustrie bei.

In der vierten Sektion ging ELLEN FOSTER (St. Troy) der Frage nach, wie Mechanismen der Vermittlung von „Skills“ bzw. implizitem Wissen in den Hacker- und Makerspaces funktionieren. Zwar scheinen diese Orte meistens für jedermann zugänglich zu sein, oft sind aber (unsichtbare) Barrieren und Normen, die die Partizipation bestimmter Gruppen nicht ermöglichen, vorhanden. Foster analysierte die DIY-Praktiken anhand von Beispielen (wie die Projekte PLOTS oder QAMP) aus der feministischen Sicht, basierend auf Theorien unter anderem von bell hooks, Donna Haraway oder José Munoz.

ELENA IVANOVA (Moskau) stellte ihre Interviewergebnisse über das Phänomen „do-it-yourself urban design” in der westlichen Region von Belarus vor. Der von Gordon C. C. Douglas geprägte Begriff beschreibt die zivile „Verschönerung“ von urbanen oder öffentlich zugänglichen Orten. Ivanova betonte die politische, emanzipative Bedeutung dieser scheinbar harmlosen, nicht selten kitschigen DIY-Installationen in Belarus, wo die Ästhetik im städtischen Raum sehr stark staatlich bestimmt wird.

Der Blick des fünften, von Sarah Czerney moderierten Panels richtete sich auf DIY als feministische Intervention. CONSTANCE KRÜGER (Berlin) präsentierte ausgewählte Arbeiten der 1970er- und 1980er-Jahre der polnischen Künstlerinnen Maria Pinińska-Bereś und Teresa Murak. Das Referat beleuchtete die DIY-Praktiken der Künstlerinnen, die durch die handwerklichen Prozesse und gewählten Materialien nicht nur auf eine spezielle weibliche Sprache verwiesen hätten, sondern auch als subversive Strategie gegenüber der damaligen Kunstpolitik der Volksrepublik Polen verstanden werden konnten – so die These von Krüger.

Der Vortrag der Medienwissenschaftlerin SARAH HELD (Frankfurt am Main) befasste sich mit der aktuellen DIY-Punk-/Hardcoreszene in Deutschland und in den USA aus feministischer Perspektive. Anhand von Beispielen stellte Held die Rolle und Ausdehnung der DIY-Kultur bei Ladyfesten und bei ausgewählten Frauen-Punkbands vor. Die bestimmte DIY-Ästhetik der aktuellen Punk-/Hardcoreszene wurde in der Diskussion näher beleuchtet.

Aus der historischen Perspektive beleuchtete KSENIA GUSAROVA (Moskau) die wechselseitige, gesellschaftlich relevante Beziehung zwischen selbstgemachten und industriell produzierten Schönheitspflegeprodukten. Ausgehend von Recherchen aus russischen Magazinen, Rezepten, technischen Anleitungen, Oral-History-Interviews und Online-Quellen zeigte Gusarova, welche Rolle dieses ungewöhnliche Medium für Frauen bei der Aushandlung ihrer Unabhängigkeit und beim Recht zur Selbstdarstellung seit Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute gehabt habe und immer noch habe.

Das letzte Referat der Sektion von CHRISTIN SIRTL (Weimar) stellte die persönliche Geschichte einer Imkerin im Familienunternehmen vor. Entlang der Historie des Familienunternehmens erläuterte Sirtl die Verflechtung der privaten und politischen Geschichte und die Bedeutung des Bienenzüchtens im Zeitalter der Internetgesellschaft.

Das letzte Panel der Tagung befasste sich mit dem Thema Do-it-Yourself und die Produktion des Selbst. AMELIE BUCHINGER (London) näherte sich der Frage aus der Richtung der Formen des „Making-of“. Sie thematisierte anhand von zwei Beispielen von Video-Tutorials (Breeding unicorns, Boat people vintage), was Inszenierungen des (Selber-)Machens im Web 2.0 ausmachten. Plattformen wie YouTube oder Vimeo sieht Buchinger als partizipative Wissensräume digitaler Netzkultur an, die es ermöglichten, Video-Tutorials als Vermittlungsformat praktischen Know-hows und informellen Wissens ohne (Hemm-)Schwelle mitzuteilen.

Die Kulturanthropologin OLENA O. BABKINA (St. Petersburg) ging der Frage der DIY-Praktiken in der biografischen Narration nach. In ihrem fallbeispielbasierten Referat gewährte sie Einblicke in die autobiografischen Narrationen von Wissenschaftlern die 1960er- und 1970er-Jahre in der Region Donezk. DIY hätte ihnen das Gefühl einer symbolischen Unabhängigkeit vom Staat ermöglicht, erläuterte Babkina.

CHRISTIANE LEWE (Weimar) präsentierte die Ergebnisse ihrer medienwissenschaftlichen Recherche an der Universität Harvard. Sie widmete sich der Frage des (Selbst-)Erzählens der Institution Harvard und der Harvard-Studenten von den Anfängen bis heute. Offizielle und persönliche Narrative, die deutliche Verschränkungen zeigen, kontrastierte Lewe miteinander, wobei die Selbsterzählungen keine bzw. kaum subversive Strukturen aufzeigen würden. Lewe thematisierte die (Re-)Präsentation von marginalisierten Gruppen wie Frauen oder People-of-Color in offiziellen Kontexten im Laufe der Zeit.

Das Phänomen des Heimwerkens, Bastelns und Selbermachens begleitet die Menscheinheit unabhängig von Ort und Zeit. Es wird nicht nur in Kellern, Schuppen und anderen versteckten Orten, sondern im Stadtraum, in Hightech-Spaces und an hochkarätigen Universitäten wie Harvard gebastelt und selber gemacht. Was, wie, mit welcher Intention und in welchen gesellschaftlichen Kontexten ändert sich von Fall zu Fall, von Zeit zu Zeit und von Ort zu Ort – trotzdem können ähnliche Tendenzen, Merkmalen und Instrumente aufgezeigt werden. Eine Definition, was DIY ist, haben die Vorträge nicht gegeben. Die Deutung war äußerst vielseitig, stets im Wandel der Zeit, so können heute Videos auf Youtube und Samisdat Literatur aus Polen auf einer Konferenz erscheinen.

Das Selbermachen im Kontext der Subversion und des informellen Wissens zeigt, dass die Deutungen auf vielen Ebenen „durch diverse Brillen“ unentbehrlich sind, um die Charakteristika von DIY beschreiben zu können. DIY ist keineswegs sofort als subversiv zu verstehen, betonten Verena Kuni, Petra Čáslavová und Michal Jareš in ihren Präsentationen. Viele der Vorträge akzentuierten die Möglichkeit der DIY-Praktiken für marginalisierte Gruppen, wie zum Beispiel Frauen oder People-of-Color. Das Selbermachen kann Räume eröffnen, in denen man Sichtbarkeit, Selbstartikulierung und (symbolische) Unabhängigkeit erleben kann. Diese (politische) Eigenschaft des Selbermachens birgt viel Potenzial in sich, und wird für die zeitgeschichtliche Forschung der DIY-Kultur von besonderer Bedeutung sein.

Konferenzübersicht:

Sarah Czerney, Jan Surman (Marburg): Einführung

Sektion 1: Theorizing DIY
Chair: Ina Alber (Göttingen)

Sebastian Döring, Jason Papadimas (Berlin): Rhetoriken der Praxis – Historische Begründungen des Wissenstyps „Basteln“

Reinhild Kreis (Mannheim / Wien): Anleitung zum Selbermachen. Lern- und Vermittlungszusammenhänge des Selbermachens im 20. Jahrhundert

Eberhard Wolff (Basel / Zürich): Körperliche Selbstvermessung als aktuelle Bastelpraxis zwischen Vereinnahmung, Subversion und Selbstermächtigung

Lisa Conrad, Matthias Maier (Weimar): Keynote: Das Maker Movement aus der Perspektive der Praxistheorie

Keynote: Verena Kuni (Frankfurt am Main): The Revolution will (not) be (on) intractable(s): Some Thoughts On Critical Making

Sektion 2: DIY in West and East
Chair: Jan Surman (Marburg)

Jonathan Voges (Hannover): Von der Kur gegen die Managerkrankheit zum Frontalangriff auf die Industriegesellschaft. Do it yourself und die „Entfremdung der Arbeit" in der Bundesrepublik von den 1950er bis in die 1980er Jahre

Doubravka Olšáková (Prague): When Do-It-Yourself became Doctrine of the State Socialism

Michael Bies (Hannover): Archäologie des Arbeiter- und Bastlerstaats: Marc Schweskas Roman „Zur letzten Instanz“

Petra Čáslavová, Michal Jareš (Prague): Aspects of “Do it Yourself” Book Publishing in Socialist Czechoslovakia in the Early 1950s

Workshop
Lena Eckert, Silke Martin (Weimar/Jena): Workshop „Einfach mal selber schreiben” Becker-Villa

Sektion 3: DIY Before Digital Era
Chair: Eszter Gantner (Marburg)

Dariusz Gierczak (Marburg): „Grundig mit Radio“: Vertriebswege der unabhängigen Musikszene in Polen

Patrick Wasiak (Wrocław): DIY Culture, Computer Hacking and Values of Youth Communist Organization in Poland

Gleb J. Albert (Zürich): More Than Just Copying? Digital DIY in 1980s and Early 1990s Computer Games Piracy

Ellen Foster (St. Troy): Critical Work-shopping and Critical Engagement within Hacker and Maker Communities

Sektion 4: DIY in the City
Chair: Ksenia Gusarova (Moskau)

Elena Ivanova (Moskau): 'Individual “Beautification” as Protesting versus Aesthetic Language. “Do-it-yourself Urban Design” in the Provincial Environment of Belarus

Sektion 5: DIY as Feminist Intervention
Chair: Sarah Czerney (Marburg)

Constance Krüger (Berlin): Kressekleid und Rosa Schlange. Künstlerische Praktiken von Teresa Murak und Maria Pinińska-Bereś

Sarah Held (Frankfurt am Main): Not just boys fun– Feministische Interventionen in der Do-It-Yourself-(Sub)kultur

Ksenia Gusarova (Moskau): Producing Alternative Modernities: Home-made Cosmetics and Female Agency

Christin Sirtl (Weimar): Traditionsimkern vs. Internetimkern - meine Geschichte als feministische Bienenzüchterin

Sektion 6: DIY and Productions of the Self
Chair: Doubravka Olšáková (Praha)

Amelie Buchinger (London): Inszenierungen des (Selber-)Machens. DIY im Web 2.0 und Formen des Making-of

Olena Babkina (St. Petersburg): "Do-it-yourself" Practices in the Biographical Narratives of Soviet Scientists: in Search of an Interpretation

Christiane Lewe (Weimar): Selbsterzählen - Wie man /Harvard /(s)ein Gesicht gibt

Zitation
Tagungsbericht: Do-it-Yourself! Subversive practices and informal knowledge, 18.11.2015 – 20.11.2015 Marburg, in: H-Soz-Kult, 08.02.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6381>.