Gewalt ausstellen?! Erfahrungen, Umsetzungen, Visionen

Ort
Osnabrück
Veranstalter
Kulturgeschichtliches Museum Osnabrück; Konferenz für Geschichtsdidaktik (Arbeitskreis Historisches Lernen mit Museen)
Datum
28.04.2016 - 29.04.2016
Von
Jan Matthias Hoffrogge, Institut für Didaktik der Geschichte, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Seit einigen Jahren diskutieren historische Forschung und Geschichtsdidaktik die Frage, wie Gewalt, die eine Grundbedingung menschlichen Zusammenlebens ist, museal angemessen vermittelt werden kann.[1] Die interdisziplinäre Tagung „Gewalt ausstellen?!“, zu der das Kulturgeschichtliche Museum Osnabrück und die Konferenz für Geschichtsdidaktik (Arbeitskreis Historisches Lernen mit Museen) am 28. und 29. April 2016 in das Felix-Nussbaum-Haus (Osnabrück) eingeladen hatten, setzte in dieser Debatte neue Akzente.

Zum einen nahm nämlich erstmals die Behandlung vor- und postmoderner Gewalterfahrungen einen breiten Raum ein, sodass sich Vergleichsperspektiven auf die Verarbeitung zeitgeschichtlicher Gewalterfahrungen öffneten. Zum anderen wurde das didaktische Potential der Kategorie „Authentizität“ eigens reflektiert. Zu guter Letzt gelang gerade an diesem besonderen Tagungsort ein Brückenschlag zur Gewaltverarbeitung in der Kunst und den daraus resultierenden Möglichkeiten des historischen Lernens.

In ihren einführenden Worten betonten Eva Berger und Thorsten Heese – wie auch später die Bürgermeisterin Birgit Strangmann beim Empfang im Osnabrücker Rathaussaal, einem der Gedächtnisorte des Westfälischen Friedens –, dass die Friedensarbeit angesichts der Lokalgeschichte in der Osnabrücker Stadtgesellschaft einen besonders hohen Stellenwert habe und man sich diesem Erbe verpflichtet fühle.

Aus geschichtsdidaktischer Perspektive unternahmen PATRICK OSTERMANN (Dresden / Bonn) und TOBIAS ARAND (Ludwigsburg) einen doppelten Problemaufriss. Ausgehend von Boris Goys These zum „Neuen Sehen“ durch Avantgarde-Kunst entwickelte Ostermann drei Felder, die es geschichtsdidaktisch noch zu erschließen gelte: Eliad Moreh-Rosenbergs Analyse von Kunst, mittels derer Opfer ihre Gewalterfahrung verarbeiteten, Jörg Baberowskis Konzept der „Gewalträume“ sowie Stefan Kühls Überlegungen zu den soziologischen Grundbedingungen gewalttätiger Organisationen.

Tobias Arand ging der Frage nach, ob Gewalt überhaupt ausstellbar sei. Ihr unmittelbarer Vollzug in der Vergangenheit sei für Historiker und Ausstellungsmacher nicht erfassbar, wohl aber ihre Mittel, ihre Folgen sowie die Systemumfelder, in denen sie stattfand. Ziel müsse es sein, Gewalt nicht zur Schau zu stellen (wie etwa im Flanders Fields Museum in Ypern), sondern rational zu thematisieren (wie etwa im Historial de la Grande Guerre in Péronne).

Von der Praxis des Gewaltausstellens an einem authentischen Ort berichtete CHRISTOPH SPIEKER (Münster), der Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel. Von diesem Gebäude aus koordinierte die Ordnungspolizei im Wehrkreis VI seit 1940 verbrecherische Aktionen (unter anderem Massenerschießungen an der Ostfront), mithin handelt es sich um einen Täterort. Dem Problem der Nichtnachvollziehbarkeit individueller Gewalterfahrung durch andere, zumal in ganz anderen historischen Umständen Lebende, begegne man dort durch gezielte Brüche in der Ausstellungsgestaltung, durch eine Thematisierung dieses Dilemmas sowie durch die Historisierung der eigenen Ausstellungspraxis.

Einen in seiner topographischen Einbettung deutschlandweit wohl einmaligen authentischen Lernort stellte THORSTEN HEESE (Osnabrück), Kurator am Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück, vor. Die am Rande der Altstadt gelegene Villa Schlikker diente der NSDAP-Kreisleitung seit 1932 als Hauptquartier. Heute ist sie Teil des Kulturgeschichtlichen Museums, das 1998 von Daniel Libeskind um einen Anbau erweitert wurde, in dem Werke des von den Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten Malers Felix Nussbaum ausgestellt werden. Nur einige Meter entfernt befindet sich zudem der ehemalige Standort der Osnabrücker Synagoge, die am 9. November 1938 zerstört wurde. Seit 2004 bildet dieses Areal „Räume gegen das Vergessen“ und ist damit einige Jahre älter als beispielsweise das NS-Dokumentationszentrum in München, das 2015 eröffnet wurde. Nach seiner Einführung zur Institutionengeschichte fokussierte sich Heese auf den Umgang mit der Authentizität des Ortes. Anders als in München oder der „Topographie des Terrors“ in Berlin (Neubau 2010) verzichte man in Osnabrück nicht auf die Ausstellung nationalsozialistischer Realobjekte. Stattdessen rearrangiere man sie und schaffe so gemeinsam mit der Raumerfahrung Lernpotentiale, die es in Zukunft noch auszubauen gelte. Im Fokus stehe dabei die Alltagsgeschichte, wobei sich die Vermittlungsversuche nicht auf den reinen Ausstellungsbetrieb beschränken, sondern auch regelmäßig andere Formate wie beispielsweise Foren gewählt werden.

Der Darstellbarkeit von Genoziden und insbesondere des Holocaust in Medien der Popkultur war Thema des Vortrages von OLIVER NÄPEL (Münster). Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Comic, der als Genre in Deutschland einen schlechten Leumund habe und als Produkt für Kinder angesehen werde – zu Unrecht, wie der Geschichtsdidaktiker am Beispiel von Art Spiegelmans „Maus“ (1986) erläuterte. Dem Werk gelinge zum einen eine grundlegende Reflexion über die Kategorien Wahrheit und Zeitzeugenschaft. Zum anderen schaffe es allegorische Bilder von hoher Intensität. Neben solch positiven Beispielen stehen jedoch auch negative, wie etwa der dem Sexploitation-Genre zuzurechnende Film „Ilsa, She Wolf of the SS“ (1974). In diesem und anderen Beiträgen manifestiere sich die Gefahr, genozidale Gewalt zu ästhetisieren oder voyeuristisch-pornografisch darzustellen. Abschließend wandte sich Näpel der Frage zu, wie solche Darstellungsformen selbst zum Gegenstand von Ausstellungen werden können. Er verwies dabei besonders auf die Problematik, einzelne Szenen aus dem Gesamtwerk zu reißen und entkontextualisiert zu präsentieren.

Von den Möglichkeiten, antike Gewaltakte auszustellen, berichtete die Direktorin des Museums „Varusschlacht im Osnabrücker Land. Museum und Park Kalkriese“ HEIDRUN DERKS (Bramsche). Emotionale Betroffenheit sei im Hinblick auf die Varusschlacht, die vor mehr als zwei Jahrtausenden stattfand, kaum mehr zu erwarten. Insofern unterscheide sich dieser authentische Lernort erheblich von den anderen auf der Tagung vorgestellten. In einem ersten Teil stellte die Archäologin verschiedene Typen von Kriegsmuseen vor. Über Jahrhunderte haben demnach bloße Waffensammlungen dominiert, die im Laufe des 19. Jahrhunderts mit nationalpädagogischem Pathos aufgeladen worden seien. Im Hinblick auf die jüngere Vergangenheit machte Derks zwei neue Zugänge aus: Im Imperial War Museum (London) oder im Airborne Museum Hartenstein (Oosterbeck) habe man versucht, Kriegserfahrungen nachzustellen. Die Authentizität dieser Erfahrung sei jedoch sehr zweifelhaft. Daneben häufen sich in letzter Zeit Versuche, Sammlungs- und Ausstellungsobjekte zu rearrangieren, wodurch sie fast zu Kunstwerken avancierten (etwa im Musée de la Grande Guerre du Pays de Meaux). Derks bezeichnete es als offene Frage, ob dies nun Gewalt unzulässig ästhetisiere, oder ob die dadurch ausgelösten Irritationen Besuchern ein neues Verständnis eröffnen. Im Hinblick auf ihr eigenes Haus erläuterte Derks zunächst die unterschiedlichen Erwartungshaltungen von Vertretern der Politik, der Tourismusverbände und der Wissenschaft bei der Museumsgründung Anfang der 1990er-Jahre. Die Kernfrage sei gewesen, ob und wie man das Ereignis noch politisch und pädagogisch deuten solle. Eine weitere Debatte habe sich um die äußere Gestaltung der Museumsanlage entwickelt – waren doch nach 2000 Jahren sichtbare authentische Spuren oberhalb des Bodens nichts mehr auszumachen. Sowohl in der Architektur als auch in der Ausstellungsgestaltung habe man sich schließlich für reduzierte und abstrakte Formen entschieden. Dies spiegle auch die inhaltliche Dimension wider: Vor und nach der Überarbeitung der Dauerausstellung im Jahr 2009 habe man davon abgesehen, vermeintlich Eindeutiges zu rekonstruieren. Stattdessen akzentuiere man den hypothetischen Charakter vieler Erkenntnisse über die Schlacht und betone Mehrdeutigkeiten. An Stelle politischer Appelle trete so die eigene Meinungsbildung der Besucher.

Einen Ausschnitt ihres Promotionsvorhabens zur affektuellen Dimension des historischen Lernens im Museum präsentierte HANNAH RÖTTELE (Göttingen). Im Vortrag stellte sie den museumspädagogischen Umgang mit Folterwerkzeugen vor. An Hand zweier Episoden, die in der mittelalterlichen Abteilung des Historischen Museums Hannover aufgezeichnet wurden, legte Röttele dar, dass die Folterwerkzeuge einerseits große Faszination auf Schülergruppen ausüben und diese sich auch körperlich zu den Instrumenten in Bezug setzen. Anderseits könne man schon an der Gestik der Museumspädagogen und Besucher ablesen, welche Furcht und Angstvorstellungen sie ebenfalls wecken. Die didaktischen Potentiale und Fallstricke dieser offensichtlichen Betroffenheit seien in Forschung und Praxis bisher kaum diskutiert worden und ebenso wenig die Frage, wann Gewalt und eigene Gewalterfahrungen beim historischen Lernen thematisiert werden sollten.

Ebenfalls aus einem laufenden Dissertationsprojekt berichtete der Geschichtsdidaktiker DANIEL GROTH (Siegen). Für den Vortrag konzentrierte er sich auf gewaltträchtige Exponate in deutschen und österreichischen Ausstellungen zum Ersten Weltkrieg. Nachdem er in die Geschichte solcher Weltkriegsausstellungen eingeführt hatte, benannte Groth zwei grundsätzliche Gefahren bei der Ausstellung von Kriegsobjekten, nämlich ihrem geradezu kultischen Wert zu erliegen oder ein „Bündnis zwischen Täter und Betrachter“ (Roger Fayet) herzustellen. Im Folgenden bezog Groth sich auf eine ganz zentrale Gruppe von Objekten in Kriegsausstellungen, die Waffen. Deren Repräsentation analysierte er anhand einer Typologie, die sich an den Arbeiten Christian Rapps orientierte. Während des Ersten Weltkriegs seien stark ramponierte Beutestücke den fabrikneuen Hochglanzprodukten der eigenen Waffenschmieden gegenüber gestellt worden. Später habe sich eine geradezu klassische Präsentation entwickelt, die Waffen nach technischen Angaben wie etwa Kalibergrößen ordne. Eine weitere Variante sei die kontextorientierte, in der etwa Fotografien einen Eindruck vom tatsächlichen Gebrauch der Waffe vermitteln sollen. Jüngeren Datums seien Versuche, den Blick auf die Waffe zu irritieren, indem diese entweder in größeren Ensembles gezeigt oder die von ihr ausgehende Gefahr betont würde. Entsprechende Beispiele bieten, so Groth, das Militärhistorische Museum Dresden und eine Ausstellung im Museum Schallaburg (Niederösterreich) zum Jubiläumsjahr 2014. Als zweite wichtige Objektgruppe benannte Groth Helme, die man entweder intakt darstellen könne oder (teil-)zerstört. Besonders im letzten Fall imaginiere der Besucher, wie übrigens auch im Fall von Prothesen, den Körper des Soldaten. Drastischer noch – und deshalb in heutigen Ausstellungen oftmals in eigens zu öffnenden Schaubereichen untergebracht – seien drittens Moulagen, die durchaus auch schon in Ausstellungen der Zwischenkriegszeit anzutreffen gewesen seien. Eine noch sehr junge Entwicklung ist dagegen offenbar, wie in der anschließenden Diskussion festgehalten wurde, der Versuch, auch psychische Belastungen und Verletzungen auszustellen.

Einen Einblick in die Funktionsweisen eines Museums für zeitgenössische Kunst gewährte FRIEDERIKE FAST (Herford), Kuratorin am Marta Herford. Bezugnehmend auf die dortige Ausstellung „Brutal schön. Gewalt und Gegenwartsdesign“ erklärte sie zunächst das besondere Verhältnis von Design und Gewalt: Diese präge die Herstellung und Entsorgung von Designobjekten, und ebenso seien Designikonen gewalttätig genutzt worden (wie etwa der VW Käfer vormals als Kübelwagen im Zweiten Weltkrieg). Die Herforder Ausstellung habe versucht, die Gewalt durch Humor und bewusste Brüche in der Ausstellungsgestaltung – etwa durch die helle Farbwahl – zu konterkarieren. Des Weiteren berichtete Fast von den Kooperationen des Museums bei der Ausstellung, unter anderem mit der ortsansässigen Justizvollzugsanstalt.

Eine zusammenfassende Diskussion mit allen Referenten unter der Leitung von ALFONS KENKMANN (Leipzig) thematisierte drei Punkte. Erstens diskutierte das Podium die Sammlungspraxen der vorgestellten Einrichtungen. Angesichts der mittlerweile sehr großen Sammlungen sei es hier angeraten, Schwerpunkte bzw. entsprechende Sammlungsprofile zu setzen. Die zweite und bestimmende Frage war die nach der Rolle von Realobjekten, bildlichen Darstellungen und Texten in den Ausstellungen. Hinsichtlich der Realobjekte betonten alle Teilnehmer das hohe Potential von vertrauten Alltagsobjekten, wenn diese eine eigene Geschichte bergen (beispielsweise ein von einer Gewehrkugel deformiertes Zigarettenetui). Was Bilder von Gewalt betrifft, wurde eine Dilemma deutlich: einerseits beweisen sie eben den Gewaltakt, andererseits entwürdigen etwa Bilder von Massengräbern die Opfer ein weiteres Mal. Auswege könne eine explizite Thematisierung des Dilemmas bieten oder aber ein Rückgriff auf allegorische oder künstlerische Darstellungen. Sprache – insbesondere in Form von Quellenzitaten – trage zur Multiperspektivität einer Ausstellung bei. Wichtig sei dabei allerdings, dass die Objekte und auch die Texte der Museumsführungen nicht einfach den Ausstellungstext illustrierten, sondern auch hier Alternativen aufgezeigt würden. Dritter Punkt war die Veränderung des Gedenkens an NS-Opfer angesichts des Generationenwandels. Wiederholt wurde in diesem Zusammenhang betont, dass Museen und Gedenkstätten hier eine zentrale und anerkannte Vermittlungsfunktion haben, die weit über den Ausstellungsbetrieb hinausgehe.

In einem Abschlussvortrag forderte Patrick OSTERMANN (Dresden / Bonn) eine „ikonische Alphabetisierung“ der Museumsbesucher. Museumspädagogik und Geschichtsdidaktik müssten die Besucher mit den (im Übrigen häufig aus der religiösen Kunst stammenden) Konventionen, Kontexten und Funktionsweisen der Bildproduktion und -rezeption vertraut machen. Zudem sollten, ausgehend von den Objekten, deutungsoffene Narrative entwickelt werden. Bezüglich der verhandelten Orte der NS-Herrschaft verwies Ostermann insbesondere auf das Lernpotential durch erfahrbare Authentizität – eine Kategorie, die angesichts des Alterns der Zeitzeugen sonst zu einer Leerstelle werden könne.

Zusammenfassend kann von einer äußerst fruchtbaren Diskussion zwischen Praxis und Theorie (und eben nicht bloß zwischen Praktikern und Theoretikern) gesprochen werden, wobei der Fokus vor allem auf staatlich bzw. obrigkeitlich legitimierter Gewalt lag. Daneben kam noch weiteren Aspekten in den meisten Vorträgen eine wichtige Bedeutung zu: Erstens die Frage, wie sich das Gedenken an Gewaltopfer zu Tendenzen der Ästhetisierung, Ritualisierung bzw. Trivialisierung und Kommerzialisierung verhalten soll – handelt es sich bei der Mehrzahl der präsentierten Häuser in der Nomenklatur Martin Sabrows um „Schattenorte“[2] an denen sich durchaus auch der „dark tourism“ manifestiert; zweitens die Vergleichsperspektive auf bisher vor allem westeuropäische und nordamerikanische Institutionen und Medien; drittens die Betonung künstlerischer Verfahrens- und Verfremdungsweisen in den Ausstellungen; sowie viertens die Notwendigkeit der Kooperation mit anderen Professionen und Einrichtungen in der Umgebung der Museen und Gedenkstätten – gerade auch im Sinne der Gewaltprävention.

Konferenzübersicht:

Patrick Ostermann (Dresden / Bonn) und Tobias Arand (Ludwigsburg) für den Arbeitskreis „Historisches Lernen mit Museen“ in der Konferenz für Geschichtsdidaktik: Einführung

Christoph Spieker (Münster): Geschichte – Gewalt – Gewissen. Der Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster

Thorsten Heese (Osnabrück): Räume gegen das Vergessen – Räume der Erinnerung. Osnabrücks „Hitlerhaus“ als authentische Museumstopografie

Oliver Näpel (Münster): (Re-)Präsentation des Unvorstellbaren? Vom Zeigen und Nicht-Zeigen des Holocaust

Heidrun Derks (Kalkriese): „Varusschlacht im Osnabrücker Land“ – Schlachtfeld der Antike

Hannah Röttele (Göttingen): Highlight und Gruselfaktor: Folterinstrumente im Museum

Daniel Groth (Siegen): „… Tjaden meint, man könne sie von der Grabenwand abkratzen und im Kochgeschirr beerdigen.“ Repräsentationen des Nicht-Darstellbaren: Der Erste Weltkrieg in Museen und Ausstellungen

Friederike Fast (Herford): Brutal schön – ganz schön Brutal! Warum man heute dennoch eine Ausstellung über die Beziehung von Design und Gewalt zeigen sollte

Podiumsdiskussion mit den Referentinnen und Referenten, moderiert von Alfons Kenkmann (Leipzig): „Gewalt ausstellen?“ contra „Gewalt ausstellen!“

Patrick Ostermann (Dresden / Bonn): Zusammenfassung

Anmerkungen:
[1] Vgl. Olga Kurilo (Hrsg.), Der Zweite Weltkrieg im Museum. Kontinuität und Wandel, Berlin 2007; Thomas Thiemeyer, Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln. Die beiden Weltkriege im Museum, Paderborn 2010; den Tagungsbericht: Krieg und Gewalt ausstellen, 15.12.2008 Potsdam, in: H-Soz-Kult, 23.01.2009, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-2492> (letzter Aufruf am 03.05.2016) sowie Irmgard Zündorf, Krieg als Medienereignis. Perspektiven der Kunst in: <http://www.zeitgeschichte-online.de/geschichtskultur/krieg-als-medienereignis-perspektiven-der-kunst> (letzter Aufruf am 03.05.2016).
[2] Martin Sabrow, Schattenorte, in: Merkur 795 (2015), S. 77–84.

Zitation
Tagungsbericht: Gewalt ausstellen?! Erfahrungen, Umsetzungen, Visionen, 28.04.2016 – 29.04.2016 Osnabrück, in: H-Soz-Kult, 07.07.2016, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6602>.
Redaktion
Veröffentlicht am
07.07.2016